Kultur

Sprachlose Kunst

Ohne Worte, aber mit Musik: Stummfilmfestival im DAI

Was heute selbstverständlich ist, war in den Anfangszeiten des Films technisch noch nicht möglich: Sprache im Film. Dass Stummfilme dennoch sehenswert sind, zeigt das Deutsch-Amerikanische Institut (DAI) vom 30. Januar bis 1. Februar.

Das chinesische GUFENG-Ensemble
Das chinesische GUFENG-Ensemble begleitet Murnaus „Faust“ am Eröffnungsabend. (Foto: DAI)

Bereits zum achten Mal veranstaltet das DAI das internationale Festival „Stummfilm & Livemusik“ in seinen Räumen in der Sofienstraße 12. Vertreten sind Klassiker der Stummfilmzeit, aber auch Filme für Kinder. Am Freitagabend startet das Programm um 20 Uhr mit Mur-naus „Faust“ von 1926. Die musikalische Begleitung übernimmt das chinesische GUFENG-Ensemble. Charlie Chaplins „Der Zirkus“ macht den Anfang am Samstag um 16 Uhr, gefolgt von Paul Wegeners „Golem“ um 18 Uhr. Abgerundet wird der Samstag um 20 Uhr mit „Nathan der Weise“, begleitet von Lömsch Lehmann (Klarinette und Saxophon) und Mario Fadani (Kontrabass). Am Sonntagnachmittag um 15 Uhr gibt es ein Märchen-Special für Kinder, um 17 Uhr endet das Festival mit einem Klassiker von Curt Goetz: „Friedrich Schiller“. Infos unter www.dai-heidelberg.de. (kdi)