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Energiesparen im Studentenwohnheim

Wie erreicht man junge Erwachsene am besten, um sie zum Energiesparen zu motivieren? Das war eine Frage, die den BUND Heidelberg in seinem Projekt intensiv beschäftigte. Dass sie erfolgreich beantwortet wurde, zeigt das Ergebnis des Energiesparwettbewerbs: Die drei Studentenwohnheime haben rund acht bzw. über 16 Prozent Energie eingespart (s. Stadtblatt 9/11). „16 Prozent Einsparung ist die obere Grenze, die überhaupt realisierbar ist“, meint Stephan Pucher vom BUND Heidelberg, und Michael Teigeler, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg Energie ergänzt, “Das ist wirklich ein hervorragendes Ergebnis.“

Gute Laune bei der klimaneutralen Energiesparparty. (Foto: Ruben Edelmann)
Gute Laune bei der klimaneutralen Energiesparparty. (Foto: Ruben Edelmann)

Und was haben die BUND-Experten getan, um zum Energiesparen zu motivieren? Eine Ausstellung zu Beginn des Wettbewerbs und Filme zum Klimawandel wie „The Age of Studpid“ oder „Die 4. Revolution“ lieferten Argumente für das Energiesparen. Wöchentliche Postkarten mit Hintergründen und Tipps zum Klimaschutz und ein regelmäßiges Infoblatt haben dafür gesorgt, dass alle am Ball blieben. Außerdem gab es Vorträge für Studierende aus anderen Kulturkreisen, mit denen die globalen Folgen unseres Energieverbrauchs an Beispielen aus Kenia, Iran und Kasachstan vermittelt wurden. „Die Studierenden haben sich breit mit Klimaschutz befasst“, resümiert Stephan Pucher.

Und wie geht es in den Studentenwohnheimen weiter? „In einem der Häuser hat sich eine engagierte Leitung gefunden, die auch bei wechselnden Studierenden die Kontinuität sichert“, so Stephan Pucher. „Die Eigendynamik, die dort entstanden ist, zählt zu unseren größten Erfolgen.“ Außerdem prüfen die Trägerorganisationen, ob das Projekt auf andere Wohnheime übertragen wird. Denn das Energiesparen nutzt nicht nur dem Klima, sondern ist auch ein Kostenvorteil, wenn es darum geht, die nächste Studierendengeneration für die Häuser zu gewinnen.

Kontakt:
BUND-Umweltzentrum Heidelberg
Stephan Pucher
Telefon: 06221 2 58 17
E-Mail: bund.heidelberg@bund.net