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Der Osterhase führt einen Esel aus

An den Feiertagen lohnt eine Ausflug in den Zoo, viele Jungtiere erkunden erstmals ihr Gehege

Die Bewohner des Tiergartens Heidelberg haben rechtzeitig vor Ostern für Nachwuchs gesorgt, damit an den Feiertagen möglichst viele neugierige große und kleine Besucher an die Gehege gelockt werden.

Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann mit Poitoueseln
Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann freut sich über Nachwuchs bei den Poitoueseln und auf viele Besucher/innen an Ostern. (Foto: Dorn)

Junge Ziegen und Schafe bevölkern die Streichelwiese und sind ganz wild auf die Knabbereien, die ihnen die Zoobesucher zustecken. Auch der vor kurzem geborene Poitou-Esel, Gregoire heißt er, wird zu sehen sein. Gestreiften Nachwuchs gab es zudem bei den Damara-Zebras. Auch bei den Hulman-Affen sind Jungtiere zu sehen.

Neue stachelige Untermieter sind bei den Roloway-Meerkatzen eingezogen, Weißbauch-Igel, die wie ihre Mitbewohner aus Afrika stammen. Ebenfalls erst seit kurzem im Tiergarten wohnen „Mäuse mit Elefantenrüssel“, wie Sandra Reichler, wissenschaftliche Assistentin im Zoo, die Kurzohrrüsselspringer beschreibt. Die mausgroßen Tiere haben tatsächlich ein ausgeprägt längliches Riechorgan, das ständig nach allen Seiten schnüffelt. Auch sie stammen vom schwarzen Kontinent, im Zoo sind sie daher im Afrikahaus zu finden.

Nach der Besichtigung des Nachwuchses und der Neuankömmlinge bleibt noch genügend Zeit, bei der „Stammbesetzung“ des Zoos vorbeizuschauen um zu erleben, was Tiger, Elefanten, Seelöwen, Kamele, Schimpansen oder Pelikane so an den Feiertagen treiben. Am Ostersonntag kann man zudem auf einen frei herumlaufenden Hasen treffen, der mit einem Esel an der Leine das tut, was für seine Gattung in diesen Tagen Pflicht ist: Bunte Ostereier an Kinder verteilen.  (neu)

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