www.stadtblatt. heidelberg.de www.heidelberg.de/ bekanntmachungen Amtsanzeiger der Stadt Heidelberg 21. Oktober 2026 / Ausgabe 29 / 34. Jahrgang HAUSHALT 2026 Prognose verbessert Aber deutliches Defizit bleibt Das Haushaltsjahr 2026 der Stadt Heidelberg entwickelt sich besser als geplant: Im Ergebnishaushalt, dem laufenden Haushalt der Verwaltung, wird eine Verbesserung um 5,5 Millionen Euro erwartet. Im Ergebnis ist dennoch weiterhinmit einem deutlichen Defizit von nun 35,1 Millionen Euro zu rechnen. Trotz der positiven Entwicklung kommt es damit nicht zu einer wesentlichen Verbesserung der Haushaltlage. Der begonnene Konsolidierungskurs muss fortgesetzt werden. Weitere Informationen unter www.heidelberg.de/haushalt. POGROMNACHT Erinnerung an Unrecht Veranstaltung am 9. November Zum 88. Mal jährt sich 2026 die sogenannte Reichspogromnacht, als die Nationalsozialisten auch in Heidelberg zahlreiche Häuser, Geschäfte und Einrichtungen vonMenschen jüdischen Glaubens plünderten und zerstörten. Aus diesem Anlass lädt die Stadt mit der Jüdischen Kultusgemeinde und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit zu einer Gedenkveranstaltung am Montag, 9. November, um18 Uhr auf demAlten Synagogenplatz, Große Mantelgasse/Ecke Lauerstraße, ein. Hintergründe: www.erinnerungskultur.heidelberg.de GEMEINDERAT Sitzung mit Jugendlichen Prioritätenliste vorgestellt Mit neuen Beteiligungsformaten, Diskussionen und eigenen Projekten hat der Jugendgemeinderat im vergangenen Jahr die Mitsprache junger Menschen gestärkt. Der Vorstand stellte in einer Sitzung mit dem Gemeinderat am 15. Oktober aktuelle Projekte und eine Prioritätenliste für jugendrelevante Themen für den städtischen Doppelhaushalt 2027/2028 vor. Zu den Forderungen zählen der Erhalt und Ausbau von Jugendräumen sowie Investitionen in Mobilität und Digitalisierung. Mehr unter www.jugendgemeinderat.heidelberg.de. Für ein denkmalgeschütztes Mehrfamilienhaus in der Ingrimstraße in der Altstadt bricht ein neues Kapitel an. Die Stadt hatte das rund 250 Jahre alte Gebäude erworben und seit Februar 2024 umfassend saniert und umgebaut. Möglich wurde das dank eines Nachlasses des Ehepaares, das in der Ingrimstraße gewohnt hatte. Ihr Erbe von rund einer Million Euro vermachten sie der Stadtverwaltung mit der Auflage, ihr früheres Heim inWohnungen umzubauen, in denen mindestens eine Person über 60 Jahren lebt und deren Haushaltseinkommen eine bestimmte Grenze nicht überschreitet. Die Stadt nahm das Erbe an. „Erst das Erbe des früheren Bewohnerpaares hat es möglich gemacht, dass wir hier mit der Sanierung des Wohnhauses starten konnten – dafür sind wir sehr dankbar“, erklärt Oberbürgermeister Eckart Würzner. Mit den Mitteln konnte das Hochbauamt die beiden Wohnungen im Erdgeschoss sanieren. Für die übrigen Gebäudeteile samt Außenanlage hatte der Gemeinderat 2024 zusätzliche Mittel in Höhe von rund 1,8Millionen Euro genehmigt. Im Frühjahr 2027 werden sechs Wohnungen mit einer Wohnfläche von insgesamt 335 Quadratmetern bezugsfertig. Die Sanierung war eine Herausforderung. Während der Abbrucharbeiten traten zahlreiche statische Probleme zutage, die glücklicherweise behoben werden konnten Überall dort, wo es in dem Altbau möglich war, versuchte das Hochbauamt, die historische Bausubstanz zu erhalten. Es wurden alte Eichendielen entfernt, bearbeitet und wieder an Ort und Stelle eingebaut. Die Stein- und Holztreppen wurden sorgsam aufbereitet. Die Haustür blieb erhalten. Das Vorderhaus steht unter Denkmalschutz und ist nicht barrierefrei. „Bauen im Bestand stellt immer eine Herausforderung dar. Wie es hinter den Wänden und Decken in einem Altbau aussieht, erkennt man oft erst, wenn die Bauarbeiten starten. Umso erfreulicher ist es, dass wir trotz aller Hürden im geplanten Zeit- und Kostenrahmen geblieben sind“, sagt Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck. cat/ls Bewerbung unter www.ggh-heidelberg.de Stadt schafft Wohnraum für Ältere Nachlassverfügung ermöglicht Sanierung von sechs Wohnungen PAUSE Nächstes Stadtblatt am 11. November OB Eckart Würzner, Sari Buddensiek und Markus Müller (BM Architekten), Roberta Finotti (Hochbauamt) und Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck (v. l.) im Innenhof des sanierten Ensembles in der Ingrimstraße. (Foto Rothe)
STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT 2 21. Oktober 2026 SPD Daniel Hauck Lebensqualität statt mehr Autoverkehr! Heidelberg muss sparen. Gebühren für Kitas, Schulbetreuung und Schwimmbäder steigen, beim ÖPNV wird gespart. Familien zahlen mehr. Doch Autofahrende werden entlastet: Die Parkraumbewirtschaftung der Bahnstadt hat ihre Ziele erreicht, Falschparken reduziert und die Sicherheit verbessert. Über 500.000 Euro wurden eingenommen. Trotzdem sollen die Gebühren sinken, auf bis zu 250.000 Euro jährlich wird verzichtet. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen! Ironisch ist die Begründung, günstigere Parkgebühren hielten den Stadtteil „lebendig“. Lebendigkeit bedeutet für mich sichere Wege, Aufenthaltsqualität und öffentlichen Raum für Menschen, kein „Recht“ auf günstiges Parken. Die Bahnstadt wurde verkehrsarm geplant. Nun eröffnet mit dem SkyHub trotz bester ÖPNV-Anbindung das größte Parkhaus in HD mit 800 Stellplätzen. Gleichzeitig soll Straßenparken günstiger werden, bevor die Parkhaustarife feststehen. Das widerspricht dem Ziel, Autos von der Straße in Parkhäuser zu verlagern. Das SkyHub-Gutachten zeigt: Über den Langen Anger und die Kosselstraße ist mit Schleichverkehr zu rechnen. Zugleich soll der Radschnellweg RS 16 an der Pfaffengrunder Terrasse anschließen. Damit brauchen Pendelnde und Kinder sichere Radwege. Statt erst nach einem Jahr zu prüfen, müssen wir jetzt vorsorgen, mit Durchfahrtssperren und Fahrradstraßen, die das Gutachten vorschlägt. Lebensqualität heißt vorausschauend planen: sichere Wege und Platz für Menschen statt mehr Autoverkehr! 06221 58-47150 geschaeftsstelle@spd-fraktion. heidelberg.de CDU Yasmin Sedighi Renani Wissenschaft, die in die Stadt wirkt Mit einer feierlichen Jahresfeier in der Alten Aula hat die Universität Heidelberg im 640. Jahr ihres Bestehens das neue Akademische Jahr eröffnet. Grund zur Freude gibt es reichlich: Sie bleibt ab 2027 für weitere sieben Jahre Exzellenzuniversität, so viele junge Menschen wie nie beginnen hier ihr Studium, und audimax, Study Hub und die neue Mensa in Bergheim stärken die Qualität des Standorts weiter. Im Mittelpunkt der Feier stand der Transfer: Das Wissenschaftsgespräch „Wissenschaft für das wirkliche Leben“ zeigte, wie vielfältig Forschung den Menschen nützt – von der Medizin über die Sammlungen bis zur Cybersicherheitsforschung am Institut für Politische Wissenschaft, die direkt in die Politikberatung einfließt. Im Joint Doctorate-MBA-Programm mit der Mannheim Business School wird aus Forschung ein Unternehmen. Rektorin Prof. Dr. Frauke Melchior erinnerte auch an die besondere Verantwortung der Universitäten heute. Sie stehen für Wissenschaftsfreiheit und Demokratie ein, behaupten sich in geopolitischen Umbrüchen und gestalten den Wandel durch KI mit. „Eine Universität lebt von der Vielfalt ihrer Disziplinen und ihrer Menschen“, so Melchior. Wissenschaft steht am Beginn jeder Wertschöpfungskette und liefert Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit, von Gesundheit über Sicherheit bis zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dafür braucht sie eine Stadt, die sie trägt. Als CDUFraktion wollen wir der Universität und dem Studierendenwerk ein verlässlicher Partner bleiben – vom Ausbau studentischen Wohnens bis zur Gründungsförderung. Heidelberg ohne seine Universität wäre nicht Heidelberg. Wir sind dankbar für 640 Jahre „Semper apertus“ und freuen uns auf ein Semester voller Neugier! 06221 58-47160 info@cdu-fraktion-hd.de Bündnis 90/Die Grünen Nora Schönberger Zwei Geburtstage, viele Erfolgsgeschichten Zwei Heidelberger Institutionen feiern Jubiläum: Der Asylarbeitskreis wird 35, das Café Talk zehn Jahre alt. Beide begleitenMenschenmit Fluchtgeschichte beimAnkommen. Gefeiert wurde am 20. Oktober im Theater unter dem Motto „Kein Mensch ist illegal“. Bewusst mitten in der Stadt, denn wer hier angekommen ist, gehört dazu. Der Asylarbeitskreis berät, begleitet zu Behörden und vermittelt Deutschunterricht, seit 35 Jahren getragen von Ehrenamtlichen. Im Café Talk bietet er donnerstags eine Sprechstunde zu Briefen von Behörden, Jobcenter und BAMF an. Das Café Talk entstand, weil vor zehn Jahren mehrere Menschen dieselbe Idee hatten und einfach angefangen haben. Der Asylarbeitskreis war von Beginn an dabei, gemeinsam mit der Evangelischen Kirche, dem Diakonischen Werk und der Initiative „Weststadt sagt Ja!“. Zum Jubiläum haben Bülent Teztiker und ich das Café Talk in Bergheim besucht. Um16 Uhr herrscht Gewusel, wenige Minuten später sitzen überall ruhige Lerngruppen, jedes Mal neu nach Sprachniveau zusammengestellt. Kinder spielen frei, während die Eltern lernen. Dazu gibt es Getränke, selbst gebackenen Kuchen und Snacks, zubereitet aus Lebensmitteln der Tafel. Für viele ist das Café Talk die erste Anlaufstelle und ein sicherer Ort: Hier lernt man Deutsch, bekommt Hilfe mit Behördenpost und findet Anschluss. Was daraus wird, zeigt sich oft Jahre später. Sigrid Zweygart-Pérez, die auch als Seelsorgerin im Ankunftszentrum im PHV arbeitet, erzählt von ehemaligen Gästen des Café Talk, die zurückkommen, umDanke zu sagen. Es gebe viele Erfolgsgeschichten, sagt sie. Diese Menschen tragen unsere Gesellschaft mit: als Kolleg*innen, Nachbar*innen, Eltern und oft selbst als Ehrenamtliche. Am Laufen halten das Café Talk Ehrenamtliche in ihrer Freizeit, unterstützt z.B. von Praktikant*innen aus der Sozialpädagogik. Ehrenamt braucht aber einen festen Ort, Material und Koordination, sonst trägt es nicht. Die Stadt fördert das Café Talk als freiwillige Leistung. Wir Grüne setzen uns dafür ein, dass strukturell wichtige Angebote wie das Café Talk weiter verlässlich finanziert werden. Denn wir wollen eine offene Stadt, in der das Ankommen gelingt. Beiden Organisationen gratulieren wir und danken allen Engagierten. Wer mitmachenmöchte, gerade beim Café Talk in der Kinderbetreuung: Das Café Talk ist dienstags und donnerstags von 16 bis 18 Uhr geöffnet, Vangerowstraße 3–5. Kontakt: info@café-talk.com 06221 58-47170 geschaeftsstelle@gruene- fraktion.heidelberg.de Grüner Besuch beim Café Talk zum zehnjährigen Jubiläum: Für viele Menschen mit Fluchtgeschichte ist das Café Talk die erste Anlaufstelle und ein sicherer Ort. (Foto Grünen-Fraktion Heidelberg) In der Rubrik „Stimmen aus dem Gemeinderat“ kommen die Mitglieder des Gemeinderates zu Wort. Die Autorinnen und Autoren sind für den Inhalt ihrer Beiträge in vollem Umfang selbst verantwortlich, insbesondere auch in Bezug auf alle notwendigen Nutzungsrechte. GEMEINDERAT ONLINE www.gemeinderat.heidelberg.de
3 STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT 21. Oktober 2026 IDA Dr. Gunter Frank Heidelbergs Ex-Polizeichef diffamiert Corona-Demonstranten Er spricht von ausgelebter Meinungsfreiheit „bis fast zum Exzess“. War seine Polizeiarbeit von Vorurteilen geprägt?Wie politisch ist der Umgang der Heidelberger Polizei mit kritischen Bürgern? info@ida-hd.de GAL Michael Pfeiffer Gegen Armut und Ausgrenzung Auch im wohlhabenden Heidelberg leben viele Menschen in Armut, besonders Kinder und Alleinerziehende. BisMontagmachen 57 Organisationen mit Aktionstagen auf Armut und Ausgrenzung aufmerksam. Steigende Kosten und Förderkürzungen gefährden wichtige Hilfsangebote. Hinter jeder Zahl steht ein Mensch, den wir nicht alleinlassen dürfen. Bei denHaushaltsberatungen trägt der Gemeinderat Verantwortung für die Schwächsten unserer Gesellschaft und muss ihre Unterstützung nachhaltig sichern. mp-pfeiffer@gmx.net AfD Timethy Bartesch Von der FPÖ lernen Beim Kommunalforum2 der AfDFraktion im Deutschen Bundestag letztes Wochenende konnte ich viel Wertvolles von Dr. Susanne Fürst und Mag. Hannes Amesbauer, Minister in der FPÖ-Landesregierung der Steiermark, mitnehmen. Besonders anregend war die Arbeitsgruppe Problemviertel-Gesetzgebung in Dänemark, welche massiven Zuspruch im Volk findet. Der Bericht über die Stadt Wels, wo der FPÖ-Bürgermeister den Schuldenberg massiv abgebaut hat, ohne Investitionen zu vernachlässigen. Und, dass man bei linken NGOs nicht nur kürzen, sondern ihnen komplett den Stecker der staatlichen Finanzierung ziehen kann. Hier kann Heidelberg viel lernen. Die Querbewegung bei den Zuwendungsempfängern ist der falsche Weg. Der Rotstift ist der Richtige. geschaeftsstelle@afd-fraktion- heidelberg.de Fraktionsgemeinschaft FDP/FWV Frank Beisel (FWV) Baut KI Stellen ab? Wenn Künstliche Intelligenz richtig eingesetzt wird, bietet sie große Chancen, Heidelberg moderner und effizienter zu gestalten. Ob bei Bürgeranfragen oder der Bearbeitung von Anträgen kann KI uns unterstützen. Die FWV setzt sich für einen verantwortungsvollen Einsatz von KI ein. Datenschutz und menschliche Kontrolle müssen selbstverständlich sein. KI soll die Mitarbeiter unterstützen und nicht ersetzen. Gerade bei der schwierigen Personalsituation sollte KI Erleichterung bringen. Es werden zwar frei werdende Stellen nicht immer besetzt werden können, aber durch den gezielten Einsatz von KI und eventuelle Umstrukturierungen kann dies besser aufgefangen werden. Denn auch in den Verwaltungen ist Fachpersonal schwierig zu gewinnen. info@fdpfwv.de Fraktionsgemeinschaft Die Linke/Bunte Linke Bernd Zieger (Die Linke) Sozialticket und Mobilitätspass Seit Anfang 2014 können Menschen mit Heidelberg-Pass und Sozialticket günstig mit Bahn und Bus fahren. Zu besten Zeiten kostete es nur 3 EUR im Monat und wurde von mehr als 5.000 Personen genutzt. Zuletzt wurde es aber immer teurer. Heute liegt der Preis bei 44 EUR im Monat. Das Projekt hd4mobility ist der Sparpolitik zum Opfer gefallen. Ist diese Entwicklung alternativlos?Wir sagen Nein! Eine Alternative ist der Mobilitätspass. Die Kommune kann Abgaben einführen, die eine günstige Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) für alle ermöglicht. Die Einnahmen werden für den ÖPNV genutzt. Wir kämpfen als Die Linke/Bunte Linke im Interesse einer sozial-ökologischen Politik für eine progressive Mehrheit. gemeinderat@dielinke-hd.de Die Heidelberger Larissa Winter-Horn Klinikverbund Der am 1. Januar 2026 offiziell gestartete Klinikverbund HeidelbergMannheim verbindet das Universitätsklinikum Heidelberg und das Universitätsklinikum Mannheim zu einem der größten und leistungs- fähigsten universitären Medizinzentren in Deutschland und Europa. Es gehört zu unseren Aufgaben, gute Rahmenbedingungen für die medizinische Versorgung in unserer Stadt zu schaffen. Am 3. November dürfen wir Prof. Dr. Hanns-Peter Knaebel imSaal des Restaurants Zum Achter begrüßen. Als Vorstandsvorsitzender des neuen Klinikverbunds Heidelberg-Mannheim wird er uns den entstehenden Klinikverbund vorstellen und Einblicke in die zukünftige Zusammenarbeit der beiden Universitätskliniken geben. Sie sind herzlich eingeladen, dabei zu sein! Anmeldung unter: info@dieheidelberger.de Fraktionsgemeinschaft HiB/Volt Katharina Born, Andreas Gottschalk Nestmodell: Kindeswohl fördern statt Hürden schaffen Wenn Familien auseinandergerissen werden, weil sich die Eltern trennen, ist das für alle schmerzhaft. Besonders Kinder können mit Langzeitfolgen traumatisiert werden. Diese Wohnformen gibt es nach der Trennung: Das Residenzmodell, bei dem die Kinder bei einem Elternteil leben und das andere Elternteil in größeren Abständen treffen. Das Wechselmodell, bei dem die Kinder zwischen den Wohnungen der Eltern pendeln. Das Nestmodell, bei dem die Kinder in der Familienwohnung bleiben und die Eltern abwechselnd dieselbeWohnung mit den Kindern teilen. Wenn Eltern nicht bei den Kindern sind, bewohnen sie also eine zweite Wohnung. Ein intaktes Nestmodell stellt dabei das Kindeswohl voran: Die Kinder unterliegen nicht dem organisatorischen Stress ständig zwischen den Wohnungen eines Elternteils zu pendeln. Sie können so ihr schulisches und soziales Umfeld behalten. Während die familiäre Situation instabil wird, bleibt wenigstens das soziale Umfeld stabil. Diese Rücksichtnahme der Eltern gegenüber den Kindern wird jedoch von der Stadt durch eine Zweitwohnungssteuer erschwert. Unsere Fraktion ist dagegen, Kindern nach der Trennung der Eltern noch zusätzliche Belastungen aufzuerlegen. info@hib-volt.de Stadtblatt? Ja, bitte! Jetzt Stadtblatt digital lesen und Newsletter abonnieren www.stadtblatt.heidelberg.de
AKTUELLES 4 21. Oktober 2026 Parken in der Bahnstadt Stadt schlägt günstigere Tarife vor Die Stadt möchte die Parkraumbewirtschaftung in der Bahnstadt anpassen. Grundlage sind die Ergebnisse einer umfassenden Evaluation rund ein Jahr nach der Erweiterung der Parkraumbewirtschaftung imAugust 2025. Die Untersuchung zeigt, dass die Maßnahmen den öffentlichen Straßenraum deutlich entlastet haben. Gleichzeitig wurde anhand der abgefragtenWahrnehmung ein Bedarf zur Nachjustierung beim Parken von Beschäftigten und privaten Besuchen deutlich. Das schlägt die Stadt vor: › 30-Tage-Ticket: Der Preis soll von 150 auf 120 Euro sinken. › 24-Stunden-Ticket: Der Preis soll von 15 auf 9 Euro sinken. › Abend- und Sonntagsparken: Zwischen 18 Uhr und 7 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen ganztags soll ein vergünstigter Tarif mit einer Obergrenze von 5 Euro gelten. › Kostenfreies Kurzzeitparken: Damit soll sich die kostenfreie Parkdauer von 20 auf 60 Minuten verlängern. Über die vorgeschlagenen Anpassungen soll der Gemeinderat am Mittwoch, 18. November, entscheiden. Kirchliche Räume im Wandel Kirchen und Gemeindehäuser sind weit mehr als Gebäude. Sie bieten Raum für Begegnung, Gemeinschaft und gesellschaftliches Engagement und prägen das Leben in vielen Stadtteilen. Doch sinkende Mitgliederzahlen, veränderte Bedürfnisse und steigende Unterhalts- und Sanierungskosten stellen die Kirchen vor große Herausforderungen. Wie können diese Räume künftig genutzt werden? Was passiert, wenn Gebäude ihre bisherige Funktion verlieren? Und welche neuen Möglichkeiten entstehen daraus für Stadtteile? Mit diesen Fragen befasst sich der sechste Dialog zur Stadtentwicklung amDienstag, 3. November, 17 bis 19 Uhr, imHaus der Begegnung, Merianstraße 1. Kostenlose Anmeldung stadtentwicklung@ heidelberg.de Dossenheimer Landstraße wird eingeweiht Fest mit Musik, Essen und Aktionen am 23. Oktober Die Neugestaltung der Dossenheimer Landstraße in Handschuhsheim steht kurz vor dem Abschluss. Das feiern die Stadt Heidelberg, die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv), der Handwerker- und Gewerbeverein Handschuhsheim (HGV) am Freitag, 23. Oktober, mit einem großen Einweihungsfest. Von 12 bis 21 Uhr sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, im Bereich zwischen Mühlingstraße und Burgstraße gemeinsam zu feiern. Auf die Besucherinnen und Besucher warten Musik, Essen und Getränke sowie verschiedene Angebote und Aktionen. Die offiziellen Festreden finden ab 15 Uhr im Bereich der Haltestelle Johann-Fischer-Straße in der Alexander-Colin-Straße statt. Für die Veranstaltung wird die Dossenheimer Landstraße für den Individualverkehr zwischen Burgstraße und Mühlingstraße von Freitag, 23. Oktober, 6 Uhr, bis Samstag, 24. Oktober, vollständig gesperrt. Der öffentliche Nahverkehr ist von den Sperrungen nicht betroffen. jk www.dossenheimer-land strasse.de Die Haltestelle Burgstraße wurde im Rahmen der Arbeiten an der Dossenheimer Landstraße neu gestaltet. (Foto rnv/Hauber) Austausch zu globalen Entwicklungen Heidelberg war in den vergangenen Tagen Austragungsort des Deutsch-Chinesischen Medienforums. Die Veranstaltung, die von den Vereinten Nationen unterstützt wird, bringt seit 2010 Journalistinnen und Journalisten von führenden Medienhäusern in Deutschland und China zusammen. Ziel ist ein intensiver Austausch zu globalen und geopolitischen Entwicklungen und insbesondere den deutsch-chinesischen Beziehungen. Oberbürgermeister Eckart Würzner begrüßte die Teilnehmenden im Spiegelsaal des Prinz Carl. (Foto Stadt Heidelberg) Kurz gemeldet Gedenken an Deportation Am Donnerstag, 22. Oktober, 18 Uhr, wird im Forum am Park, Poststraße 11, an die Deportation von Jüdinnen und Juden in das Lager Gurs erinnert. Gemeinschaftlich wohnen Wer sich für gemeinschaftliches Wohnen interessiert, ist zum Vernetzungstreffen am 18. November in der Chapel Südstadt, Rheinstraße 12/4, eingeladen. Einlass ab 17.30 Uhr, Beginn 18 Uhr. Anmeldung bis 11. November: wohnprojekte@heidel berg.de Veranstaltungen für Wochen gegen Rassismus Wer sich an den Internationalen Wochen gegen Rassismus 2027 beteiligen will, ist zum Koordinierungstreffen am Mittwoch, 11. November, 18 Uhr, im Interkulturellen Zentrum, eingeladen. Zeitplan für Haushalt Der Haushaltsplanentwurf 2027/2028 der Stadt wird am Donnerstag, 28. Januar, in den Gemeinderat eingebracht. Die Einbringung der Änderungsanträge ist am 18. März geplant. Der Haushalt soll am 29. April durch den Gemeinderat verabschiedet werden. www.heidelberg.de/ haushalt Vortrag zu Beteiligung Ein Vortrag am Dienstag, 17. November, um 17 Uhr, im Bürgerhaus Bahnstadt, beleuchtet, welchen Beitrag die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Zukunft leisten kann. Kostenlose Anmeldung: www.heyheidelberg.de
5 AKTUELLES 21. Oktober 2026 Aktionen gegen Antiziganismus Die bundesweiten Aktionswochen gegen Antiziganismus machen die vielfältigen Lebensrealitäten und Perspektiven von Sinti und Roma sichtbar. In Heidelberg beteiligen sich im Rahmen des Runden Tischs gegen Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus Einrichtungen mit eigenem Programm. › Buchvorstellung mit Autorengespräch: „Lackenbach: Das größte Zwangsarbeitslager für Sinti und Roma imDeutschen Reich“, Freitag, 6. November, 18 Uhr, Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, Bremeneckgasse 2, › Filmvorführung mit anschließender Diskussion: Anime-Musical „Unbroken – The Song of Survivors“, Dienstag, 10. November, 19 Uhr, Gloria-Kino, Hauptstraße 146. Eintritt zu beiden Veranstaltungen frei. 662 Wohnungen entstanden Baubericht 2025 zeigt großen Zuwachs beim Wohnungsmarkt I m Jahr 2025 wurden 662 neue Wohnungen im Stadtgebiet geschaffen. Das ist ein deutliches Plus von 91 Wohnungen gegenüber 2024 und 270 Wohnungen mehr als 2023. Insgesamt wurden 594 Wohnungen neu gebaut, weitere 76 entstanden durch Umbau- und Sanierungsmaßnahmen, acht Wohnungen wurden abgerissen. Das belegt der neue Bautätigkeitsbericht 2025, erstellt von der kommunalen Statistikstelle der Stadt. „Wir müssen vorhandene Flächen klug nutzen und dabei unterschiedliche Wohnungsbau-Formen ermöglichen – von der Entwicklung großer Quartiere bis zur Schließung von Baulücken. Ein Beispiel: Derzeit werden rund 800 Wohnungen auf dem früheren Gelände der Heidelberger Druckmaschinen AG und der Stadtwerke nahe demHauptbahnhof gebaut“, sagt Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck. Zum Jahresende 2025 gab es in Heidelberg insgesamt 80.989 Wohnungen. red Filmstill „Unbroken“ (Bild Gloria Kino) Hitzeaktionsplan aktualisiert Zusätzliche Maßnahmen sollen vorbereitet werden D ie Stadt Heidelberg entwickelt ihren Schutz vor den Folgen zunehmender Hitze weiter. Der Gemeinderat hat die Aktualisierung des Hitzeaktionsplans (HAP) beschlossen und der Verwaltung zusätzliche Aufträge für den weiteren Hitzeschutz erteilt. Der Plan ist Bestandteil der Klimaanpassungsstrategie der Stadt Heidelberg. Die Stadt strebt an, diese bis Ende 2027 umfassend zu aktualisieren. Der Hitzeaktionsplan bündelt bereits bestehende Angebote und Maßnahmen und zeigt auf, wie der Schutz der Bevölkerung vor hohen Temperaturen weiter verbessert werden soll. Die Finanzierung der zusätzlichen Maßnahmenmuss noch gesondert beschlossen werden. Standorte identifizieren Bis Ende März 2027 soll die Verwaltung eine nach Dringlichkeit geordnete Übersicht besonders hitzebelasteter Einrichtungen und öffentlicher Räume vorlegen. Dazu gehören unter anderem Kitas, Schulen, Pflegeeinrichtungen sowie öffentliche Plätze und Spielplätze. Für die jeweiligen Standorte sollen geeignete Schutzmaßnahmen mit Kostenschätzungen und Zeitplänen erarbeitet werden. Unabhängig davon soll der bereits begonnene Ausbau des öffentlichen Trinkwasserangebots fortgesetzt werden: An vier weiteren Standorten – am Wilhelmsplatz, am Paradeplatz, amMark-Twain-Abenteuerspielplatz und im Grahampark – sind neue Trinkbrunnen für die Saison 2027 vorgesehen. Auch der historische Brunnen auf dem Kornmarkt soll künftig für die Trinkwassernutzung umgerüstet werden. Finanzierung erarbeiten Einweiterer Schwerpunkt der zusätzlichen Aufträge ist die Finanzierung. Die Verwaltung soll prüfen, welche Fördermittel von Bund und Land genutzt werden können. Für den Doppelhaushalt 2027/28 soll sie einen Finanzierungsvorschlag erarbeiten und dabei auch die Einrichtung eines ämterübergreifenden Sonderbudgets für den Hitzeschutz prüfen. Mit demBeschluss des aktualisierten Hitzeaktionsplans ist die Finanzierung der zusätzlichen Maßnahmen noch nicht gesichert. fr www.heidelberg.de/hitze 60 % der neuen Wohnungen sind auf Konversionsflächen entstanden 662 Wohnungen neu auf dem Markt 20 % in einer Baulücke Top-Wohnungslieferanten Rohrbach-Hospital Bergheim Altstadt Handschuhsheim Südstadt +364 +112 +45 +43 +32 1.020 Wohnungen im Bau Baugenehmigungen 491 insgesamt +88% gegenüber 2024 Neubau Neuer Wohnraum durch Umbau und Sanierung Bautätigkeitsbericht 2025 Weitere Informationen unter www.heidelberg.de/baubericht Mehr Grün am Hans-Thoma-Platz Planung beschlossen Die nordöstlichen und nordwestlichen Bereiche des Hans-ThomaPlatzes in Handschuhsheim sollen grüner werden. Der Gemeinderat hat einstimmig die weitere Planung der Umgestaltung beschlossen. Bislang vollständig versiegelte Flächen im Bereich Dossenheimer Landstraße 30 bis 36 sollen durch neue, große Beete teilweise entsiegelt und begrünt werden. Vorgesehen sind neue Grünflächenmit artenreichen Stauden und Wiesenansaat, zusätzliche Bäume sowie neue Sitzmöglichkeiten. Durch die Maßnahme können insgesamt rund 200 Quadratmeter Fläche entsiegelt werden. Ziel der Umgestaltung ist es, den Eingang zum historischen Ortskern klimatisch und gestalterisch aufzuwerten und neue Aufenthaltsbereiche zu schaffen.
AKTUELLES 6 21. Oktober 2026 Impressum Herausgeberin Stadt Heidelberg, Amt für Öffentlichkeitsarbeit, Marktplatz 10 69045 Heidelberg 06221 58-12000 oeffentlichkeitsarbeit@ heidelberg.de Amtsleitung: Timm Herre (tir) Redaktion: Hannah Lena Puschnig (hlp), Sascha Balduf (sba), Christian Beister (chb), Christina Euler (eu), Claudia Kehrl (ck), Julian Klose (jkl), Florian Römer (fr), Laura Schleicher (ls), Laura Stahmer (lst), Carina Troll (cat) Druck: HAAS-Druck GmbH Vertrieb: Heidelberger Dienste gGmbH Stadt Heidelberg online www.heidelberg.de › K onversionsausschuss: Donnerstag, 22. Oktober, 18 Uhr, Rathaus, Marktplatz 10 › Bezirksbeirat Rohrbach: Dienstag, 3. November, 18 Uhr Hochschule Fresenius, Sickingenstr. 63-65 › Haupt- und Finanzausschuss: Mittwoch, 4. November, 17.30 Uhr, Rathaus, Marktplatz 10 › Bezirksbeirat Altstadt: Donnerstag, 5. November, 18 Uhr, Rathaus, Marktplatz 10 › Bezirksbeirat Bergheim: Dienstag, 10. November, 18 Uhr, Forum am Park, Poststr. 11 www.gemeinderat. heidelberg.de Gremiensitzungen Ersatzneubau für Brücke in Rohrbach notwendig Schäden an tragenden Bauteilen von Boxbergknotenbrücke Die Boxbergknotenbrücke in Rohrbach muss durch einen Neubau ersetzt werden. Das Bauwerk aus dem Jahr 1969 weist erhebliche bauliche Mängel auf. Betroffen sind unter anderem die Lager, auf denen die Brücke aufliegt, sowie Stahlteile im Inneren der Konstruktion, die für ihre Tragfähigkeit besonders wichtig sind. Die Boxbergknotenbrücke liegt in der Nähe des Gewerbegebiets Rohrbach-Süd. Sie befindet sich am Verkehrsknoten von Bundesstraße 3 und Landesstraße 594. Als wichtige Verkehrsverbindung erschließt sie die Stadtteile Boxberg und Emmertsgrund. Auch für den Verkehr von der Autobahn in Richtung Heidelberger Stadtgebiet ist sie eine der Hauptzufahrten. Beratung im Gemeinderat Über den Projektstart und die Planungsmittel hat der Stadtent- wicklungs- und Bauausschuss am 20. Oktober beraten, der Haupt- und Finanzausschuss und der Gemeinderat werden am 4. November und 18. November darüber sprechen. Sanierung unwirtschaftlich Eine Sanierung würde die grundlegenden konstruktiven und altersbedingten Mängel nur mit großemAufwand beheben und die Nutzungsdauer vergleichsweise kurz verlängern. Ein Neubau wäre damit lediglich aufgeschoben. Ein Ersatzneubau hingegen legt die Grundlage für eine dauerhaft sichere und eine leistungsfähige Verkehrsverbindung. Zudem sind langfristig geringere Aufwendungen für Reparaturen und Instandhaltung zu erwarten als bei einer Sanierung. Die neue Brücke kann künftig auch wieder von genehmigungspflichtigen Schwerlasttransporten genutzt werden. Für einen Neubau bestehen außerdem grundsätzlich Fördermöglichkeiten über das Land. Die Gesamtkosten werden derzeit auf rund 18 Millionen Euro geschätzt. Nach aktuellem Planungsstand ist ein Baubeginn im Jahr 2033 vorgesehen. cat/ls ON E T E AM H E I D E L B E RG wir suchen Bauingenieurin / Bauingenieur (m/w/d) – Bauvorbereitung und / oder Bauleitung für Tiefbauprojekte Tiefbauamt | Vollzeit | unbefristet | Entgeltgruppe 11 TVöD Einsatzbeamtin / Einsatzbeamter Feuerwehr Heidelberg (m/w/d) | Mittlerer feuerwehrtechnischer Dienst Feuerwehr | Vollzeit | unbefristet | Besoldungsgruppe A 9 LBesGBW bzw. Entgeltgruppe 8 TVöD Feuerwehr Ausbildung als Oberbrandmeisterin / Oberbrandmeister (m/w/d) Feuerwehr | Vollzeit | unbefristet | Besoldungsgruppe A 8 LBesGBW (zunächst als Anwärter, dann auf Probe) Stellvertretende Leitung Standesamt (m/w/d) Standesamt | Vollzeit | unbefristet | Besoldungsgruppe A13g LBesGBW beziehungsweise Entgeltgruppe 12 TVöD Abteilungsleitung Finanzen (m/w/d) ASZ Heidelberg | Vollzeit | unbefristet | bis Entgeltgruppe 13 TVöD Ingenieurin / Ingenieur (m/w/d) – Verkehrstechnik Amt für Mobilität | Vollzeit | unbefristet | bis Entgeltgruppe 12 TVöD Gärtnerin / Gärtner oder Forstwirtin / Forstwirt – Baumpflege und Baumkontrolle (w/m/d) Landschafts- und Forstamt | Vollzeit | unbefristet | Entgeltgruppe 5 bis 8 TVöD, je nach Qualifikation und Berufserfahrung zuzüglich der Gewährung von Zuschlägen jetzt bewerben www.oneteamheidelberg.de
7 STADTWERKE HEIDELBERG 21. OKtober 2026 AKTUELLES Wir trauern um unseren Mitarbeiter und Kollegen Jürgen Schneider der im Alter von 61 Jahren verstorben ist. Jürgen Schneider war seit November 1996 beim Tiefbauamt beschäftigt. Betroffen nehmen wir Abschied von einem geschätzten Mitarbeiter, der durch sein Engagement und Verantwortungsbewusstsein bei Vorgesetzten, Kolleginnen und Kollegen sehr beliebt war. Wir werden ihn immer in guter Erinnerung behalten. Unser Mitgefühl gehört seinen Angehörigen. Stadtverwaltung Heidelberg Prof. Dr. Eckart Würzner Oberbürgermeister Martin Eisele Vorsitzender des Gesamtpersonalrates Infostand Fernwärmeausbau Stadtwerke informieren bei Einweihung der Dossenheimer Landstraße Am 23. Oktober wird die rundum erneuerte Dossenheimer Landstraße nach über zwei Jahren Bauzeit offiziell eingeweiht. Beim großen Einweihungsfest sind auch die Stadtwerke Heidelberg dabei: Mit Unterhaltung für die Kleinen und Kleinsten sowie mit einem Informationsstand zum geplanten Fernwärmeausbau in Handschuhsheim. Zwischen 12 und 16 Uhr können sich alle Interessierten mit den Beraterinnen und Beratern des Energieversorgers austauschen und sich über kommende Maßnahmen in ihrem Quartier sowie über die Fortschritte auf dem Weg zur klimaneutralen Fernwärme informieren. Im persönlichen Gespräch werden alle Fragen rund um einen Anschluss besprochen. Außerdem erhalten Interessierte am Infostand auch einen Überblick über weiterführende Informationsveranstaltungen und können sich für einen Newsletter anmelden. Nächste Schritte beim Fernwärmeausbau Voraussichtlich beginnt der Ausbau in Handschuhsheim im März 2027. Zudem startet in einer vorgezogenen Bauphase der Ausbau in der Zeppelinstraße zwischen Wethgasse und Berliner Straße schon im November 2026. Das Ausbaugebiet findet sich auf einer interaktiven Karte unter www.swhd.de/fernwaerme- verfuegbarkeit. Eine frühe Beschäftigung mit dem Thema lohnt sich: Denn wer alle Unterlagen für Förderanträge rechtzeitig vorbereitet, hat später eine Chance auf einen höheren Zuschuss durch die Bundesförderung. Impressum Stadtwerke Heidelberg Unternehmenskommunikation Alte Eppelheimer Straße 26 69115 Heidelberg 06221 513-0 ukom@swhd.de Redaktion: Lisa Rieger Foto: Stadtwerke Heidelberg Alle Angaben ohne Gewähr Bei der Einweihung der Dossenheimer Landstraße informieren die Stadtwerke Heidelberg rund um den geplanten Fernwärmeausbau in Handschuhsheim. Fernwärmeausbau Infoveranstaltung und Webinar Am Freitag, den 6. November, findet ab 17.30 Uhr im Carl-Rottmann-Saal in Handschuhsheim eine weitere Informationsveranstaltung zum Fernwärmeausbau statt. Wer nicht vor Ort teilnehmen kann, hat zuvor am Montag, den 2. November, von 17.30 bis 18.30 Uhr beim Fernwärme-Webinar die Gelegenheit, online mit den Stadtwerken Heidelberg ins Gespräch zu kommen. Weitere Informationen unter: www.swhd.de/ veranstaltungen Straßenerneuerung in Handschuhsheim Fernwärmeausbau wird genutzt Der Gemeinderat hat der umfangreichen Erneuerung von Straßen in Handschuhsheim im Zuge des Ausbaus des Fernwärmenetzes zugestimmt. Durch die Bündelung der Bauarbeiten lassen sich Straßenflächen gemeinsam mit den Leitungsarbeiten sanieren. So können wiederholte Eingriffe in den Straßenraum vermieden und die Belastungen für Anwohnerinnen und Anwohner möglichst gering gehalten werden. Die Kosten für die begleitende Straßenerneuerung und Erneuerung von Wasserleitungen belaufen sich auf rund 3,13 Millionen Euro. Die Finanzierung erfolgt über Fördermittel. Der Baubeginn ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen. Tigermückensaison endet Jetzt schon für 2027 vorbereiten Im Herbst bietet sich eine gute Gelegenheit, die Mückenpopulation im kommenden Frühjahr zu reduzieren. Je gründlicher Brutstätten für Tigermücke und Co. entfernt und gereinigt werden, desto geringer fällt die Anzahl der Stechmücken im nächsten Jahr aus. Ende Oktober sollten die abgelegten Eier überall dort, wo sich Regen- oder Gießwasser sammelt, abgebürstet werden, die Gefäße anschließend ausgewaschen und schließlich trocken gelagert werden. Das Spülwasser sollte an Stellen entsorgt werden, wo es versickern kann. Weitere Informationen unter www.heidelberg.de/ tigermuecke
8 KULTUR UND FREIZEIT 21. Oktober 2026 Internationale Filme entdecken Das Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg hat sich der Entdeckung und Förderung neuer Talente verschrieben. Passend dazu steht die diesjährige Ausgabe unter dem Motto „Imagine Futures!”. Das Festival vom 5. bis 15. November will anregen, über die Zukunft des Kinos und der Gesellschaft nachzudenken. Am Dienstag, 10. November, 17.45 Uhr, ist der japanische Film „Memorizu“ (im Bild) im Karlstorkino zu sehen. Programm unter www.iffmh.de (Foto Little More) Gedenken, Austausch und Selbstbestimmtheit Trans*aktionswochen Rhein-Neckar vom 1. bis 22. November Die Trans*Aktionswochen RheinNeckar bieten seit 2015 eine Plattform für die Sichtbarbarkeit von trans* Menschen und Vielfalt geschlechtlicher Identitäten. Vom 1. bis 22. November laden zahlreiche Vereine, Gruppen und Institutionen in Heidelberg und Mannheim zu einem vielfältigen Programm ein. Ziel der Aktionswochen ist es, die Erfahrungen von trans* Menschen in den Fokus zu rücken, Austausch zu ermöglichen und ein solidarisches Miteinander zu fördern. Die Eröffnungsveranstaltung findet am Sonntag, 1. November, 19 Uhr, im Karlstorkino, Marlene-DietrichPlatz 3, statt. Gezeigt wird der Dokumentarfilm „NIÑXS – Das Leben glitzert“. Mit einem Umtrunk wird zugleich das zehnjährige Bestehen des Queeren Netzwerks Heidelberg gefeiert. Zur Eröffnung spricht Bürgermeisterin Stefanie Jansen. Gedenkmarsch am 20. November In Mannheim lädt am Freitag, 20. November, ein breites Bündnis von Vereinen und Gruppen zu einem Gedenkmarsch für die Opfer von Trans*feindlichkeit ein. Los geht es um 18 Uhr am Plakenkopf. eu Mehr zum Programm unter www.heidelberg.de/queer @transaktionswochen Die Kunst des Sammelns Neue Ausstellung „Unschätzbar“ bis 30. Mai im Kurpfälzischen Museum F ür die Ausstellung „Unschätzbar“ öffnet das Kurpfälzische Museum seine Schatzkammern und präsentiert erstmals die Neuzugänge der vergangenen Jahrzehnte. Bis zum 30. Mai stehen Werke von Dürer, Nolde und Chagall neben höfischen Kostbarkeiten und Heidelberger Kunstschätzen – überraschend kombiniert und spannend erzählt. Gemälde, Grafiken, Skulpturen, Kunsthandwerk und kulturgeschichtliche Objekte aus unterschiedlichen Epochen laden dazu ein, ihren Geschichten zu folgen. Zusammen entfalten sie ein stimmiges Gesamtbild, das die Kunst des Sammelns sichtbar werden lässt. Der Wert der Dinge Was macht ein Kunstwerk oder ein historisches Objekt so bedeutsam, dass es Teil einer Museumssammlung wird? Entscheidend ist weit mehr als sein materieller Wert: Geschichte, Herkunft und künstlerische Qualität sowie die Bedeutung für die Stadt und die Sammlung bestimmen, warum ein Objekt bewahrt wird. Die Kunst des Sammelns erfordert daher sowohl wissenschaftliche Kompetenz als auch ästhetisches Urteilsvermögen, Erfahrung, Weitblick und ein Gespür für zukünftige Entwicklungen. So erzählt das Museum von historischen Persönlichkeiten, schicksalhaften Ereignissen und bahnbrechenden Ideen. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, selbst zu Forscherinnen und Forschern zu werden. BeimQuiz gilt es, rätselhaften Sammlungsobjekten ihre ursprüngliche Funktion oder Herkunft zuzuordnen. Über MultipleChoice-Fragen gelangen auch ungeübteMuseumsgäste zumLösungswort – und mit etwas Glück zu einem Gewinn. red Weitere Informationen unter www.museum-heidelberg.de Die Blaue Grotte auf Capri wurde durch ihr magisches Licht zum begehrten Motiv der Malerei, wie hier bei Rosa von Aretin, um 1830. (Foto Kurpfälzisches Museum) Vorverkauf für Jugendtanztag Am 5. Dezember wieder in der Stadthalle Nach der Sanierung der Heidelberger Stadthalle kehrt der Heidelberger Jugendtanztag an seinen Ursprungsort zurück: Am Samstag, 5. Dezember, präsentieren mehr als 600 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene beim 38. Heidelberger Jugendtanztag ihr Können. Das Haus der Jugend Heidelberg veranstaltet das traditionsreiche Tanzevent gemeinsam mit dem Stadtjugendring Heidelberg. Ab sofort läuft der Online-Ticket-Verkauf. Von Kindertanz über Contemporary und Jazz bis hin zu Hip-Hop und Breaking erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm. Neu ist in diesem Jahr die Übersetzung des Kinderstücks in Deutsche Gebärdensprache. „Der Jugendtanztag zeigt seit Jahrzehnten, wie kreativ, engagiert und vielfältig junge Menschen in Heidelberg sind. Dass die Veranstaltung nach der Sanierung wieder in die Stadthalle zurückkehrt, verleiht diesem besonderen Tag zusätzliche Strahlkraft“, sagt Oberbürgermeister Eckart Würzner. Karten unter pretix.eu/sjrHD/JTT26
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