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5 AKTUELLES 21. Oktober 2026 Aktionen gegen Antiziganismus Die bundesweiten Aktionswochen gegen Antiziganismus machen die vielfältigen Lebensrealitäten und Perspektiven von Sinti und Roma sichtbar. In Heidelberg beteiligen sich im Rahmen des Runden Tischs gegen Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus Einrichtungen mit eigenem Programm. › Buchvorstellung mit Autorengespräch: „Lackenbach: Das größte Zwangsarbeitslager für Sinti und Roma imDeutschen Reich“, Freitag, 6. November, 18 Uhr, Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, Bremeneckgasse 2, › Filmvorführung mit anschließender Diskussion: Anime-Musical „Unbroken – The Song of Survivors“, Dienstag, 10. November, 19 Uhr, Gloria-Kino, Hauptstraße 146. Eintritt zu beiden Veranstaltungen frei. 662 Wohnungen entstanden Baubericht 2025 zeigt großen Zuwachs beim Wohnungsmarkt I m Jahr 2025 wurden 662 neue Wohnungen im Stadtgebiet geschaffen. Das ist ein deutliches Plus von 91 Wohnungen gegenüber 2024 und 270 Wohnungen mehr als 2023. Insgesamt wurden 594 Wohnungen neu gebaut, weitere 76 entstanden durch Umbau- und Sanierungsmaßnahmen, acht Wohnungen wurden abgerissen. Das belegt der neue Bautätigkeitsbericht 2025, erstellt von der kommunalen Statistikstelle der Stadt. „Wir müssen vorhandene Flächen klug nutzen und dabei unterschiedliche Wohnungsbau-Formen ermöglichen – von der Entwicklung großer Quartiere bis zur Schließung von Baulücken. Ein Beispiel: Derzeit werden rund 800 Wohnungen auf dem früheren Gelände der Heidelberger Druckmaschinen AG und der Stadtwerke nahe demHauptbahnhof gebaut“, sagt Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck. Zum Jahresende 2025 gab es in Heidelberg insgesamt 80.989 Wohnungen. red Filmstill „Unbroken“ (Bild Gloria Kino) Hitzeaktionsplan aktualisiert Zusätzliche Maßnahmen sollen vorbereitet werden D ie Stadt Heidelberg entwickelt ihren Schutz vor den Folgen zunehmender Hitze weiter. Der Gemeinderat hat die Aktualisierung des Hitzeaktionsplans (HAP) beschlossen und der Verwaltung zusätzliche Aufträge für den weiteren Hitzeschutz erteilt. Der Plan ist Bestandteil der Klimaanpassungsstrategie der Stadt Heidelberg. Die Stadt strebt an, diese bis Ende 2027 umfassend zu aktualisieren. Der Hitzeaktionsplan bündelt bereits bestehende Angebote und Maßnahmen und zeigt auf, wie der Schutz der Bevölkerung vor hohen Temperaturen weiter verbessert werden soll. Die Finanzierung der zusätzlichen Maßnahmenmuss noch gesondert beschlossen werden. Standorte identifizieren Bis Ende März 2027 soll die Verwaltung eine nach Dringlichkeit geordnete Übersicht besonders hitzebelasteter Einrichtungen und öffentlicher Räume vorlegen. Dazu gehören unter anderem Kitas, Schulen, Pflegeeinrichtungen sowie öffentliche Plätze und Spielplätze. Für die jeweiligen Standorte sollen geeignete Schutzmaßnahmen mit Kostenschätzungen und Zeitplänen erarbeitet werden. Unabhängig davon soll der bereits begonnene Ausbau des öffentlichen Trinkwasserangebots fortgesetzt werden: An vier weiteren Standorten – am Wilhelmsplatz, am Paradeplatz, amMark-Twain-Abenteuerspielplatz und im Grahampark – sind neue Trinkbrunnen für die Saison 2027 vorgesehen. Auch der historische Brunnen auf dem Kornmarkt soll künftig für die Trinkwassernutzung umgerüstet werden. Finanzierung erarbeiten Einweiterer Schwerpunkt der zusätzlichen Aufträge ist die Finanzierung. Die Verwaltung soll prüfen, welche Fördermittel von Bund und Land genutzt werden können. Für den Doppelhaushalt 2027/28 soll sie einen Finanzierungsvorschlag erarbeiten und dabei auch die Einrichtung eines ämterübergreifenden Sonderbudgets für den Hitzeschutz prüfen. Mit demBeschluss des aktualisierten Hitzeaktionsplans ist die Finanzierung der zusätzlichen Maßnahmen noch nicht gesichert. fr www.heidelberg.de/hitze 60 % der neuen Wohnungen sind auf Konversionsflächen entstanden 662 Wohnungen neu auf dem Markt 20 % in einer Baulücke Top-Wohnungslieferanten Rohrbach-Hospital Bergheim Altstadt Handschuhsheim Südstadt +364 +112 +45 +43 +32 1.020 Wohnungen im Bau Baugenehmigungen 491 insgesamt +88% gegenüber 2024 Neubau Neuer Wohnraum durch Umbau und Sanierung Bautätigkeitsbericht 2025 Weitere Informationen unter www.heidelberg.de/baubericht Mehr Grün am Hans-Thoma-Platz Planung beschlossen Die nordöstlichen und nordwestlichen Bereiche des Hans-ThomaPlatzes in Handschuhsheim sollen grüner werden. Der Gemeinderat hat einstimmig die weitere Planung der Umgestaltung beschlossen. Bislang vollständig versiegelte Flächen im Bereich Dossenheimer Landstraße 30 bis 36 sollen durch neue, große Beete teilweise entsiegelt und begrünt werden. Vorgesehen sind neue Grünflächenmit artenreichen Stauden und Wiesenansaat, zusätzliche Bäume sowie neue Sitzmöglichkeiten. Durch die Maßnahme können insgesamt rund 200 Quadratmeter Fläche entsiegelt werden. Ziel der Umgestaltung ist es, den Eingang zum historischen Ortskern klimatisch und gestalterisch aufzuwerten und neue Aufenthaltsbereiche zu schaffen.

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