3 STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT 21. Oktober 2026 IDA Dr. Gunter Frank Heidelbergs Ex-Polizeichef diffamiert Corona-Demonstranten Er spricht von ausgelebter Meinungsfreiheit „bis fast zum Exzess“. War seine Polizeiarbeit von Vorurteilen geprägt?Wie politisch ist der Umgang der Heidelberger Polizei mit kritischen Bürgern? info@ida-hd.de GAL Michael Pfeiffer Gegen Armut und Ausgrenzung Auch im wohlhabenden Heidelberg leben viele Menschen in Armut, besonders Kinder und Alleinerziehende. BisMontagmachen 57 Organisationen mit Aktionstagen auf Armut und Ausgrenzung aufmerksam. Steigende Kosten und Förderkürzungen gefährden wichtige Hilfsangebote. Hinter jeder Zahl steht ein Mensch, den wir nicht alleinlassen dürfen. Bei denHaushaltsberatungen trägt der Gemeinderat Verantwortung für die Schwächsten unserer Gesellschaft und muss ihre Unterstützung nachhaltig sichern. mp-pfeiffer@gmx.net AfD Timethy Bartesch Von der FPÖ lernen Beim Kommunalforum2 der AfDFraktion im Deutschen Bundestag letztes Wochenende konnte ich viel Wertvolles von Dr. Susanne Fürst und Mag. Hannes Amesbauer, Minister in der FPÖ-Landesregierung der Steiermark, mitnehmen. Besonders anregend war die Arbeitsgruppe Problemviertel-Gesetzgebung in Dänemark, welche massiven Zuspruch im Volk findet. Der Bericht über die Stadt Wels, wo der FPÖ-Bürgermeister den Schuldenberg massiv abgebaut hat, ohne Investitionen zu vernachlässigen. Und, dass man bei linken NGOs nicht nur kürzen, sondern ihnen komplett den Stecker der staatlichen Finanzierung ziehen kann. Hier kann Heidelberg viel lernen. Die Querbewegung bei den Zuwendungsempfängern ist der falsche Weg. Der Rotstift ist der Richtige. geschaeftsstelle@afd-fraktion- heidelberg.de Fraktionsgemeinschaft FDP/FWV Frank Beisel (FWV) Baut KI Stellen ab? Wenn Künstliche Intelligenz richtig eingesetzt wird, bietet sie große Chancen, Heidelberg moderner und effizienter zu gestalten. Ob bei Bürgeranfragen oder der Bearbeitung von Anträgen kann KI uns unterstützen. Die FWV setzt sich für einen verantwortungsvollen Einsatz von KI ein. Datenschutz und menschliche Kontrolle müssen selbstverständlich sein. KI soll die Mitarbeiter unterstützen und nicht ersetzen. Gerade bei der schwierigen Personalsituation sollte KI Erleichterung bringen. Es werden zwar frei werdende Stellen nicht immer besetzt werden können, aber durch den gezielten Einsatz von KI und eventuelle Umstrukturierungen kann dies besser aufgefangen werden. Denn auch in den Verwaltungen ist Fachpersonal schwierig zu gewinnen. info@fdpfwv.de Fraktionsgemeinschaft Die Linke/Bunte Linke Bernd Zieger (Die Linke) Sozialticket und Mobilitätspass Seit Anfang 2014 können Menschen mit Heidelberg-Pass und Sozialticket günstig mit Bahn und Bus fahren. Zu besten Zeiten kostete es nur 3 EUR im Monat und wurde von mehr als 5.000 Personen genutzt. Zuletzt wurde es aber immer teurer. Heute liegt der Preis bei 44 EUR im Monat. Das Projekt hd4mobility ist der Sparpolitik zum Opfer gefallen. Ist diese Entwicklung alternativlos?Wir sagen Nein! Eine Alternative ist der Mobilitätspass. Die Kommune kann Abgaben einführen, die eine günstige Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) für alle ermöglicht. Die Einnahmen werden für den ÖPNV genutzt. Wir kämpfen als Die Linke/Bunte Linke im Interesse einer sozial-ökologischen Politik für eine progressive Mehrheit. gemeinderat@dielinke-hd.de Die Heidelberger Larissa Winter-Horn Klinikverbund Der am 1. Januar 2026 offiziell gestartete Klinikverbund HeidelbergMannheim verbindet das Universitätsklinikum Heidelberg und das Universitätsklinikum Mannheim zu einem der größten und leistungs- fähigsten universitären Medizinzentren in Deutschland und Europa. Es gehört zu unseren Aufgaben, gute Rahmenbedingungen für die medizinische Versorgung in unserer Stadt zu schaffen. Am 3. November dürfen wir Prof. Dr. Hanns-Peter Knaebel imSaal des Restaurants Zum Achter begrüßen. Als Vorstandsvorsitzender des neuen Klinikverbunds Heidelberg-Mannheim wird er uns den entstehenden Klinikverbund vorstellen und Einblicke in die zukünftige Zusammenarbeit der beiden Universitätskliniken geben. Sie sind herzlich eingeladen, dabei zu sein! Anmeldung unter: info@dieheidelberger.de Fraktionsgemeinschaft HiB/Volt Katharina Born, Andreas Gottschalk Nestmodell: Kindeswohl fördern statt Hürden schaffen Wenn Familien auseinandergerissen werden, weil sich die Eltern trennen, ist das für alle schmerzhaft. Besonders Kinder können mit Langzeitfolgen traumatisiert werden. Diese Wohnformen gibt es nach der Trennung: Das Residenzmodell, bei dem die Kinder bei einem Elternteil leben und das andere Elternteil in größeren Abständen treffen. Das Wechselmodell, bei dem die Kinder zwischen den Wohnungen der Eltern pendeln. Das Nestmodell, bei dem die Kinder in der Familienwohnung bleiben und die Eltern abwechselnd dieselbeWohnung mit den Kindern teilen. Wenn Eltern nicht bei den Kindern sind, bewohnen sie also eine zweite Wohnung. Ein intaktes Nestmodell stellt dabei das Kindeswohl voran: Die Kinder unterliegen nicht dem organisatorischen Stress ständig zwischen den Wohnungen eines Elternteils zu pendeln. Sie können so ihr schulisches und soziales Umfeld behalten. Während die familiäre Situation instabil wird, bleibt wenigstens das soziale Umfeld stabil. Diese Rücksichtnahme der Eltern gegenüber den Kindern wird jedoch von der Stadt durch eine Zweitwohnungssteuer erschwert. Unsere Fraktion ist dagegen, Kindern nach der Trennung der Eltern noch zusätzliche Belastungen aufzuerlegen. info@hib-volt.de Stadtblatt? Ja, bitte! Jetzt Stadtblatt digital lesen und Newsletter abonnieren www.stadtblatt.heidelberg.de
RkJQdWJsaXNoZXIy NTc3MjYx