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8 KULTUR UND FREIZEIT 21. Oktober 2026 Internationale Filme entdecken Das Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg hat sich der Entdeckung und Förderung neuer Talente verschrieben. Passend dazu steht die diesjährige Ausgabe unter dem Motto „Imagine Futures!”. Das Festival vom 5. bis 15. November will anregen, über die Zukunft des Kinos und der Gesellschaft nachzudenken. Am Dienstag, 10. November, 17.45 Uhr, ist der japanische Film „Memorizu“ (im Bild) im Karlstorkino zu sehen. Programm unter www.iffmh.de (Foto Little More) Gedenken, Austausch und Selbstbestimmtheit Trans*aktionswochen Rhein-Neckar vom 1. bis 22. November Die Trans*Aktionswochen RheinNeckar bieten seit 2015 eine Plattform für die Sichtbarbarkeit von trans* Menschen und Vielfalt geschlechtlicher Identitäten. Vom 1. bis 22. November laden zahlreiche Vereine, Gruppen und Institutionen in Heidelberg und Mannheim zu einem vielfältigen Programm ein. Ziel der Aktionswochen ist es, die Erfahrungen von trans* Menschen in den Fokus zu rücken, Austausch zu ermöglichen und ein solidarisches Miteinander zu fördern. Die Eröffnungsveranstaltung findet am Sonntag, 1. November, 19 Uhr, im Karlstorkino, Marlene-DietrichPlatz 3, statt. Gezeigt wird der Dokumentarfilm „NIÑXS – Das Leben glitzert“. Mit einem Umtrunk wird zugleich das zehnjährige Bestehen des Queeren Netzwerks Heidelberg gefeiert. Zur Eröffnung spricht Bürgermeisterin Stefanie Jansen. Gedenkmarsch am 20. November In Mannheim lädt am Freitag, 20. November, ein breites Bündnis von Vereinen und Gruppen zu einem Gedenkmarsch für die Opfer von Trans*feindlichkeit ein. Los geht es um 18 Uhr am Plakenkopf. eu Mehr zum Programm unter www.heidelberg.de/queer @transaktionswochen Die Kunst des Sammelns Neue Ausstellung „Unschätzbar“ bis 30. Mai im Kurpfälzischen Museum F ür die Ausstellung „Unschätzbar“ öffnet das Kurpfälzische Museum seine Schatzkammern und präsentiert erstmals die Neuzugänge der vergangenen Jahrzehnte. Bis zum 30. Mai stehen Werke von Dürer, Nolde und Chagall neben höfischen Kostbarkeiten und Heidelberger Kunstschätzen – überraschend kombiniert und spannend erzählt. Gemälde, Grafiken, Skulpturen, Kunsthandwerk und kulturgeschichtliche Objekte aus unterschiedlichen Epochen laden dazu ein, ihren Geschichten zu folgen. Zusammen entfalten sie ein stimmiges Gesamtbild, das die Kunst des Sammelns sichtbar werden lässt. Der Wert der Dinge Was macht ein Kunstwerk oder ein historisches Objekt so bedeutsam, dass es Teil einer Museumssammlung wird? Entscheidend ist weit mehr als sein materieller Wert: Geschichte, Herkunft und künstlerische Qualität sowie die Bedeutung für die Stadt und die Sammlung bestimmen, warum ein Objekt bewahrt wird. Die Kunst des Sammelns erfordert daher sowohl wissenschaftliche Kompetenz als auch ästhetisches Urteilsvermögen, Erfahrung, Weitblick und ein Gespür für zukünftige Entwicklungen. So erzählt das Museum von historischen Persönlichkeiten, schicksalhaften Ereignissen und bahnbrechenden Ideen. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, selbst zu Forscherinnen und Forschern zu werden. BeimQuiz gilt es, rätselhaften Sammlungsobjekten ihre ursprüngliche Funktion oder Herkunft zuzuordnen. Über MultipleChoice-Fragen gelangen auch ungeübteMuseumsgäste zumLösungswort – und mit etwas Glück zu einem Gewinn. red Weitere Informationen unter www.museum-heidelberg.de Die Blaue Grotte auf Capri wurde durch ihr magisches Licht zum begehrten Motiv der Malerei, wie hier bei Rosa von Aretin, um 1830. (Foto Kurpfälzisches Museum) Vorverkauf für Jugendtanztag Am 5. Dezember wieder in der Stadthalle Nach der Sanierung der Heidelberger Stadthalle kehrt der Heidelberger Jugendtanztag an seinen Ursprungsort zurück: Am Samstag, 5. Dezember, präsentieren mehr als 600 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene beim 38. Heidelberger Jugendtanztag ihr Können. Das Haus der Jugend Heidelberg veranstaltet das traditionsreiche Tanzevent gemeinsam mit dem Stadtjugendring Heidelberg. Ab sofort läuft der Online-Ticket-Verkauf. Von Kindertanz über Contemporary und Jazz bis hin zu Hip-Hop und Breaking erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm. Neu ist in diesem Jahr die Übersetzung des Kinderstücks in Deutsche Gebärdensprache. „Der Jugendtanztag zeigt seit Jahrzehnten, wie kreativ, engagiert und vielfältig junge Menschen in Heidelberg sind. Dass die Veranstaltung nach der Sanierung wieder in die Stadthalle zurückkehrt, verleiht diesem besonderen Tag zusätzliche Strahlkraft“, sagt Oberbürgermeister Eckart Würzner. Karten unter pretix.eu/sjrHD/JTT26

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