Amtsanzeiger der Stadt Heidelberg 14. Oktober 2026 / Ausgabe 28 / 34. Jahrgang RAINBOW CITY Sicher queer leben können Runder Tisch feierte Jubiläum Der Runde Tisch sexuelle und geschlechtliche Vielfalt hat am 7. Oktober sein zehnjähriges Bestehen gefeiert. Seit seiner Gründung 2016 vernetzt das beratende Gremium die queere Community mit Stadtverwaltung, Politik, Wissenschaft, Fachstellen und weiteren gesellschaftlichen Akteur*innen in Heidelberg. Die Mitglieder setzen sich dafür ein, dass queere Menschen in Heidelberg sichtbar sind, Unterstützung finden und sie ihre Perspektiven einbringen können. S. 5 › KOMMUNALPOLITIK Räte tagen gemeinsam Sitzungen am 15. Oktober Der Gemeinderat tagt gemeinsammit dem Jugendgemeinderat amDonnerstag, 15. Oktober, öffentlich ab 16 Uhr im Rathaus. Zu den Themen gehört eine Befragung zum ÖPNV und zur Sicherheit. Es folgt die Sitzung des Gemeinderats um 17.30 Uhr. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem der Fernwärmeausbau, die Fortschreibung des Wohnentwicklungsprogramms und die Haushaltsprognose für 2026. Die Tagesordnung ist unter www.gemein derat.heidelberg.de zu finden. Die Sitzung kann per Livestream verfolgt werden. MUSIK Frühling wird 30 Jahre Neues Programm vorgestellt Der Heidelberger Frühling hat das Programm für die Festivalsaison 2026/2027 vorgestellt. Das Musikfestival 2027 findet vom 13. März bis 17. April unter demMotto „Klang der Zeit“ statt. Der Heidelberger Frühling feiert in der Saison sein 30-jähriges Jubiläum. Es ist zugleich die letzte Spielzeit unter der Intendanz von Thorsten Schmidt, der das Festival 1997 mitbegründet hat. Tickets für das Musikfestival und das Streichquartettfest 2027 sind ab Montag, 19. Oktober, erhältlich. S. 8 › An der Waldparkschule im Stadtteil Boxberg haben die Arbeiten zur Sanierung und Aufwertung der Außenanlagen begonnen. In einem ersten Bauabschnitt werden noch in diesem Jahr die Höfe 1 bis 3 umgestaltet. 2027 folgen die weiteren Bauabschnitte mit der Umgestaltung und Aufwertung der Spielbereiche und des Innenhofs. Insgesamt investiert die Stadt 360.000 Euro in die Umgestaltung. Einen wesentlichen Anteil übernimmt die Dietmar Hopp Stiftung: Sie unterstützt die Maßnahme mit 270.000 Euro. „Die Stadt dankt der Dietmar Hopp Stiftung sehr herzlich für diese äußerst großzügige Unterstützung. Sie trägt entscheidend dazu bei, dass an der Waldparkschule ein attraktiver und vielseitiger Außenbereich entstehen kann. Besonders freut mich, dass Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Vorstellungen eingebracht haben und diese nun Schritt für Schritt umgesetzt werden“, sagte Bürgermeister Raoul SchmidtLamontain. Die gesamten Ergebnisse der Beteiligung an der Waldparkschule sind auf www. heyheidelberg. de dokumentiert. „Wir als Stiftung möchtenmehr Bewegung in den Schulalltag bringen“, erklärte Uta Mielisch, Referentin bei der Dietmar Hopp Stiftung. „Kinder verbringen täglich viel Zeit im Sitzen, auch in der Schule. Wir unterstützen Schulen, die sich dafür einsetzen, dass Bewegung fester Bestandteil der Unterrichtskultur wird. Deshalb fördern wir hier bei der Waldparkschule in Heidelberg die bewegungsfreundliche Umgestaltung des Außengeländes“. Die Außenanlagen der Waldparkschule werden schrittweise umgestaltet. Vorgesehen sind unter anderem neue Spiel- und Bewegungsangebote, zusätzliche Sitzmöglichkeiten, die Sanierung des Basketballfelds sowie eine Tischtennisplatte. Zwischen zwei Schulhofbereichen entsteht eine abgetreppte Holzterrasse. Sie kann künftig als Sitzbereich, Treffpunkt, Tribüne und Klassenzimmer im Freien genutzt werden. Auch der Lichthof wird neu gestaltet. Geplant sind ein wasserdurchlässiger Belag, Hochbeete, eine hitzeverträgliche Bepflanzung und ein Sonnensegel. Zusätzliche Bäume und Sträucher sollen für mehr Grün, mehr Schatten und einen besseren Hitzeschutz sorgen. fr Neue Höfe an Waldparkschule Spende der Hopp Stiftung ermöglicht Umgestaltung NEU HeidelDinge in der Stadtbücherei S. 8 › Schülerinnen und Schüler sowie Vertretungen von Stadt, Dietmar Hopp Stiftung und Waldparkschule beim Start der Arbeiten an den Außenanlagen der Waldparkschule (Foto Rothe) www.stadtblatt. heidelberg.de www.heidelberg.de/ bekanntmachungen
STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT 2 14. Oktober 2026 SPD Marvin Frank Seit an Seit: Kein gutes Leben ohne starke Gewerkschaften Diese Woche feiern wir den Tag der Gewerkschaft. Ein guter Anlass, Danke zu sagen. Denn egal ob 8-StundenTag, Entgeltfortzahlung, Urlaub, Mitbestimmung oder Tariflohn. Was heute selbstverständlich scheint, haben Gewerkschaften erkämpft. Und sie kämpfen weiter: in Heidelberger Kliniken, Kitas, Betrieben & bei der Stadt selbst – so ist der DGB beratendes Mitglied imWirtschaftsausschuss. Für die SPD HD gehören die Gewerkschaften daher zu den wichtigsten Partnern. Viele von uns sind selbst gewerkschaftlich organisiert. Wir stehen bei Streiks & Kundgebungen mit auf der Straße und suchen vor Ort den Austausch mit DGB, ver.di, GEW & IG Metall. Gerade in Zeiten knapper Kassen und hohen Spardrucks stehen wir Seit an Seit mit den Gewerkschaften. Denn sie kämpfen für unsere soziale Infrastruktur - Grundlage für ein gutes Leben für alle. Wer bei Kitas, Jugend- & Sozialarbeit oder Beratungsstellen kürzt, braucht sich keine Illusionen zu machen, dass so die Wirtschaft angekurbelt würde. Stattdessen trifft man diejenigen, die ohnehin wenig haben und unsere Solidarität brauchen. Gemeinsam mit den Gewerkschaften stellen wir uns gegen diesen sozialen Kahlschlag und setzen uns für eine Stadt ein, die auch in schwierigen Zeiten zusammenhält – wie aktuell bei der Wirtschaftsstrategie. Gute Arbeit, faire Löhne & eine starke soziale Infrastruktur gehören zusammen. Der beste Tag, in eine Gewerkschaft einzutreten, war gestern – der zweitbeste ist heute. 06221 58-47150 geschaeftsstelle@spd-fraktion. heidelberg.de CDU Hans Breitenstein, Prof. Dr. Nicole Marmé Mitreden. Mitgestalten. Barrieren abbauen. Ein zugeparkter Gehweg? Für manche nur ärgerlich, für andere ein unüberwindbares Hindernis. Das kann jeden von uns betreffen. Ein Unfall, eine Krankheit oder zunehmendes Alter können dazu führen, dass wir selbst auf Barrierefreiheit angewiesen sind. Genau hier setzt der Beirat von Menschen mit Behinderungen (BMB) an. Seit 2008 vertreten 16 ehrenamtliche Mitglieder die Interessen von mehr als 20.000 Heidelbergerinnen und Heidelbergernmit Einschränkungen. Sie beraten Stadtverwaltung und Gemeinderat und wirken in sechs Fachausschüssen mit. Gute Lösungen entstehen immer dann, wenn Betroffene in die Entscheidungsfindung mit einbezogen werden. Wie konkret diese Arbeit ist, zeigt die jüngste Tagesordnung des BMB: sichere Fußgängerüberwege in der Bahnstadt, der Umgang mit E-Tretrollern und die Gestaltung des Carsharing-Angebots. Ziel ist es, Hindernisse frühzeitig zu erkennen und Heidelberg für alle zugänglicher zu machen. Oft entscheiden vermeintliche Kleinigkeiten darüber, ob Menschen selbstständig am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Menschen, die zuhören und sich mit Herz engagieren, machen diese Arbeit möglich. Eine von ihnen ist Christina Reiß. Als kommunale Behindertenbeauftragte hat sie sich mit großem Einsatz für Inklusion und Teilhabe starkgemacht, vermittelt und Brücken gebaut. Dafür danken wir ihr herzlich und wünschen ihr für den Ruhestand alles Gute. Der BMB zeigt, wie wertvoll gelebte Bürgerbeteiligung ist. Wenn Menschen ihre Erfahrungen einbringen, gehört werden und Entscheidungen mitgestalten, profitieren wir alle davon. 06221 58-47160 info@cdu-fraktion-hd.de Bündnis 90/Die Grünen Dr. Ursula Röper, Bülent Tetztiker Gemeinsam statt einsam: Die städtischen Seniorenherbste Ältere Menschen sind ein wertvoller Teil unserer Gesellschaft. Sie sind das Gedächtnis unserer Stadt, ihre Erfahrungen helfen bei Entscheidungen für unsere Zukunft. Sie haben viele Dinge schon selbst erlebt und geben ihre Einschätzungen gerne an die nächsten Generationen weiter. Wir müssen ihnen aber auch zuhören! Das geschieht z.B. in Bürgersprechstunden und in den Seniorenzentren, aber auch im Rahmen der Seniorenherbste – einer Veranstaltung zu Ehren unserer älteren Bevölkerung mit einem bunten Rahmenprogramm. Der Eintritt ist frei, für das Programm und das leibliche Wohl sorgen die Stadtteilvereine, ein Einsatz, der nicht hoch genug zu würdigen ist. Leider erhalten nur noch die über 80-Jährigen eine Einladung per Post, dadurch sind die Teilnehmerzahlen zurückgegangen. Viele Ältere, die immer gerne kamen, erfahren schlicht nicht mehr davon, wann die Seniorenherbste stattfinden. Wir begrüßen diese Veranstaltungen ausdrücklich und besuchen sie selbst gerne, ummit den Teilnehmer*innen vor Ort ins Gespräch zu kommen. Gerade diese Begegnungen zeigen, wie wertvoll die Seniorenherbste sind: Sie schaffen Raum für Austausch, Freude und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – gerade für Menschen, deren Alltag nicht immer leicht ist. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass es diese Veranstaltungen trotz der schlechten Haushaltssituation auch künftig geben wird. Die Seniorenherbste sind mehr als ein Unterhaltungsprogramm, sondern ein Stück gelebter Gemeinschaft, das es zu bewahren und zu entwickeln gilt. Gäste äußerten mehrfach denWunsch, nicht nur mit ihrer Altersgruppe, sondern auch mit Familien und Kindern aus dem Stadtteil in den Austausch zu gehen. Eine Anregung, der man nachgehen sollte, sie könnte allen Seiten zugutekommen. Es ist unser aller Aufgabe, auch für die Älteren gut zu sorgen. Terminhinweise: Sa., 17.10. Treffpunkt 14.10 Uhr Haltestelle „Am Götzenberg“: Wanderung durch alle 15 Heidelberger Stadtteile mit viel Wissenswertem und Überraschendem, etwas über 13 km (ohne Steigung), auch nur Etappen möglich Mo., 19.10., 17.30 Uhr halle02 & online (Anmeldung per E-Mail): Gesprächsabend zu Schulstart mit SmartphoneStress – Wie können Eltern ihre Kinder beim Umgang mit Chat-Gruppe, Social Media etc. gut begleiten? Nähere Infos: https://gruen4hd.de/ termine/ 06221 58-47170 geschaeftsstelle@gruene- fraktion.heidelberg.de Für ältere Menschen sind die Seniorenherbste eine willkommene Abwechslung. (Foto GrünenFraktion Heidelberg) In der Rubrik „Stimmen aus dem Gemeinderat“ kommen die Mitglieder des Gemeinderates zu Wort. Die Autorinnen und Autoren sind für den Inhalt ihrer Beiträge in vollem Umfang selbst verantwortlich, insbesondere auch in Bezug auf alle notwendigen Nutzungsrechte. GEMEINDERAT ONLINE www.gemeinderat.heidelberg.de
3 STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT 14. Oktober 2026 IDA Dr. Gunter Frank Migration, Energiewende, Corona: Jetzt kommt die Abrechnung auch für Heidelberg. Zahlen darf wie immer die Allgemeinheit, die Profite bleiben wie immer woanders. info@ida-hd.de Die PARTEI Björn Leuzinger Fair? Die Eintrittspreise für die Bäder sollen erhöht werden, obwohl es erst 25 eine saftige Erhöhung gab. Begründung: Die Preissteigerung konnte die Kosten nicht kompensieren, außerdem war der Besucherrückgang nur rund 4 %. 1.ist ein Besucherrückgang in einem Rekord-Hitzesommer ein Wahnsinn, 2.wurden die Preise seit 2004 um fast 200 % (Thermalbad) bzw. 120 % (Tiergartenbad) erhöht. Zum Vergleich: Beim heiligen Theater waren es (je nach Kategorie) nur 50-60 %. Das ist mal wieder Politik zum Absaufen! info@die-partei-heidelberg.de AfD Sven Geschinski Die politische Praxis in den USA … … auf der Ebene des Bundesstaats und der Kommune lernte ich in diesem Sommer in Columbus, Ohio kennen. Die Problemfelder sind dabei der deutscher Kommunenwie Heidelberg nicht unähnlich. Wie werden Prioritäten gesetzt? Wie werden kommunale Infrastruktur sowie Wirtschaftsentwicklung gefördert? Wie wird Kriminalität wirksambekämpft? Unmittelbare Einblicke lieferten u.a. Gespräche mit der Polizeiführung von Columbus, der örtlichen Wirtschaftskammer, Parlamentsvertretern, der Army National Guard sowie den republikanischen und demokratischen Unterstützerkomitees der Kandidaten für den Gouverneursposten in Ohio. Besonders aufschlussreich war dabei der Vergleich unterschiedlicher Lösungsansätze hier wie dort. geschaeftsstelle@afd-fraktion- heidelberg.de Fraktionsgemeinschaft FDP/FWV Karl Breer (FDP) In einem Boot ... ... sitzen die Heidelberger Kirchen und die Heidelberger Kommunalpolitik, wie wir bei einemGedankenaustausch in der vergangenenWoche auf Einladung von Pfarrer Dr. Fletschinger und Dekan Dr. Ellsiepen feststellten. Denn wir alle müssen Konsequenzen aus den rapide wegbrechenden Einnahmen ziehen. Daher ist es wichtig, sich insbesondere bei Einsparungen im sozialen Bereich abzustimmen, umHärten zu vermeiden. Ebenso sinnvoll ist Kreativität bei der Generierung neuer Einnahmen, wie ich am Beispiel von Pfarrer Augustin und der Caritas im Spessart erläutern durfte. Dort werden erfolgreich Auszubildende an Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Handwerksbetriebe vermittelt. Eine Win-win-Situation für alle Beteiligten. info@fdpfwv.de Fraktionsgemeinschaft Die Linke/Bunte Linke Zara Kızıltaş (Die Linke) Schwimmen darf kein Luxus sein Nachdem letztes Jahr die Bäderpreise und -tarife bereits um rund 20 % erhöht worden sind, sollen sie zum 01.01.27 nochmal um rund 10 % erhöht werden. Betroffen sind auch Ermäßigte, Familien, HeidelbergPass-Besitzer*innen und das Schulschwimmen. Durch eine erneute Erhöhung werden Mehreinnahmen von 220.000 € erwartet. Sind es diese 220.000 € wert, dass das Schwimmen und das Abkühlen in Extremsommern für immer mehr Heidelberger*innen zumLuxus wird? Schwimmbäder helfen nicht nur gegen Hitze, sondern auch gegen Bewegungsmangel und Einsamkeit. Deshalb ist für uns klar: Schwimmbäder gehören zur Daseinsvorsorge – und Daseinsvorsorge darf nicht am Eintritt scheitern. Deshalb werden wir auch diese Erhöhung nicht mittragen. gemeinderat@dielinke-hd.de Die Heidelberger Matthias Fehser Kommunen stark unter Druck Der Präsident Frank Mentrup machte in seiner Rede bei der Hauptversammlung des Städtetags BadenWürttemberg in Heilbronn deutlich, dass die Kommunen finanziell stark unter Druck stehen. Bei einem erwarteten Defizit von rund 4,5 Milliarden Euro, zuvor 3,2 Milliarden Euro, forderte er vom Land und vom Bund Unterstützung sowie einen grundlegenden Kurswechsel. Städte und Gemeinden brauchen eine verlässliche Finanzierung und mehr Handlungsspielraum. Wer den Kommunen neue Aufgaben überträgt, muss diese auch ausreichend finanzieren! Gleichzeitig müsse die Bürokratie reduziert werden und geprüft werden, welche Vorgaben notwendig, aber auch finanzierbar und umsetzbar sind. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz können dabei helfen, Verwaltungsabläufe zu vereinfachen und Personal zu entlasten, die finanziellen Probleme der Kommunen aber nicht lösen. Für Mentrup sind handlungsfähige Kommunen entscheidend für das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in den Staat und die Demokratie. Sie sind ein zentraler Ort für einen funktionierenden Staat und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Seine Kernforderung lautet daher: mehr verlässliche Finanzierung, weniger Bürokratie und mehr Freiheit für die Kommunen, vor Ort eigene Lösungen umzusetzen. info@dieheidelberger.de Fraktionsgemeinschaft HiB/Volt Katharina Born, Andreas Gottschalk Schwimmbäder: Wie regieren wir uns selbst? Wenn der Volksmund sagt: „Bei uns entscheiden wir selbst, wo wir selbst mit anpacken und wie wir etwas machen“, nennt die Wissenschaft das etwas sperrig „kommunale Selbstverwaltung“. In einer Demokratie können die Bürgerinnen bestimmte Befugnisse an seine gewählte Vertretung vor Ort, den Gemeinderat, übertragen oder selbst wahrnehmen. Unser Gemeinderat soll morgen (15.10.26) darüber entscheiden, die Preise für die Nutzung der Schwimmbäder wie zuletzt 2025 wieder zu erhöhen, weil die städtischen Bäder zusammen schon jetzt einen Verlust von 8,5 Millionen Euro jährlichmit sich bringen. Dieses Minus wird wegen der allgemeinen Teuerung und Tariferhöhungen in Zukunft noch weiter steigen. Da niemand ernsthaft am Sinn von Schwimmbädern zweifelt, bleibt dem Gemeinderat scheinbar nur die Qual der Wahl zwischen Preiserhöhungen für Bürgerinnen oder schlechteren Nutzungsbedingungen. Wir könnten auch kreativer und mutiger denken, indem wir Bürgerinnen mitentscheiden lassen, ob sie Bäder ehrenamtlich betreiben wollen oder ein anderes Vorgehen bevorzugen. So wurden in allen Bundesländern bisher Hunderte Bäder gerettet. An solchen Entscheidungen könnte und sollte die Bevölkerung besser beteiligt werden. info@hib-volt.de Stadtblatt? Ja, bitte! Jetzt Stadtblatt digital lesen und Newsletter abonnieren www.stadtblatt.heidelberg.de
AKTUELLES 4 14. Oktober 2026 Zwei Kitas schließen 2027 Rückläufige Kinderzahlen und hoher Sanierungsbedarf D ie Stadt wird zum 30. September 2027 zwei ihrer Kindertageseinrichtungen schließen: die Kita Philipp-Reis-Straße in der Weststadt und die Kita Adolf-Engelhardt-Straße in Kirchheim. Hauptgründe sind die zurückgehenden Kinderzahlen sowie der schlechte bauliche Zustand der Kirchheimer Einrichtung. Für deren Weiterbetrieb wäre eine aufwendige Sanierung erforderlich. „Die Schließung ist ein Schritt, der uns nicht leichtfällt“, betont Bürgermeisterin Stefanie Jansen, Dezernentin für Soziales, Bildung, Familie und Chancengleichheit. „Die demografische Entwicklung und rückläufige Kinderzahlen erfordern auch in Heidelberg, dass wir das Angebot an Betreuungsplätzen schrittweise auf den sinkenden Bedarf anpassenmüssen.“ Weiterbetreuung gesichert Kinder, die im September 2027 in die Schule wechseln, werden in den beiden betroffenen Einrichtungen bis zur Einschulung wie gewohnt betreut. Voraussichtlich 30 Kinder werden in eine andere Kita wechseln müssen. Die Kinder werden pädagogisch auf den Übergang vorbereitet und dabei eng begleitet. Gleichzeitig wird das Kinder- und Jugendamt die Familien bei der Suche nach einem geeigneten Betreuungsplatz umfassend unterstützen und denWechsel in eine andere Kindertageseinrichtung so reibungslos wie möglich gestalten. Für die betroffenen Kinder stehen ausreichend Betreuungsplätze in anderen Einrichtungen zur Verfügung. Keine Kündigungen Durch die Schließung wird es außerdem keine betriebsbedingten Kündigungen geben. Für sämtliche betroffene Fachkräfte bestehenWeiterbeschäftigungsmöglichkeiten innerhalb der 24 städtischen Kindertageseinrichtungen. Insgesamt gibt es 134 Kitas in Heidelberg. eu In der Weststadt und in Kirchheimwird je eine städtische Kita Ende September 2027 schließen. Rund 30 Kinder müssen voraussichtlich die Kita wechseln. (Foto Stadt HD) Parken entgegen der Fahrtrichtung Verstöße werden ab Januar geahndet Ab 1. Januar 2027 wird der städtische Gemeindevollzugsdienst das Parken entgegen der Fahrtrichtung im gesamten Stadtgebiet ahnden. Das Verwarnungsgeld für einen einfachen Verstoß beträgt 15 Euro. Nach der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) ist zum Parken grundsätzlich der rechte Seitenstreifen beziehungsweise der rechte Fahrbahnrand zu nutzen. Auch beim Halten ist grundsätzlich die rechte Fahrspur zu nutzen. In Einbahnstraßen darf auch auf der linken Straßenseite geparkt werden. Die Verkehrsüberwachung nimmt seit einigen Jahren wahr, dass Fahrzeuge wieder häufiger entgegen der Fahrtrichtung abgestellt werden. Das ist im gesamten Stadtgebiet zu beobachten. Der Gemeindevollzugsdienst beobachtet dabei auch kritische Verkehrssituationen, die insbesondere beim Ausparken und dem anschließenden Einscheren in den fließenden Verkehr entstehen können. Vor diesem Hintergrund gibt die Stadt die bisherige Praxis auf, das Parken entgegen der Fahrtrichtung ohne weitere Verstöße nicht zu ahnden. Inklusion an der Schule Infoabend für Eltern am 22. Oktober Das Staatliche Schulamt Mannheim und die Stadt Heidelberg laden zu einem Informationsabend für Eltern zum Thema Inklusion und Formen des gemeinsamen Unterrichts in Heidelberg ein. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 22. Oktober, von 19 bis 20.30 Uhr in der Graf von GalenSchule, Schwalbenweg 1b, statt. Sie richtet sich insbesondere an Eltern von zukünftigen Schulkindern mit einem Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot. Willkommen sind aber auch Eltern, deren Kind bereits eine Schule besucht. Die Veranstaltung gibt eine Übersicht zu den schulischenMöglichkeiten in Heidelberg und bietet eine Plattform für offene Fragen. Stadt präsentierte sich auf Expo Real Auch dieses Jahr war das Team Heidelberg rund um OB Würzner (3. von rechts) und Erstem Bürgermeister Jürgen Odszuck (Mitte) wieder auf der Immobilienmesse Expo Real vertreten. Das Patrick Henry Village als künftiger Stadtteil der nächsten Generation und als neuer Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort sowie der Austausch mit Unternehmen, Investoren, Projektentwicklern und der Immobilienwirtschaft standen dabei im Mittelpunkt. (Foto Stadt Heidelberg) Rechtsberatung für junge Menschen Neues Angebot im Haus des Jugendrechts Gemeinsammit dem Anwaltsverein Heidelberg ist im Haus des Jugendrechts ein neues Angebot für junge Menschen unter 21 Jahren gestartet: Eine unabhängige kostenfreie Erstberatung zu allen Rechtsfragen. Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte bieten donnerstags von 15.30 bis 17 Uhr eine offene Sprechstunde an, die in den Räumen der Jugendhilfe im Erdgeschoss der Haberstraße 3 in Rohrbach Süd stattfindet. Ohne Terminvereinbarung können sich in dieser Zeit junge Menschen und ihre erziehungsberechtigten Eltern oder gesetzlichen Vertreter eine erste rechtliche Orientierung verschaffen zu Themen wie Strafverfahren, Miete, Ausbildung und mehr.
5 AKTUELLES 14. Oktober 2026 Viel für Community erreicht Zehn Jahre Runder Tisch sexuelle und geschlechtliche Vielfalt Z um zehnten Jubiläum stellt sich der Runde Tisch sexuelle und geschlechtliche Vielfalt für die kommenden Jahre neu auf: Mit einer neuen Geschäftsordnung trägt er künftig den Namen „Runder Tisch Rainbow City Heidelberg“. „Entscheidend ist, dass wir nicht nur über Vielfalt sprechen, sondern gemeinsam daran arbeiten, dass alle Menschen in Heidelberg gleichberechtigt teilhaben und unsere Stadt mitgestalten können“, sagt Bürgermeisterin Stefanie Jansen. Der Runde Tisch begleitet die Umsetzung der Empfehlungen des internationalen Städtenetzwerks in Heidelberg und bringt dabei die Erfahrungen der queeren Community vor Ort ein. In den vergangenen zehn Jahren ist vieles entstanden, das queere Menschen unmittelbar erreicht: Seit 2017 gibt es im Amt für Chancengleichheit eine feste Ansprechperson für queere Themen. Zur kommunalen Arbeit gehört dabei auch der Blick darauf, wie queere Menschen den Kontakt mit Behörden und Verwaltung erleben. Mit PLUS Rhein-Neckar gibt es eine spezialisierte Fach- und Beratungsstelle. Queer Youth bietet queeren Jugendlichen einen Raum für Austausch und Unterstützung. Das Queer Festival verbindet Begegnung, Austausch und queere Sichtbarkeit, der Queer Space ist als queeres Zentrum ein fester Treffpunkt für die Community, und die Pride bringt Vielfalt und Selbstbestimmung in den öffentlichen Raum. Dem Runden Tisch gehören inzwischen 30 Organisationen, Einrichtungen, Netzwerke und Initiativen an. Sicherheit erneut im Fokus Neben dem Jubiläum stand die Sicherheit queerer Menschen erneut im Mittelpunkt der Sitzung des Runden Tischs am 7. Oktober. Vor demHintergrund des Anschlags auf den Christopher Street Day in Berlin am 25. Juli tauschten sich die Mitglieder über die Situation in Heidelberg aus. Queere Organisationen berichteten über Angriffe und Erfahrungen aus ihrer praktischen Arbeit, An demAustausch nahmen auch Vertreter*innen des Kommunalen Ordnungsdienstes, der Polizei und der Staatsanwaltschaft teil. Wer Anfeindungen oder Gewalt erlebt, soll in Heidelberg wissen, wo Unterstützung zu finden ist. Vorlesung am 21. Oktober Queere Rechte und Selbstbestimmung werden zunehmend zumGegenstand politischer Auseinandersetzungen. Was steckt hinter dieser Entwicklung? Warumgeraten queere Lebensweisen und Rechte in politischen Debatten unter Druck? Und was bedeutet das für eine demokratische Gesellschaft? Darum geht es bei der zweiten Rainbow City Lecture am Mittwoch, 21. Oktober, von 18 bis 20 Uhr imHörsaal 01 der Neuen Universität Heidelberg. Referentin ist die Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. ChristineM. Klapeer von der Justus-Liebig-Universität Gießen. Im Anschluss an den Vortrag gibt es Gelegenheit zumAustausch bei einem Umtrunk. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. eu www.heidelberg.de/queer Mit neuem Namen gemeinsam für queeres Leben in Heidelberg: Der Runde Tisch Rainbow City Heidelberg (Foto Rothe) 10 Jahre Einsatz für Stadt ohne Barrieren Zehn Jahre lang hat Christina Reiß die Interessen von Menschen mit Behinderungen in Heidelberg vertreten, Missstände benannt, Veränderungen angestoßen und Inklusion in Verwaltung und Stadtgesellschaft vorangebracht. Am Freitag, 9. Oktober, ist die kommunale Behindertenbeauftragte von Bürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain in den Ruhestand verabschiedet worden. Die Stelle wird aktuell kommissarisch geleitet und ist neu ausgeschrieben. (Foto Stadt Heidelberg) Menschen rechtlich betreuen Infoabend zu ehrenamtlicher Tätigkeit Wer Menschen in schwierigen Lebenslagen unterstützenmöchte, kann sich amDienstag, 20. Oktober, 18 Uhr, über die ehrenamtliche rechtliche Betreuung informieren. Die Betreuungsbehörde der Stadt lädt gemeinsammit dem SKM Betreuungsverein und der Volkshochschule Heidelberg zu einer kostenfreien Informationsveranstaltung in die VHS Heidelberg ein. Rechtliche Betreuerinnen und Betreuer unterstützenMenschen, die aufgrund von Krankheit, Behinderung oder im Alter wichtige Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln können. Anmeldungen unter gesellschaft@vhs-hd.de 06221 9119-75 Spielen im Chapelgarten Stadt stellt Planungen am 21. Oktober vor In Rohrbach soll auf dem HospitalAreal im Hasenleiser rund um die Chapel ein neuer Freiraum entstehen: der Chapelgarten mit einer neuen Kinderspielfläche. Wie diese künftig aussehen soll, erfahren interessierte Bewohnerinnen und Bewohner am Mittwoch, 21. Oktober, von 16 bis 17 Uhr im Rohrbacher Kulturhaus, Marie-Clauss-Straße 15. Beim gemeinsamen Schmücken des neuen Quartierbäumchens können außerdem alle ihre Wünsche für das Quartier einbringen. Das Quartiersmanagement Hasenleiser lädt gemeinsam mit der Stadt, den Kinderbeauftragten Rohrbachs und dem Stadtteilverein alle Interessierten, insbesondere Familien mit Kindern, ein.
AKTUELLES 6 14. Oktober 2026 Impressum Herausgeberin Stadt Heidelberg, Amt für Öffentlichkeitsarbeit, Marktplatz 10 69045 Heidelberg 06221 58-12000 oeffentlichkeitsarbeit@ heidelberg.de Amtsleitung: Timm Herre (tir) Redaktion: Hannah Lena Puschnig (hlp), Sascha Balduf (sba), Christian Beister (chb), Christina Euler (eu), Claudia Kehrl (ck), Julian Klose (jkl), Florian Römer (fr), Laura Schleicher (ls), Laura Stahmer (lst), Carina Troll (cat) Druck: HAAS-Druck GmbH Vertrieb: Heidelberger Dienste gGmbH Stadt Heidelberg online www.heidelberg.de › G emeinderat und Jugendgemeinderat: Donnerstag, 15. Oktober, 16 Uhr, Rathaus, Marktplatz 10 › Gemeinderat: Donnerstag, 15. Oktober, 17.30 Uhr, Rathaus, Marktplatz 10 › Stadtentwicklungs- und Bauausschuss: Dienstag, 20. Oktober, 17 Uhr, Rathaus, Marktplatz 10 › Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität: Mittwoch, 21. Oktober, 17 Uhr, Rathaus, Marktplatz 10 › Bezirksbeirat Boxberg: Mittwoch, 21. Oktober, 18 Uhr, Evangelisches Gemeindezentrum, Boxbergring 101 www.gemeinderat. heidelberg.de Gremiensitzungen ON E T E AM H E I D E L B E RG wir suchen Sachgebietsleitung Rechnungswesen (m/w/d) ASZ Heidelberg | Vollzeit | unbefristet | Besoldungsgruppe A 11 LBesGBW beziehungsweise Entgeltgruppe 10 TVöD Sachbearbeiterin / Sachbearbeiter Wohnen und Recht (m/w/d) Amt für Soziales und Senioren | Vollzeit | unbefristet | bis Besoldungsgruppe A 10 LBesGBW beziehungsweise Entgeltgruppe 9c TVöD mit Perspektive nach A 11 LBesGBW beziehungsweise Entgeltgruppe 10 TVöD nach mindestens zwei Jahren vollumfänglicher Aufgabenwahrnehmung und Teilnahme an einschlägigen Fortbildungen Mitarbeiterin / Mitarbeiter Stadtreinigung (m/w/d) ASZ Heidelberg | Vollzeit | befristet zunächst für die Dauer von zwei Jahren| Entgeltgruppe 3 TVöD, Entgeltgruppe 4 TVöD oder Entgeltgruppe 6 TVöD zuzüglich der Gewährung von Zuschlägen Kommunale Behindertenbeauftragte / Kommunaler Behindertenbeauftragter (m/w/d) Stabsstelle Kommunale Behindertenbeauftragte | Vollzeit | unbefristet | Entgeltgruppe 13 TVöD Sozialpädagogin / Sozialpädagoge für Wohnungslosenhilfe und Geflüchtete (m/w/d) Amt für Soziales und Senioren | Vollzeit | unbefristet | Entgeltgruppe S 12 TVöD BT-V Bauingenieurin / Bauingenieur (m/w/d) – Bauvorbereitung und / oder Bauleitung für Tiefbauprojekte Tiefbauamt | Vollzeit | unbefristet | Entgeltgruppe 11 TVöD jetzt bewerben www.oneteamheidelberg.de Unterstützung nach dem Schlaganfall Netzwerk informiert am 29. Oktober Welche Risikofaktoren können einen Schlaganfall auslösen? Wie geht es nach dem Klinik- und Reha-Aufenthalt weiter? Welche Unterstützungsangebote gibt es und wer trägt die Kosten? Diese und weitere Fragen beantwortet das Heidelberger Schlaganfall-Netzwerk amWeltschlaganfalltag, Donnerstag, 29. Oktober, von 11 bis 17 Uhr mit einem Informations- und Aktionsstand am Anatomiegarten, Hauptstraße 49. Fachkräfte aus den Bereichen Selbsthilfe, Reha- und Orthopädietechnik, Sozialarbeit (Kliniken), Pflege(-Kliniken), Gesundheitsförderung und Therapie sind vor Ort. Sie informieren und beraten rund um Prävention, Schlaganfälle und die Nachsorge. Ein Kurzfilm zum Thema Schlaganfall wird ganztägig gezeigt. Dieser klärt anschaulich und verständlich über Symptome, Diagnose, Behandlung und die Zeit nach der Reha auf. Die Netzwerkmitglieder bringen zudem Materialien mit, die Einschränkungen simulieren, die oft mit einem Schlaganfall einhergehen. www.schlaganfall-netzwerk- heidelberg.de Straßenumbau in der neuen Südstadt Rheinstraße und JohnZenger-Straße In der neuen Südstadt werden seit Anfang Oktober zwei Straßenmit Geh- und Radwegen sowie der darunterliegende Kanal erneuert. Die Arbeiten erstrecken sich in der Rheinstraße im Abschnitt zwischen Kirschgarten- und John-Zenger-Straße sowie in der JohnZenger-Straße zwischen Eleonore-Sterling- und Rheinstraße. Dabei wird der Straßenraum neu geordnet, begrünt und an mehreren Stellen sicherer und barrierefreier gestaltet. Auch die Kreuzung Rheinstraße/Römerstraße wird umgebaut. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende März 2028. Finanziert wird die Maßnahme aus dem Treuhandvermögen Konversion Südstadt. Die Arbeiten finden in mehreren Bauabschnitten statt und bringen deshalb über die gesamte Bauzeit unterschiedliche Verkehrseinschränkungenmit sich. Die Umleitungen über die benachbarten Straßen sind ausgeschildert. Die Buslinien der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) werden über die Römerstraße umgeleitet und bedienen die Haltestelle Saarstraße. Die Haltestellen in der John-Zenger-Straße und Rheinstraße werden nicht angefahren.
7 STADTWERKE HEIDELBERG 14. Oktober 2026 AKTUELLES BEKANNTMACHUNGEN ONLINE › Ortsübliche Bekanntmachung_Abwägungs- und Satzungsbeschluss Bebauungsplan mit örtlichen Bauvorschriften Wieblingen - Nord Teil II › Bodenrichtwerte 2026 › Allgemeinverfügung zur Sperrzeitverkürzung nach § 8 Abs. 4 Landesgaststättengesetz Baden-Württemberg (LGastG) vom 18. November 2025 (GBl. 2025, Nr. 119) für besondere Anlässe Alle Bekanntmachungen im Volltext unter www.heidelberg.de/ bekanntmachungen Neue Amtsperiode für Fahrgastbeirat Beirat berät Politik bei Entscheidungen Der Fahrgastbeirat hat am 7. Oktober im Rathaus die Arbeit für die neue Amtsperiode aufgenommen. Die neu gewählten und wiedergewählten Mitglieder werden sich in den kommenden vier Jahren ehrenamtlich für die Interessen der Fahrgäste des öffentlichen Nahverkehrs in Heidelberg einsetzen. Das Gremium vereint erfahrene Mitglieder, die ihre Kenntnisse aus den vergangenen Jahren einbringen, sowie neue engagierte Bürgerinnen und Bürger mit frischen Perspektiven und Ideen. Die nächste öffentliche Sitzung findet am Dienstag, 3. November, statt. www.heidelberg.de/ fahrgastbeirat Wir trauern um unseren ehemaligen Mitarbeiter Herbert Braun der am 02. Oktober 2026 im Alter von 86 Jahren verstorben ist. Herbert Braun war von 1991 bis 2006 bei der Stadt Heidelberg beschäftigt und leitete bis zu seinem Ausscheiden das Referat der Oberbürgermeisterin a. D. Beate Weber-Schuerholz. Zusätzlich wurde ihm 1993 die Funktion als Geschäftsführer des damaligen Ausländerrats Heidelberg übertragen. In den Jahren 1998 bis 2001 übernahm er außerdem die kommissarische Leitung des Amtes für Öffentlichkeitsarbeit. Herbert Braun hat sich mit großer Hingabe für die Stadt Heidelberg und insbesondere für die Pflege der Städtepartnerschaften eingesetzt. Seine Arbeit war geprägt von hoher Fachkompetenz, großem Engagement und einem außergewöhnlichen Verantwortungsbewusstsein. Sein Wirken und seine Persönlichkeit werden uns in guter Erinnerung bleiben. Stadtverwaltung Heidelberg Prof. Dr. Eckart Würzner Oberbürgermeister Martin Eisele Vorsitzender des Gesamtpersonalrates Wassertrinken im Schulalltag Stadtwerke Heidelberg unterstützen Projekt Ausreichend zu trinken ist gesund. Wasser unterstützt die Konzentration, fördert das Wohlbefinden und ist ein wichtiger Bestandteil eines gesunden Alltags. Um Kinder frühzeitig für die Bedeutung eines ausgewogenen Trinkverhaltens zu sensibilisieren, unterstützen die Stadtwerke Heidelberg das Projekt „Trink dich fit und schlau“. Die von der Stadt Heidelberg initiierte Aktion vermittelt Kindern und Jugendlichen seit vielen JahrenWissen rund umdie Bedeutung des regelmäßigenWassertrinkens. Neben 11 weiteren Schulenwird aktuell das Projekt an der Internationalen Gesamtschule in Heidelberg-Rohrbach umgesetzt. Die Schülerinnen und Schüler der ersten Klassen erhielten wiederverwendbare Trinkflaschen für Schule und Freizeit. Überreicht wurden diese gemeinsam von Schulleiterin Andrea Czernoch, Susanne Hering vom Amt für Sport und Gesundheitsförderung sowie Katharina Schimek-Hefft und Christine Tritsch von den Stadtwerken Heidelberg Energie. Altersgerecht und praxisnah lernen Im Projekt lernen die Schülerinnen und Schüler, warum regelmäßiges Trinken wichtig ist und wie Wasser Konzentration und Wohlbefinden unterstützt. Gleichzeitig vermittelt das Projekt einen bewussten Umgang mit Ressourcen und fördert die Nutzung wiederverwendbarer Trinkflaschen. „Das ist ein tolles Projekt, das Kinder auf anschauliche Weise für die Bedeutung regelmäßigen Wassertrinkens sensibilisiert“, sagt Katharina Schimek-Hefft von den Stadtwerken Heidelberg Energie. Die Unterstützung der Initiative passt zum Auftrag der Stadtwerke Heidelberg. Als regionaler Wasserversorger beliefern sie täglich rund 160.000 Bürgerinnen und Bürger in Heidelberg und den umliegenden Gemeinden mit hochwertigem Trinkwasser. Schulleiterin Andrea Czernoch, Susanne Hering vom Amt für Sport und Gesundheitsförderung sowie Katharina Schimek-Hefft und Christine Tritsch von den Stadtwerken Heidelberg Energie übergaben die Trinkflaschen an die Schülerinnen und Schüler der Internationalen Gesamtschule in Heidelberg-Rohrbach. Impressum Stadtwerke Heidelberg Unternehmenskommunikation Alte Eppelheimer Straße 26 69115 Heidelberg 06221 513-0 ukom@swhd.de Redaktion: Michael Treffeisen, Ellen Frings Foto: Stadtwerke Heidelberg, Tobi Dittmer Alle Angaben ohne Gewähr
8 14. Oktober 2026 KULTUR UND FREIZEIT Der Klang der Zeit Heidelberger Frühling stellt Programm für Jubiläumsjahr vor D er Heidelberger Frühling feiert 30-jähriges Jubiläum. Die Festivalsaison 2026/2027 ist die letzte Spielzeit unter der Intendanz von Thorsten Schmidt, der das Festival 1997 mitbegründet hat. Das Motto der Saison: „Klang der Zeit“. Die Themen der Konzertprogramme, die Entwicklung neuer Formate und die Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern spiegelten dabei die gesellschaftlichen Debatten, Hoffnungen und Herausforderungen ihrer jeweiligen Gegenwart. Im diesjährigen Jahrgang soll das besonders deutlich werden. Beethoven-Schwerpunkt Erstmals findet das Streichquartettfest über fünf Tage hinweg im Konzerthaus Stadthalle statt. Vom 20. bis 24. Januar 2027 widmet es sich anlässlich des 200. Todestags von Ludwig van Beethoven einemaußergewöhnlichen Vorhaben: der Aufführung aller Streichquartette des Komponisten. Auch beim Musikfestival vom 13. März bis 17. April 2027 wird der Komponist gewürdigt. Pianist und Co-Künstlerischer Leiter des Festivals Igor Levit präsentiert die Klaviersonaten des Komponisten. Weitere Höhepunkte der 99 Konzerte an 16 Spielorten bilden die Gastspiele großer internationaler Orchester, Konzerte mit den renommierten Geigerinnen unserer Zeit, einWochenende mit dem Komponisten Bastien David sowie die neue Konzertreihe „Discovery“, in der sich sieben junge Kunstschaffende und Ensembles vorstellen. Die jungen Nachwuchsmusikerinnen und -musiker des Festivalcampus sind in 22 teils selbst kuratierten Konzerten zu erleben – darunter einige der 12 re:start-Konzerte in den Heidelberger Stadtteilen bei freiem Eintritt. Der Vorverkauf startet am Montag, 19. Oktober, um 10 Uhr. red Programm und Karten unter www.heidelberger-fruehling.de Saxofonistin und Radiomoderatorin Jess Gillam erkundet am Dienstag, 13. April, um 20 Uhr, mit ihrer Band Glanzstücke aus 900 Jahren Musikgeschichte. (Foto Clewley) „Leihen. Machen. Fertig.“ Stadtbücherei verleiht jetzt auch Gegenstände D ie Stadtbücherei Heidelberg hat unter dem Namen „HeidelDinge“ eine sogenannte Bücherei der Dinge gestartet. Damit erweitert die Stadtbücherei ihr Angebot und bietet künftig neben Büchern, Filmen und digitalen Medien auch Gegenstände zur Ausleihe an. Dazu gehörenWerkzeuge, Musikinstrumente, technische Geräte und verschiedene Freizeitartikel. Welche Dinge sich die Heidelbergerinnen und Heidelberger konkret wünschen, wurde Anfang des Jahres in einer Umfrage ermittelt. Das Prinzip einer Bücherei der Dinge ist die gemeinschaftliche Nutzung: Gegenstände, die man nur gelegentlich benötigt, müssen nicht selbst angeschafft werden, sondern stehen mehreren Menschen zur Verfügung. So lassen sich vorhandene Ressourcen gemeinsam und nachhaltig nutzen. So funktioniert es Die „HeidelDinge“ können während der regulären Öffnungszeitenmit einem gültigen Bibliotheksausweis oder der Metropolcard ausgeliehen werden. Die Leihfrist beträgt vier Wochen, eine Verlängerung ist nicht möglich. Es können bis zu zwei HeidelDinge gleichzeitig entliehen werden. Die Ausleihe von Gegenständen ist grundsätzlich erst ab einem Alter von 18 Jahren möglich. sba Weitere Informationen unter www.stadtbuecherei. heidelberg.de Museum vergibt Preis für Textilkunst 19 Kunstschaffende zeigen Werke Der Lotte Hofmann-Preis für Textilkunst wird in diesem Jahr erneut vergeben. Die Textilsammlung Max Berk, Brahmsstraße 8, zeigt vom 18. Oktober 2026 bis zum 10. Januar 2027 Werke von 19 Künstlerinnen und Künstlern, die von einer Jury ausgewählt wurden. Sie zeigen ein breites Spektrum an Techniken und Materialien. Die drei Preisträgerinnen sind eingeladen, mehrere Objekte zu zeigen; ihre Namen werden erst zur Eröffnung am 18. Oktober bekannt gegeben. Der Hauptpreis ist mit 3.000 Euro dotiert und wird durch zwei Förderpreise à 500 Euro für Nachwuchskünstlerinnen und -künstler unter 35 Jahren ergänzt. www.museum-heidelberg.de Migrantische Frauen stärken Tagung „Her:Künfte“ am 17. Oktober Wie können Frauen mit Migrationsgeschichte ihre Perspektiven selbstbestimmt einbringen, ihre Themen setzen und Gesellschaft aktiv mitgestalten? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Tagung „Her:Künfte – Frauen. Migrantisch. Stark.“ am Samstag, 17. Oktober, ab 16 Uhr im Karlstorbahnhof. Eingeladen sind insbesondere Frauen mit Migrationsgeschichte sowie alle Interessierten, die sich für eine vielfältige und gleichberechtigte Gesellschaft einsetzen möchten. Im Mittelpunkt der Tagung stehen die Themen Identität und Zugehörigkeit, finanzielle Unabhängigkeit undWirtschaft, Gesundheit sowie Gewaltschutz. Eine Podiumsdiskussion, Workshops und Möglichkeiten zum Austausch und zur Vernetzung bieten Gelegenheit, strukturelle Barrieren zu benennen und gemeinsam Ideen für mehr gesellschaftliche Teilhabe zu entwickeln. Die Tagung ist aus der Vernetzungsarbeit von Frauen mit Migrationsgeschichte rund um den Migrationsbeirat entstanden. Anmeldung unter her.kuenfte@gmail.com
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