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AKTUELLES 4 14. Oktober 2026 Zwei Kitas schließen 2027 Rückläufige Kinderzahlen und hoher Sanierungsbedarf D ie Stadt wird zum 30. September 2027 zwei ihrer Kindertageseinrichtungen schließen: die Kita Philipp-Reis-Straße in der Weststadt und die Kita Adolf-Engelhardt-Straße in Kirchheim. Hauptgründe sind die zurückgehenden Kinderzahlen sowie der schlechte bauliche Zustand der Kirchheimer Einrichtung. Für deren Weiterbetrieb wäre eine aufwendige Sanierung erforderlich. „Die Schließung ist ein Schritt, der uns nicht leichtfällt“, betont Bürgermeisterin Stefanie Jansen, Dezernentin für Soziales, Bildung, Familie und Chancengleichheit. „Die demografische Entwicklung und rückläufige Kinderzahlen erfordern auch in Heidelberg, dass wir das Angebot an Betreuungsplätzen schrittweise auf den sinkenden Bedarf anpassenmüssen.“ Weiterbetreuung gesichert Kinder, die im September 2027 in die Schule wechseln, werden in den beiden betroffenen Einrichtungen bis zur Einschulung wie gewohnt betreut. Voraussichtlich 30 Kinder werden in eine andere Kita wechseln müssen. Die Kinder werden pädagogisch auf den Übergang vorbereitet und dabei eng begleitet. Gleichzeitig wird das Kinder- und Jugendamt die Familien bei der Suche nach einem geeigneten Betreuungsplatz umfassend unterstützen und denWechsel in eine andere Kindertageseinrichtung so reibungslos wie möglich gestalten. Für die betroffenen Kinder stehen ausreichend Betreuungsplätze in anderen Einrichtungen zur Verfügung. Keine Kündigungen Durch die Schließung wird es außerdem keine betriebsbedingten Kündigungen geben. Für sämtliche betroffene Fachkräfte bestehenWeiterbeschäftigungsmöglichkeiten innerhalb der 24 städtischen Kindertageseinrichtungen. Insgesamt gibt es 134 Kitas in Heidelberg. eu In der Weststadt und in Kirchheimwird je eine städtische Kita Ende September 2027 schließen. Rund 30 Kinder müssen voraussichtlich die Kita wechseln. (Foto Stadt HD) Parken entgegen der Fahrtrichtung Verstöße werden ab Januar geahndet Ab 1. Januar 2027 wird der städtische Gemeindevollzugsdienst das Parken entgegen der Fahrtrichtung im gesamten Stadtgebiet ahnden. Das Verwarnungsgeld für einen einfachen Verstoß beträgt 15 Euro. Nach der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) ist zum Parken grundsätzlich der rechte Seitenstreifen beziehungsweise der rechte Fahrbahnrand zu nutzen. Auch beim Halten ist grundsätzlich die rechte Fahrspur zu nutzen. In Einbahnstraßen darf auch auf der linken Straßenseite geparkt werden. Die Verkehrsüberwachung nimmt seit einigen Jahren wahr, dass Fahrzeuge wieder häufiger entgegen der Fahrtrichtung abgestellt werden. Das ist im gesamten Stadtgebiet zu beobachten. Der Gemeindevollzugsdienst beobachtet dabei auch kritische Verkehrssituationen, die insbesondere beim Ausparken und dem anschließenden Einscheren in den fließenden Verkehr entstehen können. Vor diesem Hintergrund gibt die Stadt die bisherige Praxis auf, das Parken entgegen der Fahrtrichtung ohne weitere Verstöße nicht zu ahnden. Inklusion an der Schule Infoabend für Eltern am 22. Oktober Das Staatliche Schulamt Mannheim und die Stadt Heidelberg laden zu einem Informationsabend für Eltern zum Thema Inklusion und Formen des gemeinsamen Unterrichts in Heidelberg ein. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 22. Oktober, von 19 bis 20.30 Uhr in der Graf von GalenSchule, Schwalbenweg 1b, statt. Sie richtet sich insbesondere an Eltern von zukünftigen Schulkindern mit einem Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot. Willkommen sind aber auch Eltern, deren Kind bereits eine Schule besucht. Die Veranstaltung gibt eine Übersicht zu den schulischenMöglichkeiten in Heidelberg und bietet eine Plattform für offene Fragen. Stadt präsentierte sich auf Expo Real Auch dieses Jahr war das Team Heidelberg rund um OB Würzner (3. von rechts) und Erstem Bürgermeister Jürgen Odszuck (Mitte) wieder auf der Immobilienmesse Expo Real vertreten. Das Patrick Henry Village als künftiger Stadtteil der nächsten Generation und als neuer Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort sowie der Austausch mit Unternehmen, Investoren, Projektentwicklern und der Immobilienwirtschaft standen dabei im Mittelpunkt. (Foto Stadt Heidelberg) Rechtsberatung für junge Menschen Neues Angebot im Haus des Jugendrechts Gemeinsammit dem Anwaltsverein Heidelberg ist im Haus des Jugendrechts ein neues Angebot für junge Menschen unter 21 Jahren gestartet: Eine unabhängige kostenfreie Erstberatung zu allen Rechtsfragen. Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte bieten donnerstags von 15.30 bis 17 Uhr eine offene Sprechstunde an, die in den Räumen der Jugendhilfe im Erdgeschoss der Haberstraße 3 in Rohrbach Süd stattfindet. Ohne Terminvereinbarung können sich in dieser Zeit junge Menschen und ihre erziehungsberechtigten Eltern oder gesetzlichen Vertreter eine erste rechtliche Orientierung verschaffen zu Themen wie Strafverfahren, Miete, Ausbildung und mehr.

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