STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT 2 14. Oktober 2026 SPD Marvin Frank Seit an Seit: Kein gutes Leben ohne starke Gewerkschaften Diese Woche feiern wir den Tag der Gewerkschaft. Ein guter Anlass, Danke zu sagen. Denn egal ob 8-StundenTag, Entgeltfortzahlung, Urlaub, Mitbestimmung oder Tariflohn. Was heute selbstverständlich scheint, haben Gewerkschaften erkämpft. Und sie kämpfen weiter: in Heidelberger Kliniken, Kitas, Betrieben & bei der Stadt selbst – so ist der DGB beratendes Mitglied imWirtschaftsausschuss. Für die SPD HD gehören die Gewerkschaften daher zu den wichtigsten Partnern. Viele von uns sind selbst gewerkschaftlich organisiert. Wir stehen bei Streiks & Kundgebungen mit auf der Straße und suchen vor Ort den Austausch mit DGB, ver.di, GEW & IG Metall. Gerade in Zeiten knapper Kassen und hohen Spardrucks stehen wir Seit an Seit mit den Gewerkschaften. Denn sie kämpfen für unsere soziale Infrastruktur - Grundlage für ein gutes Leben für alle. Wer bei Kitas, Jugend- & Sozialarbeit oder Beratungsstellen kürzt, braucht sich keine Illusionen zu machen, dass so die Wirtschaft angekurbelt würde. Stattdessen trifft man diejenigen, die ohnehin wenig haben und unsere Solidarität brauchen. Gemeinsam mit den Gewerkschaften stellen wir uns gegen diesen sozialen Kahlschlag und setzen uns für eine Stadt ein, die auch in schwierigen Zeiten zusammenhält – wie aktuell bei der Wirtschaftsstrategie. Gute Arbeit, faire Löhne & eine starke soziale Infrastruktur gehören zusammen. Der beste Tag, in eine Gewerkschaft einzutreten, war gestern – der zweitbeste ist heute. 06221 58-47150 geschaeftsstelle@spd-fraktion. heidelberg.de CDU Hans Breitenstein, Prof. Dr. Nicole Marmé Mitreden. Mitgestalten. Barrieren abbauen. Ein zugeparkter Gehweg? Für manche nur ärgerlich, für andere ein unüberwindbares Hindernis. Das kann jeden von uns betreffen. Ein Unfall, eine Krankheit oder zunehmendes Alter können dazu führen, dass wir selbst auf Barrierefreiheit angewiesen sind. Genau hier setzt der Beirat von Menschen mit Behinderungen (BMB) an. Seit 2008 vertreten 16 ehrenamtliche Mitglieder die Interessen von mehr als 20.000 Heidelbergerinnen und Heidelbergernmit Einschränkungen. Sie beraten Stadtverwaltung und Gemeinderat und wirken in sechs Fachausschüssen mit. Gute Lösungen entstehen immer dann, wenn Betroffene in die Entscheidungsfindung mit einbezogen werden. Wie konkret diese Arbeit ist, zeigt die jüngste Tagesordnung des BMB: sichere Fußgängerüberwege in der Bahnstadt, der Umgang mit E-Tretrollern und die Gestaltung des Carsharing-Angebots. Ziel ist es, Hindernisse frühzeitig zu erkennen und Heidelberg für alle zugänglicher zu machen. Oft entscheiden vermeintliche Kleinigkeiten darüber, ob Menschen selbstständig am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Menschen, die zuhören und sich mit Herz engagieren, machen diese Arbeit möglich. Eine von ihnen ist Christina Reiß. Als kommunale Behindertenbeauftragte hat sie sich mit großem Einsatz für Inklusion und Teilhabe starkgemacht, vermittelt und Brücken gebaut. Dafür danken wir ihr herzlich und wünschen ihr für den Ruhestand alles Gute. Der BMB zeigt, wie wertvoll gelebte Bürgerbeteiligung ist. Wenn Menschen ihre Erfahrungen einbringen, gehört werden und Entscheidungen mitgestalten, profitieren wir alle davon. 06221 58-47160 info@cdu-fraktion-hd.de Bündnis 90/Die Grünen Dr. Ursula Röper, Bülent Tetztiker Gemeinsam statt einsam: Die städtischen Seniorenherbste Ältere Menschen sind ein wertvoller Teil unserer Gesellschaft. Sie sind das Gedächtnis unserer Stadt, ihre Erfahrungen helfen bei Entscheidungen für unsere Zukunft. Sie haben viele Dinge schon selbst erlebt und geben ihre Einschätzungen gerne an die nächsten Generationen weiter. Wir müssen ihnen aber auch zuhören! Das geschieht z.B. in Bürgersprechstunden und in den Seniorenzentren, aber auch im Rahmen der Seniorenherbste – einer Veranstaltung zu Ehren unserer älteren Bevölkerung mit einem bunten Rahmenprogramm. Der Eintritt ist frei, für das Programm und das leibliche Wohl sorgen die Stadtteilvereine, ein Einsatz, der nicht hoch genug zu würdigen ist. Leider erhalten nur noch die über 80-Jährigen eine Einladung per Post, dadurch sind die Teilnehmerzahlen zurückgegangen. Viele Ältere, die immer gerne kamen, erfahren schlicht nicht mehr davon, wann die Seniorenherbste stattfinden. Wir begrüßen diese Veranstaltungen ausdrücklich und besuchen sie selbst gerne, ummit den Teilnehmer*innen vor Ort ins Gespräch zu kommen. Gerade diese Begegnungen zeigen, wie wertvoll die Seniorenherbste sind: Sie schaffen Raum für Austausch, Freude und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – gerade für Menschen, deren Alltag nicht immer leicht ist. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass es diese Veranstaltungen trotz der schlechten Haushaltssituation auch künftig geben wird. Die Seniorenherbste sind mehr als ein Unterhaltungsprogramm, sondern ein Stück gelebter Gemeinschaft, das es zu bewahren und zu entwickeln gilt. Gäste äußerten mehrfach denWunsch, nicht nur mit ihrer Altersgruppe, sondern auch mit Familien und Kindern aus dem Stadtteil in den Austausch zu gehen. Eine Anregung, der man nachgehen sollte, sie könnte allen Seiten zugutekommen. Es ist unser aller Aufgabe, auch für die Älteren gut zu sorgen. Terminhinweise: Sa., 17.10. Treffpunkt 14.10 Uhr Haltestelle „Am Götzenberg“: Wanderung durch alle 15 Heidelberger Stadtteile mit viel Wissenswertem und Überraschendem, etwas über 13 km (ohne Steigung), auch nur Etappen möglich Mo., 19.10., 17.30 Uhr halle02 & online (Anmeldung per E-Mail): Gesprächsabend zu Schulstart mit SmartphoneStress – Wie können Eltern ihre Kinder beim Umgang mit Chat-Gruppe, Social Media etc. gut begleiten? Nähere Infos: https://gruen4hd.de/ termine/ 06221 58-47170 geschaeftsstelle@gruene- fraktion.heidelberg.de Für ältere Menschen sind die Seniorenherbste eine willkommene Abwechslung. (Foto GrünenFraktion Heidelberg) In der Rubrik „Stimmen aus dem Gemeinderat“ kommen die Mitglieder des Gemeinderates zu Wort. Die Autorinnen und Autoren sind für den Inhalt ihrer Beiträge in vollem Umfang selbst verantwortlich, insbesondere auch in Bezug auf alle notwendigen Nutzungsrechte. GEMEINDERAT ONLINE www.gemeinderat.heidelberg.de
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