stadtblatt-heidelberg-download-2026-23

Amtsanzeiger der Stadt Heidelberg 29. Juli 2026 / Ausgabe 23 / 34. Jahrgang SOMMERRÄTSEL Was ist denn das? Kuriose Verwaltungsbegriffe Was ist ein „Wundstreifen“, was sind „Amtsverweser“ und was verbirgt sich hinter „Gelegemanipulation“? Um kuriose Begriffe aus der Verwaltungssprache geht es bei dem Sommerrätsel auf dem städtischen WhatsApp-Kanal. Jeden Mittwoch gilt es, die Bezeichnung für einen Gegenstand zu erraten. Wer ihn richtig errät, kann mit etwas Glück eine Heidelberg-Tasse und -Tasche gewinnen. Los geht es am Mittwoch, 5. August. Der Kanal ist auf WhatsApp unter dem Reiter „Aktuelles“ zu finden. Einfach nach „Stadt Heidelberg“ suchen. KONVERSION PHV-Ankauf geht weiter Keine Kasernen geplant Das Bundesministerium der Verteidigung, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und die Stadt Heidelberg haben sich auf die zukünftige Nutzung von Patrick-Henry-Village verständigt. Vertreter unterzeichneten am Montag, 27. Juli, eine Absichtserklärung. Damit ist ein Meilenstein für die künftige Entwicklung der Fläche erreicht. Die Stadt Heidelberg wird nun wieder den Ankauf und die Entwicklung des 16. Heidelberger Stadtteils vorantreiben. S. 4 › IMMOBILIEN Aus Nacht- wird Sportschicht Innenausbau startet Meilenstein für die neue „Sportschicht“: Die Rohbauarbeiten für das neue innovative Sportangebot in den früheren Räumen der Diskothek Nachtschicht auf dem Landfried-Areal in Bergheim sind abgeschlossen. Nun geht es an den Innenausbau mit Gestaltung der Sportflächen und Einbau der Sportgeräte. Wo früher harte Bässe aus den Boxen dröhnten, soll künftig geturnt, gesprungen und geklettert werden. Vor allem junge Menschen sollen von den Sportangeboten profitieren. S. 5 › Die Stadt Heidelberg stellt die Verteilung des Stadtblatts um: Nach den Sommerferien wird das Stadtblatt nicht mehr direkt in die Briefkästen im Stadtgebiet zugestellt. Ab September steht es hauptsächlich online unter www.stadtblatt.heidelberg.de zur Verfügung. Die Änderung ist Teil von Maßnahmen zur Konsolidierung des städtischen Haushalts. Zuverlässig informiert „Das Stadtblatt wird weiterhin zuverlässig und kompakt die Bürgerinnen und Bürger informieren. Es entfällt zwar die Zustellung an die Haushalte – aber es wird weiter gedruckte Ausgaben geben, die an rund 30 Orten in der Stadt mitgenommen werden können,“ sagt Oberbürgermeister Eckart Würzner. „Zudem kann das Stadtblatt als EMail-Newsletter abonniert oder bequem im Internet gelesen werden. Bitte nutzen Sie diese Optionen und bleiben Sie informiert!“ Auslage im Stadtteil Zu den rund 30 Auslageorten zählen unter anderem die Bürgerämter und die Seniorenzentren. Eine Übersicht aller Standorte im Stadtgebiet ist auf der Internetseite des Stadtblatts unter www.stadtblatt. heidelberg.de veröffentlicht. Regelmäßig aktualisiert Der digitale Auftritt wird regelmäßig aktualisiert und durch zusätzliche Bilder und Videos ergänzt. Zudem können Leserinnen und Leser über Verlinkungen direkt auf städtische Serviceangebote zugreifen und Inhalte einfach teilen. Neben der Website sind Nachrichten aus dem Stadtblatt über einen EMail-Newsletter sowie die städtischen Kanäle bei WhatsApp und Instagram verfügbar. Abonnentinnen und Abonnenten des E-Papers der Rhein-Neckar-Zeitung finden das Stadtblatt zudem ab September im digitalen Blätterkatalog der Zeitung. Pause in den Sommerferien Während der Sommerferien pausiert das Stadtblatt. Die nächste Ausgabe erscheint online am Mittwoch, 16. September. hlp Zur digitalen Ausgabe des Stadtblatts www.stadtblatt. heidelberg.de Stadtblatt geht neue Wege Digital lesen oder an rund 30 Auslageorten im Stadtgebiet mitnehmen Mit dem Stadtblatt immer auf dem Laufenden: Nach den Sommerferien gibt es das Stadtblatt an rund 30 Auslagestellen zum Mitnehmen oder über die digitalen Kanäle der Stadt. (Fotos Stadt Heidelberg) www.stadtblatt. heidelberg.de www.heidelberg.de/ bekanntmachungen Ja, bitte! Jetzt scannen und online lesen E-MailNewsletter www.stadtblatt. heidelberg.de Gedruckt zum Mitnehmen WhatsApp- Kanal InstagramStorys MeinHeidelbergApp

29. Juli 2026 2 STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT SPD Dr. Tim Tugendhat Hallo, ich bin der Neue! Am 23. Juli bin ich in den Gemeinderat nachgerückt & habe nun die Ehre, so die Geschicke der Stadt Heidelberg und den Alltag seiner Einwohner:innenmitzubestimmen. Wer sitzt da für Sie im Gemeinderat? Ich bin 39, nach Abitur & Wehrdienst 2007 aus Ulm nach Heidelberg zum Studieren gekommen und nach der Promotion in theoretischer Physik hiergeblieben. Danach bin ich als Unternehmensberater in der Banken- & Finanzwirtschaft ins Arbeitsleben eingestiegen und arbeite inzwischen bei der Deutschen Bahn als Projektleiter für Digitalisierung im Bahnbetrieb. Ehrenamtlich bin ich in vielen Vereinen & Initiativen engagiert, etwa bei der EVG, der AWO & dem Mieterverein. Die Heidelberger Nachtkultur kenne ich durch meinen Nebenjob als DJ in fast allen Heidelberger Clubs seit 2013. Außerdem bin ich Leutnant der Reserve in der Panzergrenadiertruppe. Ich werde den Ausschüssen für Umwelt, Klimaschutz & Mobilität, für Wirtschaft & Wissenschaft und für Soziales & Chancengleichheit angehören und freue mich darauf, dort mein Fachwissen einzubringen. Auch auf die Arbeit mit dem Beirat für Menschen mit Behinderung und demMigrationsbeirat freue ich mich. Am meisten freue ich mich aber auf die Begegnungen & Gespräche mit möglichst vielen von Ihnen, denn gute Politiker zeichnen sich meiner Meinung nach nicht durchs Reden, sondern durch Zuhören aus. Ich wünsche Ihnen im Namen der gesamten SPDFraktion schöne Sommerferien; wir sehen uns auf den vielen Kerwen & Stadtteilfesten im Herbst! 06221 58-47150 geschaeftsstelle@spd-fraktion. heidelberg.de CDU Prof. Dr. Nicole Marmé Sommerpause: Zeit zum Durchatmen und für ein großes Dankeschön :) Die vergangenen Wochen waren geprägt von intensiven Haushaltsberatungen, langen Sitzungen und schwierigen Entscheidungen. Gerade in finanziell herausfordernden Zeiten gilt es, verantwortungsvoll abzuwägen und tragfähige Lösungen für unsere Stadt zu finden. Nun kehrt langsam etwas Ruhe ein – Zeit, einmal durchzuatmen. Und vor allem Zeit, Danke zu sagen. Unser Dank gilt den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, die uns mit großem Engagement und hoher Fachkompetenz bei unserer politischen Arbeit unterstützen. Wir möchten aber auch den Menschen danken, die oft imHintergrund wirken und doch unverzichtbar für unser Zusammenleben sind: den zahlreichen Ehrenamtlichen in unseren Vereinen, Initiativen und politischen Vereinigungen, den Helferinnen und Helfern bei Veranstaltungen, in der Jugendarbeit, im Sport, in der Kultur oder im sozialen Bereich. Gerade in Zeiten knapper Kassen wird deutlich, wie wertvoll ihr Einsatz für unsere Stadt ist. Sie schenken Zeit, Ideen und Herzblut – und machen Heidelberg damit lebenswerter. Dieses Miteinander ist ein Schatz, den wir bewahren sollten. Auch wenn der Gemeinderat nun offiziell in die Sommerpause geht, bleiben wir als Stadträtinnen und Stadträte selbstverständlich für Sie ansprechbar. Politik kennt keine Ferien – und wir verstehen uns weiterhin als verlässliche Ansprechpartner für Ihre Anliegen. Wir wünschen allen Heidelbergerinnen und Heidelbergern eine schöne, erholsame und sonnige Sommerzeit. Genießen Sie den Flair unserer wunderbaren Stadt, kommen Sie miteinander ins Gespräch, tanken Sie Kraft – und bleiben Sie gesund. 06221 58-47160 info@cdu-fraktion-hd.de Bündnis 90/Die Grünen Anja Gernand So schmeckt der Sommer Stadtweit wird man am Mittwoch Freudenschreie hören, denn es geht in die Sommerferien. Als Kind fühlen sich diese sechs Wochen wie ein endloser Zauber an. Doch für Eltern kann es sich sehr lang anfühlen, da es eine Herausforderung ist, diese Zeit zu füllen. Neben den Schulen sind auch einige Kitas im August geschlossen. Viele werden in den Urlaub fahren, aber nicht allen ist dies möglich. Doch auch für alle Daheimgebliebenen hat die Stadt etwas zu bieten. Andere kommen ja sogar extra hierher, zum Urlaub machen. Speziell für Kinder und Jugendliche gibt es viele Angebote, um die Ferien zu gestalten. Der Ferienpass der Stadt ist mit seinen 50 Jahren schon eine Institution. Mit diesem Pass gibt es freien Eintritt im Tiergartenbad und Köpfelbad sowie im Zoo und darüber hinaus weitere Vergünstigungen. Für Grundschulkinder bietet pädaktiv eine Ferienbetreuung an, das Haus der Jugend hat Programm und Raum. Sportvereine machen spezielle Ferienangebote und die Stadtranderholung des Stadtjugendrings bietet Zirkus und Theater. Und das ist nur eine kleine Auswahl. Zur Wahrheit gehört leider auch, dass vieles davon weit im Voraus angemeldet werden muss und spontan nicht mehr viel übrig ist. Für Verwaltung und Gemeinderat bleiben die Hausaufgabe und die Verantwortung, die vielfältigen Angebote nicht einzusparen. Denn wie so oft sind es dann die Familien, die in hohem Maße leiden. Ein Wegsparen wichtiger Betreuungsangebote hat immer auch Auswirkungen auf Gleichstellung, Integration, Wirtschaft etc. Ich möchte an dieser Stelle also ausdrücklich allen Trägern, Vereinen und Organisationen für das vielfältige Ferienangebot danken! In der Hoffnung, dass alle, die ein Ferienangebot brauchen, versorgt sind, hier der Hinweis auf www.heidelberger-ferienportal. de, wo diemeisten Angebote gebündelt abrufbar sind und sich vielleicht doch noch spontan etwas findet. Wir wünschen Ihnen eine schöne Sommerferienzeit! 06221 58-47170 geschaeftsstelle@gruene- fraktion.heidelberg.de Sommerferien in Heidelberg: Auch hier gibt es, z.B. mit dem Ferienpass, jede Menge zu erleben und zu unternehmen. (Foto Stas Ostrikov/Unsplash) Termine Gemeinderat und Ausschüsse – Rathaus, Marktplatz 10 In den Sommerferien ist Sitzungspause. Die Gremien des Gemeinderats tagen wieder ab 17. September: Jugendhilfeausschuss: Donnerstag, 17. September, 16 Uhr Ausschuss für Soziales und Chancengleichheit: Donnerstag, 17. September, 19 Uhr Weitere Termine und Tages- ordnungen: www.gemeinde rat.heidelberg.de Termine Bezirksbeiräte und weitere Gremien In den Sommerferien ist Sitzungspause. Bezirksbeiräte und weitere Gremien tagen wieder ab 15. September: Bezirksbeirat Neuenheim: Dienstag, 15. September, 18 Uhr, Bürgerzentrum Neuenheim, Lutherstraße 18 Migrationsbeirat: Mittwoch, 16. September, 17 Uhr, Rathaus, Marktplatz 10 Weitere Termine und Tages- ordnungen: www.gemeinde rat.heidelberg.de

IDA Dr. Gunter Frank Die Debatte über Hitzeschutz und Klimawandel ... ... hat mal wieder gezeigt: Der Gemeinderat ist ideologisch festgefahren, ignoriert die Wirklichkeit und jede Kritik. So löst man keine Probleme die durch die eigene politische Haltung verursacht wurden. info@ida-hd.de GAL Michael Pfeiffer Die Internationale Gesamtschule Heidelberg (IGH) ... ... blickt auf 50 Jahre engagierte Bildungsarbeit zurück. Beim Jubiläumsfest am Samstag wurde deutlich, wie sehr die Schule für gelebte Vielfalt, soziales Miteinander und innovative Pädagogik steht. Seit ihrer Gründung begleitet die IGH Generationen von Schüler:innen mit einem ganzheitlichen Bildungsverständnis und stärkt Gemeinschaft, Respekt und Chancengleichheit. Herzlichen Glückwunsch zum 50-jährigen Bestehen und vielen Dank für die tolle Arbeit. mp-pfeiffer@gmx.net AfD Timethy Bartesch Der Verkehrswende-Betriebshof ist Geschichte In dem Sinne ist die Haushaltskrise ein Glücksfall. Die anderen Stadträte und der OB mussten einsehen, dass die Ausgaben keinesfalls zu rechtfertigen sind. 2024 hatte der Gemeinderat noch 142 Millionen Euro für das Wahnsinnsprojekt Betriebshof Bergheim beschlossen. Zweigeschossig, weil die E-Bus-Akkus so gefährlich sind, dass sie Quarantäne und Abschottung benötigen. Spontanentflammung ist eine realistische Gefahr. Der Standort Wieblingen wird wesentlich günstiger. Und die Verkehrswende muss nicht schon bei Planung und Bau des Gebäudes einbetoniert werden. Heidelberg kann sogar hoffen, in Zukunft weiter Kosten zu sparen: Wenn klar wird, dass man statt auf E-Busse auf sinnvolle Technik setzen kann. geschaeftsstelle@afd-fraktion- heidelberg.de Fraktionsgemeinschaft FDP/FWV Tim Nusser (FDP) „Starke Wirtschaft – Starke Kommune“ So lautet der Titel des Leitentscheids vom 23.07. – mehrheitlich entscheidet der Gemeinderat, dass Flächen und Räume für wirtschaftliche Entwicklung konsequent geschützt und ausgebaut werden, Ermessensspielräume zugunsten von Entwicklung genutzt werden, wirtschaftliche Interessen und Sicherung der Basiswirtschaft – Nahversorgung, Handwerk und lokale Dienstleistungen – ein öffentliches Interesse eingeräumt wird. Toll! Nun gilt es, dass das keine hohle Erklärung bleibt – ob bei Tempo 30 auf der Römerstraße, dem Ochsenkopf, der Ansiedlung am Bahnhof Pfaffengrund / Wieblingen, der Verpackungssteuer und vielen weiteren Beispielen hat der Gemeinderat in der jüngeren Vergangenheit leider ein anderes Gesicht gezeigt. info@fdpfwv.de Fraktionsgemeinschaft Die Linke/Bunte Linke Zara Kızıltaş (Die Linke) Unsere soziale Infrastruktur braucht Sicherheit! Kurze Zeit vor der Gemeinderatssitzung wurden neue Vorlagen für die Zuschüsse an die sozialen Träger vorgelegt, die weder beraten werden konnten noch zuvor diskutierten Beträgen entsprachen. Wer Zuschüsse auf dem bisherigen Stand einfriert, kürzt faktisch, denn Tarifabschlüsse und Kostensteigerungen laufen weiter. Das ist ein schleichender Sozialabbau, denn Träger müssen Personal abbauen und Angebote einschränken. Eine Seitwärtsbewegung bedeutet eine reale Kürzung. Deswegen haben wir die jährliche Dynamisierung der Zuschüsse um mindestens 2,5 Prozent sowie mehr Transparenz über die Auswirkungen der bisherigen Zuschusspraxis beantragt. Der Antrag fand imGemeinderat keine Mehrheit. gemeinderat@dielinke-hd.de Die Heidelberger Matthias Fehser Wichtige Entscheidungen Heidelberg stellt die Weichen für die Zukunft: Mit dem Leitentscheid „Starke Wirtschaft – starke Kommune“ setzt die Stadt ein klares Zeichen für die Bedeutung von Wirtschaft undWissenschaft als Motor für Innovation, Arbeitsplätze und Lebensqualität. Ziel ist es, den Wirtschaftsstandort nachhaltig zu stärken, Unternehmen zu unterstützen und die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Entwicklung zu sichern. Dafür sollen Gewerbe- und Innovationsflächen erhalten, Verwaltungsprozesse vereinfacht und die Rahmenbedingungen für wirtschaftliches Wachstum, Fachkräfte und eine moderne Infrastruktur verbessert werden. Wir haben dies bereits im Leitantrag zum Doppelhaushalt 25/26 gefordert, umso mehr freuen wir uns auf den LeitentscheidunddessenUmsetzung. Auch für den öffentlichen Nahverkehr fällt eine wichtige Entscheidung: Der geplante RNV-Betriebshof an der Bergheimer Straße wird nicht realisiert. Stattdessen soll am Wieblinger Weg auf dem heutigen Hornbach-Areal ein neuer moderner Betriebshof entstehen. Die Stadt treibt den Grundstückserwerb voran. Die rund 29.500 Quadratmeter große Fläche bietet ideale Voraussetzungen für einen zukunftsfähigen Standort mit zeitgemäßen Arbeitsbedingungen und effizienten Betriebsabläufen. info@dieheidelberger.de 3 STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT 29. Juli 2026 In der Rubrik „Stimmen aus dem Gemeinderat“ kommen die Mitglieder des Gemeinderates zu Wort. Die Autorinnen und Autoren sind für den Inhalt ihrer Beiträge in vollem Umfang selbst verantwortlich, insbesondere auch in Bezug auf alle notwendigen Nutzungsrechte. GEMEINDERAT ONLINE www.gemeinderat.heidelberg.de Fraktionsgemeinschaft HiB/Volt Betriebshof: Heidelberger Drama mit Happy End? Lange sah es so aus, als ob es bezüglich des Betriebshofs für die Fahrzeuge des öffentlichen Nahverkehrs (ÖNPV) in Heidelberg keine gute Lösung geben könnte. Der bisherige Standort in Bergheim ist perspektivisch zu klein, stört die Anwohner*innen und behindert eine sinnvolle Entwicklung des Stadtteils. Seit langem wird um einen neuen Standort gerungen. Dabei gab es dramatisch anmutende Wendungen: mal gab es einen Bürgerentscheid, der zwar eindeutig war, aber mangels quorum nicht bindend. Mal musste das Welde Orakel, der innere Aufdruck des Kronkorkens einer Bierflasche, über die entscheidende Stimme im Gemeinderat weissagen. Die Zeit verrann und Lösungen wurden immer teurer. Ausgerechnet der Baumarkt Hornbach, bei dem es in einer Kultwerbung: „Kein Projekt ohne Drama“ heißt, scheint jetzt den Weg für ein Happy End frei zu machen. Wenn er sein Gelände in Wieblingen aufgäbe, könnte der Betriebshof dorthin verlagert werden. Diese Lösung wäre für die Bergheimer*innen gut, sie wäre umweltverträglich, da keine neuen Flächen versiegelt werden müssten, sie wäre billiger als andere Lösungen und hätte im Stadtrat und bei Heidelberger*innen eine klare Mehrheit. Wir wünschen allen eine gute Sommerferienzeit! info@hib-volt.de

AKTUELLES 4 Stadtrat Tim Nusser feierte bei der jüngsten Gemeinderatssitzung seinen 30. Geburtstag. Seit 2024 ist er Mitglied des Gemeinderats. Die FDP vertritt er aktuell im Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität, im Konversionsausschuss und im Stadtentwicklungs- und Bauausschuss. Ab August übernimmt er den Vorsitz der Gemeinderatsfraktion FDP/FWV. Außerdem ist er Aufsichtsrat der Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz (GGH). Zu seinen kommunalpolitischen Zielen gehören eine nachhaltige Wirtschafts- und Stadtentwicklung, solide Finanzen und eine effiziente, bürgernahe Verwaltung. Tim Nusser wohnt gemeinsam mit seiner Ehefrau in Schlierbach. Runder Geburtstag 29. Juli 2026 PHV-Ankauf kann weitergehen Bundeswehr schließt klassische Kasernennutzung auf ehemaliger US-Army-Fläche aus D ie Bundesanstalt für Immobilienaufgaben hatte auf Betreiben des Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) angesichts des sicherheits- und verteidigungspolitisch notwendigen Aufwuchses der Bundeswehr im Oktober 2025 den Verkauf von Liegenschaften zunächst gestoppt. Nach mehreren Monaten vertrauensvoller Abstimmungen, die darauf abzielten, die städtebaulichen Planungen der Stadt im Patrick-Henry-Village (PHV) mit den Flächenbedarfen der Bundeswehr in Einklang zu bringen, konnte eine Absichtserklärung in Form eines Letters of Intent (LoI) erarbeitet werden. Das BMVg hat ein Interesse an der Nutzung von Teilflächen des PHV, schließt jedoch eine klassische Kasernennutzung aus. „Die unterzeichnete Absichtserklärung zeigt eindrucksvoll, dass wirmit den vertrauensvollen Gesprächen im Rahmen der Standortgespräche den richtigen Weg nehmen. Das Ergebnis ist eine einvernehmliche Lösung für das Patrick-Henry-Village, mit dem wir allen Interessen gerecht werden“, sagte Ministerialdirigent Jörg Hingott, Stellvertreter des Hauptabteilungsleiters Aufwuchs im BMVg. „Diese Einigung ist eine großartige Nachricht für Heidelberg. Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, eine Lösung zu finden, die den unterschiedlichen Interessen gerecht wird und für alle Beteiligten tragfähig ist. Damit können wir PHV endlich weiterentwickeln und eines der bedeutendsten Zukunftsprojekte unserer Stadt mit neuer Dynamik voranbringen. Zugleich eröffnet der künftige Bundeswehrstandort zusätzliche Chancen für Kooperationen – insbesondere in den BereichenWissenschaft, IT und Cybersicherheit. So stärken wir Heidelberg als Stadt der Innovation und gestalten gemeinsam die Zukunft“, freut sich Oberbürgermeister Eckart Würzner. cat/ls Mehr zum PHV unter www.phv-verbindet.de Ministerialdirigent Jörg Hingott (Bundesministerium der Verteidigung; von links), OB Würzner und Jörg Musial, Leiter der Sparte Verkauf (Bundesanstalt für Immobilienaufgaben) unterzeichnen eine Absichtserklärung zur PHV-Entwicklung. (Foto Rothe) ÖPNV-Anpassungen zum 14. September Linienwege und Abfahrten ändern sich Die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) passt zum Montag, 14. September, ihr Angebot in Heidelberg an. Auf einigen rnv-Bahn- und Buslinien ändern sich teilweise die Linienwege. Außerdem werden die Abfahrtszeiten angepasst. Betroffen sind davon unter anderem die Bahnlinien 5, 21, 24 und 26 sowie die Busse 27, 29, 34, 35, 36 und die Moonliner M3 und M4. Mit den Angebotsänderungen leistet die rnv einen Beitrag zur Konsolidierung des städtischen Haushalts, während wichtige Verbindungen für Fahrgäste erhalten werden. Details zu den Änderungen www.rnv-online.de/ neu-in-heidelberg Nach Christopher- Street-Day-Anschlag Stadt steht an Seite queerer Community Die Stadt zeigt sich tief erschüttert über den Anschlag auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin, bei dem ein Mensch getötet und zahlreiche weitere Menschen verletzt wurden. Die Gedanken der Stadt gelten den Opfern, ihren Angehörigen sowie allen, die die Ereignisse miterleben mussten. Als Zeichen der Trauer und der Solidarität mit den Betroffenen wurden die Regenbogenfahnen vor dem Rathaus mit Trauerflor aufgezogen. „Heidelberg verurteilt die Tat mit aller Deutlichkeit“, sagt Oberbürgermeister Eckart Würzner. „Gewalt, die sich gegen Menschen richtet, weil sie für gleiche Rechte und gesellschaftliche Akzeptanz einstehen, trifft die Grundfesten unseres demokratischen Zusammenlebens.“ Stadt, Kunst und Musik schaffen Räume Wenn von Mittwoch, 5. August, bis Samstag, 8. August, das zwölfte Metropolink Festival seine Tore öffnet, verwandelt sich das ehemalige Commissary auf dem Patrick-Henry-Village erneut in einen Ort, an dem Musik, Kunst und Gemeinschaft aufeinandertreffen. An vier Tagen begegnen sich internationale Acts und DJ-Sets. Neue Wandgemälde und großformatige Arbeiten verwandeln das ehemalige Militärgelände in eine außergewöhnliche Kulturkulisse. Programm unter www.metropolink.art (Foto Neidhardt)

5 AKTUELLES 29. Juli 2026 Meilenstein für „Sportschicht“ Innenausbau für innovatives Sport- angebot startet D ie ehemalige Diskothek Nachtschicht in Bergheim soll künftig sportlich genutzt werden. Das Gebäude wird dafür seit 2024 umfassend saniert. „Mit der Sportschicht entsteht mitten in der Sportstadt Heidelberg ein innovatives Indoor-Sportprojekt und ein überregional einmaliges Angebot: ein Experimentierfeld für junge Menschen zum Ausprobieren von Trendsportarten. Hier wird Spaß und Freude an der Bewegung gelebt“, sagte Oberbürgermeister Eckart Würzner. Mit dem Heidelberger TV (HTV), der auch in Bergheim aktiv ist, und dem Sportkreis wurde ein Nutzungskonzept entwickelt, das auf der rund 1.700 Quadratmeter großen Fläche den klassischen Vereinssport mit modernen Trendsportarten verbindet und vorrangig Jugendliche und junge Erwachsene anspricht. Hauptnutzer der Indoor-Sportflächen wird der HTV. Die Sportschicht soll aber auch durch andere Vereine, Schulen und Organisationen genutzt werden können. Die Koordination übernimmt das Sportamt. Zwei Millionen Euro investiert Seit Beginn der umfassenden Sanierungsarbeiten wurden unter anderem alle Rohrleitungen erneuert sowie eine komplett neue Brandschutz- und eine neue Lüftungsanlage eingebaut, die sowohl kühlen als auch heizen kann. Dadurch und durch die dicken Außenwände und die Lage unterhalb des Bodenniveaus sind auch im Sommer angenehme Temperaturen gewährleistet. Im Inneren wurden neue Wände eingezogen, Räume und Anschlüsse für Umkleidekabinen, Duschen und Toiletten angelegt. Um Tageslicht zu erhalten, wurden im oberen Teil der Räume Fenster eingebaut. Die Eigentümerin P.J. Landfried GmbH & Co.KG investiert mehr als zwei Millionen Euro in die Sanierung. Die Eröffnung der Sportschicht ist nach aktuellem Stand für Ende 2026 im Rahmen eines Probebetriebs geplant. chb Beim Baustellenbesuch griffen Ralph Fülop (Sportkreis; von links), Gert Bartmann (Sportamt), OB Würzner, Bernhard Hammes (Landfried), Martin Brandel (HTV), Thomas Jung (Sportamt) und Tim Posawatz (HTV) bereits zur Reckstange. (Foto Rothe) Wo ist der Verkehr eingeschränkt? Neue Baustellenkarte ab 1. August online Die Stadt stellt ab sofort eine neue digitale Übersicht zu aktuellen Baustellen im Stadtgebiet. Die Online-Karte informiert in Echtzeit über die damit verbundenen Verkehrseinschränkungen. Sie wird automatisch aus dem städtischen Baustellenmanagement aktualisiert und fortlaufend ergänzt. Mit dem neuen Angebot möchte die Stadt die Verkehrsplanung für Bürgerinnen und Bürger, Besucherinnen und Besucher sowie Gewerbetreibende erleichtern. Wer mit dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs ist, kann sich bereits vor Fahrtantritt über Sperrungen, Einschränkungen und laufende Maßnahmen informieren und seine Route entsprechend anpassen. Die digitale Baustellenübersicht wird von der Digital-Agentur Heidelberg gemeinsammit der Stadt kontinuierlich weiterentwickelt. Zum Start werden alle ab dem 1. August neu erfassten Baumaßnahmen aufgenommen. Rückmeldungen von Nutzerinnen und Nutzern sind dabei ausdrücklich willkommen. Neue Karte ab 1. August online baustellen.heidelberg.de Heidelberg gewinnt Stadtradeln-Derby Mannheims Bürgermeister Ralf Eisenhauer (links) gratulierte Heidelbergs Bürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain zu einem erfolgreichen Regionalderby. Die beiden Städte traten zum ersten Mal beim Stadtradeln gegeneinander an. Heidelberg setzte sich mit 1.015.464 im Aktionszeitraum erradelten Kilometern gegen 956.293 Kilometer der Nachbarstadt durch. Auch bei den Teilnehmenden lag Heidelberg mit 5.445 Radelnden vor Mannheim mit 5.028 Radelnden. (Foto Stadt Heidelberg) Finanzierung von Sozialangeboten beschlossen Planungssicherheit für freie Träger Damit die Stadt auch in den Jahren 2027 und 2028 wichtige soziale Hilfen, Angebote der Kinder- und Jugendhilfe sowie des Gewalt- und Diskriminierungsschutzes zuverlässig sicherstellen kann, hat der Gemeinderat den Abschluss entsprechender Zuwendungsverträge mit den freien Trägern beschlossen. Diese übernehmen Pflichtaufgaben der Kommune in den genannten Bereichen. Die bisherigen Verträge waren im Zuge der Haushaltskonsolidierung zum 31. Dezember 2026 gekündigt worden beziehungsweise bereits vorher ausgelaufen. Die Höhe der Zuschüsse wurde für die meisten Zuwendungsempfänger der sozialen Infrastruktur ab 2025 eingefroren. „Den Trägern nach Jahren kurzfristiger Entscheidungen jetzt für den Bereich der Pflichtaufgaben Planungssicherheit zu geben, ist ein wichtiges Zeichen. Es bedarf dennoch dringend weiterer Entscheidungen zur Fortfinanzierung bestehender Leistungen, um die Stabilität des Hilfesystems in Heidelberg nicht zu gefährden. Eine vorausschauende Sozialpolitik, die Hilfebedürftigkeit reduziert und Selbsthilfepotenziale stärkt, entlastet langfristig den kommunalen Haushalt“, sagt Bürgermeisterin Stefanie Jansen. Über Zuwendungen außerhalb des Pflichtaufgabenbereichs soll erst im weiteren Haushaltsprozess nach der Sommerpause beraten werden. eu

AKTUELLES 6 29. Juli 2026 Standortvorschlag für Betriebshof zugestimmt Entwicklung auf Hornbach-Fläche wirtschaftlicher als am Altstandort Der rnv-Betriebshof soll an einem neuen Standort entwickelt werden: Der Heidelberger Gemeinderat hat am Donnerstag, 23. Juli, in nichtöffentlicher Sitzung dem Vorschlag von Stadt, Heidelberger Straßen- und Bergbahn GmbH (HSB) und Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) zugestimmt, dass für die Maßnahme die Fläche des derzeitigen Hornbach-Baumarktes im Wieblinger Weg angekauft werden soll. Die Planungen für einen Neubau am bisherigen Standort in der Bergheimer Straße werden nicht weiterverfolgt. Drei Millionen Euro günstiger „Der neue Standort bietet die räumlichen Möglichkeiten und die notwendige zentrale Lage und Anbindung an das ÖPNV-Netz, um einen hochmodernen und leistungsfähigen Betriebshof realisieren zu können – und das wirtschaftlicher als dies am bisherigen Standort an der Bergheimer Straße möglich wäre. Der neue Standort ermöglicht einen Neubau in vereinfachter Bauweise, unabhängig vom laufenden Betrieb. Dadurch sinken die Kosten um mehrere Millionen Euro,“ betont Oberbürgermeister Eckart Würzner. „Wir wollen am Wieblinger Weg ein neues Zuhause für den Heidelberger Nahverkehr schaffen – mit den räumlichen und technischen Voraussetzungen für stabile und wirtschaftliche Betriebsabläufe, sowie zeitgemäße Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Damit legen wir auch den Grundstein für einen weiteren Ausbau des Angebots in Heidelberg und der Region“, sagt Martin in der Beek, Technischer Geschäftsführer der rnv. Baubeginn frühestens 2030 Aufgrund der bereits bestehenden Nutzung ist keine Neuversiegelung erforderlich. Die Stadt steht bereits im Austausch mit dem Eigentümer der Fläche. Für die Planung wird ein Zeitraum von vier bis fünf Jahren erwartet. Mit einem Baubeginn ist demnach frühestens 2030 zu rechnen. chb ÖFFENTLICHE BEKANNTMACHUNG Entwurf zur Änderung der Satzung über den Schutz von Bäumen in Heidelberg (Baumschutzsatzung) Die Stadt Heidelberg beabsichtigt als Untere Naturschutzbehörde, die Satzung über den Schutz von Bäumen in Heidelberg (Baumschutzsatzung) zu ändern. Die umfassende Überarbeitung des Satzungstextes verfolgt das Ziel, der wachsenden Bedeutung der Klimawandelanpassung gerecht zu werden, einen zeitgemäßen Baumschutz zu gewährleisten, die Satzung an aktuelle Formulierungen naturschutzrechtlicher Vorschriften anzupassen sowie durch zukunftsorientierte Inhalte Rechtsklarheit und Bürgerfreundlichkeit zu stärken. Der Entwurf zur Änderung der Satzung über den Schutz von Bäumen in Heidelberg sowie die rechtliche Begründung liegen von Donnerstag, den 06.08.2026 bis einschließlich Montag, den 07.09.2026 bei der Stadt Heidelberg, Amt für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie, Prinz Carl, Kornmarkt 1, 69117 Heidelberg, Zimmer 2.23, 2.OG während der Dienststunden zur Einsichtnahme aus: Montag – Donnerstag: 08.30 Uhr – 12.00 Uhr und 14.00 Uhr – 15.30 Uhr Freitag: 08.30 Uhr – 13.00 Uhr Gegen Kostenerstattung können Ausdrucke bei den genannten Behörden bezogen werden. Diese Bekanntmachung finden Sie online auf der städtischen Homepage unter www.heidelberg/bekanntmachungen. Die Unterlagen können digital während der Auslegungsfrist unter www.heidelberg.de/baumschutz eingesehen werden. Bedenken und Anregungen können hier während der Auslegungsfrist mündlich (zur Niederschrift), schriftlich oder elektronisch (E-Mail: Amt31.3@heidelberg.de) vorgebracht werden. Stadt Heidelberg Amt für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie BEKANNTMACHUNGEN ONLINE › E ntwurf zur Änderung der Satzung über den Schutz von Bäumen in Heidelberg (Baumschutzsatzung) › 33. Satzung zur Änderung der Verwaltungsgebührensatzung › Öffentliche Bekanntmachung des Ergebnisses des Bürgerentscheids Alle Bekanntmachungen im Volltext unter www.heidelberg.de/ bekanntmachungen Die Stadt Heidelberg und der Sportkreis Heidelberg haben am Freitag, 17. Juli, im Fritz-Grunebaum-Sportpark in Kirchheim die besten Nachwuchssportlerinnen und Nachwuchssportler Heidelbergs ausgezeichnet. Insgesamt wurden rund 300 talentierte Kinder und Jugendliche aus dem Heidelberger Sport geehrt. Die Sportarten sind vielfältig – von Judo über Ringen, Fechten, Turnen, Inline-Hockey, Schwimmen und Rugby bis hin zu Rudern, Cricket, Handball, Feldhockey und Fußball. Jugendmannschaft Das U16-Rugby-Team des TSV Handschuhsheim wurde 2025 sowohl deutscher 15er-Meister als auch deutscher 7erMeister – und wurde von der Jury zu Heidelbergs bester Nachwuchsmannschaft 2025 gewählt. Den zweiten und dritten Platz belegten die Heidelberg Lions Inline Hockey und der Heidelberger Hockeyclub Heidelberg. Jugendsportlerin Leonie Pfanzelt vom Olympiastützpunkt (OSP) setzte sich bei den Nachwuchssportlerinnen durch: Die Basketballerin gewann mit dem deutschen Junioren-Team im vergangenen Jahr die Bronzemedaille bei der Europameisterschaft. Den zweiten Platz belegte Schwimmerin Irmela Zeh vom SV Nikar Heidelberg. Auf dem dritten Platz landete Turnerin Luna Zimmermann von der Kunstturngemeinschaft Heidelberg. Jugendsportler Schwimmer Morné van Rooyen vom SV Nikar Heidelberg wurde als Jugendsportler 2025 ausgezeichnet: Bei den deutschen Jugendmeisterschaften gewann er den Titel über 100 Meter Freistil, 200 Meter Lagen sowie 50 und 100 Meter Schmetterling. Ringer Noah End vom Olympiastützpunkt belegte Platz zwei. Dritter wurde Schwimmer Leo Leverkus, ebenfalls Olympiastützpunkt. Jugendsportlerehrung Wechsel bei SPD im Gemeinderat Im Gemeinderat gibt es einen Wechsel: Das Gremium hat in seiner Sitzung am 23. Juli das Nachrücken von Dr. Tim Tugendhat (links) für Zoe Dickhaut (SPD) beschlossen. Oberbürgermeister Eckart Würzner hieß Dr. Tim Tugendhat nach der erfolgten Verpflichtung im Großen Rathaussaal willkommen. Zugleich verabschiedete Würzner Zoe Dickhaut, die dem Heidelberger Gemeinderat seit 2024 angehörte und nun aufgrund eines Wohnortwechsels ausschied. (Foto Rothe)

7 STADTWERKE HEIDELBERG Legionellen vorbeugen Tipps für Hauseigentümer und Mieter Das Trinkwasser in Heidelberg hat beste Qualität. Es wird regelmäßig durch die Stadtwerke Heidelberg kontrolliert und unterschreitet bei allen Inhaltsstoffen die gesetzlichen Grenzwerte deutlich. Damit das Wasser auch in Hausinstallationen hygienisch einwandfrei bleibt, ist eine fachgerecht betriebene Trinkwasseranlage wichtig. Dafür sind die Hauseigentümer verantwortlich. Besondere Aufmerksamkeit gilt Legionellen. Diese Bakterien können sich vor allem in warmem Wasser vermehren, wenn Leitungen längere Zeit nicht genutzt werden oder die Warmwassertemperatur zu niedrig ist. Beim Trinken sind Legionellen in der Regel unbedenklich. Gefährlich werden sie, wenn legionellenhaltige Wassertröpfchen eingeatmet werden, etwa beim Duschen. Dann können sie in seltenen Fällen die sogenannte Legionärskrankheit, eine schwere Lungenentzündung, verursachen. Warmwasseranlagen sollten mindestens 60 Grad Celsius erreichen, Kaltwasser möglichst unter 25 Grad bleiben. Beim Einsatz von Wärmepumpen oder Niedertemperaturheizungen kann ein zusätzlicher Heizstab einem Befall vorbeugen. Nach längerer Abwesenheit solltenWasserhähne und Duschen einige Minuten laufen gelassen, alle Duschköpfe und Perlatoren gereinigt und entkalkt sowie selten genutzte Entnahmestellen regelmäßig gespült werden. Auch eine regelmäßige Wartung der Trinkwasserinstallation hilft, vorzubeugen. Bei Großwarmwasseranlagen inMehrfamilienhäusern ab drei Wohneinheiten ist sie mindestens alle drei Jahre zur Legionellenprüfung verpflichtend. Werden Legionellen festgestellt, muss dies dem Gesundheitsamt unverzüglich gemeldet und zeitnah gehandelt werden. Weitere Infos unter www.swhd.de/wasser 29. Juli 2026 AKTUELLES ON E T E AM H E I D E L B E RG wir suchen Sachgebietsleiterin / Sachgebietsleiter Kommunaler Ordnungsdienst, Versammlungsrecht und häusliche Gewalt (m/w/d) Ordnungsamt | Vollzeit | unbefristet | A12 LBesGBW bzw. E11 TVöD jetzt bewerben www.oneteamheidelberg.de Impressum Herausgeberin: Stadt Heidelberg Amt für Öffentlichkeitsarbeit Marktplatz 10 69117 Heidelberg 06221 58-12000 s tadtblatt@heidelberg.de Amtsleitung: Timm Herre (tir) Redaktion: Hannah Lena Puschnig (hlp), Sascha Balduf (sba), Christian Beister (chb), Christina Euler (eu), Claudia Kehrl (ck), Julian Klose (jkl), Florian Römer (fr), Laura Schleicher (ls), Avin Sheiko (as), Laura Stahmer (lst), Carina Troll (cat) Druck und Vertrieb: RheinNeckar-Zeitung GmbH Vertrieb-Hotline: 0800 06221-20 www.heidelberg.de Beim Duschen können legionellenhaltige Wassertröpfchen eingeatmet werden. Eine fachgerecht betriebene Trinkwasserinstallation schützt vor Risiken. Korrektur: Wasserführung am 6. August In der Ausgabe vom 22. Juli war der Termin der Wasserführung leider falsch. Die nächste Führung zur Wasserversorgung aus heimischen Quellen im Handschuhsheimer Mühltal findet nicht am 8. August, sondern am Donnerstag, den 6. August, um 17.30 Uhr statt. Treffpunkt für die rund zweistündige Tour ist der Turnerbrunnen am Wanderparkplatz. Weitere Informationen unter www. swhd.de/ veranstaltungen Stadtwerke Heidelberg Unternehmenskommunikation Alte Eppelheimer Straße 26 69115 Heidelberg 06221 513-0 ukom@swhd.de Redaktion: Ellen Frings, Michael Treffeisen Foto: iStock Alle Angaben ohne Gewähr Impressum Stückerweg wird saniert Fahrbahn hat massive Schäden Im Zuge der aktuellen Bauarbeiten an der Speyerer Straße saniert die Stadt den Stückerweg, der von der Speyerer Straße in Richtung Eppelheim verläuft. Während der Bauarbeiten wurde eine aufwändige Umleitungsstrecke für den Schwerverkehr über die Feldwege in Plankstadt und Eppelheim eingerichtet. Die Maßnahmen wurden daher so aufeinander abgestimmt, dass maximale Synergien entstehen. Die Bauarbeiten starten am Montag, 17. August, und dauern rund zwei Wochen. Der Stückerweg befindet sich in einem sehr schlechten Zustand. Im Bereich der Überführung über die Autobahn 5 ist die Fahrbahn bereits abgängig, da die Böschung an Standsicherheit verliert.

8 AKTUELLES 29. Juli 2026 Abschiedsgala für Holger Schultze Intendant von Theater und Orchester geht nach 15 Jahren in den Ruhestand Mit einer mehrstündigen Revue hat sich das Theater und Orchester Heidelberg von seinem langjährigen Intendanten Holger Schultze verabschiedet. Nach 15 Jahren an der Spitze des Fünf-Sparten-Hauses geht er Ende der Spielzeit 2025/26 in den Ruhestand. Unter dem Titel „Lebe wohl, adieu, auf Wiedersehen!“ feierten das Ensemble und Mitarbeitende des Theaters und Orchesters Heidelberg am 18. Juli seinen Abschied. Zur Gala kamen zahlreiche Weggefährten aus Kunst, Kultur und Kulturpolitik, die die Intendanz Schultzes über die Jahre begleitet hatten. Ermöglicht wurde der Abend durch die großzügige Unterstützung von Barbara und Wolfgang Marguerre sowie durch den Freundeskreis des Theaters. Oberbürgermeister Eckart Würzner dankte Schultze für sein Engagement und ernannte ihn zum Ehrenmitglied des Hauses, verbunden mit lebenslangem freiem Eintritt. Holger Schultze selbst dankte in seiner abschließenden Rede den Mäzenen, die die millionenschwere Sanierung des Theaters ermöglicht hatten, und blickte sehr zufrieden auf seine Zeit als Intendant zurück. Das Theater und Orchester Heidelberg geht vonMontag, 10. August, bis einschließlich Dienstag, 22. September, in die Spielzeitpause. Die erste Vorstellung nach der Sommerpause ist das 1. Philharmonische Konzert in der Stadthalle am Mittwoch, 23. September. Die offizielle Saisoneröffnung mit der neuen Intendantin Bernadette Sonnenbichler findet am 1. Oktober statt. red Holger Schultze (links) mit OB Würzner bei der Abschiedsgala (Foto Reichardt) Clemens-Brentano-Preis für Clara Heinrich Essayistin erhält mit 10.000 Euro dotierten Literaturpreis Für ihren Essayband „Pusztagold“ (AKI Verlag, 2025) hat Clara Heinrich den mit 10.000 Euro dotierten Clemens-Brentano-Preis für Literatur der Stadt Heidelberg erhalten. Die in Österreich lebende Autorin nahm die Auszeichnung am Mittwoch, 22. Juli, imRahmen einer Feierstunde aus den Händen von BürgermeisterinMartina Pfister im Spiegelsaal des Gebäudes Prinz Carl entgegen. „Ihre Texte machen deutlich, dass genaues Hinsehen wichtig ist. Dass wir aufmerksambleibenmüssen – für unsere Umwelt, für andere Menschen und auch für das, was vielleicht nicht immer auf den ersten Blick sichtbar ist. Und sie zeigen zugleich, welche Kraft Literatur haben kann“, sagte Pfister. Clara Heinrich, geboren 1993, studierte Sprachkunst und Politikwissenschaft inWien, Berlin und Aix-en-Provence. Clara Heinrich veröffentlichte Gedichte in diversen Anthologien und Magazinen. „Pusztagold“ ist ihr literarisches Debüt. sba www.cityofliterature.de Clara Heinrich (links) erhielt den Clemens-Brentano-Preis der Stadt Heidelberg 2026 von Kulturbürgermeisterin Martina Pfister. (Foto Gös) Espresso mit Eckart Würzner am 19. August Oberbürgermeister Eckart Würzner lädt Bürgerinnen und Bürger am Mittwoch, 19. August, von 16.30 bis 18 Uhr zum Austausch in das Café Balthazar, Schwetzinger Terrasse 2, in der Bahnstadt ein. Das Gespräch findet in offener Runde statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Festkonzert am 8. August Der Stadtjugendring Heidelberg richtet gemeinsam mit der Musik- und Singschule das trinationale Jugend-Austausch-Orchester aus. Knapp 100 Jugendliche aus den drei Partnerstädten proben zehn Tage lang in Heidelberg. Das Festkonzert findet am Samstag, 8. August, um 18.30 Uhr in der Stadthalle statt. Der Eintritt ist frei. Neue Ausstellung im Haus Cajeth Das Museum Haus Cajeth lädt am Donnerstag, 30. Juli, um 19 Uhr zur Ausstellungseröffnung ein. Die Ausstellung verbindet zwölf Skulpturen des Bildhauers Ingmar de Jongste mit abstrakten Werken aus der Kreativen Werkstatt der Diakonie Stetten. www.cajeth.de Stadtteilfeste › Neuenheim: Fischerfest, 5. bis 7. September, auf dem Neuenheimer Marktplatz und umgebenden Straßen › Rohrbach: Rohrbacher Kerwe, 4. bis 6. September, Kerweplatz › Weststadt: Weststadtfest, 11. bis 13. September, Wilhelmsplatz Weitere Termine www.heidelberg.de/ stadtteilfeste Kurz gemeldet Frauen-Nachttaxi kostet bald 14 Euro Ermäßigter Preis bleibt bei 8 Euro Der Gemeinderat hat am 23. Juli eine Anpassung der Fahrpreise für das Frauen-Nachttaxi beschlossen. Das Angebot trägt seit Jahren dazu bei, das Sicherheitsgefühl von Frauen auf demnächtlichenHeimweg zu stärken und ihre gleichberechtigte Teilhabe am öffentlichen Leben zu unterstützen. Ab 1. September kostet eine Fahrt für nicht ermäßigte Nutzerinnen 14 statt bisher zehn Euro. Der Preis für den ermäßigten Tarif bleibt bei acht Euro pro Fahrt. Anspruch auf die Ermäßigung haben neben Studentinnen, Schülerinnen, Auszubildenden sowie Frauen mit Heidelberg-Pass oder Heidelberg-Pass+ künftig auch Frauen im Bundesfreiwilligendienst (BFD) und im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ). Mit der Änderung reagiert die Stadt auf die Entwicklung seit Einführung des sozial gestaffelten Tarifs zum 1. Februar 2026. Die Zahl der Fahrten ist seitdem gegenüber dem Vorjahr gesunken, zugleich sind die durchschnittlichen Kosten pro Fahrt gestiegen. Die höheren Fahrpreise stabilisieren die Finanzierung des Frauen-Nachttaxis. www.heidelberg.de/ frauennachttaxi

RkJQdWJsaXNoZXIy NDI3NTI1