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5 AKTUELLES 29. Juli 2026 Meilenstein für „Sportschicht“ Innenausbau für innovatives Sport- angebot startet D ie ehemalige Diskothek Nachtschicht in Bergheim soll künftig sportlich genutzt werden. Das Gebäude wird dafür seit 2024 umfassend saniert. „Mit der Sportschicht entsteht mitten in der Sportstadt Heidelberg ein innovatives Indoor-Sportprojekt und ein überregional einmaliges Angebot: ein Experimentierfeld für junge Menschen zum Ausprobieren von Trendsportarten. Hier wird Spaß und Freude an der Bewegung gelebt“, sagte Oberbürgermeister Eckart Würzner. Mit dem Heidelberger TV (HTV), der auch in Bergheim aktiv ist, und dem Sportkreis wurde ein Nutzungskonzept entwickelt, das auf der rund 1.700 Quadratmeter großen Fläche den klassischen Vereinssport mit modernen Trendsportarten verbindet und vorrangig Jugendliche und junge Erwachsene anspricht. Hauptnutzer der Indoor-Sportflächen wird der HTV. Die Sportschicht soll aber auch durch andere Vereine, Schulen und Organisationen genutzt werden können. Die Koordination übernimmt das Sportamt. Zwei Millionen Euro investiert Seit Beginn der umfassenden Sanierungsarbeiten wurden unter anderem alle Rohrleitungen erneuert sowie eine komplett neue Brandschutz- und eine neue Lüftungsanlage eingebaut, die sowohl kühlen als auch heizen kann. Dadurch und durch die dicken Außenwände und die Lage unterhalb des Bodenniveaus sind auch im Sommer angenehme Temperaturen gewährleistet. Im Inneren wurden neue Wände eingezogen, Räume und Anschlüsse für Umkleidekabinen, Duschen und Toiletten angelegt. Um Tageslicht zu erhalten, wurden im oberen Teil der Räume Fenster eingebaut. Die Eigentümerin P.J. Landfried GmbH & Co.KG investiert mehr als zwei Millionen Euro in die Sanierung. Die Eröffnung der Sportschicht ist nach aktuellem Stand für Ende 2026 im Rahmen eines Probebetriebs geplant. chb Beim Baustellenbesuch griffen Ralph Fülop (Sportkreis; von links), Gert Bartmann (Sportamt), OB Würzner, Bernhard Hammes (Landfried), Martin Brandel (HTV), Thomas Jung (Sportamt) und Tim Posawatz (HTV) bereits zur Reckstange. (Foto Rothe) Wo ist der Verkehr eingeschränkt? Neue Baustellenkarte ab 1. August online Die Stadt stellt ab sofort eine neue digitale Übersicht zu aktuellen Baustellen im Stadtgebiet. Die Online-Karte informiert in Echtzeit über die damit verbundenen Verkehrseinschränkungen. Sie wird automatisch aus dem städtischen Baustellenmanagement aktualisiert und fortlaufend ergänzt. Mit dem neuen Angebot möchte die Stadt die Verkehrsplanung für Bürgerinnen und Bürger, Besucherinnen und Besucher sowie Gewerbetreibende erleichtern. Wer mit dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs ist, kann sich bereits vor Fahrtantritt über Sperrungen, Einschränkungen und laufende Maßnahmen informieren und seine Route entsprechend anpassen. Die digitale Baustellenübersicht wird von der Digital-Agentur Heidelberg gemeinsammit der Stadt kontinuierlich weiterentwickelt. Zum Start werden alle ab dem 1. August neu erfassten Baumaßnahmen aufgenommen. Rückmeldungen von Nutzerinnen und Nutzern sind dabei ausdrücklich willkommen. Neue Karte ab 1. August online baustellen.heidelberg.de Heidelberg gewinnt Stadtradeln-Derby Mannheims Bürgermeister Ralf Eisenhauer (links) gratulierte Heidelbergs Bürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain zu einem erfolgreichen Regionalderby. Die beiden Städte traten zum ersten Mal beim Stadtradeln gegeneinander an. Heidelberg setzte sich mit 1.015.464 im Aktionszeitraum erradelten Kilometern gegen 956.293 Kilometer der Nachbarstadt durch. Auch bei den Teilnehmenden lag Heidelberg mit 5.445 Radelnden vor Mannheim mit 5.028 Radelnden. (Foto Stadt Heidelberg) Finanzierung von Sozialangeboten beschlossen Planungssicherheit für freie Träger Damit die Stadt auch in den Jahren 2027 und 2028 wichtige soziale Hilfen, Angebote der Kinder- und Jugendhilfe sowie des Gewalt- und Diskriminierungsschutzes zuverlässig sicherstellen kann, hat der Gemeinderat den Abschluss entsprechender Zuwendungsverträge mit den freien Trägern beschlossen. Diese übernehmen Pflichtaufgaben der Kommune in den genannten Bereichen. Die bisherigen Verträge waren im Zuge der Haushaltskonsolidierung zum 31. Dezember 2026 gekündigt worden beziehungsweise bereits vorher ausgelaufen. Die Höhe der Zuschüsse wurde für die meisten Zuwendungsempfänger der sozialen Infrastruktur ab 2025 eingefroren. „Den Trägern nach Jahren kurzfristiger Entscheidungen jetzt für den Bereich der Pflichtaufgaben Planungssicherheit zu geben, ist ein wichtiges Zeichen. Es bedarf dennoch dringend weiterer Entscheidungen zur Fortfinanzierung bestehender Leistungen, um die Stabilität des Hilfesystems in Heidelberg nicht zu gefährden. Eine vorausschauende Sozialpolitik, die Hilfebedürftigkeit reduziert und Selbsthilfepotenziale stärkt, entlastet langfristig den kommunalen Haushalt“, sagt Bürgermeisterin Stefanie Jansen. Über Zuwendungen außerhalb des Pflichtaufgabenbereichs soll erst im weiteren Haushaltsprozess nach der Sommerpause beraten werden. eu

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