www.stadtblatt. heidelberg.de www.heidelberg.de/ bekanntmachungen Amtsanzeiger der Stadt Heidelberg 8. Juli 2026 / Ausgabe 20 / 34. Jahrgang IN EIGENER SACHE Stadtblatt vorrangig online Nicht mehr im Briefkasten Nach den Sommerferienwird die Verteilung des Stadtblatts an die Heidelberger Haushalte eingestellt. Das Informationsangebot wird künftig vorrangig online angeboten. Print-Ausgaben des Stadtblatts werden aber weiterhin an zentralen Orten in den Stadtteilen kostenfrei abholbar sein. Die Maßnahmen sind Teil der Einsparungen, um den städtischen Haushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Perspektivisch soll das bereits bestehende Online-Angebot des Stadtblatts nochmals erweitert werden. S. 4 › UMWELT Nachhaltigkeit in der Schule Über 20 Teams ausgezeichnet Mit kreativen Ideen und großem Einsatz haben die sogenannten BNE-Teams von mehr als 20 Heidelberger Schulen überzeugt. Für ihre Projekte sind die Schülerinnen und Schüler bei der jährlichen Prämierungsveranstaltung amDienstag, 30. Juni, in der Alten Pädagogischen Hochschule ausgezeichnet worden. Die Preise überreichten Umweltbürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain und Umweltamtsleiterin Sabine Lachenicht. BNE steht für Bildung für nachhaltige Entwicklung. S. 5 › SCHLOSSBELEUCHTUNG Feuerwerk am 11. Juli Verkehr eingeschränkt Zur ersten Heidelberger Schlossbeleuchtung des Jahres am Samstag, 11. Juli, werden wieder mehrere zehntausend Besucherinnen und Besucher erwartet. Das Feuerwerk startet um 22.15 Uhr. Die Stadt Heidelberg bittet alle Gäste, möglichst mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen oder die ausgewiesenen Park-and-Ride- und Entlastungsparkplätze zu nutzen. Aufgrund der Veranstaltung kommt es am Abend zu umfangreichen Verkehrseinschränkungen und Straßensperrungen. S. 8 › Am Sonntag, 12. Juli, sind rund 110.000 wahlberechtigte Heidelbergerinnen und Heidelberger aufgerufen, beim Bürgerentscheid Windenergie am Lammerskopf abzustimmen. Die Wahllokale sind am Wahlsonntag von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Die Abstimmungsfrage lautet: „Soll die Stadt Heidelberg grundsätzlich das Gebiet Lammerskopf auf ihrer Gemarkung als Standort für Windkraftanlagen entwickeln?“ Beim Bürgerentscheid geht es nicht um die konkrete Planung, Ausgestaltung oder Genehmigung einzelner Windenergieanlagen. Entschieden wird, ob die Stadt die planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine mögliche Entwicklung des Standorts Lammerskopf weiterverfolgen soll. Auszählung mitverfolgen Die öffentliche Ergebnispräsentation beginnt am Sonntag, 12. Juli, um 18 Uhr im Neuen Sitzungssaal des Rathauses. Interessierte sind eingeladen, die Ergebnispräsentation vor Ort zu verfolgen. Nach aktuellem Stand rechnet die Stadt damit, dass das vorläufige amtliche Endergebnis voraussichtlich zwischen 19.15 und 19.30 Uhr vorliegt. fr www. heidelberg.de/ lammerskopf Bürger- entscheid zu Windenergie Am Sonntag, 12. Juli, über Standort Lammerskopf abstimmen Am Greiner Eck – weniger Kilometer vom Lammerskopf entfernt – drehen sich bereits fünf Windräder. (Foto Rothe) Wahlaufruf von Oberbürgermeister Eckart Würzner „Liebe Heidelbergerinnen und Heidelberger, am 12. Juli geht es beim Bürgerentscheid um eine bedeutende Zukunftsfrage für unsere Stadt. Soll es die Möglichkeit geben, auf dem Lammerskopf bis zu sieben Windenergieanlagen zu bauen? Ein aussagekräftiges Votum hierzu ist sehr wichtig. Daher bitte ich Sie: Geben Sie Ihre Stimme ab! Das geht am Sonntag im Wahllokal, per Briefwahl oder bis Freitag, 12 Uhr, auch direkt in den Bürgerämtern. Wahlberechtigt sind alle Menschen aus EU-Staaten ab 16 Jahren, wenn sie seit mindestens drei Monaten Heidelberg als Hauptwohnsitz haben. Informieren Sie sich auf unserer Webseite oder den städtischen Social-Media-Kanälen und entscheiden Sie mit!“ Ihr Eckart Würzner
8. Juli 2026 2 STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT SPD Adrian Rehberger Nein zum Wegfall weiterer Parkplätze im Zentrum von Ziegel- hausen Im Zuge der Einsparverpflichtungen zumHaushalt soll Ziegelhausen gleich doppelt bestraft werden. Die Linie 37 soll gekürzt werden und nicht mehr ab/bis Peterstal fahren, sondern nur noch vom Neuenheimer Feld bis zur Neckarschule. Und um einenWende- und Halteplatz zu ermöglichen, sollen dann auch noch sechs Kurzzeitparkplätze an der Neckarschule wegfallen. Ziegelhausen ist ein Bergstadtteil. Es ist für die Menschen elementar, die Geschäfte, Arztpraxen oder das Bürgeramt im Ortskern auch mit dem Fahrzeug erreichen zu können – gerade auch für die Lebensälteren. In den letzten Jahrzehnten wurden zuhauf Parkplätze im Zentrum gestrichen - zuletzt sieben in der Kleingemünder Straße. Seit das dortige Pflegeheim besteht, ist der Parkplatzbedarf jedoch weiter gestiegen. Für die Gewerbetreibenden ist derWegfall weiterer Parkplätze nicht zumutbar. Wir sind jetzt an einem Punkt angelangt, an dem wir nicht mehr nach der hier oft vorgetragenen These „es gibt doch im Dorf genügend Parkplätze“ weiterverfahren können. Auch die Pausenplätze für den Fips-Bus muss man nicht dort einrichten, wo wertvoller zentraler Parkraum verloren wird. Der Abriss und Neubau der Ziegelhäuser Brücke wird die Situation auf Jahre zusätzlich verschärfen. Wir Einwohner von Ziegelhausen und Peterstal wollen nicht abgehängt werden. Die vollständige Linie 37muss erhalten bleiben und damit auch die Parkplätze im Zentrum. 06221 58-47150 geschaeftsstelle@spd-fraktion. heidelberg.de CDU Andrea Dittmar Hitzeschutz braucht viele Bausteine Die vergangenen Tage haben auch Heidelberg gezeigt, wie belastend anhaltende Hitze sein kann. Hohe Temperaturen treffen Kinder in Kitas und Schulen ebenso wie Berufstätige, ältere Menschen oder Menschen mit Vorerkrankungen. Hitzeschutz ist eine Aufgabe, die alle Generationen betrifft und der wir uns mit Augenmaß widmen müssen. In der öffentlichen Diskussionwerden vielfach Klimaanlagen als schnelle Lösung gefordert. So nachvollziehbar dieserWunsch ist, sowenig eignet er sich als pauschale Antwort. Ein flächendeckender Einbau wäre weder kurzfristig umsetzbar noch finanziell und energetisch verantwortbar. Gerade deshalb müssen wir die Frage stellen, welche Maßnahmen nachhaltig den größten Nutzen für möglichst viele Menschen bringen. Heidelberg hat bereits wichtige Schritte auf denWeg gebracht. Gleichzeitig gilt es, diese sinnvoll weiterzuentwickeln: durch mehr Stadtgrün und Schatten, Trinkwasserangebote, hitzeangepasste Stadtplanung sowie gezielte Maßnahmen dort, wo besonders gefährdete Menschen geschützt werden müssen. Auch technische Lösungen können im Einzelfall sinnvoll sein – sie ersetzen jedoch kein Gesamtkonzept. Wir müssen Hitzeschutz als gemeinsame Aufgabe verstehen. Politik kann Rahmenbedingungen schaffen. Ebenso entscheidend sind Eigenverantwortung und gegenseitige Rücksichtnahme. Wer regelmäßig nach älteren Nachbarn schaut, auf ausreichendes Trinken achtet oder seine Aktivitäten an besonders heißen Tagen anpasst, leistet einen wichtigen Beitrag. Wir sind überzeugt: Hitzeschutz gelingt nicht durch Maximalforderungen, sondern durch viele kluge Bausteine. Als Stadt funktionieren wir am besten, wenn kommunales Handeln und gesellschaftlicher Zusammenhalt Hand in Hand gehen. 06221 58-47160 info@cdu-fraktion-hd.de Bündnis 90/Die Grünen Dr. Dorothea Kaufmann Wahnsinn! Die weltgrößte Sammlung von „Outsider Art“ wird 25. Lange kannte ich die Sammlung Prinzhorn nicht – bis ich im Skulpturengarten des Getty Museums in Los Angeles auf „the greatest collection of Outsider Art in the world“ angesprochen wurde. Doch was ist eigentlich „Outsider Art“? Es sind Werke von Menschen mit Psychiatrieerfahrung, die während ihres Aufenthalts in Kliniken entstanden. Nicht mit dem Wunsch, Kunst zu schaffen, sondern als Ausdrucksform und Möglichkeit, traumatische Erlebnisse zu verarbeiten. Oft unter widrigsten Bedingungen: mit Bleistift auf Packpapier, mit Stoffresten auf demBoden; Materialien, die das System ihnen zugestand. Die Sammlung Prinzhorn, 1921 vom Psychiater und Kunsthistoriker Hans Prinzhorn gegründet, war eine der ersten, die diese Werke systematisch als künstlerische Äußerungen wertschätzte und nicht als medizinische Dokumente. Prinzhorns Ansatz, die Bilder als Ausdruck von Kreativität und nicht als Symptom zu lesen, war revolutionär. Zum 25. Geburtstag schenkt uns die Sammlung mit der Ausstellung „Alles Kunst?“ einen Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt dieser Menschen. Der museale Charakter adelt die Werke und setzt sie optisch mit „echter“ Kunst gleich. Gleichzeitig ermöglichen uns das haptische Erleben der „Geldscheine“ von Else Blankenhorn oder ein tiefer Blick in die Garnaugen der lebensgroßen Puppe von Katharina Detzel eine unmittelbare Verbindung zu ihren Schöpfer:innen – und machen die Abstraktheit psychischer Krisen konkret. Was heute eine anerkannte Kunstform ist, galt lange als „entartet“: VieleWerke der Sammlung Prinzhorn dienten in der NS-Zeit als Referenz für die Diskreditierung unerwünschter Kunst. Dass dieselben Bilder heute in Museen hängen, ist ein spätes Zeichen für den Wandel und eine Mahnung, wie schnell sich gesellschaftliche Normen verschieben können. Auch heute strecken sich antidemokratische Spinnenfinger nach dem offenen Kulturbegriff aus und versuchen, Kunst in politische Kategorien zu zwängen. Gleichzeitig werden psychisch kranke Menschen in unserer Gesellschaft weiter stigmatisiert, ihr Leiden infrage gestellt. Die Werke der Sammlung Prinzhorn sind nicht nur Zeugnisse individueller Schicksale, sondern auch ein stiller Protest gegen die Entmündigung psychisch kranker Menschen: gestern wie heute. Hier können wir kommunalpolitisch gleich doppelt handeln: unsere Kultur in ihrer Vielfalt schützen und vor allem finanzieren und gleichzeitig endlich mentale Gesundheit auch als politisches Handlungsfeld begreifen. 06221 58-47170 geschaeftsstelle@gruene- fraktion.heidelberg.de Weltweit als größte Sammlung von „Outsider Art“ hochgeachtet – die Sammlung Prinzhorn! (Foto Grünen Fraktion Heidelberg) Termine Gemeinderat und Ausschüsse – Rathaus, Marktplatz 10 Sportausschuss: Mittwoch, 8. Juli, 16 Uhr Haupt- und Finanzausschuss: Mittwoch, 8. Juli, 17.30 Uhr Konversionsausschuss: Dienstag, 14. Juli, 16 Uhr Ausschuss für Wirtschaft und Wissenschaft: Dienstag, 14. Juli, 18 Uhr Gemeinderat: Donnerstag, 23. Juli, 16.30 Uhr Weitere Termine und Tages- ordnungen: www.gemeinde rat.heidelberg.de Termine Bezirksbeiräte und weitere Gremien Bezirksbeirat Handschuhsheim: Donnerstag, 9. Juli, 18 Uhr, Carl-Rottmann-Saal, Dossenheimer Landstraße 13 Bezirksbeirat Weststadt: Donnerstag, 16. Juli, 18 Uhr, Rathaus, Marktplatz 10 Bezirksbeirat Pfaffengrund: Dienstag, 21. Juli, 18 Uhr, Gesellschaftshaus Pfaffengrund, Schwalbenweg 1/2 Weitere Termine und Tages- ordnungen: www.gemeinde rat.heidelberg.de
IDA Dr. Gunter Frank Lammerskopf: Jedes neueWindrad und jedes zerstörte ... ... Atom- und Kohle-Kraftwerkmachen uns abhängiger und anfälliger für Blackouts. Der Stromwird immer teurer. Übrigens sinkt durch Windkraftanlagen auch der Wert der umliegenden Wohnungen – warum wohl? info@ida-hd.de Die PARTEI Björn Leuzinger Was ansteht: Reduktion der Leistungen beim Heidelberg-Pass (30.000 €), Erhöhung Frauennachttaxischeinpreis von 10 € auf 14 € (30.000 €), Kürzung der Fraktionsmittel (in meinem Fall 1000 €, die ich bei meinem Mitarbeiter kürzen müsste, obwohl er eigentlich eine Tarifsteigerungbekommen müsste), Erhöhung der Verwaltungsgebühren (30.000 €). Die Zuschussempfänger bekommen keine Tarifsteigerung, und am Sonntag können Sie über die Windkraft abstimmen. Prost! info@die-partei-heidelberg.de AfD Albert Maul NEIN zum grünen Irrweg! Das Großkraftwerk Mannheim versorgt 2,5 Mio. Menschen, Infrastruktur (Bahn!) und Industrie zuverlässig mit Strom, plus Fernwärme. BeimBürgerentscheid ist vielen nicht klar, welch irre Dimensionen an Windkraftanlagen und PV nötig wären, um nur dieses eine zentrale Kraftwerk zu ersetzen. WKA auf dem Lammerskopf sind schädliche Symbolpolitik! Von den hässlichen „Batteriespeicherparks“ mal ganz abgesehen: explosive Sondermülldeponien, die im erforderlichen Ausmaß für volatile Stromerzeugung nicht realisierbar sind. Weitere Infos und Visualisierung hier: www.afdheidelberg.de geschaeftsstelle@afd-fraktion- heidelberg.de Fraktionsgemeinschaft FDP/FWV Frank Beisel (FWV) Klimawandel trifft Heidelberg Ende Juni zeigte der Klimawandel seine Auswirkungen auch hier. Die anhaltende Hitze brachte Kindergärten, Schulen und Einwohner an ihre Grenzen. Es wird Zeit, dass wir die von den FreienWählern geforderten Maßnahmen, z.B. Trinkbrunnen und Schattenplätze, umsetzen. Ich finde, es ist der falsche Weg, dass man in Heidelberg Waldgebiete für Windräder abholzt und dadurch Ökologie, Klima undWasserkreisläufe langfristig schädigen kann. DemKlimawandel können wir nur wirksam begegnen, wenn wir jetzt handeln. Grün- und Waldflächen müssen vor wirtschaftlichen Interessen geschützt werden. Deshalb sage ich beim Bürgerentscheid NEIN zur Zerstörung von Ökologie, Umwelt und Artenschutz. Bitte entscheiden Sie am 12.07. mit Vernunft. info@fdpfwv.de Fraktionsgemeinschaft Die Linke/Bunte Linke Zara Kızıltaş (Die Linke) Auf zur Urne Nun ist es endlich so weit. Am Sonntag, den 12.07.2026, können Sie im Rahmen des Bürgerentscheides abstimmen: „Soll die Stadt Heidelberg grundsätzlich das Gebiet Lammerskopf auf ihrer Gemarkung als Standort für Windkraftanlagen entwickeln?“ Es ist immer wichtig, dass direktdemokratische Instrumente wie Bürgerentscheide eingesetzt werden – vor allem dann, wenn ein Thema besonders kontrovers und relevant für die Bürgerinnen und Bürger ist. Bürgerbeteiligung ist ein hohes Gut. Wir als Fraktion haben den Prozess der Auseinandersetzung rund umden Bürgerentscheid gespannt verfolgt. Im letzten Stadtblatt haben wir unsere Positionen kundgetan. Nun sind Sie an der Reihe und nun verfolgen wir gespannt, welchen Auftrag Sie an die Stadt geben. gemeinderat@dielinke-hd.de Die Heidelberger Carmen Niebel Die Berufsfeuerwehr Heidelberg ... ... ist ein unverzichtbarer Bestandteil der städtischen Sicherheit. Ihre Aufgaben reichen von technischer Hilfeleistung über Bevölkerungsschutz und Notrufwesen bis zum vorbeugenden Brandschutz und der Ausbildung von Berufsfeuerwehr und Freiwilligen. Rund 2.500 Einsätze pro Jahr zeigen die enorme Bandbreite. Nur etwa zehn Prozent sind Brände, der Großteil betrifft technische Hilfeleistungen und Fehlalarme, oft ausgelöst durch private Rauchmelder, die dennoch Leben retten. 130 Hauptamtliche, 365 Ehrenamtliche, 18 Mitarbeitende in Technik und Verwaltung sowie 291 Kinder und Jugendliche engagieren sich täglich für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Die Ausstattung reicht von einer 23 Meter langen Drehleiter bis zu Spezialfahrzeugen für Gefahrgut. Eine Schutzausrüstung wiegt 25 kg und hält kurzfristig 800° C aus. Trotz dieser Leistungsfähigkeit kämpft die Feuerwehr mit zahlreichen Baustellen und flächendeckendem Tempo 30. Wenn Rettungskräfte ausrücken, zählt jede Minute, und künstliche Bremsen kosten wertvolle Zeit, die im Ernstfall über Leben entscheidet. Eine Stadt, die sich auf ihre Feuerwehr verlassen muss, darf ihr keine Steine in denWeg legen. Wer Sicherheit ernst nimmt, darf Einsatzkräfte nicht ausbremsen. info@dieheidelberger.de Fraktionsgemeinschaft HiB/Volt Katharina Born, Andreas Gottschalk Heidelberger Sportvereine brauchen mehr Unterstützung Heidelberg ist eine Sportstadt. Die Vereine finanzieren ihren Betrieb zum größten Teil aus eigenen Mitteln, sind aber bei der Bereitstellung der Infrastruktur auf die Unterstützung der Stadtverwaltung angewiesen. Viele Anlagen müssen saniert werden und die Mittel für ihre Instandhaltung reichen häufig nicht aus. Das wiederholte Schieben von Sanierungen durch den Gemeinderat entlastet zwar temporär den Haushalt, verursacht zugleich aber höhere Folgekosten in der Zukunft. Angesichts immer heißerer Sommer brauchen Sportler*innen und Zuschauende schattigere und gut belüftete sowie gut bewässerte Anlagen. Kann kein ausreichender Hitzeschutz ermöglicht werden, droht die Absage von Wettbewerben, was mit erheblichen finanziellen Risiken für die ehrenamtlichen Veranstalter verbunden ist. Ohne das enorme Engagement in den Vereinenwäre der Sport in Heidelberg undenkbar. Dieses verdient nicht nur Anerkennung, sondern auch konkrete Entlastung – vor allembei der Bürokratie, die häufig einfache Lösungen verhindert. HiB/Volt nimmt die Anliegen des Sports ernst und setzt sich in schwierigen finanziellen Zeiten für die Belange der Vereine ein. info@hib-volt.de 3 STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT 8. Juli 2026 In der Rubrik „Stimmen aus dem Gemeinderat“ kommen die Mitglieder des Gemeinderates zu Wort. Die Autorinnen und Autoren sind für den Inhalt ihrer Beiträge in vollem Umfang selbst verantwortlich, insbesondere auch in Bezug auf alle notwendigen Nutzungsrechte. GEMEINDERAT ONLINE www.gemeinderat.heidelberg.de
AKTUELLES 4 8. Juli 2026 „Kommunen werden ausbluten“ Städtetag stellt Forderungen Bei der Präsidiums- und Hauptausschusssitzung des Deutschen Städtetags am 24. und 25. Juni in Stuttgart forderten die Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister grundlegende Reformen, die den Kommunen wieder Luft zum Atmen geben. „Man kann es nicht mehr anders sagen: Ohne massive Entlastungen durch Bund und Länder werden die Kommunen ausbluten. Wir sind an einem Punkt, an dem selbst schmerzhafte Einsparprogramme zu keinen ausgeglichenen Haushalten mehr führen. Immer wieder werden auf den oberen Ebenen Gesetze ohne jede Mitwirkung der Kommunen verabschiedet, die vor Ort enorme Konsequenzen haben. Bund und Länder müssen aufhören, den Kommunen immer mehr Aufgaben zu übertragen und uns dann mit der Finanzierung alleine zu lassen“, erklärt Oberbürgermeister Eckart Würzner, der als Präsidiumsmitglied im Deutschen Städtetag wirkt. Angesichts der kommunalen Finanzkrise dürften diese Gesetzesvorhaben ohne eine verbindliche Kompensation kommunaler Mehrbelastungen nicht verabschiedet werden, so das Präsidium. Stadtblatt künftig vorrangig online Print-Ausgabe nur noch zum Abholen Nach den Sommerferien wird das Stadtblatt nicht mehr an die Haushalte im Stadtgebiet verteilt. Die Print-Ausgabe wird künftig an zentralen Orten imStadtteil, etwa in den Bürgerämtern und Seniorenzentren zum Mitnehmen ausliegen. Dabei handelt es sich um eine Sparmaßnahme, um den städtischen Haushalt zu konsolidieren. Eine Liste der Standorte folgt. Bereits jetzt lesen viele Bürgerinnen und Bürger das Stadtblatt digital. Seit 2023 erscheinen unter www.stadtblatt.heidelberg.de alle Artikel des Stadtblatts. Der mobiloptimierteWebauftritt wird jede Woche aktualisiert und mit Fotos und Videos angereichert. Leserinnen und Leser gelangen nahtlos zu den Service-Angeboten der Stadt. Inhalte können ganz einfachmit anderen geteilt werden. Über die Themen im aktuellen Stadtblatt informiert die Stadt bereits jetzt durch einen Newsletter, den man als E-mail abonnieren kann, sowie auf ihren WhatsApp- und Instagram-Kanälen. hlp Zum Stadtblatt online www.stadtblatt.heidelberg.de Unter www.stadtblatt.heidelberg.de gibt es schon jetzt alle Stadtblatt-Artikel, Fotos, Videos und mehr. (Foto Stadt Heidelberg) Gießen hat bei Hitze Priorität 400.000 Liter Wasser für Stadtgrün am Tag Die aktuelle Hitze macht auch der Vegetation in Heidelberg zu schaffen. Das städtische Landschafts- und Forstamt gießt deshalb derzeit mit hoher Priorität Bäume, Pflanzflächen und Grünanlagen im Stadtgebiet. Nach Einschätzung des Fachamts ist der Zustand der städtischen Grünflächen und Bäume aktuell insgesamt noch gut. Die anhaltend hohen Temperaturen bedeuten für Bäume und Pflanzen aber eine deutliche Belastung. Das Landschafts- und Forstamt setzt für die Bewässerung derzeit alle verfügbaren Ressourcen ein. Rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Zwei-Schicht-Betrieb an sieben Tagen pro Woche unterwegs. An einem Tag bringt das Fachamt rund 400.000 Liter Wasser aus. Diese Schwerpunktsetzung kann vorübergehend dazu führen, dass die allgemeine Pflege von Grünflächen nicht überall im gewohnten Umfang erfolgen kann. Die Stadt bittet die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für diese vorübergehende Schwerpunktsetzung – und zugleich um Mithilfe beim Gießen von Bäumen im öffentlichen Raum, insbesondere vor der eigenen Haustür. Energieverbrauch kommunaler Gebäude gesenkt Seit 1993 um mehr als zwei Drittel weniger D er Energie- und CO₂-Bericht der Stadt dokumentiert die Fortschritte auf dem Weg zum Ziel, die Energieversorgung der städtischen Gebäude bis 2030 weitestgehend klimaneutral zu gestalten. 2024 wurden erstmalig die CO2-Emissionen des Energieverbrauchs gebäudescharf bilanziert. Demnach verbrauchen die kommunalen Gebäude heute rund zwei Drittel weniger Energie als noch im Jahr 1993. Möglich wurde dies durch ein konsequentes, systematisches Energiemanagement und kontinuierliche Investitionen in die Gebäudeeffizienz. Auch beim CO₂-Ausstoß zeigt sich die Entwicklung: Im Jahr 2024 verursachten die kommunalen Gebäude 7.326 Tonnen CO₂. Im Jahr 2024 konnten die betriebsbedingten Emissionen um 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesenkt werden. Der Bericht zeigt damit, dass die Emissionen des städtischen Gebäudebestands Schritt für Schritt weiter sinken. Um den Gebäudebestand schrittweise klimaneutral zu machen, setzt die Stadt auf mehrere Maßnahmen: › Fernwärme als Schlüsseltechnologie (bereits jetzt zu 50 Prozent emissionsneutral) › Wärmepumpen dort, wo keine Fernwärme verfügbar ist. › Ausbau von Windkraft und Photovoltaik › Hohe energetische Standards: Neubauten und Sanierungen werden nach strengen Effizienzvorgaben umgesetzt – von moderner Dämmung über intelligente Steuerungstechnik bis hin zu erneuerbaren Energien auf den Dächern. sga 1993 Energieverbrauch städtischer Gebäude CO2-Ausstoß städtischer Gebäude sinkt weiter Heidelberger Fernwärme 2024 9% 124 Mio. Kw/h 41,1 Mio Kw/h 50% emissionsneutral erzeugt 2024 gegenüber 2023 Jetzt scannen und online lesen
5 AKTUELLES 8. Juli 2026 Bundesverdienstkreuz für Prof. Hentze Prof. Dr. Matthias Hentze (links) ist am Donnerstag, 2. Juli, für seine Verdienste um die Wissenschaft in Deutschland mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt worden. Hentze bestimmt seit 2005 die Geschicke des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie (EMBL) in Heidelberg maßgeblich mit und ist Professor für Molekulare Medizin an der Universität Heidelberg. Oberbürgermeister Eckart Würzner verlieh die Auszeichnung bei einer Feierstunde im Spiegelsaal des Prinz Carl. (Foto Rothe) Nachhaltigkeit an Schulen Teams von mehr als 20 Schulen ausgezeichnet S chülerinnen und Schüler von mehr als 20 Heidelberger Schulen wurden am Dienstag, 30. Juni, für Projekte im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ausgezeichnet. „Die BNE-Teams zeigen Nachhaltigkeit alltagsnah in all ihren Facetten. Für die junge und umweltbewusste Stadt Heidelberg sind die BNETeams und ihre Projekte von großer Bedeutung. Kinder und Jugendliche übernehmen Verantwortung und gestalten unsere Zukunft aktiv mit. Dieses Engagement verdient große Anerkennung und stellt einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung in Heidelberg dar“, sagte Bürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain. Bewussten Umgang schaffen Soziale Projekte wie Sponsorenläufe oder auch Workshops, in denen Jugendliche einen gewaltfreien Umgang mit Beziehungskonflikten erlernen, haben genauso ihren Platz im Repertoire der Schulen wie Streitschlichterprogramme. Der bewusste Umgang mit Lebensmitteln und die Wichtigkeit von nachhaltiger Ernährung zeigt sich zum Beispiel in der Anlegung von Schulgärten. Blutspendeaktionen und Angebote zur Gewaltprävention unterstreichen die Wichtigkeit von Gesundheit. Gleichzeitig zeigen Projekte wie Nachhaltigkeitswochen oder Naturerlebnistage, wie Bildung Menschen dazu befähigen kann, Verantwortung für ihre Umwelt zu übernehmen. Die Stadt belohnt den Einsatz und die Motivation der Schulen jährlich seit dem Schuljahr 1995/96. Insgesamt schüttete das Umweltamt dieses Jahr 16.200 Euro an Preisgeld aus. lst Weitere Informationen unter www.heidelberg.de/umwelt Prämierung der BNE-Teams am 30. Juni: Schülerinnen und Schüler aller Altersklassen sowie Lehrkräfte aus über 20 Schulen freuten sich über die Auszeichnung. (Foto Hohenester/Pädagogische Hochschule Heidelberg) Neue Regelungen bei Bewohnerparkausweisen Digital beantragen und Geld sparen Für Bewohnerparkausweise gelten in Heidelberg seit dem 1. Juli neue Regelungen. Wer seinen Bewohnerparkausweis digital beantragt oder verlängert, zahlt künftig eine Jahresgebühr von 120 Euro. Bei einer Beantragung auf nicht digitalem Weg beträgt die Jahresgebühr 135 Euro. Mit der neuen Gebührenstruktur möchte die Stadt die digitale Antragstellung stärken und zugleich dem personellen Mehraufwand bei einer Beantragung vor Ort gerecht werden. Für die Ausstellung eines Ersatzdokuments wird künftig eine Gebühr von 10 Euro erhoben. Gleiches gilt für Änderungen, beispielsweise bei einem Fahrzeugwechsel. Änderungen bei Besucherkarten Auch für Besucherkarten gelten neue Regelungen. Für den ersten bis fünften Kartenblock beträgt die Gebühr jeweils 15 Euro. Der bisherige erste kostenlose Bogen entfällt. Ab dem sechsten Kartenblock erhöht sich die Gebühr auf 35 Euro je Block. Ein Block umfasst jeweils eine Wochenkarte und sieben Tageskarten. Die bisher dieses Jahr ausgestellten Besucherkarten mit dem Aufdruck „2025“ bleiben bis Ende des Jahres gültig. Besucherkarten können jetzt auch online beantragt werden. jkl www.heidelberg.de/ anwohnerparken Holocaust-Überlebende erzählt Zeitzeugin am 9. Juli zu Gast im Rathaus Frieda Daniels ist 93 Jahre alt, Hochseil-Artistin und Sintiza. Ihr Vater hatte eine eigene Truppe, in der auch die Kinder mitwirkten. Als Angehörige der Minderheit aber wurden Frieda Daniels und ihre Familie von den Nationalsozialisten verfolgt. Aufgrund des Festsetzungserlasses vom 17. Oktober 1939 – eine vorbereitende Maßnahme zur Deportation – durften sie die Stadt nicht mehr verlassen. Wie es der Familie gelang, zu überleben, berichtet die hochbetagte Dame am Donnerstag, 9. Juli, um 18 Uhr im Großen Rathaussaal, Marktplatz 10. Der Eintritt ist frei. „Wir freuen uns sehr, dass Frieda Daniels bei ihremBesuch inDeutschland auch hier in Heidelberg Station macht. Die Erinnerungen von Zeitzeugen mahnen uns, wohin Hass und Ausgrenzung führen können, sie machen Geschichte greifbarer und helfen uns, die menschlichen Folgen der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft besser zu verstehen“, betont Bürgermeisterin Stefanie Jansen. Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Dokumentations- und Kulturzentrums mit der Forschungsstelle Antiziganismus der Universität sowie der Stadt.
8. Juli 2026 AKTUELLES 6 BEKANNTMACHUNGEN ONLINE › B ebauungsplan Neuenheim/Handschuhsheim – Campus Im Neuenheimer Feld – Nördliche Erschließungsstraße und Campusring › 3 . Änderung des Redaktionsstatuts › Bekanntmachung des Jahresabschlusses Interkommunales Gewerbe- und Industriegebiet Heidelberg – Leimen für das Haushaltsjahr 2025 Alle Bekanntmachungen im Volltext unter www.heidelberg.de/ bekanntmachungen ON E T E AM H E I D E L B E RG wir suchen Mitarbeiterin / Mitarbeiter Zentrale digitale Services (m/w/d) Amt für Digitales und Informationsverarbeitung| Vollzeit | unbefristet | Besoldungsgruppe A 11 LBesGBW beziehungsweise Entgeltgruppe 10 TVöD Sachbearbeiterin / Sachbearbeiter Vorbeugender Brandschutz / Brandverhütungsschau (m/w/d) Berufsfeuerwehr Heidelberg | Vollzeit | unbefristet | bis Entgeltgruppe 11 TVöD Sekretärin / Sekretär (m/w/d) Landschafts- und Forstamt | Teilzeit 19,5 Wochenstunden mit der Möglichkeit einer temporären Stundenaufstockung | unbefristet | Entgeltgruppe E 7 TVöD Springerin / Springer im Schulhausmeisterdienst (m/w/d) Amt für Schule und Bildung | Vollzeit | unbefristet | Entgeltgruppe 5 TVöD. Bei erfolgreicher zweijähriger Tätigkeitsausübung ist eine Zulage nach Entgeltgruppe 6 TVöD vorgesehen. Standesbeamtin / Standesbeamter (m/w/d) Standesamt | Vollzeit | unbefristet | Besoldungsgruppe A 11 LBesGBW bzw. Entgeltgruppe 10 TVöD jetzt bewerben www.oneteamheidelberg.de „Stadt kauft Kunst“ Bewerbungen im Bereich Malerei Die Stadt lädt Künstlerinnen und Künstler aus Heidelberg und der Region herzlich ein, sich am diesjährigen Kunstankauf im Bereich Malerei zu beteiligen. Nach der Pause imvergangenen Jahr wird das Programm „Stadt kauft Kunst“ 2026 wieder aufgenommen – und bietet damit erneut die Möglichkeit, Teil der städtischen Sammlung zu werden. Mit dem Ankauf würdigt die Stadt die Qualität und Vielfalt der regionalen Kunstszene und setzt ein bewusstes Zeichen für deren Förderung und Sichtbarkeit. Die Bewerbungen sind – zusammen mit einer Kurzbiografie und Preisangaben – im Zeitraum vom 5. Oktober bis einschließlich 9. Oktober 2026 einzureichen. www.heidelberg.de/ kulturamt Neue Radstreifen Fahrbahnmarkierung am Hans-Thoma-Platz Im Zuge der Neugestaltung der Dossenheimer Landstraße gibt es im Bereich des Hans-Thoma-Platzes künftig eigene Radfahrstreifen. Da die Straßenbreite nicht für zwei Fahrstreifen und Radfahrstreifen ausreicht, wurde dort eine überbreite einstreifige Richtungsfahrbahn eingerichtet. An Kreuzungen kennzeichnen Pfeilmarkierungen ohne Mittelstreifen die Fahrtrichtungen. Mit dieser Verkehrsführung kann die Fläche effizienter genutzt werden. Zwei Autos oder ein Auto und ein Lkw können nebeneinander fahren und mehr Fahrzeuge die Grünphase der Ampel nutzen. So bleibt die Kreuzung auch bei Stoßzeiten leistungsfähig. www.dossenheimer- landstrasse.de Wann? Wo? Stadtjugendring Heidelberg e. V. Harbigweg 5, Heidelberg Lerne verschiedene Träger unverbindlich kennen. 15. Juli 2026 16.30-18.30 Uhr Speed Dating für Kita-Fachkräfte Ohne Anmeldung Auf Jobsuche? Finde dein Kita-Match!
8. Juli 2026 7 STADTWERKE HEIDELBERG AKTUELLES Impressum Herausgeberin: Stadt Heidelberg Amt für Öffentlichkeitsarbeit Marktplatz 10 69117 Heidelberg 06221 58-12000 s tadtblatt@heidelberg.de Amtsleitung: Timm Herre (tir) Redaktion: Hannah Lena Puschnig (hlp), Sascha Balduf (sba), Christian Beister (chb), Christina Euler (eu), Sabrina Gamperling (sga), Claudia Kehrl (ck), Julian Klose (jkl), Florian Römer (fr), Laura Schleicher (ls), Laura Stahmer (lst), Carina Troll (cat) Druck und Vertrieb: RheinNeckar-Zeitung GmbH Vertrieb-Hotline: 0800 06221-20 www.heidelberg.de Photovoltaik-Anlage eingeweiht Das Max-Planck-Institut für Kernphysik (MPIK) hat am 26. Juni 2026 seine neue Photovoltaikanlage offiziell eingeweiht. Von links: Prof. Dr. Ing. Markus Klaiber (MPIK), Luckas Nickus (Wirtschaftsenergiebeauftragter), Marc Massoth (Amt für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft), Sabine Lachenicht (Umweltamt), Prof. Dr. Klaus Blaum (MPIK) und Sebastian Hirsch (MPIK). Die Stadt hatte bei der Planung und Realisierung unterstützt und die Umsetzung mit einem Zuschuss von 10.000 Euro gefördert. (Foto Föhr) Heidelberg bleibt „Fairtrade-Stadt“ Engagement für fairen Handel gewürdigt Die Stadt Heidelberg darf weiterhin den Titel „Fairtrade-Stadt“ tragen. Fairtrade Deutschland e. V. hat die Auszeichnung erneut für zwei Jahre verliehen. Damit würdigt der Verein das langjährige Engagement in Heidelberg für fairen Handel, nachhaltigen Konsum und Bildungsarbeit zu globaler Gerechtigkeit. Die Aktivitäten in Heidelberg sind vielfältig. Dazu zählen die jährlich stattfindenden Fairen Wochen, die Fashion Revolution Weeks rund um bewussten Konsum von Kleidung sowie zahlreiche Bildungsangebote zu globalen Zusammenhängen und nachhaltigem Konsum. www.heidelberg.de/ nachhaltig-aktuelles Bestens informiert Digitale Informationsangebote der Stadtwerke Heidelberg Mit der kostenlosen StadtwerkeApp »für dich« haben Interessierte die wichtigsten Angebote der Stadtwerke Heidelberg griffbereit auf dem Smartphone. So informiert die App über Veranstaltungen, bei denen die Stadtwerke Heidelberg vertreten sind, zeigt freie Stellplätze in den Parkhäusern an, bietet Fahrzeiten der Bergbahn sowie Öffnungszeiten der Heidelberger Bäder. Auch Eintrittskarten lassen sich direkt online buchen oder Zählerstände übermitteln und zahlreiche weitere Online-Services nutzen. Für alle, die Energie sparen möchten, gibt es hilfreiche Tipps. Aktionen, exklusive Angebote und Gewinnspiele runden das Angebot ab. Die »für dich«-App steht kostenlos im App Store und in Google Play zum Download zur Verfügung. Mehr Informationen unter www.swhd.de/fuerdich Auch über die Social-Media-Kanäle der Stadtwerke Heidelberg bleiben Interessierte auf dem Laufenden. Auf Facebook und Instagram gibt es Infos rund um Energie, zum Trinkwasser, zum Fernwärmeausbau, zu Führungen oder zu Aktionen, zum Beispiel in den Bädern. Aktuell geben die Stadtwerke Heidelberg mit ihrer Serie „Was machst du heute für Heidelberg?“ Einblicke hinter ihre Kulissen oder zeigen Kurioses aus ihrem Arbeitsalltag – zuletzt, als das Straßenbeleuchtungsteam einem Imker half, einen verirrten Bienenstock an einer Straßenleuchte vor der Heiliggeistkirche wieder einzufangen. Wer sich für Karriere- und Berufsperspektiven interessiert oder fachlich vernetzen möchte, findet das Unternehmen auf LinkedIn. Einblicke in die Ausbildung vermittelt zudem der Ausbildungsaccount auf Instagram. www.facebook.com/ StadtwerkeHeidelberg www.instagram.com/ stadtwerkeheidelberg linkedin.com/company/ stadtwerke-heidelberg-gmbh Über Social Media und die »für dich«-App liefern die Stadtwerke Heidelberg aktuelle Infos, Services und Tipps direkt aufs Smartphone. Stadtwerke Heidelberg Unternehmenskommunikation Alte Eppelheimer Straße 26 69115 Heidelberg 06221 513-0 ukom@swhd.de Redaktion: Ellen Frings, Michael Treffeisen Foto: Stadtwerke Heidelberg Alle Angaben ohne Gewähr Impressum
KULTUR UND FREIZEIT 8 8. Juli 2026 Sommernacht voller Magie Schlossbeleuchtung am 11. Juli: Stadt empfiehlt Anreise mit Bus und Bahn D ie erste Schlossbeleuchtung am Samstag, 11. Juli, verspricht eine magische Nacht mit traumhafter Kulisse. Ab 22.15 Uhr tauchen bengalische Feuer die Schlossruine in einen roten Schein, danach lässt ein Brillantfeuerwerk den Himmel über dem Neckar erstrahlen und bringt den Fluss zum Funkeln. Für gute Unterhaltung mit bester Sicht ist ebenso auf der NepomukTerrasse am nördlichen Ende der Alten Brücke gesorgt, wo ein kleiner Biergarten die Besucher am Samstag von 16 bis 23 Uhr und am Sonntag von 12 bis 18 Uhr zum Verweilen einlädt. Am Samstag finden von 11 bis 20 Uhr Liebhaber für Kunsthandwerk und Waren ein abwechslungsreiches Sortiment auf dem Kornmarkt. Auf dem Universitätsplatz gastiert erstmals die TOGGO Tour mit einem kostenfreien Familienprogramm. Musik, Shows und Mitmachaktionen sorgen am Samstag und Sonntag, jeweils von 11 bis 18 Uhr, bei Groß und Klein für beste Unterhaltung. ÖPNV und Park-and-Ride nutzen Die Stadt bittet alle Gäste, möglichst mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen oder die ausgewiesenen Park-and-Ride- und Entlastungsparkplätze zu nutzen. Ab den Abendstunden werden mehrere Straßen gesperrt. Die rnv-Linien 5, 21, 26, 20, 31, 24, 25, und 36 fahren auf geänderten Linienwegen oder Teilstrecken. Gleichzeitig verstärkt die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) in den späten Abendstunden das Angebot auf den Straßenbahnlinien 22, 23 und 26 mit zusätzlichen Fahrten. Folgende Parkmöglichkeiten stehen zur Verfügung: Neuer Messplatz / Kirchheimer Messplatz, P+R Kirchheim, Heidelberg Congress Center, Europaplatz, BG RCI, Campbell Barracks, Mathematikon, Nordbrückenkopf. red Programm beim Veranstalter www.heidelberg- marketing.de Die Alte Brücke erstrahlt am Samstag, 11. Juli, in den Farben des Feuerwerks. (Foto Heidelberg Marketing) Neues Kammer- musik-Programm Vorverkauf für neue Saison hat begonnen In ihrer neunten Saison präsentiert die Abonnementreihe „Kammermusik Plus“ des Heidelberger Frühling neun Konzerte mit herausragenden Kunstschaffenden der internationalen Kammermusikszene in der Aula der Alten Universität Heidelberg. Die Bandbreite reicht vom Klavierabend über Klaviertrio und Streichquartett bis hin zu Gitarrenrezital, Flöte und Harfe, Violine und Klavier sowie Bläserquintett. Auf dem Programm stehen renommierte Solistinnen und Solisten, preisgekrönte Ensembles und vielversprechende Nachwuchskunstschaffende, die derzeit die Klassiklandschaft prägen. Neben bekannten Meisterwerken sind zahlreiche musikalische Entdeckungen zu erleben. Zwei Termine der Reihe finden im Rahmen des Heidelberger Frühling Musikfestivals statt. Mit dem kurzweiligen, moderierten Bühnengespräch unter der Überschrift „+ 7 Minuten“ möchte die Reihe „Kammermusik Plus“ Publikum, Kunstschaffende und die Musik noch ein Stück näher zusammenbringen. Kartenvorverkauf unter www.heidelberger- fruehling.de Einen Blick hinter den Vorhang werfen Theater lädt zum Tag der offenen Tür am 12. Juli Das Theater und Orchester Heidelberg lädt am Sonntag, 12. Juli, zum Tag der offenen Tür ein. Von 11 bis 18 Uhr können alle Menschen aus Heidelberg ihr Theater vor und hinter den Kulissen entdecken und die ganze Vielfalt des Hauses erleben. Nach 15 Jahren verabschieden sich damit Intendant Holger Schultze und seinTeamausHeidelbergund laden die Stadtgemeinschaft dazu ein, gemeinsam zu feiern. Die Besuchenden erwartet ein üppiges Programm mit Technik-Shows, Bühnenvorstellungen, Konzert, Besichtigungen der Werkstätten, Kostümversteigerung, Workshops, Schminkaktionen, Tombola, musikalischen Einlagen auf dem Theaterplatz und vielem mehr. Alle fünf Sparten präsentieren Auszüge aus ihrem Programm. Auf dem Theaterplatz sorgt eine OpenAir-Bühne mit musikalischem Programm für sommerliche Stimmung in der Stadt. Dort startet um 12 Uhr auch eine Theater-Rallye-Schnitzeljagd für Groß und Klein. red www.theater.heidelberg.de Malsaal, Deko-Werkstatt, Schlosserei und Schreinerei öffnen die Türen für spannende Einblicke in die Handwerksarbeit des Theaters. (Foto Reichardt) Kurz gemeldet Stadtteilfeste › Bahnstadt: Fest und Bahnstadtlauf am Samstag, 11. Juli, auf dem Gadamerplatz › Südstadt: Fest von Freitag, 10. Juli, bis Sonntag, 12. Juli, vomMarkusplatz über den Anderen Park bis zum Karlstorbahnhof Comic-Ausstellung Am Donnerstag, 9. Juli, 18 Uhr eröffnet eine ComicAusstellung mit Werken des „Außenseiten-Projekts“ des Hauses am Wehrsteg in der Stadtbücherei. www.stadtbuecherei. heidelberg.de
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