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AKTUELLES 4 8. Juli 2026 „Kommunen werden ausbluten“ Städtetag stellt Forderungen Bei der Präsidiums- und Hauptausschusssitzung des Deutschen Städtetags am 24. und 25. Juni in Stuttgart forderten die Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister grundlegende Reformen, die den Kommunen wieder Luft zum Atmen geben. „Man kann es nicht mehr anders sagen: Ohne massive Entlastungen durch Bund und Länder werden die Kommunen ausbluten. Wir sind an einem Punkt, an dem selbst schmerzhafte Einsparprogramme zu keinen ausgeglichenen Haushalten mehr führen. Immer wieder werden auf den oberen Ebenen Gesetze ohne jede Mitwirkung der Kommunen verabschiedet, die vor Ort enorme Konsequenzen haben. Bund und Länder müssen aufhören, den Kommunen immer mehr Aufgaben zu übertragen und uns dann mit der Finanzierung alleine zu lassen“, erklärt Oberbürgermeister Eckart Würzner, der als Präsidiumsmitglied im Deutschen Städtetag wirkt. Angesichts der kommunalen Finanzkrise dürften diese Gesetzesvorhaben ohne eine verbindliche Kompensation kommunaler Mehrbelastungen nicht verabschiedet werden, so das Präsidium. Stadtblatt künftig vorrangig online Print-Ausgabe nur noch zum Abholen Nach den Sommerferien wird das Stadtblatt nicht mehr an die Haushalte im Stadtgebiet verteilt. Die Print-Ausgabe wird künftig an zentralen Orten imStadtteil, etwa in den Bürgerämtern und Seniorenzentren zum Mitnehmen ausliegen. Dabei handelt es sich um eine Sparmaßnahme, um den städtischen Haushalt zu konsolidieren. Eine Liste der Standorte folgt. Bereits jetzt lesen viele Bürgerinnen und Bürger das Stadtblatt digital. Seit 2023 erscheinen unter www.stadtblatt.heidelberg.de alle Artikel des Stadtblatts. Der mobiloptimierteWebauftritt wird jede Woche aktualisiert und mit Fotos und Videos angereichert. Leserinnen und Leser gelangen nahtlos zu den Service-Angeboten der Stadt. Inhalte können ganz einfachmit anderen geteilt werden. Über die Themen im aktuellen Stadtblatt informiert die Stadt bereits jetzt durch einen Newsletter, den man als E-mail abonnieren kann, sowie auf ihren WhatsApp- und Instagram-Kanälen. hlp Zum Stadtblatt online www.stadtblatt.heidelberg.de Unter www.stadtblatt.heidelberg.de gibt es schon jetzt alle Stadtblatt-Artikel, Fotos, Videos und mehr. (Foto Stadt Heidelberg) Gießen hat bei Hitze Priorität 400.000 Liter Wasser für Stadtgrün am Tag Die aktuelle Hitze macht auch der Vegetation in Heidelberg zu schaffen. Das städtische Landschafts- und Forstamt gießt deshalb derzeit mit hoher Priorität Bäume, Pflanzflächen und Grünanlagen im Stadtgebiet. Nach Einschätzung des Fachamts ist der Zustand der städtischen Grünflächen und Bäume aktuell insgesamt noch gut. Die anhaltend hohen Temperaturen bedeuten für Bäume und Pflanzen aber eine deutliche Belastung. Das Landschafts- und Forstamt setzt für die Bewässerung derzeit alle verfügbaren Ressourcen ein. Rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Zwei-Schicht-Betrieb an sieben Tagen pro Woche unterwegs. An einem Tag bringt das Fachamt rund 400.000 Liter Wasser aus. Diese Schwerpunktsetzung kann vorübergehend dazu führen, dass die allgemeine Pflege von Grünflächen nicht überall im gewohnten Umfang erfolgen kann. Die Stadt bittet die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für diese vorübergehende Schwerpunktsetzung – und zugleich um Mithilfe beim Gießen von Bäumen im öffentlichen Raum, insbesondere vor der eigenen Haustür. Energieverbrauch kommunaler Gebäude gesenkt Seit 1993 um mehr als zwei Drittel weniger D er Energie- und CO₂-Bericht der Stadt dokumentiert die Fortschritte auf dem Weg zum Ziel, die Energieversorgung der städtischen Gebäude bis 2030 weitestgehend klimaneutral zu gestalten. 2024 wurden erstmalig die CO2-Emissionen des Energieverbrauchs gebäudescharf bilanziert. Demnach verbrauchen die kommunalen Gebäude heute rund zwei Drittel weniger Energie als noch im Jahr 1993. Möglich wurde dies durch ein konsequentes, systematisches Energiemanagement und kontinuierliche Investitionen in die Gebäudeeffizienz. Auch beim CO₂-Ausstoß zeigt sich die Entwicklung: Im Jahr 2024 verursachten die kommunalen Gebäude 7.326 Tonnen CO₂. Im Jahr 2024 konnten die betriebsbedingten Emissionen um 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesenkt werden. Der Bericht zeigt damit, dass die Emissionen des städtischen Gebäudebestands Schritt für Schritt weiter sinken. Um den Gebäudebestand schrittweise klimaneutral zu machen, setzt die Stadt auf mehrere Maßnahmen: › Fernwärme als Schlüsseltechnologie (bereits jetzt zu 50 Prozent emissionsneutral) › Wärmepumpen dort, wo keine Fernwärme verfügbar ist. › Ausbau von Windkraft und Photovoltaik › Hohe energetische Standards: Neubauten und Sanierungen werden nach strengen Effizienzvorgaben umgesetzt – von moderner Dämmung über intelligente Steuerungstechnik bis hin zu erneuerbaren Energien auf den Dächern. sga 1993 Energieverbrauch städtischer Gebäude CO2-Ausstoß städtischer Gebäude sinkt weiter Heidelberger Fernwärme 2024 9% 124 Mio. Kw/h 41,1 Mio Kw/h 50% emissionsneutral erzeugt 2024 gegenüber 2023 Jetzt scannen und online lesen

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