www.stadtblatt. heidelberg.de www.heidelberg.de/ bekanntmachungen Amtsanzeiger der Stadt Heidelberg 17. Juni 2026 / Ausgabe 17 / 34. Jahrgang STADTVERWALTUNG Neues Dezernat kommt Fokus: Finanzen und Wirtschaft Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung den Weg für eine strukturelle Neuaufstellung innerhalb der Stadtverwaltung freigemacht: Künftig werden die Bereiche Finanzen und Wirtschaft in einem eigenen Dezernat VI gebündelt. Die Position für einen Dezernenten/eine Dezernentin für diesen Bereich wird zeitnah ausgeschrieben. Die Wahl im Gemeinderat ist für Dezember geplant. Dem neuen Dezernat werden das Kämmereiamt sowie das Amt für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft zugeordnet. THEATER & ORCHESTER Auftakt für neue Intendanz Vorverkauf startet am 3. Juli Mit der Spielzeit 2026/27 übernimmt Bernadette Sonnenbichler die Intendanz am Theater & Orchester Heidelberg. Sie stellte kürzlich gemeinsam mit dem neuen künstlerischen Leitungsteam die erste Saison vor. Die neue Intendanz setzt auf künstlerisch profilierte Handschriften, ein offenes, partizipatives und international ausgerichtetes Theater, das sich für die Stadtgesellschaft öffnet. Die Spielzeit startet am 1. Oktober mit einem viertägigen Eröffnungsfest. S. 8 › Am Sonntag, 12. Juli, entscheiden die rund 110.000 wahlberechtigten Heidelbergerinnen und Heidelberger in einemBürgerentscheid über die Frage, ob die Stadt Heidelberg die Voraussetzungen für eine mögliche Entwicklung von Windenergieanlagen am Lammerskopf schaffen soll. Info-Markt am 19. Juni Die Stadt Heidelberg lädt gemeinsam mit dem Forum Energiedialog Baden-Württemberg für Freitag, 19. Juni, zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung zumBürgerentscheidWindenergie ein. Die Moderation übernimmt das Forum Energiedialog, ein Angebot des Landes Baden-Württemberg zur Un t e r s t ü t - zung von Dialogprozessen bei Energiethemen. Die Veranstaltung findet im Heidelberg Congress Center (HCC) in der Bahnstadt (fußläufig vomHauptbahnhof) statt. ImMittelpunkt der Veranstaltung stehen ein durchgehender Info-Markt von 16 bis 20 Uhr sowie moderierte Fachbeiträge im Plenum. An Informationsständen präsentieren sich die Stadt, die Projektgemeinschaft Windpark Lammerskopf , Naturschutzverbände, Bürgerinitiativen für und gegenWindenergie am Lammerskopf sowie Forst Baden-Württemberg als Flächeneigentümer. Alle Gemeinderatsfraktionen und Einzelstadträte haben ebenfalls die Möglichkeit, mit Interessierten vor Ort ins Gespräch zu kommen. Wahlbenachrichtigungen Allen, die imWählerverzeichnis eingetragen sind, wird bis zum 21. Juni eine Wahlbenachrichtigung zugestellt. Wer nicht persönlich imWahllokal abstimmen möchte, kann per Briefwahl teilnehmen. Der Versand der Briefwahlunterlagen hat am Montag, 15. Juni, begonnen. fr Bürger- entscheid zu Windenergie am 12. Juli Sonderbeilage mit allen wichtigen Informationen THEMA Anpreisung Titelthema S. X › KINDERBETREUUNG Kinderzahlen sinken Stadt passt Kita-Angebote an Heidelberg bleibt mit Kita-Plätzen sehr gut versorgt. Das zeigen die Zahlen der Bedarfsplanung des Kinder- und Jugendamtes für das Kindergartenjahr 2026/2027. Von der Geburt bis zum Schuleintritt stehen für Kinder demnach weiterhin ausreichend Kita- und Krippenplätze zur Verfügung. Gleichzeitig passt die Stadt ihre Planungen schrittweise an die demografische Entwicklung an, denn auch in Heidelberg sinken die Kinderzahlen und damit auch die Nachfrage nach Betreuungsplätzen. S. 4 › Weitere Informationen Weitere Informationen gibt es in der Sonderbeilage in dieser Ausgabe und auf einer neuaufgesetzten Internetseite. Dort finden sich eine FAQ-Liste, Pressemitteilungen und Gutachten. www.heidelberg.de/ lammerskopf Beim Blick von der Alten Brücke wären vier Anlagen zu sehen. Die Größen der Windräder sind realistisch dargestellt. Farben und Kontraste wurden bewusst verstärkt. (Visualisierung Stadt Heidelberg)
17. Juni 2026 2 STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT SPD Prof. Dr. Anke Schuster Frauennachttaxi: Keine Verdoppelung des Fahrpreises! Das Frauennachttaxi ist ein zentraler Teil der Heidelberger Sicherheitspolitik. Es sorgt dafür, dass Frauen und Mädchen unbeschwert abends/nachts am öffentlichen Leben teilnehmen können, weil sie sicher mit dem Frauennachttaxi nach Hause kommen. Bereits vor Kurzem wurde der Normalpreis von 7 € auf 10 € angehoben – für die SPD die absolute Schmerzgrenze. Weil nun im zweiten Halbjahr 2026 ein Fehlbetrag von 13.000 bis 35.000 Euro droht, soll der Normalpreis nun erneut steigen: auf 14 €! Das wäre eine Verdoppelung des über viele Jahre hinweg etablierten Standard-Tarifs von 7 €. Eine solche Erhöhung um 100 Prozent ist völlig unverhältnismäßig. Sie trifft vor allem Arbeitnehmerinnen mit geringem Einkommen von ca. 2.500/3.000 Euro imMonat. Diese Frauen liegen immer knapp über den Grenzen für staatliche oder kommunale Hilfen. Sie erhalten keinerlei Förderung, müssen also auch alle anderen Preissteigerungen voll tragen. Deshalb sagen wir klar NEIN. 10 Euro sind das Maximum. Das Frauennachttaxi muss für alle Frauen bezahlbar bleiben. Es wäre schön, wenn sich andere Fraktionen dem anschließen könnten. JA, die Stadt muss sparen. Aber bei einem städtischen Gesamthaushalt von 900 Millionen Euro muss es möglich sein, diesen kleinen eh nur prognostizierten Fehlbetrag für das laufende Jahr aus dem Gesamthaushalt zu decken. Hier ist die Kreativität des Kämmerers und des Oberbürgermeisters gefragt. 06221 58-47150 geschaeftsstelle@spd-fraktion. heidelberg.de CDU Dr. Jan Gradel Neues Querschnitts-Dezernat für Wirtschaft und Finanzen Mit deutlicher Zustimmung – und nach intensiver Debatte – hat sich die CDU-Fraktion für die Einrichtung eines neuen Dezernats VI mit dem Schwerpunkt Wirtschaft und Finanzen ausgesprochen. Hintergrund ist die zugespitzte Finanzlage der Kommunen und die Notwendigkeit, ein Querschnittsdezernat mit genau diesem Fokus einzuführen. Das strukturelle Defizit der Stadt- und Landkreise in Deutschland ist so hoch wie nie zuvor. Bundesweit fehlen rund 30 bis 40 Milliarden Euro jährlich – ohne Aussicht auf Besserung. Verantwortlich sind nicht kommunale Misswirtschaft und überbordende Ausgaben, sondern die wirtschaftliche Lage, der demografische Wandel und die Zuordnung von Pflichtaufgaben von Bund und Land auf die Städte. Wir hatten bereits Ende der 90er und bis vor 3 Jahren einen Finanzdezernenten. Nun soll diese Stelle erneut geschaffen werden. Diese soll mit der notwendigen Autorität die Steuerung städtischer Finanzen, Tochterunternehmen, Stiftungen und Eigenbetriebe übernehmen. Ziel ist die Konsolidierung der Finanzen, die Umsetzung von Einsparungen, höhere Einnahmen und die Stärkung derWirtschaftskraft. Wir haben nur unter der Voraussetzung zugestimmt, dass die Einrichtung des Dezernates kostenneutral erfolgt. Statt zusätzlicher Stellen sollen vorhandene übertragen werden. So lautet auch die Forderung der großen Mehrheit im Stadtrat. Mittelfristig soll der Aufwand durch geänderte Strukturen sinken, langfristige Finanzziele eingehalten und Einnahmen über Steuern und Fördermittel gesteigert werden. Auch wenn wir die Bedenken von Teilen der Öffentlichkeit verstehen – überwiegen für uns die positiven Argumente und wir erwarten mit Spannung die Bewerberlage. 06221 58-47160 info@cdu-fraktion-hd.de Bündnis 90/Die Grünen Frieda Fiedler Kirchen imWandel – Flächen gemeinschaftlich nutzen Über Jahrhunderte waren Kirchen zentrale Orte der Stadtentwicklung. Um sie herum entstanden Nachbarschaften, Plätze und ganze Städte. Heute erleben wir hier einenWandel: Sinkende Mitgliederzahlen und die dadurch veränderten finanziellen Rahmenbedingungen führen dazu, dass die großen Kirchen ihren Gebäudebestand neu ordnen müssen. Diese Entwicklung betrifft auch Heidelberg. Kirchliche Gebäude beherbergen heute Kitas, soziale Einrichtungen, Kulturveranstaltungen und Begegnungsräume. Sie sind sogenannte „Dritte Orte“ – Orte, an denen sich Menschen treffen können, ohne konsumieren zu müssen. Wenn solche Orte wegfallen, verändert das auch das Zusammenleben. Deshalb haben wir Grünen beantragt, die Entwicklung kirchlicher Grundstücke und Gebäude frühzeitig gemeinsam mit Kirchen, Verwaltung und Gemeinderat zu betrachten. Es geht dabei ausdrücklich nicht um einen flächendeckenden Ankauf durch die Stadt. Die angespannte Haushaltslage setzt hier klare Grenzen. Es geht darum, Entwicklungen rechtzeitig zu erkennen, miteinander ins Gespräch zu kommen und dort zu steuern, wo dies sinnvoll sein kann. Man kann diesen Prozess als eine Art dezentrale Konversion verstehen. Während Heidelberg in den vergangenen Jahrzehnten ehemalige Militärflächen in neue Stadtquartiere verwandelt hat, stehen nun an vielen Orten gleichzeitig Fragen nach der Zukunft kirchlicher Gebäude und Grundstücke an. Deshalb begrüßen wir ausdrücklich, dass die Stadtverwaltung gemeinsammit den Kirchen einen Dialogprozess begonnen hat. Besonders wichtig ist uns, dass der Gemeinderat frühzeitig eingebunden wird und unterschiedliche Perspektiven – soziale, kulturelle, gewerbliche oder gemeinwohlorientierte Nutzungen – offen diskutiert werden. Viele dieser Entscheidungen werden die Entwicklung unserer Stadtteile für Jahrzehnte prägen. Deshalb sollten wir sie frühzeitig, gemeinsam und mit dem Blick auf das Gemeinwohl begleiten. 06221 58-47170 geschaeftsstelle@gruene- fraktion.heidelberg.de Vom religiösen Raum zum Begegnungsort für den Stadtteil: die Chapel in der Südstadt (Foto Grünen-Fraktion Heidelberg) Termine Gemeinderat und Ausschüsse – Rathaus, Marktplatz 10 Stadtentwicklungs- und Bauausschuss: Dienstag, 30. Juni, 17 Uhr Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität: Mittwoch, 1. Juli, 17 Uhr Ausschuss für Kultur und Bildung: Donnerstag, 2. Juli, 17 Uhr Sportausschuss: Mittwoch, 8. Juli, 16 Uhr Haupt- und Finanzausschuss: Mittwoch, 8. Juli, 18 Uhr www.gemeinderat. heidelberg.de Termine Bezirksbeiräte und weitere Gremien Migrationsbeirat: Mittwoch, 17. Juni, 17 Uhr, Rathaus, Marktplatz 10 Bezirksbeirat Bergheim: Mittwoch, 17. Juni, 18 Uhr, Forum im Park, Poststraße 11 Bezirksbeirat Bahnstadt: Mittwoch, 24. Juni, 18 Uhr, Gadamerplatz 1 Bezirksbeirat Ziegelhausen: Donnerstag, 25. Juni, 18 Uhr, Wilhelmsfelder Straße 107 Weitere Termine und Tages- ordnungen: www.gemeinde rat.heidelberg.de
IDA Dr. Gunter Frank Neue Windräder bedeuten höhere Strompreise, unklare Gesundheitsgefahren, massive Zerstörung von Natur und hohe Entsorgungskosten, die beim Bürger hängen bleiben. Die Subventionsorgie namens Energiewende ist gescheitert. Doch die Stadt hält daran fest. info@ida-hd.de GAL Michael Pfeiffer Autoarme Innenstädte Schade, dass wir es bei uns nicht wie in belgischen Städten schaffen, den Autoverkehr aus der Innenstadt fernzuhalten und für Touristen den ÖPNV zu priorisieren. Erfahrungen aus Städten wie Gent, Antwerpen und Brüssel zeigen, dass verkehrsberuhigte Zentren die Aufenthaltsqualität steigern, den Tourismus fördern und demHandel langfristig oft sogar nutzen. Ein meist leer stehendes Parkhaus steht schon am SNP Dome. Hierfür wäre ein attraktives P&R-Ticket sinnvoll. mp-pfeiffer@gmx.net AfD Timethy Bartesch Angriffe auf die Demokratie In Heidelberg werden aktuell wieder AfD-Plakate von Anhängern unsererDemokratie™ abgefackelt, zerschnitten und geklaut. Die Kölner Grünen rufen zur Verhinderung des AfD-Parteitags in Erfurt auf. Verdi verspricht, die Bustickets zu bezahlen. Rechtsanwalt Brennecke, ein Mitglied der Grünen, schreibt dazu auf X: „Die Grünen als Reiseveranstalter für den Angriff auf demokratische Grundrechte. […] Es ist beschämend.“ Auch in Heidelberg werden Methoden außerhalb des rechtsstaatlichen Rahmens gegen uns eingesetzt. Somussten wir im Wahlkampf eine Unterlassungserklärung gegen eine grüne Bezirksbeirätin erzwingen. So wie ich die anderen Fraktionen kenne, wird sich keine von solchen Angriffen auf die Demokratie distanzieren. geschaeftsstelle@afd-fraktion- heidelberg.de Fraktionsgemeinschaft FDP/FWV Frank Beisel (FWV) Zwischen Pflicht und Pleite Durch die steigenden Pflichtaufgaben, die vom Land auf die Kommunen übertragen werden, wird unser Haushalt in Heidelberg zunehmend belastet und gefährdet. Nun stellt sich die Frage: Was können wir tun? Sollen wir freiwillige Aufgaben, wie zum Beispiel die Kultur- und Vereinsförderung, streichen, um uns nur noch auf die Pflichtaufgaben zu konzentrieren? Oder sollen wir immer mehr Schulden machen, bis es nicht mehr weitergeht? Um dieses Problem zu lösen, hat sich die Mehrheit des Gemeinderats darauf geeinigt, ein sechstes Dezernat zu bilden. Die Schwerpunkte dieses Dezernats liegen in den Bereichen Wirtschaft und Finanzen. Wir erhoffen uns, dass diese Investition zu Mehreinnahmen führt. Denn nur wer sät, kann auch ernten. info@fdpfwv.de Fraktionsgemeinschaft Die Linke/Bunte Linke Zara Kızıltaş (Die Linke) Das Frauennachttaxi muss bezahlbar bleiben Im Rahmen der Haushaltskonsolidierung wurde das Frauennachttaxi bereits teurer. Ein Schein kostete davor 7 €. Für Ermäßigte kostet ein Schein nun 8 und für Nicht-Ermäßigte 10 €. Wir verstehen, dass auch hier Anpassungen vorgenommen werden mussten, um das Frauennachttaxi als Institution zu bewahren und den Haushalt zu stärken. Wir verstehen nicht, wieso der Ausschuss für Soziales und Chancengleichheit nun für eine erneute Erhöhung, nämlich für Nicht- Ermäßigte auf 14 €, stimmt. Für viele Frauen, die knapp über der Grenze des Heidelberg-Pass+ liegen, ist das nicht wenig Geld. Die sozialen Bereiche mussten sowieso schon an allen zur Erhaltung wichtigen Stellen sparen. Hier dürfen wir nicht weiter sparen.“ gemeinderat@dielinke-hd.de Die Heidelberger Larissa Winter-Horn Mehr Bedeutung für Finanzen, Wirtschaft und Wissenschaft Eine große Mehrheit des Gemeinderates hat in der letzten Woche den Aufbau eines Dezernates für Finanzen und Wirtschaft beschlossen. Es ist eine notwendige und konsequente strukturelle Antwort auf unsere drängenden Probleme: Wir haben einen signifikanten Konsolidierungsbedarf durch enorm steigende Kosten bei gleichzeitigemwirtschaftlichen Abschwung. Mit Sparmaßnahmen allein erreichen wir keinen ausgeglichenen Haushalt. Bund, Land und auch die Stadt Heidelberg benötigen Wirtschaftswachstum. Nur so kann gesichert werden, dass steigende Kosten für wichtige Aufgaben wie Kinderbetreuung, Schulen, Straßen, Soziales und Kultur uvm. auch in Zukunft zuverlässig übernommen werden können. Bisher nicht thematisiert wurde, dass auch die Wissenschaft Teil des neues Dezernates ist: Diesem Thema eine größere Bedeutung in der Verwaltung beizumessen, ist längst überfällig, wichtiger denn je und hat auch eine wirtschaftliche Bedeutung für die Stadt Heidelberg. Gerne haben wir uns am Antrag der FDP beteiligt, der sicherstellt, dass die erforderlichen Personal- und Sachkosten aus dem Dezernat des Oberbürgermeisters erbracht werden müssen, sodass nicht an anderer Stelle dafür Einsparungen nötig sind. info@dieheidelberger.de Fraktionsgemeinschaft HiB/Volt Katharina Born, Klaudia Rzeźniczak Frauennachttaxi gerecht und sicher gestalten Eine Angestellte plant imOktober 2022 mit Freundinnen ins Theater zu gehen. Das Problem: Im Gegensatz zu ihren Freundinnen, die in der Innenstadt zu Hause sind, wohnt sie 10 Gehminuten von der nächsten Bushaltestelle am Stadtrand. Ihr ist beim Gedanken mulmig, von der Haltestelle spät in Dunkelheit die letzten 800 Meter zu gehen. Da schlägt eine der Freundinnen vor, ausnahmsweise für 7 € mit einem Gutschein für Frauennachttaxi zu fahren. Gute Idee, denn dafür reicht ihr Budget gerade aus. Bei der Recherche stellt sie fest, dass die Preise für das Jahr 2026 bereits auf 10 € angehoben wurden und im Juli auf 14 € angehoben werden. Mit den sonstigen Kosten für den Abend und denmehrfachen Preis- und Gebührenerhöhungen muss sie jeden Euro doppelt umdrehen, bevor sie etwas ausgibt. Das Doppelte für eine Fahrt auszugeben, tut ihr weh. Das Frauennachttaxi ist eine Errungenschaft, die Sicherheit und gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht. Mit dem Beschluss zum Sparhaushalt am 18.12.25 muten wir in 2026 Bürger*innen der unteren Einkommensgruppen bereits sehr viel zu. Mit zusätzlich 35.000 € kann die Erhöhung von 7 € auf 10 € für das Frauennachttaxi gestemmt werden. Das ist angemessen und gerecht. info@hib-volt.de 3 STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT 17. Juni 2026 In der Rubrik „Stimmen aus dem Gemeinderat“ kommen die Mitglieder des Gemeinderates zu Wort. Die Autorinnen und Autoren sind für den Inhalt ihrer Beiträge in vollem Umfang selbst verantwortlich, insbesondere auch in Bezug auf alle notwendigen Nutzungsrechte. GEMEINDERAT ONLINE www.gemeinderat.heidelberg.de
AKTUELLES 4 17. Juni 2026 Gute Betreuungssituation Stadt passt Kita- Angebote an sinkende Kinderzahlen an V on der Geburt bis zum Schuleintritt stehen für Kinder weiterhin ausreichend Kita- und Krippenplätze zur Verfügung. Das zeigt die Bedarfsplanung für das Kindergartenjahr 2026/2027. Sie wurde am 9. Juni im Jugendhilfeausschuss vorgestellt. „Unser Ziel ist es, für die Heidelberger Familien wohnortnahe, verlässliche und qualitativ hochwertige Angebote dauerhaft zu sichern“, erklärt Bürgermeisterin Stefanie Jansen. Versorgungsquote von 118 Prozent Im Kindergartenbereich liegt die rechnerische Versorgungsquote im kommenden Kindergartenjahr 2026/2027 bei rund 118 Prozent. Für Kinder im Krippen-Alter von ein bis unter drei Jahren liegt die Versorgungsquote im Krippenbereich einschließlich Kindertagespflege bei rund 98 Prozent. Davon profitieren die Familien: Kinder bekommen im überwiegenden Fall einen Platz in einer der WunschKitas, die Eltern bei der Vormerkung angegeben haben. Aufholbedarf gibt es vor allem noch im Stadtteil Boxberg. Der seit 2022 bundesweite Geburtenknick hält auch in Heidelberg an: Im Vergleich zum Vorjahr sinken die Zahlen der Kinder im Alter von 0 bis unter 3 Jahren um minus 1,8 Prozent. Auch die Zahl der Kindergartenkinder im Alter von 3 Jahren bis Schuleintritt sinkt um 4,9, Prozent. Am stärksten gehen die Kinderzahlen in Kirchheim zurück. Damit verringert sich insgesamt auch die Nachfrage von Eltern nach Betreuungsplätzen. Stadt und freie Träger werden darauf mit Umstrukturierungen reagieren, beispielsweise mit der Einführung neuer altersgemischter Gruppen, der Umwandlung von Krippen- in Kindergartenplätze oder der Reduzierung des Platzangebots. „Eltern müssen hier keinen kurzfristigen Rückbau von Angebotsstrukturen befürchten“, erklärt Myriam Lasso, Leiterin des Kinder- und Jugendamts, „Die Veränderungen erfolgen Schritt für Schritt und gemeinsammit den Trägern. So schaffen wir Verlässlichkeit für Familien und Einrichtungen.“ eu Die Bedarfsplanung zeigt: Für Heidelberger Kinder gibt es auch im kommenden Kindergartenjahr ausreichend Betreuungsplätze in den Kitas. (Foto Dorn) Erste Bilanz zur Meldestelle Antisemitismus Meldungen helfen, gezielt zu handeln Um antisemitische Vorfälle systematisch zu erfassen, Betroffene zu unterstützen und gezielte Gegenmaßnahmen zu entwickeln, hat die Stadt im November 2024 die landesweit erste kommunale Meldestelle Antisemitismus eingerichtet. Nach rund 18 Monaten hat die Stadt nun eine erste Bilanz gezogen. Genaueres Bild gewinnen „Jüdische Menschen müssen in Heidelberg sicher, sichtbar und selbstverständlich ihren Alltag leben können. Antisemitismus stellt dieses Recht infrage und verletzt die Menschenwürde der Betroffenen“, sagt Bürgermeisterin Stefanie Jansen. Bundesweit haben antisemitische Straftaten in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. „Die Schilderungen der Betroffenen machen deutlich, dass die Attacken jüdische Menschen in Heidelberg nachhaltig verunsichern. Gleichzeitig helfen die Meldungen dabei, ein genaueres Bild der lokalen Situation zu gewinnen“, sagt Judith Blumberg von der Meldestelle Antisemitismus im Amt für Chancengleichheit. Die Meldestelle dokumentiert Vorfälle, vermittelt an Beratungsstellen und, wenn erforderlich, an Strafverfolgungsbehörden weiter. Gleichzeitig unterstützt sie Einrichtungen vor Ort durch Beratung, Präventionsangebote und Fortbildungen zum Umgang mit Antisemitismus. eu Hunde im Wald anleinen Pseudowut bei Wildschwein nachgewiesen Im Stadtwald nahe dem Königstuhl wurde bei einem Wildschwein die Infektion mit der Aujeszkyschen Krankheit nachgewiesen. Die auch als Pseudowut bekannte Krankheit ist auch für Hunde gefährlich und verläuft bei diesen immer tödlich. Für den Menschen besteht keine Gefahr. Die Stadtverwaltung empfiehlt Hundehalterinnen und -haltern dringend, ihre Hunde bis auf Weiteres anzuleinen, um eine Infektion zu vermeiden. Der Fund eines verendeten Wildschweines (Fallwild/ Unfallwild) sollte umgehend unter Nennung der GPS-Koordinaten gemeldet werden. veterinaeramt@heidelberg.de 06221 58-17051 und 58-28056 Grünes Licht für Stadtteilarbeit Neustrukturierung im Emmertsgrund Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 11. Juni einer Neustrukturierung der Stadtteilarbeit im Emmertsgrund mit der Vergabe des Stadtteilmanagements und des Concierge-Diensts mehrheitlich zugestimmt. Künftig werden Stadtteilbüro und Concierge-Dienst zu einer gemeinsamen professionellen Einheit zusammengeführt. Die Stadtteilmanagerinnen oder Stadtteilmanager sind verantwortlich für die Stadtteilarbeit im Emmertsgrund. Der Concierge wird weiterhin die Menschen vor Ort einfach und kostenfrei mit kleineren haushaltsnahen Dienstleistungen unterstützen. Durch die enge Zusammenarbeit dieser beiden Einheiten kommen Menschen, die von der Unterstützung des Concierge profitieren, auch in Kontakt mit dem Stadtteilbüro und seinen Angeboten. Das soll die Teilhabe aller verbessern und das Engagement im Stadtteil stärken. Wenn nach der Vergabe ein neuer Träger für diese Aufgabe gefunden wurde, startet das neue Stadtteilmanagement im Juni 2027. Bürgerhaus, Medienzentrum und HeidelBERGCafé werden von ihren derzeitigen Trägern fortgeführt. Kurzstrecken-Ticket entfällt Restfahrscheine bis 31. Dezember gültig Das Kurzstrecken- und das StadtteilTicket Heidelberg werden ab Mittwoch, 1. Juli, nicht mehr verkauft. Hintergrund ist ein Beschluss des Gemeinderats zum Nachtragshaushalt 2026 im Rahmen der Haushaltskonsolidierung. Dadurch entfällt der bisherige Zuschuss für die beiden Angebote. Bereits gekaufte Tickets bleiben weiterhin gültig und können noch bis einschließlich 31. Dezember 2026 genutzt werden. Kurze Fahrten können digital über den VRN-Luftlinientarif in der myVRN-App gebucht werden. Der Preis richtet sich dabei nach der Luftlinienentfernung zwischen Start und Ziel. Gleichzeitig greift automatisch eine Bestpreisregelung pro Fahrt, Tag oder Monat.
5 AKTUELLES 17. Juni 2026 Der Ferienpass wird 50 Jahre „Back to the 70s“: Rund 150 Ferien- angebote für Kinder und Jugendliche Pril-Blumen auf der Küchenfliese, Schlaghosen im Klassenzimmer, Rollschuhe auf dem Disco-Floor: Die 70er Jahre feiern 2026 beim Heidelberger Ferienpass ihr Comeback. Zum 50. Geburtstag des Ferienangebots der Stadt Heidelberg sind Kinder und Jugendliche von sechs bis 17 Jahren in diesem Sommer zu einer Zeitreise eingeladen. Unter dem Motto „Back to the 70s“ präsentiert das FerienpassTeam rund 150 Veranstaltungen. Das Jubiläumsprogramm verbindet Retro-Highlights wie Rollschuhdisco, Analog-Fotografie oder Batikmode mit neuen Trends wie Drohnenflug, E-Sport oder Minecraft-Weltenbau. Das Ferienpass-Onlineportal hat am 15. Juni geöffnet. „Der Ferienpass ist in Heidelberg seit 50 Jahren ein Sommerhighlight und Dauerbrenner für alle Kinder und Jugendlichen in der Stadt. Gerade in Zeiten, in denen Familien gute und bezahlbare Freizeitangebote suchen, ist der Ferienpass wichtiger denn je“, sagt Oberbürgermeister Eckart Würzner. So funktioniert die Anmeldung Der Ferienpass kostet elf Euro. Für Kinder und Jugendliche mit Heidelberg-Pass oder Heidelberg-Pass+ ist er kostenlos. Familien können sich ab 15. Juni auf www.unser-ferien programm.de/heidelberg registrieren, den Pass kaufen und aus rund 150 Angeboten auswählen. Die Webseite lässt sich in mehreren Sprachen anzeigen. Der Pass kann zu Hause ausgedruckt oder per WebApp aufs Handy geladen werden, ein Foto wird vom PC oder über die Handykamera eingefügt. eu Weitere Informationen unter www.unser-ferien programm.de/heidelberg Der Ferienpass startete 1976 – dem Baujahr des Opel Mantas, vor dem Oberbürgermeister Eckart Würzner und Bürgermeisterin Stefanie Jansen den Auftakt zum Jubiläumsprogramm feierten. Lehrer Alexander Espen-Zobeley (linkes Bild, 5.v.l.) und Hip-Hop-Legende Toni L. (7.v.l.) waren schon als Kinder dabei. Die Familie von OB-Referentin Aline Moser (1.v.l.) nimmt nun schon in zweiter Generation teil. (Archivfoto privat, Foto Rothe) Schulsozialarbeit an allen Schulen Stellenanteile künftig an Belastungslagen orientiert Die Stellenanteile für die Schulsozialarbeit an allen 34 öffentlichen Heidelberger Schulen sollen künftig nach einem transparenten Kennzahlenindex festgelegt werden. Das hat der Jugendhilfeausschuss einstimmig beschlossen. Der Index berücksichtigt stadtteilbezogene Sozialraumdaten, schulbezogene Daten und Daten aus dem Arbeitsfeld der Schulsozialarbeit. Als eines der wenigen Angebote der strukturellen Kinder- und Jugendhilfe war die Schulsozialarbeit bei den Beschlüssen zum aktuellen Doppelhaushalt von pauschalen Einsparungen und Streichungen ausgenommen worden. Trotz einer zusätzlichen Aufstockung der Mittel um 150.000 Euro im Nachtragshaushalt bedeutet das wegen der Tariferhöhungen faktisch jedoch, dass die Stadt künftig 30 und nicht wie bisher 31,75 Stellen finanzieren kann. Neuverteilung Die Stellenanteile an den Schulen müssen deshalb zwar neu angepasst werden, Schulsozialarbeit wird es aber weiterhin an jeder der 34 öffentlichen Schulen geben. Die Stadt investiert für die Schulsozialarbeit aktuell jährlich rund 2,7 Millionen Euro, rund 500.000 Euro davon stammen aus Landesmitteln. eu Leid bei freilebenden Katzen mindern Die Stadt führt eine sogenannte Katzenschutzverordnung ein. Sie verpflichtet Katzenhalterinnen und Katzenhalter, die ihre Tiere als Freigänger halten, ihre Katzen zu kennzeichnen, zu registrieren und kastrieren zu lassen. Eine Auswertung der freilebenden Katzenpopulation seit 2023 hat ergeben, dass rund ein Viertel der herrenlosen Katzen in einem schlechten Gesundheitszustand ist. Durch die Verordnung soll die Katzenpopulation auf ein kontrolliertes Maß gebracht werden. Sie tritt am 1. Dezember 2026 in Kraft. (Foto Stadt HD)
AKTUELLES 6 17. Juni 2026 BEKANNTMACHUNGEN ONLINE › Öffentliche Bekanntmachung über das Recht auf Einsicht in das Wählerverzeichnis und die Erteilung von Wahlscheinen für den Bürgerentscheid in Heidelberg am 12.07.2026 › Verordnung über den Schutz freilebender Katzen im Gebiet der Stadt Heidelberg (Katzenschutzverordnung – KatzenschutzVO) Alle Bekanntmachungen im Volltext unter www.heidelberg.de/ bekanntmachungen Kinder gestalteten internationales Kochbuch Projekt zum 5. Kinderklimagipfel Sätze wie „Das kocht meine Oma immer für die ganze Familie!“ waren beim Kochevent in den Räumen von päd-aktiv häufig zu hören. Insgesamt 250 Grundschulkinder aus der Heidelberger Ferienbetreuung bereiteten ihre Lieblingsgerichte zu, erzählten von Familienrezepten und tauschten sich über typische Zutaten und Essgewohnheiten aus unterschiedlichen Ländern aus. ImRahmen des 5. Kinderklimagipfels startete damit in den Pfingstferien die Arbeit am ersten Heidelberger Kinderkochbuch. Nachhaltige Ernährung Neben dem gemeinsamen Kochen lernten die Kinder auch, worauf es bei nachhaltiger Ernährung ankommt. Sabine Lachenicht, Leiterin des Umweltamtes, sagte: „Wir freuen uns sehr, dass mit dem Kochbuch Kinder zu nachhaltigem Konsum angeregt und sie dabei unterstützt werden, die Auswirkungen ihres Konsums und Handelns besser zu verstehen und die globale Vielfalt internationaler Gerichte und Gewürze kennenzulernen.“ lst Rikea Grabs (päd-aktiv), Sabine Lachenicht (Amt für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie), Jens Katzenberger (päd-aktiv) mit den Köchinnen und Köchen (Foto päd-aktiv) ON E T E AM H E I D E L B E RG wir suchen Juristin / Jurist öffentliches Recht (m/w/d) Kinder- und Jugendamt | Teilzeit 19,5 Wochenstunden | befristet für ein Jahr | Entgeltgruppe 13 TVöD Bauverständige / Bauverständiger Heidelberg (m/w/d) - Sonderbauten und Denkmalschutz Amt für Baurecht und Denkmalschutz | Vollzeit | unbefristet | Entgeltgruppe 12 TVöD Standesbeamtin / Standesbeamter (m/w/d) Standesamt | Vollzeit | unbefristet | Besoldungsgruppe A 9 LBesGBW bzw. bis Entgeltgruppe 9a TVöD jetzt bewerben www.oneteamheidelberg.de Impressum Herausgeberin: Stadt Heidelberg Amt für Öffentlichkeitsarbeit Marktplatz 10 69117 Heidelberg 06221 58-12000 s tadtblatt@heidelberg.de Amtsleitung: Timm Herre (tir) Redaktion: Hannah Lena Puschnig (hlp), Sascha Balduf (sba), Christian Beister (chb), Christina Euler (eu), Claudia Kehrl (ck), Julian Klose (jkl), Florian Römer (fr), Laura Schleicher (ls), Laura Stahmer (lst), Carina Troll (cat) Druck und Vertrieb: RheinNeckar-Zeitung GmbH Vertrieb-Hotline: 0800 06221-20 www.heidelberg.de Rattenbefall vorbeugen Richtige Entsorgung von Abfällen hilft Besonders dort, wo leicht zugängliche Nahrungsquellen vorhanden sind, können sich Ratten ansiedeln. Einfache Verhaltensweisen können dem vorbeugen: › Mülltonnen und Müllsäcke – auch Gelbe Säcke – stets gut verschließen und möglichst erst kurz vor der Abholung an die Straße stellen › Speisereste im Hausmüll entsorgen und nicht offen lagern oder über die Toilette beziehungsweise den Ausguss entsorgen › In Parks und Grünanlagen Abfälle in den dafür vorgesehenen Behältern entsorgen › Wildtiere wie Tauben, Enten oder Schwäne nicht füttern. Zurückbleibende Futterreste können weitere Tiere anziehen. › Gerümpel, Holzstapel oder andere mögliche Unterschlupfmöglichkeiten regelmäßig überprüfen und bei Bedarf reduzieren › Dichte Bepflanzungen zurückschneiden › Tierfutter stets gut verschlossen aufbewahren › Kompostbehälter sachgerecht betreiben und keine gekochten Speisereste einbringen Wer einen Rattenbefall feststellt, sollte diesen zeitnah melden. Auf öffentlichen Flächen ist die Stadt zuständig. Auf Privatgrundstücken liegt die Verantwortung bei den Eigentümerinnen und Eigentümern. Der Einsatz von Giftködern ist Privatpersonen nicht mehr erlaubt. jkl/lst Zuständige Stellen unter www.heidelberg.de Suchbegriff: Ratte melden
7 STADTWERKE HEIDELBERG 17. Juni 2026 AKTUELLES Blütenweg Bergstraße erkunden Am Gugenmus-Platz in Handschuhsheim ist eine neue Geopunkttafel zum „Blütenweg Bergstraße“ und zum Namensgeber der Anlage – Stephan Gugenmus – eingeweiht worden. Die Informationstafel wurde von der städtischen Umweltbildungsplattform „Natürlich Heidelberg“ gemeinsam mit dem Obst- und Gartenbauverein Handschuhsheim und dem Verein „Blühende Bergstraße“ entwickelt und mit Mitteln des Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald finanziert. (Foto Stadt HD) Vielseitiges Arbeiten an den schönsten Orten in Heidelberg – zum Beispiel als Fachangestellte für Bäderbetriebe. Das erwartet Auszubildende bei den Stadtwerken Heidelberg. Ausbildung mit Sinn Bewerbungsstart bei den Stadtwerken Heidelberg Kennen Sie jemanden, der nach einer wirklich guten Ausbildung mit Sinn und mit einem tollen Team an seiner Seite sucht – bei einem soliden Arbeitgeber, der viel bietet? Dann sind die Stadtwerke Heidelberg genau richtig. Hier können Azubis schon früh etwas bewegen: In ganz unterschiedlichen Ausbildungsberufen sorgen sie mit ihrer Arbeit dafür, dass der Alltag für die Menschen in Heidelberg und der Region rundläuft: Denn das Unternehmen versorgt circa 200.000 Menschen jeden Tag verlässlich mit Energie, Wasser und innovativer Technik, bringt den Klimaschutz voran und ermöglicht mit den Bädern den kleinen Urlaub um die Ecke. Die Auszubildenden erhalten viel Unterstützung und die Übernahmechancen sind sehr gut. Während der Ausbildung bieten die Stadtwerke Heidelberg viele kostenlose InhouseSchulungen und fördern auch danach vielfältige Wege für eine Weiterentwicklung. Neben einer kollegialen Atmosphäre und gemeinsamen Aktivitäten erwartet die Auszubildenden eine attraktive Vergütung sowie zahlreiche Vergünstigungen und Angebote – vom Betriebsrestaurant über After-WorkPartys und Sportevents bis hin zum vergünstigten Deutschlandticket. Zum Ausbildungsstart 2027 suchen die Stadtwerke Heidelberg engagierte Bewerberinnern und Bewerber für diese Berufe: › Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik › Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik › Fachangestellter für Bäderbetriebe › Fachinformatiker – Systemintegration › Industriekaufleute Weitere Infos und Bewerbung auf sowillicharbeiten.de. Wasserführung zu den Mühltalquellen Am Samstag, den 20. Juni 2026, laden die Stadtwerke Heidelberg ab 14.30 Uhr zu einer Führung durch das Handschuhsheimer Mühltal ein. Bei dem rund zweistündigen Rundgang lernen die Teilnehmenden die Trinkwasserversorgung aus den dortigen Quellen kennen. Treffpunkt für die Führung ist der Turnerbrunnen am Wanderparkplatz im Mühltal. Weitere Informationen unter www.swhd.de/ veranstaltungen Stadtwerke Heidelberg Unternehmenskommunikation Alte Eppelheimer Straße 26 69115 Heidelberg 06221 513-0 ukom@swhd.de Redaktion: Ellen Frings, Lisa Rieger Foto: Stadtwerke Heidelberg Alle Angaben ohne Gewähr Impressum Linie 27 und Moonliner 4 fahren bald anders Anbindung sichern und zusätzliche Kosten vermeiden Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 11. Juni einstimmig Anpassungen bei den Buslinien 27 und Moonliner 4 der Rhein-Neckar-Verkehrsgesellschaft (rnv) beschlossen. Die Änderungen sollen im Herbst umgesetzt werden. Linie 27 Die Linie 29 wird künftig in Fahrtrichtung Innenstadt die Haltestelle Rohrbach-Süd nicht mehr anfahren. Die Linie 27 übernimmt die Verbindung zwischen Emmertsgrund, Boxberg und Rohrbach-Süd. In der Gegenrichtung bleibt die direkte Verbindung von Rohrbach-Süd zum Boxberg durch die Linie 29 bestehen. Durch diese Ringerschließung werden erstmalig Boxberg und Emmertsgrund miteinander verbunden. Moonliner 4 Auf dem Weg von der Innenstadt nach Ziegelhausen bleibt die Linienführung des Moonliners 4 unverändert über Schlierbach bestehen. Auf der Rückfahrt wird der Moonliner künftig über die Neuenheimer Landstraße und die Ziegelhäuser Landstraße verkehren. Für Fahrgäste aus Schlierbach steht weiterhin fips mit Fahrten zum S-Bahnhof Altstadt zur Verfügung. jkl
AKTUELLES 8 17. Juni 2026 Auftakt für neue Intendantin Vorverkauf für Spielzeit vom Theater & Orchester 2026/2027 startet am 3. Juli D ie Spielzeit des Theaters & Orchesters Heidelberg startet am 1. Oktober mit einem viertägigen Eröffnungsfest. Es ist die erste Spielzeit unter der neuen Intendantin Bernadette Sonnenbichler. Auf dem Programm stehen unter anderem Shakespeares „Romeo und Julia“ in der Regie der neuen Intendantin, die Uraufführung von „Mama, bitte lern Deutsch“ von Tahsim Durgun als partizipative Inszenierung, die Tanz-Uraufführung „Orlando“ von Tanzdirektor Tim Plegge sowie John Cages „Europera 5“ als immersives Musiktheatererlebnis. Für alle ab drei Jahren entsteht mit „Vom Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat“ erstmals eine Kinderoper, und im Jungen Theater kommt eine zeitgenössische Fassung von „Nathan der Weise“ auf die Bühne. Im Konzertbereich setzt das Philharmonische Orchester Heidelberg mit BEƎTHOVEN | DAS FESTIVAL im Januar 2027 einen Schwerpunkt zum 200. Todestag Beethovens. Für die Stadtgesellschaft öffnen Im Mittelpunkt der neuen Ausrichtung stehen ein hohes künstlerisches Niveau, Öffnung, Partizipation und neue Zugänge: Das TheaterMobil bringt Produktionen und einladende Angebote in die Stadtteile. Erstmals entstehen Inszenierungen gemeinsam mit der Bürgerschaft, ergänzt durch zahlreiche Mitmach- und Begegnungsformate wie Spielclubs, Workshops und offene Angebote. Das bisherige Format „zwinger x“ wird zu „Studio X“ und erweitert den Experimentierraum für neue Formate. Vier mehrsprachige Inszenierungen fokussieren internationale Perspektiven. Neues Leitungsteam Das neue Leitungsteam umfasst neben der Intendantin Bernadette Sonnenbichler Operndirektorin Sarah Grahneis, Tanzdirektor Tim Plegge, den Chefdramaturgen im Schauspiel und stellvertretenden Intendanten David Benjamin Brückel sowie den Leiter des Jungen Theaters Kristo Šagor. Ebenfalls neu hinzu kommt Ellen Brüwer als Referentin für Sonderprojekte, Teilhabe und Fördermittel. Generalmusikdirektor bleibt Mino Marani, der diese Position 2024 übernommen hat. red Karten für die neue Spielzeit ab 3. Juli unter www.theater.heidelberg.de Intendantin Bernadette Sonnenbichler (Foto Rabsch) Kinderflohmarkt am 20. Juni Gut erhaltene Spielsachen, Kinderkleidung und viele weitere schöne Dinge zu kleinen Preisen gibt es beim Kinderflohmarkt des Familienbüros am Samstag, 20. Juni, von 11 bis 16 Uhr in der Plöck 2a. Am Infostand des Familienbüros gibt es zudem Informationen über familienfreundliche Angebote der Stadt. Ein beaufsichtigter Kinderwagenparkplatz garantiert komfortables Stöbern. Außerdem lädt ein Eltern-Kind-Café mit Kaffee und Kuchen zum gemütlichen Beisammensein ein. (Foto Stephany) Stadtteilfeste im Juni › Handschuhsheim: Hendsemer Kerwe von Samstag, 20. Juni, bis Montag, 22. Juni, in der Tiefburg › Pfaffengrund: Brunnenfest, Samstag, 27. Juni, ab 11 Uhr auf dem Schulplatz › Boxberg: Stadtteilfest, Samstag, 27. Juni, 13.30 bis 21 Uhr, Haselnussweg Bücherei-Gebühren steigen Die Jahresgebühr für Erwachsene steigt von 20 auf 24 Euro. Auch andere Tarife werden moderat angehoben, beispielsweise die Treuecard für langjährige Nutzerinnen und Nutzer mit zehn oder mehr Jahren ununterbrochener Mitgliedschaft (von 12 auf 14 Euro), der ermäßigte Tarif für Schülerinnen und Schüler, Studierende, Auszubildende sowie Empfängerinnen und Empfänger von Sozialleistungen (von 12 auf 14 Euro) und der Tarif für Heidelberg-Pass(+)-Inhabende (von 10 auf 12 Euro). Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nutzen die Stadtbücherei nach wie vor kostenlos. www.stadtbuecherei. heidelberg.de Denkmal anmelden Die Stadt lädt zur Teilnahme am Tag des offenen Denkmals ein, der in diesem Jahr deutschlandweit am Sonntag, 13. September, stattfindet – dem letzten Tag der Sommerferien. Alle, die ein Denkmal besitzen oder betreuen, können Teil des Programms werden. Der Aktionstag steht in diesem Jahr unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“. Die Anmeldung ist bis Dienstag, 30. Juni, möglich. www.tag-des-offenendenkmals.de Kurz gemeldet Kurz gemeldet Schlossbergtunnel gesperrt Der Schlossbergtunnel wird von Montag, 22. Juni, bis Donnerstag, 25. Juni, jeweils zwischen 20.30 Uhr und 5 Uhr gesperrt. Grund dafür sind die regelmäßigen Reinigungs- und Wartungsarbeiten. Tag der Architektur 2026 Beim Tag der Architektur am Samstag, 27. Juni, gibt es ab 14 Uhr Touren durch das Hospital-Areal. Treffpunkt: Katharina-von-KünßbergPlatz. Anmeldung: lets-meet.org/reg/ 1486d7182e9982b63b
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