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5 AKTUELLES 17. Juni 2026 Der Ferienpass wird 50 Jahre „Back to the 70s“: Rund 150 Ferien- angebote für Kinder und Jugendliche Pril-Blumen auf der Küchenfliese, Schlaghosen im Klassenzimmer, Rollschuhe auf dem Disco-Floor: Die 70er Jahre feiern 2026 beim Heidelberger Ferienpass ihr Comeback. Zum 50. Geburtstag des Ferienangebots der Stadt Heidelberg sind Kinder und Jugendliche von sechs bis 17 Jahren in diesem Sommer zu einer Zeitreise eingeladen. Unter dem Motto „Back to the 70s“ präsentiert das FerienpassTeam rund 150 Veranstaltungen. Das Jubiläumsprogramm verbindet Retro-Highlights wie Rollschuhdisco, Analog-Fotografie oder Batikmode mit neuen Trends wie Drohnenflug, E-Sport oder Minecraft-Weltenbau. Das Ferienpass-Onlineportal hat am 15. Juni geöffnet. „Der Ferienpass ist in Heidelberg seit 50 Jahren ein Sommerhighlight und Dauerbrenner für alle Kinder und Jugendlichen in der Stadt. Gerade in Zeiten, in denen Familien gute und bezahlbare Freizeitangebote suchen, ist der Ferienpass wichtiger denn je“, sagt Oberbürgermeister Eckart Würzner. So funktioniert die Anmeldung Der Ferienpass kostet elf Euro. Für Kinder und Jugendliche mit Heidelberg-Pass oder Heidelberg-Pass+ ist er kostenlos. Familien können sich ab 15. Juni auf www.unser-ferien programm.de/heidelberg registrieren, den Pass kaufen und aus rund 150 Angeboten auswählen. Die Webseite lässt sich in mehreren Sprachen anzeigen. Der Pass kann zu Hause ausgedruckt oder per WebApp aufs Handy geladen werden, ein Foto wird vom PC oder über die Handykamera eingefügt. eu Weitere Informationen unter www.unser-ferien programm.de/heidelberg Der Ferienpass startete 1976 – dem Baujahr des Opel Mantas, vor dem Oberbürgermeister Eckart Würzner und Bürgermeisterin Stefanie Jansen den Auftakt zum Jubiläumsprogramm feierten. Lehrer Alexander Espen-Zobeley (linkes Bild, 5.v.l.) und Hip-Hop-Legende Toni L. (7.v.l.) waren schon als Kinder dabei. Die Familie von OB-Referentin Aline Moser (1.v.l.) nimmt nun schon in zweiter Generation teil. (Archivfoto privat, Foto Rothe) Schulsozialarbeit an allen Schulen Stellenanteile künftig an Belastungslagen orientiert Die Stellenanteile für die Schulsozialarbeit an allen 34 öffentlichen Heidelberger Schulen sollen künftig nach einem transparenten Kennzahlenindex festgelegt werden. Das hat der Jugendhilfeausschuss einstimmig beschlossen. Der Index berücksichtigt stadtteilbezogene Sozialraumdaten, schulbezogene Daten und Daten aus dem Arbeitsfeld der Schulsozialarbeit. Als eines der wenigen Angebote der strukturellen Kinder- und Jugendhilfe war die Schulsozialarbeit bei den Beschlüssen zum aktuellen Doppelhaushalt von pauschalen Einsparungen und Streichungen ausgenommen worden. Trotz einer zusätzlichen Aufstockung der Mittel um 150.000 Euro im Nachtragshaushalt bedeutet das wegen der Tariferhöhungen faktisch jedoch, dass die Stadt künftig 30 und nicht wie bisher 31,75 Stellen finanzieren kann. Neuverteilung Die Stellenanteile an den Schulen müssen deshalb zwar neu angepasst werden, Schulsozialarbeit wird es aber weiterhin an jeder der 34 öffentlichen Schulen geben. Die Stadt investiert für die Schulsozialarbeit aktuell jährlich rund 2,7 Millionen Euro, rund 500.000 Euro davon stammen aus Landesmitteln. eu Leid bei freilebenden Katzen mindern Die Stadt führt eine sogenannte Katzenschutzverordnung ein. Sie verpflichtet Katzenhalterinnen und Katzenhalter, die ihre Tiere als Freigänger halten, ihre Katzen zu kennzeichnen, zu registrieren und kastrieren zu lassen. Eine Auswertung der freilebenden Katzenpopulation seit 2023 hat ergeben, dass rund ein Viertel der herrenlosen Katzen in einem schlechten Gesundheitszustand ist. Durch die Verordnung soll die Katzenpopulation auf ein kontrolliertes Maß gebracht werden. Sie tritt am 1. Dezember 2026 in Kraft. (Foto Stadt HD)

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