5 17. Juni 2026 STELLUNGNAHME DER GEMEINDEORGANE Die PARTEI Björn Leuzinger Das Weldeorakel ... ... hat als Antwort schon auf den letzten Bürgerentscheid „Ja“ gehabt. Auch bei diesem ist Ja die einzig logische. Die Windräder können per Zeppelin angeliefert, im Design an schöne Windmühlen angepasst werden und Strom liefern sie auch. info@die-partei-heidelberg.de IDA Dr. Gunter Frank Die geplanten Windräder am Lammerskopf wären ... ... etwa 250 m hoch. Zum Vergleich: Der Mannheimer Fernsehturm ist 217 m und der Messeturm in Frankfurt 256 m hoch. In Heidelberg würde man diese 250 m hohen Kolosse praktisch immer und von überall sehen können. info@ida-hd.de GAL Michael Pfeiffer Windkraftanlage Ich begrüße die geplante Windkraftanlage ausdrücklich. Windenergie schützt das Klima, reduziert die Abhängigkeit von fossilen Energien und stärkt die regionale Versorgung. Die Kritik von Ministerin Reichel, CDU, u. Weidel, AfD, ist hinterwäldlerisch mp-pfeiffer@gmx.net Fraktionsgemeinschaft FDP/FWV Tim Nusser (FDP), Frank Beisel (FWV), Karl Breer (FDP) Kreuz statt Lanze Anders als Don Quijote kämpfen wir heute nicht gegen Windmühlen, sondern entscheiden über sie. Gerade weil die Argumente auf beiden Seiten ernst zu nehmen sind und die Meinungen in HD und in unserer Fraktion auseinandergehen, sind nun Sie gefragt. Diese Entscheidung gehört in die Hände der Bürger. Bereits im Kommunalwahlkampf haben wir deutlich gemacht, dass liberale Politik auf Vertrauen in die Bürger setzt. Die gewichtigen Argumente auf beiden Seiten verdienen es, verstanden zu werden und von jedem vorsichtig selbst abgewogen zu werden. Deshalb werben wir nicht für eine vorgegebene Antwort, sondern für eine hohe Beteiligung. Informieren Sie sich, wägen Sie die Argumente ab und treffen Sie Ihre Entscheidung. info@fdpfwv.de Fraktionsgemeinschaft Die Linke Bernd Zieger (Die Linke) Die Linke sagt JA beim Bürgerentscheid Wir rufen dazu auf, beimBürgerentscheid am 12.7. mit JA zu stimmen. Damit können die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Bau von Windenergieanlagen auf dem Lammerskopf geschaffenwerden. Baden-Württemberg liegt beim Bau von Windkraftanlagen deutlich zurück. Wir brauchen diese aber dringend für die Energiewende und um unabhängig von Öl, Gas und Kohle zu werden. Mit den geplanten Anlagen können ganze Stadtteile kostengünstigmit Strom versorgt werden. gemeinderat@dielinke- hd.de Bunte Linke Hildegard Stolz (Bunte Linke) NEIN beimBürgerentscheid Unsere Bunte Zeitung zur Kommunalwahl 2024 (www. bunte-linke.de) begründete schon, warumwirWindkraftanlagen im Wald bei hoher ökologischerWertigkeit, insb. FFH-Gebiet Lammerskopf, für nicht vertretbar halten. buntelinke@gmx.de AfD Timethy Bartesch, Sven Geschinski, Albert Maul Windindustrie schadet Mensch und Natur Klimawahn und Energiewende ruinieren unser Land. Die klimapolitische Transformation soll uns irre 6.000 Mrd. Euro bis 2045 kosten. Der Schrottstrom kostet uns Milliarden. Flatterstrom verursacht Stromausfälle. Energiewende: Ohne Speicher nicht machbar – mit Speichern nicht bezahlbar. Das sind die Inhalte unserer Plakate, jetzt im Stadtbild gut sichtbar. In unserem Flyer und auf unserer Webseite bekräftigen wir das Nein und erklären die Aussagen. Grundlage sind die mit vielen Quellen hinterlegten Anträge unserer AfDBundestagsfraktion. afdheidelberg.de/nein -zur-windindustrie-auf- dem-lammerskopf/ geschaeftsstelle@afd- fraktion-heidelberg.de Die Heidelberger Marliese Heldner Lammerskopf: Nun entscheiden die Bürgerinnen und Bürger! Bereits im Jahr 2019 hat sich der Gemeinderat zum Ziel gesetzt, dass Heidelberg bis zum Jahr 2030 weitestgehend klimaneutral werden soll. Durch die Energiewende wird unser Strombedarf steigen und auch Heidelberg muss einen Beitrag zur Energiewende leisten. Eine geeignete Fläche für Windenergie liegt auf dem Lammerskopf. Dort wurde bescheinigt, dass eine gute Windhöffigkeit gegeben ist, um wirtschaftlich einen Windpark zu betreiben. Das Konsortium Windpark Lammerskopf plant dort einen Bürgerwindpark auf Heidelberger Gemarkung. Damit die Stadt Heidelberg den planerischen Prozess für diesen Bürgerwindpark einleiten kann, muss ein Antrag zur Änderung des Flächennutzungsplans gestellt werden. Beim jetzt von der Stadt initiierten Bürgerentscheid geht es nicht um die konkrete Planung oder Genehmigung einzelner Windenergieanlagen – sondern um die Frage, ob die Stadt Heidelberg die planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine mögliche Entwicklung des Standorts Lammerskopf weiterverfolgen soll. Diese Entscheidung legt die Stadt nun in die Hand der Bürgerinnen und Bürger. Wenn Sie der Meinung sind, dass Heidelberg sich diesem Planungsverfahren stellen soll, dann stimmen Sie am 12. Juli 2026 mit Ja! info@dieheidelberger.de Fraktionsgemeinschaft HiB/Volt „Unechter“ Bürgerentscheid: Chance direkter Demokratie! Neben den politischen Schnittmengen haben wir auch deshalb eine gemeinsame HiB/Volt-Fraktion, weil wir Politik anders machen wollen: transparent, ehrlich und respektvoll. Wir haben kritisiert, dass dieser Bürgerentscheid von der Verwaltung und nicht von Bürger*innen beantragt wurde. Das ist zwar legal, ist aber „unecht“. Es gibt bei HiB zwei etwa gleich starke Lager, die leidenschaftlich um den richtigen Weg ringen: einerseits die Klimaschützer*innen, die für die Windkraftanlagen sind, weil sie den Klimawandel für die größte Gefahr halten und daher fossile Brennstoffe vermeiden wollen. Andererseits die Naturschützer*innen, die gegen die Windkraftanlagen imWald sind, weil sie dort die Tier- und Pflanzenwelt zerstören. Wir rufen alle Bürger*innen auf, sich umfassend zu informieren und den Bürgerentscheid als Chance der direkten Demokratie zu nützen. Volt begrüßt, dass die Fraktion die Debatten, die in der Stadtgesellschaft stattfinden (sollten) so respektvoll führt. Neben dem Klimawandel belegen die Auswirkungen der globalen Konflikte, dass wir uns von der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern befreienmüssen. Volt empfiehlt daher Windkraftanlagen am Lammerskopf. info@hib-volt.de In der Rubrik „Stimmen aus dem Gemeinderat“ kommen die Mitglieder des Gemeinderates zu Wort. Die Autorinnen und Autoren sind für den Inhalt ihrer Beiträge in vollem Umfang selbst verantwortlich, insbesondere auch in Bezug auf alle notwendigen Nutzungsrechte. Gemeinderat online: www.gemeinde rat.heidelberg.de
RkJQdWJsaXNoZXIy NTc3MjYx