Amtsanzeiger der Stadt Heidelberg 7. Oktober 2026 / Ausgabe 27 / 34. Jahrgang SENIOREN Tanzen im Alter Infos, Vorführungen und Disco Egal in welchem Alter: Tanzen fördert Bewegung, soziale Kontakte und Lebensfreude. Deshalb laden das Amt für Soziales und Senioren der Stadt Heidelberg und seine Kooperationspartner ältere Menschen zu zwei kostenlosen Veranstaltungen rund um das Thema Tanzen ein. Ein Informationstag amDonnerstag, 15. Oktober, und ein Mitmachtag am Donnerstag, 22. Oktober, geben Einblicke in die vielfältigen Tanzangebote für Menschen ab 60 Jahren in Heidelberg. S. 8 › AUSBILDUNGSTAGE Welchen Beruf wählen? Messe am 14. und 15. Oktober Welcher Ausbildungsberuf oder dualer Studiengang passt zu mir? Welche Unternehmen in Heidelberg und der Region bilden aus? Und habe ich bei meinen Bewerbungsunterlagen an alles gedacht? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhalten die Besucherinnen und Besucher der Heidelberger Ausbildungs- und Studientage am Mittwoch und Donnerstag, 14. und 15. Oktober, im Dezernat#16, Emil-Maier-Straße 16, in Bergheim. Mehr als 60 Ausbildungsbetriebe präsentieren sich. S. 5 › MOBILITÄT Mitmachaktion #allesgeht Im Oktober Schritte sammeln Im Oktober beteiligt sich Heidelberg erstmals an der landesweiten Mitmachaktion #allesgeht der Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußverkehrsfreundlicher Kommunen Baden-Württemberg (AGFK-BW). Bei der Schritte-Challenge können Bürgerinnen und Bürger in Teams ihre Schritte zählen, sich mit anderen Teams aus ganz BadenWürttemberg messen und für mehr Bewegung aktiv werden. Die Teilnahme ist kostenlos. Wer mitmachen möchte, kann sich registrieren unter www.allesgeht-bw.de. Wie groß ist ein Grundstück? Wo verläuft seine Grenze? Wie lässt sich eine ganze Stadt digital abbilden? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigt sich das Vermessungsamt der Stadt Heidelberg, das in diesem Jahr sein 125-jähriges Bestehen feiert. „Die vielfältigen Aufgaben des Amtes bilden eine wichtige Grundlage für zahlreiche Entscheidungen und Projekte der Stadt. Mit modernster Technik, digitalen 3D-Modellen und hochpräzisen Geodaten arbeitet das Vermessungsamt heute auf dem neuesten Stand der Technik. So macht es unsere Stadt sichtbar, planbar und zukunftsfähig“, sagt Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck. Am Anfang bedeut e t e Vermessen noch viel Handarbeit. Messlatten, Fluchtstäbe, Winkelprismen und Theodolite gehörten zum täglichen Arbeitsgerät. Das Vermessungsamt bewahrt auch heute noch einen umfangreichen analogen Bestand, der die Entwicklung Heidelbergs über viele Jahrzehnte dokumentiert. Dazu gehören rund 7.500 Pläne und Karten, etwa 400 gebundene Bücher mit Vermessungsunterlagen sowie rund 35.000 lose Unterlagen. Seit den Anfängen haben sich die Werkzeuge verändert, die Aufgaben sind vielfältiger geworden und die Daten sind digital. Heute kümmern sich 42 Beschäftigte imAmt um die Bereiche Vermessung, Liegenschaftskataster, Gutachterausschuss und Geografisches Informationssystem. ZumAufgabenspektrum gehören Grundstücks- und Bauvermessungen, der amtliche Stadtplan, das Liegenschaftskataster, die Bereitstellung von Geodaten und die Grundstückswertermittlung. Die Konversion ehemaliger Bahn- und militärisch genutzter Flächen in moderne Stadtteile stellt besondere Anforderungen an die Vermessung und ist ein Beispiel dafür, wie eng die Arbeit des Amtes mit der Stadtentwicklung verbunden ist. Das Vermessungsamt macht auch Vorschläge, wie neue Straßen benannt werden könnten und überwacht Veränderungen an Gebäuden und im Gelände, etwa die Bewegungen am Heiligenberg oder den Zustand der Alten Brücke. ls Jubiläumsseite mit Videos www.heidelberg.de/ 125jahrevermessungsamt Vom Geometer zur Drohne Vermessungsamt feiert 125-jähriges Bestehen FREIZEIT Neue Mountainbikestrecke S. 4 › Hightech trifft Vermessungstradition: Amtsleiter Hans Peter Jelinek (links) und Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck mit Drohne und historischen Messgeräten. (Foto Dittmer) www.stadtblatt. heidelberg.de www.heidelberg.de/ bekanntmachungen
STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT 2 7. Oktober 2026 SPD Sören Michelsburg Soziale Träger brauchen Verlässlichkeit Heidelberg lebt von Menschen und Organisationen, die sich Tag für Tag um andere kümmern: in der Beratung, Gesundheitsversorgung sowie Begleitung von Familien, Kindern und Jugendlichen und älteren Menschen. Die freien Träger leisten damit einen unverzichtbaren Beitrag zum sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt. Damit sie diese Arbeit fortführen können, brauchen sie vor allem eines: Planungssicherheit. ImHaupt- und Finanzausschuss stand am 30. September 2026 die Bewilligung der Zuwendungen im Ergebnishaushalt 2027 auf der Tagesordnung. Die SPD-Fraktion hat dazu beantragt, die ersten beiden Tranchen der Zuschüsse unabhängig vom Haushalt 2027 auszuzahlen. Damit haben die Träger bis Ende 2027 Gewissheit über ihre Finanzierung. Es ist daher allerhöchste Zeit, hier zu handeln. In manchen Fällen kommt der Beschluss sogar schon zu spät, wie das Beispiel der Kündigungen im Frauengesundheitszentrum zeigt. Umso mehr freuen wir uns, dass die anderen Fraktionen unserem Vorschlag gefolgt sind. Das ist ein wichtiges Signal an die Träger der sozialen Arbeit. Dabei darf es aus unserer Sicht nicht bleiben. Auch die Zuschussempfänger aus den Bereichen wie z.B. Kultur, Sport, Umwelt und Mobilität stehen vor denselben Kostensteigerungen. Wenn wir sie als Teil einer lebendigen, solidarischen und nachhaltigen Stadtgesellschaft erhalten wollen, müssen wir ihnen die gleiche Verlässlichkeit bieten. Die SPD-Fraktion wird sich dafür in den weiteren Beratungen einsetzen. 06221 58-47150 geschaeftsstelle@spd-fraktion. heidelberg.de CDU Thomas Perkeo Barth Ein neuer Vorhang hebt sich Mit einem großen Eröffnungsfest hat das Theater und Orchester Heidelberg den Start in die neue Spielzeit gefeiert – und zugleich den Beginn der Intendanz von Bernadette Sonnenbichler. Für mich war dieser Abend auch persönlich etwas Besonderes. Als Mitglied der Findungskommission durfte ich an der Auswahl der neuen Intendantin mitwirken. Aus 64 Bewerbungen fiel die Wahl nach einem mehrstufigen Verfahren auf Bernadette Sonnenbichler – und ich bin überzeugt: auf die richtige Kandidatin. Die CDU stand von Beginn an hinter der erfahrenen Regisseurin und ihrer Wahl. Sonnenbichler bringt nicht nur künstlerische Erfahrung mit, sondern auch klare Vorstellungen davon, wie sich unser Theater weiter für die Stadtgesellschaft öffnen kann: mit starken Inszenierungen, neuen Formaten und einem Haus, das neugierig auf Heidelberg bleibt. Mit einem kleinen Augenzwinkern sei erlaubt: Manche, die der Entscheidung damals noch ausgesprochen kritisch gegenüberstanden, gehören heute zu den besonders begeisterten Stimmen. Aber wie sagte Adenauer so treffend: „Jeder von uns hat das Recht, klüger zu werden.“ Am Ende zählt ohnehin das Gemeinsame: Bernadette Sonnenbichler ist eine würdige Nachfolgerin von Holger Schultze, der das Heidelberger Theater 15 Jahre lang geprägt hat. Ihr und ihrem neuen Teamwünsche ich Mut, Erfolg und viele volle Häuser. Der erste Vorhang ist gefallen – und auf das, was jetzt kommt, dürfen wir gespannt sein. 06221 58-47160 info@cdu-fraktion-hd.de Bündnis 90/Die Grünen Dr. Dorothea Kaufmann Toi, Toi, Toi für die neue Spielzeit! Endlich ist es so weit: Unsere neue Intendantin Bernadette Sonnenbichler und ihr Team eröffnen die neue Spielzeit am Theater und Orchester Heidelberg! Beim viertägigen Eröffnungsfest standen wirklich alle Türen weit offen und neben Glitzertattoos, kostenlosen Konzerten auf dem Theaterplatz und rauschenden Premierenpartys konnte sich die Stadtgesellschaft einen Überblick über das Programm verschaffen. „Romeo und Julia“ eröffneten die Spielzeit und stifteten mit einem versöhnlichen Ende Hoffnung, dass die Welt doch nicht so schrecklich ist, wie sie oftmals scheint. Doch „das Theater“ ist so viel mehr als „nur“ Schauspiel. Neben der hervorragenden Tanzcompagnie, die mit „Orlando“ Heidelberg auf ein vollkommen neues Niveau katapultiert hat, und mutigen Neuinszenierungen wie der „Europera 5“ imMusiktheater, freue ich mich besonders auf die zahlreichen partizipativen Angebote und das Theatermobil, das in allen Winkeln Heidelbergs Begeisterung verbreiten wird. Ja, das Theater und Orchester Heidelberg ist der größte Posten im kulturellen Finanzplan der Stadt, aber es ist auch mit über 350 Mitarbeitenden und Gästen der größte Arbeitgeber im Kulturbetrieb und bietet neben großartiger Unterhaltung auch Bildung – besonders deutlich wird dies in „Nathan der Weise“ im Jugendtheater, einer Geschichte, die in diesen hasserfüllten Zeiten immer noch höchste Relevanz und Brisanz hat. Gleichzeitig werden mit der aktualisierten Programmatik und einem deutlich diverseren Ensemble neue Identifikationsmöglichkeiten für die ganze Stadtgesellschaft geschaffen: Ich habe noch nie so viele Nicht-Weiße Menschen imTheater gesehen wie bei „Mama, bitte lern Deutsch“. Sich Kultur leisten zu können, ist keine Selbstverständlichkeit. Nur durch eine starke kommunale Finanzierung können günstige Eintrittspreise ermöglicht und somit Zugang für alle garantiert werden. Nutzen Sie diese Chance und kommen Sie in Scharen! 06221 58-47170 geschaeftsstelle@gruene- fraktion.heidelberg.de Bei der Eröffnungs-Gala zur neuen Spielzeit am Theater und Orchester Heidelberg waren alle Sparten mit aufregenden Neuproduktionen vertreten. (Foto Grünen-Fraktion Heidelberg) In der Rubrik „Stimmen aus dem Gemeinderat“ kommen die Mitglieder des Gemeinderates zu Wort. Die Autorinnen und Autoren sind für den Inhalt ihrer Beiträge in vollem Umfang selbst verantwortlich, insbesondere auch in Bezug auf alle notwendigen Nutzungsrechte. GEMEINDERAT ONLINE www.gemeinderat.heidelberg.de
3 STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT 7. Oktober 2026 IDA Dr. Gunter Frank Auch inHeidelberg wurde die lange Nacht der Demokratie gefeiert Doch keinWort dazu, dass seit Corona konsequent Kritiker aktueller Politik von Parteien undMedien ausgegrenzt und zu Feinden der Demokratie erklärt werden. Was wird hier gefeiert? info@ida-hd.de GAL Michael Pfeiffer Theater und Frühling Letzte Woche besuchte ich die Programmvorstellungen des Heidelberger Frühlings und des Heidelberger Theaters. Zwei tolle Programme, die viel Vorfreude auf die neue Saison wecken! Zugleich treffen Abschied und Aufbruch aufeinander: Thorsten Schmidt stellt nach 30 Jahren seine letzte Festivalsaison vor. Herzlichen Dank für seine prägende Arbeit! Mit Bernadette Sonnenbichler beginnt am Theater eine neue Ära. Ich wünsche ihr viel Erfolg und freue mich auf tolle Konzerte, Theaterabende und neue Impulse. mp-pfeiffer@gmx.net AfD Albert Maul Definitiv zu früh beendet … ... wurde dieses Jahr die Saison im Thermalbad, wie der riesige Andrang letzteWoche bei bestem spätsommerlichemWetter gezeigt hat. Das schönste Schwimmbad der Stadt ist wegen seiner zentralen Lage und Funktionalität ideal für Familien, Sportschwimmer und Senioren. Für viele ein sozialer Treffpunkt oder sogar Ersatz für eine Urlaubsreise, die sich nicht mehr jeder leisten kann. Viel Geld spart die Stadt durch die verkürzten Öffnungszeiten nicht. Bäder kosten, sind aber unverzichtbar. Im Gegensatz zumanch anderen Dingen, die in weit höherem Ausmaß mit Steuerzahlergeld bezuschusst werden. Die AfD-Fraktion wird sich bei den anstehenden Haushaltsberatungen klar zugunsten von Schwimmbädern und Sportförderung einsetzen. geschaeftsstelle@afd-fraktion- heidelberg.de Fraktionsgemeinschaft FDP/FWV Tim Nusser (FDP) In solchen Zeiten? In den letzten Tagen gab es viel Aufmerksamkeit zur Haushaltsklausur. Wir halten es für richtig, dass man aus dem üblichen Rahmen der Sitzungen im Rathaus abweicht. Die Haushaltsstrukturkommissionen des letzten Jahres haben ihr Ziel verfehlt. Signifikante, gut abgestimmte, wenn auch schmerzhafte Einschnitte wurden nicht definiert. Andere Wege zu gehen ist richtig. Aber auch hier sollte auf Kosten und Rahmen geachtet werden, weswegen werden wir als Fraktion zwar geschlossen teilnehmen, aber nicht vor Ort übernachten. Wir freuen uns, wenn andere genauso vorgehen. info@fdpfwv.de Fraktionsgemeinschaft Die Linke/Bunte Linke Hildegard Stolz (Bunte Linke) Schutzsatzungen Manche nahezu intakte historische Ortskerne in den Stadtteilen sollen seit mehr als 20 Jahren per Schutzsatzung erhalten werden, so auch Handschuhsheim: „Erhalt des historischen Ortskerns“ unter Beibehalt der Außenmaße bestehender Gebäude. Dagegen werden jetzt zunehmend Abweichungen genehmigt mit dem Hinweis auf „Schaffung von Wohnraum“ und „fügt sich in die Umgebung ein“. Genau diese Abweichungen, die drohen von „Sondergenehmigung“ zur „Regel“ zu werden, sollten aber mit der Schutzsatzung verhindert werden. Sind historische Ortskerne mittlerweile nicht mehr schutzwürdig? Wenn einer Gewinnmaximierung alles andere untergeordnet werden darf, sollte Heidelberg nicht mehr den Anschein erwecken, es würde seine Historie wertschätzen. buntelinke@gmx.de Die Heidelberger Marliese Heldner Lückenschluss Harbigweg: Sicherheit für Kinder und Dialog mit Sportvereinen Seit Beginn der Baumaßnahmen an der alla hopp-Anlage im Sportzentrum Süd haben die Sportvereine konstruktiv amVerkehrskonzept mitgearbeitet. Sie betonten stets, dass die Zu- und Abfahrten zu den Sportstätten aus verschiedenen Gründen gewährleistet sein müssen. Bedauerlicherweise hat die Verwaltung in all den Jahren keine praktikable Lösung herbeigeführt, obwohl ausreichend städtische Flächen zur Verfügung stehen. Die Behauptung, „Die Heidelberger“ wollten den Bau des Gehwegs verhindern, ist schlichtweg falsch. Dieser Vorwurf hat im Bezirksbeirat Kirchheim für große Verunsicherung gesorgt und beschädigt das Vertrauen in eine ehrliche Politik. Im Haupt- und Finanzausschuss wurde zudem klargestellt, dass die Vertagung der Vorlage keine negativen Auswirkungen auf Fördermittel hat. Dass der Gehweg amHarbigweg dringend gebaut werden muss, steht außer Frage – auch für „Die Heidelberger“ steht die Sicherheit der Kinder an erster Stelle! Der Antrag auf Vertagung sorgt dafür, dass die Sportvereine nochmals gehört, ihre Bedenken ernst genommen und von der Verwaltung endlich Lösungen geliefert werden müssen. info@dieheidelberger.de Fraktionsgemeinschaft HiB/Volt Waseem Butt, Andreas Gottschalk Bevor wir sparen, müssen wir mit den Menschen reden! Wer kennt das nicht? Wenn schwierige Entscheidungen anstehen, dann setzt sich eine Familie gemeinsam an einen Tisch und bespricht sich. Dabei hören alle, was die anderen zu sagen haben und was ihnen wichtig ist. Am Ende tragen alle die Entscheidungen mit, weil sie eingebunden und gehört wurden. Heidelberg ist in einer ähnlichen Situation, weil die Stadt sparen muss. Deshalb hat der Gemeinderat 2025 die Stadtverwaltung beauftragt, die Bevölkerung beim jetzigen Haushaltsverfahren in geeigneter Weise zu beteiligen. Es ist auch deshalb wichtig, damit die verschiedenen Gruppen zusammenrücken und nicht wie in der Vergangenheit zum Beispiel Sozialverbände gegen Sportvereine, Jugendorganisationen gegen Kulturinstitutionen gegeneinander ausgespielt werden. Die Gefahr ist ein Jedergegen-Jeden, bei dem es heißt: „Spart bei denen, anstatt bei uns!“. Politik und Verwaltung müssen aber das Vertrauen der Bevölkerung daran erhalten, dass wir das Richtige tun. Vertrauen erhalten wir nicht durch Appelle oder Durchhalteparolen, sondern dadurch, dass wir Zusagen einhalten und die Bevölkerung mitnehmen. Deshalb fordern wir mehr aktive Bürger*innenbeteiligung bei den Gesprächen zum Haushalt. info@hib-volt.de Stadtblatt? Ja, bitte! Jetzt Stadtblatt digital lesen und Newsletter abonnieren www.stadtblatt.heidelberg.de
AKTUELLES 4 7. Oktober 2026 Natur sportlich erkunden Neu eingerichteter Sternwartentrail lädt zum Mountainbiken und Wandern ein D er neue Sternwartentrail im Stadtwald kann jetzt offiziell genutzt werden. Der rund zwei Kilometer lange Weg zwischen Drei Eichen, Leopoldstein und Landessternwarte wurde vom Deutschen Alpenverein Sektion Heidelberg 1869 e.V. (DAV) als Shared Trail für Mountainbikerinnen und Mountainbiker sowieWanderinnen undWanderer eingerichtet. Er ist in beide Richtungen nutzbar. Ziel ist es, unterschiedliche Nutzungsinteressen im Stadtwald besser miteinander zu vereinbaren. Verbesserte Wegeführung Der DAV hat die Patenschaft für die Strecke übernommen, kümmert sich also neben der Einrichtung des Trails auch um dessen Erhalt. Dadurch bleibt die Strecke dauerhaft attraktiv und kann langfristig zur Besucherlenkung im hoch frequentierten Stadtwald beitragen. Der Sternwartentrail ist aus dem vom Dezernat für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität initiierten Runden TischMountainbike hervorgegangen. Für das Pilotprojekt wurde ein bereits vorhandener, ursprünglich illegal entstandener Weg unter anderem mit verbesserter Entwässerung, klarer Wegeführung und einheitlicher Beschilderung hergerichtet. An der Umsetzung waren auch die Naturschutzverbände NABU und BUND sowie dieWerkstattschule Heidelberg beteiligt. Mit dem Sternwartentrail wird das bestehende legale Mountainbikenetz im Heidelberger Stadtwald ergänzt. Die abwechslungsreiche Streckenführung verbindet sportliche Nutzung mit Naturerlebnis und setzt auf ein rücksichtsvolles Miteinander im Wald. Die Nutzung des Trails fällt unter das freie Betretungsrecht imWald und erfolgt wie üblich auf eigene Gefahr. fr Freuen sich über die neue Strecke (von links): Marvin Kronauer, Stadtforstdirektor Tillmann Friederich (beide Landschafts- und Forstamt), Dagmar Zettl-Holzwarth und Alexander Holzwarth (beide Deutscher Alpenverein). (Foto Stadt Heidelberg) Wechsel im Jugendgemeinderat Rafael Sison (rechts) ist neuer zweiter stellvertretender Vorsitzender des Jugendgemeinderats. Das Gremium wählte den 18-Jährigen in der Sitzung am 29. September. Sison tritt die Nachfolge von Annika Bischofberger an. Die ehemalige Schülerin der Elisabeth-von-ThaddenSchule scheidet aus dem Jugendgemeinderat aus. Erster Vorsitzender ist weiterhin Michael Steinke (Mitte), Kanwar Rath (links) bleibt erster stellvertretender Vorsitzender. (Foto Stadt Heidelberg) Heidelberger Frühling erhält neue Spitze Thorsten Schmidt bleibt Vorsitzender der Musikstiftung Nach 30 Jahren an der Spitze des Heidelberger Frühling wird sich Thorsten Schmidt mit dem Ende der Jubiläumssaison 2026/27 aus der Künstlerischen Leitung und Intendanz des Heidelberger Frühling zurückziehen. Schmidt hat den Heidelberger Frühling 1997 mitbegründet und die Entwicklung des Festivals seither maßgeblich geprägt. Ab Oktober 2027 wird er sich auf seine Funktion als Vorsitzender der Heidelberger Frühling Musikstiftung konzentrieren. Diese ist seit Sommer 2026 neben der Stadt Mehrheitsgesellschafterin der Heidelberger Frühling gGmbH. „Der Heidelberger Frühling hat sich stets das Ziel gesetzt, am Puls der Zeit zu agieren. Insofern ist eine frühzeitige Verantwortungsübergabe an die nächste Generation mein Anspruch und zugleich Ergebnis dieses Selbstverständnisses“, so Schmidt. Gespräche mit Kandidatinnen und Kandidaten für die Nachfolge sind aufgenommenworden. Im Spätherbst wird der Frühling die Empfehlung eines Fachgremiums den Gesellschaftern vorlegen. red Thorsten Schmidt (Foto Taake) Großübung im Schlossbergtunnel Am 8. Oktober von 17 bis 23 Uhr gesperrt Ein schwerer Verkehrsunfall im Schlossbergtunnel mit mehreren brennenden Fahrzeugen, vielen Verletzten und dichtem Rauch bildet am Donnerstagabend, 8. Oktober, das Ausgangsszenario für eine großangelegte Übung der Feuerwehr Heidelberg mit Rettungsdiensten, dem Universitätsklinikum Heidelberg, dem St. Josefskrankenhaus und weiteren Einrichtungen mit insgesamt rund 200 Beteiligten. Der Schlossbergtunnel in der Altstadt wird aufgrund der Übung am Donnerstag, 8. Oktober, von 17 Uhr bis voraussichtlich 23 Uhr für den Durchgangsverkehr gesperrt. Umleitungen über Sofienstraße und die B 37/Neckarstaden sind ausgeschildert. Auch im öffentlichen Nahverkehr kommt es in diesem Zeitraum zu Umleitungen. Ab circa 18 Uhr ist aufgrund der Übung ein erhöhtes Aufkommen von Feuerwehr- und sonstigen Rettungsfahrzeugen im gesamten Stadtgebiet zu erwarten. Während der Übung kann es zu einer Ausbreitung des Übungsrauchs in die Altstadt kommen. Eine gesundheitliche Gefährdung besteht nicht.
5 AKTUELLES 7. Oktober 2026 Brustgesundheit stärken Vortrag zu Vorsorge am 19. Oktober Mit bundesweit rund 75.000 Neuerkrankungen pro Jahr ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Prof. Dr. med. Jörg Heil, Leiter des Brustzentrums Heidelberg an der Klinik St. Elisabeth, gibt amMontag, 19. Oktober, von 17 bis 19 Uhr in einem Vortrag imLandratsamt des Rhein-Neckar-Kreises (Sitzungssaal, 5. Obergeschoss), Kurfürsten-Anlage 38-40, einen Einblick in das Thema Brustkrebs. Dabei erläutert er, welcheMöglichkeiten die Früherkennung bietet und informiert über Vorsorge und Prävention. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung zur besseren Planung erwünscht pretix.eu/KGK/b8rex Verdienstkreuz für Jagoda Marinić Jagoda Marinić, Autorin, Journalistin und Leiterin des Literaturfestivals feeLit, ist am Montag, 5. Oktober, in Berlin mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt worden. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreichte der Heidelbergerin die Auszeichnung für „ihre Liebe zur Sprache und ihr Talent, Menschen zusammenzubringen“ und würdigte ihre Arbeit für das Interkulturelle Zentrum Heidelberg, das sie als erste Leiterin mit aufgebaut hat. (Foto Bundesregierung/Henning Schacht) Welcher Beruf passt zu mir? Mehr als 60 Betriebe präsentieren sich bei Ausbildungs- und Studientagen O b Mitmach-Parcours, Bewerbungscafé oder über 60 Informationsstände von Unternehmen und Institutionen – die Heidelberger Ausbildungs- und Studientage am 14. und 15. Oktober im Dezernat#16, Emil-Maier-Straße 16, bieten eine gute Gelegenheit, sich über Ausbildungswege und (duale) Studiengänge zu informieren. Der Eintritt zu den Heidelberger Ausbildungs- und Studientagen ist kostenlos. Neu: Vorbilder im Gespräch Los geht es mit dem „Abend der Ausbildung“ am Mittwoch, 14. Oktober, von 17 bis 20.30 Uhr. Dieser bietet allen Interessierten und insbesondere auch Eltern die Möglichkeit, ihre Kinder zur Ausbildungs- und Studienmesse zu begleiten, sich zu informieren, Fragen zu klären und bei der Berufswahl zu unterstützen. Neu in diesem Jahr: Das Amt für Chancengleichheit lädt um 18.30 Uhr im Café Leitstelle im Dezernat#16 unter dem Titel „Dein Beruf. Deine Entscheidung“ zu einem „Role Model Talk“ zur Berufswahl ohne Rollenklischees ein: Drei Vorbilder, die einen für ihr Geschlecht untypischen Beruf gewählt haben, erzählen von ihrem Berufsalltag, ihren Erfahrungen und Reaktionen ihres Umfelds. AmDonnerstag, 15. Oktober, von 8.30 bis 16 Uhr ist die Messe hauptsächlich für die angemeldeten Schulklassen geöffnet. Einzelpersonen können die Messe jedoch auch ohne Anmeldung besuchen. Schülerinnen und Schüler können außerdem kostenlos professionelle Bewerbungsfotos erstellen und ihre Bewerbungsunterlagen überprüfen lassen. Ein Mitmachparcours rundet das Programm ab. chb/eu Weitere Informationen unter www.heidelberger- ausbildungstage.de Mehr als 60 Ausbildungsbetriebe präsentieren sich bei den Ausbildungs- und Studientagen am 14. und 15. Oktober. (Foto Stadt Heidelberg) Auspowern auf der „alla hopp!“-Anlage „Sport im Park“-Aktion am 13. Oktober Sport im Park, das kostenfreie Sportangebot der Stadt Heidelberg in Zusammenarbeit mit Heidelberger Sportvereinen und dem Sportkreis Heidelberg, lädt am Dienstag, 13. Oktober, zum letzten „Special“ der Saison: Anlässlich des zehnten Geburtstages der „alla hopp!“-Anlage in Heidelberg-Kirchheim werden zwei „Functional Fitness“-Kurse angeboten. Das Ganzkörpertraining von 16.45 bis 17.30 Uhr spricht Erwachsene und fit gebliebene Seniorinnen und Senioren an. Beim „Power-Workout“ von 17.45 bis 18.45 Uhr können sich fortgeschrittene Jugendliche und Erwachsene auspowern. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Filme über das Älterwerden Festival im Oktober und November Die Heidelberger Seniorenzentren beteiligen sich wieder am bundesweiten Filmfestival der Generationen. Folgende Filme werden gezeigt: › Bergheim: Mittwoch, 14. Oktober, 17 Uhr, „Heaven can wait – wir leben jetzt“ › Altstadt: Donnerstag, 15. Oktober, 14 Uhr, „Ein Tag ohne Frauen“ › Neuenheim: Mittwoch, 21. Oktober, 14.30 Uhr, „Ein kleines Stück vom Kuchen“ › Wieblingen: Mittwoch, 28. Oktober, 13.30 Uhr, „Heaven can wait – wir leben jetzt“ › Ziegelhausen/Schlierbach: Mittwoch, 28. Oktober, 14 Uhr, „Es sind die kleinen Dinge“ › H andschuhsheim: Donnerstag, 29. Oktober, 14 Uhr, „Die Ironie des Lebens“ › Weststadt/Südstadt: Donnerstag, 5. November, 14.30 Uhr, „In voller Blüte“ › Rohrbach: Montag, 9. November, 14 Uhr, „Heldin“ Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter festival-generationen.de
AKTUELLES 6 7. Oktober 2026 Impressum Herausgeberin Stadt Heidelberg, Amt für Öffentlichkeitsarbeit, Marktplatz 10 69115 Heidelberg 06221 58-12000 oeffentlichkeitsarbeit@ heidelberg.de Amtsleitung: Timm Herre (tir) Redaktion: Hannah Lena Puschnig (hlp), Sascha Balduf (sba), Christian Beister (chb), Josefine Echtermeyer (je), Christina Euler (eu), Claudia Kehrl (ck), Julian Klose (jkl), Florian Römer (fr), Laura Schleicher (ls), Laura Stahmer (lst), Carina Troll (cat) Druck: HAAS-Druck GmbH Vertrieb: Heidelberger Dienste gGmbH www.heidelberg.de BEKANNTMACHUNGEN ONLINE › Allgemeinverfügung zur Sperrzeitverkürzung nach § 8 Abs. 4 Landesgaststättengesetz Baden-Württemberg (LGastG) vom 18. November 2025 (GBl. 2025, Nr. 119) für besondere Anlässe › Bodenrichtwerte 2026 › Abwägungs- und Satzungsbeschluss des Bebauungsplans mit örtlichen Bauvorschriften Wieblingen - Nord Teil II – 2. Änderung im Teilbereich des Flurstücks 33109 Alle Bekanntmachungen im Volltext unter www.heidelberg.de/ bekanntmachungen ON E T E AM H E I D E L B E RG wir suchen Leitung Pflegestützpunkt Heidelberg (m/w/d) Amt für Soziales und Senioren | Vollzeit | unbefristet | bis S 15 TVöD BT-V beziehungsweise Entgeltgruppe 10 TVöD Standesbeamtin / Standesbeamter (m/w/d) Standesamt | Vollzeit | unbefristet | Besoldungs- gruppe A 10g LBesGBW beziehungsweise Entgeltgruppe 9c TVöD Sozialpädagogin / Sozialpädagoge Betreuungsbehörde (m/w/d) Amt für Soziales und Senioren | Teilzeit 30 Wochenstunden | unbefristet | bis S 12 TVöD BT-V beziehungsweise Entgeltgruppe 9c TVöD Schulsekretärin / Schulsekretär (m/w/d) Amt für Schule und Bildung | Teilzeit bis zu 30 Wochenstunden | unbefristet | Entgeltgruppe 6 TVöD Fachkraft Kinderspielplätze – Spielplatzbau und Instandhaltung (m/w/d) Landschafts- und Forstamt | Vollzeit | unbefristet | bis Entgeltgruppe 6 TVöD zuzüglich der Gewährung von Zuschlägen Sachbearbeiterin / Sachbearbeiter Rechnungswesen (m/w/d) Ordnungsamt | Teilzeit 19,5 Wochenstunden | unbefristet | Entgeltgruppe 5 TVöD jetzt bewerben www.oneteamheidelberg.de Kurz gemeldet Befreiung von Hundesteuer Hundehalterinnen und Hundehalter mit HeidelbergPass (+) müssen für eine Befreiung von der Hundesteuer für das folgende Jahr bis Anfang November einen gültigen Pass vorlegen. Der Nachweis kann beim Kämmereiamt, Abteilung Kasse und Steuern (Bereich Steuern), Poststraße 50, postalisch oder via E-Mail an kasse-steuern@heidelberg. de erfolgen. IdeenLunch am 14. Oktober Das nächste offene Netzwerktreffen für Kreative – der IdeenLunch – findet am Mittwoch, 14. Oktober, um 12.30 Uhr in der MARLENE 42 am Marlene-DietrichPlatz statt. Das Kunstkollektiv „The Gap Project“ stellt ein neues, digitales Pinboard für die Kreativszene vor. Jetzt für „Jugend musiziert“ anmelden Bis zum 15. November können sich Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende für den Wettbewerb „Jugend musiziert“ anmelden. Der Regionalwettbewerb findet vom 29. bis 31. Januar 2027 in der Musik- und Singschule Heidelberg statt. www.musikschule. heidelberg.de Online-Infotreffen für Eltern mit Neugeborenen Das Familienbüro lädt am Montag, 12. Oktober, um 17 Uhr zu „Willkommen im Leben! – Informationen für Eltern mit Neugeborenen in Heidelberg“ ein. Die Veranstaltung findet online über MS Teams statt. Anmeldung bis 12. Oktober, 12 Uhr, an familienoffensive@heidel berg.de Was ist Palliativversorgung? Netzwerk informiert und zeigt Film Das Palliativ- und Hospiznetzwerk Heidelberg lädt anlässlich des Welthospiztages zu zwei Veranstaltungen am Freitag und Sonntag, 9. und 11. Oktober, ein: Am Freitag, 9. Oktober, 12 bis 17 Uhr, informieren die Mitglieder aus dem Netzwerk amAnatomiegarten in der Altstadt an einem Stand über ihr ambulantes und stationäres Palliativ- und Hospizangebot. Besucherinnen und Besucher können erfahren, was sich hinter den Begriffen „Palliativ- und Hospizversorgung“ verbirgt, für wen wann welches Angebot zum Tragen kommt. Alle sind eingeladen, selbst konkrete Fragen mitzubringen oder einfach nur bei einer Tasse Kaffee oder Tee ins Gespräch zu kommen. Die Beteiligten möchten einen Denkanstoß geben, über Verlust, Tod und Trauer nachzudenken. AmSonntag, 11. Oktober, findet um11 Uhr eine Matinee-Sondervorstellung im Gloria Kino in der Hauptstraße statt: Gezeigt wird der Film „Ich sterbe. Kommst du?“. Der Eintritt ist mit Unterstützung des Gloria Kinos kostenfrei, Spenden sind willkommen.
7 STADTWERKE HEIDELBERG 7. Oktober 2026 AKTUELLES › Bezirksbeirat Wieblingen: Dienstag, 13. Oktober, 18 Uhr, Evangelisches Gemeindehaus, Mannheimer Straße 252 › Bezirksbeirat Bahnstadt: Mittwoch, 14. Oktober, 18 Uhr, Bürgerzentrum B3, Gadamerplatz 1 › Gemeinderat und Jugendgemeinderat: Donnerstag, 15. Oktober, 16 Uhr, Rathaus, Marktplatz 10 › Gemeinderat: Donnerstag, 15. Oktober, 17.30 Uhr, Rathaus, Marktplatz 10 Weitere Termine und Tagesordnungen unter www.gemeinderat. heidelberg.de Gremiensitzungen So könnte sich der ÖPNV entwickeln Gutachter empfehlen moderate Anpassungen Ein Gutachten hat untersucht, wie das Heidelberger ÖPNV-Angebot wirtschaftlicher gestaltet werden kann, ohne seine Attraktivität unverhältnismäßig zu beeinträchtigen. Ausgangspunkt der Untersuchung ist der Prozess der Haushaltskonsolidierung und Einsparvorgaben, die auch den städtischen Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) betreffen. Kurzfristige Maßnahmen ImRahmen der Untersuchungwurden insgesamt drei sogenannte Szenarien gebildet, diemehrereMaßnahmen in Pakete zusammenfassen. Ein Szenario wird nicht zur Umsetzung empfohlen. Einweiteres Szenario beinhaltet Maßnahmen, die kurzfristig für die Umsetzung im nächsten Doppelhaushalt 2027/28 als ein moderates Maßnahmenpaket empfohlen wird. Eine Entscheidung über dieses Maßnahmenpaket soll der Gemeinderat imweiteren Prozess der Einbringung des kommunalen Haushalts treffen. Zukunftsszenario für das Busnetz Im Rahmen des dritten, sogenannten Zukunftsszenarios wurde ein neues Stadtbusliniennetz für Heidelberg entwickelt, das als Grundlage für weitere Planungsschritte dienen kann. Das Straßenbahnnetz bildet dabei weiterhin das Rückgrat des Heidelberger ÖPNV. Weiter untersucht werden sollen auch Maßnahmen zur Beschleunigung, etwa Verbesserungen bei Ampelvorrangschaltungen, Bussonderfahrstreifen und Haltestellen. Für die vertiefende Untersuchung des Zukunftsszenarios sollen 50.000 Euro imHaushalt 2027 des Amts für Mobilität vorgesehen werden. Dabei sollen auch der Verkehrsverbund Rhein-Neckar und der Rhein-Neckar-Kreis eingebunden werden. So geht es weiter Der Gemeinderat beschäftigt sich am Donnerstag, 15. Oktober, mit dem Thema. Die konkrete Beschlussfassung zu möglichen Einsparmaßnahmen soll im Zusammenhang mit dem Doppelhaushalt 2027/28 erfolgen. Die Weiterentwicklung des Liniennetzes soll zugleich in die Fortschreibung des Heidelberger Nahverkehrsplans ab Ende 2027 einfließen. jkl Noch gibt es hohe Förderungen Warum sich der Um- stieg auf Fernwärme jetzt besonders lohnt Der Ausbau der Fernwärme in Heidelberg geht schneller voran als geplant. Seit Herbst 2024 erweitern die Stadtwerke Heidelberg das Netz mit hohem Tempo, sodass immer mehr Haushalte auf diese zukunftssichere Wärmeversorgung umsteigen können. Schon heute besteht heidelberg WÄRME zu rund 50 Prozent aus erneuerbaren Energien und aus Abwärme. Bis 2030 soll sie weitgehend klimaneutral sein. Für alle, die ihr Zuhause klimafreundlicher heizen möchten, ist sie deshalb eine naheliegende Option. Neue Regelungen Zwar sind Gas- und Ölheizungen weiterhin zulässig, künftig gibt es für sie jedoch die Pflicht zu einer Biotreppe: Schrittweise müssen sie mit immer mehr Brennstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen wie Biomethan oder Bioöl betrieben werden. Als Alternativen für Erdgas nennt das neue Gesetz vor allem Biogas und grünenWasserstoff. Gleichzeitig weisen Fachleute darauf hin, dass beides mittelfristig nur begrenzt verfügbar sein wird und dass steigende CO2-Kosten für den Erdgasanteil in der Biotreppe sowie höhere Netzentgelte zu spürbar höheren Kosten führen. Fernwärme bietet hier eine verlässliche und zunehmend klimafreundliche Alternative. Attraktive Förderungen Zum 21. Juli 2026 hat die Bundesregierung die Förderkriterien für die Umstellung auf klimaschonenderes Heizen angepasst. Je nach persönlicher Situation können Eigentümer Förderquoten von bis zu 70 Prozent, in bestimmten Fällen sogar bis zu 80 Prozent der förderfähigen Investitionen erhalten. Allerdings sinkt die Förderung schrittweise. Wer frühzeitig plant und umstellt, kann von höheren Zuschüssen profitieren. Und wer die Ausbauphase in der eigenen Straße nutzt, sichert sich zusätzlich eine Sprinterprämie. Mehr Info unter www.swhd.de/ fernwaerme-foerderung Damit für die Förderung alles gut vorbereitet ist, empfiehlt sich eine frühe Angebotsanfrage für einen Hausanschluss bei den Stadtwerken: www. netze-heidelberg.de/hausanschluss. Fragen beantwortet das Team auch telefonisch unter 0800 369 2255 oder per E-Mail an netzvertrieb@netzeheidelberg.de. Früh umsteigen lohnt sich: Fernwärme bietet eine zukunftssichere Wärmeversorgung und aktuell attraktive Fördermöglichkeiten. Impressum Stadtwerke Heidelberg Unternehmenskommunikation Alte Eppelheimer Straße 26 69115 Heidelberg 06221 513-0 ukom@swhd.de Redaktion: Lisa Rieger, Ellen Frings Foto: Stadtwerke Heidelberg Alle Angaben ohne Gewähr
8 KULTUR UND FREIZEIT 7. Oktober 2026 Breaking-Wettbewerb im Haus der Jugend Veranstaltung im Rahmen der Hip Hop Kulturtage Mit dem „Back2theRoots Breaking Battle Vol. 3“ kehrt am Samstag, 10. Oktober, ein Stück Heidelberger HipHop-Geschichte zurück ins Haus der Jugend. Zwischen 14 und 19 Uhr treten Tänzerinnen und Tänzer verschiedener Altersgruppen gegeneinander an. Die Veranstaltung ist Teil der Hip Hop Kulturtage. In den 1980er- und 1990er-Jahren galt das Haus der Jugend als wichtiger Treffpunkt der regionalen BreakingSzene. Auf die Siegerinnen und Sieger warten Preisgelder von bis zu 100 Euro. Die Jury ist mit B-Boy Memi Demiri, B-Girl Sandie und B-Boy Lil Rock prominent besetzt. Weitere Veranstaltungen hiphopkulturtage.de Das Haus der Jugend lädt zum großen Breaking Battle ein. (Foto Linnebach) Enjoy Jazz feiert vielfältige Perspektiven Bis zum 7. November findet in Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen sowie an anderen Orten in der Region das Enjoy Jazz Festival statt. Familien mit Kindern zwischen 3 bis 10 Jahren sind herzlich zum Kindertag am Sonntag, 18. Oktober, im Karlstorbahnhof eingeladen. Dort präsentiert auch Tomoki Sanders (im Bild) am Sonntag, 25. Oktober, ab 20 Uhr, Jazz mit japanischen und US-amerikanischen Einflüssen. Programm und Tickets unter www.enjoyjazz.de. (Foto Bardin) „Seniorenherbste“ in den Stadtteilen Programm für Menschen ab 65 Jahren Nach dem Auftakt der „Seniorenherbste“ in der Weststadt und in Kirchheim finden im Oktober in weiteren Stadtteilen Veranstaltungen statt. Bürgerinnen und Bürger ab 65 sind dazu kostenfrei und ohne Anmeldung eingeladen. ImMittelpunkt stehen Geselligkeit und ein buntes Programm mit Lesungen, Sketchen, Gesang und Tanz. Für das Programm und das leibliche Wohl sorgen die Stadtteilvereine. › Pfaffengrund: Gesellschaftshaus, Schwalbenweg 1/2, Samstag, 10. Oktober, 12 Uhr › Rohrbach: Eichendorffhalle, Heidelberger Straße 50, Samstag, 10. Oktober, 14.30 Uhr › Boxberg/Emmertsgrund: Waldparkhalle, AmWaldrand 21, Samstag, 10. Oktober, 14.30 Uhr › Südstadt: Chapel, Rheinstraße 12/4, Samstag, 10. Oktober, 14.30 Uhr › Altstadt: Karlstor 1 – Zentrum am Altstadtbahnhof, Sonntag, 11. Oktober, 14.30 Uhr www.heidelberg.de/ seniorenherbst Mehr Lebensfreude im Alter durch Tanzen Info- und Mitmachtage am 15. und 22. Oktober Das Amt für Soziales und Senioren und seine Kooperationspartner laden ältere Menschen zu zwei kostenlosen Veranstaltungen rund um das Thema Tanzen ein. Beim Infonachmittag am Donnerstag, 15. Oktober, von 14.30 bis 16 Uhr in der Akademie für Ältere, Bergheimer Straße 76, spricht Prof. Dr. Sabine Koch, Professorin für Tanz- und Bewegungstherapie an der SRH Hochschule Heidelberg, über die positiven Wirkungen von Tanz und Bewegung auf Körper und Psyche. Tanzstile ausprobieren Eine Woche später folgt amDonnerstag, 22. Oktober, der große Mitmachtag im Bürgerzentrum Kirchheim, Hegenichstraße 2a. Von 15 bis 17 Uhr präsentieren Tanzgruppen verschiedene Stilrichtungen und laden zum Ausprobieren ein. Den Abschluss bildet ab 17.15 Uhr eine „Disco 60+“. Tanzerfahrung ist nicht notwendig. Der Eintritt ist frei. eu Einblicke in die vielfältigen Tanzangebote für Menschen ab 60 Jahren in Heidelberg bieten zwei kostenlose Veranstaltungen am 15. und 22. Oktober. (Foto Dorn) Im Zeichen der Freundschaft Französische Woche vom 8. bis 18. Oktober Unter dem diesjährigen Motto „Liberté, égalité, amitié“ würdigt die Französische Woche unter anderem die seit 65 Jahren bestehende Städtepartnerschaft zwischen Heidelberg und Montpellier. Von Donnerstag, 8. Oktober, bis Sonntag, 18. Oktober, feiert ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm aus Musik und Literatur, Wissenschaft und Kunst, Hip-Hop und Zirkus, Kulinarik und spielerischen Angeboten, die frankophone Kultur. Am Samstag, 10. Oktober, gibt es von 10 bis 14 Uhr Musik, Wein und eine Fotoausstellung auf dem Wilhelmsplatz. Das Karlstorkino zeigt Filme mit Catherine Deneuve, unter anderem „Schöne des Tages“ (Sonntag, 11. Oktober, 20 Uhr), „Meine liebste Jahreszeit“ (Samstag, 17. Oktober, 20 Uhr) und „8 Frauen“ (Sonntag, 18. Oktober, 17 Uhr). Wer auf der Suche nach französischen Büchern ist, wird beim Bücherflohmarkt imMontpellierhaus amFreitag, 9. Oktober, von 10 bis 19 Uhr, und am Samstag, 10. Oktober, von 11 bis 15 Uhr, fündig. Vollständiges Programm unter www.französische-woche.de
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