7 STADTWERKE HEIDELBERG 7. Oktober 2026 AKTUELLES › Bezirksbeirat Wieblingen: Dienstag, 13. Oktober, 18 Uhr, Evangelisches Gemeindehaus, Mannheimer Straße 252 › Bezirksbeirat Bahnstadt: Mittwoch, 14. Oktober, 18 Uhr, Bürgerzentrum B3, Gadamerplatz 1 › Gemeinderat und Jugendgemeinderat: Donnerstag, 15. Oktober, 16 Uhr, Rathaus, Marktplatz 10 › Gemeinderat: Donnerstag, 15. Oktober, 17.30 Uhr, Rathaus, Marktplatz 10 Weitere Termine und Tagesordnungen unter www.gemeinderat. heidelberg.de Gremiensitzungen So könnte sich der ÖPNV entwickeln Gutachter empfehlen moderate Anpassungen Ein Gutachten hat untersucht, wie das Heidelberger ÖPNV-Angebot wirtschaftlicher gestaltet werden kann, ohne seine Attraktivität unverhältnismäßig zu beeinträchtigen. Ausgangspunkt der Untersuchung ist der Prozess der Haushaltskonsolidierung und Einsparvorgaben, die auch den städtischen Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) betreffen. Kurzfristige Maßnahmen ImRahmen der Untersuchungwurden insgesamt drei sogenannte Szenarien gebildet, diemehrereMaßnahmen in Pakete zusammenfassen. Ein Szenario wird nicht zur Umsetzung empfohlen. Einweiteres Szenario beinhaltet Maßnahmen, die kurzfristig für die Umsetzung im nächsten Doppelhaushalt 2027/28 als ein moderates Maßnahmenpaket empfohlen wird. Eine Entscheidung über dieses Maßnahmenpaket soll der Gemeinderat imweiteren Prozess der Einbringung des kommunalen Haushalts treffen. Zukunftsszenario für das Busnetz Im Rahmen des dritten, sogenannten Zukunftsszenarios wurde ein neues Stadtbusliniennetz für Heidelberg entwickelt, das als Grundlage für weitere Planungsschritte dienen kann. Das Straßenbahnnetz bildet dabei weiterhin das Rückgrat des Heidelberger ÖPNV. Weiter untersucht werden sollen auch Maßnahmen zur Beschleunigung, etwa Verbesserungen bei Ampelvorrangschaltungen, Bussonderfahrstreifen und Haltestellen. Für die vertiefende Untersuchung des Zukunftsszenarios sollen 50.000 Euro imHaushalt 2027 des Amts für Mobilität vorgesehen werden. Dabei sollen auch der Verkehrsverbund Rhein-Neckar und der Rhein-Neckar-Kreis eingebunden werden. So geht es weiter Der Gemeinderat beschäftigt sich am Donnerstag, 15. Oktober, mit dem Thema. Die konkrete Beschlussfassung zu möglichen Einsparmaßnahmen soll im Zusammenhang mit dem Doppelhaushalt 2027/28 erfolgen. Die Weiterentwicklung des Liniennetzes soll zugleich in die Fortschreibung des Heidelberger Nahverkehrsplans ab Ende 2027 einfließen. jkl Noch gibt es hohe Förderungen Warum sich der Um- stieg auf Fernwärme jetzt besonders lohnt Der Ausbau der Fernwärme in Heidelberg geht schneller voran als geplant. Seit Herbst 2024 erweitern die Stadtwerke Heidelberg das Netz mit hohem Tempo, sodass immer mehr Haushalte auf diese zukunftssichere Wärmeversorgung umsteigen können. Schon heute besteht heidelberg WÄRME zu rund 50 Prozent aus erneuerbaren Energien und aus Abwärme. Bis 2030 soll sie weitgehend klimaneutral sein. Für alle, die ihr Zuhause klimafreundlicher heizen möchten, ist sie deshalb eine naheliegende Option. Neue Regelungen Zwar sind Gas- und Ölheizungen weiterhin zulässig, künftig gibt es für sie jedoch die Pflicht zu einer Biotreppe: Schrittweise müssen sie mit immer mehr Brennstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen wie Biomethan oder Bioöl betrieben werden. Als Alternativen für Erdgas nennt das neue Gesetz vor allem Biogas und grünenWasserstoff. Gleichzeitig weisen Fachleute darauf hin, dass beides mittelfristig nur begrenzt verfügbar sein wird und dass steigende CO2-Kosten für den Erdgasanteil in der Biotreppe sowie höhere Netzentgelte zu spürbar höheren Kosten führen. Fernwärme bietet hier eine verlässliche und zunehmend klimafreundliche Alternative. Attraktive Förderungen Zum 21. Juli 2026 hat die Bundesregierung die Förderkriterien für die Umstellung auf klimaschonenderes Heizen angepasst. Je nach persönlicher Situation können Eigentümer Förderquoten von bis zu 70 Prozent, in bestimmten Fällen sogar bis zu 80 Prozent der förderfähigen Investitionen erhalten. Allerdings sinkt die Förderung schrittweise. Wer frühzeitig plant und umstellt, kann von höheren Zuschüssen profitieren. Und wer die Ausbauphase in der eigenen Straße nutzt, sichert sich zusätzlich eine Sprinterprämie. Mehr Info unter www.swhd.de/ fernwaerme-foerderung Damit für die Förderung alles gut vorbereitet ist, empfiehlt sich eine frühe Angebotsanfrage für einen Hausanschluss bei den Stadtwerken: www. netze-heidelberg.de/hausanschluss. Fragen beantwortet das Team auch telefonisch unter 0800 369 2255 oder per E-Mail an netzvertrieb@netzeheidelberg.de. Früh umsteigen lohnt sich: Fernwärme bietet eine zukunftssichere Wärmeversorgung und aktuell attraktive Fördermöglichkeiten. Impressum Stadtwerke Heidelberg Unternehmenskommunikation Alte Eppelheimer Straße 26 69115 Heidelberg 06221 513-0 ukom@swhd.de Redaktion: Lisa Rieger, Ellen Frings Foto: Stadtwerke Heidelberg Alle Angaben ohne Gewähr
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