3 STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT 7. Oktober 2026 IDA Dr. Gunter Frank Auch inHeidelberg wurde die lange Nacht der Demokratie gefeiert Doch keinWort dazu, dass seit Corona konsequent Kritiker aktueller Politik von Parteien undMedien ausgegrenzt und zu Feinden der Demokratie erklärt werden. Was wird hier gefeiert? info@ida-hd.de GAL Michael Pfeiffer Theater und Frühling Letzte Woche besuchte ich die Programmvorstellungen des Heidelberger Frühlings und des Heidelberger Theaters. Zwei tolle Programme, die viel Vorfreude auf die neue Saison wecken! Zugleich treffen Abschied und Aufbruch aufeinander: Thorsten Schmidt stellt nach 30 Jahren seine letzte Festivalsaison vor. Herzlichen Dank für seine prägende Arbeit! Mit Bernadette Sonnenbichler beginnt am Theater eine neue Ära. Ich wünsche ihr viel Erfolg und freue mich auf tolle Konzerte, Theaterabende und neue Impulse. mp-pfeiffer@gmx.net AfD Albert Maul Definitiv zu früh beendet … ... wurde dieses Jahr die Saison im Thermalbad, wie der riesige Andrang letzteWoche bei bestem spätsommerlichemWetter gezeigt hat. Das schönste Schwimmbad der Stadt ist wegen seiner zentralen Lage und Funktionalität ideal für Familien, Sportschwimmer und Senioren. Für viele ein sozialer Treffpunkt oder sogar Ersatz für eine Urlaubsreise, die sich nicht mehr jeder leisten kann. Viel Geld spart die Stadt durch die verkürzten Öffnungszeiten nicht. Bäder kosten, sind aber unverzichtbar. Im Gegensatz zumanch anderen Dingen, die in weit höherem Ausmaß mit Steuerzahlergeld bezuschusst werden. Die AfD-Fraktion wird sich bei den anstehenden Haushaltsberatungen klar zugunsten von Schwimmbädern und Sportförderung einsetzen. geschaeftsstelle@afd-fraktion- heidelberg.de Fraktionsgemeinschaft FDP/FWV Tim Nusser (FDP) In solchen Zeiten? In den letzten Tagen gab es viel Aufmerksamkeit zur Haushaltsklausur. Wir halten es für richtig, dass man aus dem üblichen Rahmen der Sitzungen im Rathaus abweicht. Die Haushaltsstrukturkommissionen des letzten Jahres haben ihr Ziel verfehlt. Signifikante, gut abgestimmte, wenn auch schmerzhafte Einschnitte wurden nicht definiert. Andere Wege zu gehen ist richtig. Aber auch hier sollte auf Kosten und Rahmen geachtet werden, weswegen werden wir als Fraktion zwar geschlossen teilnehmen, aber nicht vor Ort übernachten. Wir freuen uns, wenn andere genauso vorgehen. info@fdpfwv.de Fraktionsgemeinschaft Die Linke/Bunte Linke Hildegard Stolz (Bunte Linke) Schutzsatzungen Manche nahezu intakte historische Ortskerne in den Stadtteilen sollen seit mehr als 20 Jahren per Schutzsatzung erhalten werden, so auch Handschuhsheim: „Erhalt des historischen Ortskerns“ unter Beibehalt der Außenmaße bestehender Gebäude. Dagegen werden jetzt zunehmend Abweichungen genehmigt mit dem Hinweis auf „Schaffung von Wohnraum“ und „fügt sich in die Umgebung ein“. Genau diese Abweichungen, die drohen von „Sondergenehmigung“ zur „Regel“ zu werden, sollten aber mit der Schutzsatzung verhindert werden. Sind historische Ortskerne mittlerweile nicht mehr schutzwürdig? Wenn einer Gewinnmaximierung alles andere untergeordnet werden darf, sollte Heidelberg nicht mehr den Anschein erwecken, es würde seine Historie wertschätzen. buntelinke@gmx.de Die Heidelberger Marliese Heldner Lückenschluss Harbigweg: Sicherheit für Kinder und Dialog mit Sportvereinen Seit Beginn der Baumaßnahmen an der alla hopp-Anlage im Sportzentrum Süd haben die Sportvereine konstruktiv amVerkehrskonzept mitgearbeitet. Sie betonten stets, dass die Zu- und Abfahrten zu den Sportstätten aus verschiedenen Gründen gewährleistet sein müssen. Bedauerlicherweise hat die Verwaltung in all den Jahren keine praktikable Lösung herbeigeführt, obwohl ausreichend städtische Flächen zur Verfügung stehen. Die Behauptung, „Die Heidelberger“ wollten den Bau des Gehwegs verhindern, ist schlichtweg falsch. Dieser Vorwurf hat im Bezirksbeirat Kirchheim für große Verunsicherung gesorgt und beschädigt das Vertrauen in eine ehrliche Politik. Im Haupt- und Finanzausschuss wurde zudem klargestellt, dass die Vertagung der Vorlage keine negativen Auswirkungen auf Fördermittel hat. Dass der Gehweg amHarbigweg dringend gebaut werden muss, steht außer Frage – auch für „Die Heidelberger“ steht die Sicherheit der Kinder an erster Stelle! Der Antrag auf Vertagung sorgt dafür, dass die Sportvereine nochmals gehört, ihre Bedenken ernst genommen und von der Verwaltung endlich Lösungen geliefert werden müssen. info@dieheidelberger.de Fraktionsgemeinschaft HiB/Volt Waseem Butt, Andreas Gottschalk Bevor wir sparen, müssen wir mit den Menschen reden! Wer kennt das nicht? Wenn schwierige Entscheidungen anstehen, dann setzt sich eine Familie gemeinsam an einen Tisch und bespricht sich. Dabei hören alle, was die anderen zu sagen haben und was ihnen wichtig ist. Am Ende tragen alle die Entscheidungen mit, weil sie eingebunden und gehört wurden. Heidelberg ist in einer ähnlichen Situation, weil die Stadt sparen muss. Deshalb hat der Gemeinderat 2025 die Stadtverwaltung beauftragt, die Bevölkerung beim jetzigen Haushaltsverfahren in geeigneter Weise zu beteiligen. Es ist auch deshalb wichtig, damit die verschiedenen Gruppen zusammenrücken und nicht wie in der Vergangenheit zum Beispiel Sozialverbände gegen Sportvereine, Jugendorganisationen gegen Kulturinstitutionen gegeneinander ausgespielt werden. Die Gefahr ist ein Jedergegen-Jeden, bei dem es heißt: „Spart bei denen, anstatt bei uns!“. Politik und Verwaltung müssen aber das Vertrauen der Bevölkerung daran erhalten, dass wir das Richtige tun. Vertrauen erhalten wir nicht durch Appelle oder Durchhalteparolen, sondern dadurch, dass wir Zusagen einhalten und die Bevölkerung mitnehmen. Deshalb fordern wir mehr aktive Bürger*innenbeteiligung bei den Gesprächen zum Haushalt. info@hib-volt.de Stadtblatt? Ja, bitte! Jetzt Stadtblatt digital lesen und Newsletter abonnieren www.stadtblatt.heidelberg.de
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