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STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT 2 7. Oktober 2026 SPD Sören Michelsburg Soziale Träger brauchen Verlässlichkeit Heidelberg lebt von Menschen und Organisationen, die sich Tag für Tag um andere kümmern: in der Beratung, Gesundheitsversorgung sowie Begleitung von Familien, Kindern und Jugendlichen und älteren Menschen. Die freien Träger leisten damit einen unverzichtbaren Beitrag zum sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt. Damit sie diese Arbeit fortführen können, brauchen sie vor allem eines: Planungssicherheit. ImHaupt- und Finanzausschuss stand am 30. September 2026 die Bewilligung der Zuwendungen im Ergebnishaushalt 2027 auf der Tagesordnung. Die SPD-Fraktion hat dazu beantragt, die ersten beiden Tranchen der Zuschüsse unabhängig vom Haushalt 2027 auszuzahlen. Damit haben die Träger bis Ende 2027 Gewissheit über ihre Finanzierung. Es ist daher allerhöchste Zeit, hier zu handeln. In manchen Fällen kommt der Beschluss sogar schon zu spät, wie das Beispiel der Kündigungen im Frauengesundheitszentrum zeigt. Umso mehr freuen wir uns, dass die anderen Fraktionen unserem Vorschlag gefolgt sind. Das ist ein wichtiges Signal an die Träger der sozialen Arbeit. Dabei darf es aus unserer Sicht nicht bleiben. Auch die Zuschussempfänger aus den Bereichen wie z.B. Kultur, Sport, Umwelt und Mobilität stehen vor denselben Kostensteigerungen. Wenn wir sie als Teil einer lebendigen, solidarischen und nachhaltigen Stadtgesellschaft erhalten wollen, müssen wir ihnen die gleiche Verlässlichkeit bieten. Die SPD-Fraktion wird sich dafür in den weiteren Beratungen einsetzen. 06221 58-47150 geschaeftsstelle@spd-fraktion. heidelberg.de CDU Thomas Perkeo Barth Ein neuer Vorhang hebt sich Mit einem großen Eröffnungsfest hat das Theater und Orchester Heidelberg den Start in die neue Spielzeit gefeiert – und zugleich den Beginn der Intendanz von Bernadette Sonnenbichler. Für mich war dieser Abend auch persönlich etwas Besonderes. Als Mitglied der Findungskommission durfte ich an der Auswahl der neuen Intendantin mitwirken. Aus 64 Bewerbungen fiel die Wahl nach einem mehrstufigen Verfahren auf Bernadette Sonnenbichler – und ich bin überzeugt: auf die richtige Kandidatin. Die CDU stand von Beginn an hinter der erfahrenen Regisseurin und ihrer Wahl. Sonnenbichler bringt nicht nur künstlerische Erfahrung mit, sondern auch klare Vorstellungen davon, wie sich unser Theater weiter für die Stadtgesellschaft öffnen kann: mit starken Inszenierungen, neuen Formaten und einem Haus, das neugierig auf Heidelberg bleibt. Mit einem kleinen Augenzwinkern sei erlaubt: Manche, die der Entscheidung damals noch ausgesprochen kritisch gegenüberstanden, gehören heute zu den besonders begeisterten Stimmen. Aber wie sagte Adenauer so treffend: „Jeder von uns hat das Recht, klüger zu werden.“ Am Ende zählt ohnehin das Gemeinsame: Bernadette Sonnenbichler ist eine würdige Nachfolgerin von Holger Schultze, der das Heidelberger Theater 15 Jahre lang geprägt hat. Ihr und ihrem neuen Teamwünsche ich Mut, Erfolg und viele volle Häuser. Der erste Vorhang ist gefallen – und auf das, was jetzt kommt, dürfen wir gespannt sein. 06221 58-47160 info@cdu-fraktion-hd.de Bündnis 90/Die Grünen Dr. Dorothea Kaufmann Toi, Toi, Toi für die neue Spielzeit! Endlich ist es so weit: Unsere neue Intendantin Bernadette Sonnenbichler und ihr Team eröffnen die neue Spielzeit am Theater und Orchester Heidelberg! Beim viertägigen Eröffnungsfest standen wirklich alle Türen weit offen und neben Glitzertattoos, kostenlosen Konzerten auf dem Theaterplatz und rauschenden Premierenpartys konnte sich die Stadtgesellschaft einen Überblick über das Programm verschaffen. „Romeo und Julia“ eröffneten die Spielzeit und stifteten mit einem versöhnlichen Ende Hoffnung, dass die Welt doch nicht so schrecklich ist, wie sie oftmals scheint. Doch „das Theater“ ist so viel mehr als „nur“ Schauspiel. Neben der hervorragenden Tanzcompagnie, die mit „Orlando“ Heidelberg auf ein vollkommen neues Niveau katapultiert hat, und mutigen Neuinszenierungen wie der „Europera 5“ imMusiktheater, freue ich mich besonders auf die zahlreichen partizipativen Angebote und das Theatermobil, das in allen Winkeln Heidelbergs Begeisterung verbreiten wird. Ja, das Theater und Orchester Heidelberg ist der größte Posten im kulturellen Finanzplan der Stadt, aber es ist auch mit über 350 Mitarbeitenden und Gästen der größte Arbeitgeber im Kulturbetrieb und bietet neben großartiger Unterhaltung auch Bildung – besonders deutlich wird dies in „Nathan der Weise“ im Jugendtheater, einer Geschichte, die in diesen hasserfüllten Zeiten immer noch höchste Relevanz und Brisanz hat. Gleichzeitig werden mit der aktualisierten Programmatik und einem deutlich diverseren Ensemble neue Identifikationsmöglichkeiten für die ganze Stadtgesellschaft geschaffen: Ich habe noch nie so viele Nicht-Weiße Menschen imTheater gesehen wie bei „Mama, bitte lern Deutsch“. Sich Kultur leisten zu können, ist keine Selbstverständlichkeit. Nur durch eine starke kommunale Finanzierung können günstige Eintrittspreise ermöglicht und somit Zugang für alle garantiert werden. Nutzen Sie diese Chance und kommen Sie in Scharen! 06221 58-47170 geschaeftsstelle@gruene- fraktion.heidelberg.de Bei der Eröffnungs-Gala zur neuen Spielzeit am Theater und Orchester Heidelberg waren alle Sparten mit aufregenden Neuproduktionen vertreten. (Foto Grünen-Fraktion Heidelberg) In der Rubrik „Stimmen aus dem Gemeinderat“ kommen die Mitglieder des Gemeinderates zu Wort. Die Autorinnen und Autoren sind für den Inhalt ihrer Beiträge in vollem Umfang selbst verantwortlich, insbesondere auch in Bezug auf alle notwendigen Nutzungsrechte. GEMEINDERAT ONLINE www.gemeinderat.heidelberg.de

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