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Amtsanzeiger der Stadt Heidelberg 23. September2026 /Ausgabe25 / 34. Jahrgang INFRASTRUKTUR Sicher vor Starkregen EBM auf Baustellentour Derzeit laufen die Arbeiten für den fünften Bauabschnitt des Hauptsammelkanals. Dabei handelt es sich um einen neuen, großen Stauraumkanal, der auf einer Länge von 1,5 Kilometern im Diebsweg zwischen der Henkel-Teroson-Straße und dem Baumschulenweg gebaut wird. Der neue Kanal kann künftig rund 3,8 Millionen Liter Abwasser im Kanalnetz zwischenspeichern. Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck besichtigte kürzlich die Baustelle. S. 5 › KREATIVWIRTSCHAFT Bürgermeisterin zu Besuch Arbeit in Atelier und Agentur Bürgermeisterin Martina Pfister besuchte im Rahmen ihrer Sommertour Kreative und Kunstschaffende. Zunächst stand das Atelier von Juliana Kralik und Sam Rassy im städtischen KreativwirtschaftszentrumDEZERNAT#16 auf demProgramm, anschließend das Büro der Agentur Bildbrauerei. Ziel war es, die Relevanz der Kultur- und Kreativwirtschaft für Heidelberg sichtbar zu machen und den Austausch zwischen Stadtpolitik, Kreativszene und Öffentlichkeit zu stärken. S. 4 › SOZIALES Wohnungsnot bei Frauen FrauenRaum untertstützt Wohnungslosigkeit von Frauen bleibt oft unsichtbar. Viele Betroffene leben nicht dauerhaft auf der Straße, sondern kommen zeitweise bei Bekannten unter oder verharren in unsicheren, oft von Gewalt geprägtenWohnsituationen. Gerade deshalb brauchen sie spezielle Hilfsangebote. Anlässlich des Tags der wohnungslosenMenschen besuchte Bürgermeisterin Stefanie Jansen den FrauenRaum des SKMHeidelberg, umüber die besonderen Herausforderungen wohnungsloser Frauen zu sprechen. S. 5 › In Kirchheim gehen die Arbeiten für den neuen TinyWohnparkmit großen Schritten voran. Die wesentlichen Erschließungsarbeiten für das Ensemble aus Wohnhäusern und Gemeinschaftseinrichtungen wurden im Sommer abgeschlossen. Mittlerweile sind 19 hochwertig ausgestattete Wohnmodule mit Lastwagen angeliefert und mit einemMobilkran auf die zuvor unbebaute städtische Fläche „eingeflogen“ – mehr als die Hälfte der geplanten 36 Wohneinheiten. Zwei-Raum-Wohnungen in zwei unterschiedlichen Größen (26 und 33 Quadratmeter) sowie ein Winkelbungalow (41 Quadratmeter) vermitteln bereits einen Eindruck, wie es sich im innovativen Tiny Wohnpark künftig leben lässt. ImNovember folgen die weiteren Wohnmodule, auch für zwei Wohngemeinschaften. Der Bezug der Tiny Houses ist ab Januar 2027 geplant. Die Außenanlagen mit Grün- und Gemeinschaftsflächen, einem Mitmach-Garten, einer Dachterrasse und einem überdachten großen Quartierstisch sollen im Frühjahr entstehen. „Ich freue mich, dass der Tiny Wohnpark mehr und mehr Gestalt annimmt und schon bald die ersten Bewohnerinnen und Bewohner dieses Wohnkonzept mitten in Heidelberg ausprobieren können“, betonte Oberbürgermeister Eckart Würzner. „Gemeinsammit den Projektentwicklern ermöglichen wir im Tiny Wohnpark modernes und hochwertiges Wohnen auf begrenztem Raum in zentraler Lage. Das Pilotprojekt zeigt, wie auch auf kleinen innerstädtischen Flächen mit kreativen und intelligenten Lösungen attraktiver Wohnraum für eine Übergangszeit von mehreren Jahren geschaffen werden kann. DiesenWeg wollen wir auch an anderen Stellen in Heidelberg fortsetzen.“ Bei der Vermietung orientieren sich die Projektentwickler an den ortsüblichenMieten für kleinere Apartments. Die Warmmiete (inklusive Strom, Wärme, Wasser, Abwasser undWartungskosten) liegt zwischen rund 900 Euro für eine WG-Einheit und rund 1.600 Euro für Winkelbungalows mit eigenem Garten. Am Mittwoch, 14. Oktober, werden Besichtigungen für Mietinteressierte gegen Voranmeldung angeboten. www.tiny-wohnpark- heidelberg.com Wohnpark mit Tiny Houses wächst OB Würzner: „Kreative Übergangslösung“ ALTSTADT Heidelberg feiert den Herbst S. 8 › Besichtigung der Wohnmodule (von links): Projektentwickler Fabian Müller, Nicola Hammerstein (Amt für Liegenschaften), OB Würzner und Dörthe Nobili, Leiterin Amt für Liegenschaften (Foto Dittmer) www.stadtblatt. heidelberg.de www.heidelberg.de/ bekanntmachungen

In der Rubrik „Stimmen aus dem Gemeinderat“ kommen die Mitglieder des Gemeinderates zu Wort. Die Autorinnen und Autoren sind für den Inhalt ihrer Beiträge in vollem Umfang selbst verantwortlich, insbesondere auch in Bezug auf alle notwendigen Nutzungsrechte. SPD Daniel Hauck Kinderrechte brauchen Priorität Der aktuelle HEKS-Bericht für HD (Entwicklung der Hilfen zur Erziehung, Eingliederungshilfen und des intervenierenden Kinderschutzes) zeigt, wie groß der Unterstützungsbedarf von Kindern, Jugendlichen und Familien in HD bleibt. 2025 gingen 399 Meldungen zu möglichen Kindeswohlgefährdungen ein – ein neuer Höchststand. 174 Gefährdungen wurden bestätigt, zugleich stieg die Zahl der Inobhutnahmen auf 126. Jeden dritten Tag muss ein Kind in HD in Obhut genommenwerden! Der Bericht beschreibt zudem komplexe Problemlagen und Engpässe bei stationären Hilfen. Der diesjährige Weltkindertag steht unter demMotto „Starke Kinder, starke Zukunft!“. Kinder haben ein Recht auf Schutz, Förderung, Bildung und Beteiligung. Diese Rechte dürfen gerade in finanziell schwierigen Zeiten nicht zur Verhandlungsmasse werden. Für uns ist deshalb klar: Bei den anstehenden Haushaltsberatungen müssen Prävention und frühe Unterstützung geschützt werden. Dazu gehören Schulsozialarbeit, Frühe Hilfen, Erziehungs- und Familienberatung, Kinderschutz, offene Kinder- und Jugendarbeit sowie verlässliche Kitas und Betreuung. Der HEKS-Bericht betont, dass eine Schwächung niedrigschwelliger Angebote langfristig höhere Bedarfe bei kostenintensiven Einzelfallhilfen nach sich ziehenwird. Deshalb müssen wir diese Strukturen erhalten und dort stärken, wo der Bedarf wächst. Kinderrechte zeigen sich nicht in Sonntagsreden, sondern in den Prioritäten unseres Haushalts. Ihr Stadtrat Daniel Hauck 06221 58-47150 geschaeftsstelle@spd-fraktion. heidelberg.de CDU Yasmin Sedighi Renani Ein starkes Netz für den Weg in Arbeit Anlässlich der neuen Grundsicherung hat das Jobcenter vergangene Woche im Sozialausschuss berichtet. Heidelberg steht trotz schwieriger Wirtschaftslage robust da: Die Arbeitslosenquote liegt bei 4,7 %, bundesweit bei 6,5 %. Im Juli waren 4.331 Menschen arbeitslos, 1.145 davon langzeitarbeitslos. Hinter diesen Zahlen stehen Menschen mit unterschiedlichen Lebenswegen und Voraussetzungen. Wie stark erfolgreiche Vermittlung von den Bedingungen vor Ort abhängt, zeigt etwa die Kinderbetreuung. Während fehlende Angebote andernorts vor allem Frauen den Zugang zum Arbeitsmarkt erschweren, stehen in Heidelberg ausreichend Plätze zur Verfügung. Bei der Arbeitsvermittlung von Frauen liegt das Heidelberger Jobcenter nach Angaben im Ausschuss auf Platz 1. Heidelberg setzt auf ein breites Netzwerk aus Qualifizierung, Schuldner- und psychosozialer Beratung sowie Sprachförderung. Das Jobcenter arbeitet dafür mit städtischen Ämtern, Beratungsstellen und Bildungsträgern zusammen. Beispielhaft stehen „Stark im Quartier“ für Menschen mit besonderen Unterstützungsbedarfen und „MyChanceHD“ für junge Männer, die bestehende Strukturen oft nicht erreichen. Auch die Heidelberger Dienste tragen mit Arbeits- und Qualifizierungsangeboten für Langzeitarbeitslose dazu bei. Als Fraktion sind wir für dieses breite Netzwerk und die Menschen, die es tragen, sehr dankbar. Für uns gehören wirtschaftliche Rahmenbedingungen für gute Arbeits- und Ausbildungsplätze und ein verlässliches soziales Auffangnetz zusammen. Gute Arbeitsmarktpolitik ist Teil guter Sozialpolitik: Sie sichert nicht nur ab, sondern eröffnet Perspektiven und Wege in Ausbildung, Arbeit und Eigenständigkeit. 06221 58-47160 info@cdu-fraktion-hd.de Bündnis 90/Die Grünen Leander von Detten Vertrauen entsteht im Gespräch Heidelberg wirbt damit, bundesweit Vorbild für Bürgerbeteiligung zu sein, und wurde dafür öffentlich ausgezeichnet. Umso schwerer wiegt, dass die Beteiligung bei einer der wichtigsten kommunalen Entscheidungen fehlt: beim Haushalt. Dabei hat der Gemeinderat im Leitantrag zum Nachtragshaushalt 2026 mit breiter Mehrheit festgehalten, dass die Konsolidierung „gezielte Beteiligung der betroffenen Gruppen“ verlangt und städtische Gremien frühzeitig einzubinden sind. Wir Grüne hatten bereits im letzten Jahr einen Antrag dazu gestellt. Auf dieser Grundlage hat ein Arbeitskreis im Frühjahr ein Konzept erarbeitet, die entsprechende Beschlussvorlage sollte im Sommer beraten werden. Kurz vor der Einbringung wurde sie jedoch von der Verwaltung aus dem Verfahren genommen – bis heute ohne Begründung. Stattdessen sollen bekannte digitale Formate genügen. Das reicht uns nicht. Wir fragen: Wer hat die Vorlage warum gestoppt? Wie ist das mit demBeschluss des Gemeinderats vereinbar? Wann wird das Konzept endlich zur Abstimmung vorgelegt? So geht auch Vertrauen verloren. Der OB selbst betont in Interviews „Bürgerbeteiligung lebt vom Vertrauen der Menschen“ und davon, gehört und ernst genommen zu werden. Vertrauen entsteht aber auch durch eingehaltene Zusagen – gerade, wenn es wie bei der anhaltenden Haushaltskrise unbequemwird. Wer über Einsparungen ohne die Menschen entscheidet, riskiert Entscheidungen, die niemand mitträgt. Wer Solidarität und Vertrauen nur einfordert, statt selbst zu leben, kann sie von anderen kaum erwarten. Wir fordern, den Beschluss für die Haushalte 2027/28 verbindlich umzusetzen, die Vorlage zur Bürgerbeteiligung unverzüglich in die Gremien einzubringen und städtische Gremien wie JGR, MBR und BMB frühzeitig in die Verhandlungen einzubinden. Einbinden genügt ja, es müssen keine angeleiteten Arbeitskreise entstehen. Beteiligung kostet Zeit. Verlorenes Vertrauen kostet mehr! 06221 58-47170 geschaeftsstelle@gruene- fraktion.heidelberg.de Bürgerbeteiligung ist wichtig – und zwar nicht nur auch, sondern vor allem – beim Haushalt, damit die Bürger*innen die Einschnitte mittragen können. (Foto Freundt) GEMEINDERAT ONLINE www.gemeinderat.heidelberg.de STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT 2 23. September 2026

IDA Dr. Gunter Frank Heidelberg streamt Gemeinderatssitzungen nur live, stellt aber keine Aufzeichnungen bereit. Andere Städte machen ihre Sitzungen dauerhaft abrufbar – technisch und rechtlich möglich. Wer Demokratie stärken will, sollte für diese Transparenz sorgen. info@ida-hd.de GAL Michael Pfeiffer Einzelstadträte werden übergangen, Dass Kurfürst Eckart Würzner vorab nur die Fraktionsvorsitzenden über das Ende der Zusammenarbeit mit Peter Spuhler, Beauftragter für die Kulturhauptstadt, informierte, halte ich für respektlos gegenüber den Einzelstadträten. Wir sind genauso gewählte Mitglieder des Gemeinderats. Es ist zudem nicht das erste Mal, dass wichtige Informationen an uns vorbeigehen. Mein Verständnis von demokratischer Information und Gleichbehandlung ist ein anderes. mp-pfeiffer@gmx.net AfD Sven Geschinski AfD weiter auf Erfolgskurs Während in Heidelberg politische Aktivisten immer noch über die Beseitigung der AfD halluzinieren und glauben, unsere Partei ausgrenzen zu können, wird die Alternative für Deutschland innerhalb kurzer Zeit in einem weiteren Bundesland die unangefochtene Nummer eins - wohingegen die etablierten Parteien vielfach zu politischen Zwergen schrumpfen. Leif-Erik Holm, der sympathische Ministerpräsidentenkandidat aus demhohen Norden, war einmal auch bei uns in Heidelberg zu Gast. Viele gute Erinnerungen sind mit seinem damaligen Auftritt imEmmertsgrund verbunden. Den enormen Rückenwind, den die Landtagswahlen unserer Partei beschert haben, werden wir als Fraktionmit in den Gemeinderat nehmen. geschaeftsstelle@afd-fraktion- heidelberg.de Fraktionsgemeinschaft FDP/FWV Karl Breer (FDP) Ein Herz für Erstsemester Dieses Jahr scheint die Wohnungsnot bei den „Erstis“ besonders groß zu sein, denn noch nie erreichten uns so viele verzweifelte Wohnungsanfragen. Ich kann die Frustration über die vergebliche Wohnungssuche in Heidelberg gut nachvollziehen. Wir haben selbst vor Jahren erlebenmüssen, wie schwierig es ist, gemeinsam mit unserem Sohn, eine Studentenwohnung inMünchen zu finden. Deshalb meine große Bitte an alle Heidelbergerinnen und Heidelberger: Haben Sie nicht doch noch ein Zimmer frei? Falls Sie ein entsprechendes Angebot haben oder einen Hinweis auf ein eventuell freies Zimmer geben könnten, wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir dies kurzfristig mitteilen könnten. Jedes zusätzliche Zimmer hilft, Heidelbergs Image als sympathische Universitätsstadt zu bewahren. info@fdpfwv.de Fraktionsgemeinschaft Die Linke/Bunte Linke Zara Kızıltaş (Die Linke) Gewaltschutz braucht Geld – und rettet Leben Bei der Sitzung des Ausschusses für Soziales und Chancengleichheit haben wir einen Bericht zumDiskriminierungs- und Gewaltschutz erhalten. Wir sind dankbar für die Arbeit von Gruppierungen wie Frauen helfen Frauen, Rainbow City Kids und Mosaik Deutschland e.V., die aufklären, beraten und schützen. In Zeiten von Sparzwängen darf Gewaltschutz nicht vernachlässigt werden. Unsere Fraktion kritisiert deshalb auch, dass Zuschüsse für Träger wie das Frauengesundheitszentrum, die wichtige Präventions- und Beratungsarbeit leisten, gestrichen werden sollen. Der Zuschuss tauchte in Unterlagen, die uns am Tag der Gemeinderatssitzung erst vorgelegt wurden, plötzlich nicht mehr auf. Das finden wir skandalös. gemeinderat@dielinke-hd.de Die Heidelberger Carmen Niebel Kampffeld Straße – Wenn Heidelbergs Radler Regeln ignorieren Der Straßenverkehr in Heidelberg sollte ein Miteinander sein. Doch viele Radfahrer missachten die Regeln – vermutlich, weil sie mangels Nummernschildes anonym bleiben. Kaum ein Tag vergeht ohne gefährliche Szenen. Rote Ampeln werden ignoriert, Fußgänger auf dem Gehweg durch Raser gefährdet. Nach Unfällen flüchten die Verursacher oft. Dadurch schaukelt sich die Aggression auf allen Seiten hoch. Auch Autofahrer reagieren zunehmend gereizt, wenn sie beschimpft werden oder Schläge aufs Autodach kassieren. Besonders paradox: Obwohl die Stadt Radwege massiv ausbaut und erweitert, werden diese oft ignoriert. Viele fahren mitten auf der Fahrbahn, selbst wenn parallel ein Radweg verläuft. Zudem wächst der Egoismus unter den Radlern selbst. Wer besonders zügig vorankommen will, fordert eigene Expressspuren, um nicht von normal fahrenden Personen ausgebremst zu werden. Dabei muss sich selbst das allerschnellste Auto in der Stadt an das Tempolimit halten. Warum gilt das nicht auch für Radfahrer? Durch dieses rücksichtslose Verhalten Einzelner droht auf Heidelbergs Straßen ein regelrechter Krieg. Es könnte alles so friedlich sein. Mehr gegenseitige Rücksicht würde uns allen guttun! info@dieheidelberger.de Fraktionsgemeinschaft HiB/Volt Katharina Born, Waseem Butt Kinder- und Jugendschutz gegen Pisa-Schock und Absturz Die PISA-Studie untersucht seit dem Jahr 2000 regelmäßig, wie gut 15-Jährige gegen Ende ihrer Pflichtschulzeit im internationalen Vergleich im Lesen, in Mathematik und in Naturwissenschaften sind. Bedrückend ist, dass Deutschland hier einen Abwärtstrend verzeichnet. Nur 2 % der Schülerinnen und Schüler aus sozioökonomisch benachteiligten Familien erwerben hohe Kompetenzen. Bei Jugendlichen aus sozioökonomisch privilegierten Familien sind es rund 25 %. Dieses Gefälle ist eine deutliche Warnung, dass sich Benachteiligungen in Kindheit und Jugend auf demweiteren Lebensweg verstärken, wenn keine zusätzliche Unterstützung erfolgt. Umso bedeutender ist, dass die Kinder- und Jugendhilfe in Heidelberg als besonders leistungsfähig und wirksam gilt. Der Jugendhilfeausschuss von 17.9.26 hat einen beeindruckenden Bericht zu erzieherischer Hilfe und zumKinder- und Jugendschutz gehört, in dem Stadt und Zivilgesellschaft Hand in Hand zusammenarbeiten. Zusätzlich wurden Mittel für Brandschutz und zur Instandhaltung für fünf Kitas freigegeben. Das ist alles sehr gut angelegtes Geld, damit aus dem PisaSchock nicht ein dauerhafter Absturz der künftigen Erwachsenen und folglich der Gesamtgesellschaft wird. info@hib-volt.de 3 STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT 23. September 2026 Stadtblatt? Ja, bitte! 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AKTUELLES 4 23. September 2026 „Kreative prägen, wie wir Stadt erleben“ Bürgermeisterin zu Besuch im Kreativwirtschaftszentrum und bei Agentur Bildbrauerei B ürgermeisterin Pfister besuchte im Rahmen ihrer Sommertour Menschen in Heidelberg, die kreativ arbeiten. „Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist für Heidelberg zugleich Wirtschaftsfaktor, Ideenlabor und vielseitiges Gesicht der Stadt“, betont Pfister. „Kreative Unternehmen und freischaffende Künstlerinnen und Künstler prägen, wie wir unsere Stadt wahrnehmen, erzählen und weiterentwickeln. Das zeigt, wie wichtig diese Wirtschaftsbranche für eine zukunftsfähige Stadt ist und wie eng sie mit Kultur, Bildung und Wissenschaft verbunden ist.“ Kooperationen anstoßen Im DEZERNAT#16 traf Martina Pfister zunächst auf die Illustrierenden Juliana Kralik und Sam Rassy, die in ihremAtelier an unterschiedlichsten Projekten zwischen Kunst und Gestaltung arbeiten. Die Kinderbuchillustratorin Kralik hatte im Jahr 2025 einen Überraschungserfolg mit ihrem Buch „Ein Einhorn namens Oktober“, das bereits in der 8. Auflage imVerlag arsEdition erschienen ist. Das Kultur- und KreativwirtschaftszentrumDEZERNAT#16 gilt als wichtiger Standort für die freie Kreativszene in Heidelberg: Hier finden sich Ateliers, Büros und Agenturen unter einem Dach, werden neue Formate erprobt und Kooperationen zwischen Kunst, Kultur, digitalen Angeboten und Unternehmen anderer Wirtschaftsbranchen angestoßen. Inhalte zeitgemäß vermitteln Anschließend besuchte die Bürgermeisterin die erfolgreiche Videoagentur Bildbrauerei. Sie unterstützt Unternehmen und Institutionen dabei, ihre Inhalte zeitgemäß zu vermitteln. Die Bildbrauerei hat sich in den letzten Jahren von einer lokalen Videoproduktionsfirma zu einem sichtbaren Medienakteur der Rhein-Neckar-Region entwickelt. Im Gespräch mit Martina Pfister und Geschäftsführer Luis Langner ging es um die Rolle kreativer Dienstleistungen für lokale Unternehmen, Standortmarketing und die Ansprache junger Zielgruppen. Beitrag zur Stadtentwicklung Pfister machte deutlich, dass die Stadt die Kreativwirtschaft als eigenständigen und strategisch wichtigen Bereich versteht: „Wir brauchen kreative Köpfe, um gesellschaftliche Themen zu übersetzen, urbane Lebensqualität zu gestalten und Heidelberg als attraktiven Ort zum Leben und Arbeiten zu positionieren. Die Kultur- und Kreativwirtschaft leistet einen vielfältigen Beitrag zur Stadtentwicklung: Sie schafft qualifizierte Arbeitsplätze, zieht junge Fachkräfte an, fördert Innovation und trägt dazu bei, dass sich unterschiedliche Bevölkerungsgruppen in der kulturellen Kommunikation der Stadt wiederfinden.“ sba Weitere Informationen unter www.kreativwirtschafts zentren-heidelberg.de Bürgermeisterin Martina Pfister (Mitte) sprach im DEZERNAT#16 mit den beiden Illustrierenden Juliana Kralik und Sam Rassy. (Foto Stadt Heidelberg) Aktive Wege stärken Kinder Grundschulen beteiligen sich an ZuFuß-zur-Schule-Monat I m Oktober beteiligen sich Heidelberger Schulen wieder am internationalen Zu-Fuß-zur-Schule-Monat. Die Kinder legen ihren Schulweg und möglichst auch Wege in der Freizeit zu Fuß, mit dem Roller, dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln zurück. Neu im Programm sind mehrere Aktionsideen, unter anderem ein Schulweg-Maskottchen, ein Schulweg-Bingo und die Aktion „Schlanke Schultasche“. Welche Aktionen sie umsetzen, entscheiden die Schulen selbst: Sie wählen einzelne Angebote aus, kombinieren mehrere Ideen oder entwickeln eigene Projekte. „Der Schulweg ist ein wichtiger Teil des Alltags von Kindern. Der Aktionsmonat ist eine gute Gelegenheit, geeignete Wege gemeinsam zu erkunden und Kinder Schritt für Schritt auf dem Weg zu mehr Selbstständigkeit zu begleiten“, sagt Raoul Schmidt-Lamontain, Bürgermeister für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität. Regelmäßige Bewegung unterstützt die körperliche und geistige Entwicklung. Kinder lernen ihre Umgebung besser kennen und sammeln Erfahrungen im Straßenverkehr. Gemeinsame Wege schaffen zudem Zeit für Gespräche und Begegnungen. Weniger motorisierter Verkehr direkt vor den Schulen macht das Schulumfeld für alle Kinder sicherer. Jährlich machen rund 2.500 bis 3.000 Schülerinnen und Schüler mit. Das Agenda-Büro imUmweltamt der Stadt Heidelberg begleitet den Aktionsmonat und stellt Schulen Materialien sowie Vorschläge für die Gestaltung zur Verfügung. fr www.zu-fuss-zur-schule.de Damit Kinder sicher kreuzen können: Bürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain brachte Piktogramme an. (Foto Stadt HD) Speyerer Straße wieder frei Fahrbahn erneuert Mit einer feierlichen Verkehrsfreigabe haben Staatssekretär Raimund Haser MdL vom Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, Regierungspräsident Alexander Föhr vomRegierungspräsidiumKarlsruhe und Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner die L 600a nach der Fahrbahndeckenerneuerung wieder für den Verkehr freigegeben. Die Arbeiten dauerten 16Wochen. In dieser Zeit wurde die Fahrbahn in acht Bauphasen erneuert. „Eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur ist für Heidelberg und die gesamte Region von großer Bedeutung. Umso erfreulicher ist es, dass die Arbeiten erfolgreich abgeschlossen sind und die Strecke nun wieder vollständig zur Verfügung steht“, so Würzner.

5 AKTUELLES 23. September 2026 Stadt rüstet sich für Starkregen Neuer Staukanal im Diebsweg soll Pfaffengrund und Kirchheim künftig entlasten E nde April starteten die Arbeiten am fünften Bauabschnitt des Hauptsammelkanals im Diebsweg zwischen Henkel-Teroson-Straße und Baumschulenweg. Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck besuchte die Baustelle imRahmen seiner Sommertour. „Starkregenereignisse sind in deutschen Sommern keine Seltenheit mehr. Unser Kanalnetz wird in diesen Fällen stark beansprucht. Es muss große Mengen Regenwasser innerhalb kürzester Zeit aufnehmen. Damit das möglich ist, erweitern wir kontinuierlich das Heidelberger Kanalnetz, sodass wir bei Starkregenereignissen gut aufgestellt sind“, so Odszuck. Arbeiten unter der Erde Die Arbeiten laufen weitestgehend unter der Oberfläche. Das reduziert Verkehrseinschränkungen und ist die wirtschaftlichste Lösung. Dabei kommt das sogenannte Rohrvortriebsverfahren zum Einsatz. Dafür werden insgesamt drei bis zu zwölf Meter tiefe Baugruben angelegt. Die erste Teilstrecke ist 706 Meter lang. Bevor der eigentliche Kanalbau beginnen konnte, mussten zunächst zahlreiche Versorgungsleitungen umverlegt werden. Beim Vortrieb pressen zwei Hydraulikzylinder mit jeweils 3.000 Kilonewton die Stahlbetonrohre Stück für Stück in den Boden. An der Spitze löst eine Vortriebsmaschine mit offenem Schneidschild das Erdreich. Ein Baggerlöffel trägt es ab und lädt es auf ein Förderband. Von dort gelangt der Boden in Loren, die durch elektrische Seilwinden durch das fertige Rohr zurück zur Startgrube gezogen werden. Ein Kran hebt das Material abschließend an die Oberfläche. Zum Jahresende 2026 beginnen imDiebsweg auf Höhe des Friedhofs die Arbeiten an der Zielgrube, an der die erste Vortriebsstrecke im ersten Quartal 2027 enden wird. Die Arbeiten amHauptsammelkanal sind mit der Modernisierung der Eppelheimer Straße in unmittelbarer Nähe abgestimmt, die Odszuck ebenfalls besuchte. Hier werden die unterirdische Versorgungsinfrastruktur erneuert, barrierefreie Kreuzungsbereiche geschaffen sowie Bäume gepflanzt. Sichtbarer Baufortschritt Des Weiteren informierte sich Odszuck über den Stand des Umbaus der Chapel auf dem Hospital-Areal in einen Quartierstreff. „Der sichtbare Baufortschritt macht Mut und Vorfreude“, sagt Odszuck. Die Fenster wurden inzwischen eingebaut und die Gebäudehülle geschlossen. Derzeit werden die Dacharbeiten vorbereitet. Die Fertigstellung ist für kommenden Winter geplant. Zu diesem Zeitpunkt soll auch der Rohbau für das neue Fahrradparkhaus auf der Nordseite des Hauptbahnhofs fertig sein. Danach werden die Fahrradparksysteme, die Beleuchtung und die weitere technische Ausstattung eingebaut. „Mit demNeubau gibt es künftig zu beiden Seiten des Hauptbahnhofs insgesamt rund 2.400 Stellplätze für Fahrräder“, so Odszuck. cat/ls Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck (4. von links) mit den Beteiligten bei der Begehung der Baustelle für den neuen Hauptsammelkanal (Foto Rothe) Ein geschützer Ort für Frauen in Wohnungsnot FrauenRaum bietet Grundversorgung, Beratung und Begleitung B ürgermeisterin Stefanie Jansen besuchte kürzlich den FrauenRaum des SKM Heidelberg, um über die besonderen Herausforderungen wohnungsloser Frauen und die Unterstützungsmöglichkeiten vor Ort zu sprechen. „Obdach- und Wohnungslosigkeit wird landesweit in der öffentlichen Wahrnehmung fast ausschließlich mit Männern in Verbindung gebracht. Fakt ist aber: Etwas mehr als jede vierte obdach- oder wohnungslose Person ist eine Frau“, so Jansen. Den aktuellen Statistiken des SKM zufolge suchten im vergangenen Jahr in Heidelberg 221 Frauen die Einrichtungen der Wohnungsnotfallhilfe des SKM auf oder hatten Kontakt zu Streetworkern. 90 davon wendeten sich an den FrauenRaum, ein Anstieg von mehr als sieben Prozent imVergleich zumVorjahr. Viele wohnungs- und obdachlose Frauen vermeiden aus Angst vor Gewalt oder Ausgrenzung das Leben auf der Straße, übernachten vorübergehend bei Bekannten oder leben in prekären und unsicheren Verhältnissen. Finanziert durch die Stadt bietet deshalb der SKM eine Tagesstätte und Fachberatungsstelle nur für Frauen – ein geschützter Ort ohne männliche Besucher, an dem Frauen zur Ruhe kommen und Vertrauen fassen können und wo sie Unterstützung erhalten, um Perspektiven zu entwickeln. Zur Grundversorgung gehören unter anderemVerpflegung, Duschen, Kleidung, Waschmöglichkeiten und Hygienematerialien. Gleichzeitig stehen Sozialarbeiterinnen für Fachberatung, Krisenintervention, Unterstützung bei Behörden und Anträgen, Begleitung, Existenzsicherung sowie die Vermittlung in weiterführende Hilfen zur Verfügung. Gemeinsam verfolgen Stadt und Träger das Ziel, Menschen inWohnungsnot zu unterstützen, Wohnraum zu sichern undWege zurück in ein selbstbestimmtes Leben zu eröffnen. eu Katja Fernandez, Joanna Bonislawka und Tina Ihrig (FrauenRaum) mit Bürgermeisterin Stefanie Jansen und Andrea Meixner vom Amt für Soziales und Senioren (Foto Stadt HD)

AKTUELLES 6 23. September 2026 Impressum Herausgeberin Stadt Heidelberg, Amt für Öffentlichkeitsarbeit, Marktplatz 10 69045 Heidelberg 06221 58-12000 oeffentlichkeitsarbeit@ heidelberg.de Amtsleitung: Timm Herre (tir) Redaktion: Hannah Lena Puschnig (hlp), Sascha Balduf (sba), Christian Beister (chb), Christina Euler (eu), Claudia Kehrl (ck), Julian Klose (jkl), Laura Schleicher (ls), Laura Stahmer (lst), Carina Troll (cat) Druck: HAAS-Druck GmbH Vertrieb: Heidelberger Dienste gGmbH Stadt Heidelberg online www.heidelberg.de › A usschuss für Kultur und Bildung: Donnerstag, 24. September, 17 Uhr, Rathaus, Marktplatz 10 › Jugendgemeinderat: Dienstag, 29. September, 17 Uhr, Rathaus, Marktplatz 10 › Bezirksbeirat Kirchheim: Dienstag, 29. September, 18 Uhr, Bürgerzentrum, Hegenichstraße 2 › Sportausschuss: Mittwoch, 30. September, 15.30 Uhr, Rathaus, Marktplatz 10 › Haupt- und Finanzausschuss: Mittwoch, 30. September, 17.30 Uhr, Rathaus, Marktplatz 10 Weitere Termine und Tagesordnungen unter www.gemeinderat. heidelberg.de Gremiensitzungen ON E T E AM H E I D E L B E RG wir suchen Leiterin / Leiter Schulentwicklung und Regionales Bildungsbüro (m/w/d) Amt für Schule und Bildung | Vollzeit | unbefristet | Entgeltgruppe 14 TVöD, bei Vorliegen der beamtenrechtlichen Voraussetzungen kann eine Übernahme in ein Beamtenverhältnis geprüft werden Bautechnische Prüferin / Bautechnischer Prüfer (m/w/d) – Schwerpunkt Tiefbau Rechnungsprüfungsamt | Vollzeit | unbefristet | Entgeltgruppe 12 TVöD Sachbearbeiterin / Sachbearbeiter Widerspruchsstelle im Jobcenter (m/w/d) Jobcenter Heidelberg | Vollzeit | unbefristet | Besoldungsgruppe A 11 LBesGBW beziehungsweise Entgeltgruppe 10 TVöD Leitung Pflegestützpunkt Heidelberg (m/w/d) Amt für Soziales und Senioren | Vollzeit | unbefristet | bis S 15 TVöD BT-V beziehungsweise Entgeltgruppe 10 TVöD Sachbearbeiterin / Sachbearbeiter Immobilien- und Vermögensverwaltung (m/w/d) Amt für Liegenschaften | Vollzeit | unbefristet | Besoldungsgruppe A 10g LBesGBW beziehungsweise Entgeltgruppe 9c TVöD Fachkraft Kinderspielplätze – Spielplatzbau und Instandhaltung (m/w/d) Landschafts- und Forstamt | Vollzeit | unbefristet | bis Entgeltgruppe 6 TVöD zuzüglich der Gewährung von Zuschlägen Hausmeisterin / Hausmeister für die Stadtbücherei (m/w/d) Stadtbücherei | Vollzeit | unbefristet | Entgeltgruppe 5 TVöD jetzt bewerben www.oneteamheidelberg.de Drei neue digitale Pilotprojekte werden erprobt Innovationsprogramm „Test in Heidelberg“ Mit dem Programm „Test in Heidelberg“ geht die Stadt seit 2025 neue Wege und erprobt innovative KI- und Digitalisierungsanwendungen unter realen Bedingungen. Ziel ist es, gemeinsammit Unternehmen, Start-ups, Wissenschaft und Verwaltung neue Lösungen für kommunale Herausforderungen zu testen und Innovationen schneller in die Praxis zu bringen. Jetzt stehen die ausgewählten Projekte in der zweiten Runde fest: Value Space aus Tallinn in Estland nutzt KI-gestützte Radar- und Satellitendaten für die frühzeitige Bewertung von Infrastrukturzuständen. Das Heidelberger Unternehmen Hausable entwickelt KI-basierte Lösungen zur Analyse und Steuerung des Energieverbrauchs in Gebäuden. Generation One aus Heidelberg will mithilfe eines digitalen Zwillings die Vorprüfung von Bauanträgen auf Vollständigkeit und Plausibilität automatisieren. Hinzu kommen weitere Projekte, die getestet und unterstützt werden. Das Programmwird gemeinsammit der Digital-Agentur Heidelberg umgesetzt und durch die Stadtwerke Heidelberg sowie die Sparkasse Heidelberg unterstützt. chb Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Heidelberg, der Stadt Tallinn und weiterer Beteiligter bei der Bekanntgabe der ausgewählten Projekte im Rathaus (Foto Stadt HD)

7 STADTWERKE HEIDELBERG 23. September 2026 AKTUELLES BEKANNTMACHUNGEN ONLINE › Hinweis auf die Beendigung der Nutzungsrechte von Wahlgräbern auf den Heidelberger Friedhöfen › Allgemeinverfügung für jagdausübungsberechtigte Personen und Personen mit Jagderlaubnis zur Abwendung ernster landwirtschaftlicher Schäden durch Saatkrähen auf Gemarkung der Stadt Heidelberg Alle Bekanntmachungen im Volltext unter www.heidelberg.de/ bekanntmachungen Bau der Süddeutschen Erdgasleitung Wiederherstellung der Flächen ab Frühjahr ImMai hat der Bau der Süddeutschen Erdgasleitung zwischen Grenzhof, Eppelheim und Rohrbach begonnen. Voraussichtlich im Oktober sollen die letzten Rohre in den Graben eingebracht werden. Der 61 Kilometer lange Abschnitt zwischen Heidelberg und Heilbronn soll Ende 2026 in Betrieb gehen und Gas transportieren. Seit Ende Mai erfolgt der Einzug der vorgefertigten Rohrstränge in die Tunnelbauwerke. ImAnschluss werden die Baugruben zurückgebaut und verfüllt. Die Wiederherstellung aller beanspruchten Flächen sowie Wege und Straßen in Heidelberg erfolgt ab Frühjahr 2027 schrittweise bis voraussichtlich Sommer/Herbst 2027. 32 Projekte von Freiwilligen umgesetzt Rund 350 Helferinnen und Helfer haben in Heidelberg während der Freiwlligentage bei der Umsetzung von 32 gemeinnützigen Projekten mitgeholfen. Von Handwerks-, Garten- und Verschönerungsarbeiten über Aktionen für die Nachbarschaft im Quartier und einem Freiwilligenpicknick bis hin zu Unterstützung beim Kleidertausch und die Gestaltung von Sinneswänden für Demenzkranke in einer Pflegeeinrichtung: Die Projektvielfalt war wieder groß. (Foto Dittmer) Theater-Abo zu gewinnen Stadtwerke Heidelberg verlosen 50 Festabonnements Die neue Spielzeit hat begonnen – und Theaterliebhaberinnen und -liebhaber in Heidelberg können sich auf ein besonderes Angebot freuen: In Kooperation mit dem Theater und Orchester Heidelberg verlosen die Stadtwerke Heidelberg 50 exklusive Theater-Abonnements. Jedes Abo umfasst vier ausgewählte Vorstellungen an verschiedenen Spielorten – inklusive einer Aufführung im Rahmen der Heidelberger Schlossfestspiele, die regulär nicht Teil eines Abonnements ist. › Das Schauspiel „Romeo und Julia“ im Marguerre-Saal. › Das Schauspiel „Mama, bitte lern Deutsch“ im Zwinger-Theater. › Die Tanzbiennale „Herr Schubert ... eine Winterreise“ im Alten Saal des Theaters Heidelberg. › Das Musiktheater „Der Freischütz“ im Schlosshof. Teilnahme über die App „für dich“ Einfach über die Stadtwerke Heidelberg-App „für dich“ mitmachen. Dort finden sich auch die Teilnahmebedingungen. Das Gewinnspiel läuft von Freitag, den 25. September, bis Mittwoch, den 30. September 2026. Infos zur App unter: www.swhd.de/ fuerdich. Die 50 Festabonnements werden unter allen Einsendungen verlost. Die Gewinner werden benachrichtigt. Wer zu den Gewinnern zählt, ist gebeten, sich innerhalb von 14 Tagen mit dem Abo-Büro der Theaterkasse in Verbindung zu setzen. Details und Informationen werden mit der Gewinnbenachrichtigung versendet. Es gelten die Geschäftsbedingungen des Theaters und Orchesters Heidelberg. Impressum Stadtwerke Heidelberg Unternehmenskommunikation Alte Eppelheimer Straße 26 69115 Heidelberg 06221 513-0 ukom@swhd.de Redaktion: Ellen Frings, Michael Treffeisen Foto: Theater/Orchester Heidelberg Alle Angaben ohne Gewähr Mit „DER FREISCHÜTZ“ treffen große Leidenschaften auf Gänsehaut-Momente. Freuen Sie sich auf den Sommer 2027. 125 Jahre elektrische Straßenbahn Am Sonntag, 27. September 2026, feiert die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) ab 11 Uhr im Heidelberger Betriebshof in der Bergheimer Straße 125 Jahre elektrische Straßenbahn in Heidelberg. Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm u. a. mit historischen und modernen Straßenbahnen. Höhepunkt ist die Taufe einer Rhein-Neckar-Tram. Aussteller sind auch die Stadtwerke Heidelberg und die HSB. www.rnv-online.de/ bahnjubilaeum-hd

8 KULTUR UND FREIZEIT 23. September 2026 KulturhauptstadtBeauftragter geht Grundlagen gelegt für Bewerbungsprozess Peter Spuhler war seit März 2023 „Beauftragter für die Bewerbung Europäische Kulturhauptstadt“ bei der Stadt. Nun haben sich die Stadt und Spuhler einvernehmlich darauf verständigt, ihre Zusammenarbeit zu beenden. „Wir danken Peter Spuhler für das geleistete Engagement und die vertrauensvolle Zusammenarbeit in den vergangenen dreieinhalb Jahren. In dieser Zeit haben wir in Heidelberg frühzeitig einen Bewerbungsprozess initiiert und gemeinsammit Partnern eine ausgezeichnete Grundlage für eine mögliche Bewerbung als Europäische Kulturhauptstadt gelegt. Daran hat Peter Spuhler großen Anteil“, erklärte Oberbürgermeister Eckart Würzner. Kurz gemeldet Lange Nacht der Demokratie Ab Freitag, 2., bis Sonntag, 4. Oktober, laden das Amt für Chancengleichheit und die Koordinierungsstelle Bürgerengagement gemeinsam mit zahlreichen zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren zur Langen Nacht der Demokratie ein. Programm unter www.heidelberg.de/ langenachtder demokratie Fahrradversteigerung Am Samstag, den 26. September, findet auf dem Recyclinghof Kirchheim, Oftersheimer Weg 8, die nächste Fahrradversteigerung des Fundbüros Heidelberg durch die Heidelberger Dienste statt. Beginn der Versteigerung ist um 10 Uhr. Ab 9 Uhr können die Fahrräder begutachtet werden. Beratungstermine Die Stadt erweitert ihr digitales Serviceangebot: Selbstständige, Gründerinnen und Gründer sowie Unternehmen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft können ab sofort Beratungstermine bequem online buchen. termin.heidelberg.de Seminar zu Change- management Die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg (MFG) veranstaltet am Dienstag, 29. September, in Kooperation mit der Stabsstelle Kultur- und Kreativwirtschaft ein ganztägiges Seminar zum Thema „Veränderungen in kreativen Teams wirksam gestalten“. kreativ.mfg.de/ veranstaltungen Ein Fest der Begegnungen Heidelberger Herbst am 26. und 27. September in der Altstadt M usik, Märkte, Kultur, Kulinarik und zahlreiche Mitmachangebote prägen das Programm beim 55. Heidelberger Herbst am Samstag, 26. September, und Sonntag, 27. September. Traditionell eröffnet Oberbürgermeister Eckart Würzner und Mathias Schiemer, Geschäftsführer von Heidelberg Marketing, den Heidelberger Herbst am Samstag um 11 Uhr mit dem Fassbieranstich auf dem Marktplatz. Neues entdecken Neue Akzente setzt das Fest an mehreren Orten. Der beliebte Mittelaltermarkt wird zum ersten Mal auf dem kompletten Universitätsplatz veranstaltet. Auf dem neu gestalteten Montpellierplatz vor dem restaurierten historischen Konzerthaus Stadthalle Heidelberg präsentiert die Tanzschule Nuzinger von 10 bis 18 Uhr ein abwechslungsreiches Tanz-Programm zumZuschauen undMitmachen – mit Workshops, Shows der Kids & Teens sowie Performances der Showtanzgruppen. Für eine Pause zwischendurch stehen beimKonzerthaus Stadthalle Heidelberg ein Gastrobereich und Liegestühle bereit. Ab 11 Uhr bespielt das Studierendenwerk zum ersten Mal den Innenhof der Triplex-Mensamit der „Campus Fiesta International“. Musikalisch reicht das Programmvon Singer-Songwriter und Pop über Indie, R&B und Jazz bis zu Funk, Reggae und Dancehall. Neben Märkten, Bühnen- und Familienprogramm lädt der Einkaufs-Sonntag von 13 bis 18 Uhr zum Bummeln und Einkaufen in der Altstadt ein. Die Anreise mit dem Fahrrad oder Bus und Bahnwird empfohlen. In der MeinHeidelberg-App gibt es wieder einen Veranstaltungsguide. red Weitere Informationen unter www.heidelberg-marketing.de Der Heidelberger Herbst lockt am Wochenende vom 26. bis 27. September wieder mit Kunsthandwerk, Livemusik und vielen Aktionen. (Foto Heidelberg Marketing) Weltkindertag begeisterte an neuemOrt Der Weltkindertag hat erstmals im Haus der Jugend in der Südstadt stattgefunden und zahlreiche Familien angezogen. Rund 1.700 Menschen feierten am 20. September auf dem Gelände einen abwechslungsreichen Nachmittag im Zeichen der Kinderrechte. Das Fest bot Spiel, Kreativität, Begegnung und Unterhaltung für Kinder jeden Alters. Dank des Indoor-Angebots im Haus der Jugend tat selbst einsetzender Regen der Stimmung keinen Abbruch. (Foto Dittmer)

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