AKTUELLES 4 23. September 2026 „Kreative prägen, wie wir Stadt erleben“ Bürgermeisterin zu Besuch im Kreativwirtschaftszentrum und bei Agentur Bildbrauerei B ürgermeisterin Pfister besuchte im Rahmen ihrer Sommertour Menschen in Heidelberg, die kreativ arbeiten. „Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist für Heidelberg zugleich Wirtschaftsfaktor, Ideenlabor und vielseitiges Gesicht der Stadt“, betont Pfister. „Kreative Unternehmen und freischaffende Künstlerinnen und Künstler prägen, wie wir unsere Stadt wahrnehmen, erzählen und weiterentwickeln. Das zeigt, wie wichtig diese Wirtschaftsbranche für eine zukunftsfähige Stadt ist und wie eng sie mit Kultur, Bildung und Wissenschaft verbunden ist.“ Kooperationen anstoßen Im DEZERNAT#16 traf Martina Pfister zunächst auf die Illustrierenden Juliana Kralik und Sam Rassy, die in ihremAtelier an unterschiedlichsten Projekten zwischen Kunst und Gestaltung arbeiten. Die Kinderbuchillustratorin Kralik hatte im Jahr 2025 einen Überraschungserfolg mit ihrem Buch „Ein Einhorn namens Oktober“, das bereits in der 8. Auflage imVerlag arsEdition erschienen ist. Das Kultur- und KreativwirtschaftszentrumDEZERNAT#16 gilt als wichtiger Standort für die freie Kreativszene in Heidelberg: Hier finden sich Ateliers, Büros und Agenturen unter einem Dach, werden neue Formate erprobt und Kooperationen zwischen Kunst, Kultur, digitalen Angeboten und Unternehmen anderer Wirtschaftsbranchen angestoßen. Inhalte zeitgemäß vermitteln Anschließend besuchte die Bürgermeisterin die erfolgreiche Videoagentur Bildbrauerei. Sie unterstützt Unternehmen und Institutionen dabei, ihre Inhalte zeitgemäß zu vermitteln. Die Bildbrauerei hat sich in den letzten Jahren von einer lokalen Videoproduktionsfirma zu einem sichtbaren Medienakteur der Rhein-Neckar-Region entwickelt. Im Gespräch mit Martina Pfister und Geschäftsführer Luis Langner ging es um die Rolle kreativer Dienstleistungen für lokale Unternehmen, Standortmarketing und die Ansprache junger Zielgruppen. Beitrag zur Stadtentwicklung Pfister machte deutlich, dass die Stadt die Kreativwirtschaft als eigenständigen und strategisch wichtigen Bereich versteht: „Wir brauchen kreative Köpfe, um gesellschaftliche Themen zu übersetzen, urbane Lebensqualität zu gestalten und Heidelberg als attraktiven Ort zum Leben und Arbeiten zu positionieren. Die Kultur- und Kreativwirtschaft leistet einen vielfältigen Beitrag zur Stadtentwicklung: Sie schafft qualifizierte Arbeitsplätze, zieht junge Fachkräfte an, fördert Innovation und trägt dazu bei, dass sich unterschiedliche Bevölkerungsgruppen in der kulturellen Kommunikation der Stadt wiederfinden.“ sba Weitere Informationen unter www.kreativwirtschafts zentren-heidelberg.de Bürgermeisterin Martina Pfister (Mitte) sprach im DEZERNAT#16 mit den beiden Illustrierenden Juliana Kralik und Sam Rassy. (Foto Stadt Heidelberg) Aktive Wege stärken Kinder Grundschulen beteiligen sich an ZuFuß-zur-Schule-Monat I m Oktober beteiligen sich Heidelberger Schulen wieder am internationalen Zu-Fuß-zur-Schule-Monat. Die Kinder legen ihren Schulweg und möglichst auch Wege in der Freizeit zu Fuß, mit dem Roller, dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln zurück. Neu im Programm sind mehrere Aktionsideen, unter anderem ein Schulweg-Maskottchen, ein Schulweg-Bingo und die Aktion „Schlanke Schultasche“. Welche Aktionen sie umsetzen, entscheiden die Schulen selbst: Sie wählen einzelne Angebote aus, kombinieren mehrere Ideen oder entwickeln eigene Projekte. „Der Schulweg ist ein wichtiger Teil des Alltags von Kindern. Der Aktionsmonat ist eine gute Gelegenheit, geeignete Wege gemeinsam zu erkunden und Kinder Schritt für Schritt auf dem Weg zu mehr Selbstständigkeit zu begleiten“, sagt Raoul Schmidt-Lamontain, Bürgermeister für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität. Regelmäßige Bewegung unterstützt die körperliche und geistige Entwicklung. Kinder lernen ihre Umgebung besser kennen und sammeln Erfahrungen im Straßenverkehr. Gemeinsame Wege schaffen zudem Zeit für Gespräche und Begegnungen. Weniger motorisierter Verkehr direkt vor den Schulen macht das Schulumfeld für alle Kinder sicherer. Jährlich machen rund 2.500 bis 3.000 Schülerinnen und Schüler mit. Das Agenda-Büro imUmweltamt der Stadt Heidelberg begleitet den Aktionsmonat und stellt Schulen Materialien sowie Vorschläge für die Gestaltung zur Verfügung. fr www.zu-fuss-zur-schule.de Damit Kinder sicher kreuzen können: Bürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain brachte Piktogramme an. (Foto Stadt HD) Speyerer Straße wieder frei Fahrbahn erneuert Mit einer feierlichen Verkehrsfreigabe haben Staatssekretär Raimund Haser MdL vom Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, Regierungspräsident Alexander Föhr vomRegierungspräsidiumKarlsruhe und Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner die L 600a nach der Fahrbahndeckenerneuerung wieder für den Verkehr freigegeben. Die Arbeiten dauerten 16Wochen. In dieser Zeit wurde die Fahrbahn in acht Bauphasen erneuert. „Eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur ist für Heidelberg und die gesamte Region von großer Bedeutung. Umso erfreulicher ist es, dass die Arbeiten erfolgreich abgeschlossen sind und die Strecke nun wieder vollständig zur Verfügung steht“, so Würzner.
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