Amtsanzeiger der Stadt Heidelberg 16. September2026 /Ausgabe24 / 34. Jahrgang IN EIGENER SACHE Stadtblatt? Ja, bitte! Digital lesen oder mitnehmen Das Stadtblatt steht ab sofort hauptsächlich online unter www.stadtblatt.heidelberg.de zur Verfügung. Dort können Bürgerinnern und Bürger auch einen E-Mail-Newsletter abonnieren. Zudem gibt es das Stadtblatt an rund 30 Auslagestellen im gesamten Stadtgebiet jeweils ab donnerstags gedruckt zum Mitnehmen. In jedem Stadtteil gibt es mindestens einen Auslageort. Eine Liste findet sich auf der Internetseite des Stadtblatts. Die Änderung ist Teil von Maßnahmen zur Konsolidierung des städtischen Haushalts. STADTREINIGUNG Bürgermeister reinigt mit Sommertour durch die Stadt Während die meisten Geschäfte in der Altstadt noch geschlossen sind und die Hauptstraße langsam erwacht, ist die Stadtreinigung bereits seit Stunden im Einsatz: Bürgermeister Raoul SchmidtLamontain hat im Rahmen seiner Sommertour unter anderem eine Frühschicht der Heidelberger Stadtreinigung begleitet. Von 5.15 bis 8.30 Uhr erhielt er einen unmittelbaren Einblick in die Arbeitsabläufe und Herausforderungen bei der Reinigung der Altstadt. S. 4 › SICHERHEITSBEFRAGUNG Wie sicher fühlen Sie sich? Um Teilnahme gebeten Die nächste große Umfrage zur Sicherheitslage in der Stadt startet. Die Daten dienen als Grundlage für die Arbeit der Sicherheitsbehörden und für die Präventionsarbeit. Für die repräsentative Sicherheitsbefragung werden 20.000 Heidelbergerinnen und Heidelberger ab dem 14. Lebensjahr nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Die Ausgewählten erhalten im Laufe der Woche einen Brief von der Stadtverwaltung. Die Umfrage erfolgt anonym, freiwillig und unter Beachtung aller datenschutzrechtlichen Bestimmungen. Für rund 23.000 Kinder und Jugendliche an den 34 öffentlichen und 20 privaten Schulen in Heidelberg hat amMontag, 14. September, das neue Schuljahr begonnen. Etwa 1.400 Mädchen und Jungen werden eingeschult. Der Einschulungstag für die Erstklässlerinnen und Erstklässler ist an den meisten Schulen am Samstag, 19. September. Von der Grundschule in die weiterführenden Schulen wechseln rund 1.500 Kinder. Anspruch auf Ganztag Mit dem Schuljahr 2026/27 tritt der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Kinder der ersten Klassenstufe in Kraft. Er umfasst während der Schul- und Ferienzeiten eine Betreuung von insgesamt acht Stunden täglich, wobei bis zu 20 Schließtage im Jahr möglich sind. Der Anspruch wird schrittweise auf alle Grundschulklassen ausgeweitet und erleichtert Familien die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. „Heidelberg ist gut vorbereitet. In unseren Ganztagsgrundschulen und an den Grundschulen mit ergänzendem Betreuungsangebot können wir den Rechtsanspruch erfüllen. Dabei ist päd-aktiv e. V. seit vielen Jahren ein verlässlicher Partner“, sagt Bildungsbürgermeisterin Stefanie Jansen. Heidelberg fördert auch im neuen Schuljahr das gemeinsame Lernen von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderung. An etwa der Hälfte aller Grundschulen und bedarfsgerecht an weiterführenden Schulen gibt es inklusive Unterrichtssettings. Mit einem kommunalen Schulprogramm unterstützt die Stadt auch im kommenden Schuljahr wieder die Verbesserung der Sprachkompetenz von Schülerinnen und Schülern und damit deren Bildungserfolg. Mehr als 800 Kinder und Jugendliche erhalten beimHeidelberger Unterstützungssystem Schule (HÜS) zusätzliche Unterstützung in Deutsch, Mathematik und Englisch. Die Stadt unterstützt junge Menschen auch dabei, ihren passendenWeg nach der Schule zu finden, etwa bei den Ausbildungstagen, mit der Jugendberufsagentur oder dem digitalen Bildungskompass. eu Weitere Informationen unter www.heidelberg.de/ schulen Heidelberg startet ins neue Schuljahr Erste Klassen profitieren vom neuen Ganztagsanspruch FAMILIEN Weltkindertag im Haus der Jugend S. 8 › Das neue Schuljahr hat begonnen – wie hier an der Eichendorff-Grundschule in Rohrbach. (Foto Arndt) www.stadtblatt. heidelberg.de www.heidelberg.de/ bekanntmachungen
Bündnis 90/Die Grünen Dr. Ursula Röper, Nora Schönberger Neuer Standort für den Betriebshof Wir freuen uns sehr, dass der Betriebshof mit dem Hornbach-Areal nun abschließend einen guten Standort gefunden hat. Ein Verbleib des Betriebshofes mitten in Bergheim war sowieso nie unser Wunsch. Ein Umbau am Altstandort stand einer guten Quartiersentwicklung dauerhaft imWeg. Wir Grünen haben uns deshalb von Anbeginn der Debatte für einen Wegzug starkgemacht. Für uns stand immer das Ziel im Vordergrund, dem Stadtteil eine Chance auf eine bessere Stadtteilentwicklung zu geben, damit Bergheim-West zu einem urbanen Quartier in hoher städtebaulicher Qualität mit Grünflächen und bezahlbarem Wohnraum entwickelt werden kann. Dies kann nun Realität werden und Heidelberg hat die einmalige Chance, gleich zwei Leuchtturmprojekte zu errichten. Bereits 2018 haben wir mit Fachleuten ein Konzept entwickelt, das einen hohen Anteil preiswerten Wohnens und einen hohen Entsiegelungsgrad vorsieht, also ein zukunftsweisendes städtebauliches Konzept für ein lebendiges Quartier Bergheim-West mit einer hohen Aufenthalts- und Lebensqualität. Dazu gehören neben sozial durchmischtem Wohnen hochwertige Grünflächen sowie Cafés, Einzelhandel, Kreativwirtschaft sowie sogenannte dritte Orte – also konsumfreie Areale zum ungezwungenen Treffen und Beisammensein. Alle Beteiligten, also Bürger*innen, Quartiersmanagement, Bezirksbeirät*innen, Stadtteilverein sowie die sozialen und kulturellen Institutionen vor Ort sollen in die Planungen einbezogen und gehört werden. Für den Bau am neuen Standort haben wir nun eine zukunftsfähige und zudempreiswertere Lösung für einen attraktiven ÖPNV. Eine möglichst kompakte Bauweise sollte alle Anforderungen an einen modernen Betriebshof abdecken, umfassende zentrale Abstellmöglichkeiten bieten und auch Erweiterungsoptionen vorsehen. Wir werden uns für begrünte Dachflächen und eine größtmögliche Photovoltaik-Anlage sowie Fassadenbegrünung einsetzen. 06221 58-47170 geschaeftsstelle@gruenefraktion.heidelberg.de SPD Sören Michelsburg Verantwortungsgemeinschaft für soziale Teilhabe in Gefahr Die SPD-Fraktion imHeidelberger Gemeinderat ist zutiefst irritiert: Warum stehen die Vorlagen zu den Zuschüssen für die sozialen Einrichtungen nicht auf der Tagesordnung des Jugendhilfeausschusses und des Ausschusses für Soziales und Chancengleichheit? Im Gemeinderat wurde am 23. Juli eindeutig festgehalten, dass die Unterlagen jetzt in die Ausschüsse kommen und am 15. Oktober im Gemeinderat beschlossenwerden. Nur unter dieser Voraussetzung hat die SPD-Fraktion überhaupt zugestimmt und eigene Anträge zurückgezogen. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit ist unter diesen Bedingungen für uns nicht möglich. Der Gemeinderat hat bereits imvergangenen Jahr eine Anschlussperspektive für alle betroffenen Einrichtungen beschlossen. Die Ämter haben ihre Arbeit gemacht und Vorlagen für die Sitzung im Juli erstellt. Unverständlich, dass Beschlüsse des Gemeinderats hier nun schon zum zweitenMal vomOberbürgermeister missachtet werden. Die Verantwortungsgemeinschaft zwischen Stadt und sozialen Einrichtungen lebt von Verlässlichkeit. Wird die Behandlung der Vorlagen weiter verschleppt, zerstört das gewachsene Vertrauen und ist schlicht verantwortungslos. Die Einrichtungen brauchen dringend Klarheit, ob und wie sie künftig Zuschüsse erhalten – sonst bricht das soziale Netz in Heidelberg wie ein Kartenhaus zusammen. Für die SPDFraktion ist klar, dass das nicht passieren darf und dass jeder hier vermeintlich gesparte Euro die Gesellschaft amEnde teuer zu stehen kommt. 06221 58-47150 geschaeftsstelle@spd-fraktion. heidelberg.de CDU Dr. Jan Gradel Allen Menschen recht getan ... Bei einer Begehung der Römerstraße in der HDer Weststadt stand ein Thema im Mittelpunkt, das zahlreiche Anwohnerinnen und Anwohner unmittelbar betrifft: die zukünftige Regelung des Be- und Entladens in diesem Straßenabschnitt. Nach Vorgaben der Stadt soll die bisherige Beschilderung „Parkverbot – Be- und Entladen erlaubt“, entfernt werden. Künftig wird an dieser Stelle keine entsprechende Beschilderung mehr vorhanden sein. Dies hat zur Folge, dass die Anwohner die bisherige Möglichkeit zum Be- und Entladen nicht mehr nutzen können. Hintergrund der Entscheidung ist ein Beschluss des Bezirksbeirats Weststadt, wonach das Gehwegparken im Stadtteil künftig nicht mehr toleriert werden soll, und ein Gerichtsurteil, das die derzeitige Situation als nicht ausreichend abgesichert bewertet. Insbesondere wird auf die verbleibende Gehwegbreite von weniger als 1,50 Metern hingewiesen, wenn Fahrzeuge teilweise auf dem Gehweg stehen und einen Sicherheitsabstand zu den Straßenbahngleisen einhalten müssen. Die CDU-Fraktion verschaffte sich bei dem Vor-Ort-Termin ein eigenes Bild von den Gegebenheiten und suchte das Gespräch mit Anwohnern. Auf Nachfrage beim Amt wurde erneut auf das Urteil sowie auf die bestehenden Abstandsregelungen hingewiesen. Die Diskussion macht deutlich, wie schwierig es sein kann, die unterschiedlichen Interessen von Anwohnern, Fußgängern, mobilitätseingeschränkten Menschen, dem ÖPNV mit den rechtlichen Vorgaben in Einklang zu bringen. Während die einen auf ausreichende Möglichkeiten zum Be- und Entladen angewiesen sind, stehen für andere die Sicherheit und Barrierefreiheit auf den Gehwegen im Vordergrund. Der Fall Römerstraße zeigt einmal mehr: Allen Menschen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann. 06221 58-47160 info@cdu-fraktion-hd.de Neue Chancen für das alte Betriebshofgelände: bezahlbarer Wohnraum und öffentliche Grün- und Freiflächen im Herzen Bergheims. (Foto Grünen-Fraktion Heidelberg) In der Rubrik „Stimmen aus dem Gemeinderat“ kommen die Mitglieder des Gemeinderates zu Wort. Die Autorinnen und Autoren sind für den Inhalt ihrer Beiträge in vollem Umfang selbst verantwortlich, insbesondere auch in Bezug auf alle notwendigen Nutzungsrechte. GEMEINDERAT ONLINE www.gemeinderat.heidelberg.de 2 STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT 16. September 2026
IDA Dr. Gunter Frank Seit den Corona-Impfungen sinkt die Geburtenrate In den USAwurde bekannt: Experten wussten, dass die Impfung von Schwangeren ein Risiko war. Wurden Schwangere in den von der Stadt betriebenen Impfzentren geimpft?Wurden sie über Risiken aufgeklärt? info@ida-hd.de Die PARTEI Björn Leuzinger Klausurtagung Der OB möchte vor Einbringung des nächsten Haushaltsplanentwurfs mit allen Stadträten auf Klausurtagung. Zunächst sollte es nach Bad Herrenalb gehen, nach berechtigter Kritik, ob eine Klausurtagung nicht auch ohne teure Übernachtung und nicht mit über einer Stunde Busanfahrt möglich sei, überlegte man sich nach Bad Schönborn zu fahren, was an den hohen Übernachtungskosten nichts ändert. Wir haben in Heidelberg genug Tagungsmöglichkeiten, ich werde an keiner Auswärtstagung teilnehmen. info@die-partei-heidelberg.de AfD Albert Maul Ihr seid nicht allein? Nein, liebe Demonstranten gegen ein demokratisches Wahlergebnis, wahrlich nicht. In vielen Unistädten marschieren ideologisch Verblendete, auf die ein Zitat von Michael Klonovsky gut passt: „Wer heutzutage in einer politischen Debatte den Begriff ‚Nazi‘ gegen wen auch immer ins Feld führt, ist aus ethischer Sicht ein Lump, aus historischer Sicht ein Verharmloser, und aus intellektueller Sicht eine Null.“ Ihre totalitäre Gesinnung unterstreichen AfD-Gegner und gewisse Stadträte, wenn sie gar ein Verbot der Opposition fordern. Macht gerne so weiter – es motiviert immer mehr Wähler und Nichtwähler, wie die Wahlergebnisse nicht nur im Osten zeigen. Der Rückenwind für die notwendige Politikwende wird dadurch umso stärker! geschaeftsstelle@afd-fraktion- heidelberg.de Fraktionsgemeinschaft FDP/FWV Tim Nusser Willkommen zurück Für viele Eltern ist die Erleichterung spürbar – nach sechs langenWochen beginnt die Schulzeit wieder und die fast täglichen Freibadbesuche finden ein Ende. Für den Gemeinderat beginnt mit dieser Woche die Arbeit wieder – in einer ungewissen Weltlage und vor dem Hintergrund so manch einer Landtagswahl muss es unser Ziel sein, zumindest vor Ort für Stabilität und Verlässlichkeit zu sorgen. Einen Haushalt, der die Anforderungen vom Regierungspräsidium erfüllt, möchte die Stadtspitze aufstellen. Richtig so – anschließend werden wir als Fraktion daran arbeiten, dass dieser Haushalt auch nach dem Gemeinderat auf soliden Beinen bleibt und gleichzeitig nicht an den Stellen streicht, die langfristig die Stadt effizienter machen. info@fdpfwv.de Fraktionsgemeinschaft Die Linke/Bunte Linke Hilde Stolz (Bunte Linke) Heißer Herbst Nach dem (meteorologisch) heißen Sommer kommt jetzt der heiße Herbst der Budgetentscheidungen. Die von der Stadtspitze aufgrund des riesigen Defizits geforderte „Seitwärtsbewegung“, das Einfrieren von Budgets auf Stand 2025, bedeutet real „Personalabbau“ und „Einschränkung der Leistungen“. Wir werden nicht unterstützen, dass bewährten Trägern (z.B. aus den Bereichen Gewaltprävention, Demokratieförderung, gesellschaftliches Miteinander, notwendige Unterstützung von Einzelnen) damit der Todesstoß versetzt wird. Auch Umweltschutz und ÖPNV vertragen nur sehr behutsame Kürzungen. Sparen können wir bei Luxuseinrichtungen und Großprojekten wie etwa dem Konferenzzentrum. GGH-Gewinne gehören vollständig in den sozialen Wohnungsbau! buntelinke@gmx.de 3 Die Heidelberger Marliese Heldner Kerwe und Straßenfeste imWandel In allen Stadtteilen finden seit Jahrzehnten Straßenfeste und Kerwen statt. Aus der ursprünglichen Kirchweih mit Gottesdienst wurde im Laufe der Zeit ein mehrtägiges Fest mit Karussell, Zuckerwatte, Kerweschlumpel und Livemusik. Bis heute feiern mehrere Tausende in Handschuhsheim eine legendäre Kerwe. Das Straßenfest der 80er Jahre in Kirchheim hingegen gehört der Vergangenheit an, dort wird wieder auf dem Kerweplatz gefeiert. Manche Kerwe findet ohne Schausteller statt, aber die Stadtteilvereine versuchen, an alte Traditionen anzuknüpfen. In den jüngeren Stadtteilen haben sich etliche Stadtteilfeste mit großem Charme etabliert. Allerdings hat die Medaille auch eine Kehrseite: Die Erwartungen der Gäste sind hoch - vom generationsübergreifenden Unterhaltungsangebot bis hin zu den kulinarischen Köstlichkeiten. Die Auflagen der Stadt, Beschwerden wegen Lärm sowie immer weniger aktive Helfer machen es immer schwerer, diese Feste zu organisieren. Damit die Stadtteilfeste eine Zukunft haben, müssen wir sie wieder als Gemeinschaftsprojekt - mit weniger hohen Erwartungen und mehr gemeinsamer Tatkraft - verstehen. Den vielen Ehrenamtlichen, die es überhaupt ermöglichen, dass wir feiern können, gebührt Respekt und Dank!!! info@dieheidelberger.de Fraktionsgemeinschaft HiB/Volt Waseem Butt, Andreas Gottschalk NwJ: Dialog dient Demokratie! Am Samstag 12.9.26 sind 7500 Menschen demDemonstrationsaufruf des Netzwerks „Kein Schritt gegen Rechts“ unter demMotto: „NieWieder! Jetzt!“ (NwJ) gefolgt und haben in Heidelberg ein starkes Zeichen gegen Rechtsruck und für Demokratie gesetzt. Auslöser war das bestürzende Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt vom 6.9.26, das für alle demokratischen Kräfte ein letzter Weckruf sein müsste. Wir hätten es daher gerne gesehen, wenn alle demokratischen Parteien Heidelbergs auf dem offiziellen Demo-Plakat vereinigt gewesen wären. Die Extremisten wollen die Gesellschaft spalten und Zwietracht säen. Da müssen die demokratischen Kräfte vereint dagegenhalten. Wir möchten, dass die Demo nachhaltig wirkt, indem wir die Idee des gelungenen Dialogformats, das die Menschen miteinander ins Gespräch brachte, aufgreifen: Schon bald muss der Gemeinderat über den städtischen Haushalt für 2027/28 entscheiden. Wegen der schlechten Finanzlage muss wieder gespart werden. Das birgt die Gefahr, dass die Stadtgesellschaft gespalten wird. Wir fordern die Stadtverwaltung daher auf, der Stadtgesellschaft Dialoge miteinander zu ermöglichen, wie wir den nächsten Haushalt solidarisch gestalten können. info@hib-volt.de STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT 16. September 2026 Stadtblatt? Ja, bitte! Jetzt Stadtblatt digital lesen und Newsletter abonnieren www.stadtblatt.heidelberg.de
4 16. September 2026 AKTUELLES Akkus und Batterien richtig entsorgen Im Handel oder bei den Recyclinghöfen Wieblingen und Kirchheim abgeben L ithium-Ionen-Akkus sind aus dem Alltag kaum noch wegzudenken: Werden Akkus und Batterien jedoch über den Rest- oder Biomüll entsorgt, können sie bei Sammlung, Transport oder weiterer Verarbeitung beschädigt werden und Brände auslösen. So funktioniert die Entsorgung richtig: › Lose Batterien und Akkus müssen getrennt gesammelt und an einer dafür vorgesehenen Annahmestelle abgegeben werden. › Elektrogeräte mit entnehmbarem Akku: Wenn der Akku ohne Schwierigkeiten entnommen werden kann, werden Gerät und Akku entsprechend getrennt abgegeben. › Elektrogeräte mit fest verbautem Akku: Das komplette Gerät gehört in die Elektroaltgeräte-Sammlung. › Elektrokleingeräte wie Handys, elektrische Zahnbürsten, Toaster oder Wasserkocher können in Heidelberg auf den zentralen Recyclinghöfen in Wieblingen und Kirchheim und in vielen Einzelhandelsgeschäften, die Elektrokleingeräte anbieten, abgegeben werden. Besondere Vorsicht gilt bei beschädigten, verformten oder aufgeblähten Akkus. Bürgerinnen und Bürger können sich bei Unsicherheiten an die Recyclinghöfe wenden. jkl www.asz.heidelberg.de Stückerweg-Sanierung dauert länger Vollsperrung noch bis 2. Oktober Die Sanierung des Stückerwegs in Kirchheim dauert voraussichtlich bis Freitag, 2. Oktober. Während der Arbeiten bleibt die Verbindung nach Eppelheim in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt. Die Baumaßnahme ist eng mit den Arbeiten des Regierungspräsidiums Karlsruhe an der L 600a / Speyerer Straße verbunden undmuss mit dieser abgestimmt werden. Deshalb konnten die Arbeiten im Stückerweg erst beginnen, nachdem die notwendigen vorbereitenden Arbeiten abgeschlossen waren. Zusätzlich wurden im Stückerweg unerwartete Untergrundverhältnisse festgestellt, die weitere Arbeiten erforderlichmachen. Dadurch verschiebt sich der Bauablauf. Wenn die Altstadt noch schläft Bürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain begleitete bei Sommertour die Stadtreinigung N ach der morgendlichen Arbeitsausgabe auf dem Betriebsgelände der Abfallwirtschaft, Stadtreinigung und Zentralwerkstätten Heidelberg (ASZ) begleitete Bürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain im Rahmen seiner Sommertour ein Reinigungsteamdurch die Innenstadt. Zu den Aufgaben gehörten die Leerung der zahlreichen Papierkörbe, die Beseitigung achtlos weggeworfener Abfälle und die Reinigung der Hauptstraße. Auch mit dem für die Altstadt zuständigen Kehrmaschinenfahrer tauschte sich der Bürgermeister über die Situation vor Ort aus. „Die Mitarbeitenden der Stadtreinigung sorgen jedenMorgen dafür, dass die Altstadt sauber in den Tag starten kann – und das zu einer Zeit, zu der viele Menschen noch schlafen. Diese Arbeit ist körperlich anspruchsvoll, verlangt viel Flexibilität und wird im Alltag häufig als selbstverständlich wahrgenommen. Mein großer Dank gilt den Kolleginnen und Kollegen, die hier täglich für ein gepflegtes Stadtbild sorgen“, sagte Schmidt-Lamontain. Sauberkeit geht nur gemeinsam Die Hauptstraße gehört zu den am stärksten frequentierten Bereichen Heidelbergs. Entsprechend hoch ist die Zahl der Papierkörbe, die täglich geleert werden müssen. Hinzu kommen Abfälle, die auf Straßen und Plätzen zurückbleiben, sowie immer wieder illegal abgestellter Sperrmüll. Eine weitere Herausforderung ist das enge Zeitfenster für die Arbeiten. Die Stadtreinigung muss Flächen möglichst reinigen, bevor die Fußgängerzone stark belebt ist. Gleichzeitig beeinflussen Lieferverkehr, Außengastronomie und der einsetzende Berufsverkehr die Einsatzmöglichkeiten. „Eine saubere Innenstadt ist eine gemeinsame Aufgabe. Die Stadtreinigung kann viel leisten – am wirkungsvollsten ist ihre Arbeit aber, wenn Abfälle in den vorgesehenen Behältern entsorgt und Sperrmüll nicht einfach im öffentlichen Raum abgestellt wird“, betonte SchmidtLamontain. Bürgermeister packt mit an Bei seiner Sommertour packte Schmidt-Lamontain auch bei Baumpflegearbeiten im Bereich Jahnpark/ Römerbad in Neuenheim mit an. Fachkräfte des Landschafts- und Forstamts zeigten ihm, wie die Krone eines Großbaums kontrolliert und gepflegt wird. Gemeinsam mit Mitarbeitenden der städtischen Malerei brachte er neue Fahrbahnmarkierungen an. Er lobte den Beitrag zur Verkehrssicherheit, den die Mitarbeitenden täglich leisten. Bei einer Exkursion ins Mühltal informierte sich Schmidt-Lamontain über die Arbeit von „Natürlich Heidelberg“. Hier haben sich viele Kooperationen im Bereich der Umweltbildung etabliert. ZumAbschluss der Sommertour ließ sich Schmidt-Lamontain in der Südstadt zeigen, wie Nistmöglichkeiten für Vögel und Fledermäuse bei Sanierungen erhalten oder ersetzt werden können. jkl/fr Umweltbürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain begleitete im Rahmen seiner Sommertour ein Reinigungsteam der ASZ. (Foto Stadt Heidelberg) › Jugendhilfeausschuss: Donnerstag, 17. September, 16 bis 18 Uhr › Ausschuss für Soziales und Chancengleichheit: Donnerstag, 17. September, 18 bis 21 Uhr › Stadtentwicklungs- und Bauausschuss: Dienstag, 22. September › Ausschuss für Kultur und Bildung: Donnerstag, 24. September, 17 bis 21 Uhr Die Gremiensitzungen finden im Rathaus, Marktplatz 10, statt. Weitere Termine und Tagesordnungen unter www.gemeinderat. heidelberg.de Gremiensitzungen
5 16. September 2026 AKTUELLES Wo wird mehr Carsharing gebraucht? Online-Beteiligung ab 21. September Die Stadt möchte das Carsharing-Angebot im Stadtgebiet weiter ausbauen. Wo werden zusätzliche Stellplätze benötigt? Welche Fahrzeugtypen sollten dort zur Verfügung stehen? Dazu können alle Interessierten vom 21. September bis 11. Oktober ihre Vorschläge in einer Online-Karte eintragen. Über die Karte können Bürgerinnen und Bürger Standorte markieren, an denen sie sich ein Carsharing-Angebot wünschen. Ergänzend können sie angeben, welche Fahrzeugtypen dort benötigt werden, und eigene Hinweise, Wünsche und Erfahrungen einbringen. Die eingegangenen Vorschläge werden anschließend fachlich geprüft und fließen in das neue Carsharing-Konzept der Stadt ein. Die Umsetzung des erweiterten Stationsnetzes soll voraussichtlich ab Mitte 2027 schrittweise beginnen. Derzeit gibt es auf städtischemGrund rund 70 Carsharing-Stellplätze mit rund 140 Fahrzeugen. Diese werden von der stadtmobil Rhein-Neckar AG betrieben. Online-Beteiligung vom 21. September bis 11. Oktober www.carsharing-hd.de 72 Nachwuchskräfte starten bei der Stadt ins Berufsleben Für 72 junge Menschen beginnt ein neuer Lebensabschnitt: Sie starten im September oder Oktober ihre Ausbildung, ihr duales Studium oder ihren Freiwilligendienst bei der Stadt Heidelberg und werden künftig in 30 verschiedenen Berufen, Studiengängen und Freiwilligendiensten dazu beitragen, Heidelberg aktiv mitzugestalten. Die Stadt bildet in knapp 40 Berufen und dualen Studiengängen aus und legt neben der fachlichen Qualifizierung großen Wert auf persönliche Entwicklung. www.oneteamheidelberg.de (Foto Rothe) Weitere sechs Millionen Euro Wolfgang Marguerre und Octapharma übernehmen Mehrkosten für Sanierung der Stadthalle D er Heidelberger Ehrenbürger und Unternehmer Wolfgang Marguerre hat mitgeteilt, dass die Octapharma AG im Rahmen der bestehenden Sponsoring-Vereinbarung auch die zuletzt aufgelaufenen Mehrkosten von sechs Millionen Euro bei der Sanierung der am 1. Februar wiedereröffneten Stadthalle übernimmt. Gemeinsam mit seiner Familie und seinemUnternehmen deckt er damit weiter in vollem Umfang die Kosten von nun 63 Millionen Euro. Oberbürgermeister Eckart Würzner betont: „Dank des einmaligen Engagements von Wolfgang Marguerre gemeinsam mit seiner Familie und seinem Unternehmen Octapharma erstrahlt die Stadthalle heute in neuem Glanz. Viele Tausend Besucherinnen und Besucher sind begeistert von der wunderschön sanierten Stadthalle mit ihrem historischen Charme, dem verglasten Portikus, der verbesserten Sicht undAkustik und der Barrierefreiheit. Dass Wolfgang Marguerre nun gemeinsammit seinemUnternehmen ein weiteres Mal sein einzigartiges Engagement erhöht und weiterhin die gesamten Kosten der Sanierung unserer Stadthalle trägt, ist eine großartige Nachricht für Heidelberg. Dafür möchte ich im Namen der Stadt Heidelberg, des Gemeinderates und der Bürgerinnen und Bürgermeinen ganz herzlichen Dank aussprechen.“ Wolfgang Marguerre setzt damit fort, was er seit Beginn der Sanierung 2019 konsequent vorgelebt hat: Er und sein Unternehmen haben jede Kostensteigerung mitgetragen. Diese waren vor allem auf gestiegene Baupreise und baubedingte Verzögerungen zurückzuführen – Faktoren, die auch andere große Sanierungsvorhaben in dieser Zeit betrafen. Umso bemerkenswerter fällt vor diesemHintergrund die Verlässlichkeit aus, mit der Wolfgang Marguerre und Octapharma das Projekt seit sechs Jahren tragen. Grund für die zuletzt entstandenen Mehrkosten waren unvorhergesehene bauliche Schäden: Die durchkorrodierte Stahlkonstruktion des Balkons zum Montpellierplatz musste komplett ausgetauscht, die Mittelrang-Empore im WolfgangMarguerre-Saal mit einer neuen, denkmalgerecht in die Glastrennwand integrierten Stahlkonstruktion gestützt werden. chb Seit Februar hat das sanierte Konzerthaus Stadthalle wieder für das Publikum geöffnet. (Foto Niebylski) Filmabend zum „Safe Abortion Day“ Anlässlich des Internationalen Safe Abortion Day lädt das Amt für Chancengleichheit gemeinsammit pro familia Heidelberg und demGloria-Gloriette-Kino zu einem Filmabend mit anschließender Diskussion ein. Die Veranstaltung findet amDienstag, 22. September, um 19 Uhr im GlorietteKino, Hauptstraße 146, statt. Gezeigt wird der Dokumentarfilm „Wie wir wollen“. Im Anschluss an die Vorführung findet ein Gespräch statt. Es begrüßen Jutta Freimuth vomGloriaGloriette-Kino und Bürgermeisterin Stefanie Jansen. Sandra Arendarczyk, kommunale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, sowie Kirsten Schmitz, Geschäftsführerin von pro familia Heidelberg, sind Gesprächspartnerinnen für das Publikum im Anschluss an den Film. www.gloria-kamera-kinos.de
AKTUELLES 6 16. September 2026 Wir trauern um unseren Mitarbeiter und Kollegen Thomas Apfel der im Alter von 58 Jahren verstorben ist. Thomas Apfel war seit 1995 bei der Stadt Heidelberg, zuletzt beim Amt für Baurecht und Denkmalschutz, beschäftigt. Von Beginn an zeichnete er sich durch besonderes Engagement, großes Verantwortungsbewusstsein sowie durch hohe persönliche, fachliche und soziale Kompetenz aus. Betroffen nehmen wir Abschied von einem geschätzten Mitarbeiter, dessen Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft uns sehr fehlen werden. Wir werden ihn immer in guter Erinnerung behalten. Unser Mitgefühl gehört seiner Familie. Stadtverwaltung Heidelberg Prof. Dr. Eckart Würzner Oberbürgermeister Martin Eisele Vorsitzender des Gesamtpersonalrats Wir trauern um unseren Mitarbeiter und Kollegen Gernot Höhn der im Alter von 63 Jahren verstorben ist. Gernot Höhn war seit Februar 1999 beim Gemeindevollzugsdienst beim heutigen Amt für Mobilität beschäftigt. Betroffen nehmen wir Abschied von einem geschätzten Mitarbeiter, der durch sein Engagement und Verantwortungsbewusstsein bei Vorgesetzten, Kolleginnen und Kollegen sehr beliebt war. Wir werden ihn immer in guter Erinnerung behalten. Unser Mitgefühl gehört seinen Angehörigen. Stadtverwaltung Heidelberg Prof. Dr. Eckart Würzner Oberbürgermeister Martin Eisele Vorsitzender des Gesamtpersonalrates ON E T E AM H E I D E L B E RG w r suche Leiterin / Leiter Schulentwicklung und Regionales Bildungsbüro (m/w/d) Amt für Schule und Bildung | Vollzeit | unbefristet | Entgeltgruppe 14 TVöD, bei Vorliegen der beamtenrechtlichen Voraussetzungen kann eine Übernahme in ein Beamtenverhältnis geprüft werden Bautechnische Prüferin / Bautechnischer Prüfer (m/w/d) – Schwerpunkt Tiefbau Rechnungsprüfungsamt | Vollzeit | unbefristet | Entgeltgruppe 12 TVöD Disponentin / Disponent Abfallsammellogistik (m/w/d) mit stellvertretender Abteilungsleitung ASZ Heidelberg | Vollzeit | unbefristet | bis Entgeltgruppe 9b TVöD jetzt bewerben www.oneteamheidelberg.de Aktion „Handel(n) hilft“ Sachspenden für soziale Einrichtungen Mit der neuen Aktion „Handel(n) hilft“ zeigen Geschäfte aus der Altstadt, dass wirtschaftlicher Erfolg und gesellschaftliches Engagement Hand in Hand gehen. Vom 19. September bis 3. Oktober wird eine eigens gestaltete Aktionstüte mit demAufdruck „Handel(n) hilft“ in 23 teilnehmenden Geschäften in der Altstadt an Kundinnen und Kunden ausgegeben. Diese können die Tüten mit nützlichen und benötigten Sachspenden für Menschen in schwierigen Lebenssituationen füllen und in den teilnehmenden Geschäften wieder abgeben – und damit eine wertvolle Unterstützung für Mitmenschen leisten, die Hilfe benötigen. Wer eine Sachspende abgebenmöchte, erkennt teilnehmende Geschäfte auch an den in den Schaufenstern präsentierten Aktionstüten. Insgesamt werden 1.000 Aktionstüten ausgeteilt. Die gesammelten Sachspenden – hilfreich sind etwa Lebensmittel über Hygieneartikel bis hin zu Büchern, Stiften und Spielsachen für Kinder – kommen dem Frauenhaus Heidelberg, dem Frauennotruf Heidelberg und der Diakonie Heidelberg zugute. Die Bürgerstiftung Heidelberg übernimmt die Patenschaft für „Handel(n) hilft“ und verteilt mit der Wirtschaftsförderung die Spenden an die drei Einrichtungen. „Gut saniert?! – Ansehen!“ Am 27. September Wohnhaus besichtigen Wie funktioniert eine energetische Sanierung in der Praxis?Welche Maßnahmen haben sich bewährt? Und welche Erfahrungen haben Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer damit gemacht? Antworten aus erster Hand bieten die Aktionstage von „Gut saniert?! Ansehen!“ in Heidelberg und demRhein-Neckar-Kreis. Eigentümerinnen und Eigentümer energetisch sanierter Wohnhäuser öffnen dabei ihre Türen und geben Interessierten Einblicke in ihre Projekte. In Heidelberg öffnet am Sonntag, 27. September, ein Zweifamilienhaus in der Panoramastraße 79 in Rohrbach von 11 bis 15 Uhr seine Türen. Bei kurzen Führungen erhalten Besucherinnen und Besucher Einblicke in die umgesetzten Maßnahmen und können sich mit den Eigentümerinnen und Eigentümern sowie Fachleuten austauschen. Themen sind unter anderem Heizung, Dämmung, Fenster, Photovoltaik sowie Möglichkeiten der Energieberatung und Förderung. Unter allen Besucherinnen und Besuchern der Aktionstage verlost die KLiBA eine begrenzte Anzahl individueller Gebäude-Checks der Verbraucherzentrale. www.kliba-heidelberg.de/ gut-saniert
7 STADTWERKE HEIDELBERG 16. September 2026 Bürgerschaft, Gemeinderat und Verwaltung der Stadt Heidelberg trauern um Altstadträtin Lore Vogel Frau Vogel war von Oktober 1989 bis September 2009 Mitglied des Heidelberger Gemeinderates. In den insgesamt 20 Jahren ihrer Tätigkeit als Stadträtin, davon mehr als zehn Jahre als stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende, hat sie sich herausragend engagiert und maßgeblich zur Weiterentwicklung Heidelbergs beigetragen. Zum Wohle ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger hat sie ein hohes Maß an Kraft und Zeit eingebracht. In dankbarer Erinnerung nehmen wir Abschied von ihr. Unsere Gedanken sind bei ihrer Familie. Stadtverwaltung Heidelberg Prof. Dr. Eckart Würzner Oberbürgermeister AKTUELLES Impressum Herausgeberin: Stadt Heidelberg Amt für Öffentlichkeitsarbeit Marktplatz 10 69117 Heidelberg 06221 58-12000 stadtblatt@heidelberg.de Amtsleitung: Timm Herre (tir) Redaktion: Hannah Lena Puschnig (hlp), Sascha Balduf (sba), Christian Beister (chb), Christina Euler (eu), Claudia Kehrl (ck), Julian Klose (jkl), Florian Römer (fr), Laura Schleicher (ls), Laura Stahmer (lst), Carina Troll (cat) Druck: HAAS-Druck GmbH Vertrieb: Heidelberger Dienste gGmbH www.heidelberg.de BEKANNTMACHUNGEN ONLINE › Vorhabenbezogener Bebauungsplan Patrick-Henry-Village - Ankunftszentrum › 15. Änderung der Gemeinderatsgeschäftsordnung › Geschäftsordnung Migrationsbeirat › Bekanntmachung 1. Nachtragshaushaltsplan 2026 Theater- undOrchesterstiftung Heidelberg › Abwägungs- und Satzungsbeschluss Bebauungsplan Nördliches Neckarufer 2. Änderung › Ortsübliche Bekanntmachung TransnetBWHeidelberg Zweitkartierungen › Jahresabschlüsse Stadtwerke Heidelberg › Jahresabschluss Heidelberger Frühling gGmbH 2024/2025 › Allgemeinverfügung für jagdausübungsberechtigte Personen und Personen mit Jagderlaubnis zur Abwendung ernster landwirtschaftlicher Schäden durch Saatkrähen auf Gemarkung der Stadt Heidelberg www.heidelberg.de/ bekanntmachungen Fernwärmeausbau Heidelberg Bestens im Plan Fernwärme ist eine zukunftssichere Heizlösung: Bereits heute stammt sie zu 50 Prozent aus erneuerbaren Energien und Abwärme aus der Abfallverwertung, bis 2030 soll die Wärmeversorgung in Heidelberg klimaneutral und überwiegend aus lokalen Energiequellen erfolgen (s. www.swhd.de/energiekonzeption). Wer umsteigt, profitiert zudem von attraktiven Förderungen. Damit immer mehr Haushalte eine nachhaltige, komfortable und krisenunabhängige Wärmeversorgung nutzen können, bauen die Stadtwerke Heidelberg ihr Fernwärmenetz seit diesem Jahr mit erhöhtem Tempo aus. Ausbau geht schneller voran als geplant Derzeit liegt der Schwerpunkt auf Neuenheim und HandschuhsheimSüd. Das erste Ausbaucluster in Neuenheimwird dabei rund neunMonate früher fertig als geplant. Auch die Arbeiten südlich der Thorax-Klinik in Rohrbach konnten mehr als ein Jahr früher abgeschlossen werden. Aktuell wird entlang der Bergstraße in Neuenheim und Handschuhsheim gebaut. Anschließend folgen weitere Bereiche in Handschuhsheim. Mit jedem neuen Abschnitt wächst die Zahl der anschließbaren Gebäude. Tipps: Wer sichwährend der Bauphase für einen Anschluss entscheidet, erhält eine Sprinterprämie. Empfehlenswert ist, bereits vor Baubeginn ein unverbindliches Angebot anzufordern. Zudem gilt: Wer sich früher für die Umstellung auf Fernwärme entscheidet, erhält mehr Förderung, da die Förderung seit diesem Sommer halbjährlich sinkt. Informationen zu Ausbaugebieten, Anschluss, Förderung und Kosten finden Interessierte unter www.swhd. de/fernwaerme. Individuelle Beratung zur Förderung bietet außerdem die KLiBA. Impressum Stadtwerke Heidelberg Unternehmenskommunikation Alte Eppelheimer Straße 26 69115 Heidelberg 06221 513-0 ukom@swhd.de Redaktion: Ellen Frings; Michael Treffeisen Foto: Ellen Frings, Stadtwerke Heidelberg Alle Angaben ohne Gewähr Fernwärme ist eine zukunftssichere, komfortable und krisenunabhängige Wärmeversorgung. Heidelberg macht mobil! Am Samstag, 19. September 2026, lädt „Heidelberg macht mobil“ von 14 bis 18 Uhr in die Bahnhofstraße hinter demWeltHaus ein und bietet Informationen sowie Mitmachangebote rund um nachhaltige Mobilität. Besucher können sich u.a. über die öffentliche Ladeinfrastruktur in Heidelberg informieren. Die Stadtwerke Heidelberg fördern die Veranstaltung. Weitere Informationen unter www.heidelberg-machtmobil.de
8 16. September 2026 AKTUELLES Großes Fest am 20. September Weltkindertag zum ersten Mal im Haus der Jugend D er Heidelberger Weltkindertag findet in diesem Jahr erstmals im Haus der Jugend statt. Das beliebte Kinder- und Familienfest, das bislang auf der Neckarwiese veranstaltet wurde, lädt am Sonntag, 20. September, von 14 bis 18 Uhr auf das Gelände des Hauses der Jugend, Römerstraße 87, ein. Der Eintritt sowie alle Angebote sind kostenfrei. Das Programm kann unabhängig von der Witterung stattfinden. Programm Kinder und Familien aus allen Heidelberger Stadtteilen erwartet ein abwechslungsreiches Nachmittagsprogramm. Bürgermeisterin Stefanie Jansen spricht zur Eröffnung um 14 Uhr ein Grußwort. Von 14 bis 17 Uhr gibt es zahlreiche kostenfreie Spiel- undMitmachangebote wie Dosenwerfen, Fahrradparcours, Kinderdisco, Schnitzen, Basteln und Kinderschminken. Von 17 bis 18 Uhr ist die Bühne frei für Musik und eine Zaubershow. Zu den Programmpunkten gehören unter anderem die inklusive Band „The Different Stars“ des Pilgerhauses Weinheim, der Zauberer Wolfgang Huber sowie eine Tombola. Darüber hinaus können Kinder bei einer Rallye zum Thema Kinderrechte das Gelände erkunden. Wer alle Stationen findet und die entsprechende Frage zu den Kinderrechten beantwortet, kann am Ende an einer Verlosung teilnehmen. Für warme und kalte Getränke sowie süße Snacks sorgt der Förderverein des Hauses der Jugend mit Unterstützung durch Kuchenspenden. Veranstaltet wird das Fest gemeinsam vomHaus der Jugend Heidelberg und dem Kulturfenster e. V. Zahlreiche Vereine, Initiativen, freie Träger und Einrichtungen der Heidelberger Kinder- und Jugendarbeit beteiligen sich mit eigenen Aktionen. eu Weitere Informationen unter www.hausderjugend-hd.de Der Weltkindertag am 20. September 2026 wird in Heidelberg erstmals im Haus der Jugend gefeiert. (Bild Stadt Heidelberg) Alte Fotos aus der Südstadt gesucht Die neue Südstadt feiert zehnjähriges Bestehen – Zeit, Erinnerungen wiederzuentdecken! Gesucht werden Fotos, die zeigen, wie es auf den ehemaligen US-Militärflächen früher aussah und wie dort gelebt und gearbeitet wurde. Wer solche Schätze findet, kann sie im Bürgerzentrum Chapel, Rheinstraße 12/4, abgeben, in den Briefkasten einwerfen oder per E-Mail an Suedstadt-Jubilaeum@Heidelberg.de schicken. Die Bilder sollen anschließend unter www.heidelberg.de/neuesued stadt gezeigt werden. (Archivfoto Speck/Stadtarchiv, 1951) Kurz gemeldet Stammtisch von Menschen mit Behinderungen Der Beirat von Menschen mit Behinderungen (bmb) trifft sich am Donnerstag, 17. September, um 19 Uhr bei einem offenen Stammtisch im Urban Kitchen, Poststraße 36/5. Interessierte Gäste sind herzlich willkommen. Anmeldung zum Jugendtanztag Tanzgruppen aus Jugendfreizeiteinrichtungen, Vereinen, Schul-AGs, privaten Gruppen und sonstigen nichtkommerziellen Einrichtungen können sich ab sofort für den Jugendtanztag am 5. Dezember anmelden. www.hausder jugend-hd.de/jtt „Stadt kauft Kunst“ Kunstschaffende aus Heidelberg und der Region sind eingeladen, sich am diesjährigen Kunstankauf im Bereich Malerei zu beteiligen. Die Bewerbungen sind im Zeitraum vom 5. Oktober bis einschließlich 9. Oktober einzureichen. www.heidelberg.de/ kulturamt Lesung und Gespräch mit Tülin Sezgin Tülin Sezgin, bekannt als „Conny from the Block“, liest am Montag, 21. September, um 19.30 Uhr im Karlstorbahnhof aus ihrem Buch „ALMANCI-Mädchen“. Danach findet ein Gespräch statt. Die Moderation übernimmt Ivie Obulor, Geschäftsführerin der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus (ECCAR) beim Amt für Chancengleichheit. www.karlstorbahnhof.de Fairen Handel entdecken Aktionen bis zum 25. September Zahlreiche Akteurinnen und Akteure in Heidelberg laden bis 25. September dazu ein, den Fairen Handel neu zu entdecken. Unter dem bundesweiten Motto „Fair handeln – Vielfalt erleben!“ beteiligt sich die Stadt gemeinsammit Partnerinnen und Partnern aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Bildung mit Aktionen. Am Samstag, 19. September, können von 14 bis 17 Uhr Kleider im WeltHaus, Kurfürsten-Anlage 25 getauscht werden. Am gleichen Nachmittag können in der Bahnhofstraße Lastenräder, E-Bikes und Kinderanhänger getestet werden. Vollständiges Programm unter www.heidelberg-handeltfair.de
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