5 16. September 2026 AKTUELLES Wo wird mehr Carsharing gebraucht? Online-Beteiligung ab 21. September Die Stadt möchte das Carsharing-Angebot im Stadtgebiet weiter ausbauen. Wo werden zusätzliche Stellplätze benötigt? Welche Fahrzeugtypen sollten dort zur Verfügung stehen? Dazu können alle Interessierten vom 21. September bis 11. Oktober ihre Vorschläge in einer Online-Karte eintragen. Über die Karte können Bürgerinnen und Bürger Standorte markieren, an denen sie sich ein Carsharing-Angebot wünschen. Ergänzend können sie angeben, welche Fahrzeugtypen dort benötigt werden, und eigene Hinweise, Wünsche und Erfahrungen einbringen. Die eingegangenen Vorschläge werden anschließend fachlich geprüft und fließen in das neue Carsharing-Konzept der Stadt ein. Die Umsetzung des erweiterten Stationsnetzes soll voraussichtlich ab Mitte 2027 schrittweise beginnen. Derzeit gibt es auf städtischemGrund rund 70 Carsharing-Stellplätze mit rund 140 Fahrzeugen. Diese werden von der stadtmobil Rhein-Neckar AG betrieben. Online-Beteiligung vom 21. September bis 11. Oktober www.carsharing-hd.de 72 Nachwuchskräfte starten bei der Stadt ins Berufsleben Für 72 junge Menschen beginnt ein neuer Lebensabschnitt: Sie starten im September oder Oktober ihre Ausbildung, ihr duales Studium oder ihren Freiwilligendienst bei der Stadt Heidelberg und werden künftig in 30 verschiedenen Berufen, Studiengängen und Freiwilligendiensten dazu beitragen, Heidelberg aktiv mitzugestalten. Die Stadt bildet in knapp 40 Berufen und dualen Studiengängen aus und legt neben der fachlichen Qualifizierung großen Wert auf persönliche Entwicklung. www.oneteamheidelberg.de (Foto Rothe) Weitere sechs Millionen Euro Wolfgang Marguerre und Octapharma übernehmen Mehrkosten für Sanierung der Stadthalle D er Heidelberger Ehrenbürger und Unternehmer Wolfgang Marguerre hat mitgeteilt, dass die Octapharma AG im Rahmen der bestehenden Sponsoring-Vereinbarung auch die zuletzt aufgelaufenen Mehrkosten von sechs Millionen Euro bei der Sanierung der am 1. Februar wiedereröffneten Stadthalle übernimmt. Gemeinsam mit seiner Familie und seinemUnternehmen deckt er damit weiter in vollem Umfang die Kosten von nun 63 Millionen Euro. Oberbürgermeister Eckart Würzner betont: „Dank des einmaligen Engagements von Wolfgang Marguerre gemeinsam mit seiner Familie und seinem Unternehmen Octapharma erstrahlt die Stadthalle heute in neuem Glanz. Viele Tausend Besucherinnen und Besucher sind begeistert von der wunderschön sanierten Stadthalle mit ihrem historischen Charme, dem verglasten Portikus, der verbesserten Sicht undAkustik und der Barrierefreiheit. Dass Wolfgang Marguerre nun gemeinsammit seinemUnternehmen ein weiteres Mal sein einzigartiges Engagement erhöht und weiterhin die gesamten Kosten der Sanierung unserer Stadthalle trägt, ist eine großartige Nachricht für Heidelberg. Dafür möchte ich im Namen der Stadt Heidelberg, des Gemeinderates und der Bürgerinnen und Bürgermeinen ganz herzlichen Dank aussprechen.“ Wolfgang Marguerre setzt damit fort, was er seit Beginn der Sanierung 2019 konsequent vorgelebt hat: Er und sein Unternehmen haben jede Kostensteigerung mitgetragen. Diese waren vor allem auf gestiegene Baupreise und baubedingte Verzögerungen zurückzuführen – Faktoren, die auch andere große Sanierungsvorhaben in dieser Zeit betrafen. Umso bemerkenswerter fällt vor diesemHintergrund die Verlässlichkeit aus, mit der Wolfgang Marguerre und Octapharma das Projekt seit sechs Jahren tragen. Grund für die zuletzt entstandenen Mehrkosten waren unvorhergesehene bauliche Schäden: Die durchkorrodierte Stahlkonstruktion des Balkons zum Montpellierplatz musste komplett ausgetauscht, die Mittelrang-Empore im WolfgangMarguerre-Saal mit einer neuen, denkmalgerecht in die Glastrennwand integrierten Stahlkonstruktion gestützt werden. chb Seit Februar hat das sanierte Konzerthaus Stadthalle wieder für das Publikum geöffnet. (Foto Niebylski) Filmabend zum „Safe Abortion Day“ Anlässlich des Internationalen Safe Abortion Day lädt das Amt für Chancengleichheit gemeinsammit pro familia Heidelberg und demGloria-Gloriette-Kino zu einem Filmabend mit anschließender Diskussion ein. Die Veranstaltung findet amDienstag, 22. September, um 19 Uhr im GlorietteKino, Hauptstraße 146, statt. Gezeigt wird der Dokumentarfilm „Wie wir wollen“. Im Anschluss an die Vorführung findet ein Gespräch statt. Es begrüßen Jutta Freimuth vomGloriaGloriette-Kino und Bürgermeisterin Stefanie Jansen. Sandra Arendarczyk, kommunale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, sowie Kirsten Schmitz, Geschäftsführerin von pro familia Heidelberg, sind Gesprächspartnerinnen für das Publikum im Anschluss an den Film. www.gloria-kamera-kinos.de
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