stadtblatt-heidelberg-download-2026-15

IDA Dr. Gunter Frank Der Weltklimarat stuft seine bisherigen Horrorszenarien ... ...zum Klimawandel als ‚unplausibel‘ ein und zieht sie zurück. Wird Heidelberg das in seine Planungen einbeziehen? Oder bleibt es beim Ziel der Klimaneutralität – koste es die Bürger, was es wolle? info@ida-hd.de GAL Michael Pfeiffer „Das bisschen Haushalt … …macht sich von allein“ hieß ein Lied in den 70ern. Davon träumt wohl auch der Gemeinderat. Beim Blick auf die Tagesordnung des heutigen Haupt- und Finanzausschusses wirdmir mulmig: 720.000 € für zwei Balkone der Karl-Theodor-Brücke, 14,5 Mio. € Mehrkosten für die Montpellierbrücke und 450.000 € für den Sportplatz Ziegelhausen mit LED-Flutlicht. Da werden eben 20 Mio. € beschlossen, weil es nötig ist. Erhoffte Zuschüsse aus dem Bundesprogramm für kommunale Sportstätten blieben aus. mp-pfeiffer@gmx.net AfD Albert Maul Es war einmal … ... die Mär vom menschengemachten Klimawandel. Gerade hat der „Weltklimarat“ das Horrorszenario RCP8.5 beerdigt, die Basis für fatale Fehlentscheidungen wie die desaströse Energiewende. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch der Rest des für Profiteure sehr einträglichen Klimalügennarrativs einer politisierten und korrumpierten „Wissenschaft“ sogar in Deutschland zusammenbricht. Heidelberg will mit gigantischen Wärmepumpen undWindradwahn dennoch unbeirrt weitermachen. Energiewendegläubige bemühen derzeit verstärkt die Krisensicherheit als Argument. Volatile Stromerzeugung aus Wind und Sonne kann aber gerade dies nicht leisten, da Stromnicht mal ansatzweise in den für ein Industrieland benötigten Dimensionen speicherbar ist. geschaeftsstelle@afd-fraktion- heidelberg.de Fraktionsgemeinschaft FDP/FWV Tim Nusser (FDP) Bürgerämter – 5 Stück, 5 Tage die Woche Die Verwaltung braucht eine Zeitenwende. Zehn Bürgerämter, die mittlerweile oft nur noch an 2-3 Tagen öffnen, sind teuer. Wir wollen stattdessen fünf starke Standorte in Nord, Süd, Ost, West undMitte schaffen – ergänzt durch ein ausgebautes digitales Bürgeramt. Gepaart mit Online-Self-Service-Verwaltungsangeboten schaffen wir so eine zeitgemäße Verwaltung, die primär digital erreichbar ist. Neben den Onlineleistungen sollten die fünf physischen Bürgerämter täglich öffnen und an jedemWochentag zumindest eines der fünf ohne Termin erreichbar sein. So spart die Verwaltung bei sich selbst und bringt das zurück, was die Bürgerinnen und Bürger möchten: Kurzfristigen und schnellen Service. info@fdpfwv.de Fraktionsgemeinschaft Die Linke/Bunte Linke Hildegard Stolz (Bunte Linke) Bauturbo in Heidelberg? Und wenn ja, wie? Der Bauturbo als schnelles Genehmigungsverfahren für Bauvorhaben wird in Heidelberg angewandt. Wir laden ein zum öffentlichen Austausch mit Baubürgermeister Jürgen Odszuck und Jasmin Pies, Bauturbo-Bundes-AG der Linken und Fraktionsvorsitzende in Saarbrücken. Was ist sinnvoll und was nicht, welche weiteren Auswirkungen sind zu erwarten, z.B. imHinblick auf Trennung von Außenbereich und Siedlungsfläche, Schutz vonWald und Kulturlandschaft. Aber auch Freiraumqualität, Mikroklima, soziale Durchmischung und weitere Themen gilt es mitzudenken. Gemeinsam tragen wir Aspekte zusammen, die tiefergehend evaluiert werden sollten. Dienstag 16.06. 19:30 Uhr, Laden für Kultur und Politik, Kaiserstraße 62 buntelinke@gmx.de Die Heidelberger Marliese Heldner Wie die Lieferverkehre reduzieren? Heidelberg erhält für die Jahre 2026 - 2029 aus dem EU-Projekt NEXTLOGIC jeweils rund 105.000 Euro um eine digitale Plattform für klimaneutrale Lieferverkehre zu entwickeln. U.a. sollen inmobilenMicroHubs die Lieferungen von großen LKWs übernommen und auf der letzten Meile effizient und umweltfreundlich zugestellt werden. So sollen dauerhaft die innerstädtischen Lieferverkehre reduziert werden. Grundsätzlich eine gute Überlegung, aber wir beschäftigen uns lediglich mit den Symptomen, nicht mit der Ursache. Was ist die eigentliche Ursache der Lieferverkehre und welche Verantwortung tragen wir als Konsumenten? Jede Bestellung, die wir aufgeben, erzeugt mehr Verkehr auf den Straßen und in unserer Stadt. Um dem entgegenzuwirken, müssen wir unser Konsumverhalten ändern! Weniger Einzelbestellungen aufgeben, längere Lieferzeiten akzeptieren, Abholstationen nutzen, Retouren vermeiden. Wenn wir weniger Lieferverkehr wollen, müssen wir ehrlich mit uns selbst sein und weniger online bestellen. Besser ist es allemal, lokal einzukaufen. Denn kurze Wege schonen die Umwelt, der Handel vor Ort wird gestärkt und Leerstand verhindert. Gleichzeitig sorgen wir für mehr Lebendigkeit und Begegnungen im Stadtteil! info@dieheidelberger.de Fraktionsgemeinschaft HiB/Volt Thymon Matlas Nie wieder Krieg - Plus jamais la guerre! Unsere Heidelberger Delegation mit OBWürzner reiste letzte Woche nach Montpellier, um 65 Jahre Städtepartnerschaft Heidelberg–Montpellier würdig zu begehen. Wir konnten Lehren aus der Geschichte und über den Umgang in unserer Gesellschaft ziehen. Besonders beeindruckt haben mich drei Programmpunkte: Anstatt in die gepflegte Innenstadt ging es in die Vorstadt (Banlieue) Mosson. In diesem historisch vernachlässigten „Brennpunkt“, der von kolonialer Vergangenheit, Zuwanderung und hoher Arbeitslosigkeit geprägt ist, läuft seit 2021 ein ehrgeiziges 500-Mio€-Projekt zur Stadterneuerung. Ein Kulturzentrum fördert lokale Unternehmerinnen und digitale Teilhabe. Kein Almosen, sondern Investition in Menschenwürde und Zukunft. Danach nahmen wir an einer Agora teil: In einem offenen Format diskutierten Bürger*innenmit Verantwortlichen über Sanierung, sozialenWohnungsbau und Teilhabe. Laut, lebendig, ernsthaft. Wir tauschten uns mit I-Peicc aus, einem Jugendverein, der europäische Freiwilligendienste organisiert. Erlebt haben wir, dass aus Erbfeinden Partner, aus Partnern Freunde werden können. Aus dieser Freundschaft entsteht ein Geist, der Europa über die zwei Nationen hinaus verbindet. info@hib-volt.de 3 STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT 20. Mai 2026 In der Rubrik „Stimmen aus dem Gemeinderat“ kommen die Mitglieder des Gemeinderates zu Wort. Die Autorinnen und Autoren sind für den Inhalt ihrer Beiträge in vollem Umfang selbst verantwortlich, insbesondere auch in Bezug auf alle notwendigen Nutzungsrechte. GEMEINDERAT ONLINE www.gemeinderat.heidelberg.de

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