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20. Mai 2026 KULTUR UND FREIZEIT 8 Liedfestival blickt auf USA 29 Veranstaltungen vom 13. bis 20. Juni M it dem 5. Liedfestival vom 13. bis 20. Juni richtet der Heidelberger Frühling programmatisch einmal mehr den Blick in Richtung USA. Der musikalische Schwerpunkt anlässlich des 250. Jubiläums der Unabhängigkeitserklärung der USA zog sich bereits durch das Heidelberger Frühling Streichquartettfest und das Musikfestival im März/April. Liederabende und Stadtteilkonzerte In Liederabenden präsentieren sich im Heidelberger Frühling Liedfestival renommierte Künstlerinnen und Künstler: Das gefeierte Ensemble APOLLO5 widmet sich Klängen und Geschichten Amerikas mit einem Programm aus modernen und zeitgenössischen klassischen Werken, Volksliedern, Jazz, Pop und Soul. Bariton Jonas Müller, Alumnus der Heidelberger Frühling Liedakademie sowie Gewinner des Musikpreises der deutschen Wirtschaft 2025, und Pianist Gerold Huber beschäftigen sich mit Franz Schubert, dem sie einigeWerke von J. S. Bach und Claudio Monteverdi gegenüberstellen. Auch re:start-Konzerte bei freiem Eintritt haben inzwischen ihren festen Platz im Programm des Liedfestivals. Stimmen der Liedakademie sind am Montag, 15. Juni, um 18 Uhr in der Evangelischen Kapellengemeinde, Plöck 49, zu hören. Der „Schubadour“ Bryan Benner zieht am Samstag, 13. Juni, durch Heidelberg. › 10.30 Uhr: vor der Tiefburg, Handschuhsheim › 12 Uhr: Wilhelmsplatz, Weststadt › 14 Uhr: Anatomiegarten, Altstadt › 15.30 Uhr: Kurfürsten-Anlage, Bergheim Der Kammerchor der Hochschule für Kirchenmusik gestaltet mit weiteren Künstlerinnen und Künstlern ein Konzert am Samstag, 20. Juni, um 14.45 Uhr in der Christuskirche, Zähringerstraße 30. red Programm und Karten unter www.heidelberger-fruehling.de Das Ensemble Borsch4Breakfast in der Besetzung Geige, Gitarre, Kontrabass und Akkordeon verbindet deutsche Volkslieder mit osteuropäischer Folklore. (Foto Wegler) Sonderausstellung im Zoo „Meer.Natur.Schutz“ zu Gast in Explo-Halle Im Zoo Heidelberg ist ab Mittwoch, 20. Mai, eine neue Sonderausstellung zu Gast. Bis November bietet „Meer.Natur.Schutz.“ spannende Einblicke in die Vielfalt und Schutzbedürftigkeit der Meere und schafft zugleich eine direkte Verbindung zu den Küstentieren im Zoo, deren Balzverhalten und Brutgeschehen Zoo-Besucherinnen und -Besucher gerade hautnah erleben können. Die Wanderausstellung des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) ermöglicht ihnen dank interaktiver Elemente und eindrucksvoller Naturfotografien einen leicht verständlichen Zugang zu diesem komplexen Thema. Weitere Informationen unter www.zoo-heidelberg.de „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ Beim Internationalen Literaturfestival feeLit geht es dieses Jahr um die Krisen unserer Zeit, um die Kontinuitäten von George W. Bush bis Donald Trump und insbesondere um die Frage: Wie gehen wir mit Krisen um, wie solidarisieren wir uns, wie denken wir unsere Gesellschaft neu? Vom 2. bis 5. Juli werden in der Halle02 preisgekrönte Autorinnen und Autoren aus dem In- und Ausland wie Dana von Suffrin (im Bild) ihre neusten Werke diskutieren. Karten unter www.rausgegangen.de. (Foto Glücklich) Dauerlesung auf dem Uniplatz Gedenken an Bücherverbrennung 1933 Zum Gedenken an die nationalsozialistische Bücherverbrennung laden die Heidelberger Lupe e. V., das Germanistische Seminar der Universität Heidelberg und das Kulturamt am Freitag, 22. Mai, von 16 bis 17.30 Uhr zu einer öffentlichen Lesung auf dem Universitätsplatz ein. Mit der Veranstaltung wird an jene Autorinnen und Autoren erinnert, deren Werke am 17. Mai 1933 von Studierenden der NS-Organisationen öffentlich verbrannt wurden. Die Bücherverbrennungen standen für die systematische Ausgrenzung und Verfolgung all jener Stimmen, die nicht in das nationalsozialistische Weltbild passten – darunter jüdische, pazifistische, sozialkritische oder politisch oppositionelle Schriftstellerinnen und Schriftsteller. In einer „Dauerlesung“ werden Texte verfolgter Autorinnen und Autoren erneut hörbar gemacht. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, zuzuhören oder selbst kurze Textauszüge von maximal fünf Minuten zu lesen. Beitrag anmelden unter carl.junginger@ gs.uni-heidelberg.de Kurz gemeldet Podiumsdiskussion Das Mark Twain Center lädt ein zur Podiumsdiskussion „American Politics in the Age of Trump“ mit Forschenden der University of Connecticut am Donnerstag, 21. Mai, 19 Uhr. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt. Ausstellungseröffnung Bei der Eröffnung der Ausstellung „LET’S PLAY! Der spielende Mensch zwischen Kultur und KI“ im Völkerkundemuseum gibt es am Samstag, 23. Mai, von 14 bis 18 Uhr Spieleangebote. www.vkm-vpst.de

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