Amtsanzeiger der Stadt Heidelberg 15. Juli 2026 / Ausgabe 21 / 34. Jahrgang STADTVERWALTUNG Eingeschränkter Service Bürgerämter am 20. Juli zu Das Amt für Bürgerdienste und Zuwanderung ist am Montag, 20. Juli, mit allen Außenstellen aufgrund einer internen Veranstaltung ganztägig geschlossen. Dies betrifft neben der Kfz-Zulassungs- und Führerscheinstelle auch alle Bürgerämter sowie die Abteilung für Zuwanderung, Bergheimer Straße 147. Der Bürgerservice steht unter der Telefonnummer 06221 58-10580 zur Verfügung. In dringenden Pass- und Ausweisangelegenheiten können sich Bürgerinnen und Bürger von 8 bis 12 Uhr an die Telefonnummer 06221 58-47980 wenden. HAUS DER JUGEND Sommerfest mit Konzert Erstmals Festwochenende Das Sommerfest im Haus der Jugend Heidelberg wird in diesem Jahr erstmals zum zweitägigen Festwochenende. Am 25. und 26. Juli stehen Livemusik, Tanz und viele besondere Mitmachaktionen auf dem Programm. Zum Start gibt es am Samstag, 25. Juli, ab 18.30 Uhr ein Open-Air-Konzert mit Nachwuchsbands. Am Sonntag, 26. Juli, folgt von 11 bis 17 Uhr Teil zwei des Sommerfests mit Bühnenprogramm, Mitmachaktionen und Angeboten für Kinder, Jugendliche und Familien. S. 8 › Beim Bürgerentscheid zu Windenergie am Lammerskopf am Sonntag, 12. Juli, hat eine Zweidrittelmehrheit mit Ja gestimmt und sich damit dafür ausgesprochen, dass die Stadt Heidelberg die planungsrechtlichen Voraussetzungen vorbereitet, um am Lammerskopf Windenergieanlagen grundsätzlich zu ermöglichen. Das gesetzlich erforderliche Quorumwurde erreicht. Damit ist die Entscheidung bindend. Die Abstimmungsfrage lautete: „Soll die Stadt Heidelberg grundsätzlich das Gebiet Lammerskopf auf ihrer Gemarkung als Standort für Windkraftanlagen entwickeln?“ Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis entfielen 28.943 Stimmen auf Ja (66,7 Prozent) und 14.455 Stimmen auf Nein (33,3 Prozent). I n s g e s a m t gaben 43.482 Wahlberechtigte ihre Stimme ab: 43.398 Stimmen waren gültig, 84 Stimmen ungültig. DieWahlbeteiligung lag bei 40,1 Prozent. Für das erforderliche Quorum musste die Mehrheit der gültigen Stimmen zugleich mindestens 20 Prozent aller Wahlberechtigten umfassen – in Heidelberg entsprach das 21.711 Stimmen. Insgesamt waren in Heidelberg 108.554 Bürgerinnen und Bürger wahlberechtigt. Der Bürgerentscheid hat damit die Wirkung eines Gemeinderatsbeschlusses und ist drei Jahre bindend. Die Ergebnisse sind online zu finden unter www.heidelberg.de/wahlen. „Klare Grundsatzentscheidung“ „Die Heidelbergerinnen und Heidelberger haben eine klare Grundsatzentscheidung getroffen und der Stadt einen verbindlichen Auftrag gegeben: Heidelberg soll die Windenergie am Lammerskopf weiter voranbringen. Das ist ein starkes Signal für eine nachhaltige und zukunftsfähige Energieversorgung in unserer Stadt. Jetzt geht es darum, den Bürgerauftrag in konkrete planungsrechtliche Schritte umzusetzen und die Voraussetzungen zu schaffen, dass Windenergieanlagen am Lammerskopf möglich werden. Dazu gehört insbesondere die Änderung des Flächennutzungsplans. Der Bürgerentscheid ersetzt kein Genehmigungsverfahren. Ob und wie viele Anlagen am Lammerskopf entstehen können, wird in den weiteren Verfahren im Detail geprüft. Aber die Stadt hat nun ein klares Mandat der Bürgerschaft, diesen Weg zu gehen“, sagte Oberbürgermeister Eckart Würzner bei der Ergebnispräsentation im Rathaus. fr Mehr dazu auf S. 4 › Mehrheit stimmt für Windenergie Planungen am Lammerskopf gehen weiter www.stadtblatt. heidelberg.de www.heidelberg.de/ bekanntmachungen Ja, bitte! Jetzt scannen und online lesen KOMMUNALPOLITIK Gemeinderat tagt Sitzung am 23. Juli Der Gemeinderat tagt amDonnerstag, 23. Juli, öffentlich ab 16.30 Uhr imRathaus. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem das Thema Hitzeschutz, neue Zuwendungsverträge im sozialen Bereich, der Bebauungsplan für das Ankunftszentrum im Patrick-Henry-Village, der viergleisige Ausbau nach Mannheim sowie eine neue Geschäftsordnung für den Migrationsbeirat (siehe S. 6). Die Tagesordnung ist unter www.gemeinderat.heidelberg.de zu finden. Die Sitzung kann per Livestreamüber die städtische Homepage verfolgt werden. Vorläufiges Endergebnis Bürgerentscheid Abstimmungsfrage: „Soll die Stadt Heidelberg grundsätzlich das Gebiet Lammerskopf auf ihrer Gemarkung als Standort für Windkraftanlagen entwickeln?“ Wahlbeteiligung: 40,1 Prozent Ja Quorum (Zahl erforderlicher Stimmen: 21.711) 28.943 Stimmen 14.455 Stimmen 66,7 % 33,3 % Nein
15. Juli 2026 2 STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT SPD Daniel Hauck Zeit, dass sich was dreht! Der Bürgerentscheid zur Windkraft amLammerskopf ist ein starkes Signal für die Energiewende in Heidelberg. Mit einer Wahlbeteiligung von rund 40 Prozent und einer Zustimmung von zwei Dritteln der Abstimmenden wurde das erforderliche Quorum deutlich übertroffen. Die Heidelbergerinnen und Heidelberger haben damit klar zumAusdruck gebracht, dass sie eine klimafreundliche, dezentrale und krisensichere Energieversorgung befürworten. Wir als SPD-Fraktion haben die Initiative von Beginn an unterstützt und freuen uns über dieses hervorragende Ergebnis. Der Bürgerentscheid zeigt: Viele Menschen wünschen sich mehr Unabhängigkeit von Öl, Gas und Kohle sowie von Importen aus autoritär regierten Staaten. Erneuerbare Energien aus unserer Region sind ein wichtiger Baustein für Versorgungssicherheit und langfristig stabile Energiepreise. Besonders erfreulich ist, dass der geplante Bürgerwindpark von einem regionalen Konsortium entwickelt wird. Neben den Stadtwerken Heidelberg sind hierfür eigens gegründete Energiegenossenschaften und weitere Partner aus der Region beteiligt. Die Wertschöpfung bleibt damit vor Ort und kommt den Menschen in Heidelberg und Umgebung zugute. Das klare Votum ist ein wichtiger Schritt für eine nachhaltige und zukunftsfähige Energieversorgung in Heidelberg – damit sich in unserer Stadt auch künftig etwas dreht. Ich wünsche Ihnen einen schönen Sommer, Ihr Stadtrat Daniel Hauck 06221 58-47150 geschaeftsstelle@spd-fraktion. heidelberg.de CDU Thomas Perkeo Barth HERZ-lichen Glückwunsch! 20 Jahre Heidelberg Marketing – das ist weit mehr als ein Jubiläum. Es ist die Erfolgsgeschichte einer Einrichtung, die Heidelberg seit zwei Jahrzehnten mit Ideen, Leidenschaft und Strahlkraft nach außen trägt. Sie hat dazu beigetragen, dass Heidelberg nicht nur als romantisches Postkartenmotiv mit Schloss und Alter Brücke wahrgenommen wird, sondern als weltoffene Stadt mit Wissenschaft, Kultur und Lebensfreude. Ein prägendes Gesicht dieser Entwicklung ist Mathias Schiemer. Mit Energie, Humor und seiner unverwechselbaren Art hat er Heidelberg Marketing geprägt. Er versteht es, Menschen für unsere Stadt zu begeistern – bei Projekten, Kontakten oder im täglichen Einsatz. Sein Marketing ist HERZ-lich, direkt und authentisch. Genau das passt zuHeidelberg. Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, ist das Ergebnis beharrlicher Arbeit : touristische Wahrnehmung, professionelle Formate, kreative Kampagnen und der immer wieder neue Blick auf die Besonderheiten Heidelbergs. Heidelberg Marketing hat gezeigt, dass Tradition und Zukunft kein Widerspruch sein müssen. Die Stadt kann Geschichte erzählen und modern auftreten. Großes Lob verdient auch das Team, das im Hintergrund oft unsichtbar arbeitet und sichtbar viel bewegt. Ohne Engagement und Begeisterung wären viele Projekte nicht möglich gewesen. 20 Jahre Heidelberg Marketing stehen für Einsatz, Verlässlichkeit und die Kunst, eine Stadt immer wieder neu zum Leuchten zu bringen. Und wenn wir schon beim Leuchten sind: Bei allem Respekt vor Sparsamkeit – ich würde mir wünschen, wenn es wieder eine dritte Schlossbeleuchtung in Heidelberg geben würde; schließlich hat Heidelberg so viel Strahlkraft, dass nur zwei Mal Glanz im Jahr schon unterlassene Romantik ist. 06221 58-47160 info@cdu-fraktion-hd.de Bündnis 90/Die Grünen Dr. Ursula Röper, Florian Kollmann Deutliches Ergebnis für Windkraftanlagen auf dem Lammerskopf Am Sonntag hat Heidelberg in einem Bürgerentscheid mit der klarenMehrheit von 66,7 % dafür gestimmt, dass die Stadt das Gebiet Lammerskopf als Standort fürWindkraftanlagen grundsätzlich entwickeln soll. Die Wahlbeteiligung lag mit 40,1 % erfreulich hoch. Heidelberg sagt damit JA zur Verantwortung für Klimaschutz, Versorgungssicherheit, regionaler Wertschöpfung und zu einer nachhaltigen Energieversorgung aus Bürgerhand. Heidelberg sagt auch JA zur Unabhängigkeit von fossilen Importen und zum Schutz vor den Preisschocks internationaler Krisen. Wir Grüne haben uns schon lange generell für Windkraft und speziell für das Areal auf dem Lammerskopf starkgemacht. Deshalb freuen wir uns jetzt sehr, dass die Mehrheit der Heidelberger Bürger*innen unseren Einsatz für Erneuerbare Energien unterstützt. Ihre Entscheidung macht deutlich: Die Energiewende ist kein Randthema! Sie wird von einer breiten Mehrheit der Gesellschaft unterstützt. Die Menschen wünschen sich eine saubere und zuverlässige Energieversorgung – und zwar direkt vor ihrer Haustür, nicht irgendwo in der Ferne. Der Lammerskopf zählt zu den windstärksten Standorten im nördlichen Baden-Württemberg. Dort weht der Wind deutlich stärker und gleichmäßiger als in der Rheinebene. Damit wird einWindpark an dieser Stelle zu einem Schlüsselprojekt für die lokale Energiewende, weil die klimaneutrale Energieversorgung gleichzeitig für eineWertschöpfung vor Ort in Heidelberg sorgt. Wer heute Windräder ermöglicht, sichert damit morgen eine zuverlässige, saubere und bezahlbare Energieversorgung. Das geplante Entwicklungskonsortium besteht aus den Stadtwerken Heidelberg und drei regionalen Energiegenossenschaften – also Akteuren, die für kommunale Verantwortung und Bürgerbeteiligung stehen. Mit ihnenwird der Stromnicht von anonymen Großkonzernen produziert, sondern in der Region erzeugt und genutzt. Und wichtig: Die Energiewende wird nicht auf Kosten der Natur vorangebracht. Schon im bisherigen Verlauf gab es umfassende Prüfungen zu geschützten Lebensräumen und gefährdeten Tierarten. Der Prozess wird nun weitergehen. Für jede einzelne Anlage werden weitere Genehmigungs- und Prüfverfahren aufgesetzt. Wir werden nicht müde zu betonen, dass die Klimakrise bereits heute Wälder, Artenvielfalt undWasserhaushalt bedroht. Deshalb dürfen Klima- und Naturschutz nicht gegeneinander ausgespielt werden. 06221 58-47170 geschaeftsstelle@gruene- fraktion.heidelberg.de Das Ergebnis des Bürgerentscheids ist deutlich: Die Mehrheit der Heidelberger Bürger*innen befürwortet Windkraftanlagen auf dem Lammerskopf.(Foto Alyekseyenko/Unsplash) Termine Gemeinderat und Ausschüsse – Rathaus, Marktplatz 10 Gemeinderat: Donnerstag, 23. Juli, 16.30 Uhr In den Sommerferien ist Sitzungspause. Die Gremien des Gemeinderats tagen wieder ab 17. September. Weitere Termine und Tages- ordnungen: www.gemeinde rat.heidelberg.de Termine Bezirksbeiräte und weitere Gremien Bezirksbeirat Weststadt: Donnerstag, 16. Juli, 18 Uhr, Rathaus Bezirksbeirat Pfaffengrund: Dienstag, 21. Juli, 18 Uhr, Gesellschaftshaus Pfaffengrund, Schwalbenweg 1/2 Bezirksbeirat Schlierbach: Dienstag, 28. Juli, 18 Uhr, Raum des Stadtteilvereins Schlierbach, Schlierbacher Landstraße 130 Weitere Termine und Tages- ordnungen: www.gemeinde rat.heidelberg.de
IDA Dr. Gunter Frank Heidelberg fehlt Geld. Warum wohl? Migration, Energiewende und die Folgen der Corona-Politik. DochHDmacht munter weiter: explodierende Sozialkosten, stromverteuerndeWindindustrie imWald, keine Corona-Aufarbeitung. Ideologie statt Sachpolitik ... info@ida-hd.de GAL Michael Pfeiffer Quorumerreicht – Mehrheit stimmt mit Ja Die Heidelberger Bevölkerung hat ein starkes Zeichen für Klimaschutz und Energiewende gesetzt. Mit Erreichen des Quorums stimmte dieMehrheit für die weitere Planung des Windparks am Lammerskopf. Das klare Ja ist ein Auftrag an die Stadt, den Ausbau erneuerbarer Energien entschlossen voranzutreiben und Verantwortung für kommende Generationen zu übernehmen. Danke an alle, die dieses klare Ergebnis ermöglicht haben. Es zeigt mir, wiewichtig Ihnen Klimaschutz ist. mp-pfeiffer@gmx.net AfD Timethy Bartesch Traurige Gegenwart und Lichtblicke der Zukunft Schlierbach und Ziegelhausen haben mit Nein gestimmt. Leider hat es nicht gereicht. Sie wurden in den anderen Stadtteilen gnadenlos überstimmt und bekommen nun Industrieanlagen vor ihre Haustür, in ihre Heimat, in ihren Wald. Auf der Fahrt zurück vom Sommerfest des Antaios Verlags in Schnellroda, wo ich wieder sehr interessante politische Lektüre erworben habe, musste ich von der Autobahn aus viele hässliche Windindustriewüsten sehen. Andere Bundesländer sind schon weiter mit der Zerstörung der Natur. Das Ergebnis des Bürgerentscheids in Heidelberg ist noch die Gegenwart, die politische Zukunft haben wir in Schnellroda besprochen. Die Entwicklung und die Gespräche dort machen Hoffnung und Mut. geschaeftsstelle@afd-fraktion- heidelberg.de Fraktionsgemeinschaft FDP/FWV Karl Breer (FDP) 2.000 Kinder warten Heidelberg nennt sich gerne Sportstadt. Schade nur, dass viele Kinder davon vor allem die Warteliste kennenlernen. Mindestens 2.000 warten auf einen Platz im Verein, während die Hallen bereits zu rund 90 Prozent ausgelastet sind. Heidelbergs Sportvereine wachsen, doch die Infrastruktur wächst nicht mit. Für uns ist klar: Begeisterung für Sport darf nicht an fehlenden Hallenzeiten, Trainern oder zu wenig Platz scheitern. Wer beim Sport spart, zahlt später gesellschaftlich drauf. Heidelberg braucht zusätzliche, multifunktionale Sporthallen im Norden und Süden, den Erhalt der PatrickHenry-Village-Hallen und pragmatische Lösungen wie Freilufthallen. Wer Kinder in Bewegung bringen will, muss ihnen auch Raum dafür geben. info@fdpfwv.de Fraktionsgemeinschaft Die Linke/Bunte Linke Hildegard Stolz (Bunte Linke) Einladung zu Veranstaltungen PFAS und Bauturbo Danke für die hohe Wahlbeteiligung beim Bürgerentscheid. Das Ergebnis beweist eine sehr hohe Zustimmung zur weiteren Planung, ich persönlich bin immer noch gegenWindräder im Wald, speziell am Lammerskopf. Die weitere Planung muss sehr kritisch begleitet werden, damit die Schutzgebiete möglichst nicht geschädigt werden. Heidelberg muss ganz generell sorgfältiger darauf achten, dass nicht Grundsätze und Satzungen immer weiter ausgehebelt werden. Wir laden ein zu zwei Veranstaltungen: „PFAS in Wasser und Umwelt“, Di, 21.07., 20 Uhr, und „Anwendung des Bauturbo in Heidelberg“, Di, 28.07., 19:30 Uhr, mit Jasmin Pies, Bundes-AG der Linken zum Bauturbo und Baubürgermeister Jürgen Odszuck. Bitte jeweils anmelden bei: buntelinke@gmx.de Die Heidelberger Jochen Ricker Die Themen haben sich verändert, der Auftrag ist geblieben. Vor 80 Jahren gründeten engagierte Heidelberger Bürger die Volkshochschule Heidelberg in einer Zeit des gesellschaftlichen Neuanfangs. Ihr Ziel war es, möglichst vielen Menschen den Zugang zu Bildung zu eröffnen und ihnen Orientierung für ein selbstbestimmtes Leben zu geben. Heute gehören Digitalisierung und Künstliche Intelligenz ebenso zum vielfältigen Kursangebot wie Sprachen, Kultur, Gesundheit oder berufliche Weiterbildung. Die Themen haben sich verändert. Der Auftrag ist geblieben. Bildung endet nicht mit der Schulzeit oder dem Beruf. Sie begleitet uns ein Leben lang und hilft Menschen, Entwicklungen zu verstehen sowie sich in einer immer komplexeren Welt zu orientieren. Das Kursangebot zeigt, wie lebenslanges Lernen Menschen jeden Alters verbindet und neue Perspektiven eröffnet. Wir gratulieren der Volkshochschule Heidelberg herzlich zum 80-jährigen Jubiläum und wünschen ihr, auch künftig Neugier zu wecken, Wissen zu vermitteln und Menschen dabei zu unterstützen, den gegenwärtigen wie künftigen Herausforderungen zu begegnen. info@dieheidelberger.de Fraktionsgemeinschaft HiB/Volt Waseem Butt Andreas Gottschalk Nach dem Bürgerentscheid wieder zusammenfinden Über mehrere Wochen kämpften die Heidelberger Bürger:innen in Gesprächen, mit Plakaten, bei Veranstaltungen und Infoständen für Ihre Positionen im Bürgerentscheid um die Windenergie am Lammerskopf. Das war lebendige Demokratie. Seit Sonntag 12.7. steht das eindeutige Ergebnis fest: Das Quorumwurde mit 28.943 Stimmen deutlich überschritten. Mehr als zwei Drittel stimmten für eine Fortführung der Planungen am Lammerskopf. Trotz der deutlichenMehrheit im gesamten Stadtgebiet ist festzuhalten, dass die Mehrheit der direkt betroffenen Bürger:innen in Ziegelhausen und Schlierbach nicht dafür gestimmt hat und auch zahlreiche Umweltschützer:innen sprachen sich gegen das Projekt aus. In den kommenden Wochen ist es wichtig, dass wir in Heidelberg wieder aufeinander zugehen. Insbesondere für die Stadtverwaltung gilt, dass sie im künftigen Planungsprozess behutsam vorgehen und die Argumente der Gegner:innen ernst nehmen und transparent klären muss. Denn viel wichtiger als die „richtige“ Energiegewinnung und wo sie ihren Standort findet, ist der sich immer wieder erneuernde Beleg, dass unser Zusammenleben in der Demokratie auch unter schwierigen Bedingungen gelingt. info@hib-volt.de 3 STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT 15. Juli 2026 In der Rubrik „Stimmen aus dem Gemeinderat“ kommen die Mitglieder des Gemeinderates zu Wort. Die Autorinnen und Autoren sind für den Inhalt ihrer Beiträge in vollem Umfang selbst verantwortlich, insbesondere auch in Bezug auf alle notwendigen Nutzungsrechte. GEMEINDERAT ONLINE www.gemeinderat.heidelberg.de
AKTUELLES 4 15. Juli 2026 Altstadt-Gastro bis 3 Uhr nachts Sperrzeit-Ausnahmen an 10 Tagen im Jahr Für einen Teil der Kernaltstadt gelten seit dem17. April aufgrund einer Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) Mannheim strengere Sperrzeiten als zuvor. Im Austausch mit den Betrieben, demNachtbürgermeister Jimmy Kneipp und Anwohnenden hat die Stadt Heidelberg eine Allgemeinverfügung erarbeitet, die an bis zu zehn festgelegten Tagen im Jahr längere Öffnungszeiten in der Altstadtgastronomie ermöglicht. Ziel ist es, die finanziellen Folgen für die Betriebe abzumildern, ohne dabei jedoch die Anwohnenden zusätzlich zu belasten. Die Allgemeinverfügung ist am 10. Juli in Kraft getreten und ermöglichte damit bereits bei der ersten Schlossbeleuchtung Öffnungszeiten bis 3 Uhr. Auch in den Nächten vom 1. auf den 2. August, vom 22. auf den 23. August (Altstadtfest), vom 5. auf den 6. September (2. Schlossbeleuchtung), vom 26. auf den 27. September (Heidelberger Herbst), vom 10. auf den 11. Oktober (Semesterbeginn), vom 31. Oktober auf den 1. November (Halloween), vom 28. auf den 29. November, vom 5. auf den 6. Dezember und vom 23. auf den 24. Dezember beginnt die Sperrzeit erst um 3 Uhr. Immobilienmarkt hat sich stabilisiert Die Anzahl der Kaufverträge stieg vom Jahr 2024 auf das Jahr 2025 um ca. 12 Prozent, der Umsatz um ca. 19 Prozent. Das sagt der Grundstücksmarktbericht 2026 des Heidelberger Gutachterausschusses. Im Teilmarkt Wohnungseigentum im Wiederverkauf wurden 2025 ca. 8 Prozent mehr Kaufverträge abgeschlossen. Die Preise von Eigenheimen sanken leicht um durchschnittlich 5 Prozent. Beim Teilmarkt Wohnungseigentum im Wiederverkauf ergab sich ein Plus von 5,4 Prozent. Der Kaufpreis für Erstverkäufe von Wohnungseigentum stieg nur leicht von 1 bis 3 Prozent. 2025 wechselten nur 38 Mehrfamilien-/Wohn- und Geschäftshäuser im Wiederverkauf ihren Besitzer. www.heidelberg.de/ gutachterausschuss Ziegelhäuser Brücke wird untersucht Kernbohrungen an Pfeiler und im Neckarboden im Zuge der Ersatzbau-Planung Eine schwimmende Plattform liegt derzeit am Pfeiler der Ziegelhäuser Brücke hin zum Stadtteil Ziegelhausen. Von dieser wird die Brücke seit Ende Juni genau untersucht. Der Grund: Die beiden Pfeiler im Neckar sollen möglichst erhalten bleiben, um den neuen Brückenüberbau der Ziegelhäuser Brücke zu tragen. Ob das im Zuge der weiteren Planung so umgesetzt werden kann, sollen die nun stattfindenden Voruntersuchungen zeigen. Die Pfeiler bestehen überwiegend aus Beton, der im Zuge der Jahrzehnte seine Festigkeit verändern kann. Auch die Dichte und Druckfestigkeit des Bodens werden untersucht. Je dichter der Boden, desto besser kann er die Lasten aufnehmen. Die Proben werden im Anschluss sorgfältig im Labor analysiert. Mit den Ergebnissen rechnet die Stadt zum Ende des Jahres. cat Weitere Informationen unter www.heidelberg.de/ ziegelhaeuserbruecke Derzeit wird der Pfeiler auf Ziegelhäuser Seite untersucht. Die Pfeiler sollen möglichst erhalten bleiben. (Foto Stadt Heidelberg) So geht es jetzt weiter Nach Bürgerentscheid sind Änderungen am Flächennutzungsplan und weitere Prüfungen notwendig M it einer deutlichen Zweidrittelmehrheit haben die Heidelbergerinnen und Heidelberger beim Bürgerentscheid für dieWindenergie am Lammerskopf gestimmt. Das klare Votum schafft die Grundlage für die weiteren Planungen. Die Stadt wird nun die Änderung des Flächennutzungsplans anstreben. Das Ergebnis des Bürgerentscheids bedeutet nicht, dass der Bau von Windenergieanlagen am Lammerskopf bereits beschlossen ist. Über konkrete Fragen der Planung, Ausgestaltung und Genehmigung wird erst in weiteren Verfahren entschieden. Dazu sind durch die Projektgemeinschaft detaillierte Planungen und weitere Fachgutachten vorzulegen. Für das Änderungsverfahren des Flächennutzungsplans ist der Nachbarschaftsverband Heidelberg-Mannheim zuständig. Die Stadt unterstützt das Verfahren und stellt hierfür erforderliche Unterlagen und Fachgrundlagen bereit. Parallel dazu können weitere fachliche Untersuchungen und Planungen vorbereitet werden. Dazu zählen unter anderem die technische Planung möglicher Standorte durch die Vorhabenträger, geologische Untersuchungen sowie standortbezogene Prüfungen zur FFH-Verträglichkeit und zum Artenschutz. Ob und wie viele Windenergieanlagen am Lammerskopf tatsächlich errichtet werden könnten, wäre erst in einem Genehmigungsverfahren nach Bundes-Immissionsschutzgesetz zu prüfen. Dabei wären unter anderem Vorgaben zum Natur-, Arten, Immissions- und Wasserschutz zu berücksichtigen. Die Stadt ist nicht Vorhabenträgerin eines möglichen Windparks. Ihre Rolle betrifft die Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen auf Heidelberger Gemarkung. Nach bisherigem Planungsstand geht es auf Heidelberger Gemarkung um bis zu sieben mögliche Anlagen. fr Ergebnisse und weitere Infos www.heidelberg.de/ lammerskopf Im Rathaus konnten Interessierte die Auszählung mit OB Würzner (vorne, rechts) und Bürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (vorne, 3.v.r.) live verfolgen. (Foto Rothe)
5 AKTUELLES 15. Juli 2026 Digital statt analog Stadtblatt online informiert über viele Kanäle D as Stadtblatt wird es nach den Sommerferien vorrangig online geben. Die Verteilung an Haushalte wird eingestellt. Auf der mobiloptimierten Webseite unter www. stadtblatt.heidelberg.de gibt es schon jetzt jedeWoche alle Artikel sowie die Print-Ausgabe als PDF zum Blättern und zum Herunterladen. So ist das Stadtblatt immer in der Tasche. Nutzerinnen und Nutzer können nach Artikeln suchen und sie mit Freundinnen und Freunden teilen. Damit Leserinnen und Leser nichts verpassen, informiert die Stadt Heidelberg in ihren Kanälen darüber, wenn die neue Ausgabe erschienen ist. Newsletter: Mit dem StadtblattNewsletter erhalten Leserinnen und Leser eine E-Mail mit den wichtigsten Themen, Links zu Service-Angeboten und dem Stadtblatt als PDF zum Herunterladen. Anmeldung unter www. stadtblatt.heidelberg.de WhatsApp: Eine Kurzzusammenfassung der wichtigsten Themen gibt es auch auf dem städtischen WhatsApp-Kanal. Nutzerinnen und Nutzer können die Beiträge direkt mit ihren Kontakten teilen. Instagram: Wer dem städtischen Instagram-Account unter @heidel berg_de folgt, sieht in den Storys die wichtigsten Themen der Ausgabe. MeinHeidelberg-App: Die MeinHeidelberg-App verschickt eine Pushbenachrichtigung, wenn neue Artikel auf der Stadtblatt-Webseite verfügbar sind. Nutzerinnen und Nutzer können die Webseite direkt aus der App öffnen. App herunterladen unter www.digitales.heidelberg.de/app Nach den Sommerferien wird die Print-Ausgabe des Stadtblatts nicht mehr in den Briefkasten zugestellt. Es wird sie aber weiterhin zum Abholen an zentralen Orten in den Stadtteilen zum Abholen geben. Über die Auslageorte informiert die Stadt in Kürze. hlp Zum Stadtblatt online www.stadtblatt.heidelberg.de Mehr Sicherheit auf dem Schulweg Weitere Arbeiten in der Wallstraße starten Die Stadt setzt die schrittweise Umgestaltung der Wallstraße imUmfeld der Fröbelschule in Wieblingen fort. Am Dienstag, 14. Juli, haben südlich der Schule, auf Höhe der Zufahrt zum Alten Friedhof, weitere Arbeiten zur Entsiegelung und Begrünung des Straßenraums begonnen. Vorgesehen sind zwei neue Beete. Zudem wird ein Baum neu gepflanzt, ein weiterer Baum ersetzt. Die Arbeiten sind ein weiterer Baustein für mehr Sicherheit auf dem Schulweg. Ziel ist es, die Verkehrssituation im Umfeld der Fröbelschule sowie im Bereich der Kreuzung Wallstraße/Dammweg übersichtlicher zu machen, Konflikte zu reduzieren und zugleich mehr Grün im Straßenraum zu schaffen. Die Umgestaltung soll die Zufahrt des verkehrsberuhigten Bereichs bzw. das Ende der Tempo 30-Zone verdeutlichen und für Entschleunigung im Schulumfeld sorgen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte September. Während der Bauzeit kann es in den betroffenen Bereichen zu Einschränkungen bei der Nutzung des Verkehrsraums und der Parkplätze entlang der Friedhofsmauer kommen. Die Fahrbahn bleibt grundsätzlich passierbar. Stadtblatt lesen, überall und jederzeit – das geht mit dem Online-Angebot des Stadtblatts unter www.stadtblatt.heidelberg.de. (Foto Stadt Heidelberg) Projekte einreichen für Freiwilligentage Unter demMotto „Wir schaffen was“ können bei den 10. Freiwilligentagen in Heidelberg und der gesamten Metropolregion Projekte vom 12. bis 20. September umgesetzt werden. Die Vorbereitungen zu dem regionalen Großereignis, das alle zwei Jahre stattfindet, laufen: Gemeinnützige Vereine und Initiativen sind bereits jetzt aufgerufen, ihre Projektideen online unter www.wir-schaffenwas.de vorzustellen – und damit für Unterstützung an den Freiwilligentagen zu werben. Die FreiwilligenAgentur berät, per E-Mail an freiwilligentag@freiwilligenagenturheidelberg.de oder telefonisch unter 06221 7262-172, gerne interessierte Organisationen, Schulen, Firmen und alle Interessierten. Weitere Informationen unter www.wir-schaffen-was.de Wie geht Heidelberg feiern? Online-Befragung zu Nachtleben, Feier- kultur und Orten Die Stadt startet unter dem Titel „Feiern in Heidelberg“ eine Online-Beteiligung zu Nachtleben, Feierkultur und Aufenthaltsorten. Junge Menschen zwischen 16 und 35 Jahren sind eingeladen bis Montag, 3. August, an einer anonymen Umfrage teilzunehmen. „In der Diskussion rund um die Sperrzeiten wurde erneut deutlich, dass es kein klares Bild zu Angeboten und Bedarfen in Heidelberg gibt und die Bedarfe je nach Zielgruppe erheblich divergieren. Um bedarfsgerechte Lösungen finden zu können, bedarf es daher erst einmal einer Datengrundlage. Was läuft wo gut? Wo müssen wir genauer hinschauen? Welche Angebote werden gut angenommen, welche nicht und warum? Wo gibt es Konflikte mit Anwohnenden – wo nicht? Was sind die Gründe dafür?“, sagt Bürgermeisterin Martina Pfister. Die Ergebnisse sollen als Grundlage für die weitere fachliche und politische Diskussion darüber dienen. sba umfrage-nachtleben. mitmachen.app Um auf die Bedarfe unterschiedlicher Zielgruppen eingehen zu können, hat die Stadt eine Befragung zum Feierverhalten von jungen Menschen gestartet. (Foto Rothe)
AKTUELLES 6 15. Juli 2026 BEKANNTMACHUNGEN ONLINE › Jahresabschluss 2025 Zweckverband Interkommunales Gewerbe- und Industriegebiet HeidelbergLeimen › Allgemeinverfügungen zur Sperrzeitverkürzung nach § 8 Abs. 4 Landesgaststättengesetz BadenWürttemberg (LGastG) vom 18. November 2025 (GBl. 2025, Nr. 119) für besondere Anlässe Alle Bekanntmachungen im Volltext unter www.heidelberg.de/ bekanntmachungen ON E T E AM H E I D E L B E RG wir suchen Sachbearbeiterin / Sachbearbeiter Betreuungsbehörde (m/w/d) Amt für Soziales und Senioren | Teilzeit 19,5 Wochenstunden | unbefristet | Besoldungsgruppe A 10g LBesGBW beziehungsweise Entgeltgruppe 9c TVöD Sachbearbeiterin / Sachbearbeiter Vorbeugender Brandschutz / Brandverhütungsschau (m/w/d) Berufsfeuerwehr Heidelberg | Vollzeit | unbefristet | bis Entgeltgruppe 11 TVöD jetzt bewerben www.oneteamheidelberg.de Impressum Herausgeberin: Stadt Heidelberg Amt für Öffentlichkeitsarbeit Marktplatz 10 69117 Heidelberg 06221 58-12000 s tadtblatt@heidelberg.de Amtsleitung: Timm Herre (tir) Redaktion: Hannah Lena Puschnig (hlp), Sascha Balduf (sba), Christian Beister (chb), Christina Euler (eu), Sabrina Gamperling (sga), Claudia Kehrl (ck), Julian Klose (jkl), Florian Römer (fr), Laura Schleicher (ls), Avin Sheiko (as), Laura Stahmer (lst), Carina Troll (cat) Druck und Vertrieb: RheinNeckar-Zeitung GmbH Vertrieb-Hotline: 0800 06221-20 www.heidelberg.de Graue Küken zwischen rosa Flamingos Auf dem Flamingosee im Zoo Heidelberg ist die Brutzeit in vollem Gange. Mehrere Flamingo-Küken sind in den letzten Wochen geschlüpft, weitere Eier werden aktuell noch bebrütet. Die jungen Kuba-Flamingos entwickeln sich gut, Besucherinnen und Besucher können den grauen Küken zusehen, wie sie von ihren Eltern gefüttert werden und rasch wachsen. Der Zoo Heidelberg hat täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen unter www.zoo-heidelberg.de. (Foto Traxler / Zoo Heidelberg) Neue Geschäftsordnung stärkt Migrationsbeirat Verbindlicher Rahmen für Aufgaben, Beschlussverfahren und Zusammenarbeit Der Migrationsbeirat Heidelberg soll erstmals eine umfassende Geschäftsordnung erhalten. Mit der neuen Regelung werden Zuständigkeiten, Abläufe und Beteiligungsformen klar definiert und damit die Arbeitsfähigkeit des Gremiums nachhaltig gestärkt. Der Migrationsbeirat und der Haupt- und Finanzausschuss haben der Geschäftsordnung mit großer Mehrheit beziehungsweise einstimmig zugestimmt. Am 23. Juli entscheidet der Gemeinderat final darüber. „Die Beteiligung von Menschen mit Migrationsgeschichte ist seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil unserer kommunalen Arbeit. Heidelberg gehört zu den Städten, die Partizipation nicht nur ermöglichen, sondern institutionell wirksam verankern“, betont Oberbürgermeister Eckart Würzner. Die Vorsitzende des Heidelberger Migrationsbeirats, Eva Paula Mendes de Oliveira Gomes, erklärt: „Für uns als Migrationsbeirat ist die Geschäftsordnung ein wichtiger Meilenstein. Sie schafft Klarheit für unsere Zusammenarbeit und stärkt die Mitgestaltung von Menschen mit Einwanderungsgeschichte in Heidelberg auf Augenhöhe. So können wir unsere Erfahrungen und Perspektiven noch wirkungsvoller in kommunale Entscheidungsprozesse einbringen.“ Verbindlicher Rahmen Die neue Geschäftsordnung schafft einen verbindlichen organisatorischen Rahmen für die Arbeit des Migrationsbeirats. Sie regelt unter anderem die Rechte und Pflichten der Mitglieder, die Aufgaben des Vorstands, Sitzungs- und Beschlussverfahren, die Zusammenarbeit mit der Verwaltung sowie die Vertretung des Beirats in Ausschüssen. Zudem werden erstmals transparente Regelungen für Projektarbeit und die Verwendung von Haushaltsmitteln festgelegt. Ziel ist es, Verlässlichkeit, Transparenz und eine wirksame Mitwirkung aller Mitglieder zu fördern. eu www.heidelberg.de/ migrationsbeirat
7 STADTWERKE HEIDELBERG Engagement für den Klimaschutz Förderung regionaler Projekte für Klima und Nachhaltigkeit Die Stadtwerke Heidelberg unterstützen auch in diesem Jahr Umwelt- und Klimaschutzprojekte in der Region. Aus ihrem Klimaschutzfonds erhalten der NABU Rhein-NeckarOdenwald, der BUND Heidelberg und Ökostadt Rhein-Neckar jeweils 20.000 Euro für ihre Arbeit. In den Fonds fließen Mittel aus dem Verkauf der Ökostrom-Tarife heidelberg KLIMA sowie kurpfalz und neckartal KLIMA: pro Neukunde 15 Euro sowie jährlich fünf Euro pro Bestandskunde. Die Mittel förderten diverse Initiativen: Der BUND Heidelberg fokussierte auf bürgerschaftliches Engagement für Klimaanpassung im urbanen Raum durch die Pflege und Bewässerung von Stadtbäumen. Wer sich ebenfalls um einen Stadtbaum kümmern möchte, kann sich gerne beim BUND melden. Der NABU bot ein breites Spektrum an Umweltbildungsmaßnahmen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an: Exkursionen, Ferienprogramme und Projekte zur Förderung der Artenvielfalt sorgen dafür, Biodiversität erlebbar zu machen. Ökostadt Rhein Neckar setzte mit seinen Projekten auf konkretes Handeln im Alltag – etwa mit Exkursionen zu den Folgen des Klimawandels, Repair Cafés zur Verlängerung der Lebensdauer von Alltagsgegenständen sowie Angeboten für nachhaltige Mobilität wie Lastenräder und Pedelecs. „Klimaschutz funktioniert am besten, wenn viele mitmachen“, betont Michael Teigeler, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg Energie. Wer selbst zum Klimaschutz beitragen möchte: Ein Blick in das Angebot der Ökoverbände lohnt sich und bietet vielfältige Wege für eigenes Engagement. 15. Juli 2026 AKTUELLES Neuer Bolzplatz an der Da-Vinci-Brücke eröffnet Eröffnungsfest in Bergheim lockte 100 Besuchende an Am Donnerstag, 9. Juli, war es endlich so weit: Kinder und Jugendliche aus Bergheim haben gemeinsam mit dem Ersten Bürgermeister Jürgen Odszuck den neuen Bolzplatz auf der Ochsenkopfwiese in Bergheim feierlich wieder eröffnet. Der neu aufgebaute Platz liegt nun direkt neben der Da-Vinci-Brücke. Das Quartiersmanagement Westliches Bergheim lud zu einem abwechslungsreichen Eröffnungsfest ein. 100 Kinder, Jugendliche und Familien besuchten das Fest und nutzten sogleich die neue Fläche für erste Fuß- und Basketballspiele. An verschiedenen Fußball-Trainingsstationen stellten Kinder und Jugendliche unter Anleitung des Heidelberger Sport-Clubs (HSC) ihr Können unter Beweis. Auf dem Gelände des Emmaus und Gewerkschaft e.V. im Alten OEG-Bahnhof gab es Mitmachaktionen: Der Jugendtreff Bergheim (Kulturfenster e. V.) sorgte mit Spielen und einem Glücksrad für zusätzlichen Spaß. Der Jugendtreff findet alle zwei Wochen donnerstags (außerhalb der Schulferien) im Nachbarschaftsraum des Quartiersmanagements statt. Weitere neue Gesichter sind jederzeit willkommen. Besucherinnen und Besucher brachten amStand des Büros für Inklusion (VbI) Ideen ein, was es auf Spielplätzen braucht, damit alle Kinder und ihre Bezugspersonen sich willkommen fühlen. Für das leibliche Wohl der Besucherinnen und Besucher war mit Getränken, Eis und Pizza ebenfalls gesorgt. Die Stadt hatte den Bolzplatz imZuge des Baus der Da-Vinci-Brücke rund 15 Meter westlich des bisherigen Standorts neu errichtet. Die 15 mal 30 Meter große Ballspielanlage verfügt über einen stoßdämpfenden Bodenbelag, kombinierte Fußballtore mit Basketballkörben sowie einen sechs Meter hohen Ballfangzaun mit Lärmschutz. Außerdem gibt es vier neue Fahrradbügel. as/sga Kurz nach der Eröffnung wurde auf dem neuen Bolzplatz an der Da-Vinci-Brücke schon fleißig gekickt. (Foto Stadt Heidelberg) Drei Schecks in Höhe von je 20.000 Euro überreichten die Stadtwerke Heidelberg an ihre Partnerverbände. Gemeinsam Reparieren Die nächste Mitmach-Möglichkeit beim Repair Café von ÖkostadtRhein-Neckar findet am Samstag, den 25. Juli 2026, im Dezernat 16 in der Emil-Maier-Str. 16 statt. Von 14 bis 18 Uhr unterstützen ehrenamtliche fachkundige Laien bei der Reparatur von Alltagsgegenständen. Was repariert werden kann, veröffentlicht Ökostadt rechtzeitig vorher auf seinen Social-Media-Kanälen und seiner Homepage. Weitere Informationen unter www.oekostadt.org/repaircafe Stadtwerke Heidelberg Unternehmenskommunikation Alte Eppelheimer Straße 26 69115 Heidelberg 06221 513-0 ukom@swhd.de Redaktion: Michael Treffeisen, Lisa Rieger Foto: Stadtwerke Heidelberg Alle Angaben ohne Gewähr Impressum
KULTUR UND FREIZEIT 8 15. Juli 2026 Open-Air-Konzert und Aktionen Zweitägiges Sommerfest im Haus der Jugend am 25. und 26. Juli D as Haus der Jugend lädt am Samstag, 25. Juli, und Sonntag, 25. Juli, junge Menschen und Familien zum Sommerfest ein. Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei. Zum Start gibt es am Samstag ab 18.30 Uhr ein Open-Air-Konzert mit Nachwuchsbands. Das Programm wird ergänzt durch einen „Algo- rave“, bei dem live programmierte elektronische Musik entsteht. Bühnen- und Mitmachprogramm Am Sonntag folgt von 11 bis 17 Uhr Teil zwei des Sommerfests. Oberbürgermeister Eckart Würzner eröffnet die Veranstaltung gemeinsam mit Tanz- und Capoeira-Gruppen aus demHausder Jugend. DasProgramm gestalten die jungen Menschen maßgeblich selbst. Außerdem stehen Aufführungen der Kindertheatergruppe, Vertikaltuch-Performances, eine Vernissage, Stop-Motion-Filme sowie Kreativ- und Mitmachangebote auf dem Programm. Es gibt Sport-, Spiel- und Bewegungsangebote sowie Speisen und Getränke. Künstliche Intelligenz testen Neu ist die Kooperation mit dem Projekt „Prompt! Dein KI-Event“ der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (LKJ) Baden-Württemberg. Kinder und Jugendliche können an interaktiven Stationen Künstliche Intelligenz ausprobieren und sich spielerisch mit ihren Chancen, Möglichkeiten und Risiken auseinandersetzen. Ehrenamtliche gesucht Für Auf- und Abbau werden noch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer gesucht. Interessierte können sich bis zum 20. Juli per E-Mail an hausderjugend@heidelberg.de mit dem Betreff „Ehrenamt Sommerfest“ oder vor Ort melden. eu Weitere Informationen unter www.hausderjugend-hd.de Bühne frei heißt es beim großen Sommerfest im Haus der Jugend. Zum ersten Mal findet es als zweitägiges Festwochenende statt. (Archivfoto Linnebach) Kino im Völkerkundemuseums-Garten Gemeinsam mit dem Montpellier-Haus lädt das Karlstorkino vom 22. bis 26. Juli zur Sommerausgabe der 40. Filmtage des Mittelmeeres ein. An fünf Abenden werden Filme aus dem Mittelmeerraum unter freiem Himmel im Garten des Völkerkundemuseums, Hauptstraße 235, gezeigt. Darunter am Sonntag, 26. Juli, ab 21.30 Uhr, „Enzo“ (im Bild). Der 16-Jährige soll eigentlich die Schule beenden und studieren. Stattdessen fängt er an, auf einer Baustelle zu arbeiten, zum Missfallen seiner Familie. (Foto Salzgeber) „Ein Platz im Gedächtnis“ Inklusives Theater- projekt kehrt zurück Das Theater und Orchester Heidelberg feiert am Freitag, 17. Juli, um 19 Uhr, die Wiederaufnahme von „Ein Platz im Gedächtnis“ im Interkulturellen Zentrum Heidelberg. Erst kürzlich nahm das Ensemble des inklusiven Theaterprojekts den ersten Preis des Theaterwettbewerbs „andersartig gedenken on stage“ für inklusives Erwachsenen-Theater entgegen. Das Ensemble, bestehend aus Personen mit und ohne Behinderung, wurde eigens für dieses Projekt zusammengestellt. Es begibt sich dabei auf die Spuren von Menschen aus Heidelberg, die den Verbrechen des NS-Regimes zum Opfer fielen und gibt ihren Biografien einen erlebbaren Raum in der Stadtgeschichte. „Ein Platz im Gedächtnis“ ist außerdem am Sonntag, 19. Juli, um 17 Uhr, und am Montag, 20. Juli, um 19 Uhr, zu erleben. Das Interkulturelle Zen- trumverwandelt sich für die Vorstellungen in ein „Amt für Erinnerungen“: Aktenstapel türmen sich im Raum, Besucherinnen und Besucher ziehen bei Ankunft eine Nummer. Weitere Informationen unter www.theater.heidelberg.de Clemens-BrentanoPreis wird verliehen Lesung mit Clara Heinrich am 21. Juli Der Clemens-Brentano-Preis für Literatur der Stadt Heidelberg geht in diesem Jahr an die Schriftstellerin Clara Heinrich. Den Preis übergibt Kulturbürgermeisterin Martina Pfister amMittwoch, 22. Juli, um 19 Uhr, im Spiegelsaal des Gebäudes Prinz Carl, Kornmarkt 1. Die Preisverleihung wird musikalisch begleitet durch den Heidelberger Bassisten Mario Fadani. Am Vorabend der Preisverleihung – am Dienstag, 21. Juli, um 19.30 Uhr – liest Heinrich in der Stadtbücherei aus „Pusztagold“. Die Lesung wird von zwei Studentinnen moderiert. Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei. Weitere Informationen unter www.cityofliterature.de Kurz gemeldet Sommerkonzert am 19. Juli Die Musik- und Singschule Heidelberg, Kirchstraße 2, lädt am Sonntag, 19. Juli, um 11 und 17 Uhr zu Sommerkonzerten ein. www.musikschule. heidelberg.de MS Wissenschaft legt an Vom 24. bis 27. Juli macht das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft Halt an der Anlegestelle Neckarstaden, auf der Höhe des Marstalls. Die Ausstellung hat von 10 bis 18.30 Uhr geöffnet. www.ms-wissenschaft.de
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