15. April 2026 2 STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT SPD Prof. Dr. Anke Schuster Zeichen setzen für Vielfalt und Demokratie Seit Monaten flattern in ZiegelhausenPeterstal und Schlierbach bunte Bänder imWind: an Gartenzäunen, Haustüren oder Regenrohren – immer gut sichtbar. Sie sind ein Statement für eine vielfältige, tolerante und demokratische Gesellschaft! Dass sich so viele Bürger:innen aus ZiegelhausenPeterstal und Schlierbach an dieser Aktion beteiligen, ist toll und schweißt zusammen! Die Initiative für diese wunderbare Idee kommt von der Zukunftswerkstatt Ziegelhausen, einem losen Zusammenschluss engagierter Frauen, die gern in ihrem Stadtteil leben und die Vielfalt schätzen. Sie wollen, dass dies auch so bleibt und dass man füreinander da ist. So organisieren sie u.a. auch regelmäßig Konzerte im Seniorenzentrum in Ziegelhausen. Manche von ihnen waren schon vor fast 30 Jahren bei der ersten Zukunftswerkstatt Ziegelhausen dabei, damals initiiert von Beate Weber für alle Stadtteile in HD. Dann aber kam – wie man so schön sagt - das Leben irgendwie dazwischen: Kinder, berufliche Herausforderungen usw. Nun haben alle wieder etwas Zeit und knüpfen an ihr altes Engagement an. Auch neue engagierte Frauen gesellen sich dazu, alle eint, ihr ZiegelhausenPeterstal lebenswert und vielfältig zu erhalten. Es ist bewundernswert, mit welchem Elan diese Frauen ans Werk gehen. Meinen Respekt für diesen großartigen Einsatz und vielen, vielen Dank! Ach ja, bunte Bänder gibt es gegen Spende noch im REWE in Schlierbach an der Kasse – wer noch mitmachen will! 06221 58-47150 geschaeftsstelle@spd-fraktion. heidelberg.de CDU Thomas Perkeo Barth Stadthalle erstrahlt – und bleibt doch kurz stehen Die Heidelberger Stadthalle ist fertig. Dank der großzügigen Spende von Wolfgang Marguerre konntenwir uns eine außergewöhnliche Renovierung unserer guten alten Stadthalle leisten – hin zu einem modernen Konzerthaus-Stadthalle-Heidelberg. Viele haben daranmitgewirkt: die Architekten, die Bauleitung, die Verantwortlichen der GGHund natürlich die zahlreichen Handwerkerinnen und Handwerker, die alles großartig umgesetzt haben. Ihnen allen gilt unser aufrichtiger Dank. Ohne dieses Zusammenspiel von Engagement, Fachwissen und Leidenschaft wäre ein solches Projekt nicht möglich gewesen. Doch bei aller Freude über das gelungeneWerk ist ein Detail ins Stocken geraten: Die Uhr über dem Eingang zur Stadthalle ist stehen geblieben. Und zwar bei 12:24 Uhr. Eine charmante Zeit vielleicht, aber auf Dauer keine tragfähige Lösung. Man könnte nun augenzwinkernd sagen: Immerhin nicht fünf vor zwölf – das wäre ein deutlich dramatischeres Signal gewesen. Oder man argumentiert ganz pragmatisch: Zweimal am Tag geht sie ja richtig! Und für die Altstadtkneipen eröffnet sich sogar eine neue Perspektive – eine feste, unverrückbare „Sperrzeitverlängerung“: Um 12:24 Uhr ist dann eben jeden Abend Schluss, ganz ohne Diskussion. Doch Spaß beiseite: Unsere Stadthalle steht für Geschichte, Kultur und das lebendige Herz Heidelbergs. Dazu gehört auch, dass ihre Uhr verlässlich schlägt. Sie ist nicht nur Zierde, sondern Orientierung – für Gäste wie für Bürgerinnen und Bürger. Deshalb solltenwir uns nun auch dieser letzten Aufgabe widmen und dafür sorgen, dass die historische Uhr wieder inGang kommt. Damit in Heidelberg nicht nur die Zeit stillsteht, wenn es schön ist – sondern damit jeder jederzeit weiß, wie viel Uhr es geschlagen hat. 06221 58-47160 info@cdu-fraktion-hd.de Bündnis 90/Die Grünen Felix Grädler, Leander von Detten Heidelbergs Nachtleben gemeinsam gestalten Wie wollen junge Menschen in Heidelberg ihre Freizeit verbringen? Welche Angebote fehlen? Und wie kann unsere Stadt auch abends lebendig, vielfältig und sicher bleiben? Mit diesen Fragen haben wir als Grünen-Fraktion eine Umfrage zum Nachtleben gestartet – die ersten Rückmeldungen zeigen: Das Thema bewegt viele! Aktueller Anlass ist eine Entscheidung zur Unteren Straße, einem der beliebtesten Ausgehviertel Heidelbergs. Aufgrund einer Gerichtsentscheidung mussten dort die Sperrzeiten verschärft werden, ein politischer Gestaltungsspielraum besteht nicht. Für uns ist aber klar: Diese Entwicklung darf nicht das Ende, sondern muss der Anfang einer breiteren Debatte sein. Wir wollen die Situation nicht einfach hinnehmen, sondern gemeinsam überlegen, welche Alternativen und Ergänzungen es für ein lebendiges Nachtleben geben kann. Die ersten Ergebnisse der Umfrage geben eine klare Richtung vor: Viele junge Menschen gehen weiterhin aus – aber seltener und gezielter. Häufig fehlen passende Angebote, spontane Events und vor allem erreichbare Orte. Besonders deutlich wird der Wunsch nach mehr Open-Air-Formaten, Livemusik und vielfältigen Veranstaltungsorten jenseits der bekannten Hotspots. Gleichzeitig spielen Kosten und Erreichbarkeit, etwa durch den Nachtverkehr, eine wichtige Rolle. Daraus lassen sich erste Handlungsoptionen ableiten: zusätzliche legale Flächen für Open-Air-Veranstaltungen, bessere Rahmenbedingungen für kleinere und spontane Events sowie eine Stärkung von Angeboten für unterschiedliche Zielgruppen. Auch Fragen der Mobilität und der Zugänglichkeit müssen stärker in den Blick genommen werden. Gleichzeitig gilt: Diese ersten Tendenzen wollen wir bewusst nicht überinterpretieren. Uns ist wichtig, Entscheidungen nicht über die Köpfe der Menschen hinweg zu treffen, sondern sie auf eine breite Grundlage zu stellen. Deshalb setzen wir weiterhin auf Ihre Rückmeldungen, um die Ergebnisse weiter zu vertiefen. Für uns ist klar: Ein lebendiges Nachtleben ist kein Luxus, sondern ein wichtiger Bestandteil urbaner Lebensqualität. Es trägt zur Attraktivität Heidelbergs als Studien-, Arbeits- und Wohnort bei und stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Unser Ziel ist ein Nachtleben, das für alle da ist – vielfältig, bezahlbar und offen. Damit uns das gelingt, brauchen wir Ihre Perspektiven. Nehmen Sie an der Umfrage teil und teilen Sie sie in Ihrem Umfeld: https://tinyurl.com/um fragenachtleben. Gemeinsam können wir Heidelbergs Nächte zukunftsfähig gestalten. 06221 58-47170 geschaeftsstelle@gruene- fraktion.heidelberg.de Lebendiges Nachtleben ist kein Luxus, sondern ein wichtiger Bestandteil urbaner Lebensqualität. (Foto Valentin bonjour/ unsplash) Termine Gemeinderat und Ausschüsse – Rathaus, Marktplatz 10 Gemeinderat und Beirat von Menschen mit Behinderungen: Donnerstag, 16. April, 16.30 Uhr Gemeinderat: Donnerstag, 16. April, 18 Uhr Konversionsausschuss: Mittwoch, 22. April, 17 Uhr Ausschuss für Wirtschaft und Wissenschaft: Mittwoch, 22. April, 18 Uhr Weitere Termine und Tages- ordnungen: www.gemeinde rat.heidelberg.de Termine Bezirksbeiräte und weitere Gremien Bezirksbeirat Schlierbach: Dienstag, 21. April, 18 Uhr, Rathaus, Marktplatz 10 Bezirksbeirat Kirchheim: Dienstag, 28. April, 18 Uhr, Bürgerzentrum, Hegenichstraße 2 Bezirksbeirat Altstadt: Mittwoch, 29. April, 18 Uhr, Rathaus, Marktplatz 10 Weitere Termine und Tages- ordnungen: www.gemeinde rat.heidelberg.de
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