Amtsanzeiger der Stadt Heidelberg 15. April 2026 / Ausgabe 11 / 34. Jahrgang MONTPELLIERBRÜCKE Fertigstellung in Sichtweite Erste Sperrungen aufgehoben Die Arbeiten an der Montpellierbrücke gehen in den Endspurt: Zwei Auffahrtsrampen stehen seit Mitte März wieder offen. Vom Hauptbahnhof kommend haben Autofahrerinnen und Autofahrer freie Fahrt auf die Brücke. Für Radfahrende bleibt die Umleitung vorerst noch bestehen. Aus Richtung Hebelstraßenbrücke kommend kann vomCzernyring wieder nach rechts auf die Brücke abgebogen werden. Auch ein Teilabschnitt der Lessingstraße in Richtung Hauptbahnhof steht wieder offen. S. 5 › MOBILITÄT Heidelberg tritt in die Pedale Jetzt für Stadtradeln anmelden Die Stadt beteiligt sich auch in diesem Jahr am deutschlandweiten Wettbewerb STADTRADELN. Von Montag, 8. Juni, bis einschließlich Sonntag, 28. Juni, sind alle Heidelbergerinnen und Heidelberger eingeladen, möglichst viele Kilometer und Fahrten mit dem Fahrrad zurückzulegen und damit etwas Gutes für die Gesundheit zu tun, ein Zeichen für Klimaschutz und nachhaltige Mobilität zu setzen und einfach Spaß zu haben. Die Anmeldung ist unter www.stadtradeln.de/heidelberg oder in der Stadtradeln-App möglich. Die Konversionsfläche neue Südstadt – bestehend aus dem Mark-Twain-Village und den Campbell Barracks – feiert ihren zehnten Geburtstag. Das wird im Jubiläumsjahr gefeiert: Unter anderem mit einem Fest am9. Mai und einemOnline-Quiz. Am vergangenen Montag zeigten zudemOberbürgermeister Eckart Würzner und Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck bei einer Presserundfahrt mit dem Rad, wie sich das neue Quartier entwickelt hat. Seit 2016 wächst ein Quartier, das Wohnen, Arbeiten und Freizeit verbindet. Mittlerweile sind hier 2.800 Menschen zu Hause. Von 2018 bis 2025 entstanden in der neuen Südstadt rund 1.100 Wohnungen im Neubau und im Bestand. Rund 40 Prozent verfügen über vier oder mehr Räume und sind besonders familienfreundlich. ZumWohnungsangebot zählen außerdem zwei Ausbildungshäuser sowie ein Fachkräftehaus für Mitarbeitende von Heidelberger Unternehmen. In sechs gemeinschaftlich organisiertenWohnprojekten leben zudem fast 400 Erwachsene und Kinder zusammen. Rund 300 weitere Wohnungen sind bereits genehmigt, aber noch nicht fertiggestellt. Insgesamt sind auf der Konversionsfläche etwa 1.500 Wohnungen geplant – ein Großteil im geförderten Segment. Das Konzept sieht 40 Prozent als geförderten Wohnraum, 30 Prozent als Eigentum für Schwellenhaushalte und weitere 30 Prozent für den freien Markt vor. 22,83 Millionen Euro Förderung Die Entwicklung der Konversionsfläche in der Südstadt wurde maßgeblich durch Fördermittel von Bund und Land unterstützt: Insgesamt wurden 22,83 Millionen Euro aus verschiedenen Programmen für das Quartier bewilligt. Auch Projekte wie „Der Andere Park“, für den 5,9 Millionen Euro bereitgestellt wurden, sowie Investitionen in Schulen und Sport wurden umgesetzt und vorangebracht. Fest am 9. Mai Beim Tag der Städtebauförderung am Samstag, 9. Mai, gibt es von 11 bis 17 Uhr ein abwechslungsreiches Programm für Groß und Klein auf der ganzen Konversionsfläche – gestaltet von vielen Akteurinnen und Akteuren im Quartier. cat/ls Mehr zum Jubiläumsjahr unter www.heidelberg.de/ neuesuedstadt Neue Südstadt wächst seit 10 Jahren Bereits über 1.000 neue Wohnungen im Quartier UMWELT 20 Jahre „Natürlich Heidelberg“ S. 8 › OB Würzner und Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck besuchten Carmen Dudenhöffer, ihren Partner Marcel Koch und die Kinder Maria und Julien. Die Familie zog 2016 in die Südstadt und gehört zu den ersten Bewohnenden. (Foto Dittmer) www.stadtblatt. heidelberg.de www.heidelberg.de/ bekanntmachungen KOMMUNALPOLITIK Gemeinderat am 16. April Gemeinsame Sitzung mit bmb Der Gemeinderat tagt am Donnerstag, 16. April, öffentlich imRathaus. Um16.30 Uhr tagt das Gremium gemeinsam mit dem Beirat von Menschen mit Behinderungen (bmb). Der Vorsitzende wird über die Arbeit des bmb berichten. Um 18 Uhr beginnt die reguläre Gemeinderatssitzung. Beratenwerden unter anderem die neuen Sperrzeiten sowie ein Bürgerentscheid zu Windenergie auf dem Lammerskopf. Die Tagesordnung ist unter www.gemeinderat.heidel berg.de zu finden. Die Sitzung kann per Livestream über die städtische Homepage verfolgt werden.
15. April 2026 2 STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT SPD Prof. Dr. Anke Schuster Zeichen setzen für Vielfalt und Demokratie Seit Monaten flattern in ZiegelhausenPeterstal und Schlierbach bunte Bänder imWind: an Gartenzäunen, Haustüren oder Regenrohren – immer gut sichtbar. Sie sind ein Statement für eine vielfältige, tolerante und demokratische Gesellschaft! Dass sich so viele Bürger:innen aus ZiegelhausenPeterstal und Schlierbach an dieser Aktion beteiligen, ist toll und schweißt zusammen! Die Initiative für diese wunderbare Idee kommt von der Zukunftswerkstatt Ziegelhausen, einem losen Zusammenschluss engagierter Frauen, die gern in ihrem Stadtteil leben und die Vielfalt schätzen. Sie wollen, dass dies auch so bleibt und dass man füreinander da ist. So organisieren sie u.a. auch regelmäßig Konzerte im Seniorenzentrum in Ziegelhausen. Manche von ihnen waren schon vor fast 30 Jahren bei der ersten Zukunftswerkstatt Ziegelhausen dabei, damals initiiert von Beate Weber für alle Stadtteile in HD. Dann aber kam – wie man so schön sagt - das Leben irgendwie dazwischen: Kinder, berufliche Herausforderungen usw. Nun haben alle wieder etwas Zeit und knüpfen an ihr altes Engagement an. Auch neue engagierte Frauen gesellen sich dazu, alle eint, ihr ZiegelhausenPeterstal lebenswert und vielfältig zu erhalten. Es ist bewundernswert, mit welchem Elan diese Frauen ans Werk gehen. Meinen Respekt für diesen großartigen Einsatz und vielen, vielen Dank! Ach ja, bunte Bänder gibt es gegen Spende noch im REWE in Schlierbach an der Kasse – wer noch mitmachen will! 06221 58-47150 geschaeftsstelle@spd-fraktion. heidelberg.de CDU Thomas Perkeo Barth Stadthalle erstrahlt – und bleibt doch kurz stehen Die Heidelberger Stadthalle ist fertig. Dank der großzügigen Spende von Wolfgang Marguerre konntenwir uns eine außergewöhnliche Renovierung unserer guten alten Stadthalle leisten – hin zu einem modernen Konzerthaus-Stadthalle-Heidelberg. Viele haben daranmitgewirkt: die Architekten, die Bauleitung, die Verantwortlichen der GGHund natürlich die zahlreichen Handwerkerinnen und Handwerker, die alles großartig umgesetzt haben. Ihnen allen gilt unser aufrichtiger Dank. Ohne dieses Zusammenspiel von Engagement, Fachwissen und Leidenschaft wäre ein solches Projekt nicht möglich gewesen. Doch bei aller Freude über das gelungeneWerk ist ein Detail ins Stocken geraten: Die Uhr über dem Eingang zur Stadthalle ist stehen geblieben. Und zwar bei 12:24 Uhr. Eine charmante Zeit vielleicht, aber auf Dauer keine tragfähige Lösung. Man könnte nun augenzwinkernd sagen: Immerhin nicht fünf vor zwölf – das wäre ein deutlich dramatischeres Signal gewesen. Oder man argumentiert ganz pragmatisch: Zweimal am Tag geht sie ja richtig! Und für die Altstadtkneipen eröffnet sich sogar eine neue Perspektive – eine feste, unverrückbare „Sperrzeitverlängerung“: Um 12:24 Uhr ist dann eben jeden Abend Schluss, ganz ohne Diskussion. Doch Spaß beiseite: Unsere Stadthalle steht für Geschichte, Kultur und das lebendige Herz Heidelbergs. Dazu gehört auch, dass ihre Uhr verlässlich schlägt. Sie ist nicht nur Zierde, sondern Orientierung – für Gäste wie für Bürgerinnen und Bürger. Deshalb solltenwir uns nun auch dieser letzten Aufgabe widmen und dafür sorgen, dass die historische Uhr wieder inGang kommt. Damit in Heidelberg nicht nur die Zeit stillsteht, wenn es schön ist – sondern damit jeder jederzeit weiß, wie viel Uhr es geschlagen hat. 06221 58-47160 info@cdu-fraktion-hd.de Bündnis 90/Die Grünen Felix Grädler, Leander von Detten Heidelbergs Nachtleben gemeinsam gestalten Wie wollen junge Menschen in Heidelberg ihre Freizeit verbringen? Welche Angebote fehlen? Und wie kann unsere Stadt auch abends lebendig, vielfältig und sicher bleiben? Mit diesen Fragen haben wir als Grünen-Fraktion eine Umfrage zum Nachtleben gestartet – die ersten Rückmeldungen zeigen: Das Thema bewegt viele! Aktueller Anlass ist eine Entscheidung zur Unteren Straße, einem der beliebtesten Ausgehviertel Heidelbergs. Aufgrund einer Gerichtsentscheidung mussten dort die Sperrzeiten verschärft werden, ein politischer Gestaltungsspielraum besteht nicht. Für uns ist aber klar: Diese Entwicklung darf nicht das Ende, sondern muss der Anfang einer breiteren Debatte sein. Wir wollen die Situation nicht einfach hinnehmen, sondern gemeinsam überlegen, welche Alternativen und Ergänzungen es für ein lebendiges Nachtleben geben kann. Die ersten Ergebnisse der Umfrage geben eine klare Richtung vor: Viele junge Menschen gehen weiterhin aus – aber seltener und gezielter. Häufig fehlen passende Angebote, spontane Events und vor allem erreichbare Orte. Besonders deutlich wird der Wunsch nach mehr Open-Air-Formaten, Livemusik und vielfältigen Veranstaltungsorten jenseits der bekannten Hotspots. Gleichzeitig spielen Kosten und Erreichbarkeit, etwa durch den Nachtverkehr, eine wichtige Rolle. Daraus lassen sich erste Handlungsoptionen ableiten: zusätzliche legale Flächen für Open-Air-Veranstaltungen, bessere Rahmenbedingungen für kleinere und spontane Events sowie eine Stärkung von Angeboten für unterschiedliche Zielgruppen. Auch Fragen der Mobilität und der Zugänglichkeit müssen stärker in den Blick genommen werden. Gleichzeitig gilt: Diese ersten Tendenzen wollen wir bewusst nicht überinterpretieren. Uns ist wichtig, Entscheidungen nicht über die Köpfe der Menschen hinweg zu treffen, sondern sie auf eine breite Grundlage zu stellen. Deshalb setzen wir weiterhin auf Ihre Rückmeldungen, um die Ergebnisse weiter zu vertiefen. Für uns ist klar: Ein lebendiges Nachtleben ist kein Luxus, sondern ein wichtiger Bestandteil urbaner Lebensqualität. Es trägt zur Attraktivität Heidelbergs als Studien-, Arbeits- und Wohnort bei und stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Unser Ziel ist ein Nachtleben, das für alle da ist – vielfältig, bezahlbar und offen. Damit uns das gelingt, brauchen wir Ihre Perspektiven. Nehmen Sie an der Umfrage teil und teilen Sie sie in Ihrem Umfeld: https://tinyurl.com/um fragenachtleben. Gemeinsam können wir Heidelbergs Nächte zukunftsfähig gestalten. 06221 58-47170 geschaeftsstelle@gruene- fraktion.heidelberg.de Lebendiges Nachtleben ist kein Luxus, sondern ein wichtiger Bestandteil urbaner Lebensqualität. (Foto Valentin bonjour/ unsplash) Termine Gemeinderat und Ausschüsse – Rathaus, Marktplatz 10 Gemeinderat und Beirat von Menschen mit Behinderungen: Donnerstag, 16. April, 16.30 Uhr Gemeinderat: Donnerstag, 16. April, 18 Uhr Konversionsausschuss: Mittwoch, 22. April, 17 Uhr Ausschuss für Wirtschaft und Wissenschaft: Mittwoch, 22. April, 18 Uhr Weitere Termine und Tages- ordnungen: www.gemeinde rat.heidelberg.de Termine Bezirksbeiräte und weitere Gremien Bezirksbeirat Schlierbach: Dienstag, 21. April, 18 Uhr, Rathaus, Marktplatz 10 Bezirksbeirat Kirchheim: Dienstag, 28. April, 18 Uhr, Bürgerzentrum, Hegenichstraße 2 Bezirksbeirat Altstadt: Mittwoch, 29. April, 18 Uhr, Rathaus, Marktplatz 10 Weitere Termine und Tages- ordnungen: www.gemeinde rat.heidelberg.de
IDA Dr. Gunter Frank Die Stadt möchte eine Bürgerbefragung zumWindkraftpark ... ... Lammerskopf durchführen. Doch was ist eine solche Abstimmung wert, wenn die Bürger einseitig informiert werden und die horrenden Risiken der sogenannten Energiewende offiziell verschwiegen werden? info@ida-hd.de GAL Michael Pfeiffer Geldsorgen? Wir doch nicht. Immer wieder lesen Sie, dass die Stadt kein Geld hat und bei Sozialem, Bildung, Sport, Kultur und Infrastruktur sparen muss. Und dann lesen Sie von Geldverschwendung bei Seecontainern, ein für mich von vornherein zum Scheitern verurteiltes Revisionsverfahren gegen das „Altstadtlärm-Urteil“ mit einem Streitwert von 22.500 €. Nun ist auch noch ein Windpark-Bürgerentscheid für lockere 300.000 € geplant, der einen Beschluss herbeiführen soll, den auch der Gemeinderat treffen könnte. mp-pfeiffer@gmx.net AfD Timethy Bartesch Die Farce Bürgerentscheid Lammerskopf Heidelberg hatte großes Glück, dass die Fläche Lammerskopf aus demRegionalplan herausgenommen wurde. Leider wird diese demokratische Entscheidung nicht akzeptiert – und es beginnt eine unwürdige Posse, so zu tun, als wäre ein von der Stadtpolitik oktroyierter Bürgerentscheid imSinne des Stadtfriedens. Dabei ist klar, dass den Gegnern Zeit genommen werden soll, sich zu organisieren. Und es soll verhindert werden, dass die Bürger selbst einen Bürgerentscheid gegen eine absehbare falsche Entscheidung des Gemeinderats, ein Naturschutzgebiet zu zerstören, anstreben können. So könnten sie fairer ihre Sicht der Dinge darlegen. Der oktroyierte Entscheidwirdmassiv einseitig vonKlimapropaganda dominiert sein. geschaeftsstelle@afd-fraktion- heidelberg.de Fraktionsgemeinschaft FDP/FWV Karl Breer (FDP) Ziemlich beste Steuerzahler In Heidelberg hat man zur Wirtschaft manchmal ein eigenartiges Verhältnis. Auf der einen Seite beschließt der Gemeinderat einen Nachtragshaushalt, freut sich dabei über eine deutlich verbesserte Finanzlage und weiß natürlich genau, wem das zu verdanken ist: den Unternehmen, die hier ausbilden, investieren und Gewerbesteuer zahlen. Auf der anderen Seite behandelt man genau diese Wirtschaft häufig wie einen lästigen Störfaktor, den man möglichst elegant verwalten, belehren oder abbremsen muss. Dabei ist die Lehre aus der Haushaltskrise simpel. Wer auf stabile Einnahmen angewiesen ist, sollte diese nicht politisch erschweren. Sonst sägt man ausgerechnet an demAst, auf dem der Haushalt sitzt. info@fdpfwv.de Fraktionsgemeinschaft Die Linke/Bunte Linke Zara Kızıltaş (Die Linke) Quo vadis Feierkultur? Hinter uns liegt das letzte Wochenende mit den alten Sperrzeiten in der Kernaltstadt. Die Entwicklung mit den neuen Sperrzeiten werden wir vorsichtig verfolgen müssen. Was sind die Konsequenzen für das Feier- und Nachtleben in Heidelberg, besonders als jüngste Stadt Deutschlands? Als Stadt ist es nun unsere Aufgabe, Herausforderungen, die aufseiten der Gastronomie, der Bevölkerung als auch der Anwohnerschaft entstehen, abzufedern. Unser fraktionsübergreifender Arbeitsauftrag zur Sensibilisierung für die früheren Sperrzeiten und zum Start einer Sauberkeitsoffensive sind wichtige Punkte. Denn mit demWegfall der nächtlichen Gastronomiestrukturen eröffnen sich leider Fenster für eine erhöhte Lärm- und Abfallbelastung. gemeinderat@dielinke-hd.de Die Heidelberger Jochen Ricker Gaslaternen erhalten, statt teuer ersetzen Bei der Diskussion um die letzten Gaslaternen in Heidelberg geht es nicht um veraltete Technik, sondern um 22 wertvolle Zeitzeugen unserer Stadtgeschichte. Seit über 150 Jahren prägen sie das Stadtbild. Sie stammen aus der Zeit, als Robert Bunsen hier forschte und die Grundlagen moderner Gas- u. Verbrennungstechnik legte. Sein Schüler Carl Auer von Welsbach machte das Gaslicht weltweit leistungsfähig. Die Verwaltung bestätigt: Der CO2Anteil ist „nicht signifikant“. Trotzdem sollen rund 240.000 Euro investiert werden, ohne dass der Stadt finanzielle Einsparungen entstehen. Das ist weder wirtschaftlich noch sinnvoll priorisiert. Für LED wären zusätzliche Leuchten nötig, das historische Lichtbild ginge verloren. Andere Städte erhalten Gaslaternen als Wahrzeichen. Heidelberg würde ein Stück eigener Wissenschafts- u. Technikgeschichte verlieren. Gerade als Wissenschafts- u. Kulturstadt sollten wir unser eigenes Erbe sichtbar erhalten, statt es für 240.000 Euro endgültig aus dem Stadtbild verschwinden zu lassen. Diese 22 Gaslaternen sind kein Kostenproblem, sondern ein identitätsstiftendes Freilichtmuseum. Unser Ziel bleibt: sinnvoll investieren, Identität bewahren und Entscheidungen faktenbasiert treffen. info@dieheidelberger.de Fraktionsgemeinschaft HiB/Volt Katharina Born, Andreas Gottschalk KI kommt, aber wir müssen offen bleiben! Durch Künstliche Intelligenz (KI) schreitet die Digitalisierung in allen Lebensbereichen immer schneller voran. In Heidelberg und Umgebung spielen mehrere Unternehmen eine Vorreiterrolle bei KI-Anwendungen. Das bedeutet, dass sich ein Teil der Heidelberger*innen beruflich mit der Herstellung und Verbreitung von KIAnwendungen beschäftigen. Hinzu kommen unsere wissenschaftsorientierte Wirtschaftsstruktur und unsere Eigenschaft als Studierendenstadt. Diese tragen dazu bei, dass sich die Mehrheit der Bevölkerung mit KI-Anwendungen beschäftigen. Den Trend haben einige Player in der Stadt wie Universität, DAI und Karlstorbahnhof aufgegriffen und wichtige Wissensvermittlungsangebote gemacht. Die große Chance dabei ist, dass immer mehr Dienstleistungen der Stadt digitalisiert werden können, weil die Berührungsängste der Bevölkerung dazu abnehmen. Diese Chance birgt auf der anderen Seite die Gefahr, dass sich die Kluft zwischen einer digital affinen Bevölkerung und einer digital abgehängten Bevölkerung ausweitet. Daher ist es ein Gebot der Gerechtigkeit bei aller Modernisierung wichtig, den Zugang zu allen städtischen Dienstleistungen niederschwellig für alle zu gestalten. info@hib-volt.de 3 STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT 15. April 2026 In der Rubrik „Stimmen aus dem Gemeinderat“ kommen die Mitglieder des Gemeinderates zu Wort. Die Autorinnen und Autoren sind für den Inhalt ihrer Beiträge in vollem Umfang selbst verantwortlich, insbesondere auch in Bezug auf alle notwendigen Nutzungsrechte. GEMEINDERAT ONLINE www.gemeinderat.heidelberg.de
AKTUELLES 4 15. April 2026 Sicher fühlen im Stadtteil Mädchen und junge Frauen führten beim „Jane’s Walk“ durch den Emmertsgrund Beim ersten Heidelberger Jane’s Walk im Stadtteil Emmertsgrund haben Mädchen und junge Frauen eindrucksvoll gezeigt, wie sie ihren Alltag und den öffentlichen Raum erleben. Zahlreiche Teilnehmende aus Politik und Gesellschaft folgten dem Rundgang, bei dem die Mädchen selbst durch ihr Viertel führten und persönliche Einblicke in ihre Lebenswelt gaben. Im Mittelpunkt standen Orte, an denen sich die Mädchen wohlfühlen, aber auch solche, die sie bewusst meiden. Zusätzlich erstellten die jungen Frauen eine Karte über ihren Stadtteil und äußerten Ideen, wie beispielsweise die Nahversorgung oder die Barrierefreiheit verbessert werden könne. Dabei wurde deutlich, welche Bedeutung Sicherheit, Teilhabe und Gleichberechtigung für ihre Nutzung des öffentlichen Raums haben. Bürgermeisterin Stefanie Jansen zeigte sich beeindruckt vom Engagement der jungen Frauen: „Der Jane’s Walk liefert wichtige Erkenntnisse für eine geschlechtergerechte Stadtentwicklung – insbesondere in Bezug auf Sicherheit, Teilhabe und Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum“. „Unsere Meinung ist wichtig“ Dem Walk war eine intensive Workshopwoche vorausgegangen, in der die Teilnehmerinnen ihren Stadtteil erkundeten und den Rundgang eigenständig vorbereiteten. Dabei entschieden sie selbst, welche Themen und Orte sie präsentieren wollten. Bei der Begehung fiel öfter der Satz „Wenn ich ein Junge wäre, wäre das ein schöner Ort. Dann würde ich hierher kommen.“ Eine Teilnehmerin ergänzte: „Wir haben gemerkt, dass unsere Meinung wichtig ist und ernst genommen wird.“ Organisiert wurde der Walk von Social Meets Culture e. V. in Kooperation mit dem Amt für Chancengleichheit und Mosaik Deutschland e. V. Der Jane’s Walk ist ein weltweit verbreitetes Format. lst Zahlreiche Teilnehmende hörten den jungen Frauen zu, als sie ihre Gedanken zu Orten im Stadtteil Emmertsgrund teilten, unter ihnen Bürgermeisterin Stefanie Jansen. (Foto Dorn) Kinderstadtteilplan für neue Südstadt Kinder und Jugendliche beteiligen sich In der Südstadt entsteht derzeit ein besonderer Stadtteilplan – entwickelt von Kindern für Kinder. Ziel des Projekts ist es, den Stadtteil aus der Perspektive junger Bewohnerinnen und Bewohner sichtbar zu machen: Wo lässt es sich gut spielen? Welche Orte laden zum Entdecken ein? Und welche Plätze werden eher gemieden? Initiiert wird das Projekt von „Hey Heidelberg“, der Anlaufstelle für Kinder- und Jugendbeteiligung der Stadt, gemeinsam mit den Kinderbeauftragten der Südstadt und dem Verein Kulturfenster Heidelberg. Der Kinderstadtteilplan richtet sich insbesondere an Kinder ab der dritten Klassenstufe. Entstehen wird er in mehreren Schritten: Kinder erkunden bei Stadtteilbegehungen ihre Umgebung – darunter Schulklassen der Pestalozzischule sowie weitere Kindergruppen, etwa aus Wohnprojekten. Ergänzend werden beim Tag der Städtebauförderung sowie bei Besuchen in Kindergruppen Eindrücke und Einschätzungen gesammelt. Im Juni folgen die gemeinsame Auswertung und gestalterische Aufbereitung der Ergebnisse. Im Herbst liegt der Plan dann endgültig vor. Schienenersatzverkehr in Handschuhsheim Vorletzte Umbauphase bei Neugestaltung der Dossenheimer Landstraße Auf der Großbaustelle an der Dossenheimer Landstraße in Handschuhsheim hat die fünfte und vorletzte Umbauphase begonnen. Der Straßenbahnbetrieb wird bis einschließlich Montag, 27. April, eingestellt und ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Betroffen sind die Straßenbahnlinien 5 und 21. Um die Einschränkungen möglichst gering zu halten, wird auf der Baustelle in diesem Zeitraum rund um die Uhr gearbeitet. Derzeit befindet sich das Baufeld der Maßnahme von Rhein-Neckar-Verkehr (rnv) und Stadt im nördlichen Abschnitt auf der Westseite der Dossenheimer Landstraße. Seit dem Jahreswechsel wurden dort der Abwasserkanal und Leitungen erneuert sowie rund 300 Meter Gleise gebaut. Derzeit nimmt der westliche Bahnsteig Haltestelle Burgstraße Form an. Aktuell wird er gepflastert. Mit Beginn der fünften Bauphase am Dienstag, 28. April, gehen die Bauarbeiten auf der Ostseite der Dossenheimer Landstraße weiter. Im August beginnt dann die letzte Bauphase. Der Abschluss ist für den Herbst vorgesehen. red Infos zum Ersatzverkehr unter www.rnv-online.de/ verkehrsmeldungen 5.000 Euro für Lernpatenschaften Bei den Lernpatenschaften helfen Schülerinnen und Schüler jüngeren Kindern und Jugendlichen bei ihren Hausaufgaben und bereiten sie auf Prüfungen vor. Vertreter des Fördervereins Round Table 22 Heidelberg haben eine Spende von 5.000 Euro an das Projekt übergeben. Mit dabei waren René Köpke, Leiter des Kinder- und Jugendzentrums Emmertsgrund (rechts), Tabea Maurina, Projektleiterin Lernpatenschaften (6. von rechts) und Fritz Zernick, Stadtteilverein Emmertsgrund (5. von rechts). (Foto Round Table)
5 AKTUELLES 15. April 2026 Endspurt bei Montpellierbrücke Kosten steigen / Sperrung stadteinwärts in Sommerferien D ie in den Jahren 1974 bis 1976 erbaute Montpellierbrücke befindet sich in der Endphase ihrer rund dreieinhalb Jahre dauernden Modernisierung. Zwei Auffahrtsrampen stehen seit Mitte März wieder offen. „Wir gehen jetzt in den Endspurt – die Fertigstellung im Sommer ist in Sichtweite. Die Modernisierung der Brücke ist eine große Herausforderung für unsere Stadt: für alle, die auf den Straßen dort unterwegs sind durch die täglichen Verkehrseinschränkungen. Und für unser Team an der Brücke, das beim Bauen im Bestand auf so manche böse Überraschung gestoßen ist, die sich erst bei geöffneter Brückenoberfläche sehen ließ“, sagt Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck. Nicht alles planbar Basierend auf der Planung aus dem Jahr 2021 stiegen die Kosten um 14,5 Millionen Euro auf rund 37 Millionen Euro imSommer 2026 (Prognose zumBauende). Die Kostensteigerung ist das Ergebnis von unvorhersehbaren Schäden im Tragwerk über falsche Pläne aus den Siebzigern bis hin zu komplexen Abhängigkeiten im Bahnbetrieb, die so vorab nicht planbar waren. „Fakt ist: Ohne diese Brücke geht es nicht. Rund 11,1 Millionen Euro, 30 Prozent der Sanierungskosten, haben wir vom Land erhalten, für die wir sehr dankbar sind“, so Odszuck. Zum Abschluss des Bauprojekts muss die Fahrbahn in Richtung Innenstadt in den Sommerferien gesperrt werden. Geplant sind dafür rund zwei bis drei Wochen. Dabei werden die Fahrbahndecke an der Kreuzung Ring-/Speyerer Straße und die Fahrspur entlang der Gleistrasse erneuert. Durch die Bündelung mit Fahrbahnsanierungsprojekten im Umfeld wird sichergestellt, dass die Montpellierbrücke nun nachhaltig instand gesetzt ist und künftige Sperrungen vermieden werden. cat/ls www.heidelberg.de/ montpellierbruecke Die ersten Sperrungen sind aufgehoben: Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck, Klaus-Peter Hofbauer und Bülent Kardoğan (Tiefbauamt) entfernten die Absperrungen. (Foto Rothe) Ein Tiegel geht, ein neuer kommt In Bergheim entsteht ein neues Quartier Unter dem Namen TIEGEL entsteht an der Kurfürsten-Anlage ein neues Stadtquartier mit rund 600 Wohneinheiten, in dem vielfältige Wohnformen, wie Eigentumswohnungen, Mietwohnungen, gefördertes Wohnen und Servicewohnen für die ältere Generation für verschiedene Lebensentwürfe zusammenkommen. Ergänzt wird dies durch Gewerbeflächen im Erdgeschoss und Gemeinschafts- und Begegnungsorte, die das Quartier im Alltag beleben und das Zusammenleben stärken. Die EPPLE GmbH, die Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz mbH Heidelberg (GGH) und die Stadtwerke Heidelberg GmbH stellten die Pläne für das Quartier kürzlich vor. „Für den Mut zum Bauen und die Zusammenarbeit aller hier Beteiligten möchte ich mich ausdrücklich bedanken. Gerade in einer Zeit, in der vielerorts Projekte ins Stocken geraten, wird in Heidelberg weiterhin gebaut – und genau das brauchen wir“, sagt Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck. Der Name „TIEGEL“ ist eine Anspielung auf die frühere Nutzung des Areals durch die Firma Heidelberger Druckmaschinen. Ihre Tiegel Druckmaschine prägte über Jahrzehnte den internationalen Erfolg und die Identität des Unternehmens. red Wo jetzt noch das ehemalige Gebäude der Heidelberger Druckmaschinen an der Kurfürsten-Anlage steht, wird es bald neuen Wohnraum geben. (Foto Stadt Heidelberg) Bundeswehrübung Die Bundeswehr führt von Montag, 20. April, bis Donnerstag, 30. April, eine Übung in Bruchsal, Speyer, Heidelberg, Mannheim, Karlsruhe und Kehl durch. Es ist mit erhöhtem Aufkommen von Fahrzeugen der Bundeswehr und militärischem Personal zu rechnen. Bürgertelefon bei Fragen (8 bis 15 Uhr erreichbar) 030 1824-24242 Bürgeramt Mitte geschlossen Das Bürgeramt Mitte ist am Montag, 20. April, wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Öffnungszeiten der Bürgerämter unter www.heidelberg.de/ buergeramt B 535 vollgesperrt Die B535 wird am Freitag, 17. April, auf der Höhe der Autobahn A5 von 9 bis 11 Uhr mehrfach für wenige Minuten vollgesperrt. Autofahrende werden gebeten, kurze Wartezeiten einzuplanen. Wespenberater werden Interessierte können sich am Samstag, 25. April, zur Fachberaterin und zum Fachberater Wespen und Hornissen ausbilden lassen. Der Kurs findet von 9 bis 18 Uhr im Diebsweg 2 statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 80 Euro. Anmeldung badische-imker.de Gewerbesteuerbescheide Der Gemeinderat hat entschieden, den Hebesatz der Gewerbesteuer wieder auf 400 zu legen. Unternehmen erhalten ab Mitte April die geänderten Bescheide. Kurz gemeldet
AKTUELLES 6 15. April 2026 BEKANNTMACHUNGEN ONLINE › Öffentliche Bekanntmachung endgültiges Ergebnis der Wahl des 18. Landtags Baden-Württemberg am 8. März 2026 Wahlkreis 34 - Heidelberg Alle Bekanntmachungen im Volltext unter www.heidelberg.de/ bekanntmachungen Mehr als 60 Jahre Partnerschaft mit Cambridge Oberbürgermeisterin trug sich ins Goldene Buch der Stadt ein Oberbürgermeister Eckart Würzner hat kürzlich eine Delegation aus Heidelbergs britischer Partnerstadt Cambridge um Oberbürgermeisterin Dinah Pounds im Rathaus begrüßt. Der Besuch fand anlässlich des 60. Jubiläums der Städtepartnerschaft statt, das im vergangenen Jahr gefeiert worden war. Viele Gemeinsamkeiten „Heidelberg und Cambridge verbindet seit mehr als sechs Jahrzehnten eine enge Freundschaft, die in vielen Bereichen mit Leben gefüllt wird – vom Austausch im Jugend- und im Seniorenbereich über den Sport, die Kultur und die Wissenschaft bis hin zum kirchlichen Bereich. Diese Verbindungen wollen wir weiter stärken und in der Stadtentwicklung und Wirtschaft weiter ausbauen“, betonte Würzner. Bei dem Empfang trug sich Cambridges Oberbürgermeisterin Pounds ins Goldene Buch der Stadt ein. Gestaltet wurde die Seite von der Kalligrafin Kornelia Roth. Sie zeigt unter anderem den Wiesenknopf, der in beiden Städten heimisch ist. Die Delegation aus Cambridge besuchte bei ihrem Aufenthalt in Heidelberg unter anderem auch die Passivhaus-Siedlung Bahnstadt, das Heidelberger Schloss und eine Veranstaltung des Musikfestivals „Heidelberger Frühling“. chb Cambridges Oberbürgermeisterin beim Eintrag ins Goldene Buch (Foto Stadt HD) ON E T E AM H E I D E L B E RG wir suchen Ingenieurin / Ingenieur (m/w/d) – Verkehrstechnik Vollzeit | unbefristet | bis Entgeltgruppe 12 TVöD-V Sozialpädagogin / Sozialpädagoge Wohnungsnotfälle und Geflüchtete (m/w/d) Vollzeit | befristet für 1 Jahr | Entgeltgruppe S 12 TVöD-V Krematoriumsmitarbeiterin / Krematoriumsmitarbeiter (m/w/d) Vollzeit | unbefristet | bis Entgeltgruppe 6 TVöD-V zuzüglich der Gewährung von Zuschlägen jetzt bewerben www.oneteamheidelberg.de Impressum Herausgeberin: Stadt Heidelberg Amt für Öffentlichkeitsarbeit Marktplatz 10 69117 Heidelberg 06221 58-12000 s tadtblatt@heidelberg.de Amtsleitung: Timm Herre (tir) Redaktion: Hannah Lena Puschnig (hlp), Sascha Balduf (sba), Christian Beister (chb), Christina Euler (eu), Claudia Kehrl (ck), Julian Klose (jkl), Florian Römer (fr), Laura Schleicher (ls), Laura Stahmer (lst), Carina Troll (cat) Druck und Vertrieb: RheinNeckar-Zeitung GmbH Vertrieb-Hotline: 0800 06221-20 www.heidelberg.de So geht es bei Bus, Bahn und fips weiter Stadt und rnv informierten im Fahrgastbeirat In der öffentlichen Fahrgastbeiratssitzung am Dienstag, 14. April, hat die Stadt gemeinsam mit der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) zu aktuellen Entwicklungen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Heidelberg informiert. Dabei waren sowohl der Umsetzungsstand der zwei vom Gemeinderat beschlossenen ÖPNV-Sparpakete Thema, als auch kommende Verbesserungen. Ab dem 1. Juni wird das flexible Mobilitätsangebot fips auf Rohrbach Süd, Boxberg, Emmertsgrund und in den Abendstunden auf dem König- stuhl erweitert. Ab dem 18. Mai wird es dazu Info-Termine vor Ort geben. Taktung und Linienführung Im Rahmen des kommenden Fahrplanwechsels treten mehrere Verbesserungen und Anpassungen im Heidelberger ÖPNV in Kraft: › Buslinie 28: Bessere Anbindung durch optimierte Linienführung › Straßenbahnlinien 23 und 24: Verbesserte Taktung › Straßenbahnlinien 21 und 24: Verbesserung der Anschlüsse für effizienteres Umsteigen jkl Weitere Informationen zur Arbeit des Fahrgastbeirats unter www.heidelberg.de/ fahrgastbeirat
7 STADTWERKE HEIDELBERG 15. April 2026 AKTUELLES Seltener Nachwuchs im Zoo Die Asiatische Goldkatze im Zoo Heidelberg hat Anfang März zwei Jungtiere geboren. Die beiden kleinen Kater sind für den internationalen Artenschutz von großer Bedeutung – der Bestand dieser Katzenart in europäischen Zoos ist mit nur sechs erwachsenen Tieren extrem gering. In ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet von Nepal bis Sumatra ist die Goldkatze zunehmend bedroht. Mit etwas Glück können Besuchende die jungen Goldkatzen in den kommenden Wochen im Gehege beobachten. (Foto Zoo Heidelberg) Einschränkungen am Boxbergknoten Fahrspuren zeitweise reduziert Im Bereich der Karlsruher Straße am sogenannten Boxbergknoten (B 3/L 594) kommt es ab sofort bis Mittwoch, 29. April, zu verkehrlichen Einschränkungen unterhalb der Brücke. Grund dafür sind Bauarbeiten. Zunächst wird ein undichtes Entwässerungsrohr im Inneren der Brücke repariert. Aus diesem Grund kommt es zu Einschränkungen auf der Aus- und Einfädelspur im östlichen Bereich unterhalb der Brücke. Ab dem 27. April wird außerdem ein Monitoringsystem erstellt. Die Installation trägt langfristig zur Sicherheit des Bauwerks und der Verkehrsteilnehmenden bei. Durchfahrt bleibt zu jeder Zeit gewährleistet, allerdings wird die Anzahl der Fahrspuren zeitweise reduziert. Markierungsarbeiten an B 37 Radspur entlang der Landstraße In der Schlierbacher Landstraße (B 37) werden bis voraussichtlich Freitag, 24. April, Markierungsarbeiten durchgeführt. Die Arbeiten finden jeweils montags bis freitags zwischen 9 und 15 Uhr statt. Während der Arbeiten wird eine Fahrbahn im betroffenen Abschnitt teilweise gesperrt. Eine Durchfahrt ist weiterhin möglich, es wird jedoch um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten. Die neue Fahrradspur wurde in einem Verkehrsversuch gestestet. Die Evaluation ergab, dass die Maßnahme grundsätzlich sinnvoll ist. Die jetzt vorgesehenen Arbeiten sind Teil der schrittweisen Umsetzung. Nach dem Erwerb der Betonleitwand erfolgt nun die dauerhafte Markierung. Frühlingsausflug hoch hinaus Mit den Bergbahnen zu den Riosken Mit Beginn des Frühlings ist der Königstuhl ein beliebtes Ausflugsziel in Heidelberg. Als höchster Berg des Odenwalds bietet er Ausblicke über die Stadt, das Neckartal und die bewaldeten Höhenzüge der Umgebung. Wer es sportlich mag, erklimmt den höchsten Berg des Odenwalds zu Fuß zum Beispiel über die Himmelsleiter, wer es etwas leichter haben möchte, kann den Ausflug mit einer erlebnisreichen Fahrt auf den Berg mit den Heidelberger Bergbahnen verbinden – hoch zu den Stationen Molkenkur und Königstuhl. Beide eignen sich als Ausgangspunkte für kürzere Rundgänge oder längere Wanderungen im Heidelberger Stadtwald. Rioske an Molkenkur und Königstuhl An jeder der Stationen lädt ein Riosk – ein regionaler Kiosk mit Selbstbedienung – zu einer stärkenden Pause ein. Das Café Riosk Molkenkur an der gleichnamigen Bergbahnstation ist der erste regionale Kiosk seiner Art in Deutschland und das kleinste Café Heidelbergs. Am Königstuhl lädt der Riosk Fuchsbau zum Einkehren und Verweilen ein. Der Name Riosk ist Programm: Auf ihrer Karte finden sich überwiegend regionale Produkte, ihre Herkunft ist ebenfalls angegeben. Zu den Angeboten zählen hausgemachter Kartoffelsalat, Kurpfälzer Würstchen, Kuchen, Eintöpfe sowie regionale Bier- und Weinsorten. Kaffee, Tee und heiße Schokolade werden in Bioqualität angeboten. An beiden Stationen bieten große Terrassen einen Blick ins Tal – mit etwas Glück im Sonnenschein. Dabei ist man schon mitten in der Natur. Gut gestärkt lassen sich von diesen Startpunkten aus zahlreiche Wanderwege erkunden. Ob für Kinder, Naturinteressierte oder passionierte Wanderfreunde: Hier findet sich für jede Ausdauer und Wanderlust die richtige Strecke. Weitere Informationen zu den Riosken und den aktuellen Fahrplänen der Bergbahnen unter www.bergbahn-heidelberg.de Es lohnt sich auf jeden Fall: eine Fahrt mit den Bergbahnen und Pause an den Riosken mit Blick aufs Neckartal. Stadtwerke Heidelberg Unternehmenskommunikation Alte Eppelheimer Straße 26 69115 Heidelberg 06221 513-0 unternehmens kommunikation@swhd.de Redaktion: Ellen Frings, Michael Treffeisen Foto: Stadtwerke Heidelberg, Fredy Weber Alle Angaben ohne Gewähr Impressum
15. April 2026 KULTUR UND FREIZEIT 8 Open-Air-Theater im Hasenleiser In Zusammenarbeit mit demQuartiersmanagement Hasenleiser und dem Caritasverband lädt die Wanderbühne Theater Carnivore zum Theater unter freiemHimmel ein. › Kinderstück „Das Eselein“: Donnerstag, 16. April, 16 Uhr, hinter dem Spielplatz Erlenweg › „Romeo und Julia – ein Kartoffeltheater“: Donnerstag, 23. April, um 20 Uhr, Katharina-von-Künßberg-Platz Der Verein Über den Tellerrand bietet Speisen und Getränke an. Der Eintritt ist frei. Vor Ort können außerdem Vorschläge für einen neuen Namen der „Chapel“ auf dem Hospital-Areal eingereicht werden. Sie wird künftig neuer Sitz des Quartiersmanagements sowie ein offenes Bürgerzentrum. „Mord in der Bergkapelle“ Unter dem Titel „Mord in der Bergkapelle“ ist am Samstag, 25. April, um 19 Uhr ein improvisiertes Kriminaltheater auf dem Bergfriedhof zu erleben. Karten können im digitalen Vorverkauf per E-Mail an info@kultureventsrheinneckar.de oder bei Blumen Kamm, Rohrbacher Straße 134, gekauft werden. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Verein Kultur-Events Rhein-Neckar und dem Landschafts- und Forstamt statt. Denkmal anmelden Die Stadt lädt zur Teilnahme am Tag des offenen Denkmals ein, der am Sonntag, 13. September, stattfindet. Alle, die ein Denkmal besitzen oder betreuen, können Teil des Programms werden. Anmeldung bis 30. Juni www.tag-des-offenen- denkmals.de Kurz gemeldet 20 Jahre „Natürlich Heidelberg“ Plattform für Umweltbildung feiert Jubiläum O berbürgermeister Eckart Würzner hat kürzlich das Jahresprogramm der Umweltbildungsplattform „Natürlich Heidelberg“ vorgestellt. Die Plattform feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen. Präsentiert wurde das neue Programm am Kirchheimer Hof. Dort hatte Würzner im Jahr 2004 in seiner damaligen Funktion als Umweltbürgermeister einen Lehrpfad eingeweiht. Die Informationstafeln wurden mit dem GeoNaturpark nun neu konzipiert. Der rund drei Kilometer lange Weg liefert Einblicke indie aktuellenThemender regionalen Landwirtschaft, vermittelt die Geschichte des Kirchheimer Hofes und zeigt, dass Landwirtschaft und Umweltschutz keine Gegensätze sind. „Was vor 20 Jahren als kleines Veranstaltungsprogramm begann, ist heute eine zentrale Plattform der Umweltbildung und ein echtes Markenzeichen unserer Stadt. ‚Natürlich Heidelberg‘ bringt Menschen jeden Alters Natur, Landschaft und ökologische Zusammenhänge näher und zeigt ganz praktisch, wie nachhaltige Entwicklung gelingt“, sagte Würzner. Die Umweltbildungsplattform unterstützt auch die Bildungsarbeit an Schulen und Kindertagesstätten im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung. Besonderer Fokus auf Artenschutz Das Jahresprogramm 2026 umfasst mehr als 200 Veranstaltungen für unterschiedliche Altersgruppen und Interessen. Es reicht von Naturerlebnisangeboten und Exkursionen bis hin zu Bildungs- und Fortbildungsformaten. Ein besonderer Akzent liegt in diesem Jahr auf dem Tag der Artenvielfalt, der erstmals in das Veranstaltungsprogramm integriert wurde. Am Aktionswochenende am 13. und 14. Juni stellen rund ein Dutzend Veranstaltungen in und um Heidelberg die Bedeutung der Biodiversität in den Mittelpunkt. Zudem findet am 14. Juni in Heidelberg die landesweite Schwerpunktveranstaltung des LNV statt. fr Zum Jahresprogramm www.natuerlich. heidelberg.de Ob Pilzwanderung, Kräuterkurse oder Wandern im Wald – seit 20 Jahren bietet „Natürlich Heidelberg“ Umweltbildung für Schulen, Familien und Erwachsene. (Foto Dittmer) Fabelhafte Dystopie Texte für „Autor:innenpreis“ einreichen Wo steht die Welt eigentlich gerade? Ist sie vollkommen aus den Fugen geraten? Oder verbirgt sich im Chaos nicht doch eine tiefe Ordnung der Dinge, die wir nur finden müssen? Und würde sie uns zwangsläufig glücklich machen? Beim diesjährigen Heidelberger „Autor:innenpreis“ werden Texte gesucht, die sich mit dem Thema „Fabelhafte Dystopie / Schauerliche Utopie“ auseinandersetzen. Es steht den Teilnehmenden frei, diesem Thema mit Prosa, Lyrik oder Kurzdrama Ausdruck zu verleihen. Ob Science-Fiction-Kurzgeschichte, Fabel, Gedicht oder Kurznovelle – Hauptsache, das Thema findet sich wieder. Das Preisgeld von 1.000 Euro wird vom Kulturamt zur Verfügung gestellt. www.hd-autorinnenpreis.de Heidelberg strickt für Weltrekord Die Seniorenzentren wollen sich amSockenstrick-Weltrekordversuch beteiligen. Ziel ist es, imMärz 2027 beim „Swiss Yarn Festival“ eine Leine mit 36.000 Paar Socken aufzuhängen. Wer mitmachen möchte, kann zu den offenen Strickcafés in die Seniorenzentren kommen: Weststadt/Südstadt: jeden zweiten und vierten Dienstag imMonat von 14.30 bis 16.30 Uhr; Ziegelhausen/Schlierbach: jeden Dienstag ab 14 Uhr; Rohrbach: jeden zweiten Mittwoch imMonat ab 14 Uhr. Strickbegeisterte aller Generationen sind willkommen. (Foto Stadt HD) 210.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer 9.000 Veranstaltungen 100 neue Bildungspunkte entstanden 70 Kooperationspartnerinnen und -partner aktuell
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