7 STADTWERKE HEIDELBERG 30. September 2026 AKTUELLES Impressum Herausgeberin Stadt Heidelberg, Amt für Öffentlichkeitsarbeit, Marktplatz 10 69045 Heidelberg 06221 58-12000 oeffentlichkeitsarbeit@ heidelberg.de Amtsleitung: Timm Herre (tir) Redaktion: Hannah Lena Puschnig (hlp), Sascha Balduf (sba), Christian Beister (chb), Christina Euler (eu), Claudia Kehrl (ck), Julian Klose (jkl), Florian Römer (fr), Laura Schleicher (ls), Laura Stahmer (lst), Carina Troll (cat) Druck: HAAS-Druck GmbH Vertrieb: Heidelberger Dienste gGmbH Stadt Heidelberg online www.heidelberg.de Weniger Fälle, komplexere Probleme Kinder- und Jugendhilfe hat Jahresbericht 2025 vorgestellt D ie Kinder- und Jugendhilfe in Heidelberg sieht sich trotz teilweise rückläufiger Fallzahlen mit zunehmend komplexen Problemlagen konfrontiert. Das geht aus dem aktuellen Bericht zur Entwicklung der Hilfen zur Erziehung, der Eingliederungshilfen und des intervenierenden Kinderschutzes hervor. Im Jahr 2025 wurden in Heidelberg 518 Hilfen zur Erziehung gewährt. Das waren 67 Fälle weniger als im Vorjahr. Der fachliche Aufwand nimmt jedoch zu. Deutlich gestiegen sind erneut die Eingliederungshilfen für Kinder und Jugendliche mit seelischer Behinderung oder drohender seelischer Behinderung. Mit einem Anteil von rund 50 Prozent stellen Eingliederungshilfen inzwischen die größte Hilfeart. Auch imKinderschutz bleibt die Lage anspruchsvoll. Die Zahl der Gefährdungsmeldungen stieg 2025 auf 399 Fälle. Gleichzeitig ging die Zahl der bestätigtenKindeswohlgefährdungen leicht auf 174 zurück. 126 Kinder und Jugendliche mussten vorübergehend in Schutz genommen werden, 25 mehr als im Vorjahr. Im Landesvergleich sehr gut Trotz der fachlichen Herausforderungen schneidet Heidelberg im Landesvergleich weiterhin sehr gut ab. Mit Ausgaben von 697 Euro je Einwohnerin und Einwohner unter 21 Jahren lagen die Kosten für erzieherische Hilfen im Jahr 2024 deutlich unter dem Durchschnitt der baden-württembergischen Stadtkreise von 988 Euro. Die Stadt führt dies auch auf eine gut ausgebaute präventive Infrastruktur zurück. Angebote wie Frühe Hilfen, Erziehungsberatung, Schulsozialarbeit und offene Kinder- und Jugendarbeit tragen dazu bei, Belastungen frühzeitig zu erkennen und Hilfebedarfe zu reduzieren. Prävention reduziert Kosten Der Bericht unterstreicht zugleich die Bedeutung dieser präventiven Angebote angesichts steigender Anforderungen. Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass ein Abbau niedrigschwelliger Hilfen langfristig zu höheren Bedarfen im deutlich kostenintensiveren Einzelfall führen kann. Eine wachsende Herausforderung bleibt die Versorgung mit passgenauen Hilfen. Insbesondere bei stationären Unterbringungen fehlen häufig geeignete Plätze. eu Resilienz der Fernwärmeversorgung stärken Testlauf am 8. Oktober 2026 Am Vormittag vom Donnerstag, den 8. Oktober 2026, wird die Fernwärmeversorgung aus Mannheim kurz geplant unterbrochen, um das Heidelberger Netz auf einen Inselbetrieb umzustellen. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Abläufe zur Störungsbeseitigung weiterzuentwickeln, um im Ernstfall eine möglichst zügige Wiederversorgung für die Bürgerinnen und Bürger zu ermöglichen. Die Maßnahme trägt dazu bei, die Resilienz des Versorgungssystems weiter zu erhöhen. Die Wärmeversorgung wird imLaufe des Donnerstagmittags wieder vollständig hergestellt sein. Auf dem Emmertsgrund, dem Boxberg, Hasenleiser, Langgewann und Teilen von Hospital wird die Versorgung aus technischen Gründen zwischen 7.30 und 13 Uhr unterbrochen sein. Auch in Leimen wird es voraussichtlich zu einer Versorgungsunterbrechung kommen. In diesen Bereichen kann es amVormittag zu einem vorübergehenden Temperaturrückgang beimWarmwasser sowie der Gebäudebeheizung kommen. In vielen Gebäuden steht durch die Warmwasserspeicher jedoch zunächst weiterhin warmes Wasser zur Verfügung. Um einen Temperaturabfall so weit wiemöglich zu vermeiden, empfehlen die Stadtwerke Heidelberg, größere Warmwasserverbräuche zumBeispiel für Duschen und Baden möglichst einige Zeit vor oder nach der Unterbrechung einzuplanen. In den übrigen Stadtteilen, die mit Fernwärme versorgt sind, kann es während dieses Zeitraums lediglich zu einer zeitweiligen, kurzen Unterbrechung kommen. Auch hier werden Verbraucherinnen und Verbraucher gebeten, während des Vormittags Fernwärme möglichst sparsam zu nutzen. Der Test findet bewusst zu Beginn der Heizsaison statt. Die niedrigeren Außentemperaturen ermöglichen es, das Fernwärmenetz unter Bedingungen zu erproben, die dem Winterbetrieb bereits nahekommen, gleichzeitig aber die Auswirkungen für die angeschlossenen Verbraucher so gering wie möglich zu halten. Impressum Stadtwerke Heidelberg Unternehmenskommunikation Alte Eppelheimer Straße 26 69115 Heidelberg 06221 513-0 ukom@swhd.de Redaktion: Lisa Rieger, Ellen Frings Foto: Fotolia / P. Daxenbichler Alle Angaben ohne Gewähr Am 8. Oktober wird die Fernwärmeversorgung in Heidelberg kurz geplant unterbrochen, um Abläufe zur Störungsbeseitigung weiterzuentwickeln.
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