Amtsanzeiger der Stadt Heidelberg 22. Juli 2026 / Ausgabe 22 / 34. Jahrgang SONDERSEITE Belastung durch Hitze Task Force einberufen Anhaltende Hitzeperioden stellen für viele Menschen eine zunehmende Belastung dar. Angesichts der jüngsten Hitzewellen hat Oberbürgermeister Eckart Würzner eine Task Force Hitzeschutz einberufen, mit der die Stadt und viele Partner schnell umsetzbare und pragmatische Lösungen sucht. Zu den ersten umgesetzten Maßnahmen gehört die Inbetriebnahme von Klimageräten in städtischen Kindertagesstätten und eine neue Webseite zum Thema Hitzeschutz. S. 5 › IN EIGENER SACHE Stadtblatt zum Abholen Rund 30 Auslageorte Das Stadtblatt wird nach den Sommerferien vorrangig online erscheinen. Schon jetzt können Leserinnen und Leser unter www.stadtblatt.heidelberg. de vor allen anderen auf die Artikel des Stadtblatts zugreifen. Die Print-Ausgabe wird aber künftig nicht mehr in den Briefkasten zugestellt. Dabei handelt es sich um eine Einsparmaßnahme im Rahmen der Haushaltskonsolidierung. Print-Exemplare können weiterhin an zentralen Orten in den Stadtteilen abgeholt werden. Eine Übersicht auf: S. 4 › Jährlich laufen in Heidelberg rund 11 Millionen Kubikmeter Trinkwasser über ein 668 Kilometer langes weit verzweigtes Verteilnetz mit 34 Hochbehältern, 22 Versorgungszonen und 26 Zwischenpumpstationen. Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck informierte sich imWasserwerk Schlierbach über die Wasserversorgung des Heidelberger Stadtgebiets. „Hitze und Trockenheit werden künftig unsere Sommer in Deutschland prägen. Sich daran anzupassen – das werden wir in Zukunft in allen Bereichen leisten müssen. Elementar bei Hitzewellen ist die Wasserversorgung Heidelbergs und die dafür nötige städtische Infrastruktur. Diese ist zu 100 Prozent in kommunalemBesitz, zuverlässig und auf hohemNiveau betrieben von den Stadtwerken Heidelberg“, so Odszuck. Wo kommt unser Wasser her? „Bisher gab es auch bei längerer Trockenheit im Sommer keine Engpässe bei der Wasserversorgung. Die Versorgung mit Trinkwasser ist jederzeit gewährleistet, denn ein Großteil desWassers wird als Grundwasser aus der Rheinebene gewonnen. Der Grundwasserleiter ist sehr ergiebig und kaum abhängig von jahreszeitlichen Schwankungen“, erklärt Markus Morlock, Abteilungsleiter Anlagenbetrieb der Stadtwerke Heidelberg. Das Trinkwasser in Heidelberg stammt zu 100 Prozent aus Heidelberg und der direkten Nachbarschaft. Dazu gehören sieben Quellen, drei Wasserwerke und 17 Brunnen. Etwa 60 Prozent des Trinkwassers kommen aus den Grundwasserwerken Entensee in Handschuhsheim, Rauschen in Wieblingen und dem Wasserwerk Schlierbach. Weitere rund 35 Prozent liefern der ZweckverbandWasserversorgung Kurpfalz aus demWasserwerk Schwetzinger Hardt und der Wasserversorgungsverband Neckargruppe aus dem Wasserwerk Edingen. Regelmäßig geprüft Geprüft wird das Trinkwasser über ein akkreditiertes Labor. Alle vorgegebenen Grenzwerte der Trinkwasserverordnung unterschreitet es deutlich. Zusätzlich überwacht das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises die Wasserversorgungsanlagen und die Trinkwasserqualität. cat Weitere Informationen unter www.swhd.de/wasser Trinkwasserversorgung in Heidelberg Auch im Sommer keine Engpässe zu erwarten Eine Kostprobe nehmen (von links) Simon Schmid, Stadtbetriebe, Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck, sowie das Team von den Stadtwerken, Markus Morlock, Christian Rudolf und Therese Weißbach. (Foto Rothe) www.stadtblatt. heidelberg.de www.heidelberg.de/ bekanntmachungen KOMMUNALPOLITIK Gemeinderat tagt Sitzung am 23. Juli Der Gemeinderat tagt amDonnerstag, 23. Juli, öffentlich ab 16.30 Uhr imRathaus. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem das Thema Hitzeschutz, neue Zuwendungsverträge im sozialen Bereich, der Bebauungsplan für das Ankunftszentrum im Patrick-Henry-Village, der viergleisige Ausbau nach Mannheim sowie eine neue Geschäftsordnung für den Migrationsbeirat. Die Tagesordnung ist unter www.gemeinderat.heidelberg.de zu finden. Die Sitzung kann per Livestream über die städtische Homepage verfolgt werden. Ja, bitte! Jetzt scannen und online lesen
22. Juli 2026 2 STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT SPD Prof. Dr. Anke Schuster Planungssicherheit für 2027 und 2028 ... … bräuchten eigentlich alle Träger im Kultur- und Sozialbereich. D.h. sie müssten jetzt Klarheit haben, wie viel Geld ihnen die nächsten beiden Jahre zur Verfügung steht. Da der Haushalt erst im Herbst eingebracht wird, ist dies nicht für alle möglich. Im Kulturbereich wurde zumindest den großen Akteuren, die frühzeitig ihre Programme planen müssen, vorab eine Zusage der Mittel garantiert. Das Gleiche steht nun für die sozialen Angebote, wie z.B. Schulsozialarbeit, Elternberatung, Frauennotruf, Suchberatung, Sozialpaten, usw. an. Für die sozialen Träger ist diese Planungssicherheit besonders wichtig, da sie über keinerlei Möglichkeiten wie z.B. Erhöhung von Eintrittspreisen verfügen, um Kürzungen ihrer Zuwendungen durch Einnahmeverbesserungen entgegenzuwirken. Stefanie Jansen als verantwortliche Dezernentin hatte deshalb bereits im letzten Haupt- und Finanzausschuss entsprechende Vorlagen eingereicht. Dass diese überraschend vomOberbürgermeister zurückgezogen wurden, hat uns sehr verwundert. Jetzt ist der Gemeinderat in dieser Woche gefragt, eine Entscheidung herbeizuführen: Einfrieren der Zuwendungen auf Niveau 2026. Auch wenn das bis 2028 bedeutet, dass die städt. Förderung dann 5 Jahre keinerlei Erhöhung erfahren hat, wäre zumindest abgesichert, dass seitens der Politik nicht noch größere Kürzungen zu befürchten sind. Deshalb unser Appell: amDonnerstag mit JA zu stimmen und damit für die Annahme der Beschlussvorlagen des Dezernats! 06221 58-47150 geschaeftsstelle@spd-fraktion. heidelberg.de CDU Dr. Jan Gradel Danke, Holger Schultze! Als Stadtrat durfte ich die gesamte Intendanz von Holger Schultze seit 2011 begleiten. In diesen 15 Jahren hat er das Theater und Orchester Heidelberg weit über die Stadtgrenzen hinaus geprägt und zugleich fest in der Stadtgesellschaft verankert. Besonders beeindruckt hat mich stets sein Verständnis von Theater als Ort für alleMenschen. Es ist ihmgelungen, die Vielfalt unserer Gesellschaft auf und hinter der Bühne sichtbar zumachen und unterschiedlichste Bevölkerungsgruppen für Kultur zu begeistern. Theater war für ihn nie Selbstzweck, sondern ein Angebot an die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt. Gleichzeitig hat Holger Schultze das Theater immer wieder aus seinen Mauern herausgeführt. Neue Spielorte, Festivals, Kooperationen mit Schulen und internationale Begegnungen haben Kultur dorthin gebracht, wo die Menschen leben. So wurde das Theater noch stärker zu einem Teil des öffentlichen Lebens in Heidelberg. Seine Zeit als Intendant war aber auch von Diskussionen um Finanzierung, Sparzwänge und die Frage nach Sinn und Umfang der städtischen Förderung geprägt. Gerade in diesen oft schwierigen Debatten hat er nie den Kontakt zur Stadtgesellschaft verloren. Im Gegenteil: Er hat es verstanden, Menschenmitzunehmen, Verständnis zu schaffen und für die Bedeutung von Kunst und Kultur zu werben. Dafür gebührt ihmunser Respekt und unser herzlicher Dank. Für seinen neuen Lebensabschnitt wünschen wir Holger Schultze Gesundheit, Glück und viele bereichernde Erfahrungen. Seiner Nachfolgerin Bernadette Sonnenbichler wünschen wir für die bevorstehenden Aufgaben Erfolg, Mut und stets eine glückliche Hand. Die CDU-Gemeinderatsfraktion Heidelberg sagt: Danke, Holger Schultze! 06221 58-47160 info@cdu-fraktion-hd.de Bündnis 90/Die Grünen Nora Schönberger, Bülent Tetztiker Viele Wege zum Erfolg Die Abiturient*innen haben es geschafft, die Zeugnisse sind verteilt. Ein großer Moment für sie und ihre Familien. Für viele anderen Schüler*innen heißt es: Noch ein paar Tage, dann ist auch für sie das Schuljahr vorbei und die großen Ferien beginnen. Wir gratulieren allen, die in diesem Jahr ihr Abitur, ihren Real- oder Hauptschulabschluss gemacht haben, und allen, die ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben. Jeder dieser Wege verdient höchste Anerkennung. An dieser Stelle denken wir bewusst an die Eltern: an schlaflose Nächte vor Prüfungen, an gemeinsam durchgestandene Krisen, an viele Gespräche über die richtige Entscheidung für den weiteren Weg. Dieser Abschluss ist auch ihr Erfolg! Die Heidelberger Bildungslandschaft kann sich sehen lassen: Über 97 Prozent der Schüler*innen an allgemeinbildenden Schulen schaffen ihren Abschluss, ein Wert, den viele Städte nicht annähernd erreichen. Möglich wird das durch frühe Förderung, engagierte Lehrkräfte und ein dichtes Netz an Unterstützung, von der Kita bis zur Berufsschule. Zum Schulabschluss gehört für uns auch ein Perspektivenwechsel: Abitur und Studium sind nicht der einzige Weg in eine gute Zukunft. Heidelberg braucht dringend Handwerker*innen, Fachkräfte in Technik, Pflege und Handel. Wer eine Ausbildung beginnt, entscheidet sich für einen Weg, der genauso viel wert ist und gebraucht wird und der zudem krisenfest ist. Ein persönliches Wort zum Schluss: Wir beide konnten gerade den erfolgreichen Schulabschluss unserer ältesten Töchter feiern. Wir wissen genau, wie viel Kraft der Weg Familien kostet, auch wenn ein erfolgreicher Abschluss amEnde steht. Umso wichtiger ist uns, dass Angebote wie Elternberatung, Schulsozialarbeit, Suchtprävention und Maßnahmen für Gewaltschutz und gegen Diskriminierung verlässlich bestehen bleiben, gerade in Zeiten knapper Kassen. Den Absolvent*innen und ihren Familien: Schöne Ferien und viel Erfolg für alles, was kommt! 06221 58-47170 geschaeftsstelle@gruene- fraktion.heidelberg.de Ob Abitur, Real- oder Hauptschulabschluss oder die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen: Ein großer Moment für die jungen Menschen und ihre Familien! (Foto Grünen-Fraktion Heidelberg) Termine Gemeinderat und Ausschüsse – Rathaus, Marktplatz 10 Sondersitzung Haupt- und Finanzausschuss: Donnerstag, 23. Juli, 16 Uhr Gemeinderat: Donnerstag, 23. Juli, 16.30 Uhr In den Sommerferien ist Sitzungspause. Die Gremien des Gemeinderats tagen wieder ab 17. September. Weitere Termine und Tages- ordnungen: www.gemeinde rat.heidelberg.de Termine Bezirksbeiräte und weitere Gremien Bezirksbeirat Schlierbach: Dienstag, 28. Juli, 18 Uhr, Raum des Stadtteilvereins Schlierbach, Schlierbacher Landstraße 130 In den Sommerferien ist Sitzungspause. Bezirksbeiräte und weitere Gremien tagen wieder ab 15. September. Weitere Termine und Tages- ordnungen: www.gemeinde rat.heidelberg.de
IDA Dr. Gunter Frank In Heidelberg sind die Geburtenzahlen seit 2022 ... ...um fast 20 Prozent gesunken – ein bundesweiter Trend. Neben sozialen und wirtschaftlichen Ursachen müssen auch medizinische und biologische Faktoren untersucht werden – einschließlich möglicher Impffolgen. info@ida-hd.de Die PARTEI Björn Leuzinger Zur Gemeinderatssitzung ... ... am Donnerstag bin ich festivalbedingt nicht da. Deshalb kann ich zu dieser nur folgendes Rezept zum Gelingen beitragen: 4 Scheiben Toast, 500 g Mett, 2 Bananen, Currypulver. Die Toastscheiben auf einemmit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und gleichmäßig mit Mett bestreichen. Die Bananen in Scheiben schneiden und darauf verteilen und mit Currypulver kräftig würzen. Bei 180 Grad 20–25 Minuten backen, bis das Mett gar ist und die Bananen etwas geschrumpft sind. info@die-partei-heidelberg.de AfD Sven Geschinski Das Verwaltungsgericht Karlsruhe… …hat in seinemUrteil festgestellt, dass meine Nichteinladung als Landtagskandidat zu einer Podiumsdiskussion an der Gregor-Mendel-Realschule rechtswidrig war und dem Land als Klagegegner alle Verfahrenskosten auferlegt. Dieses Urteil ist eine klare Ohrfeige für diejenigen, die demokratisch legitimierte Kandidaten aus politischen Gründen ausschließen wollen. Das Neutralitätsgebot gilt für alle staatlichen Einrichtungen – auch für die Stadt Heidelberg und ebenso für die von ihr finanzierten Vereine. Es gibt einen Verdacht, dass ein derartiger Verein ebenfalls mit einer Nichteinladung gegen die Chancengleichheit verstoßen hat. Wer unliebsame politische Stimmen ausgrenzt, handelt rechtswidrig. geschaeftsstelle@afd-fraktion- heidelberg.de Fraktionsgemeinschaft FDP/FWV Karl Breer (FDP) Wenn eine Abschiedsfeier ein Gradmesser ... ... für die Arbeitsatmosphäre der letzten 15 Jahre zwischen Intendant und Theatermitarbeitenden ist, hat der scheidende Intendant Holger Schultze wohl viel richtig gemacht. Denn das Team des Theaters verabschiedete sich mit einer fulminanten Show, die das Beste der letzten Jahre komprimierte. Wenn es um Zahlen ging, war die Zusammenarbeit zwischen Schultze und dem Gemeinderat oft schwierig, aber natürlich war es sein Job, für das Theater zu kämpfen, und die Aufgabe des GR für einen ausgewogenen Haushalt zu sorgen. Eine Zahl beeindruckte besonders: 256.000 Schüler besuchten seit 2011 durch eine Kooperation mit 65 Schulen das Theater! Herzlichen Dank für 15 erfolgreiche Jahre und eine gute Zeit in Berlin, lieber Holger! info@fdpfwv.de Fraktionsgemeinschaft Die Linke/Bunte Linke Bernd Zieger (Die Linke) Umgang mit Hitzesommern Bundesweit sind in diesem Sommer schon mehr als 7.000 Hitzetote zu beklagen. Heidelberg gehört zu den wärmsten Städten. Die Zahl der Hitzetage wird sich zukünftig deutlich erhöhen. Kindergärten, Schulen, Seniorenheime und Krankenhäuser brauchen geeignete Kühlgeräte wie Ventilatoren, Schutzfolien bis hin zu Klimaanlagen. Es sollte entschieden werden, dass es von Ende Juni bis Ende August Schulferien gibt. Gut ist, dass es bei allen Sparzwängen keine ernsthaften Überlegungen zur Reduzierung von Öffnungszeiten in unseren Schwimmbädern oder in der Stadtbücherei gibt. Denn das sind gute Orte für den Aufenthalt bei Hitze. Wir setzen uns als Fraktion Die Linke/ Bunte Linke natürlich für deren uneingeschränkten Erhalt ein. gemeinderat@dielinke-hd.de Die Heidelberger Larissa Winter-Horn Die Beachhalle: ein neues sportliches Highlight in Heidelberg Bei aller Kritik, die wir wegen der überzogenen Kosten für die SanitärContainer an das Hochbauamt gerichtet haben, hat der Gemeinderat 2023 einstimmig beschlossen, dass die denkmalgeschützte ehemalige Reithalle und spätere Sporthalle der Amerikaner auf der Konversionsfläche Hospital künftig als Beachhalle genutzt werden soll. Es gibt in Heidelberg einige Sportvereine mit einer Beachvolleyball-Abteilung und eine große Community an freien Spielerinnen und Spielern. Sie haben nun die Möglichkeit, ganzjährig ihren Sport hier zu betreiben. Mitte Juni wurde die Beachhalle offiziell eingeweiht, aktuell läuft der Probebetrieb und ab September wird sie regulär in Betrieb genommen. Wir selbst haben die Beachhalle nun schon einmal testen dürfen: Trotz kleiner Mankos, die noch verbessert werden müssen, waren alle hellauf begeistert. Einige davon waren auch zum ersten Mal auf dem Hospital-Gelände und haben sich daran erfreut, was hier entsteht. Wir sind davon überzeugt, dass eine sinnvolle Nutzung in der denkmalgeschützten Halle untergebracht ist und freuen uns über ein neues sportliches Highlight in Rohrbach. Wir sind sicher, dass auch die Beachhalle zur Belebung des Quartiers beitragen wird! info@dieheidelberger.de Fraktionsgemeinschaft HiB/Volt Waseem Butt, Klaudia Rzeźniczak Die Rechte des Migrationsbeirats bitte nicht verstecken Im Grundgesetz stehen die Grundrechte gleich am Anfang, weil alle Bürger*innen Klarheit über ihre wichtigsten Rechte haben sollen. Die Stadtverwaltung geht leider einen anderen Weg: Einem Migrationsbeirat kann laut Partizipationsgesetz von BadenWürttemberg ein Antragsrecht, Rederecht und Anhörungsrecht imGemeinderat gestattet werden. Wo Laien sie vermuten würden, nämlich in der Geschäftsordnung des Migrationsbeirats (MBR), sollen diese Rechte aber gar nicht stehen. Schlimmer noch: Selbst der MBR wurde nicht darüber informiert, dass er diese Rechte hat und wo sie stehen. Wie soll man eigene Rechte ausüben, wenn man sie nicht kennt oder nicht weiß, wo sie stehen? Die HiB/Volt-Fraktion möchte, dass alle innerhalb und außerhalb des MBR ohne Jurastudium klar erkennen, welche Rechte und Möglichkeiten der MBR hat, und diese Möglichkeiten nutzen. Daher schlagen wir pragmatisch vor, dass die entsprechenden Rechte wie von der Verwaltung geplant in die Geschäftsordnung des Gemeinderats (Paragraf 13) versteckt eingeführt werden und ZUSÄTZLICH zur Klarheit in geeigneter Form, Art und Weise in die Geschäftsordnung des MBR übernommen werden. info@hib-volt.de 3 STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT 22. Juli 2026 In der Rubrik „Stimmen aus dem Gemeinderat“ kommen die Mitglieder des Gemeinderates zu Wort. Die Autorinnen und Autoren sind für den Inhalt ihrer Beiträge in vollem Umfang selbst verantwortlich, insbesondere auch in Bezug auf alle notwendigen Nutzungsrechte. GEMEINDERAT ONLINE www.gemeinderat.heidelberg.de
AKTUELLES 4 22. Juli 2026 Altstadt Rathaus Marktplatz 10 Seniorenzentrum Marstallstraße 13 Bahnstadt Bürgerhaus Bahnstadt Gadamerplatz 1* Scheck-In Center Bahnstadt Galileistraße 4 Bergheim Bürgeramt Mitte Bergheimer Straße 69 Stadtbücherei Postraße 15 Seniorenzentrum Kirchstraße 16 Volkshochschule Bergheimer Straße 76 Boxberg Stadtteilbüro Boxbergring 16 Emmertsgrund Bürgeramt Emmertsgrundpassage 17 Seniorenzentrum Alexander-Mitscherlich-Platz 1 Handschuhsheim Bürgeramt Dossenheimer Landstraße 13 Seniorenzentrum Obere Kirchgasse 5 Kirchheim Bürgeramt Schwetzinger Straße 20 Seniorenzentrum Odenwaldstraße 4 Neuenheim Bürgeramt Rahmengasse 21 Seniorenzentrum Uferstraße 12 Pfaffengrund Bürgeramt Am Markt 21 Seniorenzentrum Storchenweg 2 Rohrbach Bürgeramt Seckenheimer Gässchen 1 Seniorenzentrum Baden-Badener-Straße 11 Schlierbach Bürgerhaus Schlierbach Schlierbacher Landstraße 130 REWE Markt Schlierbach Am Grünen Hag 2 Südstadt Karlstorbahnhof Marlene-Dietrich-Platz Chapel Südstadt Rheinstraße 12/4 Weststadt Seniorenzentrum Dantestraße 7 Markthaus Stadtteilverein Wilhelmsplatz Wieblingen Bürgeramt Mannheimer Straße 259* Seniorenzentrum Mannheimer Straße 267 Ziegelhausen Bürgeramt Kleingemünder Straße 18 Seniorenzentrum Brahmsstraße 6 * donnerstags geschlossen. Individuelle Öffnungszeiten beachten. Bisher geplante Auslageorte Stadtblatt ab September 2026 Junge Forschungstalente zu Gast Heidelberg ist in den kommenden Wochen wieder Treffpunkt für junge Forschungstalente aus aller Welt. Bis zum 8. August verbringen 15 Jugendliche und junge Erwachsene aus Deutschland, Frankreich, Israel, Japan, Polen, der Ukraine und den USA im Rahmen der International Summer Science School Heidelberg (ISH) vier Wochen in Heidelberg. Während ihres Aufenthalts erhalten sie Einblicke in den Forschungsalltag und arbeiten in Wissenschaftseinrichtungen an aktuellen Projekten. Am Freitag, 24. Juli, 17 Uhr, hält Dr. Christoph Wiesinger vom MaxPlanck-Institut für Kernphysik im Rahmen der ISH im Rathauses einen Vortrag in englischer Sprache mit dem Titel „Neutrinos: Tiny Particles – Big Questions“. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind hierzu herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Nadlerstraße voll gesperrt Im Bereich der Friedrich-Ebert-Anlage auf Höhe der Nadlerstraße beginnen in Kürze Arbeiten der Stadtwerke Heidelberg an der Fernwärmeversorgung. Am Mittwoch, 22. Juli, wird die Baustelle eingerichtet. Dafür wird die Nadlerstraße voll gesperrt. Die eigentlichen Arbeiten in der Friedrich-Ebert-Anlage beginnen am Montag, 27. Juli. Bis voraussichtlich Freitag, 25. September, kommt es dort im Baustellenbereich zu einer teilweisen Sperrung der Fahrbahn. Die Nadlerstraße bleibt während der Bauzeit voll gesperrt. Für die im Bauzeitraum stattfindenden Großveranstaltungen wird die Baustelle jeweils vorübergehend zurückgebaut, sodass die verkehrlichen Auswirkungen möglichst gering gehalten werden. Für den Fuß- und Radverkehr ergeben sich keine Einschränkungen. Aktuelle Infos zum Mitnehmen Print-Stadtblatt wird nach den Ferien nicht mehr in den Briefkasten zugestellt D as Stadtblatt wird nach den Sommerferien nicht mehr an die Haushalte im Stadtgebiet verteilt. Das Stadtblatt ist damit ab September vorwiegend online erhältlich unter www.stadtblatt.hei delberg.de. Die Print-Ausgabe wird künftig ausschließlich an zentralen Orten in den Stadtteilen zum Mitnehmen ausliegen. Die Auslageorte werden im Laufe des Donnerstags beliefert. Dabei handelt es sich um eine Sparmaßnahme, um den städtischen Haushalt zu konsolidieren. Stadtblatt vorrangig online Bereits jetzt lesen viele Bürgerinnen und Bürger das Stadtblatt digital. Der mobiloptimierte Webauftritt wird jede Woche aktualisiert und mit Fotos und Videos angereichert. Ein E-Mail-Newsletter informiert, wenn es neue Inhalte gibt. hlp Zum Online-Stadtblatt www.stadtblatt.heidelberg.de Wer das Stadtblatt im Print lesen möchte, kann es sich nach den Sommerferien an rund 30 Auslageorten mitnehmen. (Foto Stadt Heidelberg)
5 HITZE 22. Juli 2026 Neue Task Force zu Hitzeschutz Stadt bringt Klima- geräte in Kitas und bündelt Infos auf neuer Webseite D ie Stadt hat eine neue Task Force zum Hitzeschutz einberufen. „Priorität hat ein Sofortprogramm, mit dem wir besonders vulnerable Gruppen in den Blick nehmen“, sagt Oberbürgermeister Eckart Würzner. Dazu gehört etwa auch der Einsatz von Klimageräten in städtischen Kitas. Eine weitere Maßnahme ist eine neue Webseite, mit der sich Bürgerinnen und Bürger über persönliche Hitzeschutztipps und den städtischen Hitzeaktionsplan informieren können. Unter www.heidelberg.de/hitze finden sich umfassende Informationen, praktische Verhaltenstipps und wichtige Serviceangebote rund um das Thema Hitze. Abkühlen und Wasser nachfüllen Mit der digitalen Kühlen Karte macht die Stadt Heidelberg öffentliche Orte, die auch bei Hitze angenehme Aufenthaltsbedingen bieten, bereits heute sichtbar. Dazu zählen zum Beispiel schattige Plätze, Trinkbrunnen, Kirchen oder Wasserspiele. Die „Kühle Karte“ soll auch perspektivisch ausgeweitet werden und mehr Orte mit Gelegenheiten für eine Abkühlung enthalten. Dafür will die Stadt auch auf private Anbieter zugehen und klären, welche Möglichkeiten sich dort bieten, um Menschen eine Erleichterung von der Hitze zu verschaffen. Denkbar sind beispielsweise Nachfüllmöglichkeiten für die eigene Trinkflasche. Aktuelle Warnungen Bürgerinnen und Bürger finden auf der neuen Webseite zusätzlich Links sowie Informationen zu Warn-Apps und Webseiten, mit denen sie frühzeitig über Hitzeereignisse und weitere Gefahren informiert werden können. So erhalten sie rechtzeitig Informationen und Warnungen vor Hitze, Hitzegewittern oder weiteren Gefahren. Ergänzend bietet der Umwelthub als städtische Datenplattform aktuelle Umwelt- und Meteorologie-Daten für Heidelberg in Echtzeit. Hitze belastet auch Stadtgrün Hitze und Trockenheit setzen aktuell auch Bäumen und Grünflächen zu. Das Landschafts- und Forstamt konzentriert seine verfügbaren Kapazitäten deshalb noch stärker auf das Gießen von Bäumen. Arbeiten, die nicht unmittelbar der Sicherheit dienen, werden zurückgestellt. Auch Bürgerinnen und Bürger können beim Gießen von Jungbäumen unterstützen. Bereits zwei bis drei Gießkannen Wasser alle zwei Tage können helfen. Eine mögliche Folge von Hitze- und Trockenstress bei Bäumen ist der sogenannte Grünastbruch. Dabei brechen Äste oder Kronenteile unvermittelt ab. Er lässt sichnicht vorhersagen. Die Stadt empfiehlt, bei großer Hitze unter alten Bäumen aufmerksam zu sein. fr/sga/tir Weitere Informationen unter www.heidelberg.de/hitze Eine neue Webseite bündelt Infos zum Hitzeschutz in Heidelberg. (Foto Stadt HD) Grillverbot bei Waldbrandgefahr Steigende Temperaturen und zunehmende Trockenheit erhöhen auch die Waldbrandgefahr. Im Stadtwald ist Grillen ausschließlich an den ausgewiesenen Grillhütten (Hellenbach- und Pferchelgrillhütte) gestattet. AbWaldbrandgefahrenstufe 4 ist Grillen nur innerhalb der Grillhütten erlaubt, ab Stufe 5 ist das Grillen mit Holzkohle gänzlich untersagt. Offenes Feuer außerhalb des Waldes muss mindestens 100 Meter vom Waldrand entfernt sein. Auch das Grillverbot auf der Neckarwiese ab Waldbrandgefahrenstufe 4 wird durch den Kommunalen Ordnungsdienst (KOD) engmaschig kontrolliert. Der Waldbrandgefahrenindex kann je nach Wetterlage von Tag zu Tag variieren. Zum Waldbrandgefahrenindex www.wettergefahren.de Einen Schutzraum für Kinder schaffen Jugendhilfeträger pädaktiv stellte Kinderschutzkonzept vor In den vergangenen zwei Jahren hat päd-aktiv gemeinsam ein umfassendes Kinderschutzkonzept entwickelt. Als freier Träger der Jugendhilfe trägt der Verein Verantwortung für die Betreuung, Bildung, Erziehung und den Schutz von rund 4.000 Kindern in Heidelberg. Bürgermeisterin Stefanie Jansen: „Jedes Kind hat ein Recht auf Schutz und eine gesunde Entwicklung. Päd-aktiv verschriftlicht mit seinem umfassenden Kinderschutzkonzept erneut, wie dieses Recht in der Praxis wirksam umgesetzt werden kann – von der Krippe bis zur Grundschule.“ Das Kinderschutzkonzept schreibt verbindliche Standards und Handlungsleitlinien für alle Mitarbeitenden fest und stärkt durch klare Vorgaben den präventiven Kinderschutz im pädagogischen Alltag. Es unterstreicht die Verantwortung aller pädagogischen Fachkräften, die ihnen anvertrauten Kinder im alltäglichen Miteinander zu schützen. Kultur des Hinsehens fördern Im Mittelpunkt stehen die Rechte der Kinder, klare Verfahrenswege bei Verdachtsfällen, verbindliche Beschwerdemöglichkeiten, Beteiligung von Kindern, die Analyse von einrichtungsbezogenen Risiken sowie die kontinuierliche Qualifizierung der Mitarbeitenden. Ziel ist es, Gefährdungen frühzeitig zu erkennen, professionell zu handeln und eine Kultur des Hinsehens zu fördern. An der Erarbeitung waren alle pädagogisch Mitarbeitenden beteiligt. red In einer Ausstellung bei päd-aktiv setzten sich kleine und große Künstlerinnen und Künstler mit dem Thema Kinderschutz auseinander. (Foto päd-aktiv)
6 BEKANNTMACHUNGEN ONLINE › B ekanntmachung: Errichtung und Betrieb einer Flusswasserwärmepumpe in Heidelberg › Öffentliche Bekanntmachung des Ergebnisses des Bürgerentscheids www.heidelberg.de/ bekanntmachungen ON E T E AM H E I D E L B E RG wir suchen Sachbearbeiterin / Sachbearbeiter Zuwanderungsrecht – Service (m/w/d) Amt für Bürgerdienste und Zuwanderung | Vollzeit | unbefristet | Besoldungsgruppe A 9 LBesGBW bzw. Entgeltgruppe 9a TVöD mit Zulage nach Entgeltgruppe 9b TVöD jetzt bewerben www.oneteamheidelberg.de 22. Juli 2026 AKTUELLES Bürgerschaft, Gemeinderat und Verwaltung der Stadt Heidelberg trauern um Altstadtrat Karl Weber MdB a.D., MdL a.D. Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse Träger des Großen Verdienstkreuzes Herr Weber war von Dezember 1965 bis Dezember 1999 Mitglied des Heidelberger Gemeinderates. In den Jahren seiner Tätigkeit als Stadtrat sowie als Landtags- und Bundestagsabgeordneter hat er sich herausragend engagiert und maßgeblich zur Weiterentwicklung Heidelbergs und der Metropolregion Rhein-Neckar beigetragen. Zum Wohle seiner Mitbürgerinnen und Mitbürger hat er ein hohes Maß an Kraft und Zeit eingebracht. In dankbarer Erinnerung nehmen wir Abschied von ihm. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie. Stadt Heidelberg Prof. Dr. Eckart Würzner Oberbürgermeister Impressum Herausgeberin: Stadt Heidelberg Amt für Öffentlichkeitsarbeit Marktplatz 10 69117 Heidelberg 06221 58-12000 s tadtblatt@heidelberg.de Amtsleitung: Timm Herre (tir) Redaktion: Hannah Lena Puschnig (hlp), Sascha Balduf (sba), Christian Beister (chb), Christina Euler (eu), Sabrina Gamperling (sga), Claudia Kehrl (ck), Julian Klose (jkl), Florian Römer (fr), Laura Schleicher (ls), Laura Stahmer (lst), Carina Troll (cat) Druck und Vertrieb: RheinNeckar-Zeitung GmbH Vertrieb-Hotline: 0800 06221-20 www.heidelberg.de Bergheimer Sommer Beim Bergheimer Sommer erwartet Besuchende wieder Musik, Spielen, Spaß und jede Menge Action. Los geht es um 11.30 Uhr in der Schwanenteichanlage neben der Stadtbücherei. Sperrungen beim Triathlon Am Sonntag, 26. Juli, kommt es aufgrund des Heidelberg Triathlons zu Verkehrseinschränkungen. Betroffen sind insbesondere die Altstadt, Bergheim, Neuenheim sowie die Strecke über den Königstuhl. Für die Dauer der Veranstaltung werden Straßen abschnittsweise vollständig gesperrt. Spielplatz teilgesperrt Auf dem Spielplatz Märzgarten in der Altstadt werden neue Spielgeräte installiert. Während der rund dreiwöchigen Bauarbeiten wird die Hälfte des Spielplatzes gesperrt. Kurz gemeldet Arbeits- und Ausbildungschancen stärken Stadt erhält 720.000 Euro Förderung zur Unterstützung junger Männer Die Stadt erhält für das Projekt „MyChance – Innovative Wege zur sozialen Teilhabe und beruflichen Integration in Heidelberg“ rund 720.000 Euro aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sowie des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus). Potenziale nutzen Mit MyChance entwickelt die Stadt ein neues Unterstützungsangebot für jungeMänner in schwierigen Lebenslagen zwischen 18 und 35 Jahren mit und ohne Migrationsgeschichte, die trotz vorhandener Unterstützungsangebote nur schwer Zugang zu Ausbildung, Beschäftigung und Qualifizierung finden. Die Gründe dafür sind unterschiedlich. Finanzielle Belastungen, fehlende Bildungsabschlüsse, Sprachbarrieren oder Diskriminierung erschweren vielen den Einstieg ins Berufsleben. Gleichzeitig stellt der Heidelberger Arbeitsmarkt hohe Qualifikationsanforderungen. Für die Betroffenen steigt damit das Risiko sozialer Ausgrenzung – obwohl viele von ihnen über Potenziale verfügen, die bislang ungenutzt bleiben. „MyChance“ begleitet individuell „Wer erlebt, dass die eigenen Herausforderungen gesehen und ernst genommen werden, gewinnt Vertrauen in die eigenen Möglichkeiten und auch in unsere Gesellschaft. So entstehen neue Perspektiven für Ausbildung, Arbeit und gesellschaftliche Teilhabe“, sagt Stefanie Jansen, Bürgermeisterin für Soziales, Bildung, Familie und Chancengleichheit der Stadt Heidelberg. Das Projekt verbindet Beratung mit aufsuchender Arbeit, berufsbezogener Sprachförderung, Peer-Mentoring sowie Gruppenangeboten zur beruflichen Orientierung und Persönlichkeitsentwicklung. Das Amt für Chancengleichheit setzt das Projekt gemeinsam mit dem Interkulturellen Bildungszentrum Mannheim und einem breiten Kooperationsverbund um. Kontakt bei Fragen win-win@heidelberg.de 06221 58-15572
7 AKTUELLES 22. Juli 2026 STADTWERKE HEIDELBERG Amtliches Endergebnis des Bürgerentscheids am 12. Juli 2026 in Heidelberg Soll die Stadt Heidelberg grundsätzlich das Gebiet Lammerskopf auf ihrer Gemarkung als Standort für Windkraftanlagen entwickeln? Stadtteil Stimmberechtigte Abstimmende Abstimmungs- beteiligung gültige Stimmen davon entfielen auf Ja Nein absolut prozentual absolut prozentual Schlierbach 2.309 1.207 52,3 % 1.207 562 46,6 % 645 53,4 % Altstadt 7.565 2.922 38,6 % 2.920 2.050 70,2 % 870 29,8 % Bergheim 5.081 1.780 35,0 % 1.778 1.350 75,9 % 428 24,1 % Weststadt 9.741 4.364 44,8 % 4.357 3.352 76,9 % 1.005 23,1 % Südstadt 4.801 2.046 42,6 % 2.042 1.486 72,8 % 556 27,2 % Rohrbach 12.313 4.764 38,7 % 4.758 3.378 71,0 % 1.380 29,0 % Kirchheim 12.209 4.195 34,4 % 4.191 2.977 71,0 % 1.214 29,0 % Pfaffengrund 5.990 1.829 30,5 % 1.825 1.025 56,2 % 800 43,8 % Wieblingen 7.278 2.859 39,3 % 2.859 1.929 67,5 % 930 32,5 % Handschuhsheim 13.599 6.458 47,5 % 6.450 4.301 66,7 % 2.149 33,3 % Neuenheim 9.642 4.492 46,6 % 4.490 3.070 68,4 % 1.420 31,6 % Boxberg 2.680 521 19,4 % 521 272 52,2 % 249 47,8 % Emmertsgrund 4.210 731 17,4 % 731 424 58,0 % 307 42,0 % Ziegelhausen 6.919 3.591 51,9 % 3.585 1.426 39,8 % 2.159 60,2 % Bahnstadt 4.217 1.684 39,9 % 1.684 1.341 79,6 % 343 20,4 % Heidelberg 108.554 43.443 40,0 % 43.398 28.943 66,7 % 14.455 33,3 % Ergebnis des Bürgerentscheids bestätigt Zwei Drittel stimmten für Fortführung der Planungen D er Gemeindewahlausschuss hat am Donnerstag, 16. Juli, das Ergebnis des Bürgerentscheides zu Windenergie am Lammerskopf festgestellt. Beim Bürgerentscheid am Sonntag, 12. Juli, hatte eine Zweidrittelmehrheit mit „Ja“ gestimmt und sich damit dafür ausgesprochen, dass die Stadt die planungsrechtlichen Voraussetzungen vorbereitet, um am Lammerskopf Windenergieanlagen grundsätzlich zu ermöglichen. Das gesetzlich erforderliche Quorum wurde erreicht. Damit ist die Entscheidung bindend. fr www.heidelberg.de/wahlen Vorsicht vor falschen Stadtwerke-Mitarbeitenden: Die Stadtwerke Heidelberg verzichten bewusst auf Haustür- und Telefongeschäfte. Schutz für Energieverbraucher Schutztipps vor Haustürgeschäften und dubiosen Anrufen Immer öfter berichten Kundinnen und Kunden von Telefonanrufen oder Besuchen von Personen, die sich als Mitarbeitende oder Partner der Stadtwerke Heidelberg ausgeben, um persönliche Daten zu erfragen oder Verträge abzuschließen – meist zum Nachteil der Kunden. Grundsätzlich gilt: Die Stadtwerke Heidelberg verzichten bewusst auf Haustür- und Telefongeschäfte. Mitarbeitende oder Dienstleister der Stadtwerke Heidelberg kommen nur zur Zählerablesung, für Hausanschlusskontrollen, als Monteur oder wegen Bauarbeiten. Wer unangekündigten Besuch erhält, kann sich einen Dienstausweis zeigen lassen und im Zweifel die Identität telefonisch über die kostenlose Servicenummer 0800 513 513 2 informieren, ob unerwartete Besucher zum Stadtwerke-Team gehören. Unter dieser Telefonnummer nehmen die Stadtwerke Heidelberg auch gerne Hinweise zu auffälligen Geschäftsgebaren entgegen und informieren andere Kunden. Ob an der Haustür oder bei Werbeeanrufen: Verbraucher sollten niemals Zählernummern, Vertragsdaten oder Bankverbindungen herausgeben. Unerlaubte Werbeanrufe können bei der Bundesnetzagentur gemeldet werden. Kommt es dennoch zu einem ungewollten Vertragsabschluss, ist schnelles Handeln wichtig. Haustürgeschäfte und telefonisch abgeschlossene Verträge können innerhalb von zwei Wochen widersprochen werden. Weitere Tipps zum Verbraucherschutz unter www.swhd.de/ verbraucherschutz Wasserführung am 8. August Um 17.30 Uhr findet die nächste Führung zur Wasserversorgung aus heimischen Quellen im Handschuhsheimer Mühltal statt. Treffpunkt für die zweistündige Tour ist der Turnerbrunnen am Wanderparkplatz. Gerne schon vormerken. Weitere Informationen unter www.swhd.de/ veranstaltungen Stadtwerke Heidelberg Unternehmenskommunikation Alte Eppelheimer Straße 26 69115 Heidelberg 06221 513-0 ukom@swhd.de Redaktion: Ellen Frings, Lisa Rieger Foto: iStock/Sturti Alle Angaben ohne Gewähr Impressum
KULTUR UND FREIZEIT 8 22. Juli 2026 Ferientage voller Möglichkeiten Auch kurzfristig sind bei den Heidelberger Ferienprogrammen noch Plätze buchbar W er die Ferien in Heidelberg verbringt, hat die Wahl zwischen zahlreichen Programmen für Kinder und Jugendliche. Einen Überblick bietet das städtische Ferienportal mit insgesamt mehr als 500 Veranstaltungen in allen Schulferien. Auch kurzfristig sind dort noch viele freie Plätze zu finden. Ob Ganztagsbetreuung, Workshop, Ausflug oder Ferienfreizeit im In- und Ausland: Für die Sommerferien gibt es derzeit noch bei 150 Angeboten freie Plätze. Das Ferienportal bündelt die Programme vieler verschiedener Veranstalter und erleichtert Familien durch Filterfunktionen die schnelle Suche nach passenden Ferienprogrammen. Alle Angebote auf www. heidelberger-ferienportal.de. Ferienpass und Feriengutscheine Mehr als 2.000 Heidelberger Kinder undJugendlichehabensichindiesem Jahr beim Ferienpass-Programm für die Verlosung der Teilnahmeplätze angemeldet – so viele wie noch nie. Am Donnerstag, 23. Juli, wird das Onlineportal des Ferienpasses ab 18 Uhr wieder geöffnet. Wer dann noch einen Ferienpass für freien Eintritt in Tiergartenbad, Zoo oder andere Vergünstigungen erwerben möchte, kann sich online registrieren und den Pass erstellen. Einzelne noch verfügbare oder zurückgegebene Veranstaltungsplätze können direkt per Klick gebucht werden. www.un ser-ferienprogramm.de/heidel berg Familien mit Heidelberg-Pass oder Heidelberg-Pass+ erhalten für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 17 Jahren jährlich drei Feriengutscheine im Wert von jeweils 120 Euro. Die Gutscheine können für die Bezahlung vieler ganztägiger Betreuungsangebote sowie Ferienfreizeiten im In- und Ausland genutzt werden. Gutscheinberechtigte Programme sind im Ferienportal gekennzeichnet. Weitere Informationen sind online verfügbar unter www.heidelberg.de/feriengut scheine. eu Skateboarden steht auch beim Ferienprogramm hoch im Kurs: Das und mehr gibt’s auf dem Heidelberger Ferienportal zu buchen. (Foto Bäcker) Open-Air Kino am Iqbal-Ufer Jugendgemeinderat lädt ein Der Heidelberger Jugendgemeinderat veranstaltet am Mittwoch, 29. Juli, ein Open-Air-Kino am „Neckarort“ Iqbal-Ufer in Bergheim, Höhe Schurmannstraße. Gezeigt wird der Film „Nachts im Museum“ in der englischen Originalvertonung. Die Vorführung beginnt bei Einbruch der Dunkelheit. Der Eintritt ist frei, Popcorn ebenfalls. Getränke können vor Ort gekauft werden. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Karlstorkino/WoAndersKino statt. Spenden zur Unterstützung der Kinoarbeit sind willkommen. Mehr zur Arbeit des Rats www.heidelberg.de/ jugendgemeinderat HEISS AUF LESEN Bücher bewerten, sich über Titel austauschen und neue Kontakte knüpfen: Das geht beim Sommerleseclub „HEISS AUF LESEN“ in der Stadtbücherei. Alle Mitglieder, die mindestens ein Buch gelesen haben, werden zur großen Abschlussparty am 28. September eingeladen, erhalten eine Urkunde und können attraktive Sachpreise gewinnen. Teilnehmen kann jeder ab der Grundschule. Anmeldung ist bis zum 11. September jederzeit möglich www.stadtbuecherei. heidelberg.de Haus der Jugend feiert Das Haus der Jugend lädt am Wochenende zum großen Sommerfest ein. Am Samstag, 25. Juli, gibt es ein OpenAir-Konzert, am Sonntag, 26. Juli, viele Aktionen und Aufführungen. www.hausderjugendhd.de Kurz gemeldet „Extra fürs Ehrenamt“ Stadt lud Inhabende der Ehrenamtskarte zur Generalprobe von „Carmen“ ein I mRahmen der neuen Reihe „Extra fürs Ehrenamt“ sind kürzlich rund 60 Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte Baden-Württemberg mit einer Begleitung zur Generalprobe der Oper „Carmen“ bei den Heidelberger Schlossfestspielen eingeladen gewesen. Die Veranstaltung war das erste von mehreren geplanten besonderen Angeboten. Möglich wurde die Auftaktveranstaltung durch die Unterstützung des Theaters und Orchesters Heidelberg. „Ehrenamtliches Engagement ist ein zentraler Pfeiler unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts. Mit Formaten wie ,Extra fürs Ehrenamt‘ möchten wir den Menschen, die sich tagtäglich für andere einsetzen, ganz bewusst etwas zurückgeben und ihnen unsere Wertschätzung zeigen“, sagt Oberbürgermeister Eckart Würzner. Großes Interesse Seit der Einführung der Ehrenamtskarte Baden-Württemberg in Heidelberg Anfang 2026 hat die Stadt bereits mehr als 700 Karten an Engagierte in Heidelberg ausgegeben. Voraussetzung ist in der Regel einmindestens einjähriges Engagement sowie mindestens 200 ehrenamtlich geleistete Stunden innerhalb der vergangenen zwölf Monate. Die Karte bietet zahlreiche Vergünstigungen in Kultur-, Bildungs- und Freizeiteinrichtungen in Baden-Württemberg. Mit den „Extras fürs Ehrenamt“ schafft die Stadt darüber hinaus besondere Erlebnisse. chb www.heidelberg.de/ ehrenamtskarte Mit der Ehrenamtskarte konnten 60 Engagierte die Generalprobe von „Carmen“ sehen. (Foto Reichardt)
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