stadtblatt-heidelberg-download-2026-19

Fraktionsgemeinschaft HiB/Volt Thymon Matlas, Klaudia Rzeźniczak Alarm: Junge Menschen und Familien werden verdrängt! Für manche sind Zahlen und Statistiken trocken und langweilig. Aber Menschen sind nicht Nummern: Hinter jeder Zahl stecken Geschichten und Schicksale. Die Heidelberger Bevölkerungszahlen 2025, die am 30.6.26 im Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt wurden, verraten einiges, was Heidelberger*innen bewegt. Selbst die großen Krisen der Welt bilden sich in der lokalen Statistik der Erstregistrierungsstelle im PHV ab: Die Krisenherde brennen, aber weniger Geflüchtete kommen nach Deutschland. Der nationale Trend zur alternden Bevölkerung spiegelt sich auch in der niedrigen Zahl der lokalen Geburten wider. Große Sorgenfalten bekommen wir, dass die Zahl der 0- bis 6-Jährigen deutlich gesunken ist. Das bedeutet, dass Familien aus Heidelberg verdrängt werden, weil für sie ein Leben in Heidelberg zu teuer ist. Zwar ist es richtig, dass der Zuzug Studierender diese Bilanz kurzfristig aufhellt, aber das ist strukturell gesehen nur ein Strohfeuer. Solange wir junge Menschen und Familien nicht in Heidelberg durch bezahlbare Wohnungen und familienfreundliche Angebote halten können, ist das Gerede vom „jungen Heidelberg“ mehr Marketing als die Lebenswirklichkeit der Menschen. info@hib-volt.de IDA Dr. Gunter Frank Der Kipppunkt, ab dem ... ... Windindustrie uns schadet, ist überschritten. Bei Wind müssen wir andere Länder bezahlen, unseren Strom abzunehmen. Bei Flaute brauchen wir Strom aus dem Ausland. Dazu Naturzerstörung und Gesundheitsrisiken. Deshalb am 12.7.: NEIN info@ida-hd.de GAL Michael Pfeiffer Randale im Tiergartenbad Ich habe mich sehr darüber geärgert, dass sich Gäste im TGB dermaßen respektlos verhalten haben. Dass Jugendliche sich gegenseitig ins Wasser warfen, war schon immer so. Ein Pfiff vom Personal und es war Ruhe. Heute leider nicht mehr. Daher sollte das Personal 2-mal ermahnen. Danach ohne Ankündigung KOD / Polizei rufen und die Störer mit Hausverbot für 12 Monate belegen 2. Eine Seiten-Bahn absperren, dass sich Jugendliche gegenseitig ins Wasser werfen können und Spaß haben. mp-pfeiffer@gmx.net AfD Sven Geschinski Die Klimaanlage … …wird von der Weltgesundheitsorganisation als bestes Mittel zur Wahrung der Gesundheit an heißen Tagen propagiert. Nur bis Heidelberg scheint sich diese banale Erkenntnis noch nicht herumgesprochen zu haben. Hier wird vielmehr mit einer „Kühlen Karte“ gearbeitet, auf der man sehen kann, dass die allermeisten schattigen Bänke unter einemBaum im – oWunder – Stadtwald zu finden sind. Klimaanlagen in Krippen, Kindergärten und Schulen – in Heidelberg flächendeckend Fehlanzeige! Bemerkenswerterweise sind die linken Gruppen, die die Klimaanlage aus ideologischen Gründen bis vor Kurzem verhinderten, genau jene, die für die winterliche Heizperiode Wärmepumpen propagieren – also Klimaanlagen, die heizen statt kühlen. geschaeftsstelle@afd-fraktion- heidelberg.de Fraktionsgemeinschaft FDP/FWV Karl Breer (FDP) Hitzefrei ist keine Lösung. Unsere Schulgebäude sind nicht krisenfest. Das wissen wir spätestens seit Corona. Deshalb sollten wir bei der Hitzeproblematik schneller und konsequenter reagieren und unseren Kindern Schulräume zur Verfügung stellen, in denen man konzentriert arbeiten kann. Der Gesamtelternbeirat hat dieses Problem völlig zu Recht deutlich gemacht. Die Heidelberger FDP-Fraktion hat reagiert und einen Antrag eingebracht, der fordert, die Energiekonzeption der Stadt an die Wirklichkeit anzupassen. Wo Gebäude sich trotz Verschattung und Lüftung zu stark aufheizen, sollen Klimaanlagen zum Einsatz kommen. Denn Hitzeschutz ist insbesondere für Kinder kein Luxus, sondern eine wichtige Voraussetzung um gut lernen zu können. Ihre FDP-Fraktion breer@fdpfwv.de Fraktionsgemeinschaft Die Linke/Bunte Linke Bernd Zieger (Die Linke) Es reicht! – Demo am 27.7. Wir erleben sowohl auf kommunaler als auch auf Bundesebene einen krassen Sozialabbau. So gibt es starke Einschränkungen in der Sozialarbeit und bei vergünstigten Tickets imNahverkehr. Bundesweit ist die Aufweichung beim 8-Stunden-Tag und die Abschaffung der vorzeitigen Rente nach 45 Versicherungsjahren geplant. Die notwendigen Investitionen im Wohnungsbau, in Bahn und Bus und bei Brücken und Schulen können nicht getätigt werden. Wir betonen als Linke immer wieder deutlich, dass wesentliche Ursachen für die Haushaltslage in der Hochrüstung und der äußerst niedrigen Besteuerung von Multimillionären und Milliardären liegen. Wir sagen deshalb als Fraktion Es reicht! und rufen zur Demo am 27.7. in Heidelberg auf. gemeinderat@dielinke-hd.de Die Heidelberger Marliese Heldner 36 Grad und es wird noch heißer… Heidelbergs Schulen und Kitas kapitulieren vor der Sommersonne. Für Lehrer und Lehrerinnen, Schüler und Schülerinnen, Erzieherinnen und Erzieher sowie für die Kinder in den KITAS ist der Alltag bei diesen Temperaturen unerträglich. Heidelberg hat, wie die meisten anderen Städte dann, wenn die 30-Grad-Marke überschritten wird, ein Problem. Während es für Büros, die aber oft klimatisiert sind, gesetzliche Vorschriften gibt, fehlen für Schulen und KITAS gesetzliche Grenzwerte für Höchsttemperaturen. Es ist richtig, als Schulträger muss die Stadt handeln und in Hitzeschutz in den Bildungseinrichtungen investieren. Denn ab Juni ist ein effektiver Lern- und Betreuungsalltag unter diesen Bedingungen oft kaum noch möglich. Maßnahmen wie bauliche Verschattung, Entsiegelung der Schulhöfe, Trinkwasser-Infrastruktur und Anpassung der Abläufe sind dringend erforderlich. Aber das dauert und kostet Millionen! Mit dem Finger auf „die Stadt“ zu zeigen, hilft nicht – sie alleine kann das, mit oder ohne Finanzkrise, nicht stemmen. Wir sagen, das ist eine Gemeinschaftsaufgabe von Stadt, Land und Bund. Neue bzw. ergänzende Förderprogramme müssen aufgelegt werden, damit die Kommunen ihren Verpflichtungen nachkommen können! info@dieheidelberger.de 3 STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT 1. Juli 2026 In der Rubrik „Stimmen aus dem Gemeinderat“ kommen die Mitglieder des Gemeinderates zu Wort. Die Autorinnen und Autoren sind für den Inhalt ihrer Beiträge in vollem Umfang selbst verantwortlich, insbesondere auch in Bezug auf alle notwendigen Nutzungsrechte. GEMEINDERAT ONLINE www.gemeinderat.heidelberg.de

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