KULTUR UND FREIZEIT 8 Ausstellung „Ikonen der Mode“ Modischer Streifzug durch die Jahrzehnte mit Fotografien von Regina Lang R egina Relang gilt als eine der bedeutendsten Modefotografinnen der Nachkriegszeit. In den 1950er und 1960er Jahren dokumentierte sie die Haute Couture in Paris, darunter die Kollektionen von Christian Dior, Pierre Cardin oder Yves Saint Laurent. Die Ausstellung in Kooperation mit dem Münchner Stadtmuseum präsentiert rund 80 herausragende Fotografien, die faszinierende Perspektiven auf die „Ikonen der Mode“ eröffnen. Aufbruch der Nachkriegszeit Relangs Bilder wurden international vertrieben und erschienen unter anderem in den Modezeitschriften Vogue und Harper’s Bazaar. Nach Stationen in Paris und Berlin ließ sich Relang nach dem Zweiten Weltkrieg inMünchen nieder. Mit eleganten Modeinszenierungen, die sich an der internationalen Bildsprache orientierten, prägte sie den Aufbruch der Nachkriegszeit. Alle Fotografien der Ausstellung stammen aus der Sammlung Fotografie des Münchner Stadtmuseums. Die Ausstellung ist noch bis zum 19. Juli zu sehen. red www.museum-heidelberg.de In den 1960ern fotografierte Regina Relang international bekannte Models im Stadtbild von München, Paris, Rom oder Florenz. (Foto Relang/ Münchner Stadtmuseum) Hilde-Domin-Preis für Julia Cimafiejeva Auszeichnung für Literatur im Exil Der mit 15.000 Euro dotierte Hilde-DominPreis für Literatur im Exil 2026 geht an die 1982 in Belarus geborene Dichterin und Übersetzerin Julia Cimafiejeva. 2020 musste Cimafiejeva zusammen mit ihrem Ehemann, dem Schriftsteller Alhierd Bacharevič, Belarus aus politischen Gründen verlassen. Die Auszeichnung wird alle drei Jahre an Schriftstellende vergeben, die im Exil in Deutschland leben oder als Nachkommen mit diesem Thema in Berührung kamen und in deutscher Sprache publizieren. Der Preis wird im Herbst verliehen. Über Sucht, Krisen und Auswege Die Filmreihe „ESCAPE – Wege in den Rausch, Wege hinaus“ wird im Sommersemester 2026 fortgesetzt. Den Auftakt macht amMontag, 18. Mai, um 19.30 Uhr der Film „Die guten und die besseren Tage“ (Bild). Am Montag, 22. Juni, um 19.30 Uhr folgt der Film „Smalltown Girl“. Die Reihe ist eine Kooperation der Kommunalen Suchtbeauftragten, der GLORIA Filmtheaterbetriebe und von Univital, dem Gesundheitsmanagement der Universität Heidelberg. Karten unter www.gloria-kamera-kinos.de. (Foto 24 Bilder Film GmbH) 13. Mai 2026 Julia Cimafiejeva (Foto Bacharevic) Heidelberger Museen entdecken Welt-Museumstag am 17. Mai Heidelberg bietet eine große Vielfalt an Museen und Sammlungen, die ein breites Spektrum von der Regionalgeschichte bis hin zu Kunst und Naturwissenschaften abdecken. Am Internationalen Museumstag laden viele dieser Einrichtungen zu außergewöhnlichen Veranstaltungen ein – bei freiem oder reduziertem Eintritt. Passend zur Ausstellung „Ikonen der Mode“ (siehe rechts) bietet das Kurpfälzische Museum von 12 bis 15 Uhr ein kostenloses Fotoshooting im Retrostil an. Im Friedrich-Ebert-Haus führt die Handpuppe Nelly um 11 Uhr Familien durch die Dauerausstellung. Das Völkerkundemuseum bietet ermäßigten Eintritt in alle Ausstellungen. Um 12 Uhr gibt es eine Führung durch die Ausstellung „Mensch oder Objekt? Human Remains zwischen Forschung, Erinnerung und Verantwortung“. Die Textilsammlung Max Berk öffnet von 13 bis 18 Uhr ihre Tore. Dort gibt es die Ausstellung „Layers and Narratives“ mit zeitgenössischen Quilts zu sehen. Programmheft unter www.museum-heidelberg.de Kurz gemeldet „Stadtgeschichte im Gehen“ Michael Buselmeier und Hans-Martin Mumm führen am Sonntag, 17. Mai, durch den Stadtteil Rohrbach. Treffpunkt ist um 11 Uhr am Rohrbach Markt. Teilnahme auf Spendenbasis. Freundschaftsfest Beim Deutsch-Amerikanischen Freundschaftsfest auf dem Airfield gibt es von Donnerstag, 14. Mai, bis Donnerstag, 21. Mai, wieder Fahrgeschäfte, Buden, Livemusik und mehr. @Freundschaftsfest
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