29. April 2026 KULTUR UND FREIZEIT 8 Große Weinwanderung am 10. Mai Der Obst-, Garten- und Weinbauverein (OGWV) Heidelberg-Rohrbach lädt mit dem Umweltamt und dem Geo-Naturpark BergstraßeOdenwald am Sonntag, 10. Mai, von 11 bis 19 Uhr zur „Großen Weinwanderung“ in den Rohrbacher Weinbergen ein. Treffpunkt ist der Einstiegspunkt Soldatenweg am Erlebniswanderweg Wein und Kultur. „Stadtgeschichte im Gehen“ Bei den finalen Führungen von „Stadtgeschichte im Gehen“ geht es durch die Weststadt und Rohrbach. Die Führungen beginnen jeweils sonntags um 11 Uhr und dauern knapp zwei Stunden. Termine: › 3. Mai, Treffpunkt: Anfang der Gaisbergstraße, dem Adenauerplatz gegenüber › 10. Mai, Treffpunkt: Wilhelmsplatz › 17. Mai, Treffpunkt: Rohrbach-Markt Teilnahme auf Spendenbasis. „Meet Europaplatz“ Der Europaplatz am Hauptbahnhof verwandelt sch von Donnerstag, 7. Mai, bis Samstag, 9. Mai, in eine Open-AirBühne. Interessierte erwartet Livemusik, ein kostenloser Fahrrad-Check-up, Bastelangebote, Hüpfburg, Kinderschminken und vieles mehr. www.bahnstadtverein.de Betretungsverbot Für die Thingstätte besteht ab Donnerstag, 30. April, 16 Uhr, bis Freitag, 1. Mai, 6 Uhr, ein Betretungsverbot. Der offizielle Zufahrtsweg wird ab 18 Uhr gesperrt. www.heidelberg.de/ thingstaette Kurz gemeldet „Zusammenhalt als Widerstand“ Queer Festival Heidelberg 2026 eröffnet am 8. Mai V om 8. bis 30. Mai findet das Queer Festival Heidelberg statt. Seit 2009 bringt das Festival internationale Künstler*innen, lokale Initiativen, Stadtgesellschaft und Community zusammen. Mit einem vielfältigen Programm aus Musik, Literatur, Performance, Film, Diskursformaten und Clubkultur macht das Festival queere Perspektiven sichtbar und setzt Impulse für eine offene, demokratische Stadtgesellschaft. „In einer Zeit, in der queere Lebensrealitäten verstärkt unter Druck geraten, bietet das Festival Räume für Begegnung, Solidarität und gesellschaftlichen Dialog“, sagt Stefanie Jansen, Bürgermeisterin für Soziales, Bildung, Familie und Chancengleichheit. „Für viele queere Menschen sind solche Räume für Repräsentation und freie Entfaltung nicht selbstverständlich. Gleichzeitig richtet sich das Festival an die gesamte Stadtgesellschaft: Es lädt dazu ein, Vielfalt zu erleben, Perspektiven kennenzulernen und gemeinsam Haltung zu entwickeln“, ergänzt Marius G. Emmerich von der städtischen Koordinationsstelle LSBTIQ+. Comedy, Rap, Flohmarkt und mehr Gastgeberin der Festivaleröffnung am 8. Mai um 19.30 Uhr ist die queere Ikone Lilo Wanders. Um 22 Uhr legt bei der Opening Party die New Yorker DJ Armana Khan auf. Zu den künstlerischen Highlights zählen Timur (10. Mai) mit seiner Solo-Comedyshow „Unfaggottable“, Ozan Zakariya Keskinkılıç (12. Mai) mit einer Lesung aus „Hundesohn“, Baran Kok (15. Mai), der als Stimme einer neuen queeren Rap-Generation gilt, sowie Mariybu (21. Mai), die Pop-, Clubkultur und feministische Perspektiven verbindet. Ergänzt wird das Programm durch Formate wie den diskriminierungsfreien Flohmarkt, den Queer Science Slam, ein Drag-Kabarett sowie den Word Up Queer Poetry Slam. red Programm unter www.queer-festival.de Im Drag-Kabarett „Ich hab’ noch einen Koffer in BaWü“ räumt die Dragperformerin Obertunte liebevoll und schonungslos mit ihrer Heimat auf. (Foto Gnannt) Spielen ohne Hürden Online-Stadtführer zeigt Barrierefreiheit von Spielplätzen Der Online-Stadtführer „Heidelberg hürdenlos“ bietet ab sofort Informationen zur Barrierefreiheit von rund 40 Spielplätzen in der Stadt. Familien können damit schnell erkennen, welche Anlagen gut erreichbar und nutzbar sind. Die Erweiterung erfolgt pünktlich zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai. Die Einträge zeigen, wie gut Wege, Zugänge und Spielgeräte zugänglich sind. Berücksichtigt werden Bedürfnisse von Menschen im Rollstuhl, mit Geh-, Seh- oder Hörbehinderungen sowie mit chronischen Erkrankungen. So können Kinder mit und ohne Behinderungen gemeinsam spielen und Begleitpersonen besser planen. „Kinder mit Behinderungen sollen mitspielen, nicht nur zuschauen. Barrierefreie Spielplätze stärken Selbstvertrauen und bauen Berührungsängste ab“, sagt Martina Laurentz vom Büro für Inklusion des Vereins zur beruflichen Integration und Qualifizierung (VbI). Die neuen Daten stammen aus einem Projekt von Studierenden des Instituts für Humangeographie. Sie haben rund 40 Spielplätze im Stadtgebiet untersucht, Wege und Zugänge dokumentiert sowie Spielgeräte erfasst. Das Projekt wird vom Beirat von Menschen mit Behinderungen, der Stadt und der kommunalen Behindertenbeauftragten gefördert. Der Verein zur beruflichen Integration und Qualifizierung (VbI) betreut und erweitert die Datenbank. eu Zum Stadtführer heidelberg.huerdenlos.de Martina Laurentz vom Büro für Inklusion mit Kindern auf dem Spielplatz Erlenweg in Rohrbach (Foto Büro für Inklusion)
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