stadtblatt-heidelberg-download-2026-12

22. April 2026 AKTUELLES 4 Von Gymnastik bis Rollatortraining Mobilitätstage für ältere Menschen vom 4. bis 11. Mai Um Fitness und Sicherheit im Alter geht es bei den Heidelberger Mobilitätstagen für Seniorinnen und Senioren vom 4. bis 11. Mai. Denn regelmäßige Bewegung im Alter bereitet Freude, fördert die körperliche und geistige Gesundheit und vermindert das Verletzungsrisiko. „Niemand muss sportliche Höchstleistungen erbringen. Bereits leichte Tätigkeiten wie Spaziergänge oder Treppensteigen können einen positiven Effekt zeigen“, erklärt Koordinatorin Katharina Knappe vomAmt für Soziales und Senioren. Zum leichten Einstieg bietet das Seniorenzentrum Weststadt/Südstadt in der Dantestraße 7 in der Zeit vom 4. bis 11. Mai reguläre Kurse wie „Tai-Chi im Sitzen“ oder die Gymnastikgruppe „Fit wie ein Turnschuh“ an, um Interessierten aus allen Stadtteilen die Möglichkeit zu geben, verschiedene Bewegungsangebote auszuprobieren. Zusätzlich gibt es Angebote, die vor allem der Sicherheit unterwegs dienen: › Montag, 4. Mai, 9.30 Uhr, Seniorenzentrum Weststadt/Südstadt: Kurs „Sturzprophylaxe“, erster von insgesamt 10 Terminen › Mittwoch, 6. Mai, 14.30 Uhr, Seniorenzentrum Weststadt/Südstadt: Rollatortraining in Zusammenarbeit mit der Verkehrswacht RheinNeckar › Donnerstag, 7. Mai, 13.30 Uhr, Verkehrsübungsplatz Kirchheim: Fahrradtraining (mit Helm) und Vortrag „Sicher unterwegs – Autofahren auf dem neuesten Stand“ in Zusammenarbeit mit der Jugendverkehrsschule Rhein-Neckar › Montag, 11. Mai, 14.30 Uhr, Seniorenzentrum Weststadt/Südstadt: Mobilitätstraining mit Linienbus in Zusammenarbeit mit der rnv Anmeldung telefonisch unter 06221 58-38360 oder per E-Mail an szwests tadt@heidelberg.de. eu Alle Angebote unter www.seniorenzentren-hd.de Fit wie ein Turnschuh: Gymnastik ist Teil des Angebots der Heidelberger Mobilitätswochen für Ältere ab 4. Mai. (Foto Dorn) Rheinstraße wird ausgebaut Mehr Barrierefreiheit und Sicherheit Der Gemeinderat hat dem Ausbau der Rheinstraße sowie der John-Zenger-Straße einstimmig zugestimmt. In der Rheinstraße ist abschnittsweise ein 2,5 Meter breiter Mittelstreifen vorgesehen, der teilweise begrünt wird. Die Kreuzung Römerstraße/Rheinstraße wird vollständig barrierefrei ausgebaut. Zusätzlich wird eine neue Ampel installiert, die insbesondere für Radfahrende eine sichere Querung ermöglicht. Die Bushaltestelle „Rheinstraße“ wird in beide Fahrtrichtungen barrierefrei ausgebaut. An der Kreuzung Rheinstraße/Roeblingstraße und Rheinstraße/Elsa-BrandströmStraße werden durch Zebrastreifen und Blindenleitsysteme sichere Querungsmöglichkeiten geschaffen. In der John-Zenger-Straße wird die Fahrbahn ausgebaut, der westliche Gehweg erneuert sowie ein separater Radweg angelegt. Zudem werden öffentlicher Parkraum und fünf neue Baumquartiere geschaffen. Das Gesamtvolumen beträgt rund 6 Millionen Euro, wobei die Finanzierung über das Treuhandvermögen Konversion erfolgt. Ein Teil der Kosten kann durch Fördermittel gedeckt werden. Pläne für Kaufhof-Gebäude Unternehmer will mit Unterstützung der Stadt Mischnutzung entwickeln D as ehemalige Galeria-KaufhofGebäude am Bismarckplatz mit rund 12.500 Quadratmetern Nutzfläche und sechs Etagen hat einen neuen Eigentümer. Die Actris GmbH des Heidelberger Unternehmers Daniel Hopp hat das Haus erworben. Oberbürgermeister Eckart Würzner hatte sich an Hopp gewandt, nachdem die zuletzt geplante Entwicklung nicht wie vorgesehen umgesetzt werden konnte – mit dem Ziel, die Entwicklung dieser für Heidelberg zentralen Immobilie auf eine verlässliche Grundlage zu stellen. Öffentliche Nutzungen möglich „Der Bismarckplatz gehört zum Kern unserer Stadt – und dieses Gebäude gehört wieder in die Mitte des Stadtlebens. Ich habe den Kontakt zu Daniel Hopp gesucht, weil wir hier einen Partner brauchen, der professionell arbeitet, bei uns verwurzelt ist und langfristig denkt. Dass dieses wichtige Projekt nun ein neues Fundament hat, freut mich sehr“, erläutert Oberbürgermeister Eckart Würzner. „Dieses Gebäude hat Substanz – baulich und als Teil dieser dynamischen Stadt. Wir werden es mit Sorgfalt entwickeln und unterschiedliche Ideen und Konzepte prüfen. In meiner Heimatstadt ein Gebäude an so zentraler Stelle entwickeln und in Abstimmung mit der Stadt gestalten zu dürfen, ist mir eine Herzensangelegenheit“, erläutert Daniel Hopp. Es gibt erste Ideen für eine zeitgemäße Nutzung – darunter Einzelhandel, Gastronomie und öffentlich zugängliche Flächen. Hopps Immobilienunternehmen Actris wird in den kommenden Wochen erste Konzeptgespräche aufnehmen. Welche öffentliche Nutzungen zu dem Gebäude passen könnten, wird in Gesprächen mit der Stadt erörtert. Die Stadt wird die Nutzungsszenarien mit dem Gemeinderat abstimmen. tir/red Oberbürgermeister Eckart Würzner (rechts) mit Unternehmer Daniel Hopp vor dem ehemaligen Kaufhof-Gebäude am Bismarckplatz (Foto Stadt Heidelberg)

RkJQdWJsaXNoZXIy NDI3NTI1