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Presse- und Informationsdienst der Stadt Heidelberg, herausgegeben vom Amt für Öffentlichkeitsarbeit, Rathaus, Marktplatz 10, 69117 Heidelberg, Telefon (06221) 58-12000/010, Telefax (06221) 58-12900, E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit@heidelberg.de 19. Mai 2004 |
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Briefwahl jetzt beantragen | |
Wer am Wahltag, 13. Juni, verhindert ist, sollte jetzt Briefwahlunterlagen anfordern | |
Am Wahltag verreist oder aus anderen Gründen verhindert? Wer bei der
Gemeinderats-, Europa- und Ausländer-/Migrationsratswahl am 13. Juni
nicht die Möglichkeit hat, ins Wahllokal zu gehen, kann jetzt
Briefwahlunterlagen anfordern.
Bei den Bürgerämtern der Stadt Heidelberg sind für alle drei Wahlen Briefwahlunterlagen zu den üblichen Öffnungszeiten erhältlich. Die Wahl kann dort auch direkt erledigt werden. Anträge auf Ausstellung von Briefwahlunterlagen können entweder mit der Wahlbenachrichtigungskarte, als formloser schriftlicher Antrag per Post oder Fax oder persönlich im Bürgeramt gestellt werden. Telefonisch können die Unterlagen nicht beantragt werden. Auch in diesem Jahr ist der Antrag via Internet möglich. Über die Homepage der Stadt Heidelberg www.heidelberg.de führt ein Link zur Beantragung der Briefwahlunterlagen. Für den digitalen Antrag benötigt man allerdings die Daten der Wahlbenachrichtigungskarte, die allen Wahlberechtigten bis 23. Mai zugestellt wird. Letzter Termin für den Antrag auf Briefwahl für die Gemeinderats- und Europawahl ist der 11. Juni 2004, 18 Uhr. Für die Ausländerrats-/Migrationsratswahl endet die Antragsfrist bereits um 12 Uhr. Der Wahlbrief mit eingelegtem Stimmzettel muss bis spätestens 13. Juni 2004, 18 Uhr bei der Wahldienststelle eingegangen sein. Fragen zur Briefwahl beantwortet die Wahldienststelle Bergheimer Straße 69, 69115 Heidelberg, Telefon 58-42220, Fax 58-49150. |
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Ziegelhäuser Landstraße am 20. Mai (Christi Himmelfahrt) nicht gesperrt | |
Die Ziegelhäuser Landstraße (L 534) ist am morgigen 20. Mai 2004
(Christi Himmelfahrt) frei befahrbar. Die in der Tagespresse
(Rhein-Neckar-Zeitung vom 19. Mai, Seite 4) gemeldete ganztägige Sperrung in Höhe der Hirschgasse findet nicht statt. Nach Mitteilung des Hotels Hirschgasse führt das Hotel an diesem Tag auch kein Fest am nördlichen Neckarufer durch. |
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Straßenbauarbeiten am Neckarstaden in Höhe des St.-Vincentius-Krankenhauses | |
Nach Mitteilung des Tiefbauamtes der Stadt Heidelberg müssen in der Zeit von Montag, 24. Mai, bis Mittwoch, 26. Mai 2004, dringende Straßeninstandsetzungsarbeiten auf der Brückenrampe Neckarstaden in Höhe des St. Vincentius-Krankenhauses durchgeführt werden. Die Arbeiten können nur nachts ab 20 Uhr stattfinden. Im jeweiligen Baustellenbereich steht nur eine Fahrspur zur Verfügung. | |
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51. Europäischer Malwettbewerb 2004 | |
Bürgermeister Dr. Eckart Würzner verlieh Preise an Schülerinnen und Schüler | |
Jedes Jahr findet der europäische Malwettberb statt, an dem sich
Schülerinnen und Schüler von der Klasse 1 bis zu den Abitursklassen
beteiligen. Am 18. Mai überreichte Bürgermeister Dr. Eckart Würzner im
Kinder- und Jugendamt insgesamt 65 Preise.
Das Motto des 51. Europäischen Wettbewerbs 2004 lautet: "Europa verstehen - kulturell und sportlich" mit dem Untertitel "Solidarität, Verständnis, Toleranz als globale Herausforderung". Es greift die Besinnungs- und Bestimmungsphase auf, die die Staaten Europas derzeit durchlaufen, und nimmt sie zum Anlass, den von unterschiedlichen Überlegungen zur politischen, gesellschaftlichen und ökologischen Ordnung des zukünftigen Europas geprägten Diskurs auch in der Schule zu führen. In Baden-Württemberg haben sich 2004 insgesamt 760 Schulen mit 69.209 Schülerinnen und Schülern am Europäischen Wettbewerb beteiligt. Darunter waren auch 649 Schülerinnen und Schüler aus Heidelberg. In Heidelberg hat sich die Teilnehmerzahl stark erhöht. Im Jahr 2003 waren es 360 Schülerinnen und Schüler, die teilgenommen haben. 65 eingereichte Arbeiten wurden mit einem Preis ausgezeichnet. 23 Preisträgerinnen und Preisträger erhielten einen Ortspreis der Stadt Heidelberg; 44 Schülerinnen und Schüler wurden mit einem Landespreis des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport ausgezeichnet. Zwei Landespreisträger haben einen Bundespreis errungen. Die Ortspreise hat die Sparkasse Heidelberg gespendet. Es handelt sich hierbei um verschiedene Spiele. Von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg erhielten alle Preisträgerinnen und Preisträger ebenfalls ein Präsent. Gegründet wurde der Europäische Wettbewerb als "Europäischer Schultag" im Jahr 1953 durch das französische Unterrichtsministerium. 1954 erfolgte die Gründung eines "Internationalen Komitees für den Europäischen Schultag", an dem sich zunächst nur die sechs Staaten der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) sowie das Saarland beteiligten. Noch im selben Jahr trat Großbritannien dem Komitee bei; seither hat es sich bis heute auf 32 Mitglieder erweitert. Schirmherren des Wettbewerbs sind international der Europarat, die
Europäische Kommission, das Europäische Parlament und die Europäische
Kulturstiftung, innerhalb Deutschlands der Bundespräsident und die
Kultusministerien. Einen Landespreis des Ministeriums für Kultus und Unterricht erhielten von der Elisabeth-von-Thadden-Schule Ella Ermarth, Carolin Müller, Stéphanie Rott und Jan Rajczak. Vom Englischen Institut Mariam Harmouche, Nadja Greiner, Maximilian Arnold, David Hoffmeister, Dominik Heringer, Tobias Franken. Vom Helmholtz-Gymnasium Birte Froebus und Natali Stefan, von der Landhausschule Nicole Neuhardt. Von der Stauffenbergschule Marcel Schüßler und Tobias Hennrich, von der Wilckensschule Nurxhan Shtitarica. Vom Bunsengymnasium Annika Vogel, Gönül Konuksever. Von der Albert-Schweitzer-Schule Juliane Löb und Sonja Arnold. Vom St. Raphael-Gymnasium: Dorothee Martin, Magdalena Schmidbauer, und Nicole Jelen. Mit einem Bundespreis wurden ausgezeichnet: Maximilian Arnold (Englisches Institut) und Marcel Schüßler, Stauffenbergschule. Außerdem erhalten die betreuenden Lehrkräfte eine kleine Anerkennung in Form einer Urkunde. |
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"Not only 4 kids" - der etwas andere Archivführer | |
Das Heidelberger Stadtarchiv und das DaimlerChrysler Konzernarchiv starten ungewöhnliches Gemeinschaftsprojekt | |
Mit einem Comic in die Welt der Archive führen? Das Stadtarchiv
Heidelberg und das Konzernarchiv der DaimlerChrysler AG haben den Versuch
in einem einzigartigen Gemeinschaftsprojekt gestartet. Unter dem Titel
"Not only 4 Kids" haben sie in einem Heft zwei Archivführer
zusammengebracht. Der eine beginnt vorne, der andere hinten. Dabei
erforschen die beiden jugendlichen Protagonisten Conny und Mike jeweils
eines der Archive, bevor sie sich in der Mitte des Buches wieder treffen.
Am Mittwoch, 19. Mai, stellten Oberbürgermeisterin Beate Weber und der Leiter des Stadtarchivs Dr. Peter Blum gemeinsam mit Dr. Harry Niemann, dem Leiter des DaimlerChrysler Konzernarchivs in Stuttgart, den neuen gemeinsamen Archivführer im Heidelberger Stadtarchiv vor. Schülerinnen und Schüler des Heidelberger Helmholtz-Gymnasiums begleiteten zusammen mit ihrem Schulleiter Roger Kömpf die Veranstaltung, die in einer Führung durch das Stadtarchiv gipfelte. Höhepunkt für alle Beteiligten war zum Schluss der Oldtimer aus dem Mercedes-Benz Museum, der für die Präsentation eigens aus Stuttgart "angereist" war. Dieses Fahrzeug spielt nicht nur in der Comicbroschüre eine Hauptrolle, sondern auch in dem darin enthaltenen Gewinnspiel. Denn bei der richtigen Beantwortung der Gewinnfragen winken Buchpreise sowie die Teilnahme an einer Oldtimer-Fahrt von Stuttgart nach Heidelberg. "Noch immer bestehen häufig unklare Vorstellungen darüber, was in einem Archiv geschieht. Vielmehr bestimmen Unkenntnis und hartnäckige Klischees die Wahrnehmung von Archiven, Archivarinnen und Archivaren. Die "Archiv-Welt" weckt häufig bestenfalls Assoziationen, in denen der Archivar als Gralshüter und die Archive als Hort der Wissenschaft erscheinen. In einer Zeit, in der Wissen und Wissenstransfer zunehmend an Bedeutung gewinnen und sich die Informationstechnologie rasant verändert, vermitteln Archive Gedächtnis, Identität und Wissen", so Dr. Peter Blum bei der Vorstellung der neuen Broschüre. "Ziel muss es daher sein, die in den Archiven schlummernden Chancen und Möglichkeiten möglichst breitenwirksam zu vermitteln." Dazu sind das DaimlerChrysler Konzernarchiv und das Heidelberger
Stadtarchiv diese ungewöhnliche Kooperation eingegangen. Ein
Wirtschaftsarchiv und ein Stadtarchiv haben gemeinsam die vorliegende
Imagebroschüre erarbeitet, die ein realistischeres Bild der Archive als
moderne Dienstleister zeichnet. Dr. Harry Niemann ist sichtlich angetan
von dem neuen Gemeinschaftsprodukt: "Die Story des Comics ist ebenso
amüsant wie lehrreich. Ein Geschwisterpaar findet ein altes Foto des
Großvaters, das ihn als Kind mit einem alten Auto in Heidelberg zeigt.
Auf der Suche nach dem Ursprung des Bildes im Heidelberger Stadtarchiv und
im DaimlerChrysler Konzernarchiv in Stuttgart erfahren die beiden
Protagonisten viel über die Möglichkeiten, die moderne Archive ihren
Benutzerinnen und Benutzern bieten." Oberbürgermeisterin Beate Weber: "An der neuen comicartigen Broschüre gefällt mir besonders die unerwartet frische, nicht an speziellen Konventionen orientierte Gestaltung. Sie bricht mit gängigen Klischees und vermittelt das zeitgemäße moderne Dienstleistungsprofil der Archive und hält die Hemmschwellen bei den jugendlichen potenziellen Archivbesucherinnen und Archivbesuchern möglichst niedrig. Besonders reizvoll dabei finde ich die Kooperation mit einem privatwirtschaftlichen Unternehmen - wieder ein Beispiel für gelungenes Public Private Partnership." Verlag: |
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13. Interkulturelles Fest 2004 | |
Am 5. Juni von 14 bis 22 Uhr: buntes Programm auf dem Universitätsplatz | |
Der Ausländerrat/Migrationsrat der Stadt Heidelberg veranstaltet am
Samstag, 5. Juni, ab 14 Uhr das 13. Interkulturelle Fest auf dem
Universitätsplatz. Von 14 bis 22 Uhr werden Besucherinnen und Besuchern
ein buntes Programm mit internationalem Flair sowie kulinarische
Köstlichkeiten geboten.
Los geht’s um 14 Uhr mit einer Darbietung internationaler Folklore. Ab 16 Uhr stellen sich die Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl des Ausländerrats/Migrationsrats vor, und ab 18 Uhr wird griechische Musik zur Olympiade 2004 geboten. Um 20 Uhr präsentiert die Stadt Montpellier in Zusammenarbeit mit dem Montpellierhaus Heidelberg die Musikgruppe „Porte-Bonheur“ (zu Deutsch: Glücksbringer) aus Heidelbergs südfranzösischer Partnerstadt Montpellier. Die sechs Musiker um Michel Bismut bieten mediterrane Musik zum Hören und Mittanzen dar. Die Gruppe lässt sich von der Musik des gesamten Mittelmeerraums inspirieren und spickt sie mit aktuellen Einflüssen: Pepe Martinez bereichert den Gesang aus der Flamencokultur, Jean-Marie Frédéric setzt auf Gitarren Jazz- und Rockakzente, Demba Koulibaly stammt aus Mali und ist ein Meister des Djembés, Fehti Tabet aus Algerien fügt die orientalischen Töne ein und Frédéric Tari verbindet auf der Geige Melodien aus Osteuropa mit traditioneller und Gegenwartsmusik. |
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Technologiepark Heidelberg in Saudi Arabien | |
Anlässlich der internationalen Biotechnologie-Konferenz Saudi Bio 2004 in
Jeddah, Saudi Arabien, haben der Technologiepark Heidelberg und die Jeddah
BioCity in einem Memorandum of Understanding die enge zukünftige
Zusammenarbeit bei der Entwicklung der Biotechnologie in Saudi Arabien
unterzeichnet.
Auf Einladung des King Faisal Specialist Hospital & Research Centers hat Dr. Klaus Plate, Geschäftsführer des Technologieparks, den Biotechnologie-Standort Heidelberg auf der Saudi Bio 2004 in Jeddah präsentiert. Beim Besuch mehrerer wissenschaftlicher Institutionen in Jeddah und bei zahlreichen Treffen mit Konferenzteilnehmern aus dem gesamten arabischen und asiatischen Raum bestand Einigkeit darüber, dass die Zusammenarbeit in BiotechnologieClustern und Netzwerken eine zunehmende Notwendigkeit ist. Dr. Klaus Plate: "In einer Zeit, da gerade im Nahen Osten die politischen Fragen nahezu unlösbar erscheinen, ist es umso wichtiger, die fachliche Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft zu stärken. Vor allem in der Medizin und Biotechnologie arbeiten die Fachleute über alle Grenzen und Kulturen problemlos zusammen. Diese Kooperation muss gestärkt werden. Daran wollen wir mitarbeiten." Der Technologiepark Heidelberg ist ein Wissenschaftspark. Sein Zentrum als Biopark ist Teil des Universitätscampus im Neuenheimer Feld. Der Technologiepark Heidelberg besteht seit 1985. Mit 11 Gründerfirmen und 6.000 m² Labor- und Bürofläche war er der erste Biopark in Deutschland. Heute bietet er insgesamt über 50.000 m² Mietfläche. Mehr als 50 Firmen und Forschungseinrichtungen sind derzeit im Technologiepark untergebracht. Die Gebäude des Technologieparks im Neuenheimer Feld sind private Investitionen. Der Investor ist auch Vermieter. Betreiber des Technologieparks ist die Technologiepark Heidelberg GmbH, eine Gesellschaft der Stadt Heidelberg und der Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar. Die Technologiepark Heidelberg GmbH hat das Ziel, durch umfangreiche Betreuungsleistungen und aktive Netzwerkarbeit ein attraktives Umfeld für Gründerfirmen ebenso wie für wachsende und erfolgreich am Markt agierende Unternehmen zu schaffen. Mit rund 200 assoziierten Mitgliedern stärkt der Technologiepark die Entwicklung des Biotechnologie-Clusters in der Region. Internationale Kooperationen bieten Hilfe beim Aufbau weltweiter Marktpräsenz. |
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