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Presse- und Informationsdienst der Stadt Heidelberg, herausgegeben vom Amt für Öffentlichkeitsarbeit, Rathaus, Marktplatz 10, 69117 Heidelberg, Telefon (06221) 58-12000/010, Telefax (06221) 58-12900, E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit@heidelberg.de 18. Mai 2004 |
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Auf Fledermaus-Entdeckungsreise gehen | |
Am Donnerstag, 27. Mai, findet unter der Leitung von Brigitte Heinz vom
BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz) Heidelberg von 19 bis 23 Uhr eine
Fledermaus-Entdeckungsreise statt. Teilnehmen können Kinder und
Jugendliche im Alter von zehn bis 16 Jahren. Die Entdeckungsreise findet
im Rahmen der umweltpädagogischen Veranstaltungsreihe "natur
aktiv!" statt, die von der Stadt Heidelberg in Zusammenarbeit mit
zahlreichen Kooperationspartnern organisiert wird.
Die Teilnehmer/innen hören tolle Geschichten über die Fledermäuse und bauen Fledermauskästen. Nachts geht es in den Schlossgarten, um dort die Fledermäuse bei der Insektenjagd zu beobachten. Dabei werden Messgeräte benutzt, die die Ultraschall-Laute der Fledermäuse auch für Menschen hörbar machen. Bei Regen wird nur gebastelt und die Nachtexkursion entfällt. Mitzubringen sind Taschenlampen. Bitte keine raschelnde Kleidung anziehen! Treffpunkt ist die Marienhütte am Elisabethenweg (ausgeschildert). Weitere Informationen und Anmeldungen (bis spätestens Dienstag, 25.Mai) nimmt das Amt für Umweltschutz, Energie und Gesundheitsförderung der Stadt Heidelberg unter der Telefonnummer 58-45520 entgegen. |
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"Karte ab 60 - Glückwunsch-Abo" | |
Stadt Heidelberg und Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) informieren "Neusechziger" über Vorteile der "Karte ab 60" | |
Für alle Heidelberger/innen, die im zweiten Quartal dieses Jahres ihren
sechzigsten Geburtstag feiern oder bereits gefeiert haben, gibt es von der
Stadt Heidelberg und dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) das
"Karte ab 60 - Glückwunsch-Abo". Die Jubilare erhalten in den
nächsten Tagen ein persönliches Anschreiben und eine Infobroschüre zum
Glückwunsch-Abo.
Das Glückwunsch-Abo ist - wie das reguläre "Karte ab 60 Abo" - eine verbundweit gültige Jahreskarte, die den Nutzern gegenüber dem normalen Abonnement jedoch einige Vorteile bietet. Jubilare, die ihr "Karte ab 60 - Glückwunsch-Abo" innerhalb eines Jahres ab ihrem sechzigsten Geburtstag bestellen, fahren einen Monat gratis in allen Bussen, Bahnen und Ruftaxilinien der insgesamt 34 Verkehrsbetriebe des VRN. Zudem kann das Glückwunsch-Abo innerhalb des ersten Monats getestet und auch gekündigt werden. Erfolgt in dieser Zeit keine Kündigung, läuft das Jahresabonnement einfach weiter. Das "Karte ab 60 - Glückwunsch-Abo" kostet 264 Euro im Jahr. Im Vergleich zum Preis des regulären "Karte ab 60" - Abonnements von 288 Euro pro Jahr, sparen die Abonnenten 24 Euro. Das Abo kann ab dem jeweiligen Monatsersten, in dem der sechzigste Geburtstag gefeiert wird, bestellt werden. Dazu muss einfach der Bestellschein zusammen mit der Einzugsermächtigung, die alle Jubilare per Post erhalten, ausgefüllt und an das zuständige Verkehrsunternehmen zurückgeschickt werden. |
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Gemeinsame Pressemeldung der Stadt Heidelberg und der FreiwilligenBörse Heidelberg | |
"Corporate Citizenship" als Gewinn für Unternehmen | |
Koordinationsstelle Unternehmensengagement unterstützt Unternehmen bei Projekten wie dem Freiwilligentag | |
Ende April fand im Prinz Carl die Fachtagung "Unternehmen, soziale
Organisationen und bürgerschaftliches Engagement" statt. Die
Veranstaltung wurde vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung
mit Unterstützung des Agenda-Büros der Stadt
Heidelberg durchgeführt. Dabei ging es hauptsächlich um die Schaffung
grundlegender Voraussetzungen zur Einrichtung von Koordinationsstellen
zwischen Unternehmen und sozialen Organisationen sowie deren praktische
Umsetzung.
Die Förderung sozialer und anderer gemeinnütziger Projekte, das so genannte Corporate Citizenship, bietet den Unternehmen die Chance, sich der Öffentlichkeit als "gute Bürger" präsentieren zu können. Corporate Citizenship Projekte nützen aber nicht nur dem Gemeinwesen sondern darüber hinaus auch den engagierten Unternehmen, so zum Beispiel in den Bereichen Mitarbeitermotivation, Unternehmensbewertung an den Finanzmärkten sowie Fusionsmanagement und anderen mehr. Gelungene Projekte nützen somit dem Gemeinwesen und der Wirtschaft gleichermaßen und schaffen so eine "win-win-Situation". Diese Tagungsergebnisse bestätigten den beim Zukunftsforum "Wirtschaft und bürgerschaftliches Engagement" im Jahr 2002 entwickelten Ansatz der Koordinationsstelle Unternehmensengagement in Heidelberg: Wichtig sei, dass sich das Engagement der Unternehmen nicht in Spenden oder Sponsoring erschöpfe. Vielmehr sollten die Unternehmen bei geeigneten Projekten ihre Kernkompetenzen zum Beispiel im sozialen, kulturellen oder im Umweltbereich einsetzen. Wie Vertreter der Wirtschaft auf der Tagung bestätigten, sind solche Anfragen (noch) eher selten, aber von den Unternehmen oft viel leichter zu erfüllen als allgemeine Nachfragen nach finanzieller Unterstützung. Ein konkretes Beispiel für Unternehmensengagement ist ein so genannter Freiwilligentag. In Teams bearbeiten Mitarbeiter der beteiligten Unternehmen konkrete eintägige Projekte aus den unterschiedlichsten Engagementbereichen (Soziales, Kultur, Ökologie). Die FreiwilligenBörse Heidelberg - als ein Teil der Koordinationsstelle Unternehmensengagement - bietet interessierten Betrieben und Praxen die Durchführung eines solchen Freiwilligentages an: sie recherchiert geeignete Einsatzmöglichkeiten, präsentiert diese dem Unternehmen, unterstützt es bei der Wahl des richtigen Partners, begleitet und dokumentiert das Projekt und ist bei der Auswertung behilflich. Wer gerne Näheres über den Freiwillientag erfahren möchte oder sich vorstellen könnte, im eigenen Unternehmen einen Freiwilligentag durchzuführen oder aber einfach allgemeine Informationen zum Corporate Citizenship haben möchte, wendet sich an die Koordinationsstelle Unternehmensengagement bei der Stadt Heidelberg, Freiwilligentag/Corporate-Volunteering-Projekte: |
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Vereinbarung gegen Lärm in der Altstadt ein voller Erfolg | |
Zehn weitere Gaststättenbetreiber unterzeichneten die Vereinbarung zur Verminderung von Gaststättenlärm | |
Am Dienstag, 18. Mai 2004, haben zehn weitere Gaststätten die im letzten
Jahr verabschiedete "Vereinbarung zur Reduzierung von
Gaststättenlärm in der Altstadt" unterzeichnet.
Die Vereinbarung haben am 18. Juli 2003 acht Gaststättenbetreiber, der Hotel- und Gaststättenverband, Vertreterinnen und Vertretern der "Bürger für Heidelberg" die Polizei sowie Oberbürgermeisterin Weber unterzeichnet mit dem Ziel, den Lärm für die Bewohnerinnen und Bewohner in der Altstadt auf ein erträgliches Maß zu reduzieren. Der Kooperationspakt "gegen Lärm in der Altstadt" setzt auf Eigeninitiative, Selbstverpflichtung und Eigenkontrolle und beinhaltet unter anderem folgende Maßnahmen:
Nach der Sommersaison 2003 waren sich alle beteiligten Akteure einig, dass durch diese Vereinbarung der Lärm aus Gaststätten nachhaltig verringert werden konnte. Die Stadt hat deshalb mit weiteren Wirten Gespräche geführt und zehn von ihnen überzeugen können, die Vereinbarung ebenfalls zu unterzeichnen. Bürgermeister Dr. Eckart Würzner zeigte sich sichtlich erfreut über das gelungene Projekt: "Die Bereitschaft zu Selbstverpflichtung und Eigenkontrolle sowie die enge Zusammenarbeit zwischen Anwohnern und Gaststättenbetreibern machte es möglich, den Konflikt zu entschärfen und die Lärmbelastung mess- und spürbar abzumildern. Der Erfolg gibt uns Recht: Zehn weitere Gaststättenbetreiber konnten überzeugt werden und treten unserem Kooperationspakt bei." Auch Bernd Fellmer, stellvertretender Geschäftsführer des Hotel- und Gaststättenverbandes Baden-Württemberg, Dieter Stendel, Betreiber der Gaststätte "Destille", Peter Kudack, Leiter des Polizeipostens Altstadt und Albertus Bujard, Mitglied des Vorstands der "Bürger für Heidelberg", berichteten über die positive Erfahrungen im letzten Jahr und wünschten sich auch für die in dem Kreis neuen Gaststätten einen ebenso konstruktiven Dialog mit der Nachbarschaft und Interessenausgleich zwischen Anwohnern, Touristen und Gaststättenbesuchern in der Altstadt. Hintergrund |
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