Heidelberg hat sich in einem internationalen Wettbewerb durchgesetzt und erhält als eine von nur 300 Städten weltweit Fördergelder für Aktionen zumKlimaschutz. Geldgeber ist der Youth Climate Action Fund von Bloomberg Philanthropies. Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 15 bis 24 Jahren können sich ab dem 15. Juli mit ihren Ideen und Aktionen für Klimaschutz-Maßnahmen um eine Förderung bewerben. Insgesamt 40.000 US-Dollar – umgerechnet knapp 35.000 Euro – stehen für Projekte in Heidelberg zur Verfügung. Für einzelne Maßnahmen ist eine Förderung von umgerechnet bis zu rund 4.500 Euro möglich. Anträge werden mit Unterstützung einer Einrichtung wie Schulen, Vereine oder Jugendhäuser eingereicht. „Der Klimawandel wirkt sich immer stärker auf unseren Alltag aus undwir müssen in allen Bereichen gemeinsam entgegenwirken“, sagt Oberbürgermeister Eckart Würzner. „Wir möchten junge Menschen motivieren, sich mit ihren Ideen für lokale Klimaschutzprojekte einzubringen und sie selbst umzusetzen – das ist das Besondere an diesemProgramm, für das ich mich ganz herzlich bei Bloomberg Philanthropies bedanke.“ Förderfähige Aktionen können beispielsweise sein: › Baumpflanzaktionen, Hochbeete, Schulgarten, Biotop anlegen › Müllsammelaktion in verschiedenen Stadtteilen › Projekte zu klimafreundlicher Ernährung und gegen Lebensmittelverschwendung, wie zum Beispiel ein Kochkurs mit geretteten veganen Lebensmitteln Das Umweltamt bietet amMittwoch, 15. Juli, ein Webinar für interessierte Einrichtungen und Organisationen. Förderanträge für Projekte können vom 15. Juli bis 10. Oktober 2026 eingereicht werden. Wie junge Menschen bereits jetzt den Klimaschutz fördern, zeigt beispielsweise das Projekt „Artenreicher Schulhof“. Seit dem Start vor zwei Jahren haben an den teilnehmenden Schulen Bunsen-Gymnasium, Internationale Gesamtschule, Hölderlin-Gymnasium und Elisabeth-vonThadden-Schule bereits rund 1.000 Schülerinnen und Schüler mitgewirkt: Sie pflanzen in Absprache mit dem Landschafts- und Forstamt heimische Bäume und Sträucher und haben eine Fläche an der Mönchhofstraße in eine Blumenwiese verwandelt. fr Weitere Informationen unter www.heidelberg.de/ycaf Förderung für KlimaProjekte sichern Bis zu 4.500 Euro für Ideen von jungen Menschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des schulübergreifenden Projekts „Artenreicher Schulhof“ mit Lehrkräften, Beteiligten, Oberbürgermeister Eckart Würzner (1. v. r.) und Umweltamtsleiterin Sabine Lachenicht (1. v. l.) (Foto Rothe) WINDENERGIE AM LAMMERSKOPF Bürgerentscheid am 12. Juli Abstimmen schon jetzt möglich Am Sonntag, 12. Juli, findet in Heidelberg der Bürgerentscheid zur Windenergie am Lammerskopf statt. Die Stadt erinnert alle stimmberechtigten Bürgerinnen und Bürger daran: Wer amWahlsonntag verhindert ist oder seine Stimme schon vorher abgeben möchte, kann bereits jetzt unkompliziert abstimmen – per Briefwahl oder direkt in den Bürgerämtern der Stadt Heidelberg. Für die Wahl im Bürgeramt ist kein Termin oder vorherige Antragstellung notwendig. S. 5 › UMWELT Trockenheit belastet Bäche Rücksicht bei Wasserentnahme Die anhaltende Trockenheit und die hohen Temperaturen setzen den Bächen derzeit wieder massiv zu. NiedrigeWasserstände und temperaturbedingter Sauerstoffmangel bedeuten für Tiere und Pflanzen eine zunehmende Stresssituation. Um die Gewässer zu schützen, ist die sogenannte erlaubnisfreie Wasserentnahme mit Pumpen derzeit nicht zulässig. Dies gilt sowohl für Privatpersonen als auch für die Land- und Forstwirtschaft. Das Schöpfen von Wasser mit Handgefäßen bleibt weiterhin möglich. Das Anstauen kleiner Wasserläufe ist untersagt. STADTENTWICKLUNG Baustellen im Überblick Brücken, Straßen, Leitungen Die Stadt Heidelberg arbeitet stetig daran, die Verkehrsinfrastruktur zu verbessern und zu erneuern. Dabei spielen vor allem Sanierungen eine große Rolle, die mit Blick auf den Zustand von Straßen und Brücken dringend nötig sind, aber hohe Kosten verursachen. Mit der Montpellierbrücke wird in diesem Jahr eine der größten Baustellen fertig. Eine Übersicht der wichtigsten Baustellen von Stadt, Rhein-Neckar-Verkehrs GmbH und Stadtwerken im zweiten Halbjahr gibt es auf: S. 4 › NECKARWIESE Schaufenster des Sports S. 8 › Amtsanzeiger der Stadt Heidelberg 1. Juli 2026 / Ausgabe 19 / 34. Jahrgang www.stadtblatt. heidelberg.de www.heidelberg.de/ bekanntmachungen
1. Juli 2026 2 STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT SPD Marvin Frank Förderkonzept Junge Feierkultur erhalten und weiterentwickeln Nicht zuletzt durch das Sperrzeitenurteil und die wenigen konsumfreien Räume steht junge Feierkultur in Heidelberg unter Druck. Als SPD-Fraktion setzen wir uns dafür ein, dass das Förderkonzept „Junge Feierkultur“ erhalten bleibt. Das ist für uns ein starkes Signal für die jungen Menschen in Heidelberg. Im Nachtragshaushalt 2026 haben wir gemeinsam mit den demokratischen Fraktionen durchgesetzt, dass die Fördermittel künftig vollständig genutzt werden können. Bislang gingen Teile davon durch Mehrwertsteuer und Bearbeitungsgebühren verloren. Unsere Initiative war erfolgreich: Die Verwaltung bestätigt, dass die Auszahlung nun direkt mehrwertsteuerfrei aus dem städtischen Haushalt erfolgt. Wir bleiben dran, auch die Bearbeitungsgebühren weiter zu senken. Jetzt soll das Förderkonzept für 2027/2028 weiterentwickelt werden, gemeinsammit dem Jugendgemeinderat, dem Stadtjugendring sowie u. a. Vertreter*innen aus Clubszene und Subkultur. Wir freuen uns, hieran mitwirken zu dürfen und bringen uns hierbei gerne ein. Für uns ist aber klar: Die Hauptrolle bei der Weiterentwicklung sollen junge Menschen und Kulturvertreter*innen spielen. Sie wissen am besten, was gebraucht wird, damit junge Menschen feiern, sich ausleben und dabei Selbstwirksamkeit erfahren können. Inhaltliche Vorgaben von außen – etwa die Beschränkung förderungswürdiger Themen nach politisch-ideologischen Kriterien – lehnen wir daher ab. Ihr Stadtrat, Marvin Frank 06221 58-47150 geschaeftsstelle@spd-fraktion. heidelberg.de CDU Hans Breitenstein Freibäder: Respekt ist die beste Baderegel Die Freibadsaison gehört für viele Familien zu den schönsten Wochen des Jahres. Unsere Freibäder sind Orte der Erholung, der Begegnung und des Miteinanders. Umso bedauerlicher ist es, dass bundesweit – und leider auch vor Ort – Berichte über Respektlosigkeit, Aggressionen und Regelverstöße zunehmen. Dabei geht es um weit mehr als einzelne Vorfälle. Es stellt sich die Frage, wie wir als Gesellschaft miteinander umgehen. Rücksichtnahme, Höflichkeit und gegenseitiger Respekt sind Werte, die wir wieder stärker einfordern und vor allem vorleben müssen. Die Mitarbeiterinnen undMitarbeiter unserer Bäder sorgen täglich für Sicherheit und tragen Verantwortung für Tausende Besucherinnen und Besucher. Sie verdienen Anerkennung und Respekt. Wer Beschäftigte beleidigt, andere gefährdet oder Regeln bewusst missachtet, überschreitet klare Grenzen. Hier darf es keine falsche Nachsicht geben. Konsequenzen müssen spürbar durchgesetzt werden. Mindestens genauso wichtig ist jedoch die Prävention. Respekt entsteht nicht erst am Eingang des Freibads. Er wird in den Familien, Schulen und ganz besonders in unseren Vereinen vermittelt. Gerade Sport-, Musik- und Jugendvereine leisten mit ihrem ehrenamtlichen Engagement einen unschätzbaren Beitrag. Hier werden Fairness, Teamgeist, Verantwortung und der respektvolle Umgang miteinander früh vermittelt. Die Lösung liegt deshalb nicht allein in mehr Sicherheitspersonal oder strengeren Kontrollen. Entscheidend ist, dass wir den respektvollen Umgang miteinander wieder stärker vermitteln und einfordern. Familien, Schulen und Vereine übernehmen dabei eine Schlüsselrolle. Dort werden Werte gelebt, die unser Zusammenleben prägen – auch im Freibad. 06221 58-47160 info@cdu-fraktion-hd.de Bündnis 90/Die Grünen Dr. Ursula Röper Hitzewelle: Umgehen mit dem Klimawandel Die Hitzewelle der letztenWoche mit Spitzenwerten in Heidelberg von bis zu 40 °C und einer ganzen Serie an Tropennächten markiert einen weiteren bedrohlichen Wendepunkt in den lokal spürbaren Auswirkungen des Klimawandels. Seit Jahren thematisieren wir regelmäßig die notwendige Klimawandelanpassung in unserer politischen Arbeit. Längere Hitzewellen bedrohen unsere Gesundheit, insbesondere die von Kindern und alten Menschen. Solche Hitzeperioden werden in den nächsten Jahrzehnten noch deutlich zunehmen. Dies zwingt uns zum einen zu hoher Konsequenz bei der Fortführung unserer Klimaschutzmaßnahmen (etwa demAusbau erneuerbarer Energien). Und zum anderen müssen wir uns auch ganz konkret umHitzeschutz in der Stadt kümmern. Mittlerweile gibt es ein KlimawandelAnpassungskonzept der Stadt. Es zeigt sich nun, dass dieses adaptiert und ausgeweitet werden muss. Schulen und Kindergärten sind nicht ausreichend auf lange Hitzeperioden vorbereitet. Eine ämterübergreifende Taskforce muss entwickelt werden, die Pläne für den Bevölkerungsschutz bereithält und rasch reagieren kann. Informationen für Schul- und Kindergartenträger sowie Eltern müssen zeitnah bereitstehen. Auch die “Kühle Karte” muss um viel mehr Räumlichkeiten, in denen man Schutz vor Hitze suchen kann, erweitert werden. Kühle Räume müssen in allen Stadtteilen verfügbar sein. Dass etwa die Stadtbücherei am Samstag wegen zu großer Hitze schließen musste, nahm Familien einen konsumfreien Rückzugsort. Eine beschleunigte Ausweitung und Kennzeichnung von RefillStationen und damit ein Wasserangebot an jeder Ecke kostet nichts und ist schnell umsetzbar. Kinder brauchen die Möglichkeit, mal eben in ein Geschäft springen zu können, um ihre Flasche aufzufüllen. Imbaulichen Bereich und in der Stadtentwicklung muss die Planung noch viel konsequenter auf Hitzeschutz eingehen. Deutlich weniger Versiegelung, grundsätzlich Fassadenbegrünung, Planungen imEinklang mit dem Stadtklima, Kaltluftschneisen und Erhalt vernetzter Grünräume: Dies alles braucht mehr Konsequenz in der Umsetzung. Nicht jede Maßnahme muss teuer sein. Einfache Sprühnebelanlagen kosten weniger als klassische Springbrunnen. In jedem Fall sparen effiziente und präventive Projekte langfristig deutlich mehr Kosten, als für sie ausgegeben wurde. Und für Gesundheitsschutz stehen wir sowieso in der Verantwortung. 06221 58-47170 geschaeftsstelle@gruene- fraktion.heidelberg.de Hitzeperioden, wie die von letzter Woche, erzwingen konkrete und rasche Anpassungsmaßnahmen in der Stadt. (Foto Day/ Unsplash) Termine Gemeinderat und Ausschüsse – Rathaus, Marktplatz 10 Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität: Mittwoch, 1. Juli, 18 Uhr Ausschuss für Kultur und Bildung: Donnerstag, 2. Juli, 17.30 Uhr Sportausschuss: Mittwoch, 8. Juli, 16 Uhr Haupt- und Finanzausschuss: Donnerstag, 9. Juli, 18 Uhr Weitere Termine und Tages- ordnungen: www.gemeinde rat.heidelberg.de Termine Bezirksbeiräte und weitere Gremien Bezirksbeirat Südstadt: Donnerstag, 2. Juli, 18 Uhr, Chapel, Rheinstraße 12/4 Bezirksbeirat Emmertsgrund: Dienstag, 7. Juli, 18 Uhr, Bürgerhaus, Forum 1 Bezirksbeirat Handschuhsheim: Donnerstag, 9. Juli, 18 Uhr, Carl-Rottmann-Saal, Dossenheimer Landstraße 13 Weitere Termine und Tages- ordnungen: www.gemeinde rat.heidelberg.de
Fraktionsgemeinschaft HiB/Volt Thymon Matlas, Klaudia Rzeźniczak Alarm: Junge Menschen und Familien werden verdrängt! Für manche sind Zahlen und Statistiken trocken und langweilig. Aber Menschen sind nicht Nummern: Hinter jeder Zahl stecken Geschichten und Schicksale. Die Heidelberger Bevölkerungszahlen 2025, die am 30.6.26 im Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt wurden, verraten einiges, was Heidelberger*innen bewegt. Selbst die großen Krisen der Welt bilden sich in der lokalen Statistik der Erstregistrierungsstelle im PHV ab: Die Krisenherde brennen, aber weniger Geflüchtete kommen nach Deutschland. Der nationale Trend zur alternden Bevölkerung spiegelt sich auch in der niedrigen Zahl der lokalen Geburten wider. Große Sorgenfalten bekommen wir, dass die Zahl der 0- bis 6-Jährigen deutlich gesunken ist. Das bedeutet, dass Familien aus Heidelberg verdrängt werden, weil für sie ein Leben in Heidelberg zu teuer ist. Zwar ist es richtig, dass der Zuzug Studierender diese Bilanz kurzfristig aufhellt, aber das ist strukturell gesehen nur ein Strohfeuer. Solange wir junge Menschen und Familien nicht in Heidelberg durch bezahlbare Wohnungen und familienfreundliche Angebote halten können, ist das Gerede vom „jungen Heidelberg“ mehr Marketing als die Lebenswirklichkeit der Menschen. info@hib-volt.de IDA Dr. Gunter Frank Der Kipppunkt, ab dem ... ... Windindustrie uns schadet, ist überschritten. Bei Wind müssen wir andere Länder bezahlen, unseren Strom abzunehmen. Bei Flaute brauchen wir Strom aus dem Ausland. Dazu Naturzerstörung und Gesundheitsrisiken. Deshalb am 12.7.: NEIN info@ida-hd.de GAL Michael Pfeiffer Randale im Tiergartenbad Ich habe mich sehr darüber geärgert, dass sich Gäste im TGB dermaßen respektlos verhalten haben. Dass Jugendliche sich gegenseitig ins Wasser warfen, war schon immer so. Ein Pfiff vom Personal und es war Ruhe. Heute leider nicht mehr. Daher sollte das Personal 2-mal ermahnen. Danach ohne Ankündigung KOD / Polizei rufen und die Störer mit Hausverbot für 12 Monate belegen 2. Eine Seiten-Bahn absperren, dass sich Jugendliche gegenseitig ins Wasser werfen können und Spaß haben. mp-pfeiffer@gmx.net AfD Sven Geschinski Die Klimaanlage … …wird von der Weltgesundheitsorganisation als bestes Mittel zur Wahrung der Gesundheit an heißen Tagen propagiert. Nur bis Heidelberg scheint sich diese banale Erkenntnis noch nicht herumgesprochen zu haben. Hier wird vielmehr mit einer „Kühlen Karte“ gearbeitet, auf der man sehen kann, dass die allermeisten schattigen Bänke unter einemBaum im – oWunder – Stadtwald zu finden sind. Klimaanlagen in Krippen, Kindergärten und Schulen – in Heidelberg flächendeckend Fehlanzeige! Bemerkenswerterweise sind die linken Gruppen, die die Klimaanlage aus ideologischen Gründen bis vor Kurzem verhinderten, genau jene, die für die winterliche Heizperiode Wärmepumpen propagieren – also Klimaanlagen, die heizen statt kühlen. geschaeftsstelle@afd-fraktion- heidelberg.de Fraktionsgemeinschaft FDP/FWV Karl Breer (FDP) Hitzefrei ist keine Lösung. Unsere Schulgebäude sind nicht krisenfest. Das wissen wir spätestens seit Corona. Deshalb sollten wir bei der Hitzeproblematik schneller und konsequenter reagieren und unseren Kindern Schulräume zur Verfügung stellen, in denen man konzentriert arbeiten kann. Der Gesamtelternbeirat hat dieses Problem völlig zu Recht deutlich gemacht. Die Heidelberger FDP-Fraktion hat reagiert und einen Antrag eingebracht, der fordert, die Energiekonzeption der Stadt an die Wirklichkeit anzupassen. Wo Gebäude sich trotz Verschattung und Lüftung zu stark aufheizen, sollen Klimaanlagen zum Einsatz kommen. Denn Hitzeschutz ist insbesondere für Kinder kein Luxus, sondern eine wichtige Voraussetzung um gut lernen zu können. Ihre FDP-Fraktion breer@fdpfwv.de Fraktionsgemeinschaft Die Linke/Bunte Linke Bernd Zieger (Die Linke) Es reicht! – Demo am 27.7. Wir erleben sowohl auf kommunaler als auch auf Bundesebene einen krassen Sozialabbau. So gibt es starke Einschränkungen in der Sozialarbeit und bei vergünstigten Tickets imNahverkehr. Bundesweit ist die Aufweichung beim 8-Stunden-Tag und die Abschaffung der vorzeitigen Rente nach 45 Versicherungsjahren geplant. Die notwendigen Investitionen im Wohnungsbau, in Bahn und Bus und bei Brücken und Schulen können nicht getätigt werden. Wir betonen als Linke immer wieder deutlich, dass wesentliche Ursachen für die Haushaltslage in der Hochrüstung und der äußerst niedrigen Besteuerung von Multimillionären und Milliardären liegen. Wir sagen deshalb als Fraktion Es reicht! und rufen zur Demo am 27.7. in Heidelberg auf. gemeinderat@dielinke-hd.de Die Heidelberger Marliese Heldner 36 Grad und es wird noch heißer… Heidelbergs Schulen und Kitas kapitulieren vor der Sommersonne. Für Lehrer und Lehrerinnen, Schüler und Schülerinnen, Erzieherinnen und Erzieher sowie für die Kinder in den KITAS ist der Alltag bei diesen Temperaturen unerträglich. Heidelberg hat, wie die meisten anderen Städte dann, wenn die 30-Grad-Marke überschritten wird, ein Problem. Während es für Büros, die aber oft klimatisiert sind, gesetzliche Vorschriften gibt, fehlen für Schulen und KITAS gesetzliche Grenzwerte für Höchsttemperaturen. Es ist richtig, als Schulträger muss die Stadt handeln und in Hitzeschutz in den Bildungseinrichtungen investieren. Denn ab Juni ist ein effektiver Lern- und Betreuungsalltag unter diesen Bedingungen oft kaum noch möglich. Maßnahmen wie bauliche Verschattung, Entsiegelung der Schulhöfe, Trinkwasser-Infrastruktur und Anpassung der Abläufe sind dringend erforderlich. Aber das dauert und kostet Millionen! Mit dem Finger auf „die Stadt“ zu zeigen, hilft nicht – sie alleine kann das, mit oder ohne Finanzkrise, nicht stemmen. Wir sagen, das ist eine Gemeinschaftsaufgabe von Stadt, Land und Bund. Neue bzw. ergänzende Förderprogramme müssen aufgelegt werden, damit die Kommunen ihren Verpflichtungen nachkommen können! info@dieheidelberger.de 3 STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT 1. Juli 2026 In der Rubrik „Stimmen aus dem Gemeinderat“ kommen die Mitglieder des Gemeinderates zu Wort. Die Autorinnen und Autoren sind für den Inhalt ihrer Beiträge in vollem Umfang selbst verantwortlich, insbesondere auch in Bezug auf alle notwendigen Nutzungsrechte. GEMEINDERAT ONLINE www.gemeinderat.heidelberg.de
4 1. Juli 2026 AKTUELLES Große Baumaßnahmen im Überblick Sanierungen spielen im zweiten Halbjahr eine große Rolle A uch im zweiten Halbjahr arbeitet die Stadt daran, die Verkehrsinfrastruktur zu verbessern. Die größten Baumaßnahmen von Stadt, Rhein-Neckar-Verkehrs GmbH und Stadtwerken Heidelberg sind in der Grafik rechts zu sehen. „Als Stadt müssen wir kontinuierlich in unsere Infrastruktur investieren – und das eigentlich noch viel mehr, als wir das aufgrund der Haushaltslage derzeit umsetzen können. Deshalb sollten wir uns im Grunde über jede Baustelle freuen. Denn jeder Bagger, der rollt, jede Straße, die geöffnet ist, bedeutet, dass wir einen weiteren Schritt gehen, um unsere Straßen, Geh- und Radwege sowie Brücken fit zu machen für die Zukunft“, sagt Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck. Die Stadt informiert auf ihrer Internetseite und auf ihren Social-Media-Kanälen darüber, wo und wann gebaut wird. Unter www.heidelberg. de/baustellen kann einwöchentlicher Baustellen-Newsletter abonniert werden. cat/ls Heidelberg gewinnt beim Landesideenwettbewerb Angebote zur Unterstützung von Familien ausgezeichnet Die Stadt gehört zu den 17 Preisträgern des landesweiten Ideenwettbewerbs „Gemeinsam stark – Familienleben in Baden-Württemberg“ des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration. Das Amt für Schule und Bildung holte beim Wettbewerb gleich zwei Preise: einen für das Konzept des digitalen Angebots „Gut ankommen in der Schule“ und einen zweiten für das Projekt „Übergang Schule – Beruf mit KI“. Mit den Auszeichnungen ist ein Preisgeld von insgesamt 45.000 Euro verbunden. „Unser Ziel ist es, Familien zu entlasten, ihnen Sicherheit zu geben und sie in den wichtigen Übergangssituationen von der Kita in die Schule und von der Schule in die Ausbildung zu stärken“, sagt Stefanie Jansen, Bürgermeisterin für Soziales, Bildung, Familie und Chancengleichheit. Kern von „Gut ankommen in der Schule“ ist eine Podcast- und Informationsreihe, die Familien niedrigschwellig, alltagsnah und mehrsprachig Orientierung bietet. Herzstück von „Übergang Schule – Beruf mit KI“ ist ein kostenloser Workshop, in dem Eltern und Jugendliche praxisnah lernen sollen, wie sie Künstliche Intelligenz für Orientierung, Recherche, Bewerbungsvorbereitung und Fragen rund um den weiteren Bildungsweg nutzen können. eu Grabengasse wird umgestaltet Barrierefreier und grüner Der Gemeinderat hat die Vorplanung für die Umgestaltung der Grabengasse und den barrierefreien Ausbau der Bushaltestelle Universitätsplatz in der Altstadt einstimmig beschlossen. Betroffen ist der Bereich zwischen Plöck und Hauptstraße. Die Verkehrsfläche ist stark abgenutzt und muss erneuert werden. Die gesamte Grabengasse wird niveaugleich ausgebaut, sodass die bestehende Fußgängerzone einheitlich gestaltet wird. Die Bushaltestelle wird barrierefrei mit höheremBordstein, Blindenleitsystem und mehr Platz für Fahrgäste umgebaut. In der südlichen Grabengasse sollen neue Bäume im Sommer Schatten spenden und das Straßenbild aufwerten. Auch Leitungen werden erneuert. Fahrgastbeirat sucht Mitglieder Alle Stadtteile sollen vertreten sein Die Stadt sucht aktuell neue Mitglieder für den 5. Heidelberger Fahrgastbeirat. Das Gremium vertritt die Interessen der Fahrgäste von Bus und Straßenbahn und begleitet die Weiterentwicklung des öffentlichen Nahverkehrs. Für die kommende Amtsperiode sollen wieder Bürgerinnen und Bürger aus allen Stadtteilen vertreten sein. Insbesondere aus Boxberg, Neuenheim, Schlierbach und Weststadt liegen bislang nur wenige Bewerbungen vor. Die Stadt ruft deshalb Einwohnerinnen und Einwohner dieser Stadtteile dazu auf, sich zu bewerben. Bewerbung bis zum 31. Juli www.heidelberg.de/ fahrgastbeirat
5 1. Juli 2026 AKTUELLES Schon jetzt Stimme abgeben Bürgerentscheid zu Windenergie am Lammerskopf am 12. Juli B ürgerinnen und Bürger können am Sonntag, 12. Juli, darüber abstimmen, ob die Stadt Heidelberg grundsätzlich das Gebiet Lammerskopf auf ihrer Gemarkung als Standort für Windkraftanlagen entwickeln soll. Wer am Wahlsonntag verhindert ist, kann seine Stimme bereits vorab abgeben. Briefwahl beantragen Die Briefwahl kann außerdem weiterhin per QR-Code auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung oder online unter www.heidelberg.de/wahlen beantragt werden. Bei der Beantragung per QR-Code wird der persönliche Internetwahlscheinantrag bereits vorausgefüllt aufgerufen; ergänzt werden müssen nur noch das Geburtsdatum und gegebenenfalls eine abweichende Versandanschrift. Anträge auf Briefwahlunterlagen sind auch schriftlich oder mündlich möglich. Wahl im Bürgeramt Die Stimmabgabe ist auch in den Bürgerämtern der Stadt Heidelberg möglich. In allen Bürgerämtern stehen Wahlkabinen und Wahlurnen bereit. Das ist auch außerhalb der Laufkundentage möglich; ein Termin oder eine vorherige Antragstellung ist nicht erforderlich. Mitzubringen sind die Wahlbenachrichtigung sowie ein Personalausweis oder Reisepass. Wer nicht direkt vor Ort abstimmen möchte, kann die Briefwahlunterlagen mit nach Hause nehmen. Der ausgefüllte Wahlbrief muss spätestens am Sonntag, 12. Juli 2026, 18 Uhr, beim Amt für Bürgerdienste und Zuwanderung, Bergheimer Straße 69, oder imBriefkasten beimRathaus, Marktplatz 10, eingegangen sein. fr Weitere Informationen unter www.heidelberg.de/wahlen Wer seine Stimme bereits jetzt abgeben möchte, kann dies per Briefwahl oder vor Ort im Bürgeramt tun. (Foto Stadt Heidelberg) Stadt sucht „Digitallotsen“ Flexibles Ehrenamt Das Amt für Soziales und Senioren sucht Ehrenamtliche, die ältere Menschen bei der Nutzung digitaler Angebote begleiten und unterstützen möchten. Im Rahmen des Projekts „Mobilität und Teilhabe“ sollen Seniorinnen und Senioren die vielfältigen Möglichkeiten der digitalen Welt kennenlernen und sicher nutzen können. Gesucht werden Freiwillige, die Gruppen bei der Nutzung von Tablets begleiten, Online-Veranstaltungen technisch unterstützen, digitale Spiel-, Freizeit- und Bewegungsangebote begleiten oder bei Fragen zu Smartphone, Tablet und Computer helfen. Auch Menschen, die Themen wie Künstliche Intelligenz verständlich vermitteln möchten, sind willkommen. Das Ehrenamt ist flexibel gestaltet und kann an individuelle Interessen und zeitliche Möglichkeiten angepasst werden. Neben regelmäßigen Einsätzen sind auch einzelne Veranstaltungen oder zeitlich begrenzte Projekte möglich. Darüber hinaus werden Weiterbildungsangebote im Bereich digitale Bildung und Medienkompetenz angeboten. Kontakt bei Interesse seniorenprojekte@ heidelberg.de Parken in der Bahnstadt bewerten Befragung startet Ein Jahr nach der Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung in der Bahnstadt überprüft die Stadt Heidelberg die Auswirkungen der Maßnahmen. Im Juli startet dazu eine Befragung, die verschiedene Gruppen einbeziehenwird, darunter Bewohnerinnen und Bewohner, Beschäftigte, Betriebe, Kundschaft sowie BesucherinnenundBesucher. Im Rahmen der Evaluation untersucht die Stadt unter anderem die Auswirkungen auf die Erreichbarkeit der Bahnstadt für die unterschiedlichen Nutzergruppen, die Parkplatzsituation vor Ort, das Mobilitätsverhalten sowie die Wahrnehmung der Maßnahmen. Zufällig ausgewählte Bewohnerinnen und Bewohner der Bahnstadt erhalten per Anschreiben die Möglichkeit, an der Befragung teilzunehmen. Darüber hinaus können Beschäftigte, Kundinnen und Kunden sowie Besucherinnen und Besucher über Flyer mit individuellem Zugangscode an der Online-Befragung teilnehmen. Im Juli sind Befragerinnen und Befrager im Stadtteil unterwegs. Die Parkraumbewirtschaftung in der Bahnstadt wurde im August 2025 ausgeweitet. sga Wie läuft es seit der Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung in der Bahnstadt? Die Stadt hat dazu eine Befragung gestartet. (Foto Stadt Heidelberg) Haltestelle wieder in Betrieb „Freiburger Straße“ jetzt barrierefrei In den vergangenen drei Monaten hat die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) ihre Straßenbahninfrastruktur entlang der Karlsruher Straße auf einen zeitgemäßen Stand gebracht. Darüber hinaus wurden in diesem Zuge städtische Tiefbau- und Straßenarbeiten durchgeführt. Am Montag, 29. Juni, ist die Haltestelle Freiburger Straße wieder in Betrieb gegangen. Fahrgäste können künftig an zwei barrierefreien Bahnsteigen die Straßenbahnlinien 23 und 24 nutzen. Auch die Bushaltestelle an der Karlsruher Straße wurde ausgebaut, sodass künftig ein barrierefreier Umstieg in Fahrtrichtung Innenstadt möglich ist. www.rnv-online.de
6 Impressum Herausgeberin: Stadt Heidelberg Amt für Öffentlichkeitsarbeit Marktplatz 10 69117 Heidelberg 06221 58-12000 s tadtblatt@heidelberg.de Amtsleitung: Timm Herre (tir) Redaktion: Hannah Lena Puschnig (hlp), Sascha Balduf (sba), Christian Beister (chb), Christina Euler (eu), Claudia Kehrl (ck), Julian Klose (jkl), Florian Römer (fr), Laura Schleicher (ls), Laura Stahmer (lst), Carina Troll (cat) Druck und Vertrieb: RheinNeckar-Zeitung GmbH Vertrieb-Hotline: 0800 06221-20 www.heidelberg.de 1. Juli 2026 AKTUELLES Vermehrt Biber unterwegs Stadt bittet, aufmerksam zu fahren Viele junge Biber sind zurzeit auf der Suche nach einem eigenen Revier. Dabei überqueren sie auch Straßen und diese Wanderbewegungen erhöhen das Risiko für Wildunfälle. Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden daher gebeten, besonders abends und nachts aufmerksam zu fahren und auf die Verkehrszeichen „Wildwechsel“ zu achten. In Heidelberg häufen sich UnfällemitWild insbesondere imBereich Stift Neuburg sowie im Bereich der Schleuse Neckargemünd auf der Ziegelhäuser und der Schlierbacher Seite. Sollte eine Verkehrsteilnehmerin oder ein Verkehrsteilnehmer einen Unfall mit einem Biber haben oder ein verletztes Tier finden, bittet die Stadt darum, dass Bürgerinnen und Bürger die Polizei informieren. Die Stadt bietet mit ihren ehrenamtlichen Biberberaterinnen und Biberberatern eine verlässliche Anlaufstelle für alle Anliegen rund um den streng geschützten Nager, etwa zur Einschätzung möglicher Konflikte, sowie die Beratung vor Ort. Kontakt Biberberatung www.heidelberg.de/ biberberater ON E T E AM H E I D E L B E RG wir suchen Sozialpädagogin / Sozialpädagoge Betreuungsbehörde (m/w/d) Amt für Soziales und Senioren | Teilzeit 30 Wochenstunden | unbefristet | Entgeltgruppe S 12 TVöD BT-V Sozialpädagogin / Sozialpädagoge Teilhabemanagement (m/w/d) Amt für Soziales und Senioren | Vollzeit | befristet im Rahmen der Elternzeitvertretung für die Dauer von voraussichtlich 2 Jahren| Entgeltgruppe S 12 TVöD BT-V. Nach erfolgreicher Absolvierung der Qualifizierungsoffensive BTHG des Kommunalverbands für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS) ergibt sich eine Perspektive nach S 15 TVöD BT-V jetzt bewerben www.oneteamheidelberg.de Gebäudebrüter bei Sanierung bedenken Zahlreiche Vogel- und Fledermausarten, die sich an Gebäuden ansiedeln, wie der Mauersegler (im Bild) sind geschützt. Wer ein Haus umbaut oder Frühjahrsputz an der Außenfassade macht, muss dafür Sorge tragen, dass die Tiere nicht gestört werden. Zum Schutz sind einfache Maßnahmen möglich: wenn möglich Nester erhalten, Nistkästen und andere Hilfen anbringen, Arbeiten außerhalb der Brutzeit durchführen. Mehr Informationen unter www.artenschutz-am-haus.de/haeufige-fragen (Foto Shutterstock) Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof Kostenlos und ohne Registrierung nutzen Das Fahrradparkhaus am Europaplatz kann vorübergehend kostenlos und ohne vorherige Registrierung genutzt werden. Mit 1.100 öffentlichen Plätzen bietet es eine komfortable und bahnhofsnahe Abstellmöglichkeit. Das Fahrradparkhaus ist aus Richtung Bergheim durch das Bahnhofsgebäude in wenigen Minuten erreichbar. Wer von Süden kommt, kann sein Fahrrad direkt auf seinem Weg zum Bahnhof wettergeschützt abstellen. Außerdem gibt es Schließfächer mit Lademöglichkeiten für E-Bike-Akkus. Eine Videoüberwachung sorgt für zusätzliche Sicherheit. Weitere Stellplätze finden sich in der Karl-Metz-Straße, der Kurfürsten-Anlage sowie am Bahnsteig an Gleis 1. Aktuell bereitet die Deutsche Bahn die Sanierung des Hauptbahnhofs vor. Dabei wird auch der Bahnhofsvorplatz umgestaltet. Fahrräder dürfen deshalb dort seit Anfang Juni nicht mehr abgestellt werden. Mehr zum Bauprojekt unter www.bauprojekte.deutsche bahn.com/p/heidelberg-hbf Kurz gemeldet Stadtteilfeste › Altstadt: Brückenfest am Samstag, 4. Juli, an der Alten Brücke › W ieblingen: Neckarfest am Samstag, 4. Juli, und Sonntag, 5. Juli, Kerweplatz und Neckarhamm www.heidelberg.de/ stadtteilfeste Japanfest Kultur, Essen und Spiele aus Japan gibt es beim Japanfest im Völkerkundemuseum am Samstag, 4. Juli, und Sonntag, 5. Juli. Programm unter www.vkm-vpst.de
7 BEKANNTMACHUNGEN BEKANNTMACHUNGEN ONLINE › Öffentliche Bekanntmachung der beim Bürgerentscheid am 12. Juli 2026 zur Abstimmung stehenden Frage › Ö ffentliche Bekanntmachung zur Durchführung des Bürgerentscheids am 12.07.2026 › 4 . Satzung zur Änderung der Kostenbeitragssatzung Im Volltext unter www.heidelberg.de/ bekanntmachungen ORTSÜBLICHE BEKANNTMACHUNG Bebauungsplan Neuenheim/Handschuhsheim – Campus Im Neuenheimer Feld – Nördliche Erschließungsstraße und Campusring Der Gemeinderat der Stadt Heidelberg hat in öffentlicher Sitzung am 13.10.2022 gemäß § 2 Absatz 1 Satz 1 Baugesetzbuch (BauGB) beschlossen, für den Bereich Campus ImNeuenheimer Feld imStadtteil Neuenheim / Handschuhsheim einen Bebauungsplan aufzustellen. Der Aufstellungsbeschluss wurde am 23.11.2022 im „stadtblatt“ ortsüblich bekannt gemacht. ImWeiteren wurde entschieden, das Plangebiet für die weitere Bearbeitung in verschiedene Teilbereiche aufzuteilen. Der erste Teilbereich umfasst nun den Bereich der nördlichen Erschließungsstraße und des Campusrings. Die Grenze des Geltungsbereichs des Bebauungsplans ist dem abgedruckten Lageplan zu entnehmen. Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Absatz 1 Baugesetzbuch (BauGB) Die Öffentlichkeit ist möglichst frühzeitig über die allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung, sich wesentlich unterscheidende Lösungen, die für die Neugestaltung oder Entwicklung eines Gebiets in Betracht kommen, und die voraussichtlichen Auswirkungen der Planung öffentlich zu unterrichten; außerdem ist ihr die Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung zu geben. Aus diesem Grund werden die Planunterlagen in der Zeit vom 06.07.2026 bis einschließlich 31.07.2026 im Internet auf der Homepage der Stadt Heidelberg unter https://www.heidelberg. de/planverfahren (alternativ: www.heidel berg.de > Leben > Die Stadt > Stadtplanung > Aktuelle Planverfahren) sowie dem zentralen Internetportal des Landes ServicePortal Baden-Württemberg unter https:// stdhd.de/s/bebauungsplanverfahrenservicebw (alternativ: www.service-bw.de › Amt für Stadtentwicklung und Stadtplanung Heidelberg › Bebauungsplanverfahren > Öffentlichkeitsbeteiligung zu Bebauungsplanverfahren) veröffentlicht. Zusätzlich zur Veröffentlichung im Internet liegen die Unterlagen auch im Kompetenzzentrum Bauen-Wohnen-Förderung der Stadt Heidelberg, Prinz Carl, Kornmarkt 1, 69117 Heidelberg, zur Einsichtnahme aus. Das Kompetenzzentrum Bauen-WohnenFörderung hat für Besucherinnen und Besucher aktuell dienstags von 11.00 Uhr bis 12.30 Uhr und donnerstags von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. An den übrigen Tagen ist eine Einsichtnahme in die Planunterlagen nur nach vorheriger Terminvereinbarung unter der Telefonnummer 06221 - 58 25150 oder per E-Mail unter kompetenzzentrum.bauberatung@heidelberg.de möglich. Darüber hinaus findet für die interessierte Öffentlichkeit am Mittwoch, 15.07.2026, um 18 Uhr im Tagungsraum der Jugendherberge Heidelberg, Tiergartenstraße 5, 69120 Heidelberg eine Erörterungsveranstaltung statt. Während des Veröffentlichungszeitraums ist eine Äußerung zur Planung möglich. Diese kann elektronisch übermittelt werden, bei Bedarf auch postalisch erfolgen oder bei der Einsichtnahme im Kompetenzzentrum sowie imRahmen der Erörterungsveranstaltung mündlich zur Niederschrift vorgebracht werden. E-Mail: beteiligung-stadtplanung@heidel berg.de Postanschrift: Stadtverwaltung Heidelberg, Amt für Stadtentwicklung und Stadtplanung, Kornmarkt 5, 69117 Heidelberg Heidelberg, 25.06.2026 Stadt Heidelberg, Amt für Stadtentwicklung und Stadtplanung 1. Juli 2026 STADTWERKE HEIDELBERG Stadtwerke Heidelberg Unternehmenskommunikation Alte Eppelheimer Straße 26 69115 Heidelberg 06221 513-0 ukom@swhd.de Redaktion: Lisa Rieger Foto: Stadtwerke Heidelberg Alle Angaben ohne Gewähr Impressum Angebote im Thermalbad Heidelberg Fit und entspannt durch den Sommer In den Sommerwochen warten im Thermalbad verschiedene Angebote der Stadtwerke Heidelberg Bäder auf die Besucherinnen und Besucher: Wassergymnastik Bis einschließlich 15. Juli findet jeden Mittwoch von 10 bis 10.20 Uhr eine Wassergymnastik mit abwechslungsreichem Mitmachprogramm statt. Kräftigende und entspannende Übungen wechseln sich ab, mit und ohne Musik. Das Angebot richtet sich an alle Altersgruppen und Fitnesslevel – ideal auch für Menschen mit körperlichen Einschränkungen, da die Übungen durch den Auftrieb imWasser besonders gelenkschonend sind. Die Kurse werden von den Auszubildenden der Stadtwerke Heidelberg Bäder angeleitet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos; es fällt lediglich der reguläre Badeeintritt an. Frühschwimmen jeden Freitag Bis einschließlich 24. Juli bietet das Thermalbad jeden Freitag bereits ab 7 Uhr die Möglichkeit zum Frühschwimmen. Der Eintritt ab 7 Uhr ist nur mit einem vorab gekauften Online-Ticket, einer Wertkarte oder einer Kurzschwimmkarte möglich. An der Kasse und amAutomaten sind Tickets erst ab 8 Uhr erhältlich. Es gelten die regulären Eintrittspreise. Tipps und Tricks vom Beckenrand Wer seine Schwimmfähigkeiten verbessern möchte, erhält amMittwoch, den 22. Juli, professionelle Unterstützung: Auf Wunsch geben die qualifizierten Fachkräfte interessierten Badegästen praktische Tipps und Tricks vom Beckenrand – sei es zur Optimierung des Schwimmstils oder zum erfolgreichen Streckentauchen. Das kostenlose Angebot richtet sich an Anfänger und Fortgeschrittene aller Altersgruppen. Für den Badbesuch gelten die regulären Eintrittspreise. Weitere Informationen zu Kursen, Öffnungszeiten, Eintrittspreisen und Angeboten gibt es unter: www.swhd.de/baeder Das Thermalbad lockt im Sommer mit vielfältigen Angeboten: Von Wassergymnastik über Frühschwimmen bis hin zu Tipps und Tricks vom Beckenrand.
8 Schaufenster des Sports Aktionen, Bühnenshow, Kinderprogramm: Sportvereine präsentieren sich am 5. Juli Beim „Schaufenster des Sports“ präsentieren zahlreiche Heidelberger Vereine und Sportorganisationen die breite Vielfalt des Sports in Heidelberg und der Region. Am Sonntag, 5. Juli, von 13 bis 18 Uhr sind auf der Neckarwiese Besucherinnen und Besucher jeden Alters eingeladen, die kostenlosen Mitmachangebote auszuprobieren, neue Sportarten kennenzulernen und mit den Vereinen ins Gespräch zu kommen. Sportarten ausprobieren Ob Ninja Warrior, Handball, Rollstuhlbasketball, Baseball, American Football, Capoeira, Rugby, Hockey, Lacrosse, American Football, Cricket oder Fechten – an zahlreichen Aktionsständen können Interessierte selbst aktiv werden und verschiedene Disziplinen testen. Ergänzt wird das Angebot durch abwechslungsreiche Stationen, unter anderem im Fußball und Hockey. Auch die MLP Academics Heidelberg sindmit einer eigenen Mitmachstation vertreten. Für Unterhaltung sorgt ein Bühnenprogramm mit Cheerleading, Breakdance, Artistik, Capoeira und Rock’n’Roll. Darüber hinaus warten eine Hüpfburg, Kinderschminken sowie verschiedene Verpflegungsangebote auf die Gäste. Im Rahmen des kostenlosen Programms „Sport im Park“ findet an diesem Tag zudem das „Zumba Fitness mit Lily“-Special um 15.30 Uhr zum Mitmachen statt. Auch hier ist eine Teilnahme kostenfrei möglich (www.heidelberg.de/sportimpark). Aufgrund der begrenzten Parkmöglichkeiten im Umfeld (Parkhaus Nordbrückenkopf ) wird die Anreise zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen. Veranstalter des „Schaufensters des Sports“ sind der Sportkreis Heidelberg e. V. und das städtische Amt für Sport und Gesundheitsförderung. Weitere Informationen unter www.sportkreis-heidelberg.de Schaufenster des Sports: Die Neckarwiese verwandelt sich am Sonntag, 5. Juli, von 13 bis 18 Uhr in eine große Sport- und Bewegungsfläche. (Archivfoto Dittmer) 250 Jahre amerikanische Demokratie Programm im Mark Twain Center am 4. Juli Vor 250 Jahren erklärten die Vereinigten Staaten von Amerika ihre Unabhängigkeit vom Britischen Königreich und begründeten damit die Geschichte der ältesten bestehenden Demokratie der Welt. Am Samstag, 4. Juli, nimmt das Mark Twain Center für transatlantische Beziehungen, Römerstraße 162, dieses besondere Ereignis zum Anlass, zu feiern – und dabei auch nach dem Zustand der Demokratie in den USA zu fragen. Auf Interessierte warten Gespräche, ein Quiz, Square Dancing, Spielangebote, Kaffee und Kuchen und kalte Getränke. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter www.mark-twain-center.com Sammlung Prinzhorn zeigt „Alles Kunst?“ Die Jubiläumsausstellung „Alles Kunst?“ feiert 25 Jahre Museum Sammlung Prinzhorn. Sie rückt eine Frage in den Fokus, die das Haus seit seiner Gründung begleitet: Wie lassen sich bildkünstlerische Werke aus psychiatrischem Kontext ausstellen, von denen viele ursprünglich nie für die Öffentlichkeit bestimmt waren oder nicht als Kunst erschaffen wurden? Die Ausstellung ist noch bis zum 31. Januar 2027 zu sehen. Weitere Informationen unter www. sammlung-prinzhorn.de (Bild Else Blankenhorn/Sammlung Prinzhorn) 1. Juli 2026 KULTUR UND FREIZEIT Bolzplatz in Bergheim eröffnet wieder Neue Fußballtore mit Basketballkörben Der Bolzplatz auf der Ochsenkopfwiese, der für den Bau der neuen Rad- und Fußwegbrücke (Da-VinciBrücke) vorübergehend zurückgebaut werden musste, wurde rund 15 Meter weiter westlich neu errichtet. Damit erhält die Ochsenkopfwiese den beliebten Treffpunkt für Kinder, Jugendliche sowie Freizeitfußballerinnen und -fußballer wieder zurück. Die neuen Fußballtore, die gleichzeitig mit Basketballkörben ausgestattet sind, wurden bereits aufgestellt. Nun folgen letzte Restarbeiten und Kontrollen, bevor die Anlage wieder zur Verfügung steht. Eröffnet wird der Bolzplatz am Donnerstag, 9. Juli, 16 bis 19 Uhr. Das Quartiersmanagement Westliches Bergheim bietet gemeinsam mit dem Heidelberger Sport-Club verschiedene Fußball-Trainingsstationen. Auf fußballbegeisterte Kinder und Jugendliche und alle anderen, die die neue Fläche zum Fußball- und Basketballspielen kennenlernen möchten, warten drei abwechslungsreiche Stunden. Für Snacks und Getränke ist gesorgt. Weitere Informationen unter www.hd-bergheim.de „Summer Beats“ im Haus der Jugend Party für Jugendliche ab 16 Jahren Mit „Summer Beats“ steigt am Freitag, 3. Juli, die erste große Ü16-Party für alle, die Lust auf Musik, Tanzen und einen entspannten Sommerabend haben. Von 19 bis 24 Uhr verwandelt sich das Haus der Jugend in der Römerstraße 87 in eine Party-Location. Ab 19 Uhr öffnet die Outdoor-Lounge. Später wird dann der Dance Floor eröffnet. Die Veranstaltung richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene ab 16 Jahren. Der Eintritt ist frei. Getränke gibt es gegen Bargeld vor Ort. Wer erst 15 ist und trotzdem teilnehmen möchte, braucht dafür eine Erziehungsbeauftragung („Muttizettel“) sowie eine volljährige Begleitperson. Die Formulare können vorab im Haus der Jugend abgeholt werden.
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