8 AKTUELLES 25. März 2026 „Ein Platz im Gedächtnis“ Inklusives Projekt gewinnt Theaterpreis / Wiederaufnahme am 17. Juli D as inklusive Theaterprojekt „Ein Platz im Gedächtnis“ hat den 1. Preis des Theaterwettbewerbs „andersartig gedenken on stage“ erhalten. Nach der Wiederaufnahme am 17. Juli, um 19 Uhr, ist „Ein Platz im Gedächtnis“ außerdem am 19. Juli, um 17 Uhr, und am 20. Juli, um 19 Uhr, im Interkulturellen Zentrum Heidelberg (IZ) zu erleben. Das IZ verwandelt sich für die Vorstellungen in ein „Amt für Erinnerungen“: Aktenstapel türmen sich im Raum, Besuchende ziehen bei Ankunft eine Nummer. Aus dieser Atmosphäre heraus erzählt das Ensemble die Geschichte nicht über, sondern aus der Perspektive der Betroffenen. Tickets sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich. Bundesweiter Theaterwettbewerb „andersartig gedenken on stage“ ist ein bundesweiter Theaterwettbewerb vom Förderkreis Gedenkort T4 in Kooperation mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Der Wettbewerb lädt Schultheater und inklusive Erwachsenen-Theater ein, Theaterstücke zu Biografien von Opfern der NS-„Euthanasie“-Verbrechen zu erarbeiten und aufzuführen. „Ein Platz im Gedächtnis“ feierte am 6. Dezember 2025 im Interkulturellen Zentrum Premiere. Das eigens für dieses Projekt zusammengestellte inklusive Ensemble aus Menschen mit und ohne Behinderung begibt sich auf die Spuren von Heidelbergerinnen und Heidelbergern, die den Verbrechen des NS-Regimes zum Opfer fielen. Das Projekt ist eine Kooperation vom Theater und Orchester Heidelberg mit dem Büro der Kommunalen Behindertenbeauftragten Heidelberg. Begleitet wurde es von einem Beirat aus Fachleuten für NS-Geschichte, Theater und Inklusion sowie Menschen mit Behinderung, der das Stück inhaltlich beriet und seine Verankerung in der Stadtgesellschaft unterstützte. red Infos und Karten unter www.theater.heidelberg.de Das IZ verwandelt sich für die Vorstellungen des inklusiven Theaterprojektes „Ein Platz im Gedächtnis“ in das „Amt für Erinnerungen“. (Foto Reichardt) 100 Jahre Schlossfestspiele Schlossführungen zum Jubiläum Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Heidelberger Schlossfestspiele werden im Rahmenprogramm der Ausgabe 2026 geführte Rundgänge durch die Geschichte des Festivals auf dem Heidelberger Schloss angeboten. Die Schlossführerinnen und Schlossführer bringen den Besuchenden auf dieser Tour die Geschichte der Schlossfestspiele näher, flankiert von künstlerischen Beiträgen von Musiktheater, Schauspiel und Tanz. Begleitend zu den Führungen gibt es eine Ausstellung im Ottheinrichsbau. Die Führungen finden an vielen Terminen im Juli von jeweils 18.30 bis 19 Uhr statt. Der Vorverkauf hat begonnen. www.theater.heidelberg.de Termine im April › M ittwoch, 1. April, 17.30 bis 20.30 Uhr, After-Work- Cooking – mit heimischen Wildkräutern- und blüten › Freitag, 10. April, 17 bis 19 Uhr, Wildkräuter, Wildgemüse und Wiesenblumen › Samstag, 11. April, 10 bis 12 Uhr, Wildkräuter, Wildgemüse und Wiesenblumen › Samstag, 11. April, 10 bis 13 Uhr, Kräuter sammeln – Grüne Soße amWolfsbrunnen › Samstag, 11. April, 14 bis 15.30 Uhr, Dem Biber auf der Spur › Samstag, 11. April, 14 bis 15.30 Uhr, 7000 Jahre Heiligenberg › Dienstag, 14. April, 16 bis 18 Uhr, Spaziergang über den Bergfriedhof › Mittwoch, 15. April, 17.30 bis 19.30 Uhr, Veredelungslehrgang › Mittwoch, 15. April, 17.30 bis 20.30 Uhr, After-WorkCooking Anmeldung und Termine www.natuerlich. heidelberg.de Natürlich Heidelberg Jetzt für Girls’ und Boys’ Day anmelden Die Stadt beteiligt sich wieder am Girls’ und Boys’ Day am Donnerstag, 23. April. Der bundesweite Aktionstag hat vor allem das Ziel, Geschlechterklischees bei der Berufswahl entgegenzuwirken. Derzeit stehen noch etwa 45 Plätze zur Verfügung, darunter in den Werkstätten des Theaters und des Amts für Abfallwirtschaft und Stadtreinigung (im Bild), im Forstamt, im Amt für Mobilität, im Hochbauamt und in einigen Kitas. Anmeldung: susanne. fiek@heidelberg.de (Foto Stadt Heidelberg) Nachwuchs bei vielen Wildtieren Hunde bis 31. August anleinen Vom 15. März bis 31. August bittet die Stadt Hundehalterinnen und Hundehalter darum, ihre Tiere bei Spaziergängen in Feld, Wald und freier Landschaft an der kurzen Leine zu führen. Damit sollen Wildtiere und ihr Nachwuchs in der sensiblen, Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit geschützt werden. Stöbernde Hunde können insbesondere für Jungtiere zur tödlichen Gefahr werden. Bei Neurott und bei Wieblingen gilt während dieses Zeitraums zudem ein verbindlicher Leinenzwang. Die genaue Abgrenzung ist unter www. heidelberg.de/leinenzwang abrufbar. Wer seinem Hund Auslauf ohne Leine ermöglichen möchte, kann dafür die städtischen Hundewiesen nutzen.
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