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Amtsanzeiger der Stadt Heidelberg 25. März 2026 / Ausgabe 10 / 34. Jahrgang GEMEINDERAT Regelung für Sperrzeiten Stadt muss Urteil umsetzen Die Stadt muss für einen Teil der Heidelberger Kernaltstadt strengere Sperrzeiten festlegen. Das hat der Verwaltungsgerichtshof (VGH) Mannheim entschieden. Eine Nichtzulassungsbeschwerde der Stadt hat das Bundesverwaltungsgericht abgelehnt. Die Stadtverwaltung wird daher nun demGemeinderat den Entwurf für eine neue Sperrzeitenverordnung vorlegen. Demnach müssen Gaststätten im Geltungsbereich der Verordnung künftig deutlich früher schließen. S. 5 › „NATÜRLICH HEIDELBERG“ 20 Jahre Umweltbildung Programm für jedes Alter Die Umweltbildungsplattform „Natürlich Heidelberg“ feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen. Das Jahresprogramm 2026 umfasst mehr als 200 Veranstaltungen für unterschiedliche Altersgruppen und Interessen. Es reicht von Naturerlebnissen und Exkursionen bis hin zu Bildungs- und Fortbildungsformaten. Ein besonderer Akzent liegt in diesem Jahr auf dem Tag der Artenvielfalt, der erstmals in das Veranstaltungsprogramm integriert wurde. Die nächsten Termine im April auf S. 8 › ERINNERUNGSKULTUR „Ein Platz im Gedächtnis“ Preis für Theaterprojekt Das inklusive Theaterprojekt „Ein Platz imGedächtnis“ des Theaters und Orchesters Heidelberg in Kooperation mit dem Büro der Kommunalen Behindertenbeauftragten Heidelberg hat den 1. Preis des Theaterwettbewerbs „andersartig gedenken on stage“ für inklusives Erwachsenen-Theater erhalten. „Ein Platz im Gedächtnis“ wird noch in der Spielzeit 2025/26 wieder aufgenommen. Tickets für die Vorstellungen am 17., 19. und 20. Juli sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich. S. 8 › Ein Nutzungsmix aus Wohnen und Gewerbe, mit Wohnungen für Familien und ältere Menschen sowie Flächen für innovative Start-ups und Angebote imGesundheitsbereich: Das sind die Pläne zur Entwicklung des Forum 7 („Langer Manfred“) im Stadtteil Emmertsgrund. Geplant ist auch ein Reallabor für Generationen-Wohnen durch das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO). Die Projektentwickler wollen den im Jahr 1992 erbauten, 17 Stockwerke umfassenden Turm sanieren und um einen Anbau ergänzen. Das Projekt läuft unter demArbeitstitel „LSQ² Emmertsgrund – LifeScience-Quartier“. „Das Forum 7 ist ein Wahrzeichen des Emmertsgrunds. De swe g en sind eine Weiterentw i c k l u n g und attraktive Folgenutzung für den Stadtteil, aber auch für ganz Heidelberg, sehr wichtig“, sagt Oberbürgermeister Eckart Würzner. Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck ergänzt: „Wir erhoffen uns durch die neue Nutzung wichtige Impulse für das Umfeld mit der Emmertsgrundpassage und den gesamten Stadtteil.“ Für das Quartier In einemgeplanten Anbau des Turms ist ein breiter Mix aus Familienwohnungen, kleinerenWohneinheiten und betreuten Wohnformen vorgesehen. Ziel ist ein Angebot, das Menschen in verschiedenenLebensphasen anspricht und das nachbarschaftlicheMiteinander imQuartier stärkt. Der Bestandsturm soll als praxisnahes Erprobungszentrum für Gesundheitstechnologien dienen. Neben etablierten Unternehmen soll der Standort gezielt auch Start-ups aus demGesundheitsbereich ansprechen. Geplant sind außerdem moderne Trainingsräume und flexible Büroflächen. Imgemeinsamen Sockelgeschoss ist Raum für Angebote vorgesehen, die dem gesamten Quartier zugutekommen: Arztpraxen, Therapieangebote und ein Quartiers-Café. „Mit demProjekt LSQ² Emmertsgrund soll das Gebäude revitalisiert und so entwickelt werden, dass es demQuartier dauerhaft zugutekommt. Das übergeordnete Ziel ist ein Standort, der zeitgemäße Wohnqualität, verbesserte Gesundheitsversorgung und neue Arbeitsplätzemiteinander verbindet“, sagt Projektentwickler VascoKienle von nereo Development Partners. „LSQ² Emmertsgrund kann einen Ort für die Erprobung und Anwendung vonGesundheitsinnovationen in einem realenWohn- und Versorgungsumfeld bieten“, erläutert Mike Letzgus vom Fraunhofer IAO. chb Neue Pläne für ehemaligen MLP-Turm „Langer Manfred“ mit Wohnen und Gewerbe FERIEN Nächstes Stadtblatt am 15. April Vertreter von Projektentwickler nereo und Fraunhofer Institut erklärten OB Würzner, EBM Odszuck und Mitgliedern von Stadtteilverein und Stadtteilmanagement die Pläne für das Forum 7. (Foto Rothe) www.stadtblatt. heidelberg.de www.heidelberg.de/ bekanntmachungen

25. März 2026 2 STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT SPD Prof. Dr. Anke Schuster Kulturhauptstadt 2034 – Zahlen für 27/28 & Bürger:innen entscheiden lassen Zunächst gilt dem Kulturamt unser Dank für die umfangreiche Befragung seit November. Die Tendenz ist nun klar: Allein die Bewerbungsphase kostet die Städte ca. 2–2,5 Mio. €. Im eigentlichen Titeljahr voraussichtlich einen zweistelligen Millionenbetrag. Ob Heidelberg 2034 diese Summe aufbringen kann, weiß heute niemand. Doch klar ist, was wir jetzt entscheiden müssen: die Ausgaben für den Doppelhaushalt 27/28! Während bereits über Gebührenerhöhungen bei der Schulbetreuung diskutiert wird, ist uns die Kulturdezernentin die Ausgaben für 27/28 schuldig geblieben. Referenzzahlen aus Chemnitz zeigen, dass mit ca. einer halben Mio. € NUR Sachkosten für die nächsten beiden Jahre zu rechnen ist. Geld, das wir schlicht nicht haben! Für den Grundsatzbeschluss im Oktober fordern wir daher eindeutige Zusagen vom Land, Sponsoren oder dem Freundeskreis, der Stadt finanziell unter die Arme zu greifen. Ende 2028 kommt es bei der Einreichung des „Bidbook I“ dann zum Schwur. Ein Projekt, das ab da Finanzmittel bis weit über die Amtszeit des jetzigen Gemeinderats und des Oberbürgermeisters hinaus bindet, braucht eine direkte Legitimation. Die SPD will daher die Bürgerinnen und Bürger 2028 selbst entscheiden lassen, ob der Weg zur Kulturhauptstadt weitergegangen werden soll. Zittau hat es uns 2019 vorgemacht: Ohne klare Zustimmung der Bevölkerung darf es kein Millionen-Wagnis geben. 06221 58-47150 geschaeftsstelle@spd-fraktion. heidelberg.de CDU Prof. Dr. Nicole Marmé, Yasmin Sedighi Renani Exzellenz verpflichtet: Heidelberg als Wissenschaftsstadt weiter stärken Wissenschaftsrat und Deutsche Forschungsgemeinschaft haben die Uni Heidelberg als Exzellenzuniversität bestätigt. Ab Januar 2027 wird sie für weitere sieben Jahre gefördert, mit zusätzlich 10 bis 15Mio. Euro jährlich. Für uns ist das eine Bestätigung Heidelbergs alsWissenschaftsstadt. Die 1386 gegründete Ruperto Carola ist die älteste Uni Deutschlands; 57 Nobelpreisträgerinnen und Nobelpreisträger sind mit demStandort verbunden. Die drei Exzellenzcluster zeigen, dass diese Tradition lebendig ist und an den Zukunftsfragen unserer Zeit arbeitet. Wissenschaft steht amAnfang nahezu jeder Wertschöpfungskette. Aus Grundlagenforschung werden Innovationen, Ausgründungen, Arbeitsplätze und wirtschaftliche Dynamik. Mehr als 32.000 Studierende, 562 Professuren und ein eng vernetztes Ökosystem aus Universität, DKFZ, EMBL, vier Max-Planck-Instituten und einer international beachteten Gründerszene machen Heidelberg zu einem starken Wissenschaftsstandort. Gerade deshalbmuss dieser Anspruch für uns Gemeinderäte handlungsleitend sein. Wer Exzellenz will, muss sie vor Ort möglich machen: mit Forschungsflächen, guter Mobilität, bezahlbarem Wohnraum und einer lebendigen Kultur- und Stadtszene. Denn die besten Köpfe entscheiden sich nicht nur für Institute, sondern auch für Städte, in denen sie gut leben und ihre Zukunft gestalten können. ZumSchluss gilt unser herzlicher Glückwunsch Rektorin Prof. Dr. Frauke Melchior und der gesamten Universitätsgemeinschaft zu dieser großartigen Leistung. Wir sind sehr stolz auf das, was hier gemeinsam erreicht wurde und tief beeindruckt von der Kraft, dem Anspruch und der Qualität, mit der Heidelberg diesen Erfolg errungen hat. 06221 58-47160 info@cdu-fraktion-hd.de Bündnis 90/Die Grünen Anja Gernand, Nora Schönberger Kita-Gebühren – Es ist kompliziert! Eigentlich sind sich alle in Gemeinderat und Verwaltung schon lange einig: Das städtische Gebührensystem für die Kinderbetreuung (und auch andere Angebote im städtischen Entgeltsystem) ist ungerecht. Und nicht nur das: Es belastet die Familien inzwischen in unverhältnismäßigem Maße. Die Gehälter für Erzieher*innen sind – zu Recht – gestiegen, während auch die Unterhaltungskosten für die Einrichtungen weiter steigen. Gleichzeitig sind Familien aber eben auch von allgemeinen Kostensteigerungen auf allen Ebenen betroffen. Im aktuellen Entgeltsystem kann es sein, dass Gehaltssteigerungen, die eigentlich diese Belastung auffangen sollen, dazu führen, dass Eltern bei der Kinderbetreuung in höhere Kategorien rutschen und am Ende sogar weniger Einkommen zur Verfügung haben. Denn die Einkommensgrenzen sind seit 2019 nicht mehr angepasst worden. So liegt beispielsweise der Grenzwert für Stufe IV immer noch bei 69.000 €, müsste aber inzwischen bei gut 89.000 € liegen. Die Forderung, die nun imRaum steht, ist also, dieses System neu aufzustellen. Jetzt! Mehrere Schwierigkeiten stehen aber imWeg: So ist der Haushalt nach wie vor nicht abschließend genehmigt, eine neue Landesregierung gibt es noch nicht. ImWahlkampf wurde bspw. über ein kostenfreies letztes Kindergartenjahr gesprochen. Wenn es gut läuft, ist also vieles in Bewegung, der zeitliche Horizont allerdings nicht absehbar. Wieder wartenmit einer Entlastung von Familien können wir aber nicht! Eltern brauchen verlässliche und bezahlbare Betreuung. Sie hat einen positiven Einfluss auf Einkommens- und Geschlechtergerechtigkeit und ist damit auch einWirtschaftsfaktor! Wir wünschen uns, dass diese Perspektive gesehen wird. Doch nicht nur Kleinkinder müssen betreut werden, auch in der Grundschule gibt es eine Betreuung imRahmen des Ganztagesanspruchs. Hier gilt aktuell das städtische Entgeltsystem ebenso. Längst beschlossen ist aber, dass es dabei mehr finanzielle Unterstützung vomLand gibt und damit die Zusage der Verwaltung, das Gebührensystem für den Grundschulbereich zum Schuljahr 27/28 anzupassen. Schaffenwir das für die Kitabetreuung auch? AmEndemuss sich der Gemeinderat beimnächsten Haushalt fragen, woman die Prioritäten setzenmöchte. Wir erwarten, dass die Verwaltung in der Haushaltsplanung in diesem Bereich Mut beweist und uns gute Vorschläge macht. Denn an manchen Stellen wundert es schon, wie locker das Geld sitzt, während Eltern vertröstet werden, dass man sich eine Entlastung „nicht leisten” könne. 06221 58-47170 geschaeftsstelle@gruene- fraktion.heidelberg.de Eltern brauchen verlässliche und bezahlbare Betreuung und damit verbunden ein gerechtes Gebührensystem. (Foto Ksenia Chernaya/ Pexels) Termine Gemeinderat und Ausschüsse – Rathaus, Marktplatz 10 Sportausschuss: Mittwoch, 25. März, 16 Uhr Haupt- und Finanzausschuss: Mittwoch, 25. März, 18 Uhr In den Osterferien finden keine Sitzungen statt. Der Gremienlauf startet wieder am 16. April: Gemeinderat: Donnerstag, 16. April, 18 Uhr www.gemeinderat. heidelberg.de Termine Bezirksbeiräte und weitere Gremien Bezirksbeirat Ziegelhausen: Donnerstag, 26. März, 18 Uhr In den Osterferien finden keine Sitzungen statt. Der Gremienlauf startet wieder am 16. April: Gemeinderat und Beirat von Menschen mit Behinderungen: Donnerstag, 16. April, 16.30 Uhr Weitere Termine und Tages- ordnungen: www.gemeinde rat.heidelberg.de

IDA Dr. Gunter Frank Laut offiziellen Untersuchungen ... ... starben in Großbritannien Menschen wegen fehlender Versorgung infolge falscher Corona-Maßnahmen. Die Heidelberger Krisenstabsprotokolle zeigen: Die gleichen Fehler wurden auch bei uns gemacht. Wer untersucht die Folgen? info@ida-hd.de Die PARTEI Björn Leuzinger Griff ins Klo 300.000 € beschissene Mehrkosten für Scheißhauscontainer, die in Gutsherrenart einfach bestellt wurden, hat die Mehrheit des Gemeinderats einfach durchgewunken. Ein riesiger Kackhaufen an Steuergeldverschwendung, der zum Himmel stinkt! Für das Geld hätte man immerhin fast 3 Tage lang das Heidelberger Theater betreiben können. Mein Vorschlag zur Güte: Sanifair, für bezahlbaren Kloraum. Geld stinkt bekanntermaßen nicht und Sanifair wird ohnehin bald Weltwährung. Grüße an „Die Heidelberger“ info@die-partei-heidelberg.de AfD Albert Maul Sonst noch Sorgen? Diese Frage drängt sich beim linksgrünschwarzen Gaga-Antrag für mehr erzwungene Repräsentanz von Frauen bei städtischen Veranstaltungen auf. Der Inhalt widerspricht eklatant demokratischen Grundprinzipien (siehe die VG-Urteile gegen paritätische Listen) und fordert das Gegenteil von Chancengleichheit. Die Stadt sollte sich um die wesentlichen Probleme kümmern, statt woke Ideologie zu fördern und Überflüssiges wie die „Feministischen Wochen“ zu veranstalten – nicht nur wegen der prekären Haushaltslage. Dank der von Feministinnenm/w/d geschaffenen Clownwelt könnte unser OB aber auch einfach seinen Geschlechtseintrag und Vornamen in weiblich ändern lassen – und weiteren Spatenstichen stünde auch in Zukunft nichts imWege! geschaeftsstelle@afd-fraktion- heidelberg.de Fraktionsgemeinschaft FDP/FWV Karl Breer (FDP) Glücksakku aufladen! Ob klassische oder soziale Medien – die negativenMeldungen überwiegen derzeit bei Weitem. Wo wird noch Hoffnung und Zuversicht vermittelt? Beim Heidelberger Frühling! Nicht nur das wunderbar renovierte Konzerthaus, auch das Programm vermittelt Leichtigkeit und Glücksgefühle. So z.B. am Freitagabend, als das O/ Modernt Orchestra die Zuhörer überraschte, indem es das klassische Programm um Benjamin Britten mit Stücken von Sting, Radiohead, Nirvana und David Bowie auflockerte. Das euphorisierte Publikum dankte es mit frenetischem Beifall. Vor allem nach dem letztenWochenende lautet insbesondere für die Anhänger von FDP, SPD, Academics und Hoffenheim mein Rat: Gute Laune und neue Zuversicht gibt es beim Heidelberger Frühling! info@fdpfwv.de Fraktionsgemeinschaft Die Linke/Bunte Linke Bernd Zieger (Die Linke) Ja zum Bürgerentscheid zur Windkraft Die Fraktion Die Linke/Bunte Linke begrüßt den Bürgerentscheid zu Windkraftanlagen auf demLammerskopf. Seit vielen Jahren setzen wir uns für mehr direkte Demokratie ein. Wir haben alle Unterschriftensammlungen für Bürgerbegehren aktiv und tatkräftig unterstützt. Wir hoffen, dass die erforderliche 2/3-Mehrheit imGemeinderat für den Bürgerentscheid zustande kommt. Die Linke unterstützt den Bau vonWindkraftanlagen und ruft dazu auf, beim Bürgerentscheid mit Ja zu stimmen. Wir finden es gut, dass die Stadtwerke und die Energiegenossenschaft bei der Entwicklung von Windkraftanlagen in Heidelberg beteiligt werden. So können die Stadt und die Bürgerinnen und Bürger von den erwarteten Erträgen profitieren. gemeinderat@dielinke-hd.de Die Heidelberger Carmen Niebel Theater Heidelberg – Neustart mit Haltung Mit Bernadette Sonnenbichler übernimmt im September eine Intendantin das Theater Heidelberg, die trotz spürbarer Einsparvorgaben überzeugt. Gemeinsam mit ihrem Team hat sie ein vielfältiges Programm für alle fünf Sparten entwickelt und zeigt, wie man Qualität sichert und Ressourcen gezielt einsetzt. Die Geschichte des Hauses versteht sie als Auftrag: Theater bleibt ein Ort für Freiheit, Widerspruch und demokratischen Austausch. Besonders wichtig ist ein oft übersehener Punkt: Rund 82% der Ausgaben des Theaters sind Personalkosten. Ein Stadttheater ist hochgradig arbeitsintensiv – Ensembles, Werkstätten, Technik, Pädagogik. Wer hier spart, spart an Menschen und an der Fähigkeit, Kultur überhaupt zu produzieren. Die Spielräume sind entsprechend begrenzt und kaum verhandelbar. Umso bemerkenswerter ist es, dass Sonnenbichler unter diesen Bedingungen ein Programm vorlegt, das Vielfalt und Teilhabe ermöglicht. Es zeigt, wie verantwortungsvoll mit den vorhandenen Mitteln gearbeitet wird – und wie wichtig eine verlässliche Finanzierung bleibt, wenn Heidelberg ein starkes Stadttheater erhalten will. Ein wichtiges Zeichen für ein Theater, das trotz Druck Haltung und Qualität bewahrt. info@dieheidelberger.de Fraktionsgemeinschaft HiB/Volt Katharina Born, Waseem Butt Kult:Karte ist Cool(t)! Die neue „Kult:Karte“ ist eine „Cool(t):Karte! Als erstes greifbares Projekt der Kulturhauptstadt bündelt diese Vernetzungsplattform erstmals online und niederschwellig Kulturangebote der ganzen Stadt. Sie zeigt auch, welche Kraft und Möglichkeiten mit der Kulturhauptstadt verbunden sind: wir als Stadtgesellschaft nehmen uns neu wahr, entdecken Neues und entwickeln ein neues Selbstbewusstsein. Wir wachsen durch ein neues, übergreifendes Projekt mehr zusammen. Heidelberg als Europäische Kulturhauptstadt stünde für Europa, für Weltoffenheit, für Willkommenskultur, kurz gesagt, für Zuversicht und eine bessere Zukunft! Unsere Fürsprache ist aber kein Blankoscheck: Das Projekt Kulturhauptstadt soll nachhaltig sein, es soll die Teilhabe möglichst aller Bevölkerungsschichten sicherstellen, die Zusammenarbeit in der Metropolregion fördern und gutes Finanzmanagement haben. Bürger*innensprechstunde: Unsere Stadträtinnen Katharina Born und Klaudia Rzeźniczak laden alle Interessierten zur offenen Bürger*innensprechstunde ein. Sie findet am Donnerstag, 26.3.2026, von 16:00 bis 18:00 Uhr imFraktionsbüro, Bahnhofstraße 3, 69115 Heidelberg statt. Teilnahme ist formlos undmit oder ohne Anmeldung möglich: info@hib-volt.de. info@hib-volt.de 3 STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT 25. März 2026 In der Rubrik „Stimmen aus dem Gemeinderat“ kommen die Mitglieder des Gemeinderates zu Wort. Die Autorinnen und Autoren sind für den Inhalt ihrer Beiträge in vollem Umfang selbst verantwortlich, insbesondere auch in Bezug auf alle notwendigen Nutzungsrechte. GEMEINDERAT ONLINE www.gemeinderat.heidelberg.de

AKTUELLES 4 25. März 2026 Für Geschlechtergerechtigkeit 40 Teilnehmende bei erster Sitzung des Runden Tisches Gleichstellung D er neue „Runde Tisch Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit“ der Stadt hat am 10. März zum ersten Mal im Rathaus getagt. Rund 40 Vetretungen aus Initiativen, Vereinen, Verwaltung und Kommunalpolitik nahmen an der konstituierenden Sitzung teil. Das Gremium soll künftig als Austausch- und Beratungsforum dienen und Impulse für die Gleichstellungspolitik der Stadt geben. „Kein Minderheitenthema“ „Gleichstellung ist kein Minderheitenthema, sondern eine demokratische Kernfrage“, sagte Bürgermeisterin Stefanie Jansen zur Begrüßung. Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Sandra Arendarczyk ergänzte: „Der Runde Tisch soll eine Brücke sein zwischen Zivilgesellschaft und Verwaltung, zwischen Praxis und Politik, zwischen Alltagserfahrungen und strategischen Entscheidungen.“ Ziel sei es, Bedarfe frühzeitig zu erkennen, Ressourcen gezielter einzusetzen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. In der konstituierenden Sitzung verständigten sich die Teilnehmenden zunächst auf ein gemeinsames Selbstverständnis und eine Geschäftsordnung für das Gremium. Unter dem Dach des Runden Tischs sollen künftig mehrere thematische Arbeitskreise zusammenarbeiten, zunächst zu den Themen sexuelle und reproduktive Rechte und Gesundheit, Prostitution, Gewalt im Geschlechterverhältnis und Geschlechtergerechtigkeit am Arbeitsmarkt. eu Bürgermeisterin Stefanie Jansen mit den Teilnehmenden des Runden Tischs vor dem Rathaus (Foto Rothe) Aktionen zu fairer Mode und nachhaltigem Konsum Fashion Revolution Weeks vom 13. April bis 3. Mai Fast Fashion und Ultra Fast Fashion – das bedeutet viel neue Kleidung in immer kürzer werdenden Abständen zu niedrigen Preisen. Doch der vermeintlich günstige Konsum hat hohe soziale und ökologische Kosten. Über die Auswirkungen informieren die bundesweiten „Fashion Revolution Weeks“. Von Montag, 13. April, bis Sonntag, 3. Mai, zeigen zahlreiche Akteurinnen und Akteure in Heidelberg Alternativen auf: fair, umweltfreundlich und kreativ. Organisiert werden sie vom Weltladen Heidelberg, finanziell unterstützt durch das Umweltamt. Über den gesamten Aktionszeitraum hinweg lädt eine Schaufensteraktion dazu ein, nachhaltige Geschäfte im Mode- und Fashion-Bereich in der Stadt zu entdecken. Einrichtungen aus dem Wegweiser zum nachhaltigen Konsum in der MeinHeidelbergApp präsentieren sich gemeinsam mit Igel „Stachelbert“, dem Botschafter für Fairen Handel, und informieren über nachhaltigen Konsum. Ein begleitendes Gewinnspiel motiviert zum Mitmachen: In den Schaufenstern versteckte Buchstaben ergeben einen Lösungssatz. Zu gewinnen gibt es kleine faire Produkte und Gutscheine. Informationen finden Interessierte unter: www.heidelberg.de/ nachhaltig. Die städtischen Aktionen sind Teil der kommunalen Entwicklungspolitik Heidelbergs und tragen zur Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 bei. Abschlussevent am 3. Mai Zum Abschluss der Aktionswochen findet am Sonntag, 3. Mai 2026, das große Abschlussevent im Karlstorbahnhof statt. Ein Kleidertausch sowie diverse Mitmach-Angebote und Infostände für Kinder, Familien und Interessierte. fr Programm in Kürze unter www.my.weltladen- heidelberg.de Ob Kleidertausch oder Fairtrade: Die Fashion Revolution Weeks laden dazu ein, Alternativen zur Fast Fashion zu entdecken. (Foto Bäcker) Dankeschein-Bonusaktion Am Samstag, 28. März, können von 11 bis 18 Uhr am Stand am Anatomiegarten 20-Euro-DankeScheine erworben werden. Zum gekauften Guthaben gibt es einen Bonus zwischen zwei und 100 Euro – solange der Vorrat reicht. Stadtbücherei an Ostern Die Stadtbücherei und das Literaturcafé sind von Karfreitag, 3. April, bis Ostermontag, 6. April, geschlossen. Bürgerbeauftragte Das Büro der Bürgerbeauftragten bleibt von Dienstag, 7. April, bis einschließlich Montag, 20. April geschlossen. Regulär ist das Büro dienstags bis donnerstags von 9 bis 15 Uhr geöffnet. buergerbeauftragte@ heidelberg.de 06221 58-10260 Kurz gemeldet

5 AKTUELLES 25. März 2026 Platz am Wasserturm fertig Bänke laden am Czernyring zum Verweilen ein M it der Fertigstellung der Platzfläche rund um den denkmalgeschützten Wasserturm am Czernyring ist ein weiterer Baustein der Stadtentwicklung in der Heidelberger Bahnstadt abgeschlossen. Die neu gestaltete Fläche steht ab sofort der Öffentlichkeit zur Verfügung. Der Wasserturm aus dem Jahr 1907, ein Relikt des ehemaligen Güter- und Rangierbahnhofs, wurde in den vergangenen Jahren umfassend saniert und beherbergt seit November 2025 das „Lilo Bar & Restaurant“. Sitzplätze und Außengastronomie Die Stadt Heidelberg hat rund um den Turm eine attraktive, öffentliche Platzfläche geschaffen. Der leicht abgesenkte Platz wird von Trockenmauern eingefasst und von einer Pflanzfläche mit Stauden, Gräsern und Gehölzen eingerahmt. Mehrere Sitzgelegenheiten laden künftig zum Verweilen ein. Der Platz ist über eine Treppe und barrierefrei über eine Natursteinrampe erreichbar. Ein Teil der Fläche wird künftig mit Außengastronomie durch das Restaurant genutzt und ergänzt das Angebot des Wasserturms. Das Restaurant „Lilo Bar & Restaurant“ hatte im November 2025 im Wasserturm eröffnet, den Investor Lucas Rupp mit seinem Bruder Hendrik Rupp, sowie dem Architekten Kevin Sättele mit großem Aufwand saniert hatten. Bei der Planung des Platzes wurde besonderer Wert auf Nachhaltigkeit und ökologische Aspekte gelegt. Die vielfältige Bepflanzung schafft Lebensräume und Nahrung für Insekten. Es wurden Pflanzen ausgewählt, die mit hohen Temperaturen in Städten im Sommer zurechtkommen. Der neue Platz am Wasserturm lädt dazu ein, zusammenzukommen, egal ob mit Freunden, Familie oder einfach für eine kleine Pause im Alltag. lw Bürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (2. v. l.), Manuel Ballarini, Monika Kissel-Kublik, Dr. Ernst Baader (Landschafts- und Forstamt) sowie Kerstin Maixner (Geschäftsstelle Bahnstadt) freuen sich über den neuen Platz. (Foto Rothe) Mehr Platz, weniger Verkehr? Parkraumbewirtschaftung wird evaluiert In der Bahnstadt gilt seit August 2025 ein eigenes Parkraumkonzept. Dieses wird nun entsprechend dem Gemeinderatsbeschluss „Parkraumbewirtschaftung Bahnstadt“ evaluiert. Ziel ist es, die Auswirkungen der Parkraumbewirtschaftung systematisch zu bewerten und möglichen Anpassungsbedarf zu identifizieren. Für die Evaluation setzt die Stadt auf drei Bausteine: › einen Online-Fragebogen für Bewohnerinnen und Bewohner, Beschäftigte, Kundschaft sowie Besucherinnen und Besucher, › qualitative Einzelgespräche mit Betrieben und Vertretungen verschiedener Bedarfsgruppen wie Kitas, Handwerksbetriebe, Paketdienste oder Behindertenvertretungen sowie › die Auswertung objektiver statistischer Daten wie Verkehrszählungen, die Auslastung von Parkplätzen und Parkhäusern sowie Zahlen zum Autobesitz oder zu ÖPNVAbos. Die erste Befragungsphase ist für April und Mai vorgesehen. www.heidelberg.de/ parkraumbewirtschaftung Gericht schreibt neue Sperrzeiten vor Erste Beratung im Haupt- und Finanzausschuss am 25. März Der Haupt- und Finanzausschuss berät am Mittwoch, 25. März, über den Entwurf der Stadtverwaltung für eine neue Sperrzeitenordnung. Nach den Vorgaben des Verwaltungsgerichtshofes beginnt die Sperrzeit in den Nächten zum Samstag und zum Sonntag sowie den gesetzlichen Feiertagen in Baden-Württemberg um 1 Uhr und in den Nächten zum Donnerstag und zum Freitag um 0 Uhr. In den Nächten zum Montag, Dienstag und Mittwoch beginnt die Sperrzeit um 1 Uhr. Der Geltungsbereich bleibt unverändert. Ordnungsbürgermeisterin Martina Pfister sagt: „Ich bin sehr froh darüber, dass sowohl Anwohnende, die Gastronomie als auch Feiernde in den vergangenen Monaten bereit waren, sich nach Jahren des Streites auf einen gemeinsamen, konstruktiven Prozess einzulassen.“ Bereits seit Januar 2025 setzt die Verwaltung viele verschiedene Maßnahmen um, damit es in der Altstadt leiser wird. In zweiwöchigen Besprechungen wurden die Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit überprüft und bei Bedarf angepasst. sba Geltungsbereich der Sperrzeitenverordnung in der Kernaltstadt. (Bild Stadt HD) Mikrozensus 2026 auch in Heidelberg Teilnahme an Befragung verpflichtend Im Rahmen des Mikrozensus werden etwa 62.000 Haushalte durch das Statistische Landesamt Baden-Württemberg befragt. Der Mikrozensus erfasst Daten wie Bildungsabschlüsse, Erwerbstätigkeit und den Familienstand. Sie sind die Grundlage für vielfältige Auswertungen, Analysen und Meldungen zu den Lebensumständen der Menschen im Land. Zufällig ausgewählte Haushalte erhalten ein Anschreiben vom Statistischen Landesamt mit der Aufforderung zur Teilnahme. Die Teilnahme ist verpflichtend. Es erfolgt eine Anonymisierung der Daten. Weitere Informationen unter mikrozensus.de 0711 641-2295 Jakobsgasse Zwingerstraße Neckarstaden Bauamtsgasse

AKTUELLES 6 25. März 2026 Gutachterausschuss hat neuen Vorsitz Wechsel im Vorsitz des Gutachterausschusses: Oberbürgermeister Eckart Würzner (rechts) und Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck (links) verpflichteten Georg Breithecker (2. von rechts) und verabschiedeten Regierungsbaumeister Vincent Rexroth nach drei Amtsperioden. Das Gremium mit 21 ehrenamtlichen Mitgliedern sorgt für mehr Transparenz auf dem Immobilienmarkt. Der Ausschusses stellt etwa Bodenrichtwerte fest und erstellt den Grundstücksmarktbericht. (Foto Stadt Heidelberg) Land fördert Projekte an Bergbahnen 1,1 Millionen Euro für Zugangssystem und Brücken Heidelberg erhält im Rahmen des Tourismusinfrastruktur‑ programms (TIP) 2026 des Landes Ba‑ den‑Württemberg knapp 1,1Millionen Euro für zwei zentrale Bauprojekte an den Heidelberger Bergbahnen. Für die Modernisierung des Kassen- und Zugangssystems erhält die Stadt bis zu 147.000 Euro. Die Gesamtkos‑ ten des Projekts liegen bei 493.000 Euro. Für die Sanierung der beiden Brücken auf der oberen, historischen Bahn stellt das Land rund 926.000 Euro bereit. Die Gesamtkosten betra‑ gen hier knapp 3,25 Millionen Euro. Motor für Wertschöpfung „Die touristische Infrastruktur – von der Bergbahn über kulturelle und sportliche Einrichtungen bis hin zu Busparkplätzen und Schiffsanleger – ist ein wesentlicher Motor für Wert‑ schöpfung, Handel, Gastronomie und Hotellerie in unserer Stadt. Das führt zu Erfolgen, wie man bei den jüngsten Rekordzahlen zu den Über‑ nachtungen gesehen hat“, sagt Ober‑ bürgermeister Eckart Würzner. tir Für die umfassende Sanierung der beiden Brücken auf der oberen, historischen Bahn der Bergbahn stellt das Land rund 926.000 Euro bereit. (Foto Stadtwerke Heidelberg) „Wir machen’s aus“ 20 Jahre Klimaschutzaktion Earth Hour Heidelberg beteiligt sich erneut an der Earth Hour am Samstag, 28. März. Um 20.30 Uhr heißt es dann wieder für eine Stunde – Licht aus. Mit der symbolischen Abschaltung der Beleuchtung an ausgewählten Orten setzt die Stadt Heidelberg ge‑ meinsam mit vielen Kommunen weltweit ein sichtbares Zeichen für Klimaschutz und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Earth Hour fin‑ det in diesem Jahr zum 20. Mal statt und steht unter dem Motto „Wir machen’s aus“. Aufgerufen zur Ak‑ tion hat die Umweltstiftung WWF Deutschland. In Kooperation mit der Schlossverwaltung und den Stadt‑ werken Heidelberg wurde über die Jahre hinweg die Beleuchtung bekannter Wahrzeichen abgeschaltet. www.wwf.de/earth-hour Online-Vortrag zu Solaranlagen Das Umweltamt lädt am Dienstag, 14. April, von 19 bis 20.30 Uhr zu einem On‑ line-Vortrag zu Photovoltaik ein. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich eine eigene Photovoltaik-Anlage sinnvoll planen und wirtschaftlich betreiben lässt. Der Vortrag richtet sich an Eigentümerin‑ nen und Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern. www.heidelberg.de/ sonnenstrom Neuenheimer Landstraße Die Neuenheimer Landstraße wird ab Mittwoch, 1. April, auf Höhe der Hausnummer 22 für rund ein Jahr teilweise gesperrt. Grund dafür ist eine private Baumaßnahme. Die Sperrung gilt montags bis freitags jeweils von 9 bis 15 Uhr. In dieser Zeit wird der Verkehr vor Ort über eine Ampel geleitet. Für Radfahrende und Zufußgehende gibt es keine Einschränkungen. Kurz gemeldet 30 neue Bäume am Speyererhof Apfel- und Birnbäume stärken Biodiversität Auf einem städtischen Grundstück im Bereich Speyererhof hat die Stadt insgesamt 30 Jungbäume ver‑ schiedener Apfel- und Birnensor‑ ten gepflanzt. Die Nachpflanzung ist notwendig, da auf den Flächen ältere Streuobstbäume nach und nach ausfallen. So wird die Streu‑ obstwiese langfristig gesichert. Mit der Durchführung des Projekts und dem Erhalt einer vielfältig struktu‑ rierten Kulturlandschaft leistet das Umweltamt einen wichtigen Bei‑ trag zum Erhalt und zur Förderung der biologischen Vielfalt der heimi‑ schen Flora und Fauna. Streuobst‑ wiesen gehören zu den artenreichs‑ ten Lebensräumen Mitteleuropas und bieten zahlreichen Tier- und Pflanzenarten wie dem Wendehals, Wildbienen und Fledermäusen ein Zuhause. Neben der Förderung der biologischen Vielfalt wird durch die Pflanzung der alten Obstsorten auch die genetische Vielfalt und das Kul‑ turgut Streuobstwiese bewahrt. Die Maßnahme ist Teil des dreijährigen Förderantrags „Obstbaumpflanzung und -pflege in Heidelberg“ beim Na‑ turpark Neckartal-Odenwald und wird durch das Umweltamt fachlich geplant und koordiniert. Legendenschild für Hilde Domin Projekt „Bildung im Vorübergehen“ Die Stadt hat sich an einer neuen Schilderaktion der Bürgerstiftung Heidelberg beteiligt. Mit ihrem Pro‑ jekt „Bildung im Vorübergehen“ plant die Bürgerstiftung, in einer ers‑ ten Runde insgesamt 36 sogenannte Legendenschilder unter bestehen‑ den Straßenschildern anzubringen. Am Samstag, 21. März, dem interna‑ tionalen Tag der Poesie, wurde das erste Schild angebracht. Es ergänzt ein Straßennamensschild in der Hil‑ de-Domin-Straße und würdigt damit das Leben und Werk der Dichterin Hilde Domin. Hilde Domin zählt zu den bedeutendsten deutschspra‑ chigen Lyrikerinnen des 20. Jahr‑ hunderts. Die Schlosserei der ASZ Heidelberg übernimmt die hand‑ werkliche Umsetzung der Schilder.

7 STADTWERKE HEIDELBERG 25. März 2026 AKTUELLES BEKANNTMACHUNGEN ONLINE › Bekanntmachung Hinweis auf die Ab‑ räumung von Gräbern aufgrund von Vernachlässigung der Grabpflege auf den Heidelberger Friedhöfen › B ekanntmachung Hinweis auf die Been‑ digung der Nutzungsrechte vonWahlgrä‑ bern auf den Heidelberger Friedhöfen › A ufstellung des Bebauungsplans „Süd‑ stadt - Änderung im Bereich der Kirsch‑ garten-, Rhein- und Turnerstraße und Lenbachweg Alle Bekanntmachungen im Volltext unter www.heidelberg.de/ bekanntmachungen Impressum Herausgeberin: Stadt Heidelberg Amt für Öffentlichkeitsarbeit Marktplatz 10 69117 Heidelberg 06221 58-12000 s tadtblatt@heidelberg.de Amtsleitung: Timm Herre (tir) Redaktion: Hannah Lena Puschnig (hlp), Sascha Balduf (sba), Christian Beister (chb), Christina Euler (eu), Claudia Kehrl (ck), Julian Klose (jkl), Florian Römer (fr), Laura Schleicher (ls), Laura Stahmer (lst), Carina Troll (cat), Lara Weber (lw) Druck und Vertrieb: RheinNeckar-Zeitung GmbH Vertrieb-Hotline: 0800 06221-20 www.heidelberg.de ON E T E AM H E I D E L B E RG wir suchen Sachbearbeiterin / Sachbearbeiter Wohnraumvermittlung (m/w/d) Vollzeit | unbefristet | Besoldungsgruppe A 10m LBesGBW bzw. Entgeltgruppe 9a TVöD-V jetzt bewerben www.oneteamheidelberg.de Investieren in die Wärmewende Neuauflage der Bürgerbeteiligung heidelberg KLIMAINVEST gestartet Nach dem erfolgreichen Launch der Finanzanlage heidelberg KLIMA-­ INVEST in 2024 bieten die Stadtwerke Heidelberg nun eine weitere Emis‑ sion an: Mit heidelberg KLIMA-IN‑ VEST 2026 können Bürgerinnen und Bürger wieder in den Ausbau grü‑ ner Fernwärme investieren und von attraktiven Zinsen profitieren. Das Registrierungsportal ist unter www. swhd.de/klima-invest zu erreichen. Investieren können Privatpersonen, Unternehmen und Organisationen ab 1.000 bis 25.000 Euro. Besonders attraktiv: Kundinnen und Kunden der Stadtwerke Heidelberg Energie erhalten bis zu 3,75 Prozent Rendite, andere Investierende bis zu 3,5 Prozent. Interessenten können jederzeit Kunden der Stadtwerke Hei‑ delberg Energie werden und erhalten ab dann die höhere Verzinsung. hei‑ delberg KLIMA-INVEST 2026 sichert Anlegern eine Beteiligung an den finanziellen Erfolgen der Stadtwerke Heidelberg Umwelt, die Erzeugungs‑ anlagen für die Wärmewende baut. Der Fokus der Emission liegt auf der innovativen Kraft-Wärme-Kopplungs‑ anlage mit den großen Luft-WasserWärmepumpen. Die Investitionen ermöglichen den nächsten Schritt hin zu klimaneutraler Wärme: den Bau einer Fluss- und einer Abwasser‑ wärmepumpe. Mit ihrer Beteiligung leisten Anleger einen wichtigen Bei‑ trag zum Klimaschutz und erhalten gleichzeitig eine attraktive Rendite. 2024 war die maximale Emissionshö‑ he von sechs Millionen Euro innerhalb von vier Tagen ausgeschöpft. Viele Interessenten aus der ersten Emission standen bereits auf der Warteliste für 2026. Wer dieses Jahr nicht zum Zug kommt, erhält einen Registrierungs‑ vorsprung für die dritte Emission, die schon 2027 herausgegeben werden soll. Weitere Informationen unter www.swhd.de/klima-invest Bergbahnen fahren wieder In den vergangenen drei Wochen wurden die obere und untere Berg‑ bahn einer jährlichen sicherheits‑ technischen Prüfung unterzogen. Ab Samstag, den 28. März, sind die Berg‑ bahnen wieder regulär zwischen dem Kornmarkt und dem Königstuhl unterwegs. Ab dann gilt der Sommerfahrplan, zu finden unter www.bergbahn-heidelberg. de/sommerfahrplan heidelberg KLIMA-INVEST 2026 Mit heidelberg KLIMA-INVEST können Anleger die Wärmewende voranbringen und erhalten dafür eine attraktive Rendite. Stadtwerke Heidelberg Unternehmenskommunikation Alte Eppelheimer Straße 26 69115 Heidelberg 06221 513-0 ukom@swhd.de Redaktion: Ellen Frings, Lisa Rieger Foto: Stadtwerke Heidelberg Alle Angaben ohne Gewähr Impressum

8 AKTUELLES 25. März 2026 „Ein Platz im Gedächtnis“ Inklusives Projekt gewinnt Theaterpreis / Wiederaufnahme am 17. Juli D as inklusive Theaterprojekt „Ein Platz im Gedächtnis“ hat den 1. Preis des Theaterwettbewerbs „andersartig gedenken on stage“ erhalten. Nach der Wiederaufnahme am 17. Juli, um 19 Uhr, ist „Ein Platz im Gedächtnis“ außerdem am 19. Juli, um 17 Uhr, und am 20. Juli, um 19 Uhr, im Interkulturellen Zentrum Heidelberg (IZ) zu erleben. Das IZ verwandelt sich für die Vorstellungen in ein „Amt für Erinnerungen“: Aktenstapel türmen sich im Raum, Besuchende ziehen bei Ankunft eine Nummer. Aus dieser Atmosphäre heraus erzählt das Ensemble die Geschichte nicht über, sondern aus der Perspektive der Betroffenen. Tickets sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich. Bundesweiter Theaterwettbewerb „andersartig gedenken on stage“ ist ein bundesweiter Theaterwettbewerb vom Förderkreis Gedenkort T4 in Kooperation mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Der Wettbewerb lädt Schultheater und inklusive Erwachsenen-Theater ein, Theaterstücke zu Biografien von Opfern der NS-„Euthanasie“-Verbrechen zu erarbeiten und aufzuführen. „Ein Platz im Gedächtnis“ feierte am 6. Dezember 2025 im Interkulturellen Zentrum Premiere. Das eigens für dieses Projekt zusammengestellte inklusive Ensemble aus Menschen mit und ohne Behinderung begibt sich auf die Spuren von Heidelbergerinnen und Heidelbergern, die den Verbrechen des NS-Regimes zum Opfer fielen. Das Projekt ist eine Kooperation vom Theater und Orchester Heidelberg mit dem Büro der Kommunalen Behindertenbeauftragten Heidelberg. Begleitet wurde es von einem Beirat aus Fachleuten für NS-Geschichte, Theater und Inklusion sowie Menschen mit Behinderung, der das Stück inhaltlich beriet und seine Verankerung in der Stadtgesellschaft unterstützte. red Infos und Karten unter www.theater.heidelberg.de Das IZ verwandelt sich für die Vorstellungen des inklusiven Theaterprojektes „Ein Platz im Gedächtnis“ in das „Amt für Erinnerungen“. (Foto Reichardt) 100 Jahre Schlossfestspiele Schlossführungen zum Jubiläum Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Heidelberger Schlossfestspiele werden im Rahmenprogramm der Ausgabe 2026 geführte Rundgänge durch die Geschichte des Festivals auf dem Heidelberger Schloss angeboten. Die Schlossführerinnen und Schlossführer bringen den Besuchenden auf dieser Tour die Geschichte der Schlossfestspiele näher, flankiert von künstlerischen Beiträgen von Musiktheater, Schauspiel und Tanz. Begleitend zu den Führungen gibt es eine Ausstellung im Ottheinrichsbau. Die Führungen finden an vielen Terminen im Juli von jeweils 18.30 bis 19 Uhr statt. Der Vorverkauf hat begonnen. www.theater.heidelberg.de Termine im April › M ittwoch, 1. April, 17.30 bis 20.30 Uhr, After-Work- Cooking – mit heimischen Wildkräutern- und blüten › Freitag, 10. April, 17 bis 19 Uhr, Wildkräuter, Wildgemüse und Wiesenblumen › Samstag, 11. April, 10 bis 12 Uhr, Wildkräuter, Wildgemüse und Wiesenblumen › Samstag, 11. April, 10 bis 13 Uhr, Kräuter sammeln – Grüne Soße amWolfsbrunnen › Samstag, 11. April, 14 bis 15.30 Uhr, Dem Biber auf der Spur › Samstag, 11. April, 14 bis 15.30 Uhr, 7000 Jahre Heiligenberg › Dienstag, 14. April, 16 bis 18 Uhr, Spaziergang über den Bergfriedhof › Mittwoch, 15. April, 17.30 bis 19.30 Uhr, Veredelungslehrgang › Mittwoch, 15. April, 17.30 bis 20.30 Uhr, After-WorkCooking Anmeldung und Termine www.natuerlich. heidelberg.de Natürlich Heidelberg Jetzt für Girls’ und Boys’ Day anmelden Die Stadt beteiligt sich wieder am Girls’ und Boys’ Day am Donnerstag, 23. April. Der bundesweite Aktionstag hat vor allem das Ziel, Geschlechterklischees bei der Berufswahl entgegenzuwirken. Derzeit stehen noch etwa 45 Plätze zur Verfügung, darunter in den Werkstätten des Theaters und des Amts für Abfallwirtschaft und Stadtreinigung (im Bild), im Forstamt, im Amt für Mobilität, im Hochbauamt und in einigen Kitas. Anmeldung: susanne. fiek@heidelberg.de (Foto Stadt Heidelberg) Nachwuchs bei vielen Wildtieren Hunde bis 31. August anleinen Vom 15. März bis 31. August bittet die Stadt Hundehalterinnen und Hundehalter darum, ihre Tiere bei Spaziergängen in Feld, Wald und freier Landschaft an der kurzen Leine zu führen. Damit sollen Wildtiere und ihr Nachwuchs in der sensiblen, Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit geschützt werden. Stöbernde Hunde können insbesondere für Jungtiere zur tödlichen Gefahr werden. Bei Neurott und bei Wieblingen gilt während dieses Zeitraums zudem ein verbindlicher Leinenzwang. Die genaue Abgrenzung ist unter www. heidelberg.de/leinenzwang abrufbar. Wer seinem Hund Auslauf ohne Leine ermöglichen möchte, kann dafür die städtischen Hundewiesen nutzen.

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