stadtblatt-heidelberg-download-2026-09

18. März 2026 KULTUR UND FREIZEIT 8 Kulturangebot auf einen Blick Auf der „Kult:Karte“ gehen Information und Vernetzung Hand in Hand D ie neue digitale „Kult:Karte“ bietet Bürgerinnen und Bürgern sowie Besucherinnen und Besuchern einen Überblick über die kulturelle Vielfalt der Stadt. Über verschiedene Filterfunktionen können unter anderem Sparten, Sprachen sowie Kooperations- und Mitwirkungsmöglichkeiten gezielt ausgewählt werden. Mit einem Klick auf einen Standort öffnet sich die Ansicht mit weiteren Infos und den kommenden Terminen. Neue Angebote entdecken Die Karte wurde als erster Prototyp für eine mögliche Bewerbung Heidelbergs und der Metropolregion Rhein-Neckar als Kulturhauptstadt Europas initiiert: „Heidelberg hat ein wunderbar reichhaltiges Kulturangebot und schon viele Jahre wird beklagt, dass vor allem die kleinen Anbieterinnen und Anbieter nicht sichtbar genug sind. Dem wollen wir mit Hilfe der ‚Kult:Karte‘ Abhilfe schaffen“, sagt Kulturbürgermeisterin Martina Pfister. Die „Kult:Karte“ wurde auf ihre Initiative und unter Federführung des Kulturamtes von der Digital-Agentur (in Zusammenarbeit mit der CAS Software AG) entwickelt. Vor allem auch kleinere Anbieter, die sich keinen eigenen Webauftritt leisten können, sollen hiermit unterstützt werden, für eine bessere und strukturiertere Sichtbarkeit ihrer Angebote. Durch die Karte erhält das Kulturamt eine idealerweise vollständige Datenbank, um Kulturschaffende gezielt über Förderprogramme zu informieren und Kooperationen anregen zu können. Kulturamtsleiterin Dr. Andrea Edel erklärt: „Je mehr Künstlerinnen und Künstler, Kultureinrichtungen und -initiativen sich eintragen, desto lebendiger bildet die ‚Kult:Karte‘ die Heidelberger Kulturszene ab. Dort kann man gezielt nach Künstlerinnen und Künstlern aller Sparten suchen, die in Heidelberg leben.“ sba kult-karte.de Bürgermeisterin Martina Pfister (Mitte) mit den Projektbeteiligten sowie Erstnutzerin Nadja Madani (2. v. r., Verein „Freunde Arabischer Kunst und Kultur“). (Foto Stadt Heidelberg) Jetzt für „Frauen-Erfolgsteam“ anmelden Das Amt für Chancengleichheit startet am Montag, 20. April, in Zusammenarbeit mit der Kontaktstelle Frau und Beruf – Mannheim – Rhein-NeckarOdenwald die nächste Runde des „Frauen-Erfolgsteams“. Teilnehmerinnen, die eine Führungsposition anstreben, bereits innehaben oder darüber nachdenken, sich selbstständig zu machen, treffen sich einmal im Monat und beraten sich unter Anleitung zu Herausforderungen des Berufslebens. Anmeldung bis 27. März an frauundberuf@mannheim.de. (Foto Niebylski) Programm „Demokratie leben!“ 140.000 Euro Förderung für Heidelberg Die Stadt setzt ihre erfolgreiche Arbeit im Kampf gegen Rassismus, Extremismus und für ein vielfältiges Miteinander fort: Auch im Jahr 2026 erhält der Runde Tisch gegen Rassismus eine Förderung von 140.000 Euro durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Als größte bundesweite Fördermöglichkeit im Themenbereich Demokratie und Vielfalt sichert das Programm die Umsetzung zahlreicher zivilgesellschaftlicher Projekte und kommunaler Strategien in Heidelberg, koordiniert vom Amt für Chancengleichheit in Zusammenarbeit mit Mosaik Deutschland. Bürgermeisterin Stefanie Jansen betont die Dringlichkeit der kontinuierlichen Arbeit: „Die erneute Förderung ist kein Selbstläufer, sondern ein klarer Auftrag. Wir müssen die Strukturen stärken, die unsere Demokratie und das Zusammenleben in Vielfalt im Alltag tragen. Besonders wichtig ist mir dabei, dass wir die Menschen erreichen, die sich oft nicht gehört fühlen.“ Ein besonderer Fokus liegt in diesem Jahr auf der Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt. Wasserrohrbruch in Bahnstadt-Kita Sanierung soll sechs Monate dauern In der städtischen Kindertageseinrichtung Schwetzinger Terrasse in der Bahnstadt ist es zu einem Wasserrohrbruch mit erheblichem Schadensausmaß gekommen. Umfangreiche Sanierungsarbeiten sind erforderlich. Betroffen sind nicht nur der Fußboden, sondern auch die darunterliegenden Lüftungskanäle. Dort steht mehrere Meter hoch das Wasser. Fachleute haben den Schaden begutachtet und gehen von einer Sanierungszeit von etwa sechs Monaten aus. Die Kita wird voraussichtlich nach den Sommerferien wieder regulär den Betrieb aufnehmen können. Die Betreuung der Kinder konnte sichergestellt werden. Die Gruppen wurden in andere städtische Kitas ausgelagert. „Klaus Staeck – Papierarchiv Höhle“ Ausstellung wird in den Bahnhof erweitert Die vomKulturamt organisierte Ausstellung „Klaus Staeck – Papierarchiv Höhle“, die derzeit im FriedrichEbert-Haus, Pfaffengasse 18, in Heidelberg zu sehen ist, wird in Kooperation mit der Marketinggesellschaft der bundesweiten Einkaufsbahnhöfe (MEKB GmbH) der DB InfraGO AG in den öffentlichen Raum erweitert: Ab Freitag, 20. März, wird mit der Ausstellung bis zum 2. April im Heidelberger Hauptbahnhof eine ergänzende Präsentation mit ausgewählten satirischen Plakaten des Künstlers gezeigt. Sie versammelt eine Auswahl von Plakaten aus den 1980er- und 1990er-Jahren. Weitere Informationen unter www.ebert-gedenkstaette.de

RkJQdWJsaXNoZXIy NDI3NTI1