5 AKTUELLES 18. März 2026 Bürgerentscheid zu Windpark? Verwaltung schlägt Abstimmung im Juli vor / Gemeinderat entscheidet am 16. April S oll es einen Bürgerentscheid darüber geben, obdieHeidelberger Flächen auf dem Lammerskopf als Standort für Windkraftanlagen entwickelt werden sollen? Darüber wird am 25. März im Haupt- und Finanzausschuss beraten und am 16. April im Gemeinderat entschieden. Die Stadtverwaltung schlägt dem Gemeinderat folgende Fragestellung für einen Bürgerentscheid vor: „Soll die Stadt Heidelberg grundsätzlich das Gebiet Lammerskopf auf ihrer Gemarkung als Standort für Windkraftanlagen entwickeln?“. Ein möglicher Termin für die Abstimmung wäre Sonntag, 12. Juli 2026. „Windenergie ist ein wichtiger Baustein für Versorgungssicherheit und eine preisstabile Energieversorgung – für die Bürgerinnen und Bürger ebenso wie für die Wirtschaft in Heidelberg und der gesamten Region. Der Lammerskopf zählt zu den besten Windkraftstandorten in der Region. Es stellt sich die grundsätzliche Frage, ob wir diesen Standort weiterverfolgen“, sagt Oberbürgermeister Eckart Würzner. So geht es weiter Ein Bürgerentscheid kommt zustande, wenn der Gemeinderat dies mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit aller Mitglieder beschließt. Die Stadt will in die Vorbereitung des Bürgerentscheids das Forum Energiedialog des Landes BadenWürttemberg einbinden. „Es arbeitet unabhängig und allparteilich und unterstützt Kommunen bei der Information, Moderation und Aufbereitung komplexer Themen. In der Region hat das Forum bereits Bürgerentscheide zur Windenergie begleitet – etwa in Schriesheim und Dossenheim oder in Eberbach“, ergänzt Raoul Schmidt-Lamontain, Bürgermeister für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität. fr www.heidelberg.de/ lammerskopf Ein naturschutzfachliches Gutachten sieht auf dem Lammerskopf geeignete Teilbereiche für Windkraftanlagen. (Foto Shutterstock) 25 Jahre „Nachhaltiges Wirtschaften Heidelberg“ Programm unterstützt Firmen beim Klimaschutz U mweltfreundlich und nachhaltig produzieren, soziale Verantwortung übernehmen und damit auch noch Geld sparen: Seit 25 Jahren begleitet das städtische Umweltamt mit dem Projekt „Nachhaltiges Wirtschaften“ Betriebe und Institutionen dabei, ihre Abläufe nachhaltiger zu gestalten und Klimaschutz messbar im Arbeitsalltag zu verankern. Zum Jubiläum wurden bei der Prämierungsveranstaltung am Mittwoch, 11. März, in der Aula der Neuen Universität elf Betriebe und Institutionen ausgezeichnet. Oberbürgermeister Eckart Würzner und Prof. Dr. Karin Schumacher, Prorektorin für Qualitätsentwicklung und Nachhaltigkeit der Universität Heidelberg, würdigten das Engagement der Teilnehmenden. Seit Beginn des Projekts im Jahr 2001 haben sich 166 Betriebemit zusammen knapp 13.000 Beschäftigten erfolgreich beteiligt. Laut Datenerhebung erzielen die teilnehmenden Unternehmen jährlich Einsparungen von rund 2.600 Tonnen CO2 und insgesamt etwa 1,4 Millionen Euro Betriebskosten. Unterstützt vom Umweltamt sowie durch die Beratung der geovotum GmbH und der KLiBA (Klimaschutz- und Energie-Beratungsagentur Heidelberg-Rhein-Neckar-Kreis gGmbH) haben die teilnehmenden Betriebe individuelle Umwelt- und Nachhaltigkeitsprogramme erarbeitet. Das Spektrum reicht von schnell umsetzbaren Effizienzmaßnahmen wie der Optimierung von Heizungs- und Lüftungssteuerung, der Vermeidung von Standby-Verbräuchen und der Umstellung auf LEDBeleuchtung bis hin zu Photovoltaikanlagen. Viele setzten auch bei der Mobilität an, mit Anreizen für eine nachhaltige Anreise oder mit einer optimierten Logistik für weniger Fahrten. fr Film über die teilnehmenden Betriebe und weitere Infos unter www.heidelberg.de/ nachhaltigeswirtschaften Vertretungen von insgesamt elf teilnehmenden Firmen wurden ausgezeichnet. (Foto Buck) Stadträtin und Fraktionsvorsitzende Dr. Ursula Röper hat kürzlich ihren 70. Geburtstag gefeiert. Sie ist seit langem politisch und öffentlich aktiv, zunächst als Bezirksbeirätin sowie mehrere Jahre als Vorsitzende des Stadtteilvereins Südstadt. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vertritt sie seit 2019 im Gemeinderat. Sie sitzt unter anderem im Aufsichtsrat der Stadtwerke und der Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz (GGH), wo sie den stellvertretenden Vorsitz innehat. Zu ihren wichtigsten kommunalpolitischen Zielen gehören konsequenter Ausbau der Erneuerbaren Energien, Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts auf allen Ebenen, Stadtentwicklung im Sinne der Bürgerschaft sowie die Abfederung der Haushaltseinsparungen in wichtigen sozialen und kulturellen Bereichen. Sie lebt in der Südstadt. Runder Geburtstag
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