18. März 2026 2 STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT SPD Daniel Hauck Entgeltsystem sozial weiterentwickeln Einwichtiger Schritt fürmehr Fairness bei den Kita-Gebühren in HD: Unser Antrag zur Anpassung des Entgeltsystems für Kindertageseinrichtungen wurde im Jugendhilfeausschuss ohne Gegenstimme angenommen. Kern des Antrags ist, die Einkommensgrenzen der Entgeltstufen an die Gebührensteigerungen seit 2019 anzupassen. In den vergangenen sechs Jahren wurden die Elternentgelte um insgesamt fast 30 Prozent erhöht, während die Einkommensgrenzen unverändert geblieben sind. Dadurch rutschen Familien allein durch kleine Lohnerhöhungen häufig in höhere Gebührenstufen, eine doppelte Belastung, die wir korrigieren müssen. Darüber hinaus soll künftig die tatsächliche familiäre Situation stärker berücksichtigt werden. Alle imHaushalt lebenden Kinder sollen bei der Festsetzung der Entgelte berücksichtigt werden, nicht nur Kinder, die sich aktuell in Betreuung befinden. Zudem wird der Freibetrag ab dem zweiten Kind erhöht. Auch eine digitale Berechnungshilfe soll Eltern künftig mehr Transparenz bieten. Familienfreundliche Kita-Gebühren sind auch ein Standortfaktor für Heidelberg. In RLP sind Kitas beitragsfrei, Familien sparen dort mehrere Hundert Euro imMonat. Wenn wir Fachkräfte für unsere Stadt gewinnen und halten wollen, müssen auch die Rahmenbedingungen für Familien konkurrenzfähig bleiben. Gleichzeitig bleiben für uns Qualität und Verlässlichkeit der Einrichtungen zentrale Voraussetzungen guter frühkindlicher Bildung und Betreuung. 06221 58-47150 geschaeftsstelle@spd-fraktion. heidelberg.de CDU Dr. Peer Hübel Heidelberger Frühling eröffnet – Musik voller Strahlkraft für Stadt und Region Mit einem begeisternden Auftaktkonzert ist am Samstagabend der „Heidelberger Frühling“ gestartet. Das Musikfestival 2026 markiert zugleich die Rückkehr eines der bedeutendsten Musikfestivals Deutschlands und eines kulturellen Leuchtturms mit internationaler Ausstrahlung in seine Heimat – die frisch sanierte Stadthalle. Für fünf Wochen wird der „Heidelberger Frühling“ damit erneut zu einem kulturellen Aushängeschild, das weit über die Stadtgrenzen hinaus strahlt. Unter demMotto „Zurück nach vorn“ bietet der Heidelberger Frühling bis zum 19. April beeindruckende 112 Veranstaltungen, davon 74 in der Stadthalle – ein starkes Signal für die Bedeutung von Kultur in unserer Stadt, gerade in Zeiten knapper Kassen. Renommierte Künstlerinnen und Künstler, internationale Orchester, Kammermusik auf höchstem Niveau und Programme für ein junges Publikum machen Heidelberg in diesenWochen zu einem lebendigen Treffpunkt für Musikbegeisterte aus aller Welt. Der Heidelberger Frühling stärkt nicht nur das kulturelle Profil, sondern auch die Attraktivität Heidelbergs als Stadt des Wissens, der Wissenschaft und der Künste. Er schafft Begegnungsräume, bringt Studierende, Bürgerinnen und Bürger, Gäste und Kunstschaffende zusammen und trägt damit wesentlich zur Lebensqualität in unserer Stadt bei. Besonderer Dank gilt dem engagierten Team des Festivals um Intendant Thorsten Schmidt und Co-Künstlerischen Leiter Igor Levit, das trotz herausfordernder finanzieller Rahmenbedingungen ein Programm von außergewöhnlicher künstlerischer Qualität auf die Beine gestellt hat. Wer den Heidelberger Frühling unterstützt, stärkt damit ganz konkret die Zukunft der Kultur in Heidelberg. 06221 58-47160 info@cdu-fraktion-hd.de Bündnis 90/Die Grünen Dr. Ursula Röper Sichtbarkeit von Frauen in Heidelberg Diesen Beitrag schreibe ich gemeinsammit meinen fünf Fraktionskolleginnen, das heutige Thema ist uns allen ein großes Anliegen. Bei symbolischen Handlungen und Redebeiträgen auf öffentlichen Veranstaltungen dominieren zu oft Männer die Bühne, während Frauen in sichtbaren oder verantwortungsvollen Rollen deutlich unterrepräsentiert sind. Nicht nur für Redebeiträge oder Moderationen werden Frauen seltener angefragt, auch bei symbolischen Handlungen – ob Spatenstiche, Ordensverleihungen, Eröffnungen von Veranstaltungen, Fassanstiche – sind hier Männer oft unter sich und Frauen bleiben vielfach Staffage. Dies findet immer wieder selbst dann statt, wenn Frauen in den passenden Funktionen sind und eine entsprechende Repräsentation übernehmen könnten. Diese einseitige Darstellung beeinflusst maßgeblich, wer in der Öffentlichkeit als Träger*in politischer, administrativer oder gesellschaftlicher Verantwortung wahrgenommen wird. UmdiesemUngleichgewicht entgegenzuwirken, ist es besonders bei städtischen Veranstaltungen wichtig, auf angemessene Sichtbarkeit von Frauen zu achten. Dafür haben wir im Ausschuss für Soziales und Chancengleichheit beantragt, dass die Stadt bei der Organisation von Veranstaltungen darauf achtet, dass Frauen in repräsentativen Rollen ebenbürtig vertreten sind. Beispielsweise könnte das Amt für Chancengleichheit Leitlinien oder Hinweise für die Veranstaltungsplanung erarbeiten, die den jeweiligen Organisationseinheiten zur Verfügung gestellt werden, damit diese sie schon bei der Planung entsprechender Veranstaltungen berücksichtigen können. Sichtbarkeit, Austausch und öffentliche Präsenz sind für eine gelungene Gleichstellung von hoher Bedeutung. Dafür setzen sich auch die seit diesem Jahr nun immer um den Internationalen Frauentag am 8. März vom Amt für Chancengleichheit koordinierten FeministischenWochen Heidelberg ein. Während der zwei Wochen engagieren sich Vertreterinnen aus Verwaltung, Gesundheitswesen, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Beratungsstellen, um gleichstellungspolitische Themen öffentlich zu verankern, bestehende Angebote und Expertisen in Heidelberg zu bündeln, Vernetzung zu fördern und Impulse für zukünftige Kooperationen zu setzen. Wir grünen Stadträtinnen hatten zum Frauentag ein Video für Instagram gedreht, das die bisherige Situation bei repräsentativen Terminen auf die Schippe nimmt. Vielleicht haben Sie ebenso viel Spaß beimAnschauen wie wir beim Drehen und können auch die dahinterliegende Diskrepanz nachvollziehen: https://gruenlink.de/ y2g4yfmj9o 06221 58-47170 geschaeftsstelle@gruene- fraktion.heidelberg.de Ein öffentlicher Spatenstich – auch eine Situation, an der Frauen gleichberechtigt vertreten sein sollten. (Foto Grünen-Fraktion Heidelberg) Termine Gemeinderat und Ausschüsse – Rathaus, Marktplatz 10 Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität: Mittwoch, 18. März, 16.30 Uhr Stadtentwicklungs- und Bauausschuss: Mittwoch, 18. März, 18.30 Uhr Ausschuss für Kultur und Bildung: Donnerstag, 19. März, 18 Uhr Sportausschuss: Mittwoch, 25. März, 16 Uhr Haupt- und Finanzausschuss: Mittwoch, 25. März, 18 Uhr www.gemeinderat. heidelberg.de Termine Bezirksbeiräte und weitere Gremien Bezirksbeirat Emmertsgrund: Donnerstag, 19. März, 18 Uhr Bezirksbeirat Ziegelhausen: Donnerstag, 26. März, 18 Uhr Weitere Termine und Tages- ordnungen: www.gemeinde rat.heidelberg.de
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