stadtblatt-heidelberg-download-2026-09

Amtsanzeiger der Stadt Heidelberg 18. März 2026 / Ausgabe 9 / 34. Jahrgang WISSENSCHAFT Universität weiter exzellent OB Würzner gratuliert Die Universität Heidelberg war in allen bisherigen Runden des Exzellenzwettbewerbs erfolgreich und hat ihren Status als Exzellenzuniversität in der aktuellen Förderrunde überzeugend verteidigt. Oberbürgermeister Eckart Würzner gratuliert der Uni: „Die Auszeichnung als Exzellenzuniversität gibt unserer Wissenschaftsstadt Heidelberg kräftigen Rückenwind für die kommenden Jahre. Wir wissen in Heidelberg, was wir an unserer Universität mit ihren exzellenten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie ihren Studierenden haben.“ DIGITALISIERUNG Karte macht Kultur sichtbar Neues Angebot „Kult:Karte“ Heidelberg verfügt über eine facettenreiche Kulturlandschaft, die sowohl den weltoffenen Charakter der 170-Nationen-Stadt abbildet als auch räumlich von den Rändern des Odenwalds bis in die Ebene zu beiden Seiten des Neckars pulsiert. Dabei kannman leicht den Überblick verlieren. Mit einemneuen Online-Angebot will die Stadt diese Kulturlandschaft sichtbar machen und lädt alle ein, mitzumachen und in die Vielfalt einzutauchen. Die „Kult:Karte“ ist verfügbar unter kult-karte.de. S. 8 › WINDPARK LAMMERSKOPF Bürgerentscheid im Juli? Vorschlag im Gemeinderat Die Stadtverwaltung schlägt demGemeinderat vor, die Bürgerinnen und Bürger darüber ent-scheiden zu lassen, ob Heidelberger Flächen auf dem Lammerskopf grundsätzlich als Standort für Windkraftanlagen entwickelt werden sollen. Über den Vorschlag wird am 25. März imHaupt- und Finanzausschuss beraten und am 16. April im Gemeinderat entschieden. Als einen möglichen Termin für den Bürgerentscheid schlägt die Stadtverwaltung Sonntag, 12. Juli 2026, vor. S. 5 › DieHeidelberger Ferienlandschaft bietet Kindern und Jugendlichen eine große Auswahl toller Angebote für das ganze Jahr und unterstützt Eltern verlässlich bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Ein Blick aufs Ferienportal www.heidelbergerferienportal.de lohnt sich, denn allein für die kommenden Osterferien gibt es mehr als 80 Veranstaltungen, viele davon haben aktuell noch freie Plätze. Viele Optionen Schon jetzt gibt es für das gesamte Jahr 2026 fast 400 Möglichkeiten der Feriengestaltung. Im Laufe der nächsten Wochen kommen weitere hinzu. HipHop-Camp, Schwarzlichttheater, Städtetour, Zoo-Erlebnis, MangaWorkshop, Musical, Sportwoche, Kunstaktionen, Kochkurs und Selbstbehauptung stehen unter anderem auf dem Programm. Auf dem Ferienportal lassen sich über Filter Alter, Zeitraum, Themen oder finanzielle Rahmenbedingungen gezielt auswählen. Die Transparenz über Kosten und freie Plätze erleichtert die Entscheidung. Feriengutscheine Die gute Nachricht: Trotz angespannter Haushaltslage hält Heidelberg an seinem Anspruch fest, allen Kindern tolle Ferienerlebnisse zu ermöglichen, auch wenn die Eltern weniger Geld haben. „Gerade wenn Familien sich keinen gemeinsamen Urlaub leisten können, sind Freizeiterlebnisse während der langen Ferienzeiten für Kinder und Jugendliche besonders wichtig“, sagt Stefanie Jansen, Bürgermeisterin für Soziales, Bildung, Familie und Chancengleichheit. Mit den Feriengutscheinen für Familien mit wenig Geld ist in Heidelberg die Kostenübernahme völlig unkompliziert: BeimErstantrag (jetzt auch online möglich) oder bei Verlängerung des Heidelberg-Passes/Heidelberg-Passes+ in denBürgerämtern erhalten Familien automatisch für jedes Kind zwischen 5 und 17 Jahren drei Feriengutscheine im Wert von jeweils 120 Euro.Diese können bei vielen ganztägigen Angeboten und Freizeitfahrten ganz einfach eingesetzt werden. Die Kosten übernimmt die Stadt Heidelberg. Mehr dazu gibt es im Internet unter www.heidelberg. de/feriengutscheine. Im Ferienportal wird angezeigt, wo es Ermäßigungen gibt oder Feriengutscheine eingesetzt werden können. eu www.heidelberger- ferienportal.de Fast 400 Angebote versprechen Ferienspaß Feriengutscheine entlasten Familien finanziell INNOVATION Ferngelenkte Fahrzeuge S. 4 › Jetzt reinschauen und Ferien planen: Das Heidelberger Ferienportal bietet fast 400 Angebote von Ostern bis Weihnachten. (Foto Bäcker) www.stadtblatt. heidelberg.de www.heidelberg.de/ bekanntmachungen

18. März 2026 2 STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT SPD Daniel Hauck Entgeltsystem sozial weiterentwickeln Einwichtiger Schritt fürmehr Fairness bei den Kita-Gebühren in HD: Unser Antrag zur Anpassung des Entgeltsystems für Kindertageseinrichtungen wurde im Jugendhilfeausschuss ohne Gegenstimme angenommen. Kern des Antrags ist, die Einkommensgrenzen der Entgeltstufen an die Gebührensteigerungen seit 2019 anzupassen. In den vergangenen sechs Jahren wurden die Elternentgelte um insgesamt fast 30 Prozent erhöht, während die Einkommensgrenzen unverändert geblieben sind. Dadurch rutschen Familien allein durch kleine Lohnerhöhungen häufig in höhere Gebührenstufen, eine doppelte Belastung, die wir korrigieren müssen. Darüber hinaus soll künftig die tatsächliche familiäre Situation stärker berücksichtigt werden. Alle imHaushalt lebenden Kinder sollen bei der Festsetzung der Entgelte berücksichtigt werden, nicht nur Kinder, die sich aktuell in Betreuung befinden. Zudem wird der Freibetrag ab dem zweiten Kind erhöht. Auch eine digitale Berechnungshilfe soll Eltern künftig mehr Transparenz bieten. Familienfreundliche Kita-Gebühren sind auch ein Standortfaktor für Heidelberg. In RLP sind Kitas beitragsfrei, Familien sparen dort mehrere Hundert Euro imMonat. Wenn wir Fachkräfte für unsere Stadt gewinnen und halten wollen, müssen auch die Rahmenbedingungen für Familien konkurrenzfähig bleiben. Gleichzeitig bleiben für uns Qualität und Verlässlichkeit der Einrichtungen zentrale Voraussetzungen guter frühkindlicher Bildung und Betreuung. 06221 58-47150 geschaeftsstelle@spd-fraktion. heidelberg.de CDU Dr. Peer Hübel Heidelberger Frühling eröffnet – Musik voller Strahlkraft für Stadt und Region Mit einem begeisternden Auftaktkonzert ist am Samstagabend der „Heidelberger Frühling“ gestartet. Das Musikfestival 2026 markiert zugleich die Rückkehr eines der bedeutendsten Musikfestivals Deutschlands und eines kulturellen Leuchtturms mit internationaler Ausstrahlung in seine Heimat – die frisch sanierte Stadthalle. Für fünf Wochen wird der „Heidelberger Frühling“ damit erneut zu einem kulturellen Aushängeschild, das weit über die Stadtgrenzen hinaus strahlt. Unter demMotto „Zurück nach vorn“ bietet der Heidelberger Frühling bis zum 19. April beeindruckende 112 Veranstaltungen, davon 74 in der Stadthalle – ein starkes Signal für die Bedeutung von Kultur in unserer Stadt, gerade in Zeiten knapper Kassen. Renommierte Künstlerinnen und Künstler, internationale Orchester, Kammermusik auf höchstem Niveau und Programme für ein junges Publikum machen Heidelberg in diesenWochen zu einem lebendigen Treffpunkt für Musikbegeisterte aus aller Welt. Der Heidelberger Frühling stärkt nicht nur das kulturelle Profil, sondern auch die Attraktivität Heidelbergs als Stadt des Wissens, der Wissenschaft und der Künste. Er schafft Begegnungsräume, bringt Studierende, Bürgerinnen und Bürger, Gäste und Kunstschaffende zusammen und trägt damit wesentlich zur Lebensqualität in unserer Stadt bei. Besonderer Dank gilt dem engagierten Team des Festivals um Intendant Thorsten Schmidt und Co-Künstlerischen Leiter Igor Levit, das trotz herausfordernder finanzieller Rahmenbedingungen ein Programm von außergewöhnlicher künstlerischer Qualität auf die Beine gestellt hat. Wer den Heidelberger Frühling unterstützt, stärkt damit ganz konkret die Zukunft der Kultur in Heidelberg. 06221 58-47160 info@cdu-fraktion-hd.de Bündnis 90/Die Grünen Dr. Ursula Röper Sichtbarkeit von Frauen in Heidelberg Diesen Beitrag schreibe ich gemeinsammit meinen fünf Fraktionskolleginnen, das heutige Thema ist uns allen ein großes Anliegen. Bei symbolischen Handlungen und Redebeiträgen auf öffentlichen Veranstaltungen dominieren zu oft Männer die Bühne, während Frauen in sichtbaren oder verantwortungsvollen Rollen deutlich unterrepräsentiert sind. Nicht nur für Redebeiträge oder Moderationen werden Frauen seltener angefragt, auch bei symbolischen Handlungen – ob Spatenstiche, Ordensverleihungen, Eröffnungen von Veranstaltungen, Fassanstiche – sind hier Männer oft unter sich und Frauen bleiben vielfach Staffage. Dies findet immer wieder selbst dann statt, wenn Frauen in den passenden Funktionen sind und eine entsprechende Repräsentation übernehmen könnten. Diese einseitige Darstellung beeinflusst maßgeblich, wer in der Öffentlichkeit als Träger*in politischer, administrativer oder gesellschaftlicher Verantwortung wahrgenommen wird. UmdiesemUngleichgewicht entgegenzuwirken, ist es besonders bei städtischen Veranstaltungen wichtig, auf angemessene Sichtbarkeit von Frauen zu achten. Dafür haben wir im Ausschuss für Soziales und Chancengleichheit beantragt, dass die Stadt bei der Organisation von Veranstaltungen darauf achtet, dass Frauen in repräsentativen Rollen ebenbürtig vertreten sind. Beispielsweise könnte das Amt für Chancengleichheit Leitlinien oder Hinweise für die Veranstaltungsplanung erarbeiten, die den jeweiligen Organisationseinheiten zur Verfügung gestellt werden, damit diese sie schon bei der Planung entsprechender Veranstaltungen berücksichtigen können. Sichtbarkeit, Austausch und öffentliche Präsenz sind für eine gelungene Gleichstellung von hoher Bedeutung. Dafür setzen sich auch die seit diesem Jahr nun immer um den Internationalen Frauentag am 8. März vom Amt für Chancengleichheit koordinierten FeministischenWochen Heidelberg ein. Während der zwei Wochen engagieren sich Vertreterinnen aus Verwaltung, Gesundheitswesen, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Beratungsstellen, um gleichstellungspolitische Themen öffentlich zu verankern, bestehende Angebote und Expertisen in Heidelberg zu bündeln, Vernetzung zu fördern und Impulse für zukünftige Kooperationen zu setzen. Wir grünen Stadträtinnen hatten zum Frauentag ein Video für Instagram gedreht, das die bisherige Situation bei repräsentativen Terminen auf die Schippe nimmt. Vielleicht haben Sie ebenso viel Spaß beimAnschauen wie wir beim Drehen und können auch die dahinterliegende Diskrepanz nachvollziehen: https://gruenlink.de/ y2g4yfmj9o 06221 58-47170 geschaeftsstelle@gruene- fraktion.heidelberg.de Ein öffentlicher Spatenstich – auch eine Situation, an der Frauen gleichberechtigt vertreten sein sollten. (Foto Grünen-Fraktion Heidelberg) Termine Gemeinderat und Ausschüsse – Rathaus, Marktplatz 10 Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität: Mittwoch, 18. März, 16.30 Uhr Stadtentwicklungs- und Bauausschuss: Mittwoch, 18. März, 18.30 Uhr Ausschuss für Kultur und Bildung: Donnerstag, 19. März, 18 Uhr Sportausschuss: Mittwoch, 25. März, 16 Uhr Haupt- und Finanzausschuss: Mittwoch, 25. März, 18 Uhr www.gemeinderat. heidelberg.de Termine Bezirksbeiräte und weitere Gremien Bezirksbeirat Emmertsgrund: Donnerstag, 19. März, 18 Uhr Bezirksbeirat Ziegelhausen: Donnerstag, 26. März, 18 Uhr Weitere Termine und Tages- ordnungen: www.gemeinde rat.heidelberg.de

IDA Dr. Gunter Frank In Heidelberg kommt es ... ... seit Jahren zu Anschlägen auf die Beratungsstelle Profemina für schwangere Frauen in Not. Wo bleibt die sonst übliche öffentliche Empörung? Warum ist die Öffentlichkeit kaum informiert? Ich werde die Übergriffe imGemeinderat thematisieren. info@ida-hd.de GAL Michael Pfeiffer Lärmaktionsplan Im Juni 2025 wurde vom Gemeinderat der Lärmaktionsplan beschlossen. Der Oberbürgermeister und die Konservativen hatten sich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt, noch mehr Straßen als von der Verwaltung vorgeschlagen, mit Tempo 30 auszuweisen, obwohl dies der Gesundheit der Menschen in diesen Straßen zugutekommt. Der Beschluss hätte schon umgesetzt werden können aber wenn es dem OB nicht passt kann es schon sein, dass noch das ein oder andere Jahr ins Land geht. mp-pfeiffer@gmx.net AfD Timethy Bartesch Epstein, Heidelberg und Wissenschaft™ Die Verbindung von Epstein mit Jarecki hat in Heidelberg eingeschlagen wie eine Bombe. Als Wissenschaftsstadt ist das aber nicht die einzige Verbindung, die für Heidelberg relevant ist. Über viele E-Mails, Geldmittel und das Peer-Review-System des Vaters von Ghislaine Maxwell, seiner Komplizin, ist der Epstein-Sumpf eng mit unsererWissenschaft™ verknüpft. Wie sehr hat das Epstein-Netzwerk die Heidelberger Politik zu LGBT, Corona und Klima imGriff? Liebe Heidelberger, traut Ihr euch eigenständig zu denken, skeptisch zu sein und die Welt, wie Ihr sie zu kennen meint, zu hinterfragen? Oder vertraut Ihr auf Epstein? Vertraut Ihr diesem Sumpf und dem politmedialen Komplex, der ihn Jahrzehnte lang gedeckt hat? geschaeftsstelle@afd-fraktion- heidelberg.de Fraktionsgemeinschaft FDP/FWV Frank Beisel (FWV) Ersatzneubau Ziegelhäuser Brücke Am 11.03. war für die Bürger die Infoveranstaltung „Ersatzneubau der Ziegelhäuser Brücke“. Diese Veranstaltung wurde vom Tiefbauamt zusammen mit dem Amt für Mobilität organisiert. Die Veranstaltung war für die Bürger sehr informativ und äußerst professionell gestaltet. Wir alle wissen, dass es in der Bauzeit von mindestens drei Jahren erhebliche Einschränkungen für die Bürger geben wird. Es werden Verkehrskonzepte erarbeitet, die entlasten sollen während der Bauphase. Es kam auch die Idee einer Fährverbindung auf. Dies ist zwar ein netter Vorschlag, aber der Weg wird aus eigener Erfahrung zu lange dauern. Wir hoffen, dass die Bauvorplanungen zügig voranschreiten, sodass wir spätestens 2029 starten können. info@fdpfwv.de Fraktionsgemeinschaft Die Linke/Bunte Linke Hildegard Stolz (Bunte Linke) Wert des Waldes ImUmweltausschuss ist am 18.03. der Forstwirtschaftsplan Thema. Heidelberg ist auf einem guten Weg. Doch von den Zielen der neuen EU-Biodiversitätsrichtlinie, die 10 % unberührte Flächen fordert, sind wir noch weit entfernt. Heidelberg hat 8,4 % des Waldes als Biotope, nicht als unberührte Fläche. Naturschutzverbände fordern u.a.: Anzahl der Wege reduzieren, intakter Wasserhaushalt im Wald (z.B. mehr kleine Tümpel), Bodenverdichtung vermindern (Aufbau von 1 cm Humus dauert 100 - 300 Jahre). Für mich steht die Windenergienutzung am Lammerskopf und am Weißen Stein dem entgegen. Die angrenzenden Biotope und das einzige größere nicht zerschnittene Waldgebiet des Odenwaldes sind zu erhalten. Energiewende nicht zu Lasten der Natur! buntelinke@gmx.de Die Heidelberger Marliese Heldner Zweierlei Maß Im Fachausschuss für Soziales und Chancengleichheit wurde auf Initiative der Grünen mit CDU, SPD und Die Linke ein Antrag für mehr Sichtbarkeit von Frauen in der Politik eingebracht. U. a. soll mit organisatorischen Maßnahmen sichergestellt werden, dass bei öffentlichen Terminen der Stadt Heidelberg Frauen eine angemessene, repräsentative Rolle zukommt. Nach Aussage der Grünen wurden hierzu die großen Fraktionen und die, zu denen man einen kurzen Draht hat, angefragt. Wenn es um Frauen und Gleichbehandlung bei Veranstaltungen im städtischen Kontext geht, sollten alle Frauen im Gemeinderat involviert sein. Das Kriterium der Größe der Fraktion oder des Verhältnisses zueinander ist hier deplatziert und erschließt sich uns nicht. Eine dünne Entschuldigung, und man könne dies ja heilen, indem man die fehlenden Fraktionen jetzt noch „drauf schreibe“, macht die Sache nicht besser. Für uns gilt, nur das zu fordern, was wir selbst beherzigen. Die Grünen erwarten von der Verwaltung mehr Geschlechtergerechtigkeit – sprich mehr Frauen – bei öffentlichen städtischen Veranstaltungen. Sie selbst haben aber versäumt, im Vorfeld alle Frauen aller Fraktionen in die Diskussion um das Für und Wider einzubinden. Dieses Verhalten lässt Fragen offen. info@dieheidelberger.de Fraktionsgemeinschaft HiB/Volt Waseem Butt, Andreas Gottschalk Danke, Elisa Hippert! Elisa Hippert stand 2019 auf der Kommunalwahlliste von Heidelberg in Bewegung (HiB) und baute kurz danach das lokale Volt-Team auf. Das hervorragende Kommunalwahlergebnis von Volt 2024 wäre ohne sie nicht denkbar gewesen. 2026 kandidierte sie für Volt imWahlkreis Heidelberg für den Landtag und erreichte ein starkes Erststimmenergebnis. Leidenschaftlich setzte sie sich für Forderungen ein, hinter denen die gemeinderätliche HiB/Volt-Fraktion steht: zum Beispiel die Abschaffung von unsozialen KiTa-Gebühren. Die meisten Bürger*innen wissen, wie wichtig frühkindliche Erziehung ist. Trotzdem werden Eltern, die über ihren Beruf hinaus einen Beitrag gegen die Überalterung der Gesellschaft leisten, mit unmäßig hohen KiTa-Gebühren bestraft. Elisa hat ehrenamtlich sowohl zum Aufbau von HiB als auch von Volt in Heidelberg beigetragen und die Verbindung von beiden als gemeinsame Fraktion symbolisiert. Damit hat sie imbesten Sinn die demokratische Vielfalt in der Stadt bereichert. Nun hat sie angekündigt, aus familiären Gründen in Heidelberg kommunalpolitisch kürzertreten zu wollen. Daher verabschiedenwir Elisamit großemDank für das jahrelange Engagement und wünschen ihr für die Zukunft von ganzem Herzen alles Gute info@hib-volt.de 3 STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT 18. März 2026 In der Rubrik „Stimmen aus dem Gemeinderat“ kommen die Mitglieder des Gemeinderates zu Wort. Die Autorinnen und Autoren sind für den Inhalt ihrer Beiträge in vollem Umfang selbst verantwortlich, insbesondere auch in Bezug auf alle notwendigen Nutzungsrechte. GEMEINDERAT ONLINE www.gemeinderat.heidelberg.de

AKTUELLES 4 18. März 2026 Der Platz am Lenkrad bleibt frei Neues Projekt aus „Test in Heidelberg“ demonstriert ferngelenktes Fahrzeug Innovative Entwicklungen im Alltag etablieren: Das ist das Ziel der seit April 2025 bestehenden Innovationspartnerschaft zwischen Heidelberg und der estnischen Hauptstadt Tallinn. Eines der Gewinner-Start-ups aus demWettbewerb „Test in Heidelberg“ der Stadt, SparkasseHeidelberg, Stadtwerke Heidelberg und DigitalAgentur Heidelberg hat am Montag, 9. März, sein Projekt mit ferngelenkten Fahrzeugen präsentiert. Bei einer Demonstration zeigten Tuuli Tolmats-Aia und Enn Laansoo vom estnischen Start-up Elmo Teledriving sowie Paul Muck von der Muck Automotive GmbH aus Heidelberg im Gebäude der Digital-Agentur auf dem Heidelberg Innovation Park (hip), wie von dort das Fahrzeug mehrere Hundert Meter entfernt auf dem Verkehrsübungsplatz der Verkehrswacht Rhein-Neckar gelenkt wurde. „Wir suchen Innovationen, die perspektivisch den Alltag der Bürgerinnen und Bürger verbessern – gerade für die Mobilität der Zukunft ist das Potenzial groß. Dafür ist es wichtig, dass wir Start-ups die Möglichkeiten bieten, ihre innovativen Entwicklungen zu testen, um diese marktreif zu machen“, sagte Oberbürgermeister Eckart Würzner, der sowohl am Leitstand als auch im Auto bei einer Testfahrt Platz nahm. Potenziale für Carsharing Die Fahrerin oder der Fahrer steuert aus der Ferne per Lenkrad und Fußpedalen das Fahrzeug. Durch die Nutzung mehrerer Mobilfunknetze und eines Satellitennetzwerks sollen Verbindungsprobleme vermieden werden. Vor allem im Bereich des Carsharings können sich durch Teledriving neue Potenziale eröffnen: Fahrzeuge könnten effizienter genutzt werden, indem sie nach der Nutzung ferngesteuert zur nächsten Kundin oder zum nächsten Kunden fahren. chb Weitere Informationen unter www.innovation.space Oberbürgermeister Eckart Würzner (sitzend) ließ sich zeigen, wie die Fernlenkung funktioniert. Dank Kameras haben Fahrende nahezu eine 360-Grad-Sicht. (Foto Rothe) Infos zur neuen Ziegelhäuser Brücke Die Ziegelhäuser Brücke muss durch einen Neubau ersetzt werden. Die Stadt hatte am Mittwoch, 11. März, in die Bürgerbegegnungsstätte Ziegelhausen/Peterstal eingeladen, um über das Großprojekt zu informieren. Die Nachfrage war groß: Insgesamt rund 120 Interessierte nutzten die Gelegenheit, sodass der Raum bis auf den letzten Platz gefüllt war. Infos zum Projekt, FAQs und Präsentation zur Bürgerinformation unter www. heidelberg.de/ziegelhaeuserbruecke. (Foto Stadt Heidelberg) Jetzt Photovoltaikanlagen checken Leistungsverluste vermeiden Mit dem Frühling nehmen auch die Sonnenstunden wieder zu. Für Eigentümerinnen und Eigentümer von Photovoltaikanlagen ist das ein guter Zeitpunkt, die Anlage prüfen und bei Bedarf reinigen zu lassen. Denn Schmutz, Staub, Moos oder Pollen können die Stromproduktion um bis zu 15 Prozent mindern. Die Stadt rät dazu, Reinigung und technische Prüfung von Photovoltaikanlagen Fachbetrieben zu überlassen. Bei Balkonsolaranlagen können Nutzerinnen und Nutzer kleinere Reinigungsarbeiten in der Regel selbst übernehmen. Dafür eignen sich ein weiches Tuch und ein mildes Reinigungsmittel. www.heidelberg.de/ sonnenstrom Betreuung in Kitas bis zum Schulanfang Künftig keine Schulanfängerwochen Aufgrund sinkender Kinderzahlen und ausreichender Betreuungskapazitäten in den Kindertageseinrichtungen werden in Heidelberg ab September die Schulanfängerwochen entfallen. Die Einstellung des freiwilligen Angebots hat der Jugendhilfeausschuss einstimmig am 12. März beschlossen und damit den Grundsatzbeschluss des Gemeinderats zumHaushalt bekräftigt. Formal muss der Gemeinderat nun noch in seiner Sitzung am 16. April zustimmen. Eltern haben künftig die Wahl, ihre Kinder bis zur Einschulung in ihrer gewohnten Einrichtung weiterbetreuen zu lassen oder eines der Ferienprogramme für Schulanfänger zu buchen. Eine Betreuungslücke entsteht nicht. Wallstraße wird umgestaltet Für mehr Sicherheit und Klimaschutz Die Stadt gestaltet die Wallstraße in Wieblingen schrittweise um. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und den öffentlichen Raum klimaangepasst weiterzuentwickeln. Ein Schwerpunkt der Maßnahme liegt im Bereich der Grundschule Fröbelschule. Die bestehende Verkehrsfläche vor der Schule wird neu geordnet, um den Schulweg sicherer und übersichtlicher zu gestalten. Gleichzeitig werden 28 zusätzliche Fahrradabstellanlagen eingerichtet. Zur Verkehrsberuhigung ist eine Verengung der Fahrgasse vorgesehen – so zum Beispiel im südlichen Einfahrtsbereich der Wallstraße durch einen entsiegelten Bereich mit Grünflächen. Ergänzend richtet die Stadt sogenannte Eltern-Haltestellen rund um die Wallstraße ein. Geplant ist die Leihe von Stadtmobiliar, um neue Nutzungs- und Aufenthaltsmöglichkeiten zu erproben. Ende des Jahres sollen verschiedene Interessengruppen zu der Wirkung der Maßnahmen befragt werden. Die Finanzierung erfolgt zu einem wesentlichen Teil über das EU-Förderprojekt REALLOCATE. Das städtische Programm OASIS finanziert dabei einen neuen Baumstandort.

5 AKTUELLES 18. März 2026 Bürgerentscheid zu Windpark? Verwaltung schlägt Abstimmung im Juli vor / Gemeinderat entscheidet am 16. April S oll es einen Bürgerentscheid darüber geben, obdieHeidelberger Flächen auf dem Lammerskopf als Standort für Windkraftanlagen entwickelt werden sollen? Darüber wird am 25. März im Haupt- und Finanzausschuss beraten und am 16. April im Gemeinderat entschieden. Die Stadtverwaltung schlägt dem Gemeinderat folgende Fragestellung für einen Bürgerentscheid vor: „Soll die Stadt Heidelberg grundsätzlich das Gebiet Lammerskopf auf ihrer Gemarkung als Standort für Windkraftanlagen entwickeln?“. Ein möglicher Termin für die Abstimmung wäre Sonntag, 12. Juli 2026. „Windenergie ist ein wichtiger Baustein für Versorgungssicherheit und eine preisstabile Energieversorgung – für die Bürgerinnen und Bürger ebenso wie für die Wirtschaft in Heidelberg und der gesamten Region. Der Lammerskopf zählt zu den besten Windkraftstandorten in der Region. Es stellt sich die grundsätzliche Frage, ob wir diesen Standort weiterverfolgen“, sagt Oberbürgermeister Eckart Würzner. So geht es weiter Ein Bürgerentscheid kommt zustande, wenn der Gemeinderat dies mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit aller Mitglieder beschließt. Die Stadt will in die Vorbereitung des Bürgerentscheids das Forum Energiedialog des Landes BadenWürttemberg einbinden. „Es arbeitet unabhängig und allparteilich und unterstützt Kommunen bei der Information, Moderation und Aufbereitung komplexer Themen. In der Region hat das Forum bereits Bürgerentscheide zur Windenergie begleitet – etwa in Schriesheim und Dossenheim oder in Eberbach“, ergänzt Raoul Schmidt-Lamontain, Bürgermeister für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität. fr www.heidelberg.de/ lammerskopf Ein naturschutzfachliches Gutachten sieht auf dem Lammerskopf geeignete Teilbereiche für Windkraftanlagen. (Foto Shutterstock) 25 Jahre „Nachhaltiges Wirtschaften Heidelberg“ Programm unterstützt Firmen beim Klimaschutz U mweltfreundlich und nachhaltig produzieren, soziale Verantwortung übernehmen und damit auch noch Geld sparen: Seit 25 Jahren begleitet das städtische Umweltamt mit dem Projekt „Nachhaltiges Wirtschaften“ Betriebe und Institutionen dabei, ihre Abläufe nachhaltiger zu gestalten und Klimaschutz messbar im Arbeitsalltag zu verankern. Zum Jubiläum wurden bei der Prämierungsveranstaltung am Mittwoch, 11. März, in der Aula der Neuen Universität elf Betriebe und Institutionen ausgezeichnet. Oberbürgermeister Eckart Würzner und Prof. Dr. Karin Schumacher, Prorektorin für Qualitätsentwicklung und Nachhaltigkeit der Universität Heidelberg, würdigten das Engagement der Teilnehmenden. Seit Beginn des Projekts im Jahr 2001 haben sich 166 Betriebemit zusammen knapp 13.000 Beschäftigten erfolgreich beteiligt. Laut Datenerhebung erzielen die teilnehmenden Unternehmen jährlich Einsparungen von rund 2.600 Tonnen CO2 und insgesamt etwa 1,4 Millionen Euro Betriebskosten. Unterstützt vom Umweltamt sowie durch die Beratung der geovotum GmbH und der KLiBA (Klimaschutz- und Energie-Beratungsagentur Heidelberg-Rhein-Neckar-Kreis gGmbH) haben die teilnehmenden Betriebe individuelle Umwelt- und Nachhaltigkeitsprogramme erarbeitet. Das Spektrum reicht von schnell umsetzbaren Effizienzmaßnahmen wie der Optimierung von Heizungs- und Lüftungssteuerung, der Vermeidung von Standby-Verbräuchen und der Umstellung auf LEDBeleuchtung bis hin zu Photovoltaikanlagen. Viele setzten auch bei der Mobilität an, mit Anreizen für eine nachhaltige Anreise oder mit einer optimierten Logistik für weniger Fahrten. fr Film über die teilnehmenden Betriebe und weitere Infos unter www.heidelberg.de/ nachhaltigeswirtschaften Vertretungen von insgesamt elf teilnehmenden Firmen wurden ausgezeichnet. (Foto Buck) Stadträtin und Fraktionsvorsitzende Dr. Ursula Röper hat kürzlich ihren 70. Geburtstag gefeiert. Sie ist seit langem politisch und öffentlich aktiv, zunächst als Bezirksbeirätin sowie mehrere Jahre als Vorsitzende des Stadtteilvereins Südstadt. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vertritt sie seit 2019 im Gemeinderat. Sie sitzt unter anderem im Aufsichtsrat der Stadtwerke und der Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz (GGH), wo sie den stellvertretenden Vorsitz innehat. Zu ihren wichtigsten kommunalpolitischen Zielen gehören konsequenter Ausbau der Erneuerbaren Energien, Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts auf allen Ebenen, Stadtentwicklung im Sinne der Bürgerschaft sowie die Abfederung der Haushaltseinsparungen in wichtigen sozialen und kulturellen Bereichen. Sie lebt in der Südstadt. Runder Geburtstag

6 BEKANNTMACHUNGEN / AKTUELLES 18. März 2026 ORTSÜBLICHE BEKANNTMACHUNG Bebauungsplan mit örtlichen Bauvorschriften „Südstadt - Änderung im Bereich der Kirschgarten-, Rhein- und Turnerstraße und Lenbachweg“ Der Gemeinderat der Stadt Heidelberg hat in öffentlicher Sitzung am 12.12.2024 gemäß § 2 Absatz 1 Satz 1 Baugesetzbuch (BauGB) beschlossen, für einen Bereich imZentrum der Südstadt einen Bebauungsplan aufzustellen. Das Plangebiet wird begrenzt durch die Verkehrsflächen der Kirschgartenstraße, Rheinstraße und Turnerstraße sowie des Lenbachwegs. Im Weiteren hat der Gemeinderat beschlossen, den Bebauungsplan im beschleunigten Verfahren gemäß § 13a BauGB aufzustellen. Die Beschlüsse wurden am 29.01.2025 im „stadtblatt“ ortsüblich bekannt gemacht. Die Grenze des Geltungsbereichs des Bebauungsplans mit örtlichen Bauvorschriften ist dem abgedruckten Lageplan zu entnehmen. Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Absatz 2 Baugesetzbuch (BauGB) Der Gemeinderat der Stadt Heidelberg hat in seiner Sitzung am 05.03.2026 dem Entwurf des Bebauungsplans, der örtlichen Bauvorschriften und der Begründung – jeweils in der Fassung vom 13.10.2025 – zugestimmt und die Veröffentlichung dieser Planunterlagen sowie der umweltbezogenen Stellungnahmen gemäß § 3 Absatz 2 BauGB beschlossen. Im Einzelnen liegen folgende Gutachten und umweltrelevante Informationen vor: › S pezielle artenschutzrechtliche Prüfung zum Vorhaben „Englisches Institut“ in Heidelberg (Bioplan), Fassung vom 18.07.2025 › S challtechnische Untersuchung zum Sportanlagenlärm (GICON – Großmann Ingenieur Consult GmbH), Fassung vom 17.10.2025 › S challtechnische Untersuchung zum Gewerbelärm (GICON – Großmann Ingenieur Consult GmbH), Fassung vom 17.10.2025 › SchalltechnischeUntersuchungVerkehrslärm (GICON – Großmann Ingenieur Consult GmbH), Fassung vom 20.10.2025 In den veröffentlichten Planunterlagen werden folgende umweltrelevanten Themen behandelt: Schutzgut Thematischer Bezug Tiere Vorkommen von Fledermäusen, Brutvögeln; Vermeidungsmaßnahmen, Schaffung von Nistgelegenheiten, tierfreundliche Bauweise und Beleuchtung Pflanzen Erhalt Baumbestand, Neupflanzungen Boden Erweiterung des Baufensters auf weitgehend versiegelten Flächen, versickerungsfähige Oberflächen, Entsiegelung im Straßenraum ON E T E AM H E I D E L B E RG wir suchen Leitung Sicherheit und Technik – Kurpfälzisches Museum Heidelberg (m/w/d) Vollzeit | unbefristet | Entgeltgruppe 9a TVöD-V jetzt bewerben www.oneteamheidelberg.de Bis zu 100 Blutspenden abgegeben Auf die Wichtigkeit von Blutspenden weisen die Stadt und der Kreisverband Rhein-Neckar/Heidelberg des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) mit ihrer jährlichen Ehrung von verdienten Blutspendenden hin. Oberbürgermeister Eckart Würzner und Jürgen Wiesbeck, Präsident des DRK-Kreisverbandes, haben am Mittwoch, 11. März, im Rathaus mehrmalige Blutspenderinnen und Blutspender mit Ehrennadeln des DRK ausgezeichnet. Infos für die Erstspende unter www.drk-blutspende.de (Foto Rothe) Wasser Lage innerhalb Wasserschutzgebietszone IIIB, starkregenangepasste Bauweise Mensch Keine Konflikte hinsichtlich Sport- und Anlagenlärm, Schallschutzmaßnahmen hinsichtlich Verkehrslärms Kultur- und Sachgüter Denkmalschutz Pfarrkirche, Glockenturm und Vorplatz St. Michael Klima, natürliche Ressourcen Verbesserung des Mikroklimas und Kompensation von Wärmebelastungen durch Begrünungsmaßnahmen Die oben genannten Planunterlagen sowie die wesentlichen, bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen und Gutachten werden im Internet auf der Homepage der Stadt Heidelberg unter https://www.heidelberg.de/planverfahren (alternativ: www.heidelberg.de>Leben>Die Stadt>Stadtplanung>Aktuelle Planverfahren) veröffentlicht. Die Unterlagen stehen während der Veröffentlichungsfrist inderZeit vom23.03.2026 bis einschließlich 30.04.2026 zur Verfügung. Zusätzlich zur Veröffentlichung im Internet liegen die genannten Unterlagen auch im Kompetenzzentrum Bauen-WohnenFörderung der Stadt Heidelberg, Prinz Carl, Kornmarkt 1, 69117 Heidelberg, zur Einsichtnahme aus. Das Kompetenzzentrum Bauen-WohnenFörderung hat für Besucherinnen und Besucher aktuell dienstags von 11.00 Uhr bis 12.30 Uhr und donnerstags von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. An den übrigen Tagen ist eine Einsichtnahme in die Planunterlagen nur nach vorheriger Terminvereinbarung unter der Telefonnummer 06221 - 58 25150 oder per E-Mail unter kompetenzzentrum.bauberatung@heidelberg.de möglich. Sie haben die Möglichkeit, sich an der Planung zu beteiligen. Während der Veröffentlichungsfrist können Stellungnahmen abgegeben werden. Die Stellungnahmen sollen elektronisch übermittelt werden, können bei Bedarf aber auch postalisch oder zur Niederschrift beim Kompetenzzentrum Bauen-Wohnen-Förderung abgegeben werden. E-Mail: beteiligung-stadtplanung@heidel berg.de Postanschrift: Stadtverwaltung Heidelberg, Marktplatz 10, 69117 Heidelberg Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über diesen Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben. Heidelberg, den 09.03.2026 Stadt Heidelberg, Amt für Stadtentwicklung und Stadtplanung BEKANNTMACHUNGEN ONLINE › Ortsübliche Bekanntmachung_Satzung über ein gemeindliches Vorkaufsrecht nach §25 BauGB imStadtteil Handschuhsheim › Bebauungsplan mit örtlichen Bauvorschriften „Südstadt - Änderung im Bereich der Kirschgarten-, Rhein- und Turnerstraße und Lenbachweg“ Volltext unter www.heidelberg.de/ bekanntmachungen

7 STADTWERKE HEIDELBERG AKTUELLES 18. März 2026 Impressum Herausgeberin: Stadt Heidelberg Amt für Öffentlichkeitsarbeit Marktplatz 10 69117 Heidelberg 06221 58-12000 s tadtblatt@heidelberg.de Amtsleitung: Timm Herre (tir) Redaktion: Hannah Lena Puschnig (hlp), Sascha Balduf (sba), Christian Beister (chb), Christina Euler (eu), Claudia Kehrl (ck), Julian Klose (jkl), Nicolaus Niebylski (nni), Florian Römer (fr), Laura Schleicher (ls), Laura Stahmer (lst), Carina Troll (cat), Lara Weber (lw) Druck und Vertrieb: RheinNeckar-Zeitung GmbH Vertrieb-Hotline: 0800 06221-20 www.heidelberg.de Tipp: trink Wasser Trinkwasser hat in Heidelberg beste Qualität Trinken ist wichtig: Der empfohlene Tagesbedarf eines Erwachsenen an Wasser liegt bei rund zwei Litern. Gut, dass das sorgfältigst geprüfte Trinkwasser bei uns direkt aus dem Hahn kommt und jederzeit verfügbar ist. Die öffentliche Versorgung mit Trinkwasser gibt es in Heidelberg seit über 150 Jahren. Aktuell erhalten es rund 160.000 Bürgerinnen und Bürger täglich von den Stadtwerken Heidelberg, die diese Aufgabe für die Stadtbetriebe Heidelberg übernommen haben. Jährlich erreichen rund zehn Millionen Kubikmeter Trinkwasser Bürgerinnen und Bürger, Betriebe oder Organisationen. Grenzwerte deutlich unterschritten Durch die Aufbereitung des Rohwassers aus den Quellen und den Wasserwerken stellen die Stadtwerke Heidelberg eine hohe Qualität sicher. Ihr Trinkwasser unterschreitet bei allen Inhaltsstoffen die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung deutlich. Viele Tipps auf der Internetseite In Heidelberg gibt es vier Trinkwasserzonen. Einen Überblick über den Härtegrad und die Inhaltsstoffe, die pro Zone variieren, bietet eine interaktive Karte auf der Website der Stadtwerke Heidelberg. Dort sind auch Trinkwasseranalysen für jedes Haus erhältlich – einfach Straße und Hausnummer eingeben und die Analyse herunterladen. Ebenfalls auf derWebsite: Tipps zum ordnungsgemäßen Betrieb der Trinkwasseranlagen in den Gebäuden und wie sich bei härterem Wasser Geräte, Fliesen oder Armaturen schonen lassen. Interessierte finden dort außerdem Tipps zur Trinkwasserhygiene bei Hausinstallationen sowie zur Vorsorge gegen Legionellen. www.swhd.de/wasser Führung zu den Mühltalquellen Rund fünf Prozent des Heidelberger Trinkwassers wird aus heimischen Quellen gewonnen. Einige davon liegen im Handschuhsheimer Mühltal. Am Samstag, den 21. März 2026, bieten die Stadtwerke Heidelberg in Kooperation mit „Natürlich Heidelberg“ eine Führung zur Wasserversorgung aus den Mühltalquellen an. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr am Turnerbrunnen in Heidelberg-Handschuhsheim. Weitere Informationen unter www.swhd.de/ veranstaltungen Bestens kontrolliert, gesund und durstlöschend: Trinkwasser Stadtwerke Heidelberg Unternehmenskommunikation Alte Eppelheimer Straße 26 69115 Heidelberg 06221 513-0 ukom@swhd.de Redaktion: Ellen Frings, Lisa Rieger Foto: Stadtwerke Heidelberg, iStock/Liudmila Chernetska Alle Angaben ohne Gewähr Impressum Gleisarbeiten zwischen Weststadt und Rohrbach Abweichender Betrieb auf mehreren Linien Im Zeitraum von Samstag, 28. März, bis voraussichtlich Sonntag, 21. Juni, baut die Rhein-NeckarVerkehr GmbH (rnv) die Haltestelle Freiburger Straße barrierefrei aus und installiert eine neue Weichenverbindung. Des Weiteren finden Instandsetzungsarbeiten an den Gleisen im Bereich Schillerstraße, S-Bf Weststadt/Südstadt und Bergfriedhof statt. Dadurch kommt es zu abweichendem Betrieb auf mehreren rnvLinien. In der ersten Bauphase vom 28. März bis 12. April gilt: › Linie 22: Entfall der Haltestellen HD Hauptbahnhof, Stadtwerke, Stadtbücherei und Seegarten; Umleitung über die Bergheimer Straße › Linie 23: verkürzter Linienweg zwischen Bismarckplatz und Stadtbücherei, ab dort weiter als Linie 24 zur Heiligenbergschule › Linie 24: verkürzter Linienweg zwischen Heiligenbergschule und Stadtwerke, ab dort Umleitung zum Bismarckplatz › Schienenersatzverkehr: von S-Bf Weststadt/Südstadt bis KurpfalzCentrum (Einstieg an der Haltestelle Seegarten möglich) Ab dem 30. März bis 12. April wird zudem die Linie 28 in Fahrtrichtung Schwimmbad zwischen S-Bf Weststadt/Südstadt und Rudolf-DieselStraße umgeleitet. red Infos zu den Umleitungen www.rnv-online.de/fahrtinfo Mühltalstraße voll gesperrt Arbeiten an Wasserleitung ab 23. März Die Mühltalstraße in Handschuhsheim wird ab Montag, 23. März, auf Höhe der Hausnummer 75 voll gesperrt. Grund dafür sind Arbeiten an der Wasserversorgung durch die Stadtwerke Heidelberg. Die Sperrung gilt für Autofahrende. Die Mühlstraße bleibt bis zum Baustellenbereich befahrbar aus beiden Richtungen. Es gibt keine Wendemöglichkeit in diesem Bereich. In beide Richtungen führt die Umleitung über die Bergstraße, den Kapellenweg und die Steubenstraße. Die Buslinie 38 wird zwischen den Haltestellen Tiefburg und Rolloßweg (Richtung Turnerbrunnen) beziehungsweise Am Zapfenberg und Hans-Thoma-Platz (Richtung HansThoma-Platz) umgeleitet.

18. März 2026 KULTUR UND FREIZEIT 8 Kulturangebot auf einen Blick Auf der „Kult:Karte“ gehen Information und Vernetzung Hand in Hand D ie neue digitale „Kult:Karte“ bietet Bürgerinnen und Bürgern sowie Besucherinnen und Besuchern einen Überblick über die kulturelle Vielfalt der Stadt. Über verschiedene Filterfunktionen können unter anderem Sparten, Sprachen sowie Kooperations- und Mitwirkungsmöglichkeiten gezielt ausgewählt werden. Mit einem Klick auf einen Standort öffnet sich die Ansicht mit weiteren Infos und den kommenden Terminen. Neue Angebote entdecken Die Karte wurde als erster Prototyp für eine mögliche Bewerbung Heidelbergs und der Metropolregion Rhein-Neckar als Kulturhauptstadt Europas initiiert: „Heidelberg hat ein wunderbar reichhaltiges Kulturangebot und schon viele Jahre wird beklagt, dass vor allem die kleinen Anbieterinnen und Anbieter nicht sichtbar genug sind. Dem wollen wir mit Hilfe der ‚Kult:Karte‘ Abhilfe schaffen“, sagt Kulturbürgermeisterin Martina Pfister. Die „Kult:Karte“ wurde auf ihre Initiative und unter Federführung des Kulturamtes von der Digital-Agentur (in Zusammenarbeit mit der CAS Software AG) entwickelt. Vor allem auch kleinere Anbieter, die sich keinen eigenen Webauftritt leisten können, sollen hiermit unterstützt werden, für eine bessere und strukturiertere Sichtbarkeit ihrer Angebote. Durch die Karte erhält das Kulturamt eine idealerweise vollständige Datenbank, um Kulturschaffende gezielt über Förderprogramme zu informieren und Kooperationen anregen zu können. Kulturamtsleiterin Dr. Andrea Edel erklärt: „Je mehr Künstlerinnen und Künstler, Kultureinrichtungen und -initiativen sich eintragen, desto lebendiger bildet die ‚Kult:Karte‘ die Heidelberger Kulturszene ab. Dort kann man gezielt nach Künstlerinnen und Künstlern aller Sparten suchen, die in Heidelberg leben.“ sba kult-karte.de Bürgermeisterin Martina Pfister (Mitte) mit den Projektbeteiligten sowie Erstnutzerin Nadja Madani (2. v. r., Verein „Freunde Arabischer Kunst und Kultur“). (Foto Stadt Heidelberg) Jetzt für „Frauen-Erfolgsteam“ anmelden Das Amt für Chancengleichheit startet am Montag, 20. April, in Zusammenarbeit mit der Kontaktstelle Frau und Beruf – Mannheim – Rhein-NeckarOdenwald die nächste Runde des „Frauen-Erfolgsteams“. Teilnehmerinnen, die eine Führungsposition anstreben, bereits innehaben oder darüber nachdenken, sich selbstständig zu machen, treffen sich einmal im Monat und beraten sich unter Anleitung zu Herausforderungen des Berufslebens. Anmeldung bis 27. März an frauundberuf@mannheim.de. (Foto Niebylski) Programm „Demokratie leben!“ 140.000 Euro Förderung für Heidelberg Die Stadt setzt ihre erfolgreiche Arbeit im Kampf gegen Rassismus, Extremismus und für ein vielfältiges Miteinander fort: Auch im Jahr 2026 erhält der Runde Tisch gegen Rassismus eine Förderung von 140.000 Euro durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Als größte bundesweite Fördermöglichkeit im Themenbereich Demokratie und Vielfalt sichert das Programm die Umsetzung zahlreicher zivilgesellschaftlicher Projekte und kommunaler Strategien in Heidelberg, koordiniert vom Amt für Chancengleichheit in Zusammenarbeit mit Mosaik Deutschland. Bürgermeisterin Stefanie Jansen betont die Dringlichkeit der kontinuierlichen Arbeit: „Die erneute Förderung ist kein Selbstläufer, sondern ein klarer Auftrag. Wir müssen die Strukturen stärken, die unsere Demokratie und das Zusammenleben in Vielfalt im Alltag tragen. Besonders wichtig ist mir dabei, dass wir die Menschen erreichen, die sich oft nicht gehört fühlen.“ Ein besonderer Fokus liegt in diesem Jahr auf der Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt. Wasserrohrbruch in Bahnstadt-Kita Sanierung soll sechs Monate dauern In der städtischen Kindertageseinrichtung Schwetzinger Terrasse in der Bahnstadt ist es zu einem Wasserrohrbruch mit erheblichem Schadensausmaß gekommen. Umfangreiche Sanierungsarbeiten sind erforderlich. Betroffen sind nicht nur der Fußboden, sondern auch die darunterliegenden Lüftungskanäle. Dort steht mehrere Meter hoch das Wasser. Fachleute haben den Schaden begutachtet und gehen von einer Sanierungszeit von etwa sechs Monaten aus. Die Kita wird voraussichtlich nach den Sommerferien wieder regulär den Betrieb aufnehmen können. Die Betreuung der Kinder konnte sichergestellt werden. Die Gruppen wurden in andere städtische Kitas ausgelagert. „Klaus Staeck – Papierarchiv Höhle“ Ausstellung wird in den Bahnhof erweitert Die vomKulturamt organisierte Ausstellung „Klaus Staeck – Papierarchiv Höhle“, die derzeit im FriedrichEbert-Haus, Pfaffengasse 18, in Heidelberg zu sehen ist, wird in Kooperation mit der Marketinggesellschaft der bundesweiten Einkaufsbahnhöfe (MEKB GmbH) der DB InfraGO AG in den öffentlichen Raum erweitert: Ab Freitag, 20. März, wird mit der Ausstellung bis zum 2. April im Heidelberger Hauptbahnhof eine ergänzende Präsentation mit ausgewählten satirischen Plakaten des Künstlers gezeigt. Sie versammelt eine Auswahl von Plakaten aus den 1980er- und 1990er-Jahren. Weitere Informationen unter www.ebert-gedenkstaette.de

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