stadtblatt-heidelberg-download-2026-08

IDA Dr. Gunter Frank Anlässlich des Weltfrauentags hat IDA das Amt für Chancengleichheit gefragt, ob es sich um Heidelbergerinnen kümmert, die aufgrund äußeren Drucks Kopftuch tragen und in ihrer Selbstbestimmtheit unterdrückt werden. Wir werden über die Antwort berichten. info@ida-hd.de Die PARTEI Björn Leuzinger Demokratiedebakel TaktischesWählen schadet der Demokratie. sPD und Linke verlieren ihre Stimmen an die Grünen, nur damit Özdemir statt Hagel die 60 % starke cdU-Fraktion anführt. Man muss sich fragen, ob die 5-%-Hürde noch zeitgemäß ist. Immerhin: Die Spaßpartei FdP ist jetzt Geschichte. Wir bedanken uns bei den 1000 klügsten und wichtigsten HeidelbergerInnen, die Daniel Wagner ihre Erststimme gaben. Leider haben 500 von ihnen vergessen, uns auch ihre Zweitstimme zu geben. Glückwunsch an Florian Kollmann. info@die-partei-heidelberg.de AfD Sven Geschinski Das zweitbeste Ergebnis … …in der Geschichte der AfD Heidelberg bei Landtagswahlen habe ich die Ehre zu verantworten. Ich danke all unseren Wählern – besonders jenen in Boxberg und Emmertsgrund, die mich dort auf Platz 1 aller Direktkandidaten gewählt haben. Den Pfaffengrundern und Kirchheimern bin ich ebenso zu Dank verpflichtet. Die AfD liegt auch in Heidelberg beim Zweitstimmenergebnis deutlich vor SPD und FDP. Wir haben allen Grund zu feiern. Bedenklich stimmt allerdings, dass in Heidelberg wie im Land insgesamt eine Partei vorn liegt, die es vorzog, einen Ein-Mann-Wahlkampf zu führen und ihr Logo auf den Wahlplakaten aus Angst vor dem Wähler gar nicht erst zu drucken. Die Deindustrialisierung im Ländle wird also weitergehen. geschaeftsstelle@afd-fraktion- heidelberg.de Fraktionsgemeinschaft FDP/FWV Tim Nusser (FDP) Nach der Wahl: Erneuerung und Verantwortung vor Ort Das Landtagswahlergebnis ist für uns katastrophal. Dass wir den Einzug in den Landtag verpasst haben, zeigt: Wir müssen uns inhaltlich, strategisch und in unserer Ansprache verändern und Vertrauen zurückgewinnen. Dazu gehört auch Selbstkritik im Kleinen. ImWahlkampf ist es mir nicht immer gelungen, jede Anfrage so zu beantworten, wie es nötig und richtig gewesen wäre. Auch das gehört zur Aufarbeitung dazu. Für mich gilt zugleich: Verantwortung endet nicht am Wahlabend. Mein Fokus liegt jetzt umso stärker auf der Arbeit imHeidelberger Gemeinderat – mit Verlässlichkeit, klaren Prioritäten und vollem Einsatz für unsere Stadt. info@fdpfwv.de Fraktionsgemeinschaft Die Linke/Bunte Linke Zara Kızıltaş (Die Linke) Vielen Dank ... ... für Ihre und Eure Stimmen! Auch wenn es für den Einzug von Die Linke in den Landtag knapp nicht gereicht hat und die Linke Stimme im Landtag fehlen wird, zeigt vor allem auch das Heidelberger Ergebnis, was die Menschen betrifft. 10,5 % der Heidelberger Erststimmen entfielen auf unsere Linke Kandidatin Kim Sophie Bohnen und 10,2 % der Heidelberger Zweitstimmen auf Die Linke; in Heidelberg sind wir somit die drittstärkste Partei. Unser inhaltlicher Fokus lag klar bei den Mieten, denn wer kann sich die Mieten, besonders in Heidelberg, eigentlich noch leisten? Das Ergebnis bestärkt uns darin, uns weiter für bezahlbare Mieten, eine sozialökologische Transformation und ein solidarisches Miteinander in Heidelberg einzusetzen. gemeinderat@dielinke-hd.de Die Heidelberger Matthias Fehser Kostensteigerungbei Beachhalleauf demHospital-Geländenicht tragbar Der Umbau zur Beachhalle wirft zunehmend Fragen zur Planung und Kostenkontrolle der Verwaltung auf. Ursprünglich wurde das Projekt 2023 mit Gesamtkosten von rund 2,08 Millionen Euro beschlossen. Bereits 2024 folgte eine Erweiterung um 490.000 Euro für die Dachsanierung sowie die Vorbereitung einer Photovoltaikanlage. Nun sollte der Gemeinderat einer weiteren Erhöhung um 480.000 Euro zustimmen. Damit steigen die Gesamtkosten auf rund 3,05 Millionen Euro – fast eine Million Euro mehr als ursprünglich vorgesehen. Besonders kritisch ist die Entwicklung bei den geplanten Seecontainern für Umkleiden und Duschen. Was zunächst als kostengünstige Lösung dargestellt wurde, entwickelte sich zu einem erheblichen Kostentreiber. Statt der kalkulierten rund 390.000 Euro lagen Angebote zeitweise bei bis zu 765.000 Euro. Selbst nach Anpassungen bleibt ein Mehraufwand von über 300.000 Euro bestehen. Nach den Ausschreibungsergebnissen hätte aus unserer Sicht geprüft werden müssen, ob wirtschaftlichere Alternativen möglich gewesen wären. Gerade in Zeiten angespannter kommunaler Haushalte halten wir diese Kostensteigerung für nicht vertretbar und können der nachträglichen Erhöhung daher nicht zustimmen. info@dieheidelberger.de Fraktionsgemeinschaft HiB/Volt Katharina Born und Klaudia Rzeźniczak Jarecki, Epstein: Konsequenzen für Heidelberg Die Diskussion um die Verbindung des amerikanisch-Heidelberger Unternehmers Henry Jarecki zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wirft auch für unsere Stadt grundlegende Fragen auf. Einige fordern die Aberkennung von Ehrungen wie des Bundesverdienstkreuzes und der Ehrensenatorwürde der Uni. Doch entscheidend ist nicht nur, welche symbolischen Konsequenzen gezogen werden, sondern welche strukturellen Lehren wir daraus ziehen. Symbolische Akte dürfen die eigentliche Debatte nicht ersetzen. Entscheidend ist, wie transparent politische und wirtschaftliche Netzwerke sind und ob mögliche Interessenkonflikte konsequent aufgeklärt werden. Gerade auf kommunaler Ebene braucht es klare Regeln, strengere Compliance- und Offenlegungspflichten sowie unabhängige Kontrolle. Geld, Einfluss oder gesellschaftliche Stellung dürfen kein Schutzschild gegen Aufklärung sein. Gleichzeitig müssen wir den Blick auf die Betroffenen richten. Prävention, Beratungsangebote und Frauenhausplätze dürfen auch bei angespannter Haushaltslage nicht gekürzt werden. Unser Maßstab bleibt: Opferschutz vor Imagepflege, Transparenz vor Spekulation und konkrete Hilfe vor Symbolpolitik. info@hib-volt.de 3 STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT 11. März 2026 In der Rubrik „Stimmen aus dem Gemeinderat“ kommen die Mitglieder des Gemeinderates zu Wort. Die Autorinnen und Autoren sind für den Inhalt ihrer Beiträge in vollem Umfang selbst verantwortlich, insbesondere auch in Bezug auf alle notwendigen Nutzungsrechte. GEMEINDERAT ONLINE www.gemeinderat.heidelberg.de

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