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Amtsanzeiger der Stadt Heidelberg 11. März 2026 / Ausgabe 8 / 34. Jahrgang Die Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz mbH Heidelberg (GGH) hat zum Jahresende 2025 die ersten 191 geförderten Wohnungen im Hospital-Areal fertiggestellt. Seit einigen Wochen ziehen die ersten Mieterinnen und Mieter ein. In dem Quartier entstehen durch öffentliche und private Bauträger insgesamt rund 600 Wohnungen. „Noch vor wenigen Jahren war das rund zehn Hektar große HospitalAreal in Rohrbach für die Bevölkerung unzugänglich. Heute blicken wir auf ein modernes Wohnquartier für die Mitte der Gesellschaft“, sagt Oberbürgermeister Eckart Würzner. Für 40 Prozent der rund 600 neuen Wohnungen ist die Warmmiete auf maximal 30 Prozent des verfügbaren Einkommens begrenzt. Möglichwird dies durchMittel aus der Landeswohnraumförderung sowie durch eine Zusatzförderung, die von den Bauträgern finanziert wird. Neben diesemWohnzielgruppenkonzept bildet ein Quartierskonzept sowie einmaßgeblicher Gestaltungsleitfaden das Grundgerüst der Quartiersentwicklung. Besonderes Viertel „Hier entsteht ein ganz besonderes Viertel. Die ersten 19 Häuser verfügen jeweils über eine individuelle Fassade. Die meisten Wohnungen orientieren sich sowohl zum Quartierspark als auch zu den begrünten Innenhöfen – das gewährleistet eine optimale Belichtung und Belüftung“, betont Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck. Neubauten nach dem Effizienzhaus55-Standard, Photovoltaik und Fernwärme-Abwärmenutzung tragen dazu bei, die Klimaziele bei begrenztem Bauaufwand zu erreichen. Parkmöglichkeiten bietet die neue Quartiershochgarage. Sie verfügt über mehr als 220 Pkw-Stellplätze, sechs Stellplätze mit E-Ladesäulen sowie 46 überdachte Fahrradstellplätze im Außenbereich. Die GGH plant weitere rund 60 geförderte Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen für Haushalte mit mittleren und unteren Einkommen. „Einige Wohnungen verfügen über kompakte Grundrisse, die sich besonders für Alleinerziehende eignen. Im Erdgeschoss entstehen zudemGewerbeflächen, die beispielsweise für ein Café, eine Bäckerei oder ein Lebensmittelgeschäft vorgesehen sind“, kündigte GGH-Geschäftsführer Peter Bresinski an. Der Baustart ist für Anfang 2027 vorgesehen. Weitere Informationen unter www.hospital-heidelberg.de Bewohner ziehen ins HospitalQuartier 191 geförderte GGH-Wohnungen fertiggestellt MUSIK Heidelberger Frühling startet S. 8 › (v.l.): Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck, OB Würzner, Konstantin Waldherr, Vorsitzender des Stadtteilvereins Rohrbach, und Peter Bresinski, Geschäftsführer der GGH , freuen sich über die neuen Bewohner auf demHospital-Areal. (Foto Rothe) www.stadtblatt. heidelberg.de www.heidelberg.de/ bekanntmachungen FINANZEN Nachtragshaushalt 2026 42 Millionen Euro besser Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 5. März mit großer Mehrheit den Nachtragshaushalt für 2026 beschlossen. Der Nachtragshaushalt umfasst Verbesserungen in Höhe von rund 42Millionen Euro aufgrund aktueller Entwicklungen imHaushalt und der jüngsten Steuerschätzung – unter anderem bei der Gewerbesteuer, beim Finanzausgleich sowie bei der Umsatzsteuer und der Einkommenssteuer – sowie einem Paket mit Sparmaßnahmen, das der Gemeinderat am 18. Dezember 2025 beschlossen hatte. LANDTAGSWAHL GRÜNE holen Direktmandat 71,9 Prozent Wahlbeteiligung Der Heidelberger Kandidat der GRÜNEN, Florian Kollmann, hat bei der Landtagswahl am Sonntag, 8. März, mit 39,1 Prozent der Stimmen das Direktmandat im Wahlkreis Heidelberg gewonnen. CDUKandidatin Nicole Huber kam auf 20,8 Prozent der Stimmen, SPD-Kandidatin Ines Palmauf 13 Prozent und KimBohnen (DIE LINKE) erreichte 10,5 Prozent. Der Kandidat der AfD, Sven Geschinski, kamauf 8,0 Prozent. Bei den Zweitstimmen gab es teils deutlich andere Werte. Ergebnisse siehe S. 4 › BRAUCHTUM Sommertagszüge 2026 Altstadt-Umzug am 15. März Mit bunten Bändern, fröhlichen Liedern und der traditionellen Sommertagsbrezel verabschieden Heidelbergerinnen und Heidelberger bei Sommertagszügenwieder denWinter. Am Sonntag, 15. März, findet in der Altstadt der zentrale Sommertagszug statt. Der Zug setzt sich um 15 Uhr in der St. AnnaGasse in Bewegung. „Liselotte von der Pfalz“ führt den Zug an. Auch in Rohrbach gibt es am 15. März einen Umzug. Los geht es um 14.30 Uhr an der Eichendorffschule. Weitere Termine unter www. heidelberg.de/sommertagszuege2026.

11. März 2026 2 STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT SPD Prof. Dr. Anke Schuster Trauer umMonika Meißner Wir, SPD-Stadträtinnen und -Stadträte, sind tief betroffen über den Verlust unserer geschätzten ehemaligen Stadtratskollegin Dr. Monika Meißner. Monika war 13 Jahre Mitglied der SPD-Fraktion imGemeinderat, davon 3 Jahre stellv. Fraktionsvorsitzende. Sie setzte sich imAusschuss für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität sowie im Ausschuss für Stadtentwicklung und Bauen für eine nachhaltige und behutsame Entwicklung Heidelbergs ein. ImMasterplanverfahren Neuenheimer Feld war sie die Stimme für die Straßenbahnerschließung und gegen die 5. Neckarquerung. Der Schutz des FFH-Gebiets inWieblingen war zeitlebens ihr großes Anliegen. Denn Tier- und Naturschutz lag ihr sehr am Herzen, über 35 Jahre war sie hier politisch aktiv, u.a. im Bund. Mit großer Detailkenntnis – etwa über die Vogelwelt am Altneckar oder die Pflanzenwelt auf der Ochsenkopfwiese – bereicherte sie Diskussionen in den Gremien und prägte viele wichtige Entscheidungen. Monika war aber vor allem auch eine Stadträtin mit Leib und Seele: den Menschen zugewandt – immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger – immer sich kümmernd. Sie war lebensfroh und Verantwortung übernehmen im Großen wie im Kleinen war ihre Lebensmaxime. So war sie in Wieblingen und weit darüber hinaus eine geschätzte und gern gesehene Stadträtin. Mit Monika Meißner verliert Heidelberg eine engagierte Kommunalpolitikerin und wir eine ganz liebe Genossin. Wir werden ihr ein ehrendes Andenken bewahren. 06221 58-47150 geschaeftsstelle@spd-fraktion. heidelberg.de CDU Prof. Dr. Nicole Marmé und Yasmin Sedighi Renani Was bisher geschah … Nach einer längeren Pause können wir endlichwieder Eindrücke aus dem Gemeinderat teilen. Zunächst gratulieren wir allen neu gewählten Kandidatinnen und Kandidaten für den Landtag Baden-Württembergs. Besonders bemerkenswert ist das starke Ergebnis von 60 Prozent für die Parteien der aktuellen Regierungskoalition. Wir hoffen, dass auch die kommende Landesregierung die großen Herausforderungen für unser Land und für Heidelberg entschlossen angeht. In unserer Stadt haben sich in der Zwischenzeit wichtige Meilensteine ergeben: Ein bedeutender Schritt ist die Einigung über den Klinikverbund zwischenMannheimund Heidelberg. Die Zusammenarbeit der Universitätskliniken eröffnet große Chancen für medizinische Versorgung, Forschung und Infrastruktur in der gesamten Region. Ein weiterer Höhepunkt war die Wiedereröffnung der Heidelberger Stadthalle nach umfangreicher Sanierung. Das Haus erstrahlt nun in neuem Glanz und bietet eine beeindruckende Akustik. Besonders stolz sind wir auf die intensive Begleitung des Projekts durch Ersten Bürgermeister Jürgen Odszuck sowie auf unseren Stadtrat Perkeo Thomas Barth. Als Schreinermeister hat er gemeinsam mit seinem Team unermüdlich an wichtigen Arbeiten zur Restaurierung der Stadthalle mitgewirkt. Nun füllt die Stadtgesellschaft das Haus wieder mit Leben. Wir freuen uns über alle vergangenen und kommenden Veranstaltungen! In der letzten Woche des Wahlkampfs fand zudemeine Gemeinderatssitzung statt, in der der Haushaltsplan final verabschiedet wurde. Dass in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ein tragfähiger Kompromiss möglich war, ist ein wichtiges Signal. Wir arbeiten weiter engagiert an der langfristigen Stabilität der städtischen Finanzen. 06221 58-47160 info@cdu-fraktion-hd.de Bündnis 90/Die Grünen Dr. Ursula Röper und Christoph Rothfuß Landtagswahl: Danke für Ihr Vertrauen! Baden-Württemberg hat einen neuen Landtag gewählt. Mit Cem Özdemir hat das Ländle einem Kind von Einwanderern sein Vertrauen geschenkt. Das freut uns sehr und zeigt eindrücklich, dass Leistung mehr zählt als Herkunft. Aber auch die grün geführte Regierungskoalition hat gewonnen, Politik aus und für die Mitte.Das Zusammendenken von Wirtschaft und Klimaschutz konnte überzeugen. Das überragende Ergebnis hier in Heidelberg zeigt, auch hier haben sich die Stimmen des Ausgleichs und des Zusammenhalts durchgesetzt. Dies sehen wir auch als Auftrag für unsere kommunale Arbeit. Brücken bauen, die Menschen mitnehmen, den Zusammenhalt stärken und darauf achten, dass niemand hinten runter fällt. Mit 47,4 % haben wir Grünen das zweitbeste Wahlkreisergebnis in Baden-Württemberg erreicht. Gegen den Landestrend haben wir 5,7 % dazugewonnen, und damit den höchsten Zuwachs aller Wahlkreise. Mit Florian Kollmann haben die Heidelberger Wähler*innen klar für Klimaschutz, Energiewende und eine gute Bildung für alle votiert. Er wird sich in Stuttgart mit vollem Engagement für unserenWahlkreis einsetzen. Wir danken Dir, Florian, für Deinen großen Einsatz und Ihnen, liebe Bürger*innen, für Ihr Engagement und Ihre Stimme. Nur gemeinsammit Ihnen können wir ein lebenswertes Heidelberg für alle erhalten und weiterentwickeln. Dies gilt selbstverständlich für alle Heidelberger Stadtteile, und es bleibt unser Anliegen für die Stadt, überall hinzuschauen und zu unterstützen. Wir danken darüber hinaus unserem derzeitigen Mitglied des Landtags, Dr. Marilena Geugjes, von Herzen für ihr großes und erfolgreiches Engagement in den vergangenen 2 Jahren bis hin zum kommenden April. Terminhinweis: Mi, 18.3. 19h imKarlstorkino; internationale Kurztrickfilme zu Ausgrenzung, Zugehörigkeit und Zusammenhalt; mit Stadträtin Dorothea Kaufmann 06221 58-47170 geschaeftsstelle@gruene- fraktion.heidelberg.de Die Grünen Heidelberg verstehen das Wahlergebnis auch als Auftrag, sich weiterhin intensiv für das Wohl der gesamten Stadt und sämtlicher Stadtteile einzusetzen. (Bild Stadt Heidelberg) Termine Gemeinderat und Ausschüsse – Rathaus, Marktplatz 10 Jugendhilfeausschuss: Donnerstag, 12. März, 16 Uhr Ausschuss für Soziales und Chancengleichheit: Donnerstag, 12. März, 18 Uhr Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität: Mittwoch, 18. März, 16.30 Uhr Stadtentwicklungs- und Bauausschuss: Mittwoch, 18. März, 18.30 Uhr Weitere Termine und Tages- ordnungen: www.gemeinde rat.heidelberg.de Termine Bezirksbeiräte und weitere Gremien Bezirksbeirat Handschuhsheim: Donnerstag, 12. März, 18 Uhr Bezirksbeirat Emmertsgrund: Donnerstag, 19. März, 18 Uhr Weitere Termine und Tages- ordnungen: www.gemeinde rat.heidelberg.de

IDA Dr. Gunter Frank Anlässlich des Weltfrauentags hat IDA das Amt für Chancengleichheit gefragt, ob es sich um Heidelbergerinnen kümmert, die aufgrund äußeren Drucks Kopftuch tragen und in ihrer Selbstbestimmtheit unterdrückt werden. Wir werden über die Antwort berichten. info@ida-hd.de Die PARTEI Björn Leuzinger Demokratiedebakel TaktischesWählen schadet der Demokratie. sPD und Linke verlieren ihre Stimmen an die Grünen, nur damit Özdemir statt Hagel die 60 % starke cdU-Fraktion anführt. Man muss sich fragen, ob die 5-%-Hürde noch zeitgemäß ist. Immerhin: Die Spaßpartei FdP ist jetzt Geschichte. Wir bedanken uns bei den 1000 klügsten und wichtigsten HeidelbergerInnen, die Daniel Wagner ihre Erststimme gaben. Leider haben 500 von ihnen vergessen, uns auch ihre Zweitstimme zu geben. Glückwunsch an Florian Kollmann. info@die-partei-heidelberg.de AfD Sven Geschinski Das zweitbeste Ergebnis … …in der Geschichte der AfD Heidelberg bei Landtagswahlen habe ich die Ehre zu verantworten. Ich danke all unseren Wählern – besonders jenen in Boxberg und Emmertsgrund, die mich dort auf Platz 1 aller Direktkandidaten gewählt haben. Den Pfaffengrundern und Kirchheimern bin ich ebenso zu Dank verpflichtet. Die AfD liegt auch in Heidelberg beim Zweitstimmenergebnis deutlich vor SPD und FDP. Wir haben allen Grund zu feiern. Bedenklich stimmt allerdings, dass in Heidelberg wie im Land insgesamt eine Partei vorn liegt, die es vorzog, einen Ein-Mann-Wahlkampf zu führen und ihr Logo auf den Wahlplakaten aus Angst vor dem Wähler gar nicht erst zu drucken. Die Deindustrialisierung im Ländle wird also weitergehen. geschaeftsstelle@afd-fraktion- heidelberg.de Fraktionsgemeinschaft FDP/FWV Tim Nusser (FDP) Nach der Wahl: Erneuerung und Verantwortung vor Ort Das Landtagswahlergebnis ist für uns katastrophal. Dass wir den Einzug in den Landtag verpasst haben, zeigt: Wir müssen uns inhaltlich, strategisch und in unserer Ansprache verändern und Vertrauen zurückgewinnen. Dazu gehört auch Selbstkritik im Kleinen. ImWahlkampf ist es mir nicht immer gelungen, jede Anfrage so zu beantworten, wie es nötig und richtig gewesen wäre. Auch das gehört zur Aufarbeitung dazu. Für mich gilt zugleich: Verantwortung endet nicht am Wahlabend. Mein Fokus liegt jetzt umso stärker auf der Arbeit imHeidelberger Gemeinderat – mit Verlässlichkeit, klaren Prioritäten und vollem Einsatz für unsere Stadt. info@fdpfwv.de Fraktionsgemeinschaft Die Linke/Bunte Linke Zara Kızıltaş (Die Linke) Vielen Dank ... ... für Ihre und Eure Stimmen! Auch wenn es für den Einzug von Die Linke in den Landtag knapp nicht gereicht hat und die Linke Stimme im Landtag fehlen wird, zeigt vor allem auch das Heidelberger Ergebnis, was die Menschen betrifft. 10,5 % der Heidelberger Erststimmen entfielen auf unsere Linke Kandidatin Kim Sophie Bohnen und 10,2 % der Heidelberger Zweitstimmen auf Die Linke; in Heidelberg sind wir somit die drittstärkste Partei. Unser inhaltlicher Fokus lag klar bei den Mieten, denn wer kann sich die Mieten, besonders in Heidelberg, eigentlich noch leisten? Das Ergebnis bestärkt uns darin, uns weiter für bezahlbare Mieten, eine sozialökologische Transformation und ein solidarisches Miteinander in Heidelberg einzusetzen. gemeinderat@dielinke-hd.de Die Heidelberger Matthias Fehser Kostensteigerungbei Beachhalleauf demHospital-Geländenicht tragbar Der Umbau zur Beachhalle wirft zunehmend Fragen zur Planung und Kostenkontrolle der Verwaltung auf. Ursprünglich wurde das Projekt 2023 mit Gesamtkosten von rund 2,08 Millionen Euro beschlossen. Bereits 2024 folgte eine Erweiterung um 490.000 Euro für die Dachsanierung sowie die Vorbereitung einer Photovoltaikanlage. Nun sollte der Gemeinderat einer weiteren Erhöhung um 480.000 Euro zustimmen. Damit steigen die Gesamtkosten auf rund 3,05 Millionen Euro – fast eine Million Euro mehr als ursprünglich vorgesehen. Besonders kritisch ist die Entwicklung bei den geplanten Seecontainern für Umkleiden und Duschen. Was zunächst als kostengünstige Lösung dargestellt wurde, entwickelte sich zu einem erheblichen Kostentreiber. Statt der kalkulierten rund 390.000 Euro lagen Angebote zeitweise bei bis zu 765.000 Euro. Selbst nach Anpassungen bleibt ein Mehraufwand von über 300.000 Euro bestehen. Nach den Ausschreibungsergebnissen hätte aus unserer Sicht geprüft werden müssen, ob wirtschaftlichere Alternativen möglich gewesen wären. Gerade in Zeiten angespannter kommunaler Haushalte halten wir diese Kostensteigerung für nicht vertretbar und können der nachträglichen Erhöhung daher nicht zustimmen. info@dieheidelberger.de Fraktionsgemeinschaft HiB/Volt Katharina Born und Klaudia Rzeźniczak Jarecki, Epstein: Konsequenzen für Heidelberg Die Diskussion um die Verbindung des amerikanisch-Heidelberger Unternehmers Henry Jarecki zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wirft auch für unsere Stadt grundlegende Fragen auf. Einige fordern die Aberkennung von Ehrungen wie des Bundesverdienstkreuzes und der Ehrensenatorwürde der Uni. Doch entscheidend ist nicht nur, welche symbolischen Konsequenzen gezogen werden, sondern welche strukturellen Lehren wir daraus ziehen. Symbolische Akte dürfen die eigentliche Debatte nicht ersetzen. Entscheidend ist, wie transparent politische und wirtschaftliche Netzwerke sind und ob mögliche Interessenkonflikte konsequent aufgeklärt werden. Gerade auf kommunaler Ebene braucht es klare Regeln, strengere Compliance- und Offenlegungspflichten sowie unabhängige Kontrolle. Geld, Einfluss oder gesellschaftliche Stellung dürfen kein Schutzschild gegen Aufklärung sein. Gleichzeitig müssen wir den Blick auf die Betroffenen richten. Prävention, Beratungsangebote und Frauenhausplätze dürfen auch bei angespannter Haushaltslage nicht gekürzt werden. Unser Maßstab bleibt: Opferschutz vor Imagepflege, Transparenz vor Spekulation und konkrete Hilfe vor Symbolpolitik. info@hib-volt.de 3 STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT 11. März 2026 In der Rubrik „Stimmen aus dem Gemeinderat“ kommen die Mitglieder des Gemeinderates zu Wort. Die Autorinnen und Autoren sind für den Inhalt ihrer Beiträge in vollem Umfang selbst verantwortlich, insbesondere auch in Bezug auf alle notwendigen Nutzungsrechte. GEMEINDERAT ONLINE www.gemeinderat.heidelberg.de

AKTUELLES 4 11. März 2026 So hat Heidelberg bei der Landtagswahl gewählt Stadtrat Florian Kollmann (GRÜNE) holt Direktmandat B ei der Landtagswahl am Sonntag, 8. März, setzte sich imWahlkreis Heidelberg Florian Kollmann, der Direktkandidat der GRÜNEN mit 39,1 Prozent der Stimmen durch. Der Heidelberger Stadtrat setzte sich laut dem vorläufigen Endergebnis damit klar gegen seine Mitbewerberinnen und Mitbewerber durch: CDU-Kandidatin Nicole Huber kam auf 20,8 Prozent der Stimmen, SPDKandidatin Ines Palmauf 13 Prozent. Bei den Zweitstimmen erreichten die GRÜNEN mit 47,4 Prozent ebenfalls das beste Ergebnis. 18,6 Prozent der Stimmen entfielen auf die CDU, 10,1 Prozent der Stimmen auf DIE LINKE und 8,0 Prozent auf die AfD. Die SPD erreichte 6,0 Prozent der Stimmen. Auf die anderen Parteien entfielen jeweils weniger als 5 Prozent der Stimmen. Von den insgesamt 100.964 Wahlberechtigten Heidelbergs gaben 71,9 Prozent ihre Stimme ab (72.563). Die Wahlbeteiligung lag damit um 4,6 Prozentpunkte höher als bei der Landtagswahl 2021. 37,2 Prozent der Wählerinnen und Wähler gaben ihre Stimme per Briefwahl ab. Das ist ein Rückgang von 17,5 Prozentpunkten im Vergleich zu 2021, wo die Wahl unter Auflagen zur Pandemiebekämpfung stattgefunden hatte. Am Wahlsonntag waren rund 1.400 Wahlhelferinnen und -helfer im Einsatz, die in 91 Urnenwahl- und 58 Briefwahlbezirken das Ergebnis ausgezählt haben. Das amtliche Endergebnis wird vom Kreiswahlausschuss amDonnerstag, 12. März, um 10.30 Uhr im Neuen Sitzungssaal festgestellt. sba www.heidelberg.de/ landtagswahl2026 39,14 % 20,82 % 12,97 % 3,80 % 7,98 % 10,53 % 1,33 % 3,23 % 0,19 % 0% 5% 10% 15% 20% 25% 30% 35% 40% 45% GRÜNE, Florian Kollmann CDU, Nicole Huber SPD, Ines Palm FDP, Tim Nusser AfD, Sven Geschinski Die Linke, Kim Bohnen Die PARTEI, Daniel Wagner Volt, Elisa Hippert Sabine Regele Erststimmen: Anteile in Prozent Vorläufiges Endergebnis der Landtagswahl am 8. März 2026 im Wahlkreis 34 Heidelberg Vorläufiges Endergebnis der Landtagswahl am 8. März 2026 nach Heidelberger Stadtteilen Von den gültigen Stimmen entfallen auf die Bewerber und Parteien in Prozent Erststimme jeweils links (oben absolut, unten in Prozent) – Zweitstimme jeweils rechts (oben absolut, unten in Prozent) Stadtteil/ Gemeinde Wahl- beteiligung - in % Florian Kollmann GRÜNE Nicole Huber CDU Ines Palm SPD Tim Nusser FDP Sven Geschinski AfD Kim Bohnen Die Linke Daniel Wagner Die Partei Elisa Hippert Volt Sabine Regele - nur Erststimme Sonstige - nur Zweitstimme Schlierbach 75,41 577 741 438 399 183 80 114 97 105 110 164 130 26 9 37 22 3 64 35,03 44,85 26,59 24,15 11,11 4,84 6,92 5,87 6,38 6,66 9,96 7,87 1,58 0,54 2,25 1,33 0,18 3,87 Altstadt 73,19 2.167 2.706 851 693 676 247 204 246 242 241 659 635 60 28 155 106 5 128 43,18 53,80 16,96 13,78 13,47 4,91 4,06 4,89 4,82 4,79 13,13 12,62 1,20 0,56 3,09 2,11 0,10 2,54 Bergheim 69,81 1.426 1.675 530 465 388 171 102 117 174 176 443 422 24 10 124 61 4 119 44,35 52,08 16,49 14,46 12,07 5,32 3,17 3,64 5,41 5,47 13,78 13,12 0,75 0,31 3,86 1,90 0,12 3,70 Weststadt 79,50 3.478 4,125 1.104 970 867 351 235 251 303 314 887 845 88 36 237 132 8 193 48,26 57,16 15,32 13,44 12.03 4,86 3,26 3,48 4,20 4,35 12,31 11,71 1,22 0,50 3,29 1,83 0,11 2,67 Südstadt 74,63 1.390 1.677 558 523 445 192 134 129 181 179 426 419 61 19 98 66 2 94 42,19 50,85 16,93 15,86 13,51 5,82 4,07 3,91 5,49 5,43 12,93 12,70 1,85 0,58 2,97 2,00 0,06 2,85 Rohrbach 70,35 3.197 3.818 1.498 1.345 985 475 283 270 626 620 953 903 92 46 273 163 13 301 40,37 48,08 18,91 16,94 12,44 5,98 3,57 3,40 7,90 7,81 12,03 11,37 1,16 0,58 3,45 2,05 0,16 3,79 Kirchheim 67,58 2.722 3.276 1.719 1.584 959 509 265 238 854 859 846 790 111 62 268 181 32 303 35,01 41,99 22,11 20,30 12,33 6,52 3,41 3,05 10,98 11,01 10,88 10,13 1,43 0,79 3,45 2,32 0,41 3,88 Pfaffengrund 64,24 981 1.199 797 697 601 428 102 112 616 599 304 286 102 50 93 53 12 196 27,19 33,12 22,09 19,25 16,66 11,82 2,83 3,09 17,07 16,55 8,43 7,90 2,83 1,38 2,58 1,46 0,33 5,41 Wieblingen 71,69 1.848 2.253 1.041 931 643 336 169 156 481 485 533 477 88 43 150 89 15 215 37,20 45,20 20,95 18,68 12,94 6,74 3,40 3,13 9,68 9,73 10,73 9,57 1,77 0,86 3,02 1,79 0,30 4,31 Handschuhsheim 78,26 4.144 5.175 1.974 1.744 1.471 533 363 422 532 529 1.008 1.042 105 50 331 186 23 309 41,64 51,80 19,84 17,46 14,78 5,34 3,65 4,22 5,35 5,30 10,13 10,43 1,06 0,50 3,33 1,86 0,23 3,09 Neuenheim 79,76 2.935 3.634 1.766 1.544 908 291 333 385 338 352 577 585 65 27 208 147 1 188 41,16 50,80 24,77 21,59 12,73 4,07 4,67 5,38 4,74 4,92 8,09 8,18 0,91 0,38 2,92 2,06 0,01 2,63 Boxberg 49,14 259 278 268 269 147 113 29 23 311 297 97 92 19 7 21 14 9 70 22,33 23,90 23,10 23,13 12,67 9,72 2,50 1,98 26,81 25,54 8,36 7,91 1,64 0,60 1,81 1,20 0,78 6,02 Emmertsgrund 47,86 341 414 452 411 259 187 39 44 474 471 139 120 23 8 32 25 6 90 19,32 23,39 25,61 23,22 14,67 10,56 2,21 2,49 26,86 26,61 7,88 6,78 1,30 0,45 1,81 1,41 0,34 5,08 Ziegel72,03 1.456 1.782 1.413 1.295 556 282 219 216 415 415 356 385 62 29 152 102 3 144 hausen 31,43 38,32 30,51 27,85 12,00 6,06 4,73 4,65 8,96 8,92 7,69 8,28 1,34 0,62 3,28 2,19 0,06 3,10 Bahnstadt 75,23 1.307 1.527 605 547 268 120 147 154 106 111 203 189 33 13 152 88 2 86 46,30 53,86 21,43 19,29 9,49 4,23 5,21 5,43 3,75 3,92 7,19 6,67 1,17 0,46 5,38 3,10 0,07 3,03 Heidelberg gesamt 71,87 28.228 34.280 15.014 13.417 9.356 4.315 2.738 2.860 5.758 5.758 7.595 7.320 959 437 2.331 1.435 138 2.500 39,14 47,40 20,82 18,55 12,97 5,97 3,80 3,95 7,98 7,96 10,53 10,12 1,33 0,60 3,23 1,98 0,19 3,46

5 AKTUELLES 11. März 2026 Neue Südstadt feiert zehnjähriges Jubiläum Startschuss für Jubiläumsjahr mit vielen Aktionen D ie Konversionsfläche neue Südstadt – bestehendaus demMarkTwain-Village und den Campbell Barracks – feiert ihr erstes Jubiläum: Die früheren US-Militärflächen auf beiden Seiten der Römerstraße wurden vor zehn Jahren von der Stadt und ihren Partnern übernommen, die diese gemeinsam entwickeln. Das ganze Jahr über sind Aktionen im Quartier geplant, angefangen mit dem Südstadt-Quiz. Am Samstag, 9. Mai, findet der Tag der Städtebauförderung wieder in der neuen Südstadt statt. Über Förderungen von Bund und Land hat die Stadt seit Start der Entwicklung der 44 Hektar großen Konversionsfläche 22,83 Millionen Euro erhalten. Die neuen Flächen sind heute lebendige und junge Quartiere mit rund 2.800 Bewohnerinnen und Bewohnern, sieben Kindertagesstätten, drei neuen Spielplätzen und -anlagen, dem Bürgerhaus in der Chapel, einem Park, einer aktiven Kulturszene und Einkaufsmöglichkeiten. Im zehnten Jahr nach Baustart sind die Flächen zu rund drei Vierteln fertiggestellt. „Was für eine Entwicklung! Wo früher das Militär aufmarschierte, ist heute das echte Leben zu Hause. Dass aus einer ehemaligen Konversionsfläche ein so lebendiger, vielfältiger und lebenswerter Stadtteil entstehen konnte, erfüllt mich mit großer Freude und auch mit Stolz. Von Beginn an waren harte Arbeit, Ausdauer und das Engagement vieler Beteiligter notwendig, um diese Vision Schritt für Schritt Wirklichkeit werden zu lassen. Heute sehen wir, was möglich ist, wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen“, sagt Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck. ls/cat Porträts, Hintergründe und ein Südstadt-Quiz gibt es unter www.heidelberg.de/ neuesuedstadt (v.l.) Silke Klein (Amt für Stadtentwicklung und Stadtplanung), Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck, Ursula Röper (Ehrenvorsitzende Stadtteilverein Südstadt) und Gero Seidler (Konversionsgesellschaft) freuen sich auf das Jubiläumsjahr. (Foto Rothe) Stadtrat Daniel Hauck konnte zu Beginn des Jahres seinen 50. Geburtstag feiern. Seit 2024 gehört er für die SPD dem Heidelberger Gemeinderat an, zuvor war er bereits im Bezirksbeirat Bahnstadt aktiv. Er ist Mitglied im Ausschuss für Kultur und Bildung, im Jugendhilfeausschuss und im Konversionsausschuss sowie beratendes Mitglied im Jugendgemeinderat. Als Lehrer engagiert er sich besonders für gute Bildungsbedingungen, starke Schulsozialarbeit und verlässliche Kitaangebote. Wichtig sind ihm zudem attraktive Sport- und Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche, sichere Wege für Radfahrende und zu Fuß Gehende sowie eine ausgewogene Stadtentwicklung mit bezahlbarem Wohnraum und lebendigen, begrünten Quartieren. Er lebt mit seiner Familie in der Bahnstadt. Runder Geburtstag Biotope im Stadtgebiet werden erfasst Fachpersonal ab sofort im Einsatz Das Umweltamt engagiert sich mit verschiedenen Konzepten und Programmen, die Arten- und Biotopvielfalt vor Ort zu erhalten und zu fördern. Ergänzend dazu finden von März bis Ende November Erfassungen von Tieren und Pflanzen sowie von Biotopen statt. Die Kartierungen erfolgen im Auftrag der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW). Die beauftragten Fachpersonen erfassen Stichprobenflächen. Ziel ist es, die Qualität von Biotopen sowie das Vorkommen und Bestandsentwicklungen ausgewählter Tier- und Pflanzenarten zu dokumentieren. Im Rahmen der Erfassungen dürfen die von der LUBW beauftragten kartierenden Fachpersonen entsprechend den Vorgaben des § 52 Naturschutzgesetz (NatSchG) grundsätzlich Grundstücke ohne vorherige Anmeldung betreten – allerdings nur in offener Landschaft und im Wald im Außenbereich. Fest umzäunte Privatgärten werden ohne Zustimmung nicht betreten. Die beauftragten Personen führen eine Bescheinigung mit sich. Kontakt bei Fragen poststelle@lubw.bwl.de Leitungswechsel im Amt für Soziales und Senioren Angelika Haas- Scheuermann nach 45 Jahren in den Ruhestand verabschiedet Nach mehr als 45 Jahren im öffentlichen Dienst verabschiedet sich die Leiterin des Amtes für Soziales und Senioren, Angelika Haas-Scheuermann, in den Ruhestand. Die Sozialrechtsexpertin hatte in ihrer Leitungsfunktion gravierende Krisen zu managen, etwa den Flüchtlingszustrom ab 2015, die Corona-Pandemie ab 2020 oder die Unterstützung ukrainischer Geflüchteter nach dem russischen Angriff 2022. Oberbürgermeister Eckart Würzner überreichte der 64-Jährigen am 4. März offiziell die Entlassungsurkunde bei einer Feierstunde im Rathaus. „Auf Ihre große Sachkenntnis und Ihren Mut, auch in komplexen Situationen klare Entscheidungen zu treffen, konnten wir uns in den vielen herausfordernden Krisen immer verlassen. Dafür danke ich Ihnen herzlich“, sagte Würzner. Ihre Nachfolge übernimmt ab 1. Mai Carl Philipp Schöpe. Der 38-jährige Jurist war zuvor Geschäftsführer des Jobcenters Mannheim. eu Sozialamtsleiterin Angelika Haas-Scheuermann (2. von rechts) mit OB Würzner (rechts), Bürgermeisterin Stefanie Jansen und dem neuen Leiter Carl Philipp Schöpe. (Foto Rohte)

AKTUELLES 6 11. März 2026 ORTSÜBLICHE BEKANNTMACHUNG Satzung über ein gemeindliches Vorkaufsrecht nach § 25 BauGB im Stadtteil Handschuhsheim Auf Grund des § 25 Absatz 1 Nummer 2 des Baugesetzbuches in der Fassung der Bekanntmachung vom 03. November 2017 (BGBl. I S. 3634), das zuletzt durch Artikel 5 des Gesetzes vom 22. Dezember 2025 (BGBl. I Nr. 348) geändert worden ist, in Verbindung mit § 4 der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg in der Fassung vom 24. Juli 2000 (GBl. S. 581, ber. S. 698), die zuletzt durch Artikel 13 des Gesetzes vom 18. November 2025 (GBl. Nr. 124) geändert worden ist, hat der Gemeinderat der Stadt Heidelberg am 5. März 2026 folgende Satzung beschlossen: § 1 Gegenstand (1) Für das Gebiet Handschuhsheim werden städtebauliche Maßnahmen in Betracht gezogen. (2) Zur Sicherung einer geordneten städtebaulichen Entwicklung steht der Stadt Heidelberg für die Flächen des Gebiets ein Vorkaufsrecht nach § 25 Absatz 1 Nummer 2 des Baugesetzbuches zu. § 2 Geltungsbereich (1) Das Vorkaufsrecht erstreckt sich auf folgende Grundstücke: Flurstücke 16895, 16896 und 16896/1 Alle Flurstücke liegen vollumfänglich im Satzungsgebiet. (2) Die genaue Abgrenzung des Geltungsbereiches ergibt sich aus dem dieser Satzung beigefügten Lageplan vom 13. Februar 2026 imMaßstab 1:500. Der Lageplan ist Bestandteil dieser Satzung. § 3 Inkrafttreten Die Satzung tritt am Tage nach ihrer Bekanntmachung in Kraft. Heidelberg, den 6. März 2026 gez. Prof. Dr. Eckart Würzner Oberbürgermeister Jedermann kann die Satzung über das gemeindliche Vorkaufsrecht imGebiet Handschuhsheim im Kompetenzzentrum Bauen-Wohnen-Förderung der Stadt Heidelberg im Verwaltungsgebäude Prinz Carl, EG, Kornmarkt 1, 69117 Heidelberg einsehen und Auskunft über den Inhalt erhalten. Das Kompetenzzentrum Bauen-WohnenFörderung hat für Besucherinnen und Besucher aktuell dienstags von 11.00 Uhr bis 12.30 Uhr und donnerstags von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. An den übrigen Tagen ist eine Einsichtnahme in die Planunterlagen nur nach vorheriger Terminvereinbarung unter der Telefonnummer 06221 - 58 25150 oder per E-Mail unter bauberatung@heidelberg.de möglich. Hinweise: Gemäß § 215 Absatz 1 BauGB werden unbeachtlich 1. eine nach § 214 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 bis 3 beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften, 2. eine unter Berücksichtigung des § 214 Absatz 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans und 3. nach § 214 Absatz 3 Satz 2 beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit dieser Bekanntmachung schriftlich gegenüber der Stadt Heidelberg unter Darlegung des die Verletzung begründenden Sachverhalts geltend gemacht worden sind. Hinweis nach § 4 Absatz 4 und 5 Gemeindeordnung: Eine Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg oder aufgrund der beim Zustandekommen dieser Satzung, mit Ausnahme der Vorschriften über die Öffentlichkeit der Sitzung, die Genehmigung oder die Bekanntmachung der Satzung, ist gemäß § 4 Absatz 4 und 5 der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg unbeachtlich, wenn nicht der Bürgermeister dem Beschluss nach § 43 der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg wegen Gesetzwidrigkeit widersprochen hat oder wenn nicht vor Ablauf eines Jahres nach Bekanntmachung die Rechtsaufsichtsbehörde den Beschluss beanstandet hat oder wenn nicht die Verletzung der Verfahrens- oder Formvorschrift unter Bezeichnung des Sachverhalts, der die Verletzung begründen soll, schriftlich geltend gemacht worden ist. Ist eine Verletzung in der beschriebenen Art geltend gemacht worden, so kann auch nach Ablauf der genannten Frist jedermann diese Verletzung geltend machen. Heidelberg, den 9. März 2026 Stadt Heidelberg Amt für Stadtentwicklung und Stadtplanung Bürgerschaft, Gemeinderat und Verwaltung der Stadt Heidelberg trauern um Altstadträtin Dr. Monika Meißner Dr. Meißner war von September 2009 bis Oktober 2022 Mitglied des Heidelberger Gemeinderates. In den Jahren ihrer Tätigkeit als Stadträtin hat sie sich herausragend engagiert und maßgeblich zur Weiterentwicklung Heidelbergs beigetragen. Zum Wohle ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger hat sie ein hohes Maß an Kraft und Zeit eingebracht. In dankbarer Erinnerung nehmen wir Abschied von ihr. Unsere Gedanken sind bei ihrer Familie. Stadtverwaltung Heidelberg Prof. Dr. Eckart Würzner Oberbürgermeister ON E T E AM H E I D E L B E RG wir suchen Sozialpädagogin / Sozialpädagoge im Bereich Vormundschaften (m/w/d) Kinder- und Jugendamt | Vollzeit | unbefristet | Besoldungsgruppe S 15 TVöD-V Gärtnerin / Gärtner oder Forstwirtin / Forstwirt – Baumpflege und Baumkontrolle (w/m/d) Landschafts- und Forstamt | Vollzeit | unbefristet | Entgeltgruppe 5 bis 8 TVöD-V, je nach Qualifikation zuzüglich der Gewährung von Zuschlägen Fahrerin / Fahrer für Entsorgungsfahrzeuge – Springertätigkeit (m/w/d) Abfallwirtschaft, Stadtreinigung und Zentralwerkstätten (ASZ) | Vollzeit | befristet zunächst für die Dauer von zwei Jahren| Entgeltgruppe 6 TVöD-V, zuzüglich der Gewährung von Zuschlägen jetzt bewerben www.oneteamheidelberg.de

7 STADTWERKE HEIDELBERG AKTUELLES 11. März 2026 BEKANNTMACHUNGEN ONLINE › Öffentliche Bekanntmachung - Erteilung der wasserrechtlichen Erlaubnis für die weitere Grundwasserentnahme - Wasserspielplatz Neckarwiese › S atzung über ein gemeindliches Vorkaufsrecht nach § 25 BauGB im Stadtteil Handschuhsheim › 2. Satzung zur Änderung der Abfallwirtschaftssatzung Alle Bekanntmachungen im Volltext unter www.heidelberg.de/ bekanntmachungen Fernwärme für Heidelberg Attraktive Förderungen für den Umstieg nutzen In Heidelberg wächst das Fernwärmenetz seit Jahren kontinuierlich – sichtbar überall dort, wo die Stadtwerke Heidelberg neue Leitungen verlegen. Für Eigentümerinnen und Eigentümer ist jetzt ein günstiger Zeitpunkt, auf Fernwärme umzustellen. Die Bundesförderung für effiziente Gebäude unterstützt den Anschluss an ein Wärmenetz mit attraktiven Zuschüssen. Sie gilt für private Haushalte ebenso wie für Gewerbe und Industrie. Die Grundförderung umfasst 30 Prozent der Kosten für den Hausanschluss. Wer seine Immobilie selbst bewohnt und eine alte Ölheizung oder eine mindestens 20 Jahre alte Gasheizung ersetzt, erhält zusätzlich den Klimageschwindigkeitsbonus von 20 Prozent. Haushalte mit einem zu versteuernden Einkommen von höchstens 40.000 Euro können außerdem einen Einkommensbonus von 30 Prozent erhalten. Insgesamt sind bis zu 70 Prozent Förderung möglich. Wer eine Förderung für den Fernwärmeanschluss beantragen möchte, braucht ein Angebot von den Stadtwerken Heidelberg Netze und darf noch nicht mit den Arbeiten begonnen haben. Es empfiehlt sich, die Angebotsanfrage frühzeitig zu stellen. Online ist dies möglich unter www.netze-heidelberg.de/haus anschluss. Wer auch die Heizungsanlage im Haus fördern lassen möchte, braucht ein Angebot für die geplanten Maßnahmen von einem Fachunternehmen oder einem Experten für Energieeffizienz (mehr unter: www. energie-effizienz-experten.de). Weitere Informationen zur Förderung bietet eine Seite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie www.energiewechsel.de unter Service > FAQ. Mit einem Umstieg auf Fernwärme leisten Heidelbergerinnen und Heidelberger einen direkten Beitrag zur klimafreundlicheren Energieversorgung. Immobilienbesitzende mit Interesse an einem Fernwärmeanschluss erhalten weitere Informationen oder unter www.swhd.de/ fernwaerme. Infoveranstaltung der Stadtwerke Heidelberg in Neuenheim. Das Interesse an der Fernwärme ist groß. Stadtwerke Heidelberg Unternehmenskommunikation Alte Eppelheimer Straße 26 69115 Heidelberg 06221 513-0 unternehmens kommunikation@swhd.de Redaktion: Ellen Frings, Michael Treffeisen Foto: Stadtwerke Heidelberg, Tobi Dittmer Alle Angaben ohne Gewähr Impressum Vollsperrung der Sandhäuser Straße Die Sandhäuser Straße wird seit Montag, 9. März, südlich der Kreuzung Judenchaussee voll gesperrt. Grund dafür sind Arbeiten am dortigen Umspannwerk. Die Umleitung führt innerörtlich in Sandhausen über die Carl-Benz-Straße und die Hauptstraße. Die großräumige Umleitung führt über die B535, B3, Theodor-Heuss-Straße, Leimbachstraße, und die L598. Ende dieser Arbeiten ist Freitag, 27. März. Korrektur „Espressomit Eckart Würzner“ findet am Sonntag, 22. März, abweichend im „BabbelCafé“, Am Karlstor 1, am S-Bahnhof Heidelberg-Altstadt statt. Würznermöchtemit Bewohnerinnen und Bewohnern aus Schlierbach und der Altstadt ins Gespräch kommen. Fahrspur entfällt auf Speyerer Straße In der Speyerer Straße entfällt ab Montag, 9. März, auf Höhe der Hausnummer 5 eine Fahrspur. Grund dafür ist ein neuer Bauabschnitt bei einem Hotelneubau in diesem Bereich. Aus Sicherheitsgründen wird der Geh- und Radweg an dieser Stelle gesperrt und auf die Fahrbahn verlegt. Deshalb entfällt vorübergehend eine Fahrspur. Eine Durchfahrt Richtung Montpellierbrücke und ein Rechtsabbiegen in die Carl-BenzStraße bleiben zu jeder Zeit möglich. Die Einschränkung in diesem Abschnitt dauert voraussichtlich bis 30. Juni. Über weitere Bauabschnitte und Verkehrseinschränkungen informiert die Stadt gesondert. Die Gesamtmaßnahme dauert voraussichtlich mindestens ein Jahr. www.heidelberg.de/ baustellen Impressum Herausgeberin: Stadt Heidelberg Amt für Öffentlichkeitsarbeit Marktplatz 10 69117 Heidelberg 06221 58-12000 s tadtblatt@heidelberg.de Amtsleitung: Timm Herre (tir) Redaktion: Hannah Lena Puschnig (hlp), Sascha Balduf (sba), Christian Beister (chb), Christina Euler (eu), Claudia Kehrl (ck), Julian Klose (jkl), Nicolaus Niebylski (nni), Florian Römer (fr), Laura Schleicher (ls), Laura Stahmer (lst), Carina Troll (cat) Druck und Vertrieb: RheinNeckar-Zeitung GmbH Vertrieb-Hotline: 0800 06221-20 www.heidelberg.de

KULTUR UND FREIZEIT 8 11. März 2026 Der „Frühling“ startet Musikfestival vom 14. März bis 19. April / Rückkehr ins Konzerthaus Stadthalle Heidelberg F ünf Wochen voller Musik heißt es ab dem 14. März beimHeidelberger Frühling Musikfestival 2026! Gefeiert wird die Rückkehr des Festivals ins frisch sanierte Konzerthaus Stadthalle Heidelberg. Bis 19. April stehen unter dem Motto „Zurück nach vorn“ 112 Veranstaltungen auf dem Programm, davon 74 im Konzerthaus Stadthalle. Höhepunkte bilden eine dreitägige Residenz des schwedischen Kammerorchesters O/Modernt mit Leiter Hugo Ticciati, ein USA-Tag anlässlich des 250-jährigen Jubiläums der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung sowie ein Tag zu Ehren Wolfgang Rihms. Die Rückkehr ins Konzerthaus Stadthalle wird am Eröffnungswochenende mit einem breiten Konzertangebot begangen. Das Eröffnungskonzert am Samstag, 14. März, gestalten der Pianist und Co-Künstlerische Leiter des Festivals Igor Levit und das Kammerorchester The Trinity Sinfonia unter der Leitung von Fabian Müller. Offenes Konzerthaus Am Sonntag, 15. März, kann das Publikum den ganzen Tag lang in acht Veranstaltungen unter dem Titel „Offenes Konzerthaus“ alle Säle des sanierten Gebäudes wiederentdecken. Dabei begegnen sie nochmals den Kunstschaffenden des Eröffnungskonzerts. Vier Veranstaltungen sind re:start-Konzerte bei freiem Eintritt, hier wird mit großem Publikumsandrang gerechnet, weshalb mit Wartezeiten zu rechnen ist. Am Abend um 20 Uhr ist dann die Sängerin Aynur mit Band zu erleben, die als Stimme Kurdistans schlechthin gilt. Übrigens: Für alle Musikfans unter 30 gibt es ab drei Tagen vor Konzerttermin Tickets für nur acht Euro – online und an der Abendkasse. red Programm und Tickets unter www.heidelberger-fruehling.de Kian Soltani und das Iceland Symphony Orchestra stehen am Dienstag, 24. März, mit dem Programm „Kraft der Elemente“ auf der Bühne. (Foto Borggreve) Das jüngste Kulturdenkmal im Land Print Media Academy wird revitalisiert und weiterentwickelt Wer denBahnhof verlässt, blickt unmittelbar auf die markante Glasarchitektur der Print Media Academy. Im deckenhohen Foyer schimmern zwei silberne Zylindertürme, die monumentalen 39 Meter hohen Druckwalzen gleichen – und damit auf das Kerngeschäft des einstigen Bauherren, der Heidelberger Druckmaschinen AG, verweisen. Das Gebäude wurde jetzt als Kulturdenkmal in die Denkmalliste des Landes aufgenommen. „Dass so ein modernes Gebäude wie die Print Media Academy unter Denkmalschutz steht, ist außergewöhnlich und zugleich ein starkes Zeichen für die Wertschätzung dieser Architektur. Umso mehr freut es mich, dass dieses besondere Bauwerk denkmalgerecht weiterentwickelt und mit neuem Leben erfüllt wird“, so Heidelbergs Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck. Der Heidelberger Hans-Jörg Kraus hatte die Print Media Academy bereits 2024 gekauft. Bis 2027 sollen hier Räume für Kongresse sowie Büros entstehen. red In der Print Media Academy (v.l.): Johannes Pfau (SSV Architekten), Dr. Melanie Mertens (Landesamt für Denkmalpflege), Jan van der Velden-Volkmann (SSV Architekten), Hans-Jörg Kraus, Dr. Martin Hahn (Landesamt für Denkmalpflege) sowie Jürgen Odszuck (Foto Rothe) Odesa-Tag am 15. März Freier Eintritt in Kunstausstellung Seit Mai vergangenen Jahres sind Heidelberg und das ukrainische Odesa durch eine offizielle Städtepartnerschaft verbunden und stehen seither in engem Austausch. Die Stadt lädt am Sonntag, 15. März, zu einem bunten Programm ein, das die ukrainische Kultur vielfältig erlebbar macht. Den Rahmen bildet die Ausstellung „Meisterwerke aus Odesa“, die an diesem Tag bei freiem Eintritt von 10 bis 18 Uhr besucht werden kann. Auf dem Programm stehen eine Ausstellungsführung, Freundschaftslieder der Ohrwurm AG der Friedrich-Ebert-Grundschule, ukrainische Lieder und Volkstänze sowie eine Bilderschau zu Odesa und dem Schwarzen Meer. In der offenen MALSTUBE können Besucherinnen und Besucher ihre persönliche Friedensbotschaft gestalten und auf den Weg nach Odesa schicken. Ukrainische Leckereien und Überraschungen am Glücksrad runden den Odesa-Tag für Groß und Klein ab. Die offizielle Eröffnung beginnt um 13 Uhr mit Jürgen Odszuck, Erster Bürgermeister. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter www.museum-heidelberg.de Beschluss zu Beachhalle Der Gemeinderat hat mehrheitlich der Erhöhung des Gesamtaufwands um rund 480.000 Euro für den Umbau der ehemaligen Sporthalle auf dem Hospital zur Beachhalle zugestimmt. Das Budget steigt damit auf ca. 3,05 Millionen Euro. Neue Kinderbeauftragte Dr. SteffenWunderlich wird der neue Kinderbeauftragte für Boxberg. Neue Stellvertreterin ist Garibe Akseven. In Rohrbach wird künftig Suphattra Sawatdee stellvertretende Kinderbeauftragte sein. Kurz gemeldet

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