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Amtsanzeiger der Stadt Heidelberg 4. März 2026 / Ausgabe 7 / 34. Jahrgang JUGENDGEMEINDERAT Neuer Vorstand gewählt Erste Sitzung für Gremium In der konstituierenden Sitzung des elften Jugendgemeinderates amDienstag, 24. Februar, haben die Mitglieder erneut den 19-jährigen Michael Steinke zumVorsitzenden gewählt. Bei der Sitzung wurden auch die Vertreterinnen und Vertreter gewählt, die künftig beratend im Gemeinderat und an den gemeinderätlichen Ausschüssen teilnehmen werden. Das Gremium setzt sich aus 30 gewählten Jugendvertreterinnen und -vertretern und sechs beratenden Mitgliedern zusammen. S. 2 › ANTIRASSISMUS Für mehr Menschenwürde Aktionswochen im März Heidelberg stellt imMärz die Menschenwürde und das respektvolle Zusammenleben in den Mittelpunkt. Unter dem Motto „100 Prozent Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ laden die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ vom 11. bis 29. März zu zahlreichen Veranstaltungen ein. Mehr als 60 Initiativen, Vereine und Institutionen beteiligen sich am Programm. Koordiniert werden die Wochen vom Interkulturellen Zentrum Heidelberg. S. 5 › Baden-Württemberg wählt am Sonntag, 8. März, einen neuen Landtag. Die Heidelberger Wahllokale sind am Wahlsonntag von 8 bis 18 Uhr geöffnet. „Ich danke allen, die bereits per Briefwahl teilgenommen und ihre Stimme abgegeben haben“, sagt Oberbürgermeister Eckart Würzner. „Alle anderen bitte ich: Gehen Sie am kommenden Sonntag ins Wahllokal und geben Sie Ihre Stimme ab. Wir brauchen eine starke Demokratie in BadenWürttemberg und auch ein starkes Parlament, das unsere Interessen hier in Heidelberg im Land vertreten kann. Zum ersten Mal dürfen bei dieser Landtagswahl schon alle ab 16 Jahren wählen. Also: Nutzt euer Mitsprac h e r e c h t und geht zur Wahl!“ Wer noch keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, aber wahlberechtigt ist, sollte sich schnellstmöglich bei der Wahldienststelle melden per E-Mail an wahldienststelle@heidelberg.de oder telefonisch unter 06221 58-42220. Ergebnisse für Heidelberg Die Zwischenergebnisse und das vorläufige Endergebnis können ab 18 Uhr online live verfolgt werden: Unter www.heidelberg.de/wahlen finden sich alle relevanten Informationen zur Wahl sowie ein Link zum Vote-Manager, in dem die Ergebnisse zu finden sind. Dort können auch die Ergebnisse der vergangenen Landtagswahl eingesehen werden. Eine Veranstaltung mit Ergebnispräsentation im Rathaus findet aufgrund der zuletzt geringen Nachfrage nicht statt. Per Briefwahl abstimmen Letzter Termin für den Antrag auf Briefwahl ist Freitag, 6. März, 15 Uhr. Alle Briefwählerinnen und Briefwähler sollten ihren Wahlbrief so schnell wie möglich zurücksenden. Der Wahlbrief mit eingelegtem Stimmzettel muss bis spätestens 8. März, 18 Uhr, beim Amt für Bürgerdienste und Zuwanderung, Bergheimer Straße 69, oder im Briefkasten beim Rathaus, Marktplatz 10, eingegangen sein. Nicht rechtzeitig abgeschickt? Mit dem Wahlschein kann am Sonntag, 8. März, in einem beliebigen Wahlraum in Heidelberg gewählt werden. Auch in den Bürgerämtern kann zu den Öffnungszeiten mit Wahlschein direkt gewählt werden. sba Mehr dazu auf S. 3 und unter www.heidelberg.de/wahlen Landtagswahl am 8. März Briefwahl noch möglich / Wahllokale am Sonntag von 8 bis 18 Uhr geöffnet SENIOREN „Eingeloggt!“- Woche S. 8 › Der baden-württembergische Landtag wird für fünf Jahre gewählt. Erstmals können Wählerinnen und Wähler zwei Stimmen bei der Wahl abgeben. (Foto Landtag von Baden-Württemberg) www.stadtblatt. heidelberg.de www.heidelberg.de/ bekanntmachungen KOMMUNALPOLITIK Gemeinderat tagt Sitzung am 5. März Der Gemeinderat tagt am Donnerstag, 5. März, öffentlich ab 16.30 Uhr imRathaus. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem der Nachtragshaushalt für das Haushaltsjahr 2026. Er enthält Änderungen gegenüber dem vom Gemeinderat am 5. Juni 2025 beschlossenen Doppelhaushalt 2025/2026. Des Weiteren wird über den viergleisigen Ausbau der Deutschen Bahn AG nach Mannheim beraten. Die Tagesordnung ist unter www.gemeinderat.heidel berg.de zu finden. Die Sitzung kann per Livestream über die städtische Homepage verfolgt werden.

AKTUELLES 2 4. März 2026 Neuentwicklung des Springer-Areals Infos zu Planungsstand am 4. März Nach dem Wegzug der Verlagsgruppe Springer Nature soll das Areal an der Tiergartenstraße nun neu entwickelt werden. Ziel ist es, auf dem Gelände neue Wohn- und Gewerbegebäude zu errichten sowie Teile des Bestands weiter zu nutzen. Interessierte haben nun die Möglichkeit, sich über den Planungsstand zu informieren und Fragen zu stellen. Die Erörterungsveranstaltung findet am Mittwoch, 4. März, um 18.30 Uhr digital per Videokonferenztool MS Teams statt und dauert etwa 1,5 Stunden. Einwahllink unter www.heidelberg.de/ buergerbeteiligung › Beteiligungstermine „Seid eine hörbare Stimme in der Stadt“ Bürgermeisterin Stefanie Jansen begrüßte den neuen Jugendgemeinderat B ei seiner ersten Sitzung am Dienstag, 24. Februar, hat der Jugendgemeinderat einen neuen Vorsitz gewählt. Zum Vorsitzenden wurde erneut der 19-jährige Michael Steinke gewählt. Steinke, der derzeit seinen Bundefreiwilligendienst in Heidelberg leistet, war bereits seit 2024 Vorsitzender des Gremiums. Erster stellvertretender Vorsitzender ist künftig Kanwar Rath. Der 15-Jährige ist Schüler des HelmholtzGymnasiums und neu im Gremium. Die 17-jährige Annika Bischofberger wurde zur zweiten stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Die Schülerin der Elisabeth von Thadden Schule war bereits Mitglied des vorherigen Jugendgemeinderats. Engagement stärkt Demokratie Oberbürgermeister Eckart Würzner sendete seine Grüße via Videobotschaft von einer Dienstreise: „Herzlichen Glückwunsch an alle gewählten Mitglieder des elften Heidelberger Jugendgemeinderats. Wir setzen auf euch und wir brauchen euch in einer der jüngsten Städte Deutschlands.“ In Vertretung für Würzner appellierte Bürgermeisterin Stefanie Jansen an die Jugendlichen: „Habt Mut und sprecht an, was Euch amHerzen liegt, seid eine hörbare Stimme in der Stadt und bringt Ideen und Projekte für junge Menschen in Heidelberg ein. Euer Engagement stärkt nicht nur Heidelberg als junge Stadt, es stärkt auch unsere Demokratie.“ Zuvor hatte Jansen den ausscheidenden Mitgliedern des Jugendgemeinderates für ihr großes Engagement in den vergangenen beiden Jahren gedankt. Die Jugendgemeinderäte hatten sich für Projekte wie mehr Fahrradabstellplätze in der Stadt, die E-Sporttage oder den feministischen Generationenaustausch eingesetzt. Zur Konstituierung des elften Jugendgemeinderats im Großen Rathaussaal waren die 30 Mitglieder des Gremiums nahezu vollständig erschienen. Bereits in den Vorstellungsrunden machten die Jugendlichen deutlich, dass Themen wie Feierkultur, konsumfreie Orte, interkultureller Austausch oder ein sicherer und zuverlässiger ÖPNV auf ihrer Agenda stehen werden. 30 Köpfe, zwei Jahre Amtszeit Seit 2006 gibt es einen Jugendgemeinderat in Heidelberg. Das Gremium setzt sich aus 30 gewählten Jugendvertreterinnen und -vertretern und sechs beratenden Mitgliedern des „Erwachsenen“-Gemeinderates zusammen. Im neu konstituierten Jugendgemeinderat entfallen zehn Sitze auf Jugendliche aus Gymnasien, zehn auf Jugendliche aus beruflichen Schulen und zehn auf Jugendliche aus Haupt-, Real- und Gemeinschaftsschulen sowie dem Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum. Der Jugendgemeinderat tagt wieder am 21. Mai um 17 Uhr im Großen Rathaussaal. eu www.jugendgemeinderat. heidelberg.de @jugendgemeinderat_hd Die Mitglieder des neuen Jugendgemeinderates mit Bürgermeisterin Stefanie Jansen (links) im Heidelberger Rathaus (Foto Niebylski) Kurz gemeldet Stimmen aus dem Gemeinderat Die Stimmen aus dem Gemeinderat pausieren bis zur Landtagswahl am 8. März. Gremiensitzungen im Rathaus, Marktplatz 10 › Gemeinderat: Donnerstag, 5. März, 16.30 Uhr › Bezirksbeirat Südstadt: Dienstag, 10. März - ABGESAGT › Jugendhilfeausschuss: Donnerstag, 12. März, 16 Uhr › Ausschuss für Soziales und Chancengleichheit: Donnerstag, 12. März, 18 Uhr › Bezirksbeirat Handschuhsheim: Donnerstag, 12. März, 18 Uhr Austausch in Schlierbach „Espresso mit Eckart Würzner“ am 22. März Oberbürgermeister Eckart Würzner lädt in seiner Reihe „Espresso mit Eckart Würzner“ Bürgerinnen und Bürger am Sonntag, 22. März, von 15.30 bis 17 Uhr zum Austausch in das Café Patchwork, Schlierbacher Landstraße 130, in Schlierbach ein. Würzner möchte in lockerer Atmosphäre mit Bewohnerinnen und Bewohnern des Stadtteils ins Gespräch kommen und sich über ihre Fragen, Wünsche und Ideen austauschen. Das Gespräch findet in offener Runde statt und bietet allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern dadurch die Möglichkeit, auch die Anregungen anderer Menschen aus dem Stadtteil zu erfahren, sich mit ihnen auszutauschen und miteinander zu diskutieren. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Termine unter www.heidelberg.de/ oberbuergermeister Oberbürgermeister Eckart Würzner kommt nach Schlierbach. (Foto Stadt HD)

3 AKTUELLES 4. März 2026 Die wichtigsten Infos zur Landtagswahl Neun Kandidierende für Heidelberg zugelassen A m Sonntag, 8. März, findet die Wahl des 18. Landtags von Baden-Württemberg statt. Der Kreiswahlausschuss für den Wahlkreis 34 Heidelberg hat neun Kreiswahlvorschläge für die Landtagswahl zugelassen. Das ist neu Künftig haben die Wählerinnen und Wähler im Gegensatz zu den bisherigen Landtagswahlen nicht mehr nur eine, sondern zwei Stimmen: eine Stimme für einen Kreiswahlvorschlag, mit dem sich Bewerberinnen und Berwerber einer Partei oder Einzelbewerberinnen und -bewerber im Wahlkreis um ein Direktmandat bewerben (Erststimme), und eine Stimme für die Landesliste einer Partei (Zweitstimme). Bei der Sitzverteilung im neuen Parlament bekommt zunächst jede gewählte Direktkandidatin und jeder gewählte Direktkandidat ihren oder seinen Platz. Wenn eine Partei mehr Direktmandate gewinnt, als ihr aufgrund ihres Anteils an Zweitstimmen zustehen, behält sie diese zusätzlichen Sitze, die man Überhangmandate nennt. Die restlichen Sitze werden dann entsprechend der Verteilung der Zweitstimmen vergeben. Zudem wurde das Wahlalter von 18 auf 16 Jahre abgesenkt. Wer kann gewählt werden? BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE): › Bewerber: Florian Kollmann › Ersatzbewerberin: Frieda Fiedler Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) › Bewerberin: Nicole Huber › Ersatzbewerber: Dr. Peer Hübel Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) › Bewerberin: Ines Palm › Ersatzbewerber: Dr. Johannes Sauerwein Freie Demokratische Partei (FDP) › Bewerber: TimNusser › Ersatzbewerberin: Anna-Maria Aggelákos Alternative für Deutschland (AfD) › Bewerber: Sven Geschinski › Ersatzbewerber: Timethy Bartesch Die Linke (Die Linke) › Bewerberin: Kim Bohnen › Ersatzbewerber: Daniel Kraut Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die PARTEI) › Bewerber: Daniel Wagner › Ersatzbewerberin: Julia Burmeister Volt Deutschland (Volt) › Bewerberin: Elisa Hippert › Ersatzbewerber: Diethard Peter Einzelbewerberin: Sabine Regele Wahllokale Die Wahllokale haben am Wahlsonntag von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Der Wahlraum ist auf der Wahlbenachrichtigung angegeben. Der Großteil der Wahllokale ist auch für Personen mit Mobilitätsbeeinträchtigungen ohne besondere Erschwernisse und ohne fremde Hilfe zugänglich. Nicht rollstuhlgerecht sind die Wahllokale Johannes-Kepler-Realschule, Landhausschule, Neckarschule, Volkshochschule Heidelberg und Waldparkschule. red Weitere Informationen unter www.heidelberg.de/ wahlen Bei der Landtagswahl können Wählerinnen und Wähler dieses Mal zwei Stimmen abgeben. (Foto Niebylski) „Natürlich Heidelberg“ imMärz Von geologischen Exkursionen und Wildkräuterführungen bis hin zu Mitmachaktionen in der Natur – die Veranstaltungen der Umweltbildungsplattform „Natürlich Heidelberg“ sind vielfältig. Im März auf dem Programm stehen Osterkörbchen flechten am Samstag, 14. März, um 14 Uhr, ein Wildkräuterspaziergang am Donnerstag, 19. März, um 17.30 Uhr, Nistkästen bauen am Samstag, 21. März, um 14.30 Uhr, und vieles mehr. Anmeldung unter www.natuerlich.heidelberg.de. (Foto Diemer) Ganztagsbetreuung für die ersten Klassen Eltern können noch bis 15. März Bedarf anmelden Ab dem Schuljahr 2026/27 haben neu eingeschulte Grundschulkinder und Kinder der ersten Jahrgangsstufe an den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) in Baden-Württemberg einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung. Der Rechtsanspruch gilt zunächst nur für Erstklässler und Kinder in den Juniorklassen. In den folgenden Jahren wird er schrittweise auf die weiteren Klassenstufen ausgeweitet. Damit Erstklässler an öffentlichen Grundschulen sicher einen Betreuungsplatz erhalten, bittet das Amt für Schule und Bildung die Eltern, den Betreuungsbedarf frühzeitig und verbindlich anzumelden. Fristende ist der 15. März. Anmeldungen direkt bei päd-aktiv Die Anmeldung erfolgt über den Träger des Betreuungsangebots, päd-aktiv. Wer Änderungen der Betreuung für sein Kind in den Klassenstufen 2 bis 4 einer öffentlichen Grundschule wünscht, kann sich ebenfalls bis 15. März bei päd-aktiv melden. Die privaten Grundschulen bieten ein eigenes Betreuungsangebot an. eu Infos zu Betreuungszeiten, Entgelten und mehr unter www.paed-aktiv.de

AKTUELLES 4 Katastrophenschutz wird immer wichtiger Aktuelle Herausforderungen für Heidelberger Feuerwehr B ei der Jahreshauptversammlung konnte die Feuerwehr kürzlich beeindruckende Einsatzzahlen vorweisen. Feuerwehrchef Heiko Holler erklärt, wie sich die Feuerwehr für die Zukunft aufstellen will. Feuerwehrchef Heiko Holler Herr Holler, wie verlief das zurückliegende Einsatzjahr bei der Feuerwehr Heidelberg? Heiko Holler Die Feuerwehr Heidelberg ist 2025 zu 2.515 Einsätzen ausgerückt. Das sind fast 200 mehr als im Vorjahr. Darunter waren 313 Brände, knapp 60 mehr als noch 2024. Insgesamt haben wir 277 Menschen bei Unfällen, Bränden und aus weiteren Gefahrensituationen gerettet – im Durchschnitt also alle 32 Stunden eine Person. Mit welchen weiteren Herausforderungen ist die Feuerwehr konfrontiert? Holler Der Stellenwert des Katastrophenschutzes wächst. Das liegt an der sich verändernden geopolitischen Lage mit einem Krieg in Europa und der zunehmenden Häufung und Intensität von Klimaereignissen und Naturkatastrophen, aber auch am technischen Fortschritt, vor allem im Bereich Künstliche Intelligenz. Bedrohungen durch Cyberkriminalität und Hackerangriffe nehmen zu und werden immer professioneller. Hier sind auch wir gefordert, Vorsorge zu treffen – und diese Aufgabe nehmen wir mit voller Kraft an. Wie konkret? Holler In unserem neuen Erweiterungsbau haben wir ein Katastrophenschutzlager eingerichtet. In den vergangenen Jahren haben wir begonnen, erste Gerätehäuser der Freiwilligen Feuerwehrmit Netzersatzanlagen auszustatten – sie dienen im Falle eines vorrübergehenden Stromausfalls oder eines Ausfalls der Telekommunikationsnetze als wichtige Anlaufstellen für die Bevölkerung, um Informationen zu erhalten und Notrufe absetzen zu können. Als Organisation des Katastrophenschutzes reicht es nicht mehr, nur die handwerklichen Fähigkeiten auszubauen. Wir steigern unsere digitale Souveränität im Krisenmanagement, um uns etwa im Bereich IT und Telekommunikation unabhängiger von einzelnen technischen Lösungen zu machen – nur um einige Beispiele zu nennen. Spielt die Digitalisierung auch im Einsatzgeschehen eine stärkere Rolle? Holler Zunehmend. Bei der Anfahrt zu einem Brand verschafft sich der Einsatzleiter bereits mit einem Tablet einen Eindruck vomEinsatzobjekt: So erhält er frühzeitig wertvolle Informationen über das Gebäude und das umliegende Gelände. Zudem haben wir die Möglichkeit, auf Drohnen mit Wärmebildtechnik zurückzugreifen. Erfolgreich ist auch die smartphonebasierte Ersthelferalarmierung mittels Katretter-App: Bei medizinischen Notfällen werden qualifizierte Ersthelferinnen und Ersthelfer im Umfeld alarmiert und können so in den wichtigen ersten Minuten bis zum Eintreffen des Notarztes helfen. chb www.feuerwehr.heidelberg.de Vorsorgen für Krisen Die Berufsfeuerwehr gibt hilfreiche Tipps Hochwasser, Großbrände, Unwetter oder Stromausfall – jeder kann bei solchen Ereignissen von Gefahren betroffen sein. Mit Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz ist ein leistungsstarkes Hilfesystem vorhanden. Aber auch hier sind die Kapazitäten begrenzt und nicht jedem kann sofort geholfen werden. Daher ist es wichtig, dass sich jeder selbst – und ganz wichtig, auch anderen – helfen kann. Die Feuerwehr gibt hierzu Tipps und verweist unter anderem auf eine Broschüre zur Vorsorge für Krisen und Katastrophen vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. red Weitere Informationen unter www.feuerwehr.heidelberg.de/ selbstschutz 4. März 2026 Was brauche ich im Krisenfall? (Bild Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe) Jetzt für Tigernamen abstimmen Die jungen Sumatra-Tigerinnen im Zoo Heidelberg warten noch auf einen Namen. Mehr als 2.500 Namensvorschläge sind dafür eingegangen. Jetzt können Tigerfreundinnen und -freunde online für ihre Favoriten abstimmen. Die Abstimmung läuft noch bis einschließlich 8. März unter www. zoo-heidelberg.de. Der Tiger-Nachwuchs wird künftig eine wichtige Rolle im Europäischen Erhaltungszuchtprogramm für Sumatra-Tiger spielen. Diese kleinste Tigerunterart gilt als hoch bedroht. (Foto Knigge/Zoo Heidelberg) 2.515 Einsätze, davon 313 Brandeinsätze Einsatzzahlen 2025 277 Menschen aus lebensbedrohlicher Lage gerettet Neuer Rekord: 801 Mitglieder 8.000 Ausbildungs- stunden absolviert + 20 % Mitglieder bei Kinder- und Jugend- feuerwehr

5 AKTUELLES 4. März 2026 „Sichtbar machen, wie viel in der Stadt passiert“ Gleichstellungsbeauftragte im Interview zum Weltfrauentag B ei den ersten Feministischen Wochen rund umdenWeltfrauentag am 8. März steht das Thema Frauengesundheit im Mittelpunkt. Heidelbergs Gleichstellungsbeauftragte erklärt, warum. Wo sehen Sie Heidelberg gut aufgestellt, wo gibt es Handlungsbedarf? Sandra Arendarczyk Ich bin jetzt seit einem Jahr Gleichstellungsbeauftragte in Heidelberg, und was mich wirklich beeindruckt hat, ist das große Engagement in dieser Stadt. Es gibt starke Beratungsstellen, eine aktive Zivilgesellschaft, viel fachliche Expertise an Universität und Klinikum und viele Menschen, die sich einsetzen. Das ist eine sehr gute Grundlage. Was ich in diesem Jahr aber auch gesehen habe: Vieles passiert nebeneinander. Ich bin überzeugt, dass wir weiterkommen, wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen. Dafür soll der Runde Tisch Geschlechtergerechtigkeit ein Raum sein, den es seit September 2025 gibt. Zum ersten Mal gibt es rund um den Weltfrauentag feministische Wochen in Heidelberg. Warum? Arendarczyk Rund umden 8. März gab es in Heidelberg schon immer Veranstaltungen. Neu ist, dass wir sie bewusst unter einem gemeinsamen Namenund in einemklaren Zeitraum zusammenführen. Die FeministischenWochenzeigen, dassGeschlechtergerechtigkeit viele Bereiche betrifft – von Gesundheit über Arbeit bis zu gesellschaftlicher Teilhabe. Und sie sollen kein einmaliges Projekt bleiben. Wir wollen dieses Format verstetigen und jedes Jahr mit einem neuen Schwerpunkt weiterentwickeln. So entsteht Kontinuität. Und warum das Thema Frauengesundheit als Schwerpunkt? Arendarczyk In meinem ersten Jahr ist mir das Thema Frauengesundheit immer wieder begegnet. Dabei wurde auch immer wieder klar, wie viele strukturelle Fragen darin stecken. Es geht um psychische Belastung, um Care-Verantwortung, um chronische Erkrankungen oder auch um die gesundheitlichen Folgen von Gewalt. Vieles wird noch als individuelles Problem wahrgenommen, obwohl gesellschaftliche Strukturen dahinterstehen. Daher war es wichtig, dieses Thema einmal bewusst in den Mittelpunkt zu stellen. Warum ist das ein Thema für eine Kommune und nicht nur für die Medizin? Arendarczyk Gesundheit entsteht nicht nur im medizinischen System. Sie hängt eng mit Lebensrealität zusammen – mit Arbeit, Familie, finanzieller Situation, sozialer Einbindung. Als Kommune sind wir nah an den Menschen. Wir gestalten Rahmenbedingungen, vernetzen Akteurinnen und Akteure und schaffen Räume für Austausch. Genau das sehe ich als meine Aufgabe: strukturelle Zusammenhänge sichtbar zu machen und Gespräche anzustoßen. eu www.heidelberg.de/ frauentag Gemeinsam für mehr Menschenwürde IZ Heidelberg lädt zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus ein D ie Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 11. bis 29. März stehen dieses Jahr unter dem Motto „100 Prozent Menschenwürde“. Mehr als 60 Initiativen laden gemeinsam mit dem Interkulturellen Zentrum Heidelberg (IZ) zu verschiedenen Formaten ein. Das Programm reicht von Workshops zu Zivilcourage im Alltag über Ausstellungen und Filmabende bis hin zu Lesungen und Gesprächsrunden. Interkulturelle Feste schaffen Raum für Begegnung und persönlichen Austausch. Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und Menschen ins Gespräch zu bringen. Die Aktionswochenmachen zugleich deutlich, wie breit das Engagement in der Stadt ist. Ehrenamtliche Gruppen, Bildungseinrichtungen und Kulturschaffende setzen gemeinsam ein Zeichen für Respekt und Solidarität. Die Veranstaltungen stehen allen Heidelbergerinnen und Heidelbergern offen. Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Überzeugung, dass Menschenwürde und Zusammenhalt die Basis einer starken Stadtgesellschaft sind. „Zusammenhalt entsteht dort, wo Menschen aufeinander zugehen, einander mit Offenheit und Respekt begegnen, zuhören und bereit sind, unterschiedliche Perspektiven auszuhalten. So gelingt es uns, nicht zufällig, sondern durch gezielte und wertschätzende Begegnungen als Gesellschaft zusammenzuwachsen“, sagt Bonka von Bredow, Leiterin des IZ. „Im vergangenen Jahr hat unsere Stadtgesellschaft ein besonders starkes Zeichen gesetzt. Mit über 60 Veranstaltungen war Heidelberg bundesweit die Nummer eins unter den Städten mit weniger als 200.000 Einwohnerinnen und Einwohnern“, freut sich Oberbürgermeister Eckart Würzner. Frühlingsfest Bereits am Samstag, 7. März, laden verschiedene Akteure gemeinsam zum Frühlingsfest vor und im Interkulturellen Zentrum, Bergheimer Straße 147, ein. Von 16 bis 20 Uhr gibt es Spieleangebote, Mitmachaktionen, Musik und zu Sonnenuntergang ein gemeinsames Fastenbrechen. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Auszug aus dem Programm › Ausstellung: Vielfalt und Toleranz in der Kinder- und Jugendliteratur, 11. bis 28. März, Stadtbücherei, Poststraße 15 › Gespräch: „Sicher sind wir nicht geblieben“ – Jüdischsein in Deutschland“, Donnerstag, 12. März, 18 Uhr, Interkulturelles Zentrum, Bergheimer Straße 147 › Workshop: Handlungs- und Argumentationstraining, am Donnerstag, 19. März, 17.30 bis 21 Uhr, digital › Filmvorführung: „DieMöllner Briefe“, am Freitag, 27. März, um 16 Uhr im Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2 › Stadtrundgang: „Heidelberg imNationalsozialismus – Verfolgung und Widerstand“, am Freitag, 27. März, um 18 Uhr. Treffpunkt: Ecke Hauptstraße/Theaterstraße › Event: Essen, Musik und Tanz, am Samstag, 28. März, von 11.30 bis 16 Uhr im Iduna-Center, Boxbergring 12–16 red Vollständiges Programm unter www.iz-heidelberg.de Den Auftakt zu den Wochen gegen Rassismus macht ein Frühlingsfest mit Fastenbrechen am 7. März. (Bild IZ)

6 4. März 2026 BEKANNTMACHUNGEN ÖFFENTLICHE BEKANNTMACHUNG Das Landschafts- und Forstamt der Stadt Heidelberg beantragte die Erteilung der wasserrechtlichen Erlaubnis für die weitere Grundwasserentnahme aus dem vorhandenen Brunnen für den Betrieb des Wasserspielplatzes auf dem Grundstück Flst. Nr. 5339/4, Uferstraße 17 in Heidelberg. Des Weiteren wurde die Einleitung des entnommenenWassers in den Neckar beantragt. Die Grundwasserentnahmemenge beläuft sich auf 90.000 m³/ Jahr. Für das Vorhaben ist eine wasserrechtliche Erlaubnis gemäß §§ 8 und 10 in Verbindung mit § 2 Abs. 1, Ziff. 3 und § 9 Abs. 1, Ziff. 5 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) erforderlich. Die zur Durchführung des Verfahrens erforderlichen Unterlagen wurden beim Amt für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie der Stadt Heidelberg eingereicht. Der Antrag liegt von Donnerstag, den 05.03.2026 bis einschließlich Montag, den 06.04.2026 bei der Stadt Heidelberg, Amt für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie, Prinz Carl, Kornmarkt 1, 69117 Heidelberg, Zimmer 2.07, 2. OG während der Dienststunden zur Einsichtnahme aus. Wir bitten um eine Voranmeldung. Die öffentliche Bekanntmachung über die Auslegung ist ebenfalls ab sofort sowie der zur Einsicht ausliegende Antrag mit Unterlagen ab dem 05.03.2026 auf der Internetseite der Stadt Heidelberg unter https://www.heidelberg.de/HD/Rathaus/ Amt+fuer+Umweltschutz_+Gewerbeaufsicht+und+Energie.html einsehbar. Maßgeblich ist allerdings der Inhalt der zur Einsicht bei der Stadt Heidelberg ausgelegten Unterlagen. Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, wird darauf hingewiesen, dass 1. etwaige Einwendungen gegen das Vorhaben innerhalb der Auslegungsfrist und bis zu zwei Wochen danach, also vom 05.03.2026 bis einschließlich 20.04.2026 bei der Stadt Heidelberg – Amt für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie, Prinz Carl - Kornmarkt 1, 69117 Heidelberg – schriftlich oder elektronisch (E-Mail-Postfach: wasserbehoerde - e inwendungen@ heidelberg.de) erhoben werden können. Vereinigungen, die auf Grund einer Anerkennung nach anderen Rechtsvorschriften befugt sind, Rechtsbehelfe nach der Verwaltungsgerichtsordnung gegen die Entscheidung nach § 74 Landesverwaltungsverfahrensgesetz (LVwVfG) einzulegen, können innerhalb der o. g. Frist Stellungnahmen abgeben. Das Einwendungsschreiben bzw. die Stellungnahme muss unterschrieben sein und die vollständige Adresse des Einwenders bzw. der Vereinigung enthalten. 2. über die rechtzeitig erhobenen Einwendungen und rechtzeitig abgegebenen Stellungnahmen von Vereinigungen in einem Erörterungstermin verhandelt wird und a) die Personen, die Einwendungen erhoben haben oder die Vereinigungen, die Stellungnahmen abgegeben haben, von dem Erörterungstermin durch öffentliche Bekanntmachung benachrichtigt werden können, b) die Zustellung der Entscheidung über die Einwendungen durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden kann, wenn mehr als 50 Benachrichtigungen oder Zustellungen vorzunehmen sind, 3. bei Ausbleiben eines Beteiligten in dem Erörterungstermin auch ohne ihn verhandelt werden kann. 4. nicht fristgemäß erhobene Einwendungen sowie Stellungnahmen von Vereinigungen ausgeschlossen sind, sofern sie nicht auf besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen, Gleichförmige Eingaben (mehr als 50 Personen auf Unterschriftenlisten oder in Form vervielfältigter gleichlautender Texte) werden nach §§ 17, 18 und 19 des Landesverwaltungsverfahrensgesetzes behandelt. Danach ist bei solchen Angaben erforderlich, dass auf jeder mit mindestens einer Unterschrift versehenen Seite derjenige Unterzeichner, der die übrigen vertreten soll, mit seinem Namen, seinem Beruf und seiner Anschrift als Vertreter bezeichnet ist. Gleichförmige Eingaben, die diesen Anforderungen nicht entsprechen, können unberücksichtigt bleiben. Das gilt bei gleichförmigen Einwendungen auch insoweit, als Unterzeichner ihren Namen oder ihre Anschrift nicht oder unleserlich angegeben haben. Zur Verarbeitung personenbezogener Daten, insbesondere deren Weitergabe an den Vorhabenträger im Rahmen des Verfahrens, wird auf die Datenschutzerklärung der Stadt Heidelberg verwiesen. Diese kann unter https://www.heidelberg. de/hd,Lde/HD/service/Datenschutz.html abgerufen werden. Heidelberg, den 24.02.2026 Stadt Heidelberg Amt für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie -untere WasserbehördeBEKANNTMACHUNGEN ONLINE › Öffentliche Bekanntmachung - Durchführung der Wahl zum 18. Landtag von Baden-Württemberg › Bekanntmachung - Patton Barracks Managementgesellschaft mbH - Jahresabschluss 2024 › Bekanntmachung - Konversionsgesellschaft Heidelberg mbH - Jahresabschluss 2024 › Bekanntmachung - Entwicklungsgesellschaft Patton Barracks mbH & Co. KG - Jahresabschluss 2024 › B ekanntmachung - Entwicklungsgesellschaft Campbell Barracks mbH - Jahresabschluss 2024 Alle Bekanntmachungen im Volltext unter www.heidelberg.de/ bekanntmachungen ON E T E AM H E I D E L B E RG wir suchen IT Service Continuity Managerin / Manager (ITSCM) (m/w/d) Amt für Digitales und Informationsverarbeitung | Vollzeit | unbefristet | Besoldungsgruppe A 12 LBesGBW in der Laufbahn des gehobenen informationstechnischen Dienstes bzw. Entgeltgruppe 11 TVöD-V (IKT) zzgl. einer Arbeitsmarktzulage Bibliothekarin / Bibliothekar Abteilung Bildung (m/w/d) Stadtbücherei | Teilzeit 30 Wochenstunden | unbefristet | Entgeltgruppe 10 TVöD-V Kantinenkraft mit stellvertretender Leitung der Kantine (m/w/d) ASZ Heidelberg | Vollzeit | unbefristet | bis Entgeltgruppe 6 TVöD-V jetzt bewerben www.oneteamheidelberg.de Impressum Herausgeberin: Stadt Heidelberg Amt für Öffentlichkeitsarbeit Marktplatz 10 69117 Heidelberg 06221 58-12000 s tadtblatt@heidelberg.de www.heidelberg.de Amtsleitung: Timm Herre (tir) Redaktion: Hannah Lena Puschnig (hlp), Sascha Balduf (sba), Christian Beister (chb), Christina Euler (eu), Claudia Kehrl (ck), Julian Klose (jkl), Nicolaus Niebylski (nni), Florian Römer (fr), Laura Schleicher (ls), Laura Stahmer (lst), Carina Troll (cat) Druck und Vertrieb: Rhein- Neckar-Zeitung GmbH Vertrieb-Hotline: 0800 06221-20

7 STADTWERKE HEIDELBERG 4. März 2026 AKTUELLES Vorsorge für Stromausfälle Das sollten Sie zu Hause haben Wir sind in Heidelberg sicher mit Strom versorgt: Heidelberg unterschreitet regelmäßig den bundesweiten Durchschnitt an Versorgungsunterbrechungen pro „Letztverbraucher“, also Kunde, deutlich. Trotzdem kann eine längere Unterbrechung der Stromversorgung, etwa durch Unwetter oder lange, kalteWinter, nicht ausgeschlossen sein. Es lohnt sich also regelmäßig zu prüfen, ob Sie ausreichend für einen Stromausfall gerüstet sind. Gut gerüstet für den Notfall Wichtig ist eine Grundausstattung: Dazu gehören ausreichend Trinkwasser – idealerweise zwei bis drei Liter pro Person und Tag – sowie haltbare Lebensmittel für rund zehn Tage. Wer besondere Bedarfe hat, sollte auch Spezialkost, Medikamente und nötige Hygieneartikel zuhause bevorraten. Um die Grundversorgung mit Energie zu sichern, sind Streichhölzer oder Feuerzeuge, Kerzen sowie solar-, kurbel- oder batteriebetriebene Radios und Taschenlampen hilfreich. Auch ein Vorrat an Batterien und solarbetriebenen Batterieladegeräten sollte vorhanden sein. Powerbanks können dafür sorgen, dass Mobiltelefone und andere elektronische Geräte zumindest zeitweise weiter genutzt werden können. Zum Kochen oder Erhitzen empfiehlt sich ein Campingkocher mit Kartuschen. Zudem ist es sinnvoll, etwas Bargeld imHaus zu haben, da auch Geldautomaten vom Stromausfall betroffen sein können. Auch Löschmittel wie Feuerlöscher, Wasserschlauch oder Löschdecken sollten bereitstehen. Weitere Informationen und Tipps zur Vorsorge unter www.netze-heidelberg.de/ stoerung-melden Bergbahn-­ Inspektion Von Montag, den 9. März, bis einschließlich Freitag, den 27. März 2026, sind die Heidelberger Bergbahnen nicht in Betrieb. Grund ist eine umfassende, sicherheitstechnische Prüfung, die jedes Jahr durchgeführt wird. Für die Strecke der unteren Bergbahn wird ein Busverkehr eingerichtet. Weitere Informationen unter www.bergbahn-heidelberg.de Die Verbundleitstelle der Stadtwerke Heidelberg Netze hält das Heidelberger Stromnetz rund um die Uhr im Blick und ist Ihr Ansprechpartner bei Störungen im Stromnetz. Stadtwerke Heidelberg Unternehmenskommunikation Alte Eppelheimer Straße 26 69115 Heidelberg 06221 513-0 ukom@swhd.de Redaktion: Ellen Frings, Lisa Rieger Foto: Stadtwerke Heidelberg, Tobias Dittmer Alle Angaben ohne Gewähr Impressum Befahren von Fußgängerzonen Antragstellung jetzt online möglich Wer mit dem Auto in Heidelberger Fußgängerzonen, insbesondere in die Altstadt fahren möchte, muss beachten: Die Fußgängerzone darf nur in Ausnahmefällen befahren werden – und das auch unabhängig von Pollern oder Absperrungen. Die Stadt bietet ab sofort einen komfortablen Online-Service, um Ausnahmegenehmigungen nach § 46 der Straßenverkehrsordnung (StVO) zu beantragen. Mit diesem Service möchte die Stadt sicherstellen, dass die Fußgängerzone attraktiv und sicher bleibt – gleichzeitig aber auch Lieferungen und notwendige Fahrten geregelt stattfinden können. Auch für Baustellen im öffentlichen Raum bietet die Stadt Heidelberg jetzt einen digitalen Service an: Wer eine verkehrsrechtliche Anordnung für Baustellen auf öffentlichen Straßen beantragen möchte, kann dies ebenfalls bequem online erledigen. jkl www.heidelberg.de/ mobilitaet › Befahren der Fußgängerzone Wer in die Fußgängerzone liefert, kann jetzt die Ausnahmegenehmigung dafür online beantragen. (Foto Stadt Heidelberg) Blasinstrumente und Schlagzeug lernen Infotag am 7. März Die Musik- und Singschule Heidelberg öffnet am Samstag, 7. März 2026, von 14 Uhr bis 17 Uhr ihre Pforten: Dann präsentieren sich die Fachgruppen Blasinstrumente und Schlagzeug in kurzen Konzerten und laden in interessanten Workshops zumMitmachen ein. Außerdem können alle interessierten Kinder und Jugendliche zahlreiche Instrumente selbst ausprobieren und sich fachkundig beraten lassen. Start ist um 14 Uhr mit einem Kurzkonzert der Bigband. Zum Abschluss spielt das Sinfonische Blasorchester II um 16.30 Uhr. Die Veranstaltung ist für alle offen und kostet keinen Eintritt. Programmüberblick unter www.musikschule. heidelberg.de

8 4. März 2026 AKTUELLES Vorverkauf für Stückemarkt gestartet Kanada zu Gast bei Theaterfestival vom 24. April bis 3. Mai Das Theater und Orchester Heidelberg lädt vom 24. April bis 3. Mai zum 43. Heidelberger Stückemarkt ein, dem letzten Stückemarkt während der Intendanz von Holger Schultze. Als eines der renommiertesten Theaterfestivals im deutschsprachigen Raum bietet der Stückemarkt in eindrücklicher Weise einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen und das große Spektrum an Formen, Erzählweisen und thematischen Setzungen in der zeitgenössischen deutschsprachigen Dramatik – in diesem Jahr mit einem besonderen Fokus auf die Spielenden. Gastland des diesjährigen Festivals ist Kanada. Aus rund 100 Einsendungen hat das Stückemarkt-Team sechs neue Stücke aus demdeutschsprachigen Raum für den Autor*innenwettbewerb 2026 nominiert. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Der Vorverkauf hat begonnen. red Programm und Tickets unter www.heidelberger-stuecke markt.de Die hochgelobte Inszenierung von Mareike Fallwickls Text „Elisabeth!“ vom Wiener Burgtheater wird am 1. Mai zum ersten Mal in Deutschland zu sehen sein. (Foto Hetzel) Digitale Themenwoche „Eingeloggt!“ Workshops, Vorträge und Aktionen für Menschen ab 50 vom 16. bis 22. März D ie digitale Welt entdecken, dazulernen, ausprobieren: Das können Menschen ab 50 bei „Eingeloggt!“. Die digitale Themenwoche findet vom 16. bis 22. März in Heidelberg statt und soll helfen, Zugänge zu erleichtern und das Selbstbewusstsein im Umgang mit digitalen Medien zu stärken. Zahlreiche lokale Akteurinnen und Akteure beteiligen sich mit kostenlosen Workshops, Vorträgen und Mitmachaktionen im gesamten Stadtgebiet. Das Programm richtet sich sowohl an Technikversierte als auch Neueinsteigende, die wissen wollen, welche Möglichkeiten die digitale Welt bietet. Veranstalterin der „Eingeloggt!“- Woche ist die Stadt Heidelberg in Kooperation mit der Hamburger Körber-Stiftung. „Wir wollen ältere Menschen befähigen, die Chancen der digitalen Welt selbstbewusst zu nutzen – für mehr Teilhabe, Sicherheit und Lebensqualität. Dafür bietet die Eingeloggt!- Woche einen einfachen und leichten Zugang“, sagt Bürgermeisterin Stefanie Jansen, Dezernentin für Soziales, Bildung, Familie und Chancengleichheit. Auftakt zu digitaler Gesundheit Zum Auftakt der „Eingeloggt!“-Woche spricht am Montag, 16. März, um 10 Uhr Michael Doh, Professor für Digitale Transformation im Sozial- und Gesundheitswesen an der Katholischen Hochschule Freiburg über „Digitalität und digitale Gesundheit im (hohen) Alter“. Der Vortrag findet in der Akademie für Ältere, Bergheimer Straße 76, statt. Laut der SIM-Studie 2024 (Senior*innen, Information Medien) des Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest nutzen immer mehr Menschen ab 60 Jahren digitale Geräte, doch es bestehen große Unterschiede in den Kompetenzen. Doh stellt aktuelle Forschungsergebnisse vor und zeigt Praxisprojekte zur Förderung digitaler Bildung und Gesundheit im Alter. Auszug aus dem Programm › Sicher. Leben – Betrug im Netz und Schutz vor Digitaler Gewalt: Montag, 16. März, 15 bis 17 Uhr, Campell Heidelberg, Auditorium Polizei, Römerstraße 168 › myVRN – die Mobilitäts-App optimal nutzen: Dienstag, 17. März, 12 bis 13 Uhr, Akademie für Ältere Heidelberg, Bergheimer Straße 76 › KI-Prompting für 50+: Lernen, wie man klare KI-Anfragen schreibt: Mittwoch, 18. März, 10 bis 11 Uhr, Stadtbücherei BibLab, Poststraße 15 › MeinHeidelberg-App: Die offizielle App der Stadt: Donnerstag, 19. März, 9.30 bis 11 Uhr, Amt für Digitales und Informationsverarbeitung, Palo-Alto-Platz 3 › Switchspielen: Donnerstag, 19. März, 14 bis 16 Uhr, Seniorenzentrum Boxberg-Emmertsgrund, Alexander-Mitscherlich-Platz 1 eu Ausführliche Programm- übersicht unter heidelberg.eingeloggt.net Bei der „Eingeloggt!“-Aktionswoche ab 16. März können Menschen ab 50 die digitale Welt besser kennenlernen. (Foto Körber-Stiftung) 10 Jahre „Singen macht Schule“ Jubiläumskonzert am 8. März Das große Jubiläumskonzert zum zehnjährigen Jubiläum von „Singen macht Schule“ findet am Sonntag, 8. März um 17 Uhr in der Musik- und Singschule, Kirchstraße 2, statt. Kinder der Klassen 1 bis 4 der Geschwister-Scholl-Schule, der Emmertsgrund-Schule und der MarieMarcks-Schule präsentieren einen Ausschnitt des Liedrepertoires aus den „Singen macht Schule“-Klassen. In teilnehmenden Klassen wird mindestens einmal täglich im Klassenverband gesungen. Für eine Unterrichtsstunde in der Woche kommt die Fachkraft der Musik- und Singschule hinzu. Ziel des Projektes ist, das jedes Kind gerne singt und persönlichkeitsstärkende Momente in der Klassengemeinschaft erlebt.

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