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5 AKTUELLES 25. Februar 2026 Lernen im Gewächshaus Praxisnahe Umwelt- bildung an der Johannes-GutenbergSchule M oderne, nachhaltige Lebensmittelproduktion für Schülerinnen und Schüler erlebbar zu machen und neue Wege der praxisnahen Umweltbildung aufzuzeigen – mit diesem Ziel ist ein innovatives Projekt an der Johannes-GutenbergSchule in Wieblingen gestartet. Im Rahmen des Programms „Test in Heidelberg“ der Stadt wird gemeinsam mit dem Start-up Urban Farm aus der estnischen Hauptstadt Tallinn der Einsatz eines „Smart Greenhouse“ getestet. Mit Unterstützung der Sparkasse Heidelberg wird das intelligente Indoor-Lern Gewächshaus erstmals in der Region erprobt und als innovatives Bildungswerkzeug in den Schulalltag integriert. „Heidelberger Innovationspartnerschaften müssen im Alltag spürbar werden und einen konkreten Mehrwert für die Menschen schaffen. Das Smart-Greenhouse-Projekt mit unserem Partner aus Tallinn zeigt, wie Umweltbildung in der Praxis funktioniert: Die Schülerinnen und Schüler ziehen, pflegen und ernten ihre eigenen Microgreens – nachhaltig, praxisnah und motivierend“, sagt Oberbürgermeister Eckart Würzner. Bewusstsein schaffen Durch die Arbeit mit dem Gewächshaus werden Themen wie Wasserverbrauch, Kreislaufwirtschaft und Umweltwirkungen anschaulich vermittelt. Die selbst angebauten Microgreens sind nährstoffreich und stärken das Bewusstsein für frische, regionale Lebensmittel. Bei einem Praxisworkshop zum Auftakt erhielten die Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler eine technische Einweisung. In dem Gewächshaus wird die Temperatur für Keimung und Jungpflanzen gesteuert. Vier Ebenen bieten Platz für insgesamt 96 Pflanztöpfe. Dadurch können bis zu 100 Kilogramm frische Microgreens pro Monat geerntet werden. Die Beleuchtung, Bewässerung und Klimasteuerung erfolgen vollautomatisch per App. jkl Das Gewächshaus ist eines von vier Projekten, die Start-ups aus Tallinn (Estland) und aus Heidelberg in Heidelberg testen und weiterentwickeln werden. (Foto Stadt Heidelberg) Ziegelhäuser Brücke wird neu gebaut Bürgerinfoveranstaltung am 11. März Die Ziegelhäuser Brücke, die zwischen Ziegelhausen und Schlierbach über den Neckar führt, muss durch einen Neubau ersetzt werden. Zum geplanten Bauvorhaben bietet die Stadt eine Bürgerinformation an. Diese findet am Mittwoch, 11. März, 18 Uhr, in der Bürgerbegegnungsstätte Ziegelhausen/Peterstal, Wilhelmsfelder Straße 107, statt. Die Stadt lädt Bürgerinnen und Bürger Ziegelhausens und Schlierbachs sowie alle Interessierten herzlich dazu ein. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Bei der Veranstaltung gibt es Informationen zum aktuellen Stand des geplanten Ersatzneubaus, einen Ausblick auf die weiteren Planungen und die Möglichkeit, Fragen zu stellen. In der Bürgerinformation werden auch Überlegungen für die Situation während der Bauzeit vorgestellt. Grund für den Ersatzneubau ist der schlechte bauliche Zustand der Brücke, weshalb diese nur noch bis ins Jahr 2029 genutzt werden kann. Der Neubau soll in rund zwei bis drei Jahren fertiggestellt sein. Über einen Steg kann der Neckar auch während der Bauzeit zu Fuß und mit dem Rad (schiebend) überquert werden. Umsetzung des Lärmaktionsplans startet In mehreren Straßenabschnitten wird Tempo 30 eingeführt D ie Stadt beginnt ab Anfang März mit der Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen aus der dritten Fortschreibung des Lärmaktionsplans im Bereich Straßenverkehr. Ziel ist es, die Belastung der Wohnbevölkerung durch Verkehrslärm weiter zu reduzieren und gleichzeitig ein leistungsfähiges Verkehrsnetz zu sichern. Zunächst wird Tempo 30 in 15 Abschnitten umgesetzt. Über 6000 AnwohnerinnenundAnwohnerwerden von einer prognostizierten rechnerischen Lärmminderung von bis zu 2,5 dB(A) profitieren. Die Montage der rund 140 neuen Tempo-30-Schilder beginnt Anfang März und erfolgt abschnittsweise. Sobald die jeweilige Beschilderung steht, gilt die neue Höchstgeschwindigkeit. Für die weiteren Straßenabschnitte laufen derzeit vertiefte Prüfungen. Ob und in welchem Umfang dort zusätzliche Tempo-30-Regelungen möglich sind, ist derzeit offen. Durch das neue europäische Berechnungsverfahren werden rechnerisch höhere Betroffenenzahlen ausgewiesen, als dies in der Vergangenheit der Fall war. AufdenHauptverkehrsstraßenmit regionaler Verbindungsfunktion bleibt grundsätzlich Tempo 50 bestehen, um Pendlerverkehre, Wirtschaftsverkehr sowie einen leistungsfähigen öffentlichen Personennahverkehr sicherzustellen. jkl www.heidelberg.de/ laermaktionsplan 30 Tempo 30 ganztags (0 bis 24 Uhr) – Posseltstraße und Gabelbereich Jahnstraße – Bergheimer Straße (Abschnitt Kreuzung Mittermaierstraße bis Gneisenaustraße) – Gneisenaustraße – Czernyring – Kurfürsten-Anlage (Abschnitt zwischen Adenauerplatz und Römerkreis) – Bismarckstraße und anschließende Rohrbacher Straße bis Adenauerplatz – Ringstraße – Kleingemünder Straße (Hausnummern 72/10 bis 113 sowie Hausnummern 51 bis 109) – L 534 (Höhe Brahmsstraße 8 bis 28 sowie Abschnitt In der Neckarhelle 51/5 bis 21) Tempo 30 nachts (22 bis 6 Uhr) – H andschuhsheimer Landstraße – Steubenstraße – B erliner Straße (Blumenthalstraße bis Mönchhofstraße) – D ossenheimer Landstraße (Umsetzung abhängig vom Baufortschritt der laufenden Baumaßnahme)

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