stadtblatt zum Blättern

Amtsanzeiger der Stadt Heidelberg 25. Februar 2026 / Ausgabe 6 / 34. Jahrgang PATRICK-HENRY-VILLAGE Pläne für Ankunftszentrum Bürgerinfo am 26. Februar Das Land Baden-Württemberg plant, im PatrickHenry-Village ein neues Ankunftszentrum für Geflüchtete zu bauen. Am Donnerstag, 26. Februar, informiert die zuständige Behörde Vermögen und Bau Baden-Württemberg über die Pläne. Die Veranstaltung findet von 18 bis 20 Uhr in der Neuen Aula am Universitätsplatz statt. Nach einem Beitrag von Baubürgermeister Jürgen Odszuck stellen Schulz und Schulz Architekten das Projekt vor. Danach gibt es die Möglichkeit Fragen zu stellen. Alle Interessierten sind eingeladen. GESCHLECHTERGERECHTIGKEIT Erste Feministische Wochen Programm vom 1. bis 16. März Rund umden Internationalen Frauentag am 8. März finden erstmals die „Feministischen Wochen“ in Heidelberg statt. Das Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg bündelt in diesem Zeitraum die vielfältigen Veranstaltungen zahlreicher Kooperationspartnerinnen und -partner und schafft einen gemeinsamen Rahmen, um feministische Themen in der Stadt sichtbar zu machen. Im Mittelpunkt der Veranstaltungen vom 1. bis 16. März steht das Thema Frauengesundheit. S. 8 › ALTSTADT Urteil zu Sperrzeiten Gericht lässt keine Revision zu Die Sperrzeiten in der Heidelberger Kernaltstadt müssen verlängert werden. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat entschieden, dass die Revision gegen das entsprechende Urteil des Verwaltungsgerichtshofes (VGH) Mannheimnicht zugelassen wird. Das Urteil des VGH ist damit rechtskräftig und von der Stadt Heidelberg umzusetzen. Die Verwaltung wird dem Gemeinderat einen Vorschlag für eine neue Verordnung vorlegen. Der Gemeinderat entscheidet am 16. April darüber. S. 3 › Auf der Baustelle der neuen Beachhalle geht es mit großen Schritten voran. In der Fastnachtswoche sind die ersten LKW-Ladungen Sand eingetroffen. Insgesamt 550 Tonnen Sand, rund 325 Kubikmeter, werden geliefert. Es handelt sich um speziellen Quarzsand, der extra für Beachsportarten genutzt wird. Er wurde zuvor von dem Beachverein – späterer Betreiber der Halle – getestet und für gut befunden. Auf drei Feldern können sich ab Mai alle Beachsportbegeisterten austoben. „Mit der Sandlieferung haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht – denn zu einem echten Beachvolleyballfeld gehört Sand einfach dazu. Das Gebäude wird immer mehr zu dem, was wir uns vorgestellt haben: Architektur und Nutzung verschmelzen hier auf innovative und moderne Weise. Schon jetzt kommt hier echtes Beach-Feeling auf, das definitiv Lust auf mehr macht“, sagt Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck. So geht es weiter Nachdem der Sand ins Gebäude gebracht und auf den Flächen verteilt wurde, kann die Öffnung in der Außenwand – die zuvor auch für den Transport der Container in die Nebenräume genutzt wurde – wieder geschlossen werden. Hier wird eine neue doppelflügelige Portaltür eingebaut, die in Zukunft den Haupteingang in die Halle darstellen wird. Über der Tür wird ein zuvor ausgebautes, und über die Bauzeit eingelagertes unter Denkmalschutz stehendes Oberlicht wieder eingebaut. Des Weiteren werden die historischen, nicht ballwurfsicheren Fenster mit einer Schutzkonstruktion ausgestattet. Bereits im September 2025 wurden acht Seecontainer geliefert, die mittlerweile vollständig ausgebaut und möbliert wurden. Sie bieten Platz für Umkleiden, Duschen, WCs, Lagerräume, einen Technikraum sowie ein Bistro. Auch Büro- und Besprechungsräume finden hier Platz. Von dem durchdachten architektonischen und energetischen Konzept ist auch das Land überzeugt. Im April 2025 erhielt die Beachhalle einen weiteren finanziellen Schub: Das Land Baden-Württemberg stellte zusätzliche 809.500 Euro zur Verfügung. Der Trägerverein Beachverein Heidelberg 2022 e. V. übernimmt künftig die Koordination und Verwaltung der Beachhalle. Die Halle steht zudem dem Schulsport offen. ls 550 Tonnen Sand für die Beachhalle Eröffnung der neuen Sporthalle auf dem HospitalGelände im Mai MUSIK Vorverkauf für Liedfestival gestartet S. 8 › Die ehemalige Exerzierhalle auf dem Hospital-Gelände bietet künftig Platz für vielfältige Beachsportaktivitäten. (Foto Stadt Heidelberg) www.stadtblatt. heidelberg.de www.heidelberg.de/ bekanntmachungen

AKTUELLES 2 25. Februar 2026 Die Amphibien wandern wieder Krötenwanderstrecken im Stadtgebiet ausgeschildert Jedes Frühjahr beginnt in Heidelberg ein besonderes Naturschauspiel: Sobald die Temperaturen mild genug sind und die Witterung feucht, machen sich Tausende Amphibien auf den Weg zu ihren Laichgewässern. Hierzu zählen Kröten, Frösche, Salamander und Molche. Um die gefährdeten Tiere zu schützen, ergreift die Stadt in Zusammenarbeit mit dem NABU Heidelberg umfangreiche Maßnahmen. Durch angepasste Geschwindigkeit können auch Autofahrende einen Beitrag zum Amphibienschutz leisten. Verkehrsbeeinträchtigungen In Nächten mit einer verstärkten Wandertätigkeit der Amphibien sind inSchlierbachbestimmte Straßenabschnitte für den Durchgangsverkehr gesperrt. Das betrifft die Straßen am Schlierbachhang, beim Rondell, an der Wolfsbrunnensteige und am Klingelhüttenweg entlang der Waldgrenze. Die Sperrungen sind in der Regel von 18 Uhr bis 6.30 Uhr bzw. mit dem Beginn der Sommerzeit ab dem 29. März von 19 Uhr bis 7.30 Uhr gültig. Umleitungen werden entsprechend ausgeschildert. An anderen Straßenabschnitten im Stadtgebiet gelten Tempolimits. Diese Maßnahmen dienen dazu, die Amphibien vor dem Straßenverkehr zu schützen. Das Umweltamt der Stadt bittet Autofahrerinnen und Autofahrer, besonders vorsichtig zu fahren. Ausgeschilderte Krötenwanderstrecken befinden sich in der Altstadt, im Emmertsgrund, in Kirchheim, Rohrbach, Schlierbach, in der Weststadt, in Wieblingen und in Ziegelhausen. Mit Beginn der Amphibienwanderung sind in den Abend- und Nachtstunden zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer entlang der Straßen unterwegs. Auch in diesem Jahr werden freiwillige Helferinnen und Helfer gesucht. fr Kontakt für Interessierte info@nabu-heidelberg.de 06221 7360671 Für Ziegelhausen: wildesheidelberg@gmx.de Tausende Amphibien ziehen im gesamten Stadtgebiet zu ihren Laichplätzen. Um die Tiere zu schützen, bittet die Stadt Heidelberg um Rücksichtnahme. (Foto Münster) Saatgutbibliothek startet in die Saison Aus 150 Sorten Saatgut wählen Nach dem großen Zuspruch in den letzten beiden Jahren bietet die Stadtbücherei Heidelberg auch in diesem Jahr eine Saatgutbibliothek an. Ab sofort können sich Hobbygärtnerinnen und -gärtner auf knapp 150 Sorten Saatgut freuen: Neben Tomaten, Bohnen, Erbsen und Salat gibt es ein erweitertes Angebot an Paprika, Chilis und insektenfreundlichen Blühpflanzen. So funktioniert es: Bis Ende März wird das gewünschte Saatgut ausgeliehen und über die Gartensaison angepflanzt, das Gemüse geerntet, genossen und vermehrt. Ein Teil des geernteten Saatguts soll dann zum Herbst wieder zurück in die Stadtbücherei gebracht werden, damit auch andere Gartenfreundinnen und -freunde im folgenden Jahr von den Samen profitieren können. Hierfür soll ein Teil der neu gewonnenen Samen in vorbereiteten Tüten, die mit Pflanzenart, Sortenname und Erntejahr versehen sind, zurückgebracht werden. Erwachsene ab 18 Jahren dürfen insgesamt fünf Tüten Saatgut ausleihen. www.stadtbuecherei. heidelberg.de Umfrage zur „MeinHeidelberg“-App Jetzt mitmachen Die Stadt führt derzeit eine Umfrage zur „MeinHeidelberg“-App unter allen Interessierten sowie Nutzerinnen und Nutzern der App durch. Ziel der Befragung ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie die digitale Begleitung Heidelbergs genutzt wird, wie zufrieden die Nutzerinnen und Nutzer mit den Inhalten sind und an welchen Stellen Verbesserungspotenzial besteht. Zudem werden Wünsche und Anregungen für die zukünftige Optimierung der App erfasst. Die Umfrage ist ab sofort auf dem Startbildschirm der App oder im Browser zu finden und läuft über einen Zeitraum von zwei Wochen. Teilnahmeschluss ist der 1. März. App kostenlos herunterladen www.digitales.heidelberg.de/ app Familienbüro am 5. März im Hasenleiser Das Familienbüro lädt am Donnerstag, 5. März, um 17 Uhr in den Räumlichkeiten des Quartiersmanagements Rohrbach-Hasenleiser, Freiburger Straße 21, zu einer Informationsveranstaltung ein. Unter dem Motto „Willkommen im Leben“ gibt es viele interessante Infos für Familien mit Babys, die in Heidelberg wohnen. Los geht es um 17 Uhr. Für alle anwesenden Familien gibt es eine Baby-Begrüßungstasche. Für Geschwisterkinder gibt es Betreuung. Weitere Infos www.heidelberg.de/baby (Foto Stadt HD) Kurz gemeldet Stimmen aus dem Gemeinderat Die Stimmen aus dem Gemeinderat pausieren bis zur Landtagswahl am 8. März. Gremiensitzungen im Rathaus, Marktplatz 10 › Bezirksbeirat Bergheim: Mittwoch, 25. Februar, 18 Uhr › Beirat von Menschen mit Behinderungen: Donnerstag, 26. Februar, 17 Uhr › Bezirksbeirat Bahnstadt: Dienstag, 3. März, 18 Uhr › Migrationsbeirat: Mittwoch, 4. März, 17 Uhr › Gemeinderat: Donnerstag, 5. März, 16.30 Uhr

3 AKTUELLES 25. Februar 2026 Vegetationszeit beginnt am 1. März Fällen von Gehölzen bis Ende September nicht erlaubt Bürgerinnen und Bürger dürfen noch bis Ende Februar unter Beachtung der Baumschutzsatzung Gehölze fällen. Ab Sonntag, 1. März, beginnt die Vegetationszeit, die bis zum 30. September dauert. In dieser Zeit ist es nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, Gehölze auf den Stock zu setzen oder zu beseitigen. Davon umfasst werden Bäume, die außerhalb des Waldes, von Kurzumtriebsplantagen oder von gärtnerisch genutzten Grundflächen stehen, Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und sonstige Gehölze. Auch Röhrichte dürfen in dieser Zeit nicht zurückgeschnitten werden. Erlaubt sind in der Vegetationszeit schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen und zur Gesunderhaltung von Bäumen. Dazu gehört der Sommerschnitt bei Obstbäumen. Ausnahmegenehmigung möglich Ist die Fällung eines Baumes unvermeidbar, wird gegebenenfalls eine artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung benötigt. Wer wesentliche Landschaftsbestandteile beseitigen oder verändern möchte, benötigt dafür eine landschaftsschutzrechtliche Erlaubnis. fr Kontakt bei Fragen 06221 58-18180 und -45605 Altstadt-Sperrzeiten werden verlängert Bundesverwaltungsgericht lässt keine Revision gegen das Sperrzeitenurteil zu D er Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Mannheim hat festgelegt, dass die Sperrzeit in der Heidelberger Kernaltstadt in den Nächten zum Samstag und Sonntag sowie zu gesetzlichen Feiertagen spätestens um 1 Uhr zu beginnen habe. Zudem sei „unter der Woche, jedenfalls in den Nächten zum Donnerstag und Freitag“ der Beginn der Sperrzeit auf 0 Uhr festzusetzen, so der VGH. Der VGH hatte eine Revision gegen das Urteil nicht zugelassen. Das Urteil muss daher von der Stadt umgesetzt werden. Die Verwaltung wird dem Gemeinderat in der nächsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 25. März einen Vorschlag für eine neue Sperrzeitenverordnung vorlegen. Der Gemeinderat entscheidet am 16. April über die Verordnung. Die neuen Sperrzeiten gelten erst danach. Oberbürgermeister Eckart Würzner: „Das Urteil ist jetzt zu akzeptieren und wir werden eine Änderung der Sperrzeitenverordnung vorbereiten. Die Zeiten sind aus meiner Sicht in keiner Weise verhältnismäßig. Alle Städte brauchen solche Begegnungsräume in ihren Altstädten, gerade für jüngere Menschen zu den Zeiten, in denen sie ausgehen möchten. Alles zu verbieten und die Innenstädte zu Schlafstädten umzuformen kann und darf kein Ziel sein. Aber wir haben in dieser Frage keinen Ermessensspielraum mehr und ich habe auch Verständnis für die Anwohnenden, denen die Öffnungszeiten von 3 Uhr oder teilweise 5 Uhr am Wochenende zu weit gingen.“ Ordnungsdezernentin Martina Pfister betont: „Die Bedürfnisse der Anwohnenden nach Ruhe sind absolut nachvollziehbar. Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich daher mit den verschiedenen Akteurinnen und Akteuren im betroffenen Bereich einen Veränderungsprozess gestartet. Ziel ist es, nicht nur schnell den Lärmpegel vor Ort nachhaltig zu senken, sondern in der Altstadt insgesamt wieder eine Atmosphäre der gegenseitigen Rücksichtnahme und des Respekts zu schaffen.“ sba 0 Uhr unter der Woche und 1 Uhr am Wochenende – diese neuen Sperrzeiten schreibt das Urteil des Verwaltungsgerichtshofs vor. (Foto Schwerdt/Heidelberg Marketing) Die Stadtverwaltung hat bereits damit begonnen, Verbesserungen für den Lärmpegel, insbesondere in der Unteren Straße, umzusetzen. › Personal: Die Einsatzzeiten des Kommunalen Ordnungsdienstes wurde massiv erhöht. Stand heute bedeutet das: 2.021 Einsatzstunden, 6.920 Kontrollen und 7.700 Einzelmaßnahmen. Einige Betriebe haben mehr Sicherheitspersonal eingestellt. › Öffnungszeiten: Im April 2025 haben sich die Wirte auf eigenen Wunsch zu einer Reduzierung der Öffnungszeiten auf maximal 1 Uhr unter der Woche und 3 Uhr amWochenende geeinigt. › Sensibilisierung: Gemeinsammit Gastro und Studierenden wurde eine Plakat- und Social-Media-Kampagne unter dem Titel „Deine Party, mein Schlaf“ gestartet. @feiern_mit_respekt Das wurde bereits umgesetzt Stadtsiegerin im Vorlesen steht fest Emma Lenhardt (sitzend, 2. v. l.) vom Bunsen-Gymnasium ist beim Stadtentscheid des 67. bundesweiten Vorlesewettbewerbs als Siegerin hervorgegangen. Sie wird die Stadt beim Bezirksentscheid vertreten. In der Stadtbücherei lasen zwölf Sechstklässlerinnen und Sechstklässler zunächst drei Minuten aus einem ihnen bekannten, selbst gewählten Buch. Danach konnten sie ihr Können an einem kurzen fremden Text zeigen. Die Veranstaltung wurde vom Haus der Jugend und der Stadtbücherei organisiert. (Foto Stadt HD)

AKTUELLES 4 25. Februar 2026 Neue Ehrenamtskarte beliebt Vergünstigungen für Ehrenamtliche an 17 Stellen in Heidelberg D ie Nachfrage nach der Landesehrenamtskarte Baden-Württemberg ist in Heidelberg groß: 539 Ehrenamtskarten für engagierte Menschen in Heidelberg sind seit Start des Angebots bereits ausgestellt worden. Oberbürgermeister Eckart Würzner und Dr. Ute Leidig, Staatssekretärin im baden-württembergischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration, haben bei einer Auftaktveranstaltung im Rathaus die ersten Ehrenamtskarten in Heidelberg an Ehrenamtliche von Blaulichtorganisationen ausgegeben. Inhaberinnen und Inhaber der Landesehrenamtskarte Baden-Württemberg erhalten in ausgewählten Kultur-, Bildungs- und Freizeiteinrichtungen in Heidelberg und landesweit Vergünstigungen und besondere Angebote. In Heidelberg nehmen unter anderem bereits folgende Einrichtungen und Unternehmen teil und bieten Vergünstigungen oder besondere Angebote an: › Carl Bosch Museum › Gloria Gloriette Kino › halle02 › Haus der Astronomie › Karlstorbahnhof › OMA’s Heidelberg › Sprungbude Heidelberg › Villa Nachttanz chb Weitere Informationen unter www.heidelberg.de/ ehrenamtskarte Ehrenamtliche von Blaulichtorganisationen wurden die ersten Ehrenamtskarten in Heidelberg überreicht. (Foto Rothe) Scan-Fahrzeug effizient in der Parkraumkontrolle Pilotprojekt lieferte wichtige Erkenntnisse Der Einsatz eines Scan-Fahrzeugs in der Bahnstadt und der Altstadt zeigt deutliche Effizienzgewinne gegenüber der herkömmlichen Parkraumüberwachung. Das Modellprojekt in Kooperation von Stadt und Land konnte die Praxistauglichkeit der digitalen Parkraumkontrolle untermauern. ImZeitraum zwischen 17. Oktober und 2. November 2025 wurden in 33 Stunden insgesamt 2.886 ahndbare Parkverstöße festgestellt, darunter 383 Fälle von Falschparken. Dies entspricht einer Erkennungsrate von rund 1,5 Verstößen pro Minute. Pilotversuche in anderen Kommunen werden weitere Erkenntnisse liefern. Vor der Überführung in einen Echtbetrieb durch die Stadt Heidelberg sind noch technische, personalrechtliche, und wirtschaftliche Fragen detailliert zu klären. Mobilitätsbürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain erklärte: „Es konnte die Auslastung einzelner Straßenabschnitte sowie sogenannte Falschparker-Hotspots ermittelt werden. Dadurch wird ein statistikbasiertes Verkehrsmanagement möglich. Genau solche Erkenntnisse sind der Mehrwert des Projekts: Sie zeigen, dass ein gezielter Einsatz der Technik dort sinnvoll sein kann, wo Sicherheit betroffen ist, etwa an Schulen oder Feuerwehrzufahrten. Über den konkreten Einsatz wird mit Augenmaß und im politischen Diskurs zu entscheiden sein.“ red Der Bergfriedhof und seine Geschichte Das Landschafts- und Forstamt bietet geführte Spaziergänge über den Bergfriedhof an. Kunst- und kulturgeschichtliche Perspektiven werden am Sonntag, 15. März, um 14.30 Uhr beleuchtet. Eine allgemeine Einführung findet am Dienstag, 14. April, um 16 Uhr statt. Die nächste Führung durch das Krematorium findet am Dienstag, 21. April, um 16 Uhr statt. Einen Rundgang zu den historischen Denkmälern gibt es am Sonntag, 17. Mai, um 14.30 Uhr. Anmeldung unter www.natuerlich.heidelberg.de. (Foto Stadt HD) „Landtagswahl? Läuft mit Dir.“ Infos für Jung- und Erstwählende Vom23. Februar bis zum6. März lädt das Haus der Jugend Heidelberg alle Jung- und Erstwählenden ein, sich über die anstehende Landtagswahl zu informieren und aktiv zu werden. Infos gibt es im offenen Bereich von montags bis freitags in der Zeit von 15 bis 21 Uhr. Zusätzlich dazu gibt es weitere Veranstaltungen zur Wahl. Interessierte Jugendliche können einfach vorbeikommen. › Visionboard gestalten, Mittwoch, 25. Februar und 4. März, 18.30 bis 20 Uhr: Hier können junge Menschen Ideen und Wünsche für die Zukunft auf kreative Weise zum Ausdruck bringen. › Toast&Talk, Donnerstag 26. Februar und 5. März, 17 bis 19 Uhr: Bei einem Getränk gibt es die Möglichkeit sich in lockerer Atmosphäre mit anderen über politische Themen auszutauschen. › Workshop der Servicestelle Kinder-/Jugendbeteiligung BW, Freitag, 27. Februar, 19.30 bis 21 Uhr: Hier gibt es Einblicke in die Jugendbeteiligung und Tipps, wie junge Menschen sich aktiv einbringen können. www.hausderjugend-hd.de

5 AKTUELLES 25. Februar 2026 Lernen im Gewächshaus Praxisnahe Umwelt- bildung an der Johannes-GutenbergSchule M oderne, nachhaltige Lebensmittelproduktion für Schülerinnen und Schüler erlebbar zu machen und neue Wege der praxisnahen Umweltbildung aufzuzeigen – mit diesem Ziel ist ein innovatives Projekt an der Johannes-GutenbergSchule in Wieblingen gestartet. Im Rahmen des Programms „Test in Heidelberg“ der Stadt wird gemeinsam mit dem Start-up Urban Farm aus der estnischen Hauptstadt Tallinn der Einsatz eines „Smart Greenhouse“ getestet. Mit Unterstützung der Sparkasse Heidelberg wird das intelligente Indoor-Lern Gewächshaus erstmals in der Region erprobt und als innovatives Bildungswerkzeug in den Schulalltag integriert. „Heidelberger Innovationspartnerschaften müssen im Alltag spürbar werden und einen konkreten Mehrwert für die Menschen schaffen. Das Smart-Greenhouse-Projekt mit unserem Partner aus Tallinn zeigt, wie Umweltbildung in der Praxis funktioniert: Die Schülerinnen und Schüler ziehen, pflegen und ernten ihre eigenen Microgreens – nachhaltig, praxisnah und motivierend“, sagt Oberbürgermeister Eckart Würzner. Bewusstsein schaffen Durch die Arbeit mit dem Gewächshaus werden Themen wie Wasserverbrauch, Kreislaufwirtschaft und Umweltwirkungen anschaulich vermittelt. Die selbst angebauten Microgreens sind nährstoffreich und stärken das Bewusstsein für frische, regionale Lebensmittel. Bei einem Praxisworkshop zum Auftakt erhielten die Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler eine technische Einweisung. In dem Gewächshaus wird die Temperatur für Keimung und Jungpflanzen gesteuert. Vier Ebenen bieten Platz für insgesamt 96 Pflanztöpfe. Dadurch können bis zu 100 Kilogramm frische Microgreens pro Monat geerntet werden. Die Beleuchtung, Bewässerung und Klimasteuerung erfolgen vollautomatisch per App. jkl Das Gewächshaus ist eines von vier Projekten, die Start-ups aus Tallinn (Estland) und aus Heidelberg in Heidelberg testen und weiterentwickeln werden. (Foto Stadt Heidelberg) Ziegelhäuser Brücke wird neu gebaut Bürgerinfoveranstaltung am 11. März Die Ziegelhäuser Brücke, die zwischen Ziegelhausen und Schlierbach über den Neckar führt, muss durch einen Neubau ersetzt werden. Zum geplanten Bauvorhaben bietet die Stadt eine Bürgerinformation an. Diese findet am Mittwoch, 11. März, 18 Uhr, in der Bürgerbegegnungsstätte Ziegelhausen/Peterstal, Wilhelmsfelder Straße 107, statt. Die Stadt lädt Bürgerinnen und Bürger Ziegelhausens und Schlierbachs sowie alle Interessierten herzlich dazu ein. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Bei der Veranstaltung gibt es Informationen zum aktuellen Stand des geplanten Ersatzneubaus, einen Ausblick auf die weiteren Planungen und die Möglichkeit, Fragen zu stellen. In der Bürgerinformation werden auch Überlegungen für die Situation während der Bauzeit vorgestellt. Grund für den Ersatzneubau ist der schlechte bauliche Zustand der Brücke, weshalb diese nur noch bis ins Jahr 2029 genutzt werden kann. Der Neubau soll in rund zwei bis drei Jahren fertiggestellt sein. Über einen Steg kann der Neckar auch während der Bauzeit zu Fuß und mit dem Rad (schiebend) überquert werden. Umsetzung des Lärmaktionsplans startet In mehreren Straßenabschnitten wird Tempo 30 eingeführt D ie Stadt beginnt ab Anfang März mit der Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen aus der dritten Fortschreibung des Lärmaktionsplans im Bereich Straßenverkehr. Ziel ist es, die Belastung der Wohnbevölkerung durch Verkehrslärm weiter zu reduzieren und gleichzeitig ein leistungsfähiges Verkehrsnetz zu sichern. Zunächst wird Tempo 30 in 15 Abschnitten umgesetzt. Über 6000 AnwohnerinnenundAnwohnerwerden von einer prognostizierten rechnerischen Lärmminderung von bis zu 2,5 dB(A) profitieren. Die Montage der rund 140 neuen Tempo-30-Schilder beginnt Anfang März und erfolgt abschnittsweise. Sobald die jeweilige Beschilderung steht, gilt die neue Höchstgeschwindigkeit. Für die weiteren Straßenabschnitte laufen derzeit vertiefte Prüfungen. Ob und in welchem Umfang dort zusätzliche Tempo-30-Regelungen möglich sind, ist derzeit offen. Durch das neue europäische Berechnungsverfahren werden rechnerisch höhere Betroffenenzahlen ausgewiesen, als dies in der Vergangenheit der Fall war. AufdenHauptverkehrsstraßenmit regionaler Verbindungsfunktion bleibt grundsätzlich Tempo 50 bestehen, um Pendlerverkehre, Wirtschaftsverkehr sowie einen leistungsfähigen öffentlichen Personennahverkehr sicherzustellen. jkl www.heidelberg.de/ laermaktionsplan 30 Tempo 30 ganztags (0 bis 24 Uhr) – Posseltstraße und Gabelbereich Jahnstraße – Bergheimer Straße (Abschnitt Kreuzung Mittermaierstraße bis Gneisenaustraße) – Gneisenaustraße – Czernyring – Kurfürsten-Anlage (Abschnitt zwischen Adenauerplatz und Römerkreis) – Bismarckstraße und anschließende Rohrbacher Straße bis Adenauerplatz – Ringstraße – Kleingemünder Straße (Hausnummern 72/10 bis 113 sowie Hausnummern 51 bis 109) – L 534 (Höhe Brahmsstraße 8 bis 28 sowie Abschnitt In der Neckarhelle 51/5 bis 21) Tempo 30 nachts (22 bis 6 Uhr) – H andschuhsheimer Landstraße – Steubenstraße – B erliner Straße (Blumenthalstraße bis Mönchhofstraße) – D ossenheimer Landstraße (Umsetzung abhängig vom Baufortschritt der laufenden Baumaßnahme)

6 AKTUELLES / BEKANNTMACHUNGEN 25. Februar 2026 BEKANNTMACHUNGEN ONLINE › Bekanntmachung - Patton Barracks Managementgesellschaft mbH - Jahresabschluss 2024 › B ekanntmachung - Konversionsgesellschaft Heidelberg mbH - Jahresabschluss 2024 › B ekanntmachung - Entwicklungsgesellschaft Patton Barracks mbH & Co. KG - Jahresabschluss 2024 › B ekanntmachung - Entwicklungsgesellschaft Campbell Barracks mbH - Jahresabschluss 2024 Alle Bekanntmachungen im Volltext unter www.heidelberg.de/ bekanntmachungen Impressum Herausgeberin: Stadt Heidelberg Amt für Öffentlichkeitsarbeit Marktplatz 10 69117 Heidelberg 06221 58-12000 s tadtblatt@heidelberg.de Amtsleitung: Timm Herre (tir) Redaktion: Hannah Lena Puschnig (hlp), Sascha Balduf (sba), Christian Beister (chb), Christina Euler (eu), Leon Corin Greiling (lcg), Claudia Kehrl (ck), Julian Klose (jkl), Nicolaus Niebylski (nni), Florian Römer (fr), Laura Schleicher (ls), Laura Stahmer (lst), Carina Troll (cat) Druck und Vertrieb: Rhein- Neckar-Zeitung GmbH Vertrieb-Hotline: 0800 06221-20 www.heidelberg.de ON E T E AM H E I D E L B E RG wir suchen Sachgebietsleitung Hilfe zur Pflege / Blindenhilfe (m/w/d) Amt für Soziales und Senioren Vollzeit | unbefristet | Besoldungsgruppe A 12 LBesGBW bzw. Entgeltgruppe 11 TVöD-V Ingenieurin / Ingenieur für Arbeitsschutz und Immissionsschutz (m/w/d) Amt für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie Vollzeit | unbefristet | Besoldungsgruppe A 12 LBesGBW bzw. Entgeltgruppe 11 TVöD-V Krematoriumsmitarbeiterin / Krematoriumsmitarbeiter (m/w/d) Landschafts- und Forstamt Vollzeit | unbefristet | bis Entgeltgruppe 6 TVöD-V Fachkraft Straßenunterhaltung / Tiefbau (m/w/d) Tiefbauamt Vollzeit | unbefristet | Entgeltgruppe 5 TVöD-V zuzüglich der Gewährung von Zuschlägen jetzt bewerben www.oneteamheidelberg.de Station für Süddeutsche Erdgasleitung Bau zwischen Grenzhöfer Weg und Bahn Der Transportnetzbetreiber terranets bw baut den 61 Kilometer langen Abschnitt der wasserstofftauglichen Gastransportleitung SEL (Süddeutsche Erdgasleitung) zwischen Heidelberg und Heilbronn. Seit August 2025 wird die SEL zwischen Leimen und Heidelberg auf einer Länge von drei Kilometern unterirdisch verlegt. Voraussichtlich im Frühjahr beginnt der Bau der Etappe von Grenzhof über Eppelheim bis Rohrbach. Ab Ende Februar bis voraussichtlich Ende 2026 wird zudem eine Station mit wichtigen Steuer-, Regel- und Sicherheitseinrichtungen zwischen dem Grenzhöfer Weg und der Bahnlinie errichtet. www.terranets-sel.de Radverbindung zum Schwarzen Weg Vorbereitung bei DaVinci-Brücke startet Die Stadt plant den Bau einer direkten, rund 90 Meter langen und 3 Meter breiten Radwegverbindung zwischen der Da-Vinci-Brücke und dem sogenannten „Schwarzen Weg“. Die neue Trasse wird im Grünbereich westlich der Gneisenaustraße angelegt und bindet an den bestehenden asphaltierten Weg zwischen der Gneisenaustraße und der Heidelberg International School an, der parallel zur B 37 verläuft. Mit der neuen direkten Verbindung soll der Radverkehr künftig sicherer und komfortabler an den Schwarzen Weg angebunden und Konflikte mit dem Fußverkehr deutlich reduziert werden. Die Arbeiten werden im Frühjahr ausgeführt. Vor dem Start der Vegetationszeit starten dazu die vorbereitenden Arbeiten. Hierfür müssen in einem rund sechs Meter breiten Korridor Sträucher entfernt werden. Zudem muss ein Baum aufgrund seines Zustands und der notwendigen Geländeanpassungen gefällt werden. Im Rahmen der Fertigstellung der Arbeiten rund um die Da-Vinci-Brücke werden zudem Ende Februar/Anfang März sechs neue Feldahorne entlang der Gneisenaustraße gepflanzt. Fernwärme wird ausgebaut Einschränkungen auf der Hauptstraße Die Stadtwerke Heidelberg haben mit dem Verlegen der Fernwärme in der Hauptstraße auf Höhe der Hausnummer 131 begonnen. Die Arbeiten finden an der Einmündung zur Marstallstraße und zur Grabengasse im dortigen Kreuzungsbereich statt. Die Arbeiten werden voraussichtlich Ende April abgeschlossen sein. Während der Bauzeit sind die Marstallstraße und der Kreuzungsbereich der Hauptstraße täglich von 11 bis 17 Uhr für den Autoverkehr gesperrt. Eine Umleitung erfolgt über den Universitätsplatz. Die Buslinien 29, 33 und M2 werden zwischen Marstallstraße (abweichend Steig B) und Peterskirche umgeleitet. Die Haltestelle Universitätsplatz entfällt. Zusätzlich werden die Haltestellen Alte Brücke, Neckarmünzplatz und Herrenmühle (Steig B) bedient. Die Busline M5 wird zwischen S-Bahnhof Altstadt und Peterskirche umgeleitet. Die Haltestellen Alte Brücke, Marstallstraße und Universitätsplatz entfallen. Zusätzlich wird die Haltestelle Herrenmühle (Steig B) bedient. Alle Ladengeschäfte bleiben zu jeder Zeit erreichbar. Zu Fuß kann der Bereich jederzeit passiert werden.

7 STADTWERKE HEIDELBERG 25. Februar 2026 Heizanlagen von 2010 müssen überprüft werden Stadt erinnert Eigentümer größerer Wohngebäude an gesetzliche Prüfpflicht Für zahlreiche Mehrfamilienhäuser in Heidelberg steht in diesem Jahr eine wichtige Frist an: Heizungsanlagen, die im Jahr 2010 installiert wurden, müssen 2026 gesetzlich überprüft werden. Darauf weist die Stadt Heidelberg hin. Grundlage ist § 60b des Gebäudeenergiegesetzes (GEG). Die Prüfpflicht gilt für Wohngebäude mit mindestens sechs Wohneinheiten. Betroffen sind Heizungsanlagen mit Wasser als Wärmeträger – etwa Gas-, Öl- oder Biomasseheizungen. Die Überprüfung muss 16 Jahre nach Einbau erfolgen. Für Anlagen, die vor dem 1. Oktober 2009 installiert wurden, gilt eine Übergangsfrist bis spätestens 30. September 2027. Heizungen mit standardisierter Gebäudeautomation sowie Anlagen, die im Rahmen eines vertraglich geregelten Energiespar-Contractings betreut werden, sind von der Regelung ausgenommen. Für Wärmepumpen besteht eine gesonderte Effizienzprüfung. Die Stadt empfiehlt, die gesetzlich vorgeschriebene Prüfung frühzeitig zu organisieren. Häufig lässt sich der Heizungs-Check mit ohnehin anstehenden Terminen wie der Wartung, der Feuerstättenschau oder einem hydraulischen Abgleich verbinden. Wird Optimierungsbedarf festgestellt, sind Eigentümerinnen und Eigentümer verpflichtet, die empfohlenen Maßnahmen innerhalb eines Jahres umzusetzen. Fragen zum Heizungs-Check, zu möglichen Optimierungen oder zu Förderprogrammen beantwortet das landesgeförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau kostenfrei. fr beratungstelefon@zukunftalt bau.de 08000 12 33 33 (Montag bis Freitag, 9 bis13 Uhr) www.zukunftaltbau.de Gerade bei Mehrfamilienhäusern liegt ein besonders großes Einsparpotenzial für Energie und CO₂-Emissionen. (Foto Stadt Heidelberg) AKTUELLES Energiemanager des Jahres 2026 Ehrung für Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg Energie Der Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg Energie, Michael Teigeler, wurde vom Medienhaus Energie & Management als „Energiemanager des Jahres 2026“ ausgezeichnet. Die Jury mit Fachleuten aus Energiewirtschaft, Wissenschaft und Medien würdigt damit seine langjährige Arbeit. Wärmewende in Heidelberg Unter der Leitung von Michael Teigeler wurden zentrale Projekte der Wärmewende umgesetzt. Dazu gehören der Energie- und Zukunftsspeicher, ein Holz-Heizkraftwerk, große Luft-Wasser-Wärmepumpen sowie Power-to-Heat-Anlagen. Dadurch ist die Fernwärme in Heidelberg bereits zu rund 50 Prozent grün – bis 2035 soll sie vollständig klimaneutral werden. Besonders der Wärmespeicher hat wegen seiner architektonischen Gestaltung überregional Aufmerksamkeit erhalten und gilt heute als neues Wahrzeichen der Stadt. Seine Aufgabe: Er fängt Lastspitzen ab und reduziert den Einsatz fossiler Erzeugung. Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger Transparenz und Beteiligung spielen für den Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg Energie eine wichtige Rolle. Aktionen wie eine Lichtinstallation zur geplanten Speichersilhouette oder einem Licht- und Musikevent im Energiespeicher vor seiner ersten Befüllung mit Fernwärmewasser machen die Energiewende erlebbar. Über das Beteiligungsangebot „heidelberg KLIMA INVEST“ konnten Bürgerinnen und Bürger zudem Projekte finanziell unterstützen. Die Jury, darunter die Klimaexpertin Prof. Dr. Claudia Kemfert vom Deutschen Institut der Wirtschaft, würdigt Michael Teigeler als „Vorzeige-Stadtwerkemanager“, der Innovation, Verlässlichkeit und Konsequenz vereint. Michael Teigeler sieht die Auszeichnung als Motivation, die Energiewende gemeinsam mit Mitarbeitenden der Stadtwerke Heidelberg und der Stadtgesellschaft weiter voranzubringen. Das Medienhaus Energie & Management hat den Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg Energie, Michael Teigeler, als Energiemanager des Jahres 2026 ausgezeichnet. Stadtwerke Heidelberg Unternehmenskommunikation Alte Eppelheimer Straße 26 69115 Heidelberg 06221 513-0 unternehmens kommunikation@swhd.de Redaktion: Ellen Frings, Michael Treffeisen Foto: Stadtwerke Heidelberg, Salar Baygan Alle Angaben ohne Gewähr Impressum

25. Februar 2026 KULTUR UND FREIZEIT 8 Erste Feministische Wochen in Heidelberg Frauengesundheit bei Veranstaltungen vom 1. bis 16. März im Fokus V on mentaler Gesundheit über Körperbilder, Wechseljahre und medizinische Versorgung bis hin zu Gewaltprävention und CareArbeit – das umfangreiche Programm der Feministischen Wochen vom 1. bis 16. März macht sichtbar, wie eng gesellschaftliche Ungleichheiten und Gesundheit miteinander verknüpft sind. Es reicht von praktischen Gesundheitsangeboten über wissenschaftliche Impulse bis hin zu kulturellen und historischen Veranstaltungen, die Frauenperspektiven sichtbar machen. Zahlreiche Vorträge, Workshops, Filmvorführungen und Diskussionsrunden laden Bürgerinnen und Bürger dazu ein, sich zu informieren und mitzudiskutieren. „Frauengesundheit ist kein Randthema, sondern ein Gradmesser für Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft“, sagt Stefanie Jansen, Bürgermeisterin für Soziales, Bildung, Familie und Chancengleichheit. Sandra Arendarczyk, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, erklärt zum neuen Veranstaltungsformat: „Wir wollen Frauenthemen in Heidelberg nicht nur an einem besonderen Tag, sondern umfassender in den Fokus rücken. Die Feministischen Wochen sind dafür eine neue Plattform“. Auftakt am 1. März Den Auftakt macht am Sonntag, 1. März, um 19 Uhr im Klub K des Karlstorbahnhofs die Veranstaltung „Zwischen Feed und Frauenbild – wie viel Einfluss hat Social Media?“. Expertinnen aus Medizin, Jugend- und Gesundheitsarbeit diskutieren, wie soziale Medien Körperbilder prägen und welchen Einfluss das insbesondere auf die psychische Gesundheit junger Frauen hat. Auszug aus dem Programm › Montag, 9. März, 17 bis 18.30 Uhr, online : „Gleiche Behandlung – gleiche Wirkung? – Der Gender Health Gap in Medizin und Therapie“. Anmeldung über pretix.eu/KGK/sgkgd. › Mittwoch, 4. März, 18 bis 21 Uhr, pro familia Beratungsstelle Heidelberg, Hauptstraße 79: Brustselbstuntersuchung. Anmeldung erforderlich. › Donnerstag, 12. März, 19 Uhr, GLORIA-Kino, Hauptstraße 146: „We Want Sex“: Filmvorführung mit Gespräch › Montag, 16. März, 20 Uhr, Karlstorbahnhof, Marlene-Dietrich-Platz 3: „Beklaute Frauen – Die Show“: Multimedialer Abend mit Leonie Schöler zu kaum bekannten Frauen, deren Biografien eng mit der Region verbunden sind. eu Das vollständige Programm www.heidelberg.de/ frauentag Bürgermeisterin Stefanie Jansen (linkes Bild) eröffnet am 1. März die ersten Feministischen Wochen in Heidelberg. Zum Thema Gleichstellung fanden in den vergangenen Jahren viele Veranstaltungen in Heidelberg statt, etwa die Frauenkonferenz 2024. (Fotos Arndt) Vorverkauf für Liedfestival gestartet 27 Veranstaltungen vom 13. bis 20. Juni Mit dem 5. Liedfestival vom 13. bis 20. Juni richtet der Heidelberger Frühling programmatisch den Blick in Richtung USA. Gefeiert und gewürdigt wird auch die 20-jährige Nachwuchsarbeit von Thomas Hampson in Heidelberg mit jungen Liedkünstlerinnen und -künstlern. Liederabende präsentieren im Heidelberger Frühling Liedfestival renommierte Künstlerinnen und Künstler: Das gefeierte Ensemble APOLLO5 widmet sich Klängen und Geschichten Amerikas mit einem Programm aus modernen und zeitgenössischen klassischen Werken, Volksliedern, Jazz, Pop und Soul. Hauptspielstätten des Liedfestivals sind die Aula der Alten Universität Heidelberg und das gerade wiedereröffnete Konzerthaus Stadthalle Heidelberg. Sechs re:start-Veranstaltungen bieten in den Stadtteilen Liedgesang bei freiem Eintritt. Dieses Mal zieht Bryan Benner durch Heidelberg und macht für vier Pop-up-Konzerte Station an öffentlichen Plätzen. red Infos und Karten unter www.heidelberger-fruehling.de Das Gingko Trio lässt Lieder von Barock-Arien über Kunstlied bis hin zu Tango, Tonfilmoperetten und Chansons erklingen. (Foto Schröter) Kurz gemeldet Lesung mit Residenzkünstlerin Hanna Osadko Die ukrainische Autorin Hanna Osadko liest am Mittwoch, 25. Februar, um 19 Uhr im Kurpfälzischen Museum aus „Sieben Pralinen aus Heidelberg“. www.cityofliterature.de Kleidung, Medien und Spiele Der Deutsch-Amerikanische Frauenclub lädt zum Pfennigbasar ins Bürgerhaus im Emmertsgrund, Forum 1. Verkauf: Donnerstag, 26. Februar, 11 bis 17 Uhr; Freitag, 27. Februar, 10 bis 17 Uhr; Samstag, 28. Februar, 10 bis 14 Uhr.

RkJQdWJsaXNoZXIy NTc3MjYx